Angewandte Chemie

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Juli 1988

Volume 100, Issue 7

Pages cpi–fmi, A233–A242, 895–1040

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Aufsätze
    9. Conference Reports
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000701

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Aufsätze
    9. Conference Reports
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000702

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Aufsätze
    9. Conference Reports
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A233–A242)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000703

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Aufsätze
    9. Conference Reports
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. „Protonenschwamm”-Verbindungen und die Geometrie von Wasserstoffbrücken: Aromatische Stickstoffbasen mit ungewöhnlicher Basizität (pages 895–909)

      Prof. Dr. Heinz A. Staab and Dr. Thomas Saupe

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000704

      Mit kooperativen räumlichen Wechselwirkungen der eng benachbarten basischen Zentren hängt die völlig unerwartete hohe Basizität von „Protonenschwämmen” wie 1 und 2 zusammen. Maßgeblich sind einerseits die starke sterische Spannung und die destabilisierende Überlappung der einsamen Elektronenpaare in 1 und 2 und andererseits die starke N … H … N-Wasserstoffbrücke bei der Monoprotonierung zu 1a bzw. 2a, die die sterische Spannung vermindert. 1, der klassische Protonenschwamm, wird außerordentliche langsam protoniert und deprotoniert. 2, ein neuer Typ ohne jegliche hydrophobe Abschirmung, ist dagegen eine sehr starke und zugleich kinetisch aktive Base.

    2. Atombewegungen in Molekülkristallen aus Beugungsmessungen (pages 910–926)

      Prof. Dr. Jack D. Dunitz, Prof. Dr. Emily F. Maverick and Prof. Dr. Kenneth N. Trueblood

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000705

      Jeder Leser chemischer Veröffentlichungen kennt sie, die „Vibrationsellipsoide” in Strukturzeichnungen, die aus Röntgenstrukturanalysen resultieren. Welche Schlüsse man jedoch aus ihnen ziehen kann – vorausgesetzt, die zugrundeliegenden Parameter werden mit der gebotenen Gewissenhaftigkeit interpretiert –, das ist wohl weniger gut bekannt. In diesem Beitrag wird gezeigt, welche Aussagen über Bewegungen starrer Moleküle, größere interne Bewegungen nicht-starrer Moleküle und etwaige Fehlordnungen in Kristallen auf der Grundlage von Röntgenstrukturanalysen möglich sind.

    3. Das Pentazadienid-Ion als Ligand in Metallkomplexen (pages 927–932)

      Dr. Johannes Beck and Prof. Dr. Joachim Strähle

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000706

      Ein, zwei oder drei fünf Stickstoffatome des Anions von p-Tolyl-N[DOUBLE BOND]N–NH[BOND]N[DOUBLE BOND]N-p-Tolyl können an der Komplexierung vom Metallkomplexfragmenten beteiligt sein. Bisher wurden die Koordinationsweisen AF röntgenographisch nachgewiesen. Damit sind jedoch die Möglichkeiten von Tol(N5)Tol sicherlich nicht erschöpft – eine Annahme, die weitere Untersuchungen initiieren sollte.

    4. Tenside, Micellen und faszinierende Phänomene (pages 933–944)

      Prof. Dr. Heinz Hoffmann and Gerlinde Ebert

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000707

      Mit immer neuen Überraschungen warten Tensidlösungen auf. So können Kohlenwasserstoffe wie Pentan „gelieren”, wenn man 0.5–1% eine wäßrige Tensidlösung zugibt (siehe Photo). Die Struktur eines solchen Gels läßt sich folgendermaßen beschreiben: Polyeder, deren Wände aus Tensidmolekülen bestehen, sind mit dem Kohlenwasserstoff gefüllt, und in den schmalen Zwischenräumen zwischen ihnen befindet sich das Wasser. Auch die anderen in diesem Beitrag beschriebenen Phänomene lassen sich physikalisch und chemisch erklären.

