Angewandte Chemie

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Januar 1989

Volume 101, Issue 1

Pages cpi–fmi, A3–A11, 1–134

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Miscellaneous
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Conference Reports
    12. Conference Calendar
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010101

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Miscellaneous
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Conference Reports
    12. Conference Calendar
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010102

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Miscellaneous
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Conference Reports
    12. Conference Calendar
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A3–A11)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010103

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Miscellaneous
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Conference Reports
    12. Conference Calendar
    1. Chemische Aspekte der Fusionstechnologie (pages 1–21)

      Prof. Dr. Hans J. Ache

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010104

      Den Verlust an Tritium, das für die Fusion [Reaktion (a)] benötigt wird und mit den dabei gebildeten Neutronen gemäß Reaktion (b) aus 7Li erzeugt werden kann, im Brennstoffkreislauf so gering wie möglich zu halten, ist ein ganz wesentlicher Gesichtspunkt bei der Entwicklung eines Fusionsreaktors. Welche Lösungsansätze für dieses und eine Reihe anderer chemischer Probleme der Fusionstechnologie gemacht wurden, beschreibt dieser Beitrag.

    2. Hauptkettenchiralität und optische Aktivität von Polymeren aus C-C-Ketten (pages 22–38)

      Prof. Dr. Günter Wulff

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010105

      Hauptkettenchiralität ist die Chiralität eines Polymers, die allein auf der konfigurativen oder konformativen Anordnung in der Hauptkette beruht. Systematische Symmetriebetrachtungen hatten ein überraschendes Ergebnis: Auch bei Polymeren aus 1-substituierten und unsymmetrisch 1,1-disubstituierten Olefinen – den technisch wichtigsten Polymeren – treten zahlreiche chirale Strukturtypen auf, die bei Vorliegen eines einheitlichen Enantiomers auch optische Aktivität erwarten lassen. Durch eine asymmetrische Cyclopolymerisation konnten bestimmte Strukturtypen als optisch aktive Co- oder Homopolymere realisiert werden, z.B. Copolymere von Styrol-Methylmethacrylat oder auch Polystyrol.

    3. Intramolekulare stöchiometrische (Li, Mg, Zn) und katalytische (Ni, Pd, Pt) Metallo-En-Reaktionen in der Organischen Synthese (pages 39–53)

      Prof. Dr. Wolfgang Oppolzer

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010106

      Bis vor wenigen Jahren kaum bekannt, entwickelten sich intramolekulare Varianten von Metallo-En-Reaktionen in jüngster Zeit auf beeindruckende Weise. Die beiden möglichen Reaktionstypen sind unten skizziert: Das Enophil ist entweder mit dem endständigen oder dem zentralen C-Atom des Metallo-Ens verbunden. Der strategische Einsatz stereoselektiver Magnesium-En-Cyclisierungen ermöglicht ergiebige Synthesen zahlreicher, strukturell sehr verschiedener Naturstoffe, z.B. Sesquiterpene, Alkaloide, Riechstoffe, insekteneigene Abwehrstoffe, Fungitoxine.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
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    8. Miscellaneous
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Conference Reports
    12. Conference Calendar
    1. Nickelkomplexe mit sterisch anspruchsvollen Thiolatoliganden: [Ni8S(SC4H9)9], ein gemischtvalenter Nickel(sulfid)thiolat-Cluster, und [Ni4(SC3H7)8], ein homoleptisches Nickelthiolat (pages 54–55)

      Thomas Krüger, Prof. Dr. Bernt Krebs and Prof. Dr. Gerald Henkel

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010107

      Ein Sulfid-Ion im Zentrum eines Ni6-Prismas, das zusätzlich von zwei Ni-Atomen überdacht ist, sowie neun μ2-StBu-Brücken kennzeichnen die Struktur von 1. Als mittlere Oxidationsstufe für Nickel im diamagnetischen 1 resultiert + 1.25. Das Anion 1 ist der erste reine Nickel-Schwefel-Komplex mit Nickel in einer ungewöhnlichen Oxidationsstufe. Mit dem sterisch weniger anspruchsvollen Thiolatoliganden iPrS dagegen wird der neutrale, Ni2⊕ enthaltende Komplex 2 gebildet.

