Angewandte Chemie

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22. Juni 1994

Volume 106, Issue 12

Pages cpi–fmi, 1263–1368

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061201

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061202

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 1263–1269)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061203

  4. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Die Polymerase-Kettenreaktion (Nobel-Vortrag) (pages 1271–1276)

      Dr. Kary B. Mullis

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061204

      So vie1 identische DNA, wie man nur möchte, läßt sich inzwischen vollautomatisch synthetisieren, sobald ein einziger Strang der gewünschten DNA verfügbar ist. Den Weg zu dieser als Polymerase-Kettenreaktion bekannt gewordenen Methode schildert K. B. Mullis in seinem Nobel-Vortrag auf unterhaltsame und gut verständliche Art.

    2. Synthetische DNA und die Biologie (Nobel-Vortrag) (pages 1277–1284)

      Prof. Michael Smith

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061205

      Doppelhelices aus kurzen Oligonucleotiden waren der Ausgangspunkt der Studien von M. Smith zum Einsatz synthetischer Oligonucleotide in der Biochemie. Sie führten zu Verfahren zur Sequenzierung von doppelsträngiger DNA, zur Bestimmung von mRNA-Enden, zur Mutagenese und zur Genotyp-Selektion.

    3. Eine verblüffende Verzerrung von DNA, hervorgerufen durch eine Methyltransferase (Nobel-Vortrag) (pages 1285–1291)

      Prof. Dr. Richard J. Roberts

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061206

      Kein Verbiegen oder Knicken der DNA, sondern ein Herausgleiten der zu methylierenden Base aus der Helixachse (Bild rechts) läuft bei der Bindung von DNA an Methyltransferasen ab. Dies ergab die Kristallstrukturanalyse eines ternären Komplexes aus M.HhaT, AdoMet und einer 5-fluorcytosinsubstituierten DNA-Doppelhelix. Diese Konformationsänderung dürfte generell bei der Öffnung von DNA-Helices eine große Rolle spielen.

    4. Diskontinuierliche Gene und das Spleißen von RNA (Nobel-Vortrag) (pages 1292–1304)

      Prof. Phillip A. Sharp

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061207

      Die Entdeckung von 1977, daß Gene von Eukaryoten Unsinn-Sequenzen („Introns”) enthalten, brachte P. A. Sharp im vergangenen Jahr den Nobel-Preis für Medizin. Die Introns werden auf der Stufe der DNA durch Spleißosome oder in einem selbstspleißenden Prozeß(schematisch unten skizziert) eliminiert. A bezeichnet einen Adenosinrest, P Phosphatgruppen, die Rechtecke RNA-Sequenzen, die „zusammengeschweißt” werden, und die Linien das Intron, das herausgeschnitten wird.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Eine neue Synthese von 1,3,4-Tridesoxy-1,4-iminoglyciten mit variabler Kettenlänge durch (C3 + Cn)-Verknüpfung von Allylhalogeniden und Glycononitriloxiden (pages 1305–1308)

      Dr. Rudolf Müller, Thomas Leibold, Dr. Michael Pätzel and Prof. Dr. Volker Jäger

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061208

      ZuschriftenMit der „richtigen” Kombination von 3- und 5-Substituenten und passendem Katalysator kann die C =N von N-O-Hydrierung von Isoxamlinen 1 mit hoher Stereoselektivität ablaufen und in einem Schritt durch zweifache Reduktion plus Recyclisierung Hydroxypyrrolidine 2 mit variabler Seitenkette liefern, wie exemplarisch in Gleichung (a) gezeigt.

    2. Einfache und variable Synthese optisch aktiver 1,2-Aminoalkohole durch Grignard-Addition an N,O-Dibenzylglyceraldimin und -lactaldimin (pages 1308–1311)

      Dr. Thomas Franz, Matthias Hein, Ulrich Veith, Prof. Dr. Volker Jäger, Eva-Maria Peters, Dr. Karl Peters and Prof. Dr. Hans Georg von Schnering

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061209

      Mit teilweise sehr hoher threo-Selektivität können auch Grignard-Additionen an einfache, nicht aktivierte und dazu enolisierbare Imin-Derivate von optisch aktiven Aldehyden durchgeführt werden, wie entsprechende Reaktionen mit 1 und 2 zeigen. Damit sollte ein neuer Zugang zu Aminohydroxysäuren möglich sein, der den Syntheseweg über α-Aminosäurealdehyde ergänzt.