    5. Katalytische Aktivität von Enzymen mit modifiziertem aktivem Zentrum (pages 945–955)

      Prof. Dr. Emil Thomas Kaiser

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000708

      Wege zu vielversprechenden Enzymen, die in der Natur nicht vorkommen, werden durch Manipulationen am aktiven Zentrum eröffnet. So läßt sich das aktive Zentrum natürlicher Proteine außer durch ortsspezifische Mutagenese auch chemisch umwandeln. „Thiolsubtilisin”, chemisch erzeugt, hat sich bereits bei Peptidkupplungen bewährt. Hochreaktive „halbsynthetische Enzyme” entstehen durch Einbau von Coenzymanaloga in das aktive Zentrum; ein Beispiel ist Flavo-GAPDH, d. h. Glycerinaldehyd-3-phosphat-Dehydrogenase mit kovalent gebundenem 7-Bromacetyl-10-methylisoalloxazin.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    8. Aufsätze
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    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Reversible Knüpfung und Öffnung einer Bor-Kohlenstoff-Bindung (pages 956–957)

      Prof. Dr. Günter Schmid, Wolfgang Meyer-Zaika, Dr. Roland Boese and Norbert Augart

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000709

      Eine Zwischenstufe und dennoch kristallin isolierbar ist 2, über das die reversible, temperaturabhängige Umlagerung 13 abläuft. Die für 2 röntgenographisch erhaltenen Schwingungsellipsoide lassen die Bewegungsabläufe der Umlagerung deutlich erkennen.

    2. Das erste Triphosphabicyclobutan - Hinweise auf ein 1,2,3-Triphosphabutadien (pages 957–958)

      Prof. Dr. Rolf Appel, Bärbel Niemann and Martin Nieger

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000710

      Kein 1,2,3-Triphosphabutadien, sondern das „Schmetterlingsmolekül” 3 entsteht bei der Reaktion von 1 und 2. Die Bindung zwischen den Brückenkopf-P-Atomen von 3 ist nur 2.136 Å lang. Vermutlich wird 3 durch intramolekulare [2+2]-Cycloaddition des eigentlich erwarteten Triphosphabutadiens gebildet (Aryl = 2,4,6-Tri-tert-butylphenyl).

    3. Das erste closo-Diphosphahexaboran P2B4Cl4 (pages 958–959)

      Prof. Dr. Wolfgang Haubold, Dr. Willi Keller and Dr. Gisela Sawitzki

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000711

      Heteroatom-Bor-Cluster mit Phosphor als Heteroelement entstehen bei der Copyrolyse von Halogenboranen und Halogenphosphanen. Aus B2Cl4 und PCl3 erhält man hauptsächlich das Diphosphahexaboran P2(BCl)41, das in Einklang mit den Wade-Regeln eine closo-Verbindung mit Oktaederstruktur ist.

    4. Lewis-Basen-Addukte von Methylenboranen (pages 959–961)

      Dr. Heidi Lukasch, Günter Schmidt-Lukasch, Uwe Lippold and Prof. Dr. Armin Berndt

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000712

      Als Methylenborane, deren Elektronenmangel intermolekular ausgeglichen wird, lassen sich die intensiv farbigen Pyridinaddukte 2 bezeichnen, die aus den Halogenboranen 1 über die THF-Addukte erhalten wurden. Der Doppelbindungscharakter der C[BOND]B-Bindung zeigt sich beispielsweise in den unterschiedlichen chemischen Verschiebungen der beiden Benzoleinheiten des Fluorenylidengerüsts R2C. Die Verschiebung von C9 spricht allerdings auch für eine große Bedeutung der Grenzstruktur A (Aryl = 2,4,6-Triisopropyl-, 2,3,5,6-Tetramethyl-, 2,4,6-Trimethylphenyl).

    5. Verbindungen mit partieller Bor-Kohlenstoff-Dreifachbindung (pages 961–963)

      Dr. Ralf Hunold, Jürgen Allwohn, Gerhard Baum, Priv.-Doz. Dr. Werner Massa and Prof. Dr. Armin Berndt

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000713

      133.9(6)pm, das ist die Länge der bisher kürzesten B[BOND]C-Bindung. Sie wurde in 1 gefunden und belegt die Bedeutung der Grenzstruktur A. Aber auch die Grenzstruktur B ist für die Beschreibung von 1 wichtig, wie aus der Länge der zweiten B[BOND]C-Bindung folgt, die deutlich geringer ist als die einer B[BOND]C-Einfachbindung. Beide Beobachtungen gemeinsam unterstreichen die elektronische Ähnlichkeit von 1 mit dem Propargyl/Allyl-Kation.

    6. Synthese und Struktur eines 1,2,5,6-Tetrahydro-1,2,5,6-tetraborocins (pages 963–964)

      Albrecht Krämer, Dr. Hans Pritzkow and Prof. Dr. Walter Siebert

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000714

      Ein cyclo-Organoboran der Summenformel (CR1)4(BR2)4 und nicht ein Carbaboran entsteht aus 1 in Gegenwart von H2 und Lindlar-katalysator. Dies ist auf die Verwendung von Diisopropylaminogruppen als Substituenten R2 zurückzuführen. 2 weist einen nichtplanaren achtgliedrigen Ring und eine kristallographisch bedingte zweizählige Achse auf (R1 = H).

