Angewandte Chemie

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Dezember 1988

Volume 100, Issue 12

Pages cpi–fmi, A403–A410, 1653–1834

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Aufsätze
    9. Research News
    10. Conference Reports
    11. Conference Calendar
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001201

  2. Impressum

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Aufsätze
    9. Research News
    10. Conference Reports
    11. Conference Calendar
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001202

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    10. Conference Reports
    11. Conference Calendar
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A403–A410)

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001203

  4. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Aufsätze
    9. Research News
    10. Conference Reports
    11. Conference Calendar
    1. Die chemische Veröffentlichung – Entwicklung oder Erstarrung im Rituellen? (pages 1653–1663)

      Prof. Roald Hoffmann

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001204

      Wissenschaft lebt von Argumenten. Das ist eine von acht Thesen, in denen der Autor seine persönliche Sicht der Chemie zusammenfaßt und die der nebenstehende Cartoon illustriert. In seinem Essay, der auf einem Vortrag bei der Festveranstaltung „100 Jahre Angewandte Chemie” im März 1988 in Mainz basiert, plädiert Roald Hoffmann für eine Wiederbelebung des persönlichen, emotionalen Stils bei der Beschreibung der Anstrengungen, die Welt der Moleküle zu entdecken und kreativ zu erweitern.

    2. Die Chemie von Amino-imino-boranen (pages 1664–1684)

      Prof. Dr. Heinrich Nöth

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001205

      Zweifach koordinierte Bor-Verbindungen zählen nicht länger zu „Exoten” der Bor-Chemie. Eine Sonderstellung nehmen dabei die Titelverbindungen 1 ein. Die Aminogruppe erhöht einerseits die Reaktivität der Iminoborane, andererseits trägt sie aber auch zur kinetischen Stabilisierung bei. So addiert das typische Amino-imino-boran 1a Carbonylmetallverbindungen zu Komplexen 2. Über Cycloadditionen erschließen die Amino-imino-borane 1 eine neue Heterocyclenchemie des Bors; ein Beispiel ist die Bildung von 3 aus 1a und Tetracyanethylen.

    3. Struktur und Reaktivität von Lithiumenolaten, vom Pinakolon zur selektiven C-Alkylierung von Peptiden – Schwierigkeiten und Möglichkeiten durch komplexe Strukturen (pages 1685–1715)

      Prof. Dr. Dieter Seebach

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001206

      „Übermoleküle” – komplexe, durch nicht-kovalente Bindungen zusammengehaltene Aggregate – können das Ergebnis von scheinbar einfachen Standardreaktionen der organisch-chemischen Synthese beeinflussen. Dies läßt sich am Beispiel der Li-Enolate zeigen. Kristallographische Untersuchungen ergaben eine Fülle detaillierter Informationen: Auffälligstes Strukturmerkmal sind die Aggregation zu Dimeren etc. und ide Komplexierung der Metallzentren mit Solvensmolekülen und Chelatbildnern. In unpolaren Lösungsmitteln liegen die gleichen Spezies vor. Wenn diese Befunde berücksichtigt werden, ist die Reaktivität der Li-Enolate besser zu verstehen. – Unten ist der Weg vom deprotonierten Keton über Enolat und Metall-Enolat zum solvatisierten Übermolekül skizziert.

    4. Zweidimensionale Festkörper-NMR-Spektroskopie: Neue Möglichkeiten zur Untersuchung von Struktur und Dynamik fester Polymere (pages 1716–1734)

      Priv.-Doz. Dr. Bernhard Blümich and Prof. Dr. Hans Wolfgang Spiess

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001207

      Orientierungsverteilungen von Molekülsegmenten in verstreckten Polymeren zu bestimmen oder Mechanismen komplexer Molekülbewegungen gegeneinander abzugrenzen, das sind beispielsweise Anwendungsfelder der 2D-Festkörper-NMR-Spektroskopie. Die Stärke der orientierungsabhängigen Spinwechselwirkungen im Festkörper und die daraus resultierende Breite der Spektren erfordern sehr leistungsfähige Geräte und aufwendige Methoden. Beispiele für das, was dennoch in der 2D-Festkörper-NMR-Spektroskopie inzwischen möglich ist und mit welchen Verfahren es erreicht wurde, zeigt diese Übersicht.