    3. [Cu96P30{P(SiMe3)2}6(PEt3)18], ein neuer phosphorverbrückter Kupfercluster (pages 1311–1312)

      Prof. Dr. Dieter Fenske and Werner Holstein

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061210

      Zu den größten Clusterkomplexen mit aufgeklärter Struktur zählt die Titelverbindung, die aus CuCl, PEt3 und P(SiMe3)3 entsteht, wenn die Komponenten im Verhältnis 1:0.5:0.6 eingesetzt werden. Die schwierig zu beschreibende Struktur kann als Zwischenstufe bei der Bildung des Cu3P-Typs diskutiert werden.

    4. Ein organisches Molekül mit einem starren, nanometergroßen Hohlraum (pages 1313–1315)

      Dr. Peter Timmerman, Dr. Willem Verboom, Dr. Ir. Frank C. J. M. van Veggel, Ir. Willem P. van Hoorn and Prof. Dr. Ir. David N. Reinhoudt

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061211

      Ein Innenvolumen von ca. 1000Å3 umschließt der permanent vorhandene Hohlraum eines neuen starren Wirtmoleküls, der durch das Verschmelzen der vier Hohlräume der zwei Calixi[4]aren- und zwei Resorcan[4]aren-Bausteine, die über Amidspacer verknüpft sind. In sechs Reaktionsschritten entsteht (Bild rechts). Dieser Wirt sollte neuartige Komplexterungseigenschaften aufweisen.

    5. Olympiadan (pages 1316–1319)

      Dr. David B. Amabilino, Peter R. Ashton, Dr. Anatoli S. Reder, Dr. Neil Spencer and Prof. J. Fraser Stoddart

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061212

      Aus fünf ineinandergreifenden, linear angeordneten Ringen, die aus acht Komponenten in einem Zweistufenprozeß bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck verknüpft werden, ist das in Anlehnung an die Olympischen Ringe Olympian genannte [5]Catenan aufgebaut. Diese Selbstorganisation wird durch die ausreichende Zahl an Erkennungsstellen möglich. Das Fragmentierungsmuster des Massenspektrums und das 1H-WAR-Spektrum belegen die im Bild schematisch dargestellte Struktur.

    6. Untersuchung der Kinetik der Phosgenhydrolyse in wäßriger Lösung durch Pulsradiolyse (pages 1320–1322)

      Ralf Mertens, Prof. Dr. Clemens von Sonntag, Dr. Johan Lind and Dr. Gabor Merenyi

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061213

      Der radikalische Abbau chlorierter Kohlenwasserstoffe liefert Phosgen, so daß exakte kinetische Daten für dessen Verhalten in wäßriger Lösung von großem Interesse sind. Diese konnten nun über einen Temperaturbereich von No. 13-59°C bestimmt werden. Der Weg zu Phosgen führte dabei über die Radiolyse von wäßrigen CC14Lösungen [Gl.(a)].

    7. Bestimmung der Reaktionskinetik von Vinylradikalen anhand der charakteristischen Absorptionsspektren von Vinylperoxylradikalen im-Sichtbaren (pages 1323–1326)

      Ralf Mertens and Prof. Dr. Clemens von Sonntag

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061214

      Vinylperoxyle absorbieren überraschenderweise im Sichtbaren, während andere Peroxylradikale lediglich im UV absorbieren. Dies schafft einen bequemen Zugang zu Kinetikstudien nicht nur mit den Vinylperoxylen, sondern auch mit den Vinylradikalen selbst. Die Peroxylradikale entstehen bei der Pulsradiolyse von sauerstoffhaltigen wäßrigen Losungen von Vinylhalogeniden wie 1 [Gl.(a)].