    7. Synthese und Struktur von [Cp2NbH(tBuB[TRIPLE BOND]NtBu)], einer Verbindung mit side-on koordiniertem Iminoboran (pages 964–965)

      Ece Bulak, Prof. Dr. Gerhard E. Herberich, Dr. Ian Manners, Dr. Horst Mayer and Prof. Dr. Peter Paetzold

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000715

      Für die mit Acetylenen isoelektronischen Iminoborane konnte erstmals side-on-Bindung an ein Übergangsmetallatom nachgewiesen werden. Mit dem Komplex Cp2NbH3 reagieren die Iminoborane 1a, b zu den Addukten 2a,b (a, R = tBu, b, R = Me3Si(tBu)N).

    8. N-Aryl-O-acylhydroxylamine: Herstellung durch O-Acylierung oder N[RIGHTWARDS ARROW]O-Umacylierung und Umsetzung mit Aminen; Modellreaktionen für Schlüsselschritte im Zusammenhang mit der Carcinogenität aromatischer Amine (pages 965–966)

      Prof. Dr. Gernot Boche, Ferdinand Bosold and Stefan Schröder

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000716

      Daß aromatische Amine Aryl–NH2 krebserzeugend wirken, ist heutzutage (fast) schon der breiten Öffentlichkeit bekannt. N-Aryl-O-acetylhydroxyl-amine 2, die dabei als aktive Metaboliten gelten, und andere O-Acylhydroxylamine dieses Typs wurden nun durch O-Acylierung von Arylhydroxylaminen oder durch Umacylierung aus den Hydroxamsäuren 1 gewonnen. Als elektrophile Aminierungsreagentien setzen sich die Verbindungen 2 in vitro mit Aminen als Nucleophilen zu Hydrazinen 3 um. Analog könnte 2 in vivo mit Bionucleophilen wie DNA reagieren.

      • equation image
    9. Präzisionsbestimmung des Redoxzustandes oxidischer Hoch-Tc-Supraleiter (pages 967–968)

      Dr. J. Maier, Dr. P. Murugaraj, C. Lange and Prof. Dr. A. Rabenau

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000717

      Den Überschußsauerstoffgehalt bei Hoch-Tc-Supraleitern genau zu bestimmen, ist besonders wichtig. Am Prototyp YBa2Cu3O6.5+δ wurde ide Leistungsfähigkeit zweier neuer chemischer Methoden demonstriert, wobei δ direkt ermittelt wird. Während bei der einen Methode die Verschiebung des Fe2⊕/FeFe3⊕-Konzentrationsverhältnisses bestimmt wird, mißt man bei der anderen den O2-Druck nach Reaktion der Oxidkeramit mit Wasser.

    10. Die Reaktionskaskade von 6-Oxo-5-phenyl-1,3,4-oxadiazin-2-carbonsäure-methylester und 1,3-Butadienen zu konjugierten und nichtkonjugierten Cyclopentenonen (pages 969–970)

      Joachim Hegmann, Prof. Dr. Manfred Christl, Dr. Karl Peters, Eva-Maria Peters and Prof. Dr. Hans Georg von Schnering

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000718

      Einen neuen, ungewöhnlichen Weg zu Cyclopentan-Derivaten eröffnet die Titelreaktion (Eintopfverfahren) zu 3 und/oder 4. Fünfgliedrige Carbocyclen kommen in zahlreichen Naturstoffen vor. Da bisher keine breit anwendbare Synthese bekannt ist, sind neue Methoden besonders willkommen.

    11. Stufenweise Synthese und Kristallstruktur von Tricarbonyl[pentakis(methylthio)cyclopentadienyl]-mangan [{C5(SMe)5}Mn(CO)3] (pages 970–971)

      Dr. Karlheinz Sünkel and Doris Motz

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000719

      Funktionalisierte Cyclopentadienyl-Liganden, z. B. mit ein bis fünf Methylthio- und vier bis null Chlorsubstituenten, sind vielversprechende Spezies. Aus dem Komplex [(C5Cl4Br)Mn(CO)3] ließen sich nun sämtliche Glieder der Reihe 1 synthetisieren, in denen diese Liganden enthalten sind. Mit steigender Anzahl MeS-Gruppen nehmen die Donoreigenschaften des Liganden zu.

