Angewandte Chemie

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Dezember 1992

Volume 104, Issue 12

Pages cpi–fmi, A393–A402, 1577–1697

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041201

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041202

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A393–A402)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041203

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    1. Emil Fischers Beweis der Konfiguration von Zuckern: eine Würdigung nach hundert Jahren (pages 1577–1593)

      Prof. Dr. Frieder W. Lichtenthaler

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041204

      Die forscherischen Leistungen früherer Chemikergenerationen dürfen nicht zur Selbstverständlichkeit werden, nur weil diese Erkenntnisse inzwischen Allgemeingut sind oder weil durch die Weiterentwicklung der Untersuchungsmethoden damals kaum überwindbare Probleme heute leicht und schnell gelöst werden könnten. Einer der oft unterschätzten Altvordern ist Emil Fischer. Seine Aufklärung der relativen Zuckerkonfigurationen, die Ableitung des Zucker-stammbaums ausgehend von D-Glycerinaldehyd und die von ihm eingeführte Schreibweise für Stereoisomere wie D -und L-Glucose-die Fischer-Projektion -haben die Entwicklung der Organischen Chemie enorm gefördert. Die Arbeiten Fischers, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, werden hier ausführlich gewürdigt.

    2. Beugungsuntersuchungen mit Synchrotron-Röntgen- und Neutronenstrahlen in der Festkörperchemie (pages 1594–1608)

      Prof. Dr. Anthony Kevin Cheetham and Dr. Angus Paul Wilkinson

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041205

      Aufgrund der unterschiedlichen Streuzentren-Röntgenstrahlen werden an Elektronen, Neutronenstrahlen an Atomkernen gestreut-waren bisher die Fragen, die die entsprechenden Beugungsexperimente „beantworten” konnten, komplementär. So konnten beispielsweise im Periodensystem benachbarte Elemente oftmals nur durch Neutronenbeugung unterschieden werden, heute ist diese Methoden inzwischen im bereich der Festkörperchemie leisten und wie maximale Information durch Kombination dieser Techniken erhalten werden kann, beschreibt dieser Aufsatz.

  5. Highlights

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    1. Dendrimere, Arborole und Kaskadenmoleküle: Aufbruch zu neuen Materialien im Generationentakt (pages 1609–1614)

      Hans-Bernhard Mekelburger, Dr. Wilfried Jaworek and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041206

      Verbindungen mit stark verzweigter Molekülstruktur wie 1, die sich in iterativen Synthesesequenzen herstellen las sen, gewinnen zunehmend Interesse in vielen Bereichen der Chemie. 1 hat 36 Carboxygruppen an der Peripherie und läßt sch als unimolekulare Micelle betrachten. Neuerdings wurden auch von Balzani et al. (angew. Vhem. 1992, 104, 1540) Dendrimere auf koordinationschemischer Basis dargestellt, in denen bis zu 22 Metallzentren pro Molekül enthalten sind.

    2. Die Struktur des Wassers — eine Mischung von Würfeln und planaren Vierringen? (pages 1615–1616)

      Prof. Dr. Helmut Bertagnolli

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041207

      Aus einfachen thermodynamischen überlegungen,nur Daten des Eises und des gasförmigen H2O-dimers benutzend, haben Benson und Siebert ein Modell für die Struktur von flüssigem Wasser abgeleitet. Danach besteht Wasser aus kubischen Oktameren (Bild rechts),die über H-Brücken verknüpft sind und in cyclische Tetramere dissoziieren. Mit der Annahme eines Gleichgewichtes zwischen Octameren und Tetrameren können die anomale spezifische Wärme des Wassers und ihr Temperaturverlauf sehr gut beschrieben werden.

    3. Ein Meilenstein der Genom-Sequenzierungen: die vollständige DNA-Sequenz des Chromosoms III der Hefe (pages 1616–1620)

      Prof. Dr. Ernst-L. Winnacker

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041208

      315357 Basenpare lang ist das Chromosom III der Bäckerhefe. 147 Wissenschaftler aus 35 europäischen Laboratorien haben bei Kosten von ca. 10 DM pro Basenpaar dieses Chromosom sequenziert. Die Sequenz enthält 182 offene Leserahmen. die für Proteine mit einer Länge von mehr als 100 Aminosäuren codieren. Auf der Genkarte waren für dieses Chromosom bislang nur 34 Gene verzeichnet, d. h. nur 20% der tatsächlichen Zahl. Extrapoliert man dieses Resultat auf das genom des Menschen, dann Müssen von nun an die Schätzungen über die Zahl unserer Gene ganz wesentlich heraufgesetzt werden, auf 500000 und mehr. Auch ein Ergebnis dieser Arbeit!