    5. Uniforme heterogene Katalysatoren – die Rolle der Festkörperchemie bei der Katalysatorentwicklung (pages 1735–1753)

      Prof. Dr. John M. Thomas

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001208

      Was haben Zeolithe, Ba2Bi2–xLaxO6–y und Enzyme gemeinsam? Alle drei sind uniforme heterogene Katalysatoren. Darunter versteht man einphasige Festkörper, bei denen die Aktivitätszentren gleichmäßig über das gesamte Materialinnere verteilt sind. Für Enzyme trifft die Beschreibung natürlich nur zu, wenn sie kristallin vorliegen, ihre Funktion erfüllen sie auch als Einzelmoleküle in homogener Lösung; dennoch läßt sich von einem Vergleich heterogener Katalysatoren mit Enzymen viel lernen, wie dieser Beitrag demonstriert. Das Bild rechts zeigt oben die Struktur des wichtigen Zeolith-Katalysators ZSM-5 mit 5.5 Å-Kanälen und darunter eine elektronenmikroskopische Aufnahme.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    8. Aufsätze
    9. Research News
    10. Conference Reports
    11. Conference Calendar
    1. 1,6-Methano[10]annulen-Dianion, ein paratropes 12π-Elektronen-Dianion mit C10-Perimeter (pages 1754–1755)

      Dietmar Schmalz and Prof. Dr. Harald Günther

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001209

      Ca, 12 ppm Tieffeldverschiebung des NMR-Signals der Methanoprotonen und 4–6 ppm Hochfeldverschiebung der Signale der Perimeterprotonen bewirkt die Reduktion von 1 zum Dianion 12− mit Lithiumsand in THF bei – 80°C. Dies belegt, daß 12− ein stark paratropes 12π-Elektronensystem ist. Die elektronische Struktur von 12−, das mit O2 wieder 1 ergibt, ähnelt sehr der des Naphthalin-Dianions.

    2. Arentitan(0)-Komplexe: Synthese und Struktur von [(η6-C10H8)Ti{tBuSi(CH2PMe2)3}] (pages 1755–1757)

      Thomas G. Gardner and Prof. Dr. Gregory S. Girolami

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001210

      Eine ungewöhnlich starke Metall[RIGHTWARDS ARROW]Aren-Rückbindung kennzeichnet die Bindungsverhältnisse im Titelkomplex 1, der durch Reduktion von [TiCl3(trimpsi)thf)], trimpsi = tBuSi(CH2PMe2)3, mit Naphthalinnatrium in THF in Form tief purpurroter, luftempfindlicher Kristalle erhalten wird. Die Gesamtgeometrie dieses 16e-Komplexes ist die eines dreibeinigen „Klavierstuhls”, und der π-gebundene Naphthalinring hat partiellen Diendiyl-Charakter.

    3. Metallionenselektive Austauscherharze durch Matrixprägung mit Metallmethacrylaten (pages 1757–1758)

      Prof. Dr. Wilhelm Kuchen and Dr. Jürgen Schram

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001211

      Bis unter die Nachweisgrenze und spezifisch konnten Cu2⊕- Ionen aus Brauch wasser mit Ionenaustauscherharzen entfernt werden, bei deren Synthese Kupfer(II)-methacrylate als Copolymerisate verwendet wurden. Dies zeigt, daß die während der Polymerisation vorhandenen Metallkomplexe die Hohlraumstruktur der Harze so prägen, daß nach der Elution dieser Metall-Ionen bevorzugt Ionen desselben Elements in die Hohlräume aufgenommen werden.