    12. Fe-Pd-Bimetallpartikel auf SiO2-Trägern – Bildung aus Heterometallclustern und katalytische Aktivität (pages 972–973)

      Dr. Pierre Braunstein, Robert Devenish, Dr. Pierre Gallezot, Prof. Brian T. Heaton, Prof. Colin J. Humphreys, Dr. Jacques Kervennal, Suzanne Mulley and Dr. Michel Ries

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000720

      Warum sind Bi- und Multimetall-Heterogenkatalysatoren selektiver und stabiler als die Monometall-Analoga? Einen Beitrag zur Beantwortung dieser Frage liefern analytische elektronenmikroskopische Untersuchungen an Katalysatoren, die durch thermische Zersetzung der Cluster 1 und 2 auf SiO2-Trägern hergestellt wurden. Die Untersuchungen weisen auf die Anwesenheit hochdisperser Bimetallpartikel mit dem gleichen Metallverhältnis wie die Cluster hin. Der Katalysator aus dem Cluster 1 enthält nach der Reaktion Pd-Partikel (100–300 Å), der Katalysator aus 2 sowohl Pd- als auch Fe-Partikel (200–500 Å).

    13. Extrem kurze nichtbindende Sauerstoff-Sauerstoff-Abstände: Die Kristallstrukturen von NbBO4, NaNb3O8 und NaTa3O8 (pages 973–975)

      Prof. Dr. Klaus-Jürgen Range, Manfred Wildenauer and Prof. Dr. Anton M. Heyns

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000721

      2.218 Å für O…O in Übergangsmetall-Sauerstoff-Polyedern – das ist ein Rekord! Gehalten wird er von Hochdruck-NaNb3O8 Ähnlich kurze Kontakte zwischen nicht aneinander gebundenen O-Atomen treten auch in den Strukturen der Hochdruckphasen NbBO4 (2.225 Å) und NaTa3O8 (2.222 Å) auf. NaNb3O8 und NaTa3O8 kristallisieren in einer neuartigen Tunnelstruktur: Dodekaeder und verzerrte pentagonale Bipyramiden sind so miteinander verknüpft, daß Kanäle entstehen, in denen sich die Na-Ionen befinden.

    14. Alkin-Koordination an Organorheniumoxide mit Rhenium in hohen Oxidationsstufen (pages 975–978)

      Josef K. Felixberger, Josef G. Kuchler, Dr. Eberhardt Herdtweck, Dr. Rocco A. Paciello and Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000722

      Als ausgezeichnetes Edukt für die Synthese von Rheniumkomplexen mit π-Alkin-Liganden erwies sich Methylrhenium(VII)-oxid 1. Wie unten skizziert, läßt sich die sauerstoffabstrahierende Wirkung von polymergebundenem Triphenylphosphan P zur Gewinnung der neuen Komplexe 2 nutzen. Nach theoretischen Arbeiten war die Existenz solcher Rev-Verbindungen recht unwahrscheinlich. Reduktion von 2, R = R′ = Me, führt zum ersten ReIV-Alkin-Komplex 3.

    15. Zur Reaktion von [NiCp(PPh3)Cl] mit E(SiMe3)2; die Strukturen von [Ni4Se2Cp4] und [Ni4E2Cp4(PPh3)2] (E = Se, Te) (pages 978–979)

      Prof. Dr. Dieter Fenske, Achim Hollnagel and Dr. Kurt Merzweiler

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000723

      Ni-Ni-Bindungen in 1 und keine Ni-Ni-Bindungen in 2, dafür sprechen die Röntgenstrukturanalysen von 1a und 2. Die Komplexe 1 und 2 entstehen gemeinsam bei der Reaktion von [NiCp(PPh3)Cl] mit E(SiMe3)2 (a, E = Se; b, E = Te). 2 ist aber auch aus 1 und PPh3 zugänglich. Bei dieser Umsetzung werden alle Bindungen des quadratischen Ni4-Clusters von 1 gebrochen, und aus den μ4-E-Brücken werden μ3-E-Brücken.