    2. Von Tetraspiranen zu Bispropellanen (pages 55–57)

      Prof. Dr. Lutz Fitjer and Ulrike Quabeck

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010108

      Durch achtfache 1,2-Verschiebungen entstehen aus den funktionalisierten Tetraspiranen 1 die Bispropellane 2. Die Säureinduzierten Umlagerungen wurden aufgrund der Ergebnisse von Kraftfeldrechnungen gefunden (R = H, CH3).

    3. Modell eines solvens-verbrückten Ionenpaares mit N[BOND]H ⃛C-Wasserstoffbrücken zwischen Amin und Carbanion – Kristallstruktur von [Fluorenyllithium·2Ethylendiamin] (pages 57–58)

      Stefan Buchholz, Dr. Klaus Harms, Michael Marsch, Priv.-Doz. Dr. Werner Massa and Prof. Dr. Gernot Boche

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010109

      Während Organolithiumverbindungen normalerweise als Kontaktionenpaare kristallisieren, sind in [Fluorenyllithium · 2 Ethylendiamin] Kation und Anion durch Lösungsmittelmoleküle getrennt. Besonders bemerkenswert ist der röntgenographische Nachweis von N[BOND]H ⃛C-Wasserstoffbrücken zu einem „nackten” Carbanion. Da Anion und Kation mit denselben Lösungsmittelmolekülen in Wechselwirkung treten, kann die Festkörperstruktur der Titelverbindung als Modell für ein solvens-verbrücktes („solvent-shared”) Ionenpaar dienen.

    4. Wasserstoffbrücken zwischen einem NHmath image-Ion und einem Carbanion – Kristallstruktur von Ammonium-1,2,4-tricyancyclopentadienid (pages 58–59)

      Stefan Buchholz, Dr. Klaus Harms, Priv.-Doz. Dr. Werner Massa and Prof. Dr. Gernot Boche

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010110

      Die erstmals im Kristall gefundene H3N[BOND]H ⃛C-Wasserstoffbrücke entspricht Vorstellungen, die Cram für den Mechanismus des unter außergewöhnlich hoher Retention (kA/kRac=148) verlaufenden D/H-Austausches bei einem Fluorenylderivat mit NH3 entwickelt hat. Jedes Nitril-N-Atom der Titelverbindung ist über eine H-Brücke an ein NHmath image-Ion gebunden, und jedes NHmath image-Ion bildet drei H-Brücken zu Nitril-N-Atomen sowie eine zu einem Cyclopentadienid-C-Atom. Das Bild rechts zeigt einen Ausschnitt aus der Kristallstruktur equation image: H in Wasserstoffbrücke).

    5. Ein Silicogermanat mit einem Si: Ge-Verhältnis ⩾ 2 – ein neuartiger MFI-Zeolith (pages 60–61)

      Dr. Zelimir Gabelica and Dr. Jean-Louis Guth

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010111

      Ein reiner Ge-MFI-Zeolith sollte nur schwer herstellbar sein. Dies ist die Schlußfolgerung einer Studie über die Möglichkeiten und Auswirkungen des Si/Ge-Austauschs in Si-MFI-Zeolithen. Erhitzt man z.B. das Gemisch GeCl4-SiO2-HF-0.5Pr4NBr-8 CH3NH2-35 H2O 15 h auf 180°C, so resultiert ein Feststoff mit MFI-Struktur, der nach Calcinieren die Zusammensetzung Si63Ge33O192 hat. Der unerwartet hohe Ge-Gehalt überschreitet alle bisher beobachteten Substitutionsgrade bei MFI-Zeolithen.

    6. Enantioselektive Reduktion α,β-ungesättigter Carbonsäureester mit NaBH4 und katalytischen Mengen chiraler Cobalt-Semicorrinkomplexe (pages 61–62)

      Urs Leutenegger, Andrew Madin and Priv.-Doz. Dr. Andreas Pfaltz

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010112

      Hohe Enantioselektivitäten (bis 96% ee), praktisch quantitative chemische Ausbeuten und milde Reaktionsbedingungen zeichnen die Titelreaktion aus. Sie eignet sich z.B. zum Aufbau isoprenoider Ketten, wie sie in den Vitaminen E und K1 vorkommen. Ein Beispiel ist Reaktion (a), R = CH2O-SiMe2tBu.

    7. Stabile offenkettige 1,3-Dilithium-Verbindungen durch die Reaktion von Methylencyclopropanen mit Lithiumpulver: 2,4-Dilithio-1-butene (pages 63–64)

      Prof. Dr. Adalbert Maercker and Klaus-Dieter Klein

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010113

      Schon bei Raumtemperatur reagiert 1 bereitwillig mit Lithiumpulver unter Spaltung einer σ-Bindung zu dem ungewöhnlich stabilen 2,4-Dilithio-1-buten 2. Dieses spaltet im Gegensatz zu 1,3-Dilithiopropan kein Lithiumhydrid ab, so daß es gründlich NMR-spektroskopisch untersucht und unter anderem in zwei Stufen mit Me2S2 und Me3SiCl zu 3 umgesetzt werden konnte.

    8. Erhalt der Konfiguration bei der nicht-Darwinistischen Evolution von Cytochrom c (pages 64–65)

      Prof. Dr. Shosuke Kojo, Prof. Dr. Koushi Fukunishi and Prof. Dr. Ikuyo Tsukamoto

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010114

      Auch neutrale Evolution hat gewissen Erfordernissen zu genügen. Dies zeigt die Tatsache, daß 1, die prosthetische Gruppe von eukaryontischem Cytochrom c, aus Saccharomyces cerevisiae, Thunfisch, Huhn und Pferd immer das gleiche der vier möglichen Diastereomere ist. Dies macht den Erhalt von Moleküleigenschaften verständlicher, der notwendig ist, damit beispielsweise zwei Cytochrome c, die sich in 45 von 110 Aminosäureresten unterscheiden, sehr ähnliche Reaktionsmechanismen aufweisen können.

    9. 3-Arylsulfonyloxazolidine als chirale Template; asymmetrische Synthese von 2-substituierten 2-Hydroxycyclohexancarbaldehyden aus 2-Hydroxymethylencyclohexanon (pages 65–67)

      Dr. Inga Hoppe, Prof. Dr. Dieter Hoppe, Dr. Christian Wolff, Prof. Dr. Ernst Egert and Regine Herbst

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010115

      Zwei neue stereogene Zentren entstehen bei der Kondensation des Sulfamids 1 mit dem Enol 2 zum Oxazolidin 3, das Carbanionderivate MNu unter hoher diastereofacialer Selektivität zu 4 addiert. Die Abspaltung des chiralen Hilfsstoffs mit 1,3-Propandithiol führt zu diastereo- und enantiomerenreinen Aldehydderivaten 5. Alle Schritte verlaufen praktisch stereospezifisch.

    10. Asymmetrische Homoaldol-Reaktion durch enantioselektive Lithiierung eines prochiralen 2-Butenylcarbamats (pages 67–69)

      Prof. Dr. Dieter Hoppe and Oliver Zschage

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010116

      Eine asymmetrische Umwandlung zweiter Ordnung des primär aus 1 entstehenden konfigurationslabilen racemischen Lithiumkomplexes 2 ermöglicht die Gewinnung von kristallinem (R)-2· Spartein. Dies sowie die Ummetallierung von (R)-2·Spartein (als Feststoff!) zum konfigurationsstabilen Titanderivat sind entscheidend für die Titelreaktion. (R)-2 ist nicht nur als chirales Homoenolat von Interesse, sondern auch als anti-selektives, mit guter reagenskontrollierter Stereoselektivität addierendes Propanalenolat-Äquivalent; ein Beispiel ist die Umsetzung zu 3.

    11. Die Thermokraft fester Lösungen von Nb2O5 in Bi2O3 als Grundlage für einen neuen Sauerstoffsensor (pages 69–70)

      A. V. Chadwick, W. Zhou and Prof. John M. Thomas

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010117

      Ein Teil Nb2O5 auf 60 Teile Bi2O3 genügt, um eine empfindliche Reaktion der Thermokraft Θ von Bi2O3 auf eine Änderung des Sauerstoffdrucks zu erzielen. Die unter 900 K stabile β-Phase der festen Lösung von Nb2O5 in Bi2O3 ist ein erfolgversprechendes Material für Sauerstoffsensoren, die bei relativ niedrigen Temperaturen und ohne die Notwendigkeit eines Sauerstoffreferenzdrucks arbeiten. Die Ursache für die schnelle und reversible Änderung der Thermokraft in Abhängigkeit vom Sauerstoffpartialdruck ist noch unbekannt.

    12. Ein stabiles aminosubstituiertes Phosphaalkin (pages 70–71)

      Prof. Dr. Rolf Appel and Michael Poppe

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010118

      Die Phosphaalkinchemie blüht!N-Isopropyl-N-trimethylsilylaminophosphaethin 2 ist das erste bei Raumtemperatur stabile aminosubstituierte Phosphaalkin. Es läßt sich durch Umsetzung von Tris(trimethylsilyl)phosphan mit Isopropylisocyanat – Bildung von 1a,b – und nachfolgende Hexamethyldisiloxan-Abspaltung herstellen. Seine Struktur ist durch NMR- und IR-Spektroskopie sowie eine Diels-Alder-Reaktion gesichert.

    13. Strukturen von Chino[7,8-h]chinolin und Chino[8,7-h]chinolin (pages 72–73)

      Claus Krieger, Dr. Ian Newsom, Michael A. Zirnstein and Prof. Dr. Heinz A. Staab

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010119

      Nahezu planar sind die beiden Titelverbindungen 1 und 2 im Kristall. Durch Röntgenstrukturanalyse beider Verbindungen konnten über Jahrzehnte bestehende Unsicherheiten bezüglich Synthese und Strukturzuordnung ausgeräumt werden. Bei der extrem starken und auch kinetisch aktiven Base 1 fällt der große zentrale äußere Winkel der Naphthalineinheit auf (125.4°), der einen relativ großen N ⃛N-Abstand (272.8 pm) ermöglicht.

    14. Benzo[1,2-h:4,3-h′]dichinolin („1,14-Diaza[5]helicen”): Synthese, Struktur und Eigenschaften (pages 73–75)

      Prof. Dr. Heinz A. Staab, Michael A. Zirnstein and Claus Krieger

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010120

      Trotz nahezu gleicher N ⃛N-Abstände in 1 und 2 (272.8 bzw. 270.5 pm) ist die Basizitätskonstante von 2 um fast zwei Zehnerpotenzen geringer als die von 1. Ursache dürfte die helicale Struktur von 2 sein, die für die freie Base die destabilisierende „lone-pair”-Wechselwirkung der N-Atome nahezu aufhebt und für 2a eine N ⃛H ⃛N-Brücke entlang der Vorzugsrichtungen der „lone pairs” der N-Atome verhindert.

    15. Heterogene metathese-aktive Schrock-Carbenkomplexe durch Reaktion von Carbinwolfram (VI)-Komplexen mit Kieselgel (pages 75–77)

      Dr. Karin Weiss and Georg Lößel

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010121

      Reaktion der Oberflächen-SiOH-Gruppen von Kieselgel mit [L3 W[TRIPLE BOND]CtBu], L = tBuO, Cl, tBuCH2, ergibt bei Raumtemperatur lagerfähige heterogene Metathesekatalysatoren, die oberhalb 100°C eingesetzt werden können. Die Umsetzung der Carbinkomplexe mit dem reduzierten Phillips-Katalysator ergibt keine besonders metathese-aktiven Produkte. Das Bild rechts zeigt die Vorstellungen vom Mechanismus der Katalysatorsynthese.

    16. Methylboroxid H2C[BOND]B[TRIPLE BOND]O (pages 77–78)

      Prof. Dr. Hans Bock, Prof. Dr. Lorenz S. Cederbaum, Prof. Dr. W. von Niessen, Prof. Dr. Peter Paetzold, Dr. Pavel Rosmus and Dr. Bahman Solouki

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010122

      Als Analogon von Acetonitril kann die Titelverbindung betrachtet werden, die durch energetisch günstige CO- und CO2-Eliminierung aus 2-Methyl-1,3,2-dioxaborolan-4,5-dion 1 erzeugt wurde. Das CBO-Gerüst ist linear, und es liegt eine BO-Dreifachbindung vor. Nach den Befunden dieser Studie sollten sich R3C[BOND]B[TRIPLE BOND]O-Verbindungen mit sperrigen Alkyl- oder Arylresten isolieren lassen.

    17. Struktur von Hexaaminobenzol (pages 79–81)

      Dr. David A. Dixon, Dr. Joseph C. Calabrese and Dr. Joel S. Miller

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010123

      S6-Symmetrie für die Struktur geringster Energie folgt aus dem Vergleich röntgenstrukturanalytischer und IR-spektroskopischer Daten von 1 mit theoretischen Werten. Damit erfüllt 1 eine wichtige Bedingung für Verbindungen, die als Radikalionen einen Ferromagnetismus aufweisen, der nur auf Elektronen in p-Orbitalen zurückzuführen ist. Derartige Verbindungen müssen so symmetrisch sein, daß ihr HOMO entartet ist, d.h. sie müssen D2d-Symmetrie oder eine drei- oder mehrzählige Drehachse haben.

    18. Die Struktur des Tetrakations von Hexaazaoctadecahydrocoronen, einem einfachen Benzolderivat (pages 81–82)

      Dr. David A. Dixon, Dr. Joseph C. Calabrese, Dr. Richard L. Harlow and Dr. Joel S. Miller

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010124

      Die Aromatizität des Benzolkerns bleibt weitgehend erhalten, wenn 1 zu 14⊕ oxidiert wird. Dies ergab ein Vergleich experimenteller und berechneter Strukturparameter, die am besten mit nebenstehender Resonanzstruktur für 14⊕ in Einklang sind. Der für 14⊕ prinzipiell vorstellbare Triplett-Grundzustand wurde jedoch nicht gefunden.

    19. Selbstreduktion von [Ph4P][Nb(SCH2CH2CH2S)3] unter Bildung eines Nbmath image-Komplexes (pages 83–84)

      Dr. Kazuyuki Tatsumi, Yoitsu Sekiguchi, Michiyo Sebata, Prof. Dr. Akira Nakamura, Prof. Dr. Roger E. Cramer and Thomas Chung

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010125

      Die Größe des Chelatrings bestimmt die Reaktivität von Nbv-Komplexen: Während [Ph4P]|Nb(SCH2CH2S)3] in Acetonitril völlig stabil ist, findet bei dem homologen Titelkomplex eine reduktive Dimerisierung statt. Das primär entstehende Anion 1 reagiert mit Methanol weiter zu 2, das als Ph4P-Salz isoliert wurde; die Struktur dieses Anions ist rechts abgebildet.

    20. Untersuchung der Tautomerie 15N-markierter Hydroporphyrine durch dynamische NMR-Spektroskopie (pages 84–87)

      Martin Schlabach, Dr. Helmut Rumpel and Prof. Dr. Hans-Heinrich Limbach

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010126

      Signifikant beeinflußt wurde die Barrierenhöhe für die Tautomerie der inneren Protonen von Porphyrin durch spezifische Reduktion der Pyrrolringe. 1H-NMR-spektroskopisch wurde in den Tetraphenylderivaten von Chlorin und Bakteriochlorin ein aromatischer Ringstrom festgestellt, in dem von Isobakteriochlorin dagegen fehlt er weitgehend. Die Aktivierungsbarriere wird bei der Hydrierung eines Pyrrolrings ca. 20 kJ mol−1 höher. Bei der Hydrierung zweier benachbarter Ringe entsteht ein System, in dem erstmals für eine intramolekulare Protonenübertragung zwei symmetrische Doppelminimumpotentiale unterschiedlicher Barrierenhöhe nachgewiesen wurden.

    21. Thiosulfinsäuren, eine neue Klasse chiraler Organoschwefelverbindungen (pages 87–88)

      Prof. Dr. Marian Mikołajczyk, Piotr Łyżwa, Dr. Józef Drabowicz, Dr. Michał Wieczorek and Grzegorz Bujacz

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010127

      Relativ stabil sind die Thiosulfinate 2, die aus den Sulfinsäurechloriden 1 mit H2S und Alkylaminen zugänglich sind. Die für eine Chiralität von 2 erforderliche pseudo-tetraedrische Koordination des zentralen Schwefelatoms konnte für das Salz mit R = Adamantyl und dem (S)-Benzylthiuronium-Ion als Kation röntgenographisch belegt werden. Aus 2 ließen sich unter anderem Thiosulfinsäureester 3 herstellen (R = tBu, Adamantyl, Triptycenyl).

    22. Disilen-versus Silandiyl („Silylen”)-Additionen an CN- und NCO-Bindungen (pages 89–90)

      Prof. Dr. Manfred Weidenbruch, Bolko Flintjer, Prof. Dr. Siegfried Phol and Wolfgang Saak

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010128

      Die erste [2+2]-Cycloaddition an die CN-Dreifachbindung wird bei der Umsetzung von Tetra-tert-butyldisilen mit tBu3SiCN zu 1 beobachtet. Dagegen führt die analoge Reaktion mit dem Isocyanat tBu3SiNCO unter Umlagerung zur Fünfring-Verbindung 2. Beide Heterocyclen sind durch Röntgenstrukturanalysen charakterisiert.

    23. Synthese der neuartigen Ringsysteme 1,2,3,4-Oxazadisiletidin und 1,3,4,2,5-Dioxazadisilolidin (pages 90–91)

      Dr. Gregory R. Gillette, Dr. Jim Maxka and Prof. Dr. Robert West

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010129

      Durch INEPT-INADEQUATE-29Si-NMR-Spektroskopie konnte die Konstitution der beiden neuen Heterocyclen 2 und 3 geklärt werden. 2 entsteht durch [2+2]-Cycloaddition von Nitrosobenzol an Tetramesityldisilen 1 und 3 durch Umsetzung von Nitrobenzol mit 1.

    24. Eine trans-Me2TiIV-Verbindung mit oktaedrisch koordiniertem Ti-Atom: Alkylierungen und Arylierungen von TiIV-Komplexen mit Schiff-Basen (pages 91–93)

      Prof. Dr. Carlo Floriani, Dr. Euro Solari, Dr. Fabio Corazza, Prof. Dr. Angiola Chiesi-Villa and Prof. Dr. Carlo Guastini

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010130

      Sowohl am Liganden als auch am Zentralatom kann der TiIV-Komplex [Ti(salen)Cl2] 1 von Nucleophilen angegriffen werden. Je nach Reagens und Bedingungen entstehen z.B die Organotitan-Verbindungen 2–4 (salen = N,N′-Ethylenbis(salicylideniminato)).

    25. Eine empfindliche Sonde für Veränderungen in der Koordinationssphäre von Titan: Achtgliedrige Dioxatitanacyclen und ihre metallorganischen Derivate (pages 93–94)

      Prof. Dr. Carlo Floriani, Dr. Fabio Corazza, William Lesueur, Prof. Dr. Angiola Chiesi-Villa and Prof. Dr. Carlo Guastini

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010131

      Angesichts der enormen Bedeutung von Titanverbindungen in der Organischen Synthese sind Modellstudien nützlich. TiCl4 setzt sich mit MBPH2 unter HCl-Entwicklung zu [(mbp)TiCl2] um, einem achtgliedrigen Heterocyclus mit einer O-Ti-O-Einheit und einer gegenüberliegenden CH2-Gruppe. Deren 1H-NMR-Signale reagieren empfindlich auf Veränderungen am Ti-Atom, die z.B. duch Alkylierungen und Arylierungen sowie durch Erhöhung der Koordinationszahl hervorgerufen werden.

    26. Selektive molekulare Erkennung von Trihydroxybenzolen (pages 95–96)

      Prof. Dr. Frank Ebmeyer and Fritz Vögtle

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010132

      Die Wirtverbindung 1 mit einem konischen Hohlraum bindet, wie auch zwei verwandte Wirte, Trihydroxybenzole, die dadurch gegenüber Oxidation auffallend stabilisiert werden. Die Ergebnisse sprechen für eine mehrfache Wasserstoffbrückenbindung zwischen Wirt und Gast im Hohlraum.

    27. [(Me3Si)2CHGe]6, das erste Hexagermaprisman (pages 97–98)

      Dr. Akira Sekiguchi, Dr. Chizuko Kabuto and Prof. Dr. Hideki Sakurai

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010133

      Als unerwartet stabil gegenüber Luftsauerstoff, Feuchtigkeit und thermischer Belastung erwies sich das erste Ge6-Prisman 2, das sich aus dem Germaniumtrichlorid 1 durch Reduktion mit Lithiumpulver in 12% Ausbeute als orangegelbe Kristalle gewinnen ließ [Gl. (a)]. Die Farbe der Kristalle ändert sich reversibel von schwach gelb bei − 196°C zu intensiv orange bei + 200°C.

    28. K4P3, eine Verbindung mit dem Radikalanion Pmath image (pages 98–99)

      Prof. Dr. Hans Georg von Schnering, Dr. Martin Hartweg, Ute Hartweg and Dr. Wolfgang Hönle

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010134

      Isoelektronisch und isostrukturell mit Omath image und ClO2 ist das Polyanion Pmath image in K4P3; es ist ein Radikalanion mit 19 Valenzelektronen. Der Magnetismus deutet auf das Vorliegen eines Systems mit drei ungepaarten Elektronen hin. K4P3 entsteht in Form blauschwarzer, metallisch glänzender Plättchen, die sich beim Zerreiben explosionsartig zersetzen. Die Struktur von K4P3 ist durch gewinkelte P3-Ketten und kondensierte trigonale K-Prismen gekennzeichnet (siehe Bild rechts).

    29. NaxMg5−xGa9, eine neue intermetallische Phase als Bindeglied zwischen Zintl-Phasen und Metallen (pages 99–101)

      Dr. Reinhard Nesper

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010135

      In einem neuen Strukturtyp, dessen dreidimensionales Ga-Gerüst ausschließlich durch die für intermetallische Phasen typischen Baueinheiten – Ikosaeder und Friauf-Polyeder – gebildet wird, kristallisiert NaxMg5-xGa9. Die Verbindung weist eine erhebliche Phasenbreite auf. Die Strukturbestimmung gibt Hinweise darauf, daß trotz der metallischen Eigenschaften variable Elektronenzahlen lokale Änderungen der chemischen Bindung hervorrufen, die nur an einem einzigen terminal gebundenen Ga-Atom stattfinden.

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    1. Paving the Way… (pages 107–108)

      Peter Gölitz

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010140

  8. Aufsätze

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    1. Advanced Ceramics for Biomedical Applications (pages 111–116)

      Prof. Dr. Günther Heimke

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010141

  9. Research News

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    1. Aluminum-rich Metallic Glasses (pages 123–124)

      Robert W. Cahn

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010143

  10. Conference Reports

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    1. … and Colorado Springs (pages 125–128)

      Herbert Jaeger

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010145

  11. Conference Calendar

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    1. Conference Calendar (pages 129–134)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010146

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