  6. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    1. meta-Phenyleneinheiten als Konjugationsbarrieren in Phenylenvinylenketten (pages 1621–1623)

      Heike Gregorius, Dr. Martin Baumgarten, Ronald Reuter, Nikolai Tyutyulkov and Prof. Dr. Klaus Müllen

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041209

      unabhängig von der Kettenlänge sind die optischen und redoxchemischen Eigenschaften der Oligomere 1, da in ihnen die formal durchgehende π-Konjugation durch die meta-Phenyleneinheiten unterbrochen wird. Dies gilt für die neutralen ebenso wie fü die ionischen Systeme. Die Landungslokalisation in einer Stilbeneinheit führt zu extrem langwelligen „Intervalence”-Banden in den UV/VIS-Spektren der Radikalanionen dieser Verbindungen.

    2. Eine homologe Reihe stabiler Polyene: Synthese, Kristallstruktur und Redoxverhalten (pages 1623–1626)

      Alfried Kiehl, Anke Eberhardt, Martin Adam, Volker Enkelmann and Prof. Dr. Klaus Müllen

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041210

      Durch Stille-Kupplungsreaktionen von Stannylolefinen wird ein ergiebiger Weg zu den homologen Polyenen 1-3 eröffnet, die sich aufgrund kristallographischer und cyclovoltammetrischer Befunde als Polyacetylen-Modellverbindungen erwiesen.

    3. Ein zweikerniger, tripelhelicaler Lanthanoid-Komplex durch Selbstorganisation (pages 1626–1628)

      Dr. Gérald Bernardinelli, Dr. Claude Piguet and Dr. Alan F. Williams

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041211

      Achtzehn Europium-Stickstoff-Bindungen werden geknüpft, wenn ein maßgeschneiderter bis(dreizähniger), Stickstoff-haltiger Ligand L1 mit Europium(III)-Perchlort reagiert. Das resultierende zweikernige Kation [Eu2Lmath image]6plus1ist tripelhelical gebaut, wobei die Metallzentren von jeweils neun Stickstoffatomen koordiniert sind, die ein dreifach überdaachtes trigonales Prisma bilden (siehe schematische Darstellung rechts; weiße Kugeln; koordinierende N-Atome von L1; schwarze Kugeln: Europium(III)-Ionen).

    4. Einstufige Synthese eines vierfach funktionalisierten Catenans (pages 1628–1631)

      Prof. Dr. Fritz Vögtle, Stephan Meier and Ralf Hoss

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041212

      Eine der einfachsten Catenansynthesen ist die hier beschriebene Umsetzung zum Tetramethoxycatenan 1 (R[DOUBLE BOND]OCH3),das konformativ weniger beweglich ist als das bkannte unsubstituierte Catenan (R = H): Die zwei OCH3-Signale im 1H-NMR--Spektrum von 1 werden auf das Vorliegen von inneren und äußeren OCH3=Gruppen zurückgeführt.

    5. Ein phenoxyverbrückter homodinuclearer Zn-Komplex mit ungewöhnlicher Koordinationssphäre — Modellverbindung für das aktive Zentrum der Phospholipase C (pages 1631–1632)

      Stefan Uhlenbrock and Prof. Dr. Bernt Krebs

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041213

      Nicht nur die Struktur, sondern auch die Funktion des aktiven zentrums des Metalloenzyms Phospholipase C nachzuahemen scheint mit Komplex 1 geglückt zu sein. Die zwei Zn-Atome in 1 sind über eine Phenoxy-und eine Carboxylatgruppe verbrückt; ein Zn-Atom bindet zusätzlich ein für den katalytischen Prozeß wichtiges H2O-Molekül.

