Angewandte Chemie

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März 1991

Volume 103, Issue 3

Pages cpi–fmi, A67–A73, 223–350

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Neue Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030301

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030302

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A67–A73)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030303

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Neue Bücher
    1. Puls-Elektronenspinresonanz-Spektroskopie: Grundlagen, Verfahren und Anwendungsbeispiele (pages 223–250)

      Priv.-Doz. Dr. Arthur Schweiger

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030304

      Kürzere Meßzeiten, höhere Empfindlichkeit, bessere Auflösung und einfachere Spektren, dies sind einige Vorteile der Puls-ESR-Spektroskopie gegenüber den heute noch dominierenden Continuous-Wave-ESR-Verfahren. So läßt sich beispielsweise durch hyperfeinselektive ENDOR-Spektroskopie das ENDOR-Spektrum der 14N-Kerne von CuII-Picolinat (unten) aus dem gesamten ENDOR-Spektrum (oben) extrahieren.

    2. Iminophosphane — unkonventionelle Hauptgruppenelement-Verbindungen (pages 251–270)

      Prof. Dr. Edgar Niecke and Dr. Dietrich Gudat

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030305

      Mehrfachbindungssysteme mit Elementen höherer Perioden und niederkoordinierte Phosphorverbindungen haben eine Renaissance der Hauptgruppenchemie eingeleitet. Iminophosphane, die beide Eigenschaften aufweisen, sind synthetisch wertvolle Ausgangsverbindungen, die sowohl wegen ihres stark unterschiedlichen chemischen Verhaltens und ihrer Strukturvielfalt als auch bindungstheoretisch interessieren. Durch Cycloadditionen zum Beispiel lassen sich Heterocyclen mit variierender Ringgröße und unterschiedlichen Heteroatomen herstellen.

    3. 3-Amino-2H-azirine, Bausteine für α,α-disubstituierte α-Aminosäuren in Heterocyclen- und Peptidsynthesen (pages 271–297)

      Prof. Dr. Heinz Heimgartner

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030306

      Mit dem erneuten Aufschwung der Peptidchemie ist auch das Interesse an nichtproteinogenen Aminosäuren gestiegen, vor allem an Aib (2-Aminoisobuttersäure). Aminosäuren dieser Art begünstigen die Bildung spezieller Sekundärstrukturen der Peptidkette. Für den Aufbau von Oligopeptiden und verwandten Verbindungen, die solche α,α-disubstituierten α-Aminosäuren enthalten, bieten sich 3-Amino-2H-azirine 1 als ideale Ausgangsstoffe an. Ihre Ringspannung ermöglicht den Einsatz bei Peptidkupplungen, ohne daß zusätzliche aktivierende Reagentien notwendig sind. Die Azirine 1 eignen sich auch vorzüglich für die Synthese von Heterocyclen.

  5. Highlights

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    8. Neue Bücher
    1. Spontane asymmetrische Kristallisation durch Rühren (pages 298–300)

      Prof. J. Michael McBride and Randall L. Carter

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030307

      Neue Einblicke in den Mechanismus der Kristallkeimbildung versprechen die Ergebnisse einer Studie von Kondepudi et al., bei der NaClO3 aus Lösungen unter Rühren kristallisiert wurde. Aus wäßrigen Lösungen der achiralen Ionen fallen rechteckige Prismen der chiralen Raumgruppe P213 aus. Wird die Lösung nicht gerührt, fallen Kristalle der beiden enantiomorphen Formen in gleichen Anteilen aus - was schon vor fast hundert Jahren genau untersucht wurde. Wird die NaClO3-Lösung aber gerührt, so entstehen in einem Ansatz immer fast ausschließlich nur rechts- oder nur linksdrehende Kristalle. Für dieses äußerst überraschende und selbstverständlich reproduzierbare Phänomen gibt es eine einfache Erklärung.

    2. Wie rational ist Zufalls-Screening? - Effiziente Methoden der Selektion von Peptid- und Oligonucleotid-Liganden (pages 301–303)

      Priv.-Doz. Dr. Andreas Plückthun and Dr. Liming Ge

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030308

      Die schnelle automatische Synthese von Oligonucleotiden ermöglicht die Produktion einer großen Zahl von Varianten in einem einzigen Schritt. Die Oligonucleotide mit statistischer Basenzusammensetzung können dann entweder selbst als Liganden oder Rezeptoren dienen oder für Peptidliganden oder Proteinrezeptoren codieren. Nach einer Selektion, bei der gut bindende von nicht oder schlecht bindenden Liganden getrennt werden, können die gewünschten Verbindungen, ausgehend fast von einzelnen Molekülen, entweder in vivo durch Transfektion oder Transformation von Bakterien mit dieser DNA oder in vitro durch Polymerasekettenreaktion vervielfältigt werden. Derartige Verfahren werden eine immer größere Rolle bei der Erforschung molekularer Wechselwirkungen von biochemischer Bedeutung spielen. Für manche Probleme mag das Zufalls-Screening den rationalsten Weg zur Lösung bieten.