    8. Synthese centrohexacyclischer Kohlenwasserstoffe über die Propellan-Route: Centrohexaindan und Tribenzocentrohexaquinan (pages 1326–1328)

      Dr. Dietmar Kuck, Dr. Bernd Paisdor and Detlef Gestmann

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061215

      Die topologisch nichtplanaren Kohlenwasserstoffe 2 und 3 sind in wenigen Stufen aus Triptindantrion 1 zugänglich. Durch dreifache Addition von PhLi an 1 und nachfolgende Cyclodehydratisierung entsteht Centrohexaindan 2; durch dreifache Addition von LiC ≡CR bilden sich dagegen überraschend centrohexacyclische Tris(eno1ether), die thermisch zu den entsprechenden Triketonen isomerisieren.

    9. Die Bindungsfähigkeit von Imidokomplexfragmenten der 5.–7. Gruppe im Hinblick auf Isolobalbeziehungen (pages 1328–1331)

      Dr. Jörg Sundermeyer and Diane Runge

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061216

      Gleich viele Grenzorbitale mit gleicher Valenzelektronenzahl sowie ähnlicher Symmetrie und Energie resultieren, wenn in [(q5-C5R5)M] der Cyclopentadienylligand gegen einen Imidoliganden NR sowie das Metallatom gegen ein isovalenzelektronisches M′ der nächsthöheren Gruppe ersetzt wird (Reihe unten). Durch Kupplung der Imidokomplexfragmente mit [CpFe(CO)2] ließ sich die charakteristische Bindungsfähigkeit des jeweiligen Bausteins bestimmen.

    10. Zum Mechanismus der Urocanase-Reaktion: Bestätigung der Struktur des NAD+-Inhibitor-Adduktes durch direkte 13C-13C-Kopplung (pages 1331–1332)

      Carsten Schubert, Dr. Ymin Zhao, Prof. Dr. Jung-Hyn Shin and Prof. Dr. János Rétey

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061217

      Nicht als Redoxreagens, sondern als Elektrophil fungiert NAD+ im zweiten Schritt des Histidin-Abbaus. Bei dieser bisher einmaligen enzymatischen Reaktion wird Wasser an Urocaninsäure 1 (unter Bildung von 2) addiert. Der vorgeschlagene Mechanismus wurde nun NMR-spektroskopisch anhand des 13C-markierten Addukts 3 erhärtet. R = ADP-Ribosyl, 0 = 13C.

    11. Erste Cycloadditionsreaktionen mit dimeren Arsenium-Ionen (pages 1332–1334)

      Dr. Neil Burford, Trenton M. Parks, Pradip K. Bakshi and Dr. T. Stanley Cameron

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061218

      Zu den bicyclischen Kationen 1 und 2 reagieren die dimeren Arsenium-Ionen 3 bzw. 4 mit 2,3-Dimethyl-I,3-butadien. Diese Cycloadditionen können als Diels-Alder-Reaktionen mit der formal als Doppelbindung anzusehenden As-Heteroatom-Bindung gedeutet werden; die analogen Phosphenium-Ionen reagieren deutlich anders. Gegenion : GaCl4-.

    12. Neue Methode zur Synthese von Heterometallkomplexen – Synthesen und Strukturen von [(PhCH2CH2NLi)3Sb(thf)]2 und [Sb3(cyN)4(NMe2)2]Li (pages 1334–1336)

      Dr. Andrew J. Edwards, Michael A. Paver, Dr. Paul R. Raithby, Moira-Ann Rennie, Christopher A. Russell and Dr. Dominic S. Wright

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061219

      Durch sukzessive Metallierung von primären Aminen - zuerst mit nBuLi, anschließend mit Sb(NMe2)3 -konnten die Heterometallkomplexe 1 und 2 hergestellt werden, wobei bei 1 als Intermediat neutrales [Ph(CH2)2N(H)Li]n und bei 2 ionisches Li[Sb(cyNH4] auftritt.