    4. Schutzgruppenabhängige Stabilität von Intersaccharid-Bindungen – Synthese eines Fucosyl-Chitobiose-Glycopeptids (pages 1763–1765)

      Prof. Dr. Horst Kunz and Dr. Carlo Unverzagt

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001212

      Acetylschutzgruppen im Fucoseteil stabilisieren die Intersaccharid-Bindungen von 1 so, daß sie bei der Abspaltung der C-terminalen tert-Butylschutzgruppe mit Trifluoressigsäure nicht gespalten werden. Benzylschutzgruppen bewirken das nicht. Dieser für die Entwicklung und Durchführung von Synthesen komplexer Glycopeptide wichtige Effekt ermöglichte ausgehend von 1 den Aufbau eines Trisaccharid-Hexapeptids, das einer Partialstruktur der Verknüpfungsregion des Hüllproteins eines Leukämie-Virus entspricht.

    5. Synthese und Struktur von [MeAlN(2,6-iPr2C6H3)]3: Ein Aluminium-Stickstoff-Analogon von Borazol (pages 1765–1766)

      Krista M. Waggoner, Prof. Håkon Hope and Prof. Philip P. Power

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001213

      Ein weitgehend planarer Al3N3C6-Kern kennzeichnet die Struktur von 1, dem ersten trimeren Iminoalan. Der Bindungslängenausgleich im Al3N3-Ring spricht für eine Delokalisierung der π-Elektronen und damit für eine Analogie zu Borazolen. 1 entsteht in einer zweistufigen Reaktion aus AlMe3 und 2,6-Diisopropylanilin unter Methanabspaltung. Aryl = 2,6-tPr2C6H3.

    6. Neue anionische Arylkomplexe von RhIII: [Rh(C6F5)5]2⊖ und [Rh(C6F5)4(CO)2] (pages 1766–1768)

      Dr. María P. García, Prof. Dr. Luis A. Oro and Dr. Fernando J. Lahoz

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001214

      In Substanz wie in Lösung sehr stabil sind die RhIII -Komplexe 2 und 3. Der quadratisch-pyramidale Komplex 2 entsteht aus 1 mit LiC6F5 und läßt sich mit CO zu oktaedrischem 3 carbonylieren. 3 ist auch durch Umsetzung des RhI-Komplexes [RhCl(CO)2]2 mit LiC6F5 + BrC6F5 zugänglich. 2 und 3 sollten geeignete Edukte zur Synthese homo- und heteronuclearer Metallcluster sein.

    7. Synthese und Struktur der löslichen Selenido- und Telluridochromate [(C6H5)4P]3[Cr3Se24] bzw. [(C6H5)4P]3[Cr3Te24] (pages 1768–1769)

      Walter A. Flomer, Samuel C. O'neal, William T. Pennington, David Jeter, Prof. A. Wallace Cordes and Prof. Joseph W. Kolis

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001215

      Wasserfreies CrCl3 reagiert mit DMF-Lösungen von Polyseleniden und -telluriden zu den Cluster-Anionen [Cr3E24]3⊖, E = Se, Te. Die Anionen bestehen aus einer linearen Cr3-Einheit, die durch sechs Emath image-Ketten verknüpft sind. Die beiden Cluster-Anionen sind die bisher größten binären Übergangsmetallchalkogenide und die ersten löslichen Selenido-und Telluridochromate. Rechts ist der Blick entlang der Cr3-Achse gezeigt.

    8. Acyl-Alkylidin-Verknüpfung bei der Synthese zweikerniger Komplexe (pages 1769–1775)

      Ian J. Hart, Dr. John C. Jeffery, Rachel M. Lowry and Prof. Dr. F. Gordon A. Stone

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001216

      Modellcharakter für Zwischenstufen der Fischer-Tropsch-Synthese haben Die neuen Komplexe 1 und 2, die aus [Mn(Me)(CO)5] bzw. [M(Me)(CO)3- (η-C5H5)], M = Mo, W, und Alkylidinwolfram-Komplexen hergestellt werden können. 1 hat eine ungewöhnlich kurze W[BOND]Mn-Bindung (2.696(1) Å), wahrscheinlich infolge der Verbrückung durch den RC[BOND]C(O)Me-Liganden.