    6. Mößbauer-Spektroskopie und Elektronenstrukturberechnungen an Nitridoferraten(III): Li3[FeN2] und Ba3[FeN3] (pages 1632–1634)

      Nils Jansen, Dr. Hartmut Spiering, Prof. Dr. Philipp Gütlich, Dagmar Stahl, Dr. Rüdiger Kniep, Dr. Volker Eyert, Prof. Dr. Jürgen Kübler and Prof. Dr. Peter C. Schmidt

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041214

      Ungewöhnlich stark negativ ist die Isomerieverschiebung δ im Mößbauer-Spektrum des Nitridoferrats(III) Ba3[FeN3]. Eine quantitative Analyse der δ-Werte und der Quadrupolaufspaltungen mit Hilfe von Bandstrukturrechnungen für Ba3[FeN3], Li3[FeN2] und eine Reihe anderer Eisenverbindungen ergab eine bemerkenswert gute lineare Korrelation zwischen δ und den berechneten Valenzelektronenlandungsdichten und, daß für die 3S-Elektronen bei Ba3[FeN3] die Kernabschirmung durch die Valenzelektronen am geringsten ist. Letzteres erklärt den δ-wert von −0.55(2)mmsminus1 relativ zu α-Fe unmittelbar.

    7. Neuer Mn-O-Clustertyp mit kettenförmiger Mn4-Einheit — Bezug zum Reaktionszentrum des Photosystems II (pages 1634–1636)

      Christian Philouze, Dr. Geneviève Blondin, Dr. Stéphane Ménage, Dr. Nathalie Auger, Dr. Jean-Jacques Girerd, Daniel Vigner, Monique Lance and Dr. Martine Nierlich

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041215

      Aus zwei Mn2(μ-O)2-Einheiten, die wiederum über zwei Oxobrücken verknüpft sind, besteht der Clusterkern von 1 (Strukturbild rechts, Je zwei Bipyridin(bpy)-Liganden an Mn1 und Mn4 weggelassen). Dessen Mn-Mn-Abstände und magnetische Eigenschaften deuten an, daß der Cluster ein Modell für das Reaktionszenturm der Sauerstofferzeugung in pflanzen sein könnte. Ob die Mn4-Anordnung im natürlich vorkommenden Enzym kettenförmig oder Teil einer Cubanstruktur ist, bleibt jedoch weiter offen.

    8. [(π-Me5C5)2SiH]+ — ein neuartiges Silyl-Kation (pages 1636–1638)

      Prof. Dr. Peter Jutzi and Dr. Ernst-August Bunte

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041216

      Die Existenz von Kationen des Typs R3Siplus in Lösung oder im Festkörper ist bis heute umstritten. In neuartigen Sily-Kation in 2 tragen nun π-Liganden entscheidend zur Stablisierung des kationischen Zentrums bei. 2 ist aus Decame thylsilicocen und Brenzcatechin über das Aryloxysilan 1 zugänglich und konnte 1H-,13C-und 29Si-NMR-spektroskopisch sowie durch Molmassebestimmungen und Leitfähigkeitsmessungen eindeutig charakterisiert werden.

    9. Stereoselektive nucleophile Additionsreaktionen an reaktiven Pseudopeptiden (pages 1638–1641)

      Prof. Dr. Manfred T. Reetz, Dr. Jürgen Kanand, Nils Griebenow and Dr. Klaus Harms

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041217

      DL-Pseudopeptide des Typs 1 gehen mit TBu2CuLi/Me3SiCl hoch stereoselektive 1,4-Additionen ein, Während die Reaktionen der entsprechenden LL-Dia stereomere eine deutlich geringere Diastereoselektivität aufweisen. LLL-und DLL- Analoga reagieren ebenfalls mit unterschiedlicher Stereoselektivität. LL-Peptidaldehyde wie 2 reagieren mit (CH3)2 CuLi Grignard-artig unter strenger Chelatkontrolle.

    10. Die erste Metall-Metall-Silylwanderung in einem heteronuclearen Zweikernkomplex und die Struktur des Umlagerungsprodukts [(OC)4Fe(μ-PPh2)Pt{Si(OMe)3}(PPh3)](Fe–Pt) (pages 1641–1643)

      Dr. Pierre Braunstein, Dr. Michael Knorr, Brigitte Hirle, Georg Reinhard and Prof. Dr. Ulrich Schubert

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041218

      Eine Si-Pt-Bindung ist das Resultat der an 1 a und 1 b erstmals nachgewiesenen Wanderung eines Silylliganden von einem Metallzentrum zu einem anderen. Diese Umlagerung ist stark ligandenabhängig. Dies zeigen die Beobachtungen, daß 1 b als Feststoff isoliert werden kann und in Lösung sehr viel langsamer umlagert als 1 aund daß analoge Komplexe wie 1 cgar nicht isomerisieren.