    16. „Wittig-Reaktionen” ungesättigter Siliciumverbindungen
      equation image
      : Isolierung und Struktur möglicher Zwischenprodukte (pages 979–981)

      Prof. Dr. Nils Wiberg, Dr. Klaus Schurz, Dr. Gerhard Müller and Jürgen Riede

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000724

      Das metastabile tBu2Si[DOUBLE BOND]N[BOND]SitBu3 reagiert mit Benzaldehyd in Pentan schon bei – 125°C zum Oxaazasilacyclobutan 1a; mit Benzophenon entsteht dagegen bei – 78°C nur das dunkelrote Addukt 2, das selbst bei Raumtemperatur und darüber nicht zu 1b weiterreagiert. Charakteristisch ist für 2 ein ungewöhnlich großer Si[BOND]O- und ein kleiner C[BOND]O-Abstand (1.927(2) bzw. 1.254(3) Å), d. h. die Bindung zwischen dem Reaktanten ist locker.

    17. Auf dem Weg zu [12]Collaren (pages 981–983)

      Peter R. Ashton, Dr. Neil S. Isaacs, Dr. Franz H. Kohnke, Alexandra M. Z. Slawin, Dr. Catriona M. Spencer, Dr. J. Fraser Stoddart and Dr. David J. Williams

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000725

      Eine Benzol-, eine Anthracen- und zwei Naphthalin-Einheiten, verbunden über 1,4-Cyclohexadien-Baugruppen, charakterisieren die Struktur des Makropolycyclus 1, der durch sukzessive O2- und H2O-Abspaltung aus einem Vorläufer hergestellt werden kann. 1 dürfte den Zugang zu faszinierenden Kohlenwasserstoffen wie [12]Cyclacen und [12]Belten eröffnen.

    18. Synthese von Strictosidin-Analoga durch Hetero-Diels-Alder-Reaktion und deren biomimetische Umsetzung zu Indolalkaloiden (pages 983–985)

      Prof. Dr. Lutz-F. Tietze, Jürgen Bachmann and Dr. Wolfgang Schul

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000726

      Strictosidin, eine Schlüsselverbindung in der Biosynthese von über tausend Alkaloiden, ist bisher noch nicht totalsynthetisch erhalten worden. Durch Tandem-Knoevenagel/Hetero-Diels-Alder-Reaktion wurden nun die diastereomeren (gut trennbaren) Analoga vom Typ 1 hergestellt (R1 = Benzyloxycarbony, R2 = Benzyl) und zu Indolalkaloiden umgesetzt.

    19. Ein topologisch chiraler [2]Catenand (pages 985–987)

      Prof. Dennis K. Mitchell and Dr. Jean-Pierre Sauvage

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000727

      Zwei Ringe mit Vorzugsrichtung als Kettenglieder, die sich auf zwei Arten vereinigen lassen – das ist das Bauprinzip topologisch chiraler [2]Catenanden 1. Eine solche Verbindung mit 2 als den beiden Einzelringen konnte jetzt durch Templat-Synthese über den Kupfer(I)-Komplex hergestellt werden. Die Chiralität des Komplexes wird durch das 1H-NMR-Spektrum in Gegenwart von PirklesReagens belegt.

    20. Einfluß der Chromophororientierung auf den Circulardichroismus isomerer helicaler Moleküle (pages 987–989)

      Klaus Jürgen Przybilla, Prof. Dr. Fritz Vögtle, Martin Nieger and Dr. Sybille Franken

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000728

      Wie wird sich der Circulardichroismus ändern, wenn das Stickstoffatom des helicalen Pyridinophans 1 sukzessive andere Positionen im Sechsring einnimmt? Zur Beantwortung dieser Frage wurden die strukturisomeren Pyridinophane 14 in einer Zweistufensynthese hergestellt und untersucht. Die so erhaltenen Struktur-Chiroptik-Beziehungen sind eine Herausforderung für theoretisch arbeitende Chemiker.

    21. Modifizierte Cyclodextrine - neue, hochenantioselektive Trennphasen für die Gaschromatographie (pages 989–990)

      Prof. Dr. Wilfried A. König, Sabine Lutz and Dr. Gerhard Wenz

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000729

      Enantiomerentrennung durch Gaschromatographie in wenigen Minuten und bei Temperaturen zwischen 45 und 130°C ist nun für Verbindungen, die keine H-Brücken bilden können, möglich. An peralkylierten oder partiell alkylierten und acylierten Cyclodextrinen wurden Trennfaktoren zwischen 1.021 und 1.279 erreicht. Die Enantioselektivität der stationären Phase beruht – zumindest teilweise – auf Inclusionseffekten.