    9. Auf 2,2′,7,7′-Tetrahydroxy-1,1′-binaphthyl basierende neuartige chirale mono- und ditope cyclophanartige Wirtverbindungen mit einer unpolaren Bindungsstelle (pages 1775–1777)

      Prof. Dr. François Diederich, Matthew R. Hester and Mike A. Uyeki

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001217

      Die gleichzeitige Bindung von K-Ionen und neutralen Naphthalin-Derivaten gelingt mit der neuartigen Wirtverbindung 1. 1H-NMR-spektroskopisch konnte wie erwartet eine stark unterschiedliche Lösungsmittelabhängigkeit der beiden Bindungsprozesse nachgewiesen werden. In 1 wird sowohl die kleine als auch die große, „Furche” der zentralen 2,2′,7,7′-Tetrahydroxy-1,1′-binaphthyl-Einheit genutzt.

    10. Ein donor-acceptor-substituiertes chinoides Pentalen (pages 1777–1779)

      Dr. Toyonari Sugimoto, Akihiko Sakai, Toshiki Takahashi, Hiroshi Ando, Tatsushi Okuda, Prof. Dr. Zen-Ichi Yoshida, Prof. Dr. Yasushi Kai, Nobuko Kanehisa and Prof. Dr. Nobutami Kasai

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001218

      Kein Do/A-Pentalen, sondern ein Do/A-„Pentalenchinon” ist die Titelverbindung 1, wie Röntgenstrukturanalyse und 1H-NMR-Spektrum ergaben. Offenbar ist die Bildung dieser Struktur eine Möglichkeit, der antiaromatischen Destabilisierung durch die acht-π-Elektronen des Pentalens zu entgehen. 1 bildet beständige, blauviolette Kristalle vom Fp = 220°C.

    11. Synthese, Struktur und Bindungsverhältnisse im Donor-Acceptor-Komplex [tBu2PSe2] · [PNAryl] – auf dem Weg zur P[TRIPLE BOND]N-Bindung (pages 1779–1780)

      Prof. Dr. Edgar Niecke, Martin Nieger, Franz Reichert and Prof. Dr. Wolfgang W. Schoeller

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001219

      Ein Iminophosphenium(„Monophosphadiazonium”)-Ion liegt im Addukt 3 vor, das bei der Umsetzung des Iminophosphans 1 mit Selen im Verhältnis 1:2 entsteht. Der P-N-Abstand ist mit ca. 150 pm in 3 deutlich kürzer als in Iminophosphanen. Dies und der Valenzwinkel am N-Atom (ca. 170°) sprechen für einen hohen Dreifachbindungsanteil im PN-Aryl-Teil von 3. Man kann die Struktur dieses Addukts auch als „eingefrorenen Übergangszustand” eine Intramolekularen Selenaustauschreaktion sehen.

    12. Arylimino(halogen)phosphane XP[DOUBLE BOND]NC6H2tBu3 (X = Cl, Br, I) und das Iminophosphenium-tetrachloroaluminat [P[TRIPLE BOND]NC6H2tBu3][AlCl4] – die erste stabile Verbindung mit einer PN-Dreifachbindung (pages 1781–1782)

      Prof. Dr. Edgar Niecke, Martin Nieger and Franz Reichert

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001220

      In einer verblüffend einfachen Reaktionssequenz läßt sich aus Phosphortrichlorid 1 und dem Arylamin 2 über das Iminophosphan 3 das Kation 4 erhalten. Spektroskopische Befunde – δ(31P) = 79.3 – und Strukturdaten – PNC-Winkel = 177°, PN-Abstand = 147.5 pm - sprechen für das Vorliegen einer Dreifachbindung, womit 4 isoelektronisch zu :Si[TRIPLE BOND]N-Aryl ist.