  6. Zuschriften

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    7. Zuschriften
    8. Neue Bücher
    1. Neue Strategien zur Konstruktion komplexer polycyclischer Ethergerüste; stereokontrollierte Synthese des FGHIJ-Ringsystems von Brevetoxin A (pages 304–308)

      K. C. Nicolaou, C. A. Veale, C.-K. Hwang, J. Hutchinson, C. V. C. Prasad and W. W. Ogilvie

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030309

      Nahezu 100 Stufen waren nötig, um den FGHIJ-Teil 1 von Brevetoxin A, einem erst vor wenigen Jahren entdeckten Neurotoxin, in seiner natürlichen enantiomeren Form aus den gut zugänglichen Kohlenhydraten D-Mannose, 2-Desoxy-D-ribose und Tri-O-acetyl-D-glucal zu synthetisieren. Trotz der enormen Stufenzahl ist die Synthese hochkonvergent, was die Leistung noch beeindruckender macht.

    2. Die neutralen Übergangsmetallthiolate [{M(SAr)2}2] (M = Mn, Fe, Co; Ar = 2,4,6-tBu3C6H2) (pages 308–309)

      Prof. Philip P. Power and Steven C. Shoner

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030310

      Keine polymere Struktur, sondern diskrete Moleküle liegen in den Thiolatkomplexen [{M(SAr)2}2] (M = Mn, Fe (1), Co; Ar = 2,4,6-tBu3C6H2) vor. Die [M2S2]-Grundeinheit ist planar und die Metallatome sind nahezu trigonal-planar umgeben. Thiolato-Übergangsmetallkomplexe sind als Modelle für die Erforschung aktiver Zentren in Metalloproteinen relevant.

    3. Die Struktur von IFmath image (pages 309–311)

      Ali Reza Mahjoub and Prof. Dr. Konrad Seppelt

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030311

      Als verzerrtes Oktaeder mit C3v-Symmetrie kann die Struktur des IFmath image-Ions beschrieben werden; sie steht damit - im Gegensatz zu der von BrFmath image - in Einklang mit dem Elektronenpaarabstoßungsmodell. Während IFmath image in Kristallen von (CH3)4NIF6 durch schwache Fluorbrücken ein Dimer (Strukturbild rechts) bildet, findet man bei kleinerem Kation ein Tetramer in Analogie zum isoelektronischen XeF6.

    4. Synthese und Kristallstruktur von Brmath imageMFmath image (M = As, Sb) (pages 311–312)

      Prof. Dr. Hans Hartl, Joachim Nowicki and Prof. Dr. Rolf Minkwitz

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030312

      Z-förmig und planar ist das Kation (Bild rechts) der Verbindungen Brmath imageMFmath image (M = As, Sb), die bei der Reaktion von Br2 mit XeFMFmath image entstehen. Dies entspricht einer AX2E3-Koordination, wie sie das Elektronenpaarabstoßungsmodell für Pentahalogen(+ 1)-Ionen vorhersagt. Durch interionische Kontakte zwischen vier Fluoratomen der MF6-Oktaeder und Brmath image werden zusätzlich Schichten gebildet.

    5. 1,3-(C [RIGHTWARDS ARROW] O)-Silyverschiebung in α-Diazo-α-silylketonen: Cycloadditionsreaktionen und kinetischer Nachweis der β-Siloxydiazoalken-Zwischenstufe (pages 312–314)

      Rainer Munschauer and Prof. Dr. Gerhard Maas

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030313

      Als direkte Abfangprodukte der Diazoalkene 2 können die 1:1-Cycloaddukte 3 und 4 mit Norbornen bzw. N-Phenylmaleinimid (NPM) betrachtet werden. Eine kinetische Analyse der Abfangreaktion mit NPM schließt eine [3 + 2]-Cycloaddition des Diazoketons 1 unter Bildung von 5 und spontane Silylketon-Silylenolether-Isomerisierung zu 4 aus. Die Umwandlung von 1 in 2 erfolgt bereits bei 25-60 C. R = tBu oder p-NO2C6H4.