    11. Die ersten Hexabutadiinylbenzolderivate: Synthesen und Strukturen (pages 1643–1645)

      Priv.-Doz. Dr. Roland Boese, Dr. James R. Green, Dr. Joachim Mittendorf, Debra L. Mohler and Prof. Dr. K. Peter C. Vollhardt

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041219

      Auf dem Weg zum Antikekulen eine wichtige Zwischenverbindung wäre der C30H6-Kohlenwassersotoff 1d. Vorläufer hierfür ist 1a, das protodesilyliert werden kann; jedoch konnte 1d-anders als 1a-1c-noch nicht rein gewonnen werden. Von 1c liegt eine Röntgenstrukturanalyse vor, die die hohe Molekülsymmetrie belegt.

    12. Tetraalkinylmethane: Synthese von Diethinyldipropargyl- und Terapropargylmethan (pages 1645–1648)

      Dr. Uwe Bunz, Prof. Dr. K. Peter C. Vollhardt and Jennifer S. Ho

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041220

      In wenigen Schritten lassen sich die neuartigen Monomere1 und 2 darstellen. Trotz der je vier nahe beieinanderliegenden C-C-Dreifachbindungen sind sowohl 1 als auch 2 luft- und feuchtigkeitsunempfindlich. Der Kohlenwasserstoff 2 konnte durch eine Kristallstrukturanalyse charakterisiert werden.

    13. Selektive Extraktion durch Aussalzen — eine neue Methode zur Enantiomerentrennung chiraler Sulfinylcarbonsäuren und zur einfachen Bestimmung der optischen Reinheit (pages 1648–1650)

      Dr. József Rábai

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041221

      Wie trennt man Enantiomere, wenn aus diesen keine diastereomeren Salze hergestellt werden können, die sich durch fraktionierende Kristallisation trennen lassen? Durch selektive Extraktion, wie diese Arbeit zeigt. Racemische Sulfinylcarbonsäuren werden mit Chinarinde-Alkaloiden und NaOH (oder KHCO3) versetzt und zwischen einer wäßrigen und einer organischen Phase verteilt. Wird mehrmals extrahiert, können hohe Enantiomerenüberschüsse erreicht werden.

    14. Maßgeschneiderte Chlorine für die photodynamische Tumortherapie und als Modellsysteme für die Photosynthese (pages 1650–1652)

      Prof. Dr. Franz-Peter Montforts, Dr. Axel Meier, Dr. Gerhard Scheurich, Gerold Haake and Dr. Jan W. Bats

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041222

      In wenigen Schritten aus wohlfeilen Edukten gelingt die selektive Synthese von Chlorinen. Durch Anknüpfung eines Hydrochinons und eines Östrogens an das Chlorin rac-1 (R = H)– über einen (CH2)3-Spacer an die OH-Gruppe – werden Photosynthesemodelle sowie maßgeschneiderte Fluoreszenzmarker und Sensibilisatoren für einen Einsatz in der Medizin verfügbar.

    15. Butatriene durch Desulfurierung cyclischer Trithiocarbonate (pages 1652–1654)

      Dr. Rainer Herges and Christoph Hoock

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041223

      Eine neue Cumulensynthese durch Addition von Kaliumtrithiocarbonat an 1,4-difunktionalisierte 2-Butine 1 und anschließende Desulfurierung des cyclischen Trithiocarbonats 2 liefert unter milden Bedingungen in guten Ausbeuten substituierte Butatriene 3.

    16. Gasphasenreaktionen von M+ und [CpM]+ (M = Fe, Co, Ni) mit 1,3,5-Trisilacyclohexan: erste Hinweise auf die Bildung von 1,3,5-Trisilabenzol (pages 1654–1656)

      Dr. Asgeir Bjarnason and Prof. Dr. Ingvar Arnason

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041224

      Bevorzugte HD-Entwicklung bei der Gasphasenreaktion von [CpM]+, M = Fe, Co, Ni, mit dem deuterierten Trisilacyclohexan 1 deutet auf die Entstehung des bisher nicht züganglichen Trisilabenzols 2 (deuteriert) als Ligand hin. Auch die Ergebnisse von Stoßexperimenten sprechen für die Bildung von 2 bei diesen Umsetzungen.