    13. Elektrokatalytische Haloform-Reaktion: Umwandlung von Methylketonen in Methylester (pages 1782–1785)

      Prof. Dr. Gennady I. Nikishin, Dr. Michail N. Elinson and Dr. Irina V. Makhova

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001221

      Weder freies Halogen noch Halogenit müssen für Haloform-Reaktion eingesetzt werden, wenn sie elektrokatalytisch durchgeführt wird. Es genügt, 1 (R = Ph, 1-Naphthyl, Me(CH2)5, iPr, PhCH[DOUBLE BOND]CH) in MeOH in Gegenwart von NaBr bei 30°C und einer konstanten Stromdichte von 220 mA cm −2 zu oxidieren, um die Methylester in 61–88% Ausbeute zu erhalten. Ketone wie Ph[BOND]CO[BOND]Et liefern unter denselben Bedingungen α-Hydroxyacetale, bei 1, R = PhCH2, dagegen entsteht überwiegend das Favorskii-Umlagerungsprodukt Methyl-3-phenylpropionat.

    14. Der erste Übergangsmetallkomplex eines Thiepins; Synthese des thermisch instabilen 1-Benzothiepin-1U-oxids aus 1-Benzothiepin(tricarbonyl)eisen (pages 1785–1786)

      Keitaro Nishino, Sumiko Ishigami, Yutaka Tamura, Kazuko Imagawa, Prof. Yoshikazu Ikutani and Prof. Dr. Ichiro Murata

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001222

      Das thermisch instabile Benzothiepin-1-oxid 4 konnte aus Benzothiepin 1 über Zwischenstufen, die durch Komplexierung stabilisiert worden waren, synthetisiert werden. Die η4-Koordination von Fe(CO)3 in 2 ist NMR-spektroskopisch belegt. Die photolytische Dekomplexierung von 3 lieferte ausschließlich 4, das sich bei etwa 13°C innerhalb 1 h vollständig in Napthalin umwandelt.

    15. Direkte Michael-Additionen von Silylgruppen an α,β-ungesättigte β-Arylketone und ein α-Benzylidenlacton mit Mischungen aus Kupfer(I)-cyanid, Butyllithium und Chlorsilanen (pages 1786–1787)

      Willi Amberg and Prof. Dr. Dieter Seebach

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001223

      Eine wesentliche Vereinfachung der Michael-Addition von Silylgruppen an Enone vom Typ 1 gelang mit der angegebenen Mischung von Reagentien. Die Produkte vom Typ 2 entstanden in guten Ausbeuten. Als 1 wurden bisher 5-Benzyliden-2-tert-butyl-6-methyl-1,3-dioxan-4-on oder offenkettige Enone mit R1 = H, R2 = Alkyl oder Aryl eingesetzt.

    16. [V19O41(OH)9]8⊖, ein ellipsoidförmiges Cluster-Anion aus der ungewöhnlichen Familie der VIV/VV-Sauerstoff-Cluster (pages 1787–1789)

      Prof. Dr. Achim Müller, Michael Penk, Erich Krickemeyer, Dr. Hartmut Bögge and Heinz-Jürgen Walberg

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001224

      Eindeutig unterscheidbar sind die VIV- und VV-Zentren der „äußeren Schale” des Titelanions 1, dessen Zentrum ein VO4-Tetraeder und ein μ3-O-Atom bilden. Die neun μ-o-Brücken zwischen VIV-Zentren (schwarz) sind protoniert, die sechs zwischen VIV - und VV-Zentren (schraffiert) dagegen nicht. Die Bildung von 1 belegt das ungewöhnliche Verhalten von Vanadium bei der Polykondensation. Das doppelt schraffierte Atom gibt die zweite Fehlordnungsposition des zentralen V-Atoms an.

    17. Ein neuartiger einundzwanzigkerniger Heterocluster mit D3-Symmetrie: [Asmath imageVmath imageO42)H2O)]6⊖ (page 1789)

      Prof. Dr. Achim Müller and Joachim Döring

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001225

      Im Titel-Atom bilden die Vanadiumatome eine – durch As2O5-Gruppen „ausgebeulte” – Kugelschale um ein eingeschlossenes H2O-Molekül, wie die Röntgenstrukturanalyse des Salzes K6[As6V15O42(H2O)]· 8H2O ergab. Die Verbindung hat eine hohe Bildungstendenz und kristallisiert in Form sehr großer, brauner Rhomboeder.