    6. Chlorid-induzierte Umwandlung von [Mn4O2(OAc)6(py)2(dbm)2] in [Mn4O3Cl(OAc)3(dbm)3]: Mögliche Bedeutung für die photosynthetische Wasseroxidation (pages 314–316)

      Sheyi Wang, Dr. Kirsten Folting, Dr. Wiliam E. Streib, Edward A. Schmitt, James K. McCusker, Prof. Dr. David N. Hendrickson and Prof. Dr. George Christou

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030314

      Weitere Einblicke in die Funktionsweise von Chlorid im wasseroxidierenden Enzymsystem der Photosynthese liefert die Titelreaktion, die einen Mnmath image- in einen Mnmath imageMnIV-Komplex umwandelt, wie es formal in Gleichung (a) wiedergegeben ist. Damit wird der in der Natur im aktiven Zustand ablaufende Redoxübergang S1[RIGHTWARDS ARROW]S2 nachvollzogen und nahegelegt, daß auch die biologische Bedeutung von Cl in der Stabilisierung höheroxidierter Mn-Aggregate bestehen könnte.

    7. Cooligomerisierungen von Phosphaalkinen und Alkinen in der Koordinationssphäre von Rhodiumkomplexen (pages 316–318)

      Prof. Dr. Paul Binger, Josef Haas, Albert T. Herrmann, Franz Langhauser and Prof. Dr. Carl Krüger

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030315

      Das 1-Phospha-2-rhodacyclobuten 2 entsteht bei der Umsetzung des Vinyliden-Komplexes 1 mit tert-Butylphosphaacetylen und anschließender Ligandensubstitution. 2 läßt sich im Kristall unter Einbeziehung einer freien Koordinationsstelle als leicht verzerrte tetragonale Bipyramide beschreiben.

    8. 1,3,5,7-Tetrakis(diethylamino)-s-indacendiyliumbis(tetrafluoroborat) - ein stabiles s-Indacen-Dikation (pages 318–320)

      Prof. Dr. Rudolf Gompper, Dr. Kurt Polborn, Christian Seifert and Dr. Hans-Ulrich Wagner

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030316

      Eine Kombination aus zwei Vinamidiniumeinheiten und einem dazwischengeschalteten Benzolring charakterisiert nach einer Röntgenstrukturanalyse die Titelverbindung 1. Obwohl keine Delokalisierung der positiven Ladungen über das gesamte Indacensystem vorliegt, absorbiert die blaue Verbindung bemerkenswert langwellig (λmax = 630 nm).

    9. 2,3a,5,6a-Tetraazapentalen-Dikationen und Tetraamino-1,3,5,7-tetrazocine (pages 320–322)

      Stefan Ehrenberg, Prof. Dr. Rudolf Gompper, Dr. Kurt Polborn and Dr. Hans-Ulrich Wagner

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030317

      Durch Umsetzung von 3,5-Bis(dialkylamino)-1,2,4-triazolen mit 1,3-Dichlor-2-azavinamidiniumsalzen sind Salze der Tetraazapentalendiylium-Ionen 1 einfach zugänglich. Entsprechend den theoretischen Voraussagen sind sie am besten als weitgehend delokalisierte, praktisch planare 8π-Elektronensysteme zu beschreiben. Durch Reduktion mit Zink gelangt man zu den 1,3,5,7-Tetrazocinen 2, deren Struktur der des Octamethylcyclooctatetraens entspricht.

    10. Wechselwirkung von hydrophob modifizierten Poly-N-isopropylacrylamiden mit Modellmembranen - oder das Spielen einer molekularen Ziehharmonika (pages 323–325)

      Prof. Dr. Helmut Ringsdorf, Dr. Joachim Venzmer and Dr. Francoise M. Winnik

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030318

      Der thermoreversible Knäuel-Globulus-Übergang von Polymeren bei der unteren kritischen Entmischungstemperatur ist ein beliebtes Thema in der Polymerchemie. Hier wird dieses Phänomen genutzt, um in einem membranverankerten N-Isopropylacrylamid-Copolymer eine reversible Kontraktion/Expansion durch Temperaturänderungen zu induzieren (schematisch im Bild unten gezeigt). Mit dieser liposomenverankerten „molekularen Ziehharmonika” kann die Dynamik des Cytoskeletts biologischer Systeme in Ansätzen simuliert werden.

    11. Intermediate in Nitrogenase-Modellen: N2H3 und N2H4 als η2-koordinierte Liganden (pages 325–327)

      Sabine Vogel, Annette Barth, Prof. Dr. Gottfried Huttner, Thomas Klein, Dr. Laszlo Zsolnai and Dr. Reinhard Kremer

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030319

      Modellcharakter für die aktiven Zentren von Nitrogenasen haben die Komplexkationen 1 und 2, auch wenn weder Phosphanliganden noch Cobalt in den bekannten Nitrogenasen auftreten. Denn diese Kationen zeigen, wie eine ganz spezifische Ligandenumgebung die Fixierung der bei der N2-Reduktion diskutierten Intermediate N2H3 und N2H4 an Metallzentren ermöglichen kann.

