Angewandte Chemie

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14. Juli 1994

Volume 106, Issue 14

Pages cpi–fmi, 1471–1594, A127–A128

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Editorial
    8. Korrespondenzen
    9. Zuschriften
    10. Bücher
    11. Neue Produkte
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061401

  2. Impressum

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    11. Neue Produkte
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061402

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
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    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 1471–1478)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061403

  4. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    1. Über Peptidyl-Prolyl-cis/trans-Isomerasen und ihre Effektoren (pages 1479–1501)

      Prof. Dr. Gunter Fischer

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061404

      Welch weitreichende biologische Folgen die simple cis/trans-Isomerisierung in Peptidketten haben kann und wie kompliziert Vorgänge auf molekularer Ebene sein können, führen die Untersuchungen über die erst seit einigen Jahren bekannten Peptidyl-Pyrolyl-Isomerasen (PPIasen), die z. B. bei der Proteinfaltung eine Rolle spielen, vor Augen, Zwei Proteinfamilien der PPIasen sind bisher bekannt, einige Inhibitoren und Bindungsproteine, durch vieles bleibt noch zu erforschen.

    2. Konformationsvoraussetzungen für den süßen Geschmack von Dipeptiden und Dipeptidmimetica (pages 1502–1517)

      Dr. Toshimasa Yamazaki, Prof. Dr. Ettore Benedetti, Darin Kent and Prof. Dr. Murray Goodman

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061405

      Als ein L läßt sich die Konformation beschreiben, die er Grund dafür ist, daß Aspartam 1 und andere Depeptide süß schmecken (unter der Formel abgebildet). Dies ergaben NMR-Studien und Computersimulationen mit 1 und zwölf seiner Analoga. Die von Packungskräften dominierten Konformationen der Verbindungen im Kristall dagegen ließen keine Schlüsse auf die bioaktive Konformation zu.

  5. Highlights

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    1. Reaktionen in überkritischem Kohlendioxid (pages 1519–1522)

      Prof. Dr. Gerd Kaupp

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061406

      Effizient zum wohlschmeckenden Bier: die charakteristischen Bitterstoffe wie trans-Isohumolon 1 können durch Photolyse des Hopfenextrakts in überkritischem CO2 leicht und in einem technisch aus gereiften Verfahren ohne verlustreiches Kochen erhalten werden. Toxikologisch und ökologisch unbedenklich, billig, nicht brennbar und großtechnisch anwendbar – diese Vorzüge von überkritischem CO2 nutzt man schon lange für Extraktionen, zunehmend aber auch für Reaktionen.

    2. Dreifachbindungen in kleinen Ringen: Vorstoß zu den Grenzen der chemischen Bindung (pages 1522–1523)

      Prof. Dr. Wolfram Sander

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061407

      Sport, Spiel, Spannung – Die Chemie der kleinen Ringe hält stets neue Überraschungen bereit. Maier et al. gelang es nun (Angew. Chem.1994, 106, 1347) unter Anwendung einer neuen Methode der Gasphasenpyrolyse in Kombination mit der Matrixisolationstechnik eine Dreiringverbindung mit C[DOUBLE BOND]C-Bindung, das CH2Si-Isomer 3 aus dem Disilan 1 zu synthetisieren [Gl. (a)] und spektroskopisch zu charakterisieren. Auf die genauen Bindungsverhältnisse von 3 und die aufgrund der extremen Ringspannung zu erwartende Reaktivität darf man gespannt sein.

  6. Editorial

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    1. You have free access to this content
      Enantioselektive Reaktionen im statischen Magnetfeld? - Falscher Alarm! (page 1525)

      Peter Gölitz

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061408

      Zu schön, um wahr zu sein – muß man leider im Nachhinein über eine Veröffentlichung von G. Zadel et al. sagen, in der im 2. Februarheft der Angewandten Chemie über “Enatioselektive Reaktionen im statischen Magnetfeld” berichtet wurde. Die Historie der Publikation und insbesondere, wie die Entscheidung zur Publikation zustande kam, werden geschildert. Sehr bedauerlich ist, daß aufgrund dieses Beitrags in vielen Arbeitskreisen weltweit unnötige Anstrengungen zur Reproduzierung unternommen werden, beruhigend, daß wichtige Publikationen sehr schnell kritisch geprüft werden und im konkreten Fall etablierte Theorien Bestand haben.

