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Keywords:

  • Chiralität;
  • cis-Oligodiacetylene;
  • Foldamere;
  • Monodispersität;
  • Thermochrome Schalter

Abstract

Konformationsänderungen des konjugierten Rückgrats von Poly- und Oligodiacetylenen (PDAs und ODAs) spielen bei der Bestimmung der elektronischen Eigenschaften dieser Verbindungen eine wichtige Rolle. Gleichzeitig können Konformationsänderungen auch zu gefalteten Strukturen führen, die helikale Chiralität aufweisen. Durch Verwendung von D-Campher als chiraler Baustein konnten monodisperse, optisch reine cis-Oligodiacetylene (ODAs) in hoher Ausbeute erhalten werden. cis-ODAs bis zur Länge des Tridecamers wurden synthetisiert, was dem längsten bisher bekannten monodispersen cis-ODA entspricht. UV/Vis-Spektroskopie deutet auf eine hohe effektive Konjugationslänge in THF hin, vermutlich aufgrund einer linearen planaren Konformation in diesem Lösungsmittel. Hochauflösende STM/AFM-Messungen von Filmen des Nonamers, abgeschieden aus einer THF-Lösung auf HOPG, zeigen eine lineare Struktur. In iPrOH gemessene Zirkulardichroismus(CD)-Spektren legen die Bildung chiraler Aggregate der ODAs mit mindestens neun D-Campher-Einheiten nahe. Die CD-Resonanz ist konzentrations- und temperaturabhängig.