    22. μ-Hydroxo- und μ-Oxo-bis(μ-acetato)diruthenium-Komplexe mit schwachen intramolekularen Ru … Ru-Wechselwirkungen (pages 990–992)

      Peter Neubold, Prof. Dr. Karl Wieghardt, Dr. Bernd Nuber and Prof. Dr. Johannes Weiss

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000730

      Trotz Erhöhung der Ru-Ru-Bindungsordnung von 1.0 auf 1.5 wird beim Übergang vom Rumath image-Komplex 1 zum RuIII RuIV -Komplex 2 – es wird ein Elektron aus einem antibindenden Molekülorbital entfernt – eine Verlängerung der Ru[BOND]Ru-Bindung um 0.084 Å beobachtet. Der rotviolette, diamagnetische Zweikernkomplex 1 wird von starken Säuren (2M HCl) an der μ-Oxo-Brücke protoniert, wobei der entsprechende μ-Hydroxo-Komplex entsteht, in dem die RuIII-Zentren (d5, low spin) antiferromagnetisch gekoppelt sind (J = −cm−1).

    23. Darstellung oktaedrischer Hydrido(vinyl)iridium(III)-Komplexe durch C[BOND]H-Addition: Beispiel einer thermodynamisch begünstigten Umwandlung [M(CHR[DOUBLE BOND]CHX)][RIGHTWARDS ARROW][M(H)(CR[DOUBLE BOND]CHX)] (pages 993–994)

      Prof. Dr. Helmut Werner, Thomas Dirnberger and Michael Schulz

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000731

      Der Nachweis eines Olefin-Metall-Komplexes als Primärprodukt der Reaktion eines Olefins mit einem koordinativ ungesättigten Komplexfragment ist ebenso überraschend wie der Befund, daß das Produkt einer C[BOND]H-Addition stabiler ist als der entsprechende Olefinkomplex. Ausgehend von den fünffach koordinierten Hydridoiridium(III)-Verbindungen 1 entstehen mit Olefinen des Typs H2C[DOUBLE BOND]CR1[BOND]COR2 (R1 = H, Me; R2 = Me, OMe) bei 80°C in praktisch quantitativer Ausbeute die Hydrido(vinyl)-Komplexe 2. Ein andrer Weg zu 2, R1 = H, R2 = OMe, geht von 4 aus. Mit Acrylsäuremethylester reagiert 4 bei Raumtemperatur zum quadratisch-planaren Olefin-Komplex 3, der bei Bestrahlung isomerisiert. Eine Rückreaktion findet weder thermisch noch photochemisch statt.

    24. Enzyme und Krümmung (pages 995–997)

      Dr. Zoltan Blum, Dr. Sven Lidin and Prof. Dr. Sten Andersson

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000732

      Zukunftsmusik? Daß die Krümmung spezieller Flächen in Molekülen einen Einfluß auf die Eigenschaften der Molekule hat, ist z. B. von Zeolithen bekannt. Durch eine einheitliche Beschreibung von Proteinen und Enzymen auf einer ähnlichen Basis läßt sich deren Wirkungsweise in Biosystemen erklären. Als Anwendungsmöglichkeit des vorgestellten Konzepts sei das Design antiviraler Wirkstoffe genannt.

    25. Tetraphosphafulvalene (pages 997–998)

      Dr. Nicole Maigrot, Dr. Louis Ricard, Dr. Claude Charrier and Prof. François Mathey

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000733

      Analoga der Tetrathiafulvalene, die als Bestandteile organischer Metalle und Supraleiter interessieren, sind die Titelverbindungen 2, die aus den Dihydrodiphospheten 1 erhalten wurden. Die Röntgenstrukturanalyse des Tetrasulfids von 2, R = Et, ergab planare fünfgliedrige Ringe mit einem Diederwinkel von 4.22° und vollständig lokalisierte CC-Doppelbindungen (R = Me, Et, Ph).

    26. Diisocyan (pages 998–1000)

      Drs. Thomas van der Does and Prof. Dr. Friedrich Bickelhaupt

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000734

      Diisocyan 3, das instabilste C2N2-Isomer, wurde bei der Blitzvakuumthermolyse von 2 erhalten. CNNC 3 ist laut Berechnungen etwa 65 kcal mol−1 weniger stabil als Dicyan (NCCN) und polymerisiert in Lösung oberhalb−30°C. Das Azin 2 wurde aus Quadricyclanonazin 1 in 65% Ausbeute hergestellt. 3 konnte 13C- und 14N-NMR-Spektroskopisch sowie massenspektrometrisch identifiziert werden.