    18. Rasche Bestimmung des Manganmangels in Koniferennadeln durch ESR-Spektroskopie (pages 1790–1792)

      Prof. Dr. Peter Laggner, Dr. Ruth Mandl, Annemarie Schuster, Monika Zechner and Prof. Dr. Dieter Grill

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001226

      Die Basis einer Schnellmethode für die Erkennung geschädigter Nadelbäume könnten ESR-spektroskopische Befunde an Fichtennadel;n sein. Die Korrelation von Waldschäden und Manganmangel bei Nadelbäumen ist bekannt. Es wurden nun drei Typen von Spektren(A, B, C) unterschieden. Typ A und B sind einander sehr ähnlich. Sie enthalten nur schwache Signale; in den untersuchten Nadeln wurden Mn-Gehalte von 20–90 bzw. 6–30 ppm bestimmt. Typ C ist das Sechslinienspektum von MnII (>50 ppm Mn). Nur die Nadeln gesunder Bäume geben ESR-Spektren vom Typ C. Manganmangel, wie er durch das Fehlen des Spektrentyps C nachgewiesen wird, ist somit ein guter Indikator für die Erkennung geschädigter Nadelbäume.

    19. Bildung eines oxalat-gefüllten Hohlraums im reduzierten achtkernigen Polyoxomolybdat [(n-C4H9)4N]2[Mo8O16(OCH3)8(C2O4)] aus α-[(n-C4H9)4N]4[Mo8O26] und Rhodizonsäure (pages 1792–1793)

      Qin Chen, Shuncheng Liu and Prof. Dr. Jon Zubieta

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001227

      Ein außergewöhnlicher Komplex mit planarem Mo8-Achtring, die Titelverbindung 1, entsteht durch Einschiebung von CO-Gruppen der Rhodizonsäure (cyclo-C6(O)4(OH)2) in Mo[BOND]O-Bindungen. Anschließend wir die Säure zu Oxalat abgebaut (C-Atome weiß), das im Hohlraum verbleibt (die acht terminalen CH3-Gruppen sind nicht dargestellt).

    20. Reduktive Oligomerisierung von 1,2-Di-tert-butyl-1,1,2,2-tetrachlordisilan: Das Tetracyclo[3.3.0.02,7.03,6]octasilan- und das Tricyclo[2.2.0.02,5]hexasilan-System (pages 1793–1795)

      Dr. Yoshio Kabe, Mutsumi Kuroda, Dr. Yoshihiro Honda, Dr. Osamu Yamashita, Dr. Takeshi Kawase and Prof. Dr. Satoru Masamune

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001228

      Hochgespannte polycyclische Silane wie das Tetracyclooctasilan-Derivat 1 wurden in einzigartiger und teilweise unerwarteter Weise durch die Titelreaktion erhalten. Neben 1 entstehen Mono- und Tricyclen, aber keine Verbindungen mit Cuban- oder Prismangerüst. Allem Anschein nach existiert das Kohlenstoff-Analogon von 1 noch nicht.

    21. 29Si-29Si-Fernkopplungen in gespannten cyclischen Polysilanen (pages 1795–1798)

      Mutsumi Kuroda, Dr. Yoshio Kabe, Dr. Masayuki Hashimoto and Prof. Dr. Satoru Masamune

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001229

      Auffallend große Kopplungskonstanten nJ(29Si,29Si) können bei Polycyclosilanen mit hoher Ringspannung auftreten, z. B. bei den Titelverbindungen des obenstehenden Beitrags. 2J kann sogar größer als 1J werden! Bei Abnahme der Ringgröße von Monocyclosilanen (von sechs auf drei) wird 1J kleiner und 2J größer, wie dies auch bei 13C-13C-Kopplungskonstanten analoger Carbocyclen der Fall ist; bei Polycyclosilanen können jedoch 1J und 3J oder 4J die gleiche Größenordnung haben.