    17. Bestimmung der HN-Hα-Kopplungskonstanten in großen, isotopenmarkierten Proteinen (pages 1656–1658)

      Dr. Stephan Seip, Jochen Balbach and Prof. Dr. Horst Kessler

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041225

      Die 3JHN,Hα-Kopplungskonstanten sehr großer Proteine lassen sich mit den hier vorgestellten NMR-Experimenten unabhängig von der Signalbreite bestimmen, wenn die Proteine 13C-und 15N-angereichert sind. Beide Pulsfolgen korrelieren 15N mit 13CαU und HN und ermöglichten beispielsweise die Bestimmung von 3JHN,Hα. in der Mannose-Permease-Domäne P13. Diese Kopplungskonstante gibt Auskunft über den Wertebereich des Proteinrückgratwinkels ϕ, der für Moleküldynamikrechnungen wichtig ist.

    18. K2CO3- oder Cs2CO3-katalysierte diastereoselektive Drei-Zentren-Michael-Addition von β-Ketoestern an prostereogene α,β ungesättigte Carbonylverbindungen (pages 1658–1660)

      Nicole Ouvrard, Dr. Jean Rodriguez and Prof. Dr. Maurice Santelli

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041226

      Stereokontrolliert drei benachbarte quartäre und tertiäre Kohlenstoffzentren aufzubauen gelingt durch die Titelreaktion [G1. (a)]. Die Diastereoselektivität laßt sich durch Zugabe von Kronenethern oder Cryptanden umkehren. R1 = Me, tBu, Bz; R2 = H, Me.

    19. Nachweis der Carben-Olefin-Intermediate in Metathese-Katalysatoren mit Wolfram in hoher Oxidationsstufe (pages 1660–1662)

      Dr. Jacky Kress and Prof. Dr. John A. Osborn

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041227

      Die katalytische Ringöffnungspolymerisation von Cyclohepten 2 folgt der Umwandlung von 3, in das entsprechende Metallacyclobutan. 3, das in situ durch Addition von 2 an den Carbenkomplex 1 hergestellt und durch Tieftemperatur 1H- und -l3C-NMR-Spektroskopie charakterisiert werden konnte, ist somit als echtes Schlüsselintermediat bei derartigen, auch technisch sehr bedeutsamen Reaktionen zu betrachten. Komplexe dieses Typs wurden bisher bei katalytischen Olefin-Metathesen lediglich postuliert. R = CH2CMe3.

    20. Ein 1:1-Addukt aus 2-Aminobenzothiazol und einem Harnstoffderivat sowie seine Anordnung im Raum (pages 1662–1664)

      Dr. David R. Armstrong, Matthew G. Davidson, Avelino Martín, Dr. Paul R. Raithby, Dr. Ronald Snaith and Dr. Dietmar Stalke

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041228

      Ein zentraler Tunnel ist der Blickfang der Struktur des Addukts aus 2-Aminobenzothiazol 1, einem DNA-Basenanalogon, und 1,3-Dimethyl-2-oxohexahydropyrimidin 2 (rechts, Blick entlang der b-Achse). 1.2 ist ein über Wasserstoffbrücken verbundenes Dimer, in dem zwei Moleküle 1 ein Basenpaar bilden und jedes Molekül 1 zusätzlich ein Molekül 2 bindet. Die einzelnen Dimere liegen als diskrete Einheiten vor.

    21. Deformationsisomerie in Oxomolybdänsystemen — eine Neubewertung (pages 1664–1666)

      Alan P. Bashall, Dr. S. W. Annie Bligh, Dr. Andrew J. Edwards, Dr. Vernon C. Gibson, Prof. Mary McPartlin and Oliver B. Robinson

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041229

      Zwei blaue Formen, nicht eine grüne und eine blaue, aber auch nicht nur eine blaue Form, existieren vom Oxomolybdänkomplex [Mo(O)Cl2(PMe2Ph)3]. Die Moleküle in den beiden blauen Formen sind Deformationsisomere, in denen die Phosphanliganden deutlich unterschiedlich angeordnet und die Mo[DOUBLE BOND]O-Bindungen unterschiedlich lang sind. Letzteres führt auch im Festkörper-IR-Spektrum zu um 12 cm differierenden Absorptionsfrequenzen. Gegen einen Kristallpackungseffekt spricht, daß die Absorptionsfrequenz des bei ṽ = 943 cm−1 absorbierenden Isomers durch Cokristallisation mit [MoCI3(PMe2Ph)3] nicht verschoben wird.