    27. Photochemische Reduktion von N2 zu NH3 in wäßriger Lösung in Gegenwart von CdS/Pt/RuO2-Partikeln sowie des Anions [Ru(Hedta)N2] als Katalysator (pages 1000–1002)

      Prof. Dr. Mirza M. Taqui Khan, Ramesh C. Bhardwaj and C. Bhardwaj

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000735

      Die Reduktion von koordiniertem N2 zu Ammoniak bei Atmosphärendruck und Raumtemperatur ist häufig untersucht worden. In allen Fällen verlief die Reduktion stöchiometrisch, erforderte hohe Anteile an Reduktionsmitteln oder mußte elektrochemisch bewerkstelligt werden. Nun wird über die photochemische Reduktion von N2 zu NH3 bei 1 atm N2 und 30°C in wäßriger Lösung berichtet, und zwar in Gegenwart von Partikeln des Halbleiter-Systems CdS/Pt/RuO2 (Anregung durch sichtbares Licht) und unter Katalyse durch den anionischen Distickstoff-Ruthenium(II)-Komplex [Ru(Hedta)N2] (Hedta = Trianion der Ethylendiaminteraessigsäure).

    28. Stabilisierung von 1,2,4,5-Tetradehydrobenzol durch Komplexierung an zwei Nickel(0)-Zentren (pages 1002–1004)

      Dr. Martin A. Bennett, Dr. James S. Drage, K. David Griffiths, Dr. Nicholas K. Roberts, Dr. Glen B. Robertson and Dr. Wasantha A. Wickramasinghe

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000736

      Überraschend gut zugänglich ist der goldgelbe Nimath image-Komplex 1 des unsubstituierten 1,2,4,5-Tetradehydrobenzols C6H2. In nur vier Stufen kann 1 aus [NiCl2(PPh3)2] und 1,2-Dichlor-4-fluorbenzol synthetisiert werden. Die C6H2Ni2-Einheit ist planar, und im C6H2-Ring sind die Winkel teilweise deformiert (Cy = Cyclohexyl).

    29. Chiralität nur im angeregten Zustand (pages 1004–1005)

      Dr. E. W. Meijer and Prof. Dr. Hans Wynberg

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000737

      meso-Diketone, in denen nur eine Carbonylgruppe elektronisch angeregt ist, müßten chiral sein. Auf dieser Überlegung basierte der Ansatz zur Synthese des ersten derartigen Moleküls. Aus dem optisch aktiven Dioxetan 1 (ee ca. 69%) wurde das angeregte Adamantandion 2 erhalten, dessen optische Aktivität jedoch experimentell nicht nachgewiesen werden konnte, denn die große räumliche Nähe der Carbonylgruppen ermöglicht eine sehr rasche Racemisierung im angeregten Zustand.

    30. Höhere Thermostabilität und Selektivität von Köbrich-Reagentien durch Transmetallierung (pages 1005–1006)

      Prof. Dr. Thomas Kauffmann, Rolf Fobker and Dr. Michael Wensing

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000738

      Eine Erhöhung der Zersetzungstemperatur um bis zu 90 K wird für die oft nur bei weniger als – 100°C stabilen Köbrich-Reagentien vom Typ 1 (X = Cl, Br, I) erreicht, wenn sie in at-Komplexe wie 2 überführt werden. Die Komplexe 2 zeichnen sich darüber hinaus durch eine beträchtliche Gruppierungsselektivität aus (Aldehyd> Keton, α-Aminoketon> Keton).

    31. In-situ-Blockierung einer Aldehydfunktion durch Bildung von (α-Triphenylphosphoniumalkoxy)titan- oder -niobkomplexen (pages 1006–1008)

      Prof. Dr. Thomas Kauffmann, Thomas Abel and Martin Schreer

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000739

      Selektiv blockiert werden Aldehydfunktionen in Gegenwart von Ketofunktionen durch leicht zugängliche Halogen(phosphan)übergangsmetallkomplexe wie 1. Das Verhältnis der Methylierungsprodukte von Heptanal und 2-Hexanon konnte so von ca. 25:1 auf 1:9 umgekehrt werden. Ursache der Blockierung ist die durch spektroskopische Daten plausibel gemachte Bildung von Komplexen wie 2.