    22. Verknüpfung von Alkylidin-, Carbonyl- und Alkinliganden an einem Wolframzentrum: Bildung eines Metallacyclopentadienons und eines η3-Oxocyclobutenylkomplexes (pages 1798–1799)

      Prof. Dr. Andreas Mayr, Ken S. Lee and Bart Kahr

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001230

      Die Umwandlung von Alkylidin- in Alkyliden-Komplexe, die im Zusammenhang mit der Katalyse der Acetylenpolymerisation von Interesse ist, zeigt die Reaktion von 1 mit PhC[TRIPLE BOND]CH. Die lokalisierten Doppelbindungen in 2 sprechen dafür, diesen Komplex als Alkylidenkomplex zu betrachten. Der ebenfalls erhaltene, zu 2 isomere Komplexe 3 entsteht nicht durch reduktive Eliminierung des Wolframzentrums aus dem Fünfring von 2, sondern auf einem unabhängigen Weg.

    23. Struktur, Magnetochemie und biologische Bedeutung von [Mn4O3Cl4(OAc)3(py)3], einem Komplex mit S = 9/2-Grundzustand (pages 1799–1801)

      Qiaoying Li, John B. Vincent, Eduardo Libby, Hsiu-Rong Chang, Dr. John C. Huffman, Dr. Peter D. W. Boyd, Prof. Dr. George Christou and Prof. Dr. David N. Hendrickson

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001231

      Ein Modell für das Mn3IIIMnIV-Zentrum in der Nähe des Photosystems II ist die Titelverbindung 1. Aus der Temperatur- und Feldstärkenabhängigkeit der Suszeptibilität von 1 folgt, daß dessen magnetische Eigenschaften sowohl von ferromagnetischen als auch von antiferromagnetischen Wechselwirkungen bestimmt werden und daß der Grundzustand einen Spin von 9/2 hat. Der erste angeregte Zustand sollte mehr als 200 cm−1 energiereicher als der Grundzustand sein.

    24. Chlorotetain aus Bacillus subtilis, ein antifungisches Dipeptid mit einer ungewöhnlichen chlorhaltigen Aminosäure (pages 1801–1802)

      Claudius Rapp, Prof. Dr. Günther Jung, Werner Katzer and Prof. Dr. Wolfgang Loeffler

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001232

      Ein Chlorcyclohexenonsystem als Substituent in der Seitenkette zeichnet das antifungische Dipeptid 1 (ala-CCAla) aus. Aufgrund dieses reaktiven Substituenten wird CCAla beider sauren Hydrolyse von 1 zu (L)-Tyrosin abgebaut. Diese Eigenschaft dürfte auch die chemische Synthese von CCAla erschweren.

    25. Oxidative Addition von Wasser an den RuII-Katalysator K[RuII(Hedta)(CO)]: Homogenkatalyse des Wassergasprozesses unter Normalbedingungen (pages 1803–1804)

      Prof. Dr. Mirza M. Taqui Khan, Shivappa B. Halligudi and Sumita Shukla

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001233

      75% CO-Umsatz nach vier Stunden bei 20°C und 1 atm CO erhält man für die Wassergasreaktion, wenn der RuII-Komplex 1 als Homogenkatalysator eingesetzt wird. Als optimale Reaktionsbedingungen wurden 50°C und 15 atm CO ermittelt; die Turnover-Zahl beträgt dann 350 mol CO2/H2 pro mol Katalysator und Stunde. Damit ist 1 der bei weitem wirksamste Homogenkatalysator für die Wassergasreaktion, die heterogen katalysiert üblicherweise bei 400–460°C und 200 atm CO durchgeführt wird.

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    1. Chemistry of Materials (pages 1811–1813)

      Prof. Dr. Leonard V. Interrante

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001242

    2. Microgels—Polymers with a Special Molecular Architecture (pages 1813–1817)

      Dr. Markus Antonietti

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001243

    3. New Organic Superconductors (pages 1817–1821)

      Prof. Dr. Hiroo Inokuchi

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001244

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    1. Advanced Materials — R & D Efforts in Germany (pages 1824–1826)

      Wolfgang Faul

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001246

    2. Speciality Polymers (pages 1827–1828)

      Wolfgang H. Meyer

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001247

  10. Conference Calendar

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    1. Conference Calendar (pages 1829–1834)

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881001248

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