    22. Die Struktur der Tiefsttemperaturphase des festen Benzol-Hexafluorbenzol-Addukts (pages 1666–1669)

      Dr. Jeffrey Huw Williams, Dr. Jeremy Karl Cockcroft and Dr. Andrew Nicholas Fitch

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041230

      Ähnlichkeit mit vielen flüssigkristallinen Systemen ergab die strukturelle Charakterisierung der Tieftemperaturphasen II-IV des festen Addukts aus Benzol und Hexafluorbenzol (rechts). Bei Temperaturerhöhung nimmt durch zunehmende Rotationsfehlordnung die Wechselwirkung zwischen benachbarten Säulen aus alternierenden C6H6- und C6F6-Molekülen und damit die Dimensionalität des Systems ab. Diese Befunde konnten nur durch Kombination von Pulverbeugungsuntersuchungen mit Neutronen und Synchrotronstrahlung erhalten werden.

    23. Das erste Stibepin: Synthese und Struktur von Sb-Chlorbenzo[d]stibepin (pages 1669–1670)

      Prof. Dr. Arthur J. Ashe III, Lukas Goossen, Dr. Jeff W. Kampf and Dr. Hisatoshi Konishi

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041231

      Unerwartet stabiler als die analoge Arsenverbindung ist das Benzostibepin 1, das aus Dibutylbenzostannepin und SbCl3 bei 0°C entsteht. Seine Kristallstrukturuntersuchung ergibt eine Bootkonformation des siebengliedrigen Ringes und stark alternierende C-C-Bindungslängen, was gegen eine π-Konjugation spricht. Aus 1 ließen sich auch die Meund Bu-Derivate herstellen.

    24. 1-Borabutadien(cyclopentadienyl)cobalt-Komplexe (pages 1670–1672)

      Gernot Gabbert, Wolfgang Weinmann, Dr. Hans Pritzkow and Prof. Dr. Walter Siebert

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041232

      Durch Umsetzung des 4-Methylen-1,2-diborolans 1a und seines 3-Isomers 1b mit [(C5H5)Co(C2H4)2] entstehen die Komplexe 2a bzw. 2b, in denen die bisher unbekannten 4-Boryl-I -borabutadiene 3a,b als Liganden stabilisiert sind. Die Borabutadiene 3a,b entstehen durch Wanderung von zwei Wasserstoffatomen in 1a,b an die exo-ständige CH2-Gruppe und in die B-B-Bindung, die sich unter Bildung einer komplexierten B[DOUBLE BOND]C-Bindung öffnet. 2a, 3a: R1 = H, R3 =Me; 2b, 3b: R1 = Me, R3 = H; R2 = NiFr.

    25. Spektroskopische Charakterisierung zweier Arten von Tetraarylporphyrin-Radikalkationen (pages 1672–1674)

      Dr. Zeev Gross and Claudia Barzilay

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041233

      Detaillierte Einblicke in die Wechselwirkung zwischen paramagnetischen Metallzentren und Porphyrin-Radikalkationen liefert die ESR-, UVjVIS- und IR-spektroskopische Charakterisierung der Salze 5-8. Zwischen 5 und 6 einerseits sowie 7 und 8 andererseits gibt es drastische Unterschiede. R repräsentiert jeweils den gleichen Substituenten wie an den beiden anderen meso-Positionen.

    26. KCeSe4: eine neue Lanthanoidpolychalcogenid-Festkörperverbindung (pages 1674–1676)

      Anthony C. Sutorik and Prof. Dr. Mercouri G. Kanatzidis

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041234

      Aus Cer und Kaliumpolyselenid in der Schmelze ist KCeSe4 zugänglich. Die Struktur dieses neuartigen Lanthanoidpolychalcogenids ist verwandt mit der CuAl2-Struktur, und Ce und Se bauen anionische Schichten mit K+ Ionen in den Zwischenräumen auf. Die Ce3+-Ionen sind quadratisch-antiprismatisch von acht Semath image-Einheiten umgeben (siehe Bild rechts).

    27. Neue Eisenlanthan-Oxidsulfid- und -Oxidselenid-Phasen mit Schichtstruktur: Fe2La2O3E2 (E = S, Se) (pages 1677–1678)

      Prof. James M. Mayer, Dr. Lynn F. Schneemeyer, Dr. Theo Siegrist, Joseph V. Waszczak and Dr. Bruce Van Dover

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041235

      Ein zweidimensionales Netzwerk aus flächenverknüpften FeO2E4-Oktaedern (E = S, Se), gefolgt von Doppelschichten aus quadratischen E4O4-Antiprismen, in deren Zentren sich Lanthanatome befinden – so könnte man die ungewöhnliche Schichtstruktur von Fe2La2O3E2-Phasen (Bild rechts für E = Se) beschreiben. Sowohl das Oxidsulfid als auch das Oxidselenid sind Halbleiter mit interessanten magnetischen Eigenschaften.

    28. Die Isomere des Acetylenderivats C2Li4: übertragbare Struktureinheiten in hyperlithiierten Spezies (pages 1678–1680)

      Dr. Andrea E. Dorigo, Dr. Nicolaas J. R. van Eikema Hommes, Prof. Karsten Krogh-Jespersen and Prof. Dr. Paul von Ragué Schleyer

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041236

      Keine Ethylen-, sondern Acetylenderivate sind alle C2 Li4-Isomere, die Minima auf der Energiehyperfläche entsprechen, obwohl die Stöchiometrie das nicht erwarten läß Quantenchemische ab-inito-Rechungen ergaben das Vorliegen von Limath image-, Limath image- und Limath image- Einheiten wie sie für per- und hyperlithiierte Moleküle charakteristisch sind, und als globales Minimum Struktur. 1

    29. C[BOND]C-Kupplung am vinylischen Kohlenstoffatom unter NO2-/Alkyl-Substitution bei der Umsetzung von 2-Aryl-1-nitro-1-alkenen mit Dialkylzinkverbindungen — eine neue Reaktion (pages 1680–1681)

      Prof. Dr. Dieter Seebach, Harald Schäfery, Dr. Beat Schmidt and Martin Schreiber

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041237

      Ohne katalysator verläuft die neuartige vinylische C-C-Kupplung von 2-Aryl-1-nitro-1-alkenen mit Dialkylzinkverbindungen [Gl. (a)]. Obwohl eine NO2-Gruppe an einer Doppelbindung normalerweise der beste Aktivator für eine Michale-Addition sein müßte, bilden sich unter Austausch der NO2-Gruppe gegen einen Alkylsubstituenten – in sicherlich noch zu steigernden Ausbeuten bis 40% – (E)-1-Aryl- und (E)-1-Heteroaryl-1-alkene.

    30. Optimierung der Herstellung und Trennung von Fullerenen (pages 1681–1683)

      Andreas Mittelbach, Dr. Wolfgang Hönle, Prof. Dr. Hans Georg von Schnering, Dr. Jürgen Carlsen, Dr. Rolf Janiak and Prof. Dr. Helmut Quast

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041238

      C60/C70-Gemische mit einem C70-Anteil bis zu 50% können bei der Herstellung von Fullerenen im Gleichstromofen mit erhöhter Stromstärke (40 A) erhalten werden. Darüber hinaus werden zwei chromatographische Trennverfahren an Kieselgel und Reversed-Phase-Kieselgel vorgestellt, mit denen 400 bzw. 300 mg Fullerengemisch pro Stunde getrennt werden können. Somit ist es inzwischen möglich, größere Mengen Fullerene an üblichen Säulenmaterialien zu trennen.

    31. C60 and C70 im Körbchen? — Untersuchungen an Mono- und Multischichten aus Azakronenverbindungen und Fullerenen (pages 1683–1686)

      Prof. Dr. François Diederich, Jochem Effing, Ulrich Jonas, Dr. Ludovic Jullien, Thomas Plesnivy, Prof. Dr. Helmut Ringsdorf, Dr. Carlo Thilgen and David Weinstein

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041239

      Werden Filme aus C60 und C70 sowie Azakronenverbindungen mit langkettigen Seitenarmen präpariert, so fragt man sich sofort, ob die Fullerenmoleküle in, zwischen oder auf den „Körbchen” positioniert sind (siehe A–C. Druck/flächen-Diagramme, UV/VIS-spektroskopische Daten und erste Ergebnisse von Kraftmikroskopie-messungen sprechen für Anordnung A.

    32. DNA-Erkennung durch makrocyclische Oligoether-Oligodesoxynucleotid-Hybridverbindungen (pages 1686–1689)

      Squire Rumney IV and Prof. Eric T. Kool

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041240

      Außergewöhnlich stabil gegenüber Nucleasen sind die 1:1-Addukte aus Einzelstrang-Oligonucleotiden und cyclischen Oligoether-Oligonucleotid-Hybridverbindungen, die tripelhelicale Strukturen bilden. Das Bild recht zeigt das Bauprinzip dieser Systeme.

    33. Geschwindigkeitskonstanten für den Angriff von Carbenium-Ionen an Arene — eine Brücke zwischen der Chemie aliphatischer und aromatischer π-Systeme (pages 1689–1691)

      Prof. Dr. Herbert Mayr, Dr. Jörg Bartl and Dr. Gisela Hagen

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041241

      Obwohl Friedel-Crafts-Reaktionen zu den mechanistisch am besten untersuchten Reaktionen gehören, die absoluten Geschwindigkeitskonstanten f¨r den Schlüsselschritt – den Angriff des Carbenium-Ions am Aren – bisher nicht bestimmt worden, was mit dieser Arbeit nun für Arylcarbenium-Ionen nachgeholt wurde. Mit den bekannten Geschwindigkeitskonstanten für die Anlagerung dieser Ionen an Alkene und Allylelementverbindungen ist num ein direkter Vergleich der Nucleophilie aromatischer und aliphatischer π-Elektronensysteme möglich.

    34. Das Corannulen-Tetraanion, eine neuartige Spezies mit konzentrischen anionischen Ringen (pages 1691–1692)

      Ari Ayalon, Prof. Dr. Mordecai Rabinovitz, Pei-Chao Cheng and Prof. Dr. Lawrence T. Scott

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041242

      Als Annulen-im-Anulen läßt sich das Tetraanion 2 von Corannulen 1 beschreiben, das durch Reduktion von 1 mit Litium bei – 78°C erzeugt und NMR-spektroskopisch charakterisiert werden konnte. Verbindungen mit konzentrisch angeordneten anionischen Ringen waren lange gesucht worden.

    35. Wechselseitige Katalyse bei den CO-Austauschreaktionen neutraler und anionischer Cobaltcarbonyle (pages 1692–1695)

      Prof. Dr. Giuseppe Fachinetti and Dr. Tiziana Funaioli

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041243

      Redox-Kondensations-Gleichgewichte, vermutlich unter Beteiligung uon [Co3(CO)10] als Intermediat, also nicht, wie früher postuliert, Ionenpaarbildung, erklären die Beschleunigung des CO-Austausches in [Co(CO)4] durch Alkalimetall-Gegenionen. Die hier beschriebenen Studien ergaben nämlich, daß neutrale Metallcarbonyle den CO-Austausch bei Carbonylmetallaten katalysieren und umgekehrt und daR die Katalyse in Gegenwart von freiem CO weniger effektiv ist. Letzteres ist mit [CO3(CO)10] als Intermediat vereinbar. Wichtig sind diese Erkenntnisse vor allem deshalb, weil neutrale und anionische Metallcarbonyle wegen Nebenreaktionen häufig gemeinsam vorliegen.

    36. Auf dem Weg zu künstlichen Ionenkanälen: Transport von Alkalimetall-Ionen durch Liposomenmembranen über Bukettmoleküle (pages 1695–1697)

      Dr. Marko J. Pregel, Dr. Ludovic Jullien and Prof. Dr. Jean-Marie Lehn

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041244

      Werden Bukettmoleküle mit einer zentralen Kronenether-oder Cyclodextrineinheit sowie Poly(oxyethy1en)- oder Polymethylen-Armen in die Membranen von Liposomen eingebaut – wie schematisch im untenstehenden Bild gezeigt –, so können Na +- und Li+-Ionen durch die Membran transportiert werden. Alle Befunde sprechen für einen Kanaltransportmechanismus.

  7. Berichtigungen

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      Berichtigungen (page 1697)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19921041245

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