Angewandte Chemie

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November 1990

Volume 102, Issue 11

Pages i–i, fmi–fmi, A367–A374, 1213–1414

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Neue Bücher
    1. Titelbild (page i)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021101

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021102

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A367–A374)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021103

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Neue Bücher
    1. Chemie für die Zukunft – Standortbestimmung und Perspektiven (pages 1213–1224)

      Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021104

      Von der Indigo-Herstellung über die Ammoniak-Synthese bis zur biotechnologischen Gewinnung des Tumor-Nekrose-Faktors reichen Erfolge von 125 Jahren Forschung und Entwicklung der BASF. In dieser Zeit haben sich Ressourcen und Rahmenbedingungen immer wieder verändert. In den letzten zwanzig Jahren kam eine wahre Gesetzesflut auf die Chemische Industrie zu: Im Bild rechts markiert jeder Punkt den Erlaß eines Gesetzes oder einer Verordnung in der Bundesrepublik Deutschland. Die Botschaft dieses Beitrags ist, daß viele Probleme unserer Zivilisation nur durch intensive Forschung und Entwicklung — an Hochschulen, staatlichen Forschungsinstitutionen und in der Industrie — gelöst werden können.

    2. Die integrierende Wirkung der Forschungspolitik der Europäischen Gemeinschaften (pages 1225–1232)

      Dr. Karl-Heinz Narjes

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021105

      Jährlich 1.5 Mrd. Ecu — 1 Ecu entspricht etwa 2.06 DM — geben die Europäischen Gemeinschaften derzeit für die Förderung von Forschung und Entwicklung aus, und dieser Betrag soll 1992/93 auf 2 Mrd. Ecu jährlich ansteigen. Der Beitrag gibt Auskunft darüber, wie dieses Potential genutzt wird. Er erläutert die historische Entwicklung der europäischen Forschungsförderungspolitik und streift auch die Perspektiven, die sich für ein plötzlich drastisch verändertes Europa in den neunziger Jahren ergeben.

    3. Falsche Annahmen über die Zusammenhänge zwischen der Umweltverschmutzung und der Entstehung von Krebs (pages 1233–1246)

      Prof. Dr. Bruce N. Ames and Lois Swirsky Gold

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021106

      Bei einer Abwägung von Risiken natürlicher und synthetischer Cancerogene sollte berücksichtigt werden, daß die Menge natürlicher Cancerogene, die der Mensch über die Nahrung aufnimmt, in der Regel sehr viel größer ist als die synthetischer Cancerogene in der Nahrung, dem Trinkwasser und der Umwelt. Zudem sind die meisten Abwehrmechanismen so allgemeiner Art, daß sie häufig nicht zwischen natürlichen und synthetischen Toxinen unterscheiden. Dies sind nur zwei der Aspekte zum Thema Gesundheitsrisiken der modernen Welt, mit denen sich dieser Beitrag befaßt.

    4. Wohin geht die Chemie in den nächsten zwanzig Jahren? (pages 1247–1257)

      Prof. Dr. George M. Whitesides

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021107

      Der zukünftige Weg der Chemie wird sowohl von Forderungen der Gesellschaft, als auch von der Entwicklung neuer Ideen durch die Grundlagenforschung geprägt werden. Dieser Aufsatz skizziert vier Gesellschaftsbereiche, in denen die Chemie zur Lösung von Problemen gefordert sein wird — nationale Sicherheit, Gesundheitsfürsorge, Umweltschutz und Energieversorgung —, sowie vier Bereiche, in denen die Grundlagenforschung wichtige Impulse geben wird — Materialforschung, Biochemie, Computerchemie und die Erforschung der Grenzen von Größe und Geschwindigkeit chemischer Phänomene.

    5. You have free access to this content
      Elementarschritte bei der heterogenen Katalyse (pages 1258–1266)

      Prof. Dr. Gerhard Ertl

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021108

      Einkristall-Oberflächen als Modellsysteme, das Rastertunnelmikroskop sowie elektronenspektroskopische Methoden ermöglichen eine Analyse der Elementarschritte bei der heterogenen Katalyse. Wie erfolgreich dieses Verfahren trotz der großen Unterschiede in den experimentellen Bedingungen sein kann, zeigt dieser Beitrag an der katalytischen Ammoniak-Synthese. Aufgrund derartiger Modellstudien berechnete und industriell erhaltene NH3-Ausbeuten korrelieren ausgezeichnet (siehe Diagramm).