    32. [Cu8(iPrPCH2PiPr)2Cl4(py)5], ein neuartiger Cu1-Cluster mit fünffach koordiniertem Phosphor in μ3-PRR′-Brücken (R = iPr, R′ = CH2PiPr) (pages 1008–1009)

      Franjo Gol, Peter C. Knüppel, Prof. Dr. Othmar Stelzer and Prof. Dr. William S. Sheldrick

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000740

      Ein achtgliedriger Cu4P4-Ring und μPRR′-Einheiten mit verzerrt trigonal-bipyramidal koordinierten P-Atomen bestimmen die Struktur des Titelkomplexes 1. Er läßt sich durch Umsetzung des zweizähnigen Silyl-phosphans Me3Si(iPr)PCH2P(iPr)SiMe mit CuCl im Verhältnis 1:4 sowie Pyridin im Überschuß herstellen.

    33. 1,4-Di-tert-butyl-2,6-bis(trimethylsilyl)silabenzol, das erste in Lösung bis – 100°C stabile Silabenzol (pages 1009–1011)

      Prof. Dr. G. Märkl and W. Schlosser

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000741

      Sperrige Substituenten sorgen nicht immer für eine kinetische Stabilisierung. Anders ist es nicht zu erklären, daß die Titelverbindung 2 nur unterhalb – 100°C stabil ist. 2 kann durch photochemische N2-Abspaltung aus 1 in einer Trapp-Mischung bei – 110°C erzeugt und spektroskopisch charakterisiert. werden. Mit Methanol reagiert 2 zum Addukt 3.

    34. Blockieren der Retro-Diels-Alder-Reaktion durch Komplexbildung: η5-Cyclopentadienyl(η5-dicyclopentadienyl)eisen (pages 1011–1012)

      Janet Blümel, Prof. Dr. Frank H. Köhler, Dr. Gerhard Müller and Dr. Dallas L. Wilkinson

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000742

      Nicht wie üblich durch Kunstgriffe beschleunigt werden muß die Retro-Diels-Alder-Reaktion bei der Lithium-Verbindung 1 – im Gegenteil! Bei 1 liegt der rare Fall vor, daß es reagiert, bevor es untersucht werden kann. Jetzt gelang es, 1 mit solvatisiertem Eisen(II)-chlorid als Titelverbindung 2 abzufangen. 2 interessiert auch im Hinblick auf eine mögliche Folgechemie: Es erinnert an Ferrocen, hat aber ein stark gestörtes π-System.

    35. Synthese von TiNF und Strukturbestimmung durch Pulverdiffraktometrie mit Synchrotronstrahlung (page 1013)

      Claus Wüstefeld, Dr. Thomas Vogt, Dr. Ulrich Löchner, Prof. Dr. Joachim Strähle and Prof. Dr. Hartmut Fueß

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000743

      Die voraussetzungsfreie Strukturbestimmung des Pseudooxids TiNF, eines hell- bis olivgrünen, luftstabilen und chemisch weitgehend inerten Pulvers, gelang durch Synchrotron-Pulverdiffraktometrie. TiNF hat Anatasstruktur und weist, auch nach elektronenmikroskopischen Befunden, keine Überstruktur auf. Synthetisiert wurde TiNF durch Ammonolyse von aktiviertem (NH4)2TiF6 mit einem trockenen, O2-freien NH3-Strom.

    36. Carboxim (Isoknallsäure) (pages 1014–1015)

      Prof. Dr. Günther Maier, Joaquim Henrique Teles, Prof. Dr. B. Andes Hess Jr. and Prof. Dr. Lawrence J. Schaad

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000744

      Fälschlich ist über viele Jahrzehnte der Knallsäure die Carboxim-Struktur 2 zugeschrieben worden. Heute weiß man, daß die Knallsäure als Formonitriloxid 3 aufzufassen ist. Die Darstellung des wirklichen Carboxims 2 – durch Bestrahlung von Dibromformoxim 1 in einer Ar-Matrix bei 12K – schließt nun den Kreis. Damit sind alle vier „chemisch vernünftigen” Isomere mit der Atomkombination C, H, N, O bekannt.

  6. Neue Bücher

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    1. Liquid Crystals—State of the Art (pages 1019–1020)

      Prof. Dr. Heino Finkelmann

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000749

    2. Advanced Materials by Powder Metallurgy (pages 1021–1025)

      Dr. Wolfgang A. Kaysser and Prof. Dr. Günter Petzow

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000750

  8. Conference Reports

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    1. Photovoltaic Solar Energy in Europe (pages 1030–1031)

      Martin P. Schmidt

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000752

  9. Research News

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    1. Lord Kelvin Updated (pages 1031–1032)

      Robert W. Cahn

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000753

  10. Book Reviews

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  11. Conference Calendar

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    1. Conference Calendar (pages 1037–1040)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19881000759

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