    12. (I3O6), ein neuartiges Polyoxokation des Iods (pages 327–328)

      Anette Rehr and Prof. Dr. Martin Jansen

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030320

      Als ein Band aus pyramidalen IO3- und quadratisch-planaren IO4-Einheiten, die über gemeinsame O-Atome verknüpft sind, liegt die Titelverbindung vor. Aufgrund der IV bzw. IIII enthaltenden Baugruppen liegt es nahe, diese Struktur als I(IO3)math image zu formulieren, was die für das pseudobinäre Oxid I4O9 postulierte Konstitution I(IO3)3 stützt.

    13. Enantioselektiver Metabolismus von (±)-α-1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan in Organen der Eiderente (pages 328–329)

      Roland Kallenborn, Dr. Heinrich Hühnerfuss and Prof. Dr. Wilfried A. König

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030321

      Auch Enantiomere synthetischer Schadstoffe können bei enzymatischen Abbaureaktionen „erkannt” werden. Dies zeigt die enantioselektive Metabolisierung von technischem α-HCH, einem hochchlorierten, chiralen Kohlenwasserstoff, in der Leber von Eiderenten. Extrakte dieses Organs enthalten nahezu ausschließlich (+)-α-HCH, d.h. das (−)-Isomer wird viel rascher abgebaut.

    14. Ein Cluster mit dreifach facial-verbrückendem Trimethylenmethan-Liganden: Struktur und Bindungsverhältnisse von [{Rh(cod)}3(μ3-H){μ3-C(CH2)3}] (pages 329–331)

      Prof. Dr. Gerhard E. Herberich, Dr. Ulli Englert, Dr. Lars Wesemann and Prof. Dr. Peter Hofmann

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030322

      Ein gleichseitiges Dreieck aus Rh-Atomen, das auf der einen Seite von einem nahezu planaren Trimethylenmethan(TMM)- und auf der anderen Seite von einem Hydridoliganden überdacht wird, liegt in der Titelverbindung 1 vor. Die Struktur von 1 weicht im Kristall deutlich von der idealen C3v-Symmetrie ab: Der TMM-Ligand und das Rh3-Dreieck sind nicht genau deckungsgleich, und die COD-Liganden sind nach der von TMM abgewandten Seite des Metalldreiecks gekippt und um ihre C2-Achse verdreht. Diese Anordnung vermeidet zu enge H-H-Kontakte zwischen den endo-H-Atomen der C [DOUBLE BOND] C-Einheiten der COD-Liganden auf der Hydridoseite des Clusters.

    15. RS - P [DOUBLE BOND] S in der Gasphase - erstmalige Erzeugung von (Organothio)thioxophosphanen (pages 331–333)

      Dr. Helmut Keck, Prof. Dr. Wilhelm Kuchen, Heike Renneberg, Prof. Dr. Johan K. Terlouw and Herman C. Visser

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030323

      Ein zweifach koordiniertes, dreiwertiges Phosphoratom liegt in den Titelverbindungen 1 (R = CH3, C6H5) vor, die durch Elektronenstoßionisation der entsprechenden Dithiadiphosphetandisulfide 2 entstehen. Stoßaktivierungs- und Neutralisations-Reionisations-Massenspektroskopie zeigen, daß dabei die isomeren Dithioxophosphorane 3 zu 1 umlagern.

    16. Diphosphonio-isophosphindole, Phosphole mit planar umgebenem Phosphor (pages 333–335)

      Prof. Dr. Alfred Schmidpeter and Martin Thiele

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030324

      Welche Grenzformel ist die richtige? Die Protonierung von 1 zum symmetrischen Dikation 2 ist sicher aus der gezeigten Phospholid-Struktur am plausibelsten, die dem ringständigen Posphor eindeutig basischen Charakter zuweist. Die Bindungsverhältnisse des bei Raumtemperatur stabilen 2, einem Phosphol-Derivat mit P-H-Gruppe, werden jedoch am besten durch die Phosphoran-Struktur 2b wiedergegeben. Sicher ist, daß Reaktivität und Stabilität dieser Systeme nur aus dem Zusammenspiel von Phosphonio-Substituenten und anelliertem Benzolring zu verstehen sind.