  7. Korrespondenzen

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    1. Attempts to Carry Out Enantioselective Reactions in a Static Magnetic Field (pages 1526–1527)

      Prof. Dr. Ben L. Feringa, Prof. Dr. Richard M. Kellogg, Dr. Ron Hulst, Drs. Charon Zondervan and Wim H. Kruizinga

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061409

      Bestätigt haben sich inzwischen die Zweifel, die in diesen beiden Korrespondenzbeiträgen an der Veröffentlichung von E. Breitmaier et al. (Angew. Chem.1994, 106, 460) geäußert werden. Wie der anschließend abgedruckten Erklärung von E. Breitmaier zu entnehmen ist, werden die angeblichen erfolgreichen absoluten asymmetrischen Synthesen im statischen homogenen Magnetfeld das Resultat eines Betruges.

    2. Absolute asymmetrische Synthese allein durch ein statisches homogenes Magnetfeld? (pages 1527–1529)

      Prof. Dr. Gerd Kaupp and Thorsten Marquardt

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061410

    3. Bond-Stretch Isomers and Spin-State Isomers: A Comment on the Article “Bond-Stretch Isomers: Fact not Fiction”[1] (page 1530)

      Prof. Dr. Gerard Parkin and Prof. Roald Hoffmann

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061411

      Bindungslängenisomerie und kein Ende? Vielen Publikationen in neuerer Zeit zum Trotz gibt es nach wie vor kein experimentell belegtes Beispiel für dieses Phänomen, wenn man es im ursprünglich definierten Sinn auffaßt. Die in einem Korrespondenzbeitrag von Gütlich et al. im zweiten Februarheft proklamierten “Bindungslängenisomere” sollten als “Spinzustandsisomere” betrachtet werden – meinen Roald Hoffmann, der sich schon früh theoretisch mit dem Problem befaßte, und Gerard F. R. Parkin, der in neuerer Zeit wichtige experimentelle Beiträge leistet. Damit sollte die Diskussion erst einmal zu Ende sein – bis neue Fakten kommen.

  8. Zuschriften

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    8. Korrespondenzen
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    1. Synthese und Eigenschaften eines vertikal gestapelten Porphyrin-Chinon(1)-Chinon(2)-Cyclophans (pages 1531–1534)

      Prof. Dr. Heinz A. Staab, Dr. Moana Tercel, Dr. Rüdiger Fischer and Claus Krieger

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061412

      Modellverbindungen zum Studium des Primärprozesses der Photosynthese; sind nach wie vor von größtem Interesse. Die Tripeldecker-Verbindungen (“Triaden”) 1 und 2, in denen zwei Chinon- und eine Porphyrin- bzw. eine Chinon- und zwei Porphyrineinheiten in einer starren Anordnung verknüpft sind, wurden jetzt in vielstufigen Synthesen – reif für′s Lehrbuch – hergestellt.

    2. Hochkonvergente Synthese der Blutgruppen-determinante Lewisy in konjugatbildender Form (pages 1536–1538)

      Victor Behar and Prof. Samuel J. Danishefsky

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061414

      Mal als Glycosyldonor, mal als Glycosylacceptor werden Glycale in der Synthese von Lewisy verwendet. Dieses und das im folgenden Beitrag beschriebene Oligosaccharid bestehen aus einer Erkennungseinheit (Determinante), einem Spacer und einer für die Anbindung an ein Protein geeigneten Gruppe. Aus ihnen erhältliche neuartige Glycoproteine werden als Tumor-Antigen-Faktoren und als Inhibitoren bei der Bindung von Bakterien zu Zellen diskutiert.

