Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

März 1989

Volume 101, Issue 3

Pages cpi–fmi, A71–A79, 261–410

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Editorial Essay
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010301

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Editorial Essay
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010302

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Editorial Essay
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A71–A79)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010303

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Editorial Essay
    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Kettensteife Polymere – Struktur, Phasenverhalten und Eigenschaften (pages 261–276)

      Dr. Matthias Ballauff

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010304

      Die ungewöhnlichen mechanischen Eigenschaften der kettensteifen Polymere haben in letzter Zeit zunehmendes Interesse erweckt. Aus diesen extrem schwerlöslichen oder oft sogar völlig unlöslichen und unschmelzbaren Polymeren lassen sich hochzugfeste Fasern und Formkörper herstellen. Diese Eigenschaften beruhen auf der nahezu parallelen Anordnung der stäbchenförmigen Kettenmoleküle im Festkörper, die durch Formgebung aus einer flüssigkristallinen (nematischen) Phase erhalten wird. Eine umfassende technische Nutzung bedingt daher ein weitgehendes Verständnis des Phasenverhaltens und der Struktur der kettensteifen Polymere.

    2. Die Theoretische Chemie auf dem Weg zu einer Theorie der Chemie (pages 277–285)

      Dr. Anton Amann and Dr. Werner Gans

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010305

      Fraktale, chaotische Bewegung, Quasikristalle und Knotentheorie, das sind die Stichworte für Ansätze zur theoretischen Behandlung chemischer Probleme, die sich neben der algebraischen Quantenmechanik etabliert haben. Sie eignen sich beispielsweise zur Beschreibung der Phasenübergänge in verdünnten Magneten und des Gelierens von Polymeren, der Spektren von Systemen mit stark gekoppelten Freiheitsgraden, der Strukturen bestimmter intermetallischer Phasen sowie der Verknotungen bei DNA-Molekülen.

    3. Zur Struktur der Lithiumverbindungen von Sulfonen, Sulfoximiden, Sulfoxiden, Thioethern und 1,3-Dithianen, Nitrilen, Nitroverbindungen und Hydrazonen (pages 286–306)

      Prof. Dr. Gernot Boche

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010306

      Die ausgeprägte Diskrepanz zwischen der Bedeutung in der Organischen Synthese und dem Wissen über die Struktur war bis vor kurzem kennzeichnend für die Titelverbindungen. Seit man gelernt hatte, sie in chemo-, regio-, diastereo- und enantioselektiven Reaktionen einzusetzen, hat das Interesse an den Strukturen, speziell den Festkörperstrukturen, stark zugenommen. Für Lithiumverbindungen vom Typ LiA-CRR′ (A = Acceptor) sei hier das Sulfoxid [Ph(Me)CS(Ph)O]Li als Beispiel gewählt. Es kristallisiert als Dimer 1 mit TMEDA und bildet einen LI-O-Li-O-Ring.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
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    9. Aufsätze
    10. Research News
    11. Book Reviews
    12. Conference Calendar
    1. Die Pagodan-Route zu Dodecahedranen: Chemie und Struktur von Bissecododecahedranen (pages 307–309)

      Dipl.-Chem. Georg Lutz, Dr. Dieter Hunkler, Grey Rihs and Prof. Dr. Horst Prinzbach

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010307

      Um eine Chemie von Dodecahedranen zu ermöglichen, sind einfach und mehrfach funktionalisierte Derivate in präparativen Mengen nötig. Der erste Weg scheiterte: Es wurden mehrere Bisseco-Vorstufen erhalten, darunter die di- und tetrasubstituierten Derivate 1 und 2 sowie die Dione 3–5, doch konnten sie nicht zu Dodecahedran-Derivaten dehydriert werden.

    2. Die Pagodan-Route zu Dodecahedranen: Totalsynthese und Chemie 4,9,14,19-tetrasubstituierter [1.1.1.1]Pagodane (pages 309–312)

      Johann-Peter Melder, Prof. Dr. Hans Fritz and Prof. Dr. Horst Prinzbach

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010308

      Als wichtige Zwischenstufen auf dem Weg zu Dodecahedranen dürften sich das Tetraketon 1 und das Dimethoxydiketon 2, R = CH3, erweisen, die vielstufig in guter Ausbeute aus 7-tert-Butoxynorbornadien und Tetrachlorcyclopentadienondimethylketal hergestellt werden können. Nach Kraftfeldrechnungen sollten die vier sp2-hybridisierten C-Atome in 1 die thermische Spaltung des zentralen Vierrings und eine darauf folgende Hydrierung erleichtern.

    3. Die Pagodan-Route zu Dodecahedranen: 4,9,14,19-tetrasubstituierte [1.1.1.1]Pagodane durch intramolekulare Funktionalisierung (pages 312–314)

      Rolf Pinkos, Grety Rihs and Prof. Dr. Horst Prinzbach

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010309

      Die hocheffiziente doppelte intramolekulare Barton-Funktionalisierung des in g-Mengen zugänglichen syn, syn-Diamids 1 zu 2 ist eine entscheidende Stufe der Freiburger Dodecahedran-Synthese. Gezielte, für die abschließenden C-C-Verknüpfungen möglicherweise wichtige Epimerisierungen, z. T. unter Ausnutzung von Nachbargruppeneffekten, sind möglich.

    4. Die Pagodan-Route zu Dodecahedranen: mehrfach funktionalisierte pentagonale Dodecahedrane und Dodecahedrene (pages 314–319)

      Johann-Peter Melder, Rolf Pinkos, Prof. Dr. Hans Fritz and Prof. Dr. Horst Prinzbach

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010310

      Die vier-, sechs- und achtfach symmetrisch funktionalisierten Dodecahedrane 1–4 sind auf der „Pagodan-Route” synthetisiert worden. Besonders hilfreich für die Syntheseplanung waren MM2-Kraftfeldrechnungen.

    5. Die Pagodan-Route zu Dodecahedranen: mehrfach funktionalisierte homologe Dodecahedrane und Dodecahedrene (pages 319–322)

      Rolf Pinkos, Johann-Peter Melder, Prof. Dr. Hans Fritz and Prof. Dr. Horst Prinzbach

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010311

      Um die sphärische Struktur von Dodecahedranen zu variieren, können einzelne CC-Einheiten des Gerüsts durch C(O)O-Gruppen ersetzt werden. So gelang die Synthese des hochsymmetrischen Diolefins 1, dessen geringer π/π*-Abstand sich unter anderem in einer langwelligen UV-Absorption bemerkbar macht. Das gespanntere unsymmetrische Dien 2 konnte nicht hergestellt werden.

    6. Gibt es ABn-Moleküle mit anomaler Struktur? v3 von TiF4 und TiF3 sowie ihre Bedeutung für die Struktur von TiF2 (pages 322–324)

      Prof. Ian R. Beattie, Peter J. Jones and Dr. Nigel A. Young

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010312

      Es gibt keinen Hinweis darauf, daß auch nur ein Dihalogenid eines Elementes der ersten Übergangsreihe nichtlinear wäre. Dieser Schluß wird aus der Tatsache gezogen, daß früher „nichtlinearem” TiF2 zugeordnete IR-Banden definitiv von trigonal-planarem TiF3 herrühren. Die früheren Matrixisolationsstudien, aus denen auf ein 120°-TiF2 geschlossen worden war, galten als Eckpfeiler der Theorie anomaler MF2-Moleküle.

    7. tBu2P[BOND]P[DOUBLE BOND]PBrtBu2·LiBr und die Bildung von (pages 324–325)

      Prof. Dr. Gerhard Fritz, Dr. Tilo Vaahs, Holm Fleischer and Dr. Eberhard Matern

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010313

      Deutliche Hinweise auf das Auftreten des Diphosphandiylsequation image bei der thermischen Zersetzung von 1 sind die Produkte 2 und 3 sowie die der Abfangreaktionen mit 2,3-Dimethyl-1,3-butadien und Cyclohexen 4/5 bzw. 6.

    8. [M(NMesBMes2)2] (M = Cr, Ni), stabile, verzerrt zweifach koordinierte d4- und d8-Komplexe (pages 325–327)

      Ruth A. Bartlett, Hong Chen and Prof. Philip P. Power

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010314

      Überraschend unterschiedlich sind die Strukturen der beiden Titelkomplexe: Der Chromkomplex 1 hat eine gewinkelte (ca. 112°) und der Nickelkomplex eine nahezu lineare N-M-N-Anordnung (ca. 168°). Herstellen lassen sich die beiden Komplexe aus LiNMesBMes2 und [CrCl2(thf)2] bzw. NiBr2·5/3 THF. Die gewinkelte Anordnung in 1 ist vermutlich auf eine Erweiterung der Cr-Koordination durch Cr-C-Kontakte zurückzuführen. Mes = 2,4,6-Trimethylphenyl.

    9. Zwei Ferrol-Isomere im Gleichgewicht: Experimentelle Bestätigung einer alten Hypothese (pages 327–328)

      Dr. Miklos Tasi, Dr. Anne K. Powell and Prof. Dr. Heinrich Vahrenkamp

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010315

      Die reversible Umwandlung der beiden Komplexe 1a und 1b ineinander bestätigt die schon lange vorhergesagte Möglichkeit der Isomerisierung von Ferrol-Komplexen. Daß bei 1 dieser Nachweis gelang, mag auch darauf zurückzuführen sein, daß der Komplexbestandteil Fe(CO)3(N2Et2) zu einem Elektronendichteausgleich in der Ferrol-Einheit führt, der das Umklappen des Butadiendiyl-Liganden erleichtert.

    10. Die 30-Elektronenregel der Tripeldeckerkomplexe – Belegbeispiele mit Vanadium, Niob und Tantal (pages 328–329)

      Prof. Dr. Gerhard E. Herberich, Dr. Ingeborg Hausmann and Norbert Klaff

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010316

      Starke σ-Donor-π-Acceptor-Liganden als äußere Liganden sollten zu 30 als optimaler Valenzelektronenzahl für Tripeldeckerkomplexe führen. Dies wurde durch die Synthese der lichtempfindlichen Komplexe 1–4 belegt. Bisher waren von Niob und Tantal keine Tripeldeckerkomplexe und von Vanadium nur solche mit 26 Valenzelektronen bekannt (2, M = V; 3, M = Nb; 4, M = Ta).

    11. Festkörperreduktion von Ketonen mit NaBH4 (pages 329–330)

      Prof. Dr. Fumio Toda, Koji Kiyoshige and Minoru Yagi

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010317

      Ohne Lösungsmittel, lediglich durch Verreiben der festen Reaktanten in einem Mörser, konnten nicht nur einfache Ketone mit NaBH4 reduziert werden, es gelangen auch regio- und enantioselektive Reduktionen, wenn Einschlußkomplexe verwendet wurden. Aus den Ketonen 1 und 3 wurden die als Synthesebausteine interessanten Hydroxyketone 2 bzw. 4 hergestellt.

    12. Aufbau einer Phosphaferracyclopentadien-Einheit durch Kupplung eines Phosphaalkins an zwei Fluormethylidin-Liganden (pages 330–331)

      Priv.-Doz. Dr. Dieter Lentz and Heike Michael

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010318

      Der pentagonal-bipyramidale closo-Cluster 1 ist das Produkt der Reaktion von tBu-C[TRIPLE BOND]P mit [Fe3(CO)93-CF)2]. 1 enthält eine fast perfekt planare Phosphaferracyclopentadien-Einheit. Nach den Wade-Regeln weist 1 ein freies Elektronenpaar am Phosphoratom auf. In Einklang damit bildet es mit 16-Elektronenfragmenten stabile Komplexe, in denen das Clustergerüst fast unverändert ist.

    13. Feinstrukturanalyse eines diskotischen Polymers durch Elektronenbeugung und hochauflösende Elektronenmikroskopie (pages 332–334)

      Dr. Ingrid Gisela Voigt-Martin, Heinz Durst, Volker Brezinski, Herbert Krug, Dr. Willi Kreuder and Prof. Dr. Helmut Ringsdorf

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010319

      Die Anordnung der Kolumnen in einem flüssigkristallinen diskotischen Polymer läßt sich durch hochauflösende Elektronenmikroskopie sichtbar machen (siehe Bild rechts). Die Kolumnen sind zweidimensional hexagonal geordnet; es können auch spezifische Packungsdefekte nachgewiesen werden. Diese Befunde werden durch Computerverarbeitung der Abbildungen gestützt. – Das diskotische Polymer ist formal ein Polyester aus Tetrakis(pentyloxy)triphenylendiol und Hexadecandisäure.

    14. Zum Auftreten „freier Radikale” aus Alkylcobalt-Komplexen (pages 334–336)

      Prof. Dr. Bernd Giese, Jens Hartung, Jianing He, Ottmar Hüter and Andreas Koch

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010320

      Die Photolyse von Alkylcobaloximen wie 1 liefert freie Radikale. Dies wurde aus Reaktivitäts - und Selektivitätsstudien abgeleitet, bei denen sich die aus Cobaloximen sowie die über Vitamin B12 erzeugten Zwischenstufen genauso verhielten wie die aus anderen Quellen erhaltenen Zwischenstufen. Dieser Befund ist sehr wichtig für die Syntheseplanung und auch für die Beschreibung von Umlagerungsreaktionen im Organismus, die von Vitamin B12 katalysiert werden. Bisher war man der Ansicht, daß die so erzeugten Radikale noch in enger Wechselwirkung mit dem Cobaltkomplex stehen (dmgH2 = 2,3-Butandiondioxim, py = Pyridin).

    15. Korrelation des dynamischen Verhaltens von n-Alkylliganden der stationären Phase mit den Retentionszeiten von Paracelsin-Peptiden bei der Reversed-Phase-HPLC (pages 336–340)

      Bettina Pfleiderer, Dr. Klaus Albert, Dr. Klaus D. Lork, Prof. Dr. Klaus K. Unger, Priv.-Doz. Dr. Hans Brückner and Prof. Dr. Ernst Bayer

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010321

      Das Retentionsverhalten sterisch anspruchsvoller Moleküle mit definierter Konformation bei der Reversed-Phase-HPLC wird stark durch die Beweglichkeit der lipophilen Alkylketten der stationären Phase beeinflußt. Dies ergab ein Vergleich der durch CP/MAS-13C-NMR-Spektroskopie ermittelten T1ϱH-Werte der Alkylketten als Maß für deren Beweglichkeit mit den Retentionszeiten der vier Komponenten der natürlichen Mischung von Paracelsin-Peptiden, die durch sehr stabile helicale Konformationen gekennzeichnet sind. Die C4-Phase war konformativ am wenigsten beweglich (kleinstes T1ϱH 44.4 ms für das Methyl-C) und wies die lägnsten Retentionszeiten auf.

    16. Spannungsarme Cuban-Analoga mit Si-, Ge-, Sn- und Pb-Gerüsten (pages 340–341)

      Prof. Dr. Shigeru Nagase

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010322

      Weitgehend spannungsfreie viergliedrige Ringe bilden die höheren Kohlenstoffhomologen Silicium, Germanium, Zinn und Blei. Dies ergaben ab-initio-Berechnungen der entsprechenden Heterocubane, -prismane und -tetrahedrane. Während bei Kohlenstoff das Cubangerüst die stärkste Spannung aufweist, ist es bei den übrigen vier Elementen immer das am wenigsten gespannte Gerüst. So ist die Spannungsenergie von Perplumbacuban ca. 100 kcal mol−1 kleiner als die von Cuban. Die X-X-Bindungen der Cubane sind nur ca. 0,02–0,04 Å länger als die der Cyclobutane, und auch die Spannungs-energien pro Ring sind für die Cubane und Cyclobutane sehr ähnlich.

    17. Doppelbrechungsstudien zur molekularen Erkennung bei der Kristallisation langkettiger Diacylperoxide (pages 342–344)

      Prof. Dr. J. Michael McBride and Steven B. Bertman

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010323

      Daß ein wachsender Kristall zwischen fast gleich großen Brom-Atomen und CH3-Gruppen unterscheiden kann, läßt sich lichtmikroskopisch leicht nachweisen. Lokale Doppelbrechung von leicht unreinen Kristallen spiegelt deren Wachstumsmechanismus wider. Für den Nachweis der Farbeffekte (blau/gelb) benötigt man lediglich ein Paar Polarisationsfilter und ein sensitives Violett-Filter. Dreht man es um 90°, zeigt z. B. ein von der Mitte gewachsener Kristall den rechts angedeuteten Farbwechsel.

    18. Totalsynthese des Antitumor-Antibioticums WF-3161 (pages 344–346)

      Prof. Dr. Ulrich Schmidt, Ulrich Beutler and Dr. Albrecht Lieberknecht

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010324

      Zu den in vitro wirkungsvollsten Cytostatica gehört das Cyclotetrapeptid WF-3161 2. – Nach stereoselektivem Aufbau des linearen Z-Tetrapeptid-pentafluorphenylesters 1 wird der Ring bei der katalytischen Hydrierung in 74% Ausbeute geschlossen. Umwandlung des Chlorketals in ein Epoxyketon vervollständigt die Synthese des Naturstoffs.

    19. Alkyl- und Alkylidin-Komplexe des Rheniums (pages 346–348)

      Josef K. Felixberger, Paul Kiprof, Dr. Eberhardt Herdtweck, Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Ralf Jakobi and Prof. Dr. Philipp Gütlich

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010325

      Wegen der Vielfalt seiner Oxidationsstufen ermöglicht das Element Rhenium die Fixierung zahlreicher Ligandentypen in stabilen Komplexen. Durch die Synthese von [Cp*ReClMe3] ist jetzt die Reihe der Rev-Komplexe [Cp*ReClnMe4-n] komplett. Der Neopentyl-Komplex 1 reagiert mit C5H5TiCl3 zum paramagnetischen Carbin-Komplex 2, der sich glatt zum diamagnetischen Komplex 3 oxidieren läßt. 2 und 3 sind die ersten π-Cyclopentadienyl-Carbinkomplexe mit hohen Oxidationsstufen des Rheniums (ReVI bzw. ReVII). Cp* = η5-C5(CH3)5.

    20. Synthese von O-Acetyl-N-(4-biphenylyl)hydroxylamin („N-Acetoxy-4-aminobiphenyl”), einem entscheidenden Metaboliten des carcinogenen 4-Aminobiphenyls, und seine Reaktion mit Desoxyguanosin (pages 349–350)

      Michael Famulok, Ferdinand Bosold and Prof. Dr. Gernot Boche

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010326

      Die Carcinogenität aromatischer Amine ist seit 1895 bekannt. Welches Schicksal haben diese Verbindungen im Organismus? In vitro ließ sich das aus 4-Aminobiphenyl 1 erzeugte Hydroxylamin-Derivat jetzt erstmals in die kristalline Titelverbindung 2 umwandeln. 2 reagiert mit Desoxyguanosin zu den gleichen „Addukten”, die z. B. auch erhalten werden, wenn man 1 Hunden verabreicht und die DNA anschließend enzymatisch spaltet (Aryl=4-Biphenylyl).

    21. Photochemische Bildung eines stabilen Oxalsäureorthoamids mit Propellanstruktur (pages 350–351)

      Dr. Erich Tauer, Dr. Karl-Heinz Grellmann, Dr. Mathias Noltemeyer and Prof. George M. Sheldrick

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010327

      Das erste stabile Orthoamid der Oxalsäure mit dem Substitutionsmuster eines Hexaaminoethans ist 2. Dieses [4.4.4]Propellan wurde durch Bestrahlung von 1 in Cyclohexan erhalten (R = CH3).

    22. Ein neuartiges, trimeres, chirales Kupfer(I)-thiophenolat mit intramolekularer Koordination (pages 351–352)

      Drs. D. Martin Knotter, Prof. Dr. Gerard van Koten, Hendrik L. van Maanen, Dr. David M. Grove and Dr. Anthony L. Spek

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010328

      Einen interessant gefalteten Cu3S3-Ring enthält die kronenetherartige Verbindung 1: Die S3-Seite ist „offen”, die Cu3-Seite dagegen durch die organischen Gruppen abgeschirmt. Der chirale Ausgangsstoff 2-[(R)-1-(Dimethylamino)ethyl]thiophenol begünstigt die Entstehung des abgebildeten Diastereomers. 1 zeigt intensive (grünliche) Tribolumineszenz.

    23. (tBuSiP)4 – das erste Silaphosphacuban (pages 352–354)

      Prof. Dr. Marianne Baudler, Guido Scholz, Prof. Dr. Karl-Friedrich Tebbe and Dr. Magda Fehér

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010329

      Einen „Würfel” aus vier P- und vier Si-Atomen enthält die Titelverbindung 1. Dieses erste Silaphosphacuban entsteht als ein Folgeprodukt bei der Reaktion von tBuSiCl3 mit LiAl(PH2)4. Wahrscheinlich wird 1 durch intermolekulare Kondensation von funktionalisierten Si-P-Vierringen gebildet, die als Zwischenstufen 31P-NMR-spektroskopisch nachweisbar sind. Der Si4P4-Cubus ist mit Bindungswinkeln am Silicium von 102° und am Phosphor von 77° stark verzerrt.

    24. (C4Me4NBH3)2Fe – ein zu Decamethylferrocen isosterer Metallkomplex mit charakteristischer Metallocen-Fehlordnung (pages 354–355)

      Prof. Dr. Norbert Kuhn, Eva-Maria Horn, Dr. Roland Boese and Norbert Augart

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010330

      Eine azentrische Koordination des Trihydro(tetramethylpyrrolyl)borato-Liganden in 1 wird durch das „kleine” Stickstoffatom bewirkt. 1 ist wie das isostere Decamethylferrocen durch Verschiebung und Verdrehung der C5-Achsen im Kristall fehlgeordnet. Der neuartige Ligand von 1 ließ sich am Fe-Zentrum des analogen „borfreien” Komplexes mit Me2·BH3 aufbauen.

    25. Strukturelle Vielfalt bei Iodoantimonaten; die Anionen Sb3Imath image, Sb5Imath image und Sb6Imath image (pages 355–357)

      Prof. Dr. Siegfried Pohl, Rainer Lotz, Wolfgang Saak and Detlev Haase

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010331

      Eine enorme Anpassungsfähigkeit an die „räumlichen Bedürfnisse” des Kations im Kristall kennzeichnet die Iodoantimonate(III). Dies wird durch die Synthese der Salze [Cu(MeCN)4]2[Sb3I11], [Me4N]3[Sb5I18] und [Cp2Fe]4[Sb6I22] aus SbI3 und dem jeweiligen Iodid belegt.

    26. Synthese und Struktur eines zweikernigen, syn-koordinierten μ-Cycloheptatrienyl(hydrido)komplexes mit gehinderter C7H7-Rotation (pages 357–358)

      Dr. Hubert Wadepohl, Wolfgang Galm and Dr. Hans Pritzkow

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010332

      Bereits bei 200 K eingefroren ist die Rotation des C7H7-Brückenliganden von 1 auf der NMR-Zeitskala. Damit ist 1 der erste syn-μ-Cycloheptatrienyl-Komplex, bei dem dies beobachtet wurde. Zugleich enthält 1 die erste strukturanalytisch untersuchte CrHCo-Brücke. Sie ist durch einen Winkel von 127° und Bindungslängen von 1.69 und 1.54 Å gekennzeichnet.

    27. Kupfer(I)-unterstützte Michael-Additionen von Organozinkverbindungen aus Estern, Nitrilen und α-Aminosäuren (pages 358–360)

      Dr. Yoshinao Tamaru, Hiroto Tanigawa, Tetsuji Yamamoto and Prof. Dr. Zen-Ichi Yoshida

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010333

      Ausschließlich 1,4-Addition wird bei den Umsetzungen von β-, γ-, δ-, und ϵ- (Iodzinca)estern, -nitrilen und -α-aminosäuren mit α,β-ungesättigten Aldehyden, Ketonen und Estern in Gegenwart von HMPA, CuCN und Me3SiCl beobachtet. Dies erweitert den Anwendungsbereich der Michael-Addition auf Carbanionen, deren Ladungszentrum mehr als zwei Kohlenstoffatome von einem elektrophilen Substituenten entfernt ist. So entsteht aus 1 und dem Aldehyd 2 in 94% Ausbeute der ω-Formylcarbonsäureester 3.

    28. Selektive Hydrierung von Estern zu Alkoholen mit einem aus Rh2O3, Sn(n-C4H9)4 und SiO2 erhaltenen Katalysator aufgrund isolierter aktiver Zentren (pages 360–362)

      Dr. Abdellah El Mansour, Dr. Jean P. Candy, Dr. Jean P. Bournonville, Dr. Osmar A. Ferretti and Dr. Jean-Marie Basset

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010334

      Eine Kooperation benachbarter Rhodiumatome bei der Katalyse unterbindet der Einbau von Zinnatomen in die Oberfläche eines SiO2-fixierten Rhodiumkatalysators gemäß (a). Dies zeigt sich beispielsweise im IR-spektroskopisch nachgewiesenen Fehlen verbrückender CO-Liganden nach der Chemisorption von CO auf diesem Rh/Sn/SiO2-Katalysator und führt zu einer Erhöhung der Selektivität bei der Hydrierung von Ethylacetat: Der Anteil an Ethanol nimmt von 57.2 (Sn/Rh=0/1) auf 97.2% (Sn/Rh = 1.7/1) zu. Zugleich steigt der Umsatz an Ethylacetat von 1.32 auf 4.66%.

    29. Flexible Synthesen optisch aktiver Isocarbacycline (pages 362–365)

      Horst Hemmerle and Prof. Dr. Hans-Joachim Gais

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010335

      Potente und chemisch stabile Analoga des Hämostase-Regulators Prostacyclin sind die Isocarbacycline, z. B. 1, für deren biologische Aktivität die Struktur der Seitenketten ganz wesentlich ist. Schlüsselschritte neuer enantioselektiver Synthesen von Verbindungen des Typs 1 sind die radikalische Cyclisierung zum Bicyclo[3.3.0]octan-Gerüst und γ-Substitutionen zur Anbindung von „oberen” Seitenketten unter Einführung der endocyclischen Doppelbindung.

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      European Materials Societies (pages 371–372)

      Dr. Robert Lallement

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010342

  8. Aufsätze

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    1. Advanced Zeolite Materials Science (pages 373–390)

      Prof. Geoffrey A. Ozin, Alex Kuperman and Andreas Stein

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010343

  9. Research News

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    1. Ferroelectricity and Superconductivity (pages 393–394)

      Helmut Büttner and A. Bussmann-Holder

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010345

  10. Book Reviews

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    1. Conference Calendar (pages 402–410)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19891010357

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