    17. [InAs3]6⊖ und [AlSb3]6⊖, trigonal-planare Anionen in Cs6InAs3 und Cs6AlSb3 (pages 335–336)

      Wolfgang Blase, Dr. Gerhard Cordier, Dr. Karl Peters, Dr. Mehmet Somer and Prof. Dr. Hans Georg von Schnering

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030325

      Isoster mit Boraten sind die Anionen der komplexen Salze Cs6InAs3 und Cs6AlSb3, die direkt aus den Elementen als metallisch glänzende Kristalle erhalten werden können. Im Kristall bilden die Cs-Atome Bündel aus vier Ketten trigonaler Prismen, die von den Atomen der trigonal-planaren Anionen zentriert werden: math image{Cs12/2[MX3]}. Die Bindungslängen In-As und Al-Sb liegen mit 261.5 bzw. 263.7 pm im Bereich von Einfachbindungen.

    18. Die ersten Metallobis(methylen)phosphorane - unerwartete Isomerisierung zu einem Phosphaferrocen (pages 336–337)

      Hans Jürgen Metternich and Prof. Dr. Edgar Niecke

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030326

      Der Aufbau eines Phospholyl-Liganden in der Koordinationssphäre eines Übergangsmetalls gelang durch die Umlagerung des Ferriophosphorans 1 in das Phosphaferrocen 2. Verbindung 1 konnte durch Metallierung des Chlor-substituierten Phosphorans mit K[CpFe(CO)2] hergestellt werden. R = SiMe3.

    19. η1-(1S,2E)-1-(N, N-Diisopropylcarbamoyloxy)-3-trimethylsilyl-allyllithium-(-)-Spartein: Struktur einer chiralen, Carbamoyloxy-substituierten Allyllithium-Verbindung (pages 338–339)

      Michael Marsch, Dr. Klaus Harms, Oliver Zschage, Prof. Dr. Dieter Hoppe and Prof. Dr. Gernot Boche

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030327

      Konfigurationsstabile, in α-Stellung Sauerstoffsubstituierte Lithiumverbindungen wie 1 sind nützliche Reagentien für die stereoselektive Synthese von Homoallylalkoholen. Festkörperstruktur und Reaktivität von 1 sind miteinander in Einklang: Die bevorzugte Silylierung an C1 und die stereoselektive Umsetzung mit Aldehyden an C3 werden aus der η1-Koordination des Li-Atoms an die Allyleinheit verständlich. Darüber hinaus bestätigt der ungewöhnlich lange Abstand C1-O1 (147.6 pm) Ergebnisse von ab-initio-Studien.

    20. Solvensfreies Tris(trimethylsilyl)methyllithium (pages 339–341)

      Dr. Wolfgang Hiller, Marcus Layh and Dr. Werner Uhl

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030328

      Erst bei 65-70 °C in der Schmelze reagiert nBuLi mit BrHgC(SiMe3)3 innerhalb einer Stunde zur Titelverbindung. Diese ist in Lösung monomer und im Kristall dimer (Strukturbild rechts), ein für solvensfreie Alkyllithiumverbindungen neuartiger Strukturtyp. Außer den beiden direkten Bindungen von Li zu den carbanionischen C-Atomen liegen noch agostische Wechselwirkungen zu zwei H-Atomen der SiMe3-Substituenten vor, so daß jedes Li-Atom insgesamt verzerrt tetraedrisch koordiniert ist.

  7. Neue Bücher

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Neue Bücher
    1. Band 1: General Principles. Bandherausgeber: P. D. Kennewell. XV, 811 S. — ISBN 0-08-037057-8 (pages 341–342)

      John E. Butler, Rainer Groß, Gert Gruenewaldt, Paul Rounding, Axel Unterbeck and Thomas Weinhrauch

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030330

    2. Band 2: Enzymes and other Molecular Targets. Bandherausgeber: P. G. Sammes. XVII, 887 S. — ISBN 0-08-037058-6 (pages 342–343)

      Stefan Wohlfeil, Erwin Bischoff, Rüdiger W. Braun, Axel Dalhoff and Delf Schmidt

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030331

    3. Band 3: Membranes and Receptors. Bandherausgeber: J. C. Emmett. XVII, 1280 S. — ISBN 0-08-037059-4 (pages 343–344)

      Martin Bechem, Arno Friedl, Siegbert Hebisch, Gabriele Hecker, Henning Sommermeyer and Hans-Peter Stasch

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030332

    4. Band 5: Biopharmaceutics. Bandherausgeber: J. B. Taylor. XVII, 756 S. - ISBN 0-08-037061-6 (pages 344–345)

      Hans Peter Krause, Hans-Jürgen Ahr, Michael Boberg and Jürgen Günther

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19911030334

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