    3. Strategie für den Zusammenbau verzweigter Oligosaccharide mit der Festphasenmethode: kurze Synthese der Blutgruppendeterminante Lewisb in konjugatbildender Form (pages 1538–1541)

      Dr. John T. Randolph and Prof. Samuel J. Danishefsky

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061415

      Weitgehend ohne Schutzgruppenmanipulationen gelang die Synthese des verzweigten Hexasaccharids Lewisb 1. An polymergebundenes Ausgangsglycal werden dabei Donor- und Acceptorkohlenhydratbausteine stereoselektiv angeknüpft, so daß eine Oligosaccharid-Erkennungseinheit entsteht, die an ein Transportprotein angebunden werden kann. Ein Neoglucopetid-Konjugat mit 1 inhibiert hocheffizient die Bindung des Magengeschwüre auslösenden Bakteriums Helicobacter Pylori an menschliche Magenepithelzelle.

    4. Erste Kohlenstoff-Phosphor-Aluminium-Käfige; Cyclooligomerisierung von Phosphaalkinen mit Trialkylaluminium-Verbindungen (pages 1541–1543)

      Dr. Bernhard Breit, Andreas Hoffmann, Dr. Uwe Bergsträßer, Dr. Louis Ricard, Prof. Dr. François Mathey and Prof. Dr. Manfred Regitz

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061416

      Zwei grundverschiedene Produkte je nach Solvens liefert die Titelreaktion: Aus 2 und AlEt3 (Molverhältnis 3:2) entsteht in n-Hexan die Käfigverbindung 1 (91%), während 2 und AlEt3 (Molverhältnis 4:1) in Diethylether den Polycyclus 3 (74%) bilden.

    5. Lumineszierende Eu3+ - und Tb3+ -Komplexe eines verzweigten makrocyclischen Liganden mit 2,2′-Bipyridineinheiten im Makrocyclus und Phosphinsäureestereinheiten in den Seitengruppen (pages 1543–1546)

      Prof. Dr. Nanda Sabbatini, Massimo Guardigli, Prof. Dr. Fabrizio Bolletta, Ilse Manet and Dr. Raymond Ziessel

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061417

      Kinetische Stabilität in Wasser, gute Abschirmung der Metallzentren und starke Metall-Lumineszenz machen die mit dem Liganden 1 hergestellten Lanthanoidkomplexe [M ⊂ 1]3+ M = Eu, Tb, zu aussichtsreichen Kandidaten für Lumineszenzmarker in Fluoreszenz-Immunoassays.

    6. Einkristall-EPR-Spektroskopie an [57Fe(NO)(S2CNEt2)2]: zum “Triplettsignal” im EPR-Spektrum von [Fe(S2CNEt2)3] (pages 1546–1548)

      Prof. Dr. Reinhard Kirmse, Simone Saluschke, Einar Möller, Dr. Eduard J. Reijerse, Dr. Edward Gelerinter and Prof. Dr. Norman V. Duffy

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061418

      Durch Spuren von Nitrat im Ausgangsmaterial Eisen(III)-chlorid entsteht bei der Synthese des Tris(dithiocarbamato)eisen(III)-Komplexes 1 der analoge Nitrosyleisen(I)-Komplex 2. PR-Untersuchungen an 57Fe-markiertem 2 zeigen, daß dieser Komplex die Ursache für das schon lange bei “Spin-crossover”-Untersuchungen von 1 beobachtete EPR-Signal-Triplett bei g ≈ 2.0 ist.