    6. Was erwartet die Chemische Industrie von der Physikalischen und Technischen Chemie? (pages 1267–1273)

      Dr. Wolfgang Jentzsch

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021109

      Die konsequente Optimierung von Rohstoffeinsatz, Energieverbrauch und Produktausbeute ist die permanente Herausforderung an den Betreiber von Anlagen zur Herstellung der wichtigen Basischemikalien und Zwischenprodukte. Nicht das Produkt selbst, der Prozeß zu dessen Herstellung unterliegt Lebenscyclen und bestimmt insbesondere auch die Wirtschaftlichkeit der Folgeprodukte. Viel häufiger als die Entwicklung neuer Verfahrenswege ist deshalb die Verbesserung einzelner Prozeßschritte beständige Aufgabe für in interdisziplinär zusammengesetzten Teams arbeitende Experten. Eine erfolgreiche Beschäftigung mit derartigen Problemen setzt die Fähigkeit und die Bereitschaft voraus, überhaupt in solchen Kategorien zu denken; dies zu lehren ist Aufgabe einer zukunftsweisenden Hochschulausbildung.

    7. Mathematische Modellierung chemischer Reaktoren — Entwicklung und Einbindung neuer Technologien (pages 1274–1285)

      Prof. Dr. Yuri Shaevich Matros

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021110

      Wie lassen sich chemische Reaktoren möglichst effizient betreiben? Die Beantwortung dieser für die industrielle Produktion von Chemikalien, aber beispielsweise auch für die Abgasreinigung wichtigen Frage kann durch eine mathematische Modellierung des Prozesses entscheidend erleichtert werden. So ergab sich unter anderem, daß eine nichtstationäre Prozeßführung den Reaktorbau deutlich vereinfachen kann und daß das Strömungsumkehrverfahren wesentliche Vorteile aufweist. Die Probleme beim Übergang vom Labor- zum Produktionsmaßstab sind jedoch auch durch mathematische Modellierung noch nicht befriedigend zu lösen.

    8. Molekulare Thermodynamik für die chemische Prozeßplanung (pages 1286–1295)

      Prof. Dr. John M. Prausnitz

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021111

      Die richtige Porengröße für die Trennung von Gasen, die chemischen Potentiale der Komponenten einer nicht idealen Lösung — beispielsweise zum Erkennen der Flammtemperatur —, erfolgversprechende Chlorfluorkohlenwasserstoff-Substitute ohne langwierige Experimente mit den falschen Verbindungen — das sind nur drei Beispiele für das, was Betrachtungen zur molekularen Thermodynamik ergeben können. Das Diagramm zeigt für Methanol-Heptan-Mischungen, daß die Flammtemperatur unter der Annahme einer idealen Lösung (—) gefährlich falsch vorausgesagt würde, während die Ergebnisse von molekularer Thermodynamik (—) und Experiment (•) sehr gut übereinstimmen.

    9. Hochleistungsmaterialien: Trends und Möglichkeiten am Beispiel flüssigkristalliner Polymere (pages 1296–1301)

      Prof. Dr. James Economy

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021112

      Zwei Kategorien von Polymeren haben in neuerer Zeit vermehrt das Interesse auf sich gezogen: Polymere, die in sehr kleinen Mengen als Zusatzstoffe dienen, um kritische Anforderungen als Teil eines Systems erfüllen zu können, und technische Kunststoffe mit einem hohen Leistungsprofil hinsichtlich des mechanischen Verhaltens und der thermischen Belastbarkeit. Detailliert werden flüssigkristalline Copolyester diskutiert, wobei insbesondere auf ihre Mikrostruktur (Bilder unten) eingegangen wird.

    10. Entwicklungsperspektiven für hochtemperaturbeständige Polymere (pages 1302–1309)

      Paul M. Hergenrother

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021113

      Polyimide und Poly(arylether) sind die wichtigsten hochtemperaturbeständigen Polymere, die primär für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Elektronikindustrie entwickelt wurden. Unten ist die Formel von LARC-CPI gezeigt, einem relativ neuen Polyimid, das eine hervorragende chemische Beständigkeit, eine hohe mechanische Belastbarkeit und eine Langzeitstabilität bis über 300°C an Luft aufweist.

    11. Spezifische Wechselwirkung von Proteinen mit funktionellen Lipidmonoschichten - Wege zur Simulation von Biomembranprozessen (pages 1310–1327)

      Dr. Michael Ahlers, Dipl.-Chem. Wolfgang Müller, Dipl.-Chem. Anke Reichert, Prof. Dr. Helmut Ringsdorf and Dipl.-Chem. Joachim Venzmer

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021114

      Affinitätschromatographie und Biosensorik sind potentielle Anwendungsfelder einer zwischen Makromolekularer Chemie und Biochemie angesiedelten Forschungsrichtung, von der neuere Ergebnisse im Zentrum dieses Beitrags stehen. Das Bild unten zeigt, wie geordnete supramolekulare Systeme aufgebaut werden können, mit denen sich Membranprozesse simulieren lassen.

    12. Organische Synthese im Computerzeitalter (pages 1328–1338)

      Prof. Dr. James B. Hendrickson

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021115

      Die Planung von Synthesen mit dem Computer ist eine faszinierende Aufgabe. Lassen sich Kreativität, Phantasie und Intuition des Chemikers durch die Fähigkeiten des Computers ersetzen oder ergänzen? Das hier beschriebene Programm SYNGEN basiert auf Vereinfachung und Systematisierung. Gesucht wird generell die „ideale konvergente Synthese”, bei der auch funktionelle Gruppen von Anfang an in die Planung einbezogen werden. Für die Umsetzung in die Praxis entscheidende Kriterien sind Zugänglichkeit und Preis der Ausgangsverbindungen sowie Anzahl der Reaktionsstufen.

    13. Katalytische Antikörper: Eine neue Klasse von Übergangszustands-Analoga zur Erzeugung hydrolytischer Antikörper (pages 1339–1346)

      Kevan M. Shokat, Marcia K. Ko, Dr. Thomas S. Scanlan, Dr. Lynn Kochersperger, Shirlee Yonkovich, Dr. Suvit Thaisrivongs and Prof. Peter G. Schultz

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021116

      Design und Herstellung von selektiven Katalysatoren sind wichtige Ziele von Chemikern und Biologen. Für die Katalysatorentwicklung gibt es eine Reihe von neueren Strategien, wie die Derivatisierung von synthetischen Wirtverbindungen, die chemische Modifikation und die ortsspezifische Mutagenese von Enzymen sowie die Beeinflussung der natürlichen Enzymaktivitäten durch organische Lösungsmittel. Darüber hinaus nutzen seit 1986 mehrere Laboratorien das Immunsystem, um selektive Antikörper zu erzeugen, die eine breite Palette von chemischen Transformationen katalysieren können. Es gelang jetzt, Antikörper gegen die racemische Heptansäure 1 — ein Statin-ähnliches Übergangszustands-Analogon — zu erzeugen, die die Hydrolyse des Acetats 2 und des Carbonats 3 katalysieren.

    14. Perspektiven der Supramolekularen Chemie – von der molekularen Erkennung zur molekularen Informationsverarbeitung und Selbstorganisation (pages 1347–1362)

      Prof. Dr. Jean-Marie Lehn

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021117

      Die Selbstorganisation definierter supramolekularer Systeme ist eine neue Entwicklung der Supramolekularen Chemie. So können durch molekulare Erkennung aus komplementären Komponenten mesogene Übermoleküle entstehen, wie unten schematisch gezeigt ist. Als komplementäre Komponenten, die selbst nicht mesogen sind, wurden 2,6-Diaminopyridin und Uracil mit jeweils langen aliphatischen Ketten verwendet. Auch ein anderes faszinierendes Ergebnis, die Synthese von Desoxyribonucleohelicaten (DNH) — „umgewendeten„ DNA-Analoga —, wird ausführlich beschrieben.

    15. Organische Synthese — wohin? (pages 1363–1409)

      Prof. Dr. Dieter Seebach

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19901021118

      Die Organische Chemie ist keine reife Wissenschaft, wie immer wieder behauptet wird. Im Gegenteil: Sie stagniert nicht, und es geht mit ihr auch nicht bergab! Sie wendet sich vielmehr kraftvoll und lebendig neuen Zielen zu und ist dabei, alte Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Der Autor skizziert wichtige Entwicklungen der letzten 25 Jahre und versucht, sie in die Zukunft zu projizieren: Beispiele sind die Synthese von Inhibitoren für alle wichtigen Enzyme, die gentechnologische Herstellung monoklonaler Antikörper für industrielle Anwendungen sowie neue Organoübergangsmetall-Verbindungen als „Wunderreagentien”. Außerdem wird bei allen Synthesemethoden die Suche nach katalytischen und enantioselektiven Varianten im Vordergrund stehen.

  5. Neue Bücher

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    5. Aufsätze
    6. Neue Bücher

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