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    13. Metallierung von Tris(trimethylsilyl)- und Tris(dimethylphenylsilyl)methan mit Methylnatrium: Synthese und Struktur des ersten Dialkylnatrats (pages 1336–1338)

      Dr. Salih S. Al-Juaid, Prof. Colin Eaborn, Dr. Peter B. Hitchcock, Dr. Keith Izod, Dr. Michael Mallien and Dr. J. David Smith

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061220

      Zweifach koordiniert ist das Natriumatom im linear gebauten Anion von 1; dieses Anion, das erste Diorganonatrat, bildet sich bei der Metallierung des entsprechenden Trisilylmethans mit Methylnatrium in Gegenwart von tmen (N,N,N′,N′-Tetra- methylethylendiamin); bei der analogen Reaktion ohne Chelatligand und Tris (dimethylpheny1silyl)methan bildet sich dagegen 2 mit verzerrt tetraedrisch umgebenem Natrium und präzedenzloser Kettenstruktur.

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    14. Molekulare Siloxankomplexe der Seltenerdmetalle – Modellsysteme für silicatgeträgerte Katalysatoren? (pages 1338–1340)

      Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Reiner Anwander, Dr. Veronique Dufaud and Wolfgang Scherer

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061221

      Auch die Sauerstoffatome des Siloxan-Gerüsts des Liganden 1, nicht nur die terminalen Hydroxyfunktionen, können zur koordinativen Absättigung eines Metallzentrums herangezogen werden - das ist das überraschende Ergebnis der Kristallstrukturanalyse eines erstmals mit diesem Ligandentyp hergestellten Seltenerdmetall-Komplexes. Dies qualifiziert 1 als molekulares Modell für silicatische Trägermaterialien, z.B. von Katalysatoren.

    15. Effiziente Synthese von Heteroradialenen durch SN′-Reaktion (pages 1340–1342)

      Prof. Dr. Rolf Gleiter, Harald Röckel, Prof. Dr. Hermann Irngartinger and Dr. Thomas Oeser

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061222

      Hervorragende Donor-Kandidaten für Donor-Acceptor-Komplexe sind permethylierte Heteroradialene aufgrund ihrer elektronischen Eigenschaften. Durch bestechend einfache Synthesen konnten die Thiaradialene 1 und 2 sowie das expandierte Thiaradialen 3 hergestellt werden. 1 und 2 wurden photoelektronenspektroskopisch und cyclovoltammetrisch als elektronenreiche π-Systeme charakterisiert.

    16. Synthese und Reaktivität eines Naphtho[1,8-bc]borets (pages 1342–1343)

      Dr. Achim Hergel, Dr. Hans Pritzkow and Prof. Dr. Walter Siebert

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061223

      peri-Überbrückung bei Naphthalin durch ein Boratom bewirkt in dem Naphtho[l,8-bc]boret 1 eine starke Abweichung der sp2-Bindungswinkel an C1 und C8 vom Idealwert. Die daraus resultierende Ringspannung prägt die Chemie von 1: Bei der Umsetzung mit elektronenarmen Borverbindungen EX3 wird eine unerwartete Ringexpansion zu 2 (X = CI, Br, OEt) beobachtet.

    17. Bemerkenswerte Stereoselektivität bei der Inhibierung von α-Galactosidase aus Kaffeebohnen durch einen neuen Polyhydroxypyrrolidin-Inhibitor (pages 1343–1345)

      Dr. Yi-Fong Wang, Dr. Yoshikazu Takaoka and Prof. Dr. Chi-Huey Wong

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061224

      Wirkungsvoll und gut zugänglich ist die Pyrrolidinverbindung 1 : Sie inhibiert die Galactosidase mit Ki = 5 × 10-8M effektiv, da sie den Übergangszustand der Spaltung der glycosidischen Bindung nachahmt, und kann sowohl auf chemischem als auch auf chemo-enzymatischem Weg (siehe unten) synthetisiert werden.

    18. Rekombinante ganze Zellen als Katalysatoren für die enzymatische Synthese von Oligosacchariden und Glycopeptiden (pages 1346–1347)

      Guido F. Herrmann, Dr. Peng Wang, Dr. Gwo-Jenn Shen and Prof. Dr. Chi-Huey Wong

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061225

      Leichter, schneller, preiswerter wird die enzymatische Oligosaccharidsynthese, wenn statt der isolierten Enzyme ganze Zellen eingesetzt werden können. Die enzymatische Mannosylierung von Monosacchariden und Glycopeptiden gelang mit rekombinanten E.-coli-Zellen. Daß das Enzym, die Mannosyltransferase, aus dem periplasmatischen Raum der Zellen austritt, konnte ausgeschlossen werden.

    19. C2H2Si-Isomere: Erzeugung durch gepulste Blitzpyrolyse und matrixspektroskopische Identifizierung (pages 1347–1349)

      Prof. Dr. Günther Maier, Dr. Hans Peter Reisenauer and Harald Pacl

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061226

      Inwieweit darf man ab-initio-Rechnungen glauben? Ist Silacyclopropin 1 ein Übergangszustand oder eine stabile Verbindung? In dieser Arbeit wird experimentell gezeigt, daß alle vier C2H2Si-Isomere No. 1-4 existenzfähig sind.

    20. Neuartige metallstabilisierte Cyclobutadien-Superphane (pages 1350–1352)

      Prof. Dr. Rolf Gleiter, Heinrich Langer and Dr. Bernhard Nuber

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061227

      Die überraschende intramolekulare 14 + [2]-Cycloaddition eines Cobaltacyclopentadiens mit einem komplexierten Cyclobutadien ist der Schlüsselschritt der Synthese des Superphans 1. Aus tricyclischen Diketonen lassen sich außerdem neuartige Superphane wie 2 erhalten.

    21. Cyclopropane durch nucleophilen Angriff auf Mono- und Diaryl-substituierte (η3-Allyl)palladium-Komplexe: Aryleffekt und Stereochemie (pages 1352–1354)

      Andreas R. Otte, Dr. Andreas Wilde and Prof. H. M. R. Hoffmann

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061228

      In die C-H-acide Position einer Reihe von Nucleophilen - z.B. deprotonierten Estern und Säureamiden, Ketonen und Sulfonen -konnten cis-Diphenyl-substituierte Cyclopropane eingeführt werden, wobei Bis[n-1,3-diphenylallyl)palladium] als Elektrophil dient und Produkte wie 1 entstehen. Quartäre C-Zentren werden bei dieser Reaktion exocyclisch zum Dreiring etabliert.

    22. Basenfreie monomere Organogalliumhydride (pages 1354–1356)

      Prof. Alan H. Cowley, Francois P. Gabbaï, Harold S. Isom, Prof. Carl J. Carrano and Dr. Marcus R. Bond

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061229

      Die stabilen, dreifach koordinierten Galliummono- und -dihydride 1 bzw. [(Ar)Ga(H)2] konnten durch den abschirmenden Effekt der sperrigen Arylsubstituenten aus Diarylgal- liumchlorid bzw. Arylgalliumdichlorid und LiGaH4 erhalten werden. 1 entsteht dabei über eine interessante Umlagerung aus dem postulierten Intermediat [Ga(Ar)2H]. Ar = 2,4,6- tBu3C6H2.

    23. Benziporphyrin, ein Benzol enthaltendes, nicht aromatisches Porphyrinanalogon (pages 1356–1357)

      Kurt Berlin and Prof. Dr. Eberhard Breitmaier

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061230

      Im Kampf um die Aromatizität gewinnt Benzol gegen [18]Annulen: Das erste voll durchkonjugierte, Benzol enthaltende Porphyrinanalogon 1 erweist sich als nicht-18 π-aromatisch, nur das Tautomer mit intakten benzoiden Aren wird beobachtet. 1 läßt sich in ca. 6% Ausbeute aus der entsprechenden Tripyrrandicarbonsäure und Isophthalaldehyd synthetisieren und bildet schwarzblaue Kristalle.

    24. Strukturänderung beim Organoaluminiumkomplex [Al43-8-chinolylimido)2(CH3)8] durch Oxidation mit Sauerstoff zu [Al43-8-chinolylimido)2(CH3)7(μ-OCH3)] (pages 1357–1358)

      Steven J. Trepanier and Prof. Dr. Suning Wang

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061231

      Von einer Schmetterlings- in eine Tetraederanordnung ändert sich das A14-Gerüst bwi der Oxidation von 1 zu 2 in Toluol bei 23°C. Erstaunlich ist, daß nur eine Methylgruppe von 1 oxidiert wird und daß 2 in Lösung erst nach mehreren Tagen von Sauerstoff zersetzt wird.

    25. Kupfer(II)-vermittelte oxidative Kupplung eines Bis(dimethylaminomethyl)arylruthenium-komplexes zu [(terpy)RuIII(pincer-pincer)-RuIII(terpy)] (CuCl2)4 (pages 1359–1361)

      Dr. Jean-Pascal Sutter, Dr. David M. Grove, Dr. Marc Beley, Dr. Jean-Paul Collin, Nora Veldman, Dr. Anthony L. Spek, Dr. Jean-Pierre Sauvage and Prof. Dr. Gerard van Koten

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061232

      Ein durchkonjugiertes π-System unter Beteiligung der Ru-Zentren kennzeichnet den kationischen Komplex 14+, der durch C4-C4-Verknüpfung aus dem analogen cin-kernigen RuII-Komplex entstand. Dies belegen kristallographische und NMR-spektroskopische Befunde sowie die Tatsache, daß in 13+ eine starke elektronische Wechselwirkung zwischen RuII und RuII besteht.

    26. Laterale Mikrostrukturierung organischer Thiolatschichten durch Selbstorganisation (pages 1361–1364)

      Dr. Claus Duschl, Dr. Martha Liley and Dr. Horst Vogel

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061233

      Durch Kombination von Langmuir-Blodgett und Selbstanlagerungstechniken lassen sich auf Goldträgern lateral strukturierte Thiolatfilme mit Domänen unterschiedlicher Oberflächeneigenschaften herstellen. Diese monomolekularen Schichten mit Bereichen aus amphiphilen Disulfiden und solchen aus Mercaptocarbonsäure, die jeweils kovalent gebunden sind, dienen zum selektiven Aufbau von Multischichten aus Kupfer-Thiol-Komplexen (schematisch im Bild rechts dargestellt). Das Prinzip dcr Herstellungsmethode ist auch auf andere Anwendungsgebiete, z.13. der Biochemie, übertragbar.

    27. Eine neuartige Organomagnesiumverbindung aus zwei Tripeldecker-Kationen [LMg(μ-Me)3MgL]+ und dem Octamethyltrimagnesat-Anion [{Me2Mg(μ-Me)2}2Mg]2− (pages 1364–1365)

      Dr. Heiko Viebrock, Prof. Dr. Ulrich Behrens and Prof. Dr. Erwin Weiss

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061234

      Die Disproportionierung von Dimethylmagnesium in neuartige magnesiumorganische Ionen bewirkt der Tripodligand N,N′,N″-Trimethyl- 1,4,7-triazacyclononan (tacm). Das Kation von 1 bildet eine Tripeldeckerstruktur (Bild rechts), das Anion ist das erste Trimagnesat, dessen Struktur als Intermediat zwischen derer monoimerer und denen polymerer Verbindungen beschrieben werden kann.

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    28. Synthese und Struktur des ersten metallorganischen Galloxanhydroxids Mes6Ga6O4(OH)4 (pages 1365–1366)

      Jens Storre, Thomas Belgardt, Dr. Dietmar Stalke and Prof. Dr. Herbert W. Roesky

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061235

      Durch kontrollierte Hydrolyse von (Mesityl)2GaOH entsteht das erste strukturell charakterisierte Galloxanhydroxid 1, das als [l (THF)4]. 6 THF kristallisiert. Das Gerüst von 1 besteht aus einem verzerrten Ga6-Oktaeder, dessen Flächen alternierend von μ3-O-oder μ3OH-Liganden überdacht sind. Im Bild rechts sind nur die ipso-C- und 0-Atome der Mesityl- bzw. vier THF-Substituenten dargestellt.

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