    7. (tBuSi)2(PC6H11)3: ein propellanartiges Cyclosilaphosphan mit bemerkenswerter Struktur (pages 1548–1551)

      Priv.-Doz. Dr. Matthias Drieß, Prof. Dr. Rolf Gleiter, Prof. Dr. Rudolf Janoschek, Dr. Hans Pritzkow and Michael Reisgys

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061419

      Ein ungewöhnlich kurzer Si-Si-Abstand von 2.518(3)Ä trotz antibindender Wechselwirkung zwischen diesen Zentren und ein kleiner endocyclischer Winkel von 67° am Phosphor, das sind die überraschenden Strukturmerkmale der Titelverbindung 1, die durch Cyclokondensation von tBuSiFCl2 mit CyPHLi in 33% Ausbeute entsteht. Ihre Struktur spiegelt ein Tauziehen zwischen den drei Si-P[BOND]Si- und den sechs P[BOND]Si-P-Winkeln wider. Cy = Cyclohexyl.

    8. 1,3-Dialkoxycalix[4]arenkronen-6 in 1,3-alternate Konformation: Caesium-selektive Liganden, die Kation-Aren-Wechselwirkungen nutzen (pages 1551–1553)

      Prof. Dr. Rocco Ungaro, Dr. Alessandro Casnati, Dr. Franco Ugozzoli, Andrea Pochini, Dr. Jean-Francois Dozol, Clement Hill and Hélène Rouquette

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061420

      Eine außergewöhnlich hohe Selektivität für Caesium-Ionen (α(Cs/Na) < 33000) zeigen Calix[4]arenkronen-6 in der 1,3-alternate Konformation. Sie entfernen außerdem 137 Cs quantitativ (< 96°) aus radioaktivem Abfall, der 1 M an HNO3 ist. Ursache dafür ist das Zusammenwirken mehrerer Effekte: der Größe des Kronenetherrings, der Polarität der Calixkonformation und der Stärke der Kation-π-Elektronen-Wechselwirkungen. Letztere Wechselwirkung konnte im Kristall des Caesiumkomplexes nachgewiesen werden (Bild rechts).

    9. Metallkomplexe mariner Peptidmetaboliten: ein neuartiger Ag4-Cluster (pages 1554–1556)

      Prof. Dr. Peter Wipf, Srikanth Venkatraman, Chris P. Miller and Dr. Steven J. Geib

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061421

      Stark kooperativ und selektiv gebunden werden Silber(I)-Ionen von dem aus Lissoclinum gewonnenen Peptid Westiellamid. Der Komplex enthält einen einzigartigen [Ag4]4-Cluster, der zwischen zwei neutrale, makrocyclische Liganden eingeschoben ist (Bild rechts). Die Bedeutung der Metallbindung für die biologische Aktivität wird noch untersucht.

    10. Der erste einkernige Nitrosyl(oxo)molybdän-Komplex: side-on-gebundene und μ3-verbrückende NO-Liganden in [{MoL(NO)(O)(OH)}2]NaPF6·H2O (pages 1556–1559)

      Jochen Böhmer, Gabriele Haselhorst, Prof. Dr. Karl Wieghardt and Dr. B. Nuber

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061422

      Über Natrium-Ionen zu einer vierkernigen Baueinheit verknüpfte Neutralkomplexe [MoL(NO)(O)(OH)] liegen in Kristallen der Titelverbindung vor; dabei sind, wie rechts schematisch gezeigt, die NO-Liganden side-on oder verbrückend an die Natrium-Ionen koordiniert. Die Bindungsverhältnisse in diesen und ähnlichen monomeren Nitrosyloxo-Komplexen lassen sich durch ein synergistisches Bindungsmodell beschreiben. L=1,47-Triisopropyl-1,4,7-triazacyclononan.

    11. Zur Helicität von oligomerem Formaldehyd (pages 1559–1561)

      Prof. Christian R. Noe, Dr. Christian Miculka and Dr. Jan W. Bats

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061423

      Selbst ein so einfaches helicales Molekül wie das zweifach Benzyl-geschützte Pentamer 1 von Formaldehyd ist für eine Überraschung gut: In der Elementarzelle von 1 liegen zwei unabhängige Konformere gleicher Absolutkonfiguration vor, aus deren Vergleich sich eine präzedenzlose Art von Bindungsisomerie ableiten läßt. Ohne Zweifel ist die Helicität des oligomeren Formaldehyds eine Folge stereoelektronischer Effekte.

    12. Keronopsine A und B, Abwehrstoffe des marinen Ciliaten Pseudokeronopsis rubra (Protozoa) – Nachweis durch Ex-vivo-HPLC (pages 1561–1563)

      Prof. Dr. Gerhard Höfle, Silke Pohlan, Dr. Gotram Uhlig, Karin Kabbe and Dorothee Schumacher

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061424

      Was geschieht, wenn Protozoen af eine HPLC-Säule gebracht werden? Da sie keine feste Zellwand besitzen, geben sie augenblicklich ihre Inhaltsstoffe frei, die sogleich ohne Verluste und Gelegenheit zur Artefaktbildung analysiert werden (“Ex-vivo-HPLC”). Am Beispiel des Wimpertierchens Pseudokeronopsis rubra (Bild unten) konnte so gezeigt werden, daß in en lebenden Organismen als Speicherform die Sulfatester 1 (R1=SO3Na) vorliegen, die erst beim Zerstören der Zellen enzymatisch in die toxischeren Pyrone 1 (R1=H, Br.

    13. Neuartige makrocyclische Flüssigkristalle (pages 1563–1566)

      Peter R. Ashton, Dr. Detlev Joachimi, Dr. Neil Spencer, Prof. J. Fraser Stoddart, Dr. Carsten Tschierske, Dr. Andrew J. P. White, Dr. David J. Williams and Kerstin Zab

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061425

      Unerwartet hoch ist die Klärtemperatur der flüssigkristallinen Phasen des Makrocyclus 1 mit 209°C gegenüber denen ähnlicher nichtcyclischer Biphenyle. Das Verbinden zweier starrer Struktureinheiten durch flexible Ketten ist offenbar eine hochwirksame Methode zur Mesophaseninduktion und -stabilisierung.

    14. Synthese und Struktur der ersten [22]Metallocenophane (pages 1566–1568)

      Prof. Dr. Klaus Hafner, Dr. Carsten Mink and Prof. Dr. Hans Jörg Lindner

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061426

      Die tiefroten-Fe- und die farblosen ZrCl2-Komplexe2 sind aus den doppelt verbrückten Biscyclopentadienen 1 leicht zugänglich. Eine erhebliche Torsion der beiden ekliptisch angeordneten Decks des konformativ starren Ligandengerüstes von 2 ermöglicht große “Öffnungswinkel” für die Koordinationssphäre des Metallzentrums.

    15. Enoltriflatpyranosen, vielseitige Reagentien zum Aufbau konjugierter Systeme in Pyranosen (pages 1568–1570)

      Dr. Yousef Al-Abed, Taleb H. Al-Tel, Christoph Schröder and Prof. Dr. Wolfgang Voelter

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061427

      In zwei Schritten und 85% Ausbeute wurde die Enoltriflatpyranose 1 synthetisiert, die sich als hervorragend geeignet zur Synthese von Pyranosen mit konjugierten Elementen erwies.

    16. Heterodimetall-Betain-Chemie: katalytische und stöchiometrische Kupplungen von Alkinyl-Liganden unter dem gemeinsamen Einfluß von Zirconium- und Borzentren (pages 1570–1572)

      Bodo Temme, Prof. Dr. Gerhard Erker, Dr. Roland Fröhlich and Dr. Matthias Grehl

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061428

      Einfach zugänglich aus Bis(propinyl)zirconocen sind nun metallorganische Betaine wir 1: das Produkt 1 bildet sich nach einer intramolekularen Alkininsertion und Abfangreaktion mit tBuN[TRIPLE BOND]C aus einem Zwischenprodukt, das einen Hexandiinliganden unsymmetrisch an das Zr- und B-Zentrum koordiniert hat. Dieses Alkin bildet sich durch rasche C[BOND]C-Verknüpfung bei der Reaktion des Edukts mit B(C6F5)3.

    17. Turcasarin, das bisher am stärksten expandierte Porphyrin (pages 1572–1575)

      Prof. Jonathan L. Sessler, Steven J. Weghorn, Vincent Lynch and Dr. Martin R. Johnson

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061429

      40π-Elektronen und zehn Pyrrol-Einheiten enthält der Makrocyclus 1, das bisher größte expandierte Porphyrin. Das Tetrahydrochlorid von 1 wurde in Lösung und im Festkörper charakterisiert; nach diesen Untersuchungen liegt der Makrocyclus als Enantiomerenpaar vor, was auf einer Verdrillung des Ringsystems beruht.

    18. Stabile Tetrakis(trialkylsilyl)disilylene; Synthese, Röntgenstrukturanalyse und UV/VIS-Spektren (pages 1575–1577)

      Prof. Dr. Mitsuo Kira, Dr. Toyotaro Maruyama, Dr. Chizuko Kabuto, Dr. Keisuke Ebata and Prof. Dr. Hideki Sakurai

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061430

      Viel stärker tieffeldverschoben sind die NMR-ignale der zentralen Si-Atome in den Verbindungen 1 als in nicht tetrasilyl-substituierten Disilylenen. Besonders auffällig ist außerdem die starke Farbänderung von 1c beim Lösen in Hexan (gelb[RIGHTWARDS ARROW]tiefrot). Dies spricht für eine Konformationsänderung, mit der sterische Spannung abgebaut wird.

    19. Nichtreaktive Wechselwirkungen zwischen Ethen und Halogenen: Nachweis des π-Donor-Komplexes C2H4 ··· BrCl durch Mikrowellenspektroskopie (pages 1577–1579)

      Dr. H. I. Bloemink, K. Hinds, Prof. A. C. Legon and J. C. Thorn

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061431

      Der bei der elektrophilen Addition primär gebildete lockere Komplexe hat bei der prototypischen Reaktion von Ethen mit BrCl die Struktur 1. Die Rotationsspektren zweier Isotopomere eines schwachgebunden Komplexes wurden mit einem Fourier Transformations-Mikrowellenspektrometer mit einer schnellmischenden Düse beobachtet. Das Ergebnis ist wichtig für das Verständnis des Mechanismus der elektrophilen Addition, eines Grundpfeilers der Organischen Chemie.

    20. Ein stark verzerrtes und ein unverzerrtes Boriran; durch C-B-Hyperkonjugation induzierte C-Si-Hyperkonjugation (pages 1579–1581)

      Christian Balzereit, Claudia Kybart, Heinz-Jürgen Winkler, Prof. Dr. Werner Massa and Prof. Dr. Armin Berndt

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061432

      Hyperkonjugation ist die Ursache für die starke Verzerrung von 1: Der Elektronenmangel des Boracyclohexadiens führt zur Hyperkonjugation mit der C[BOND]B-Bindung im spiroverknüpften Dreiring und zwischen dessen dadurch positiviertem Boratom und einer C[BOND]Si-Bindung. In 2 hingegen wird der Elektronenmangel des Boratoms des Vierrings durch Wechselwirkung mit der C[BOND]C-Doppelbindung unter Bildung eines 2π-Elektronen-Homoarens behoben. Dur= 2,3,5,6-Tetramethylphenyl, R=SiMe3.

    21. Chlortrioxid: spektroskopische Eigenschaften, Molekülstruktur und photochemisches Verhalten (pages 1581–1583)

      Hinrich Grothe and Prof. Dr. Helge Willner

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061433

      Seit Jahren postuliert und jetzt erstmals nachgewiesen: Das symmetrische ClO3-Radikal wurde durch Vakuum-Blitzpyrolyse von Chlorperchlorat synthetisiert und durch Matrixisolation für UV- und IR-spektroskopische Untersuchungen abgefangen. Der O[BOND]Cl-O-Bindungswinkel beträgt 113.5±2° Ci-O[BOND]Bindungslänge 150.0 ± 1 pm. Die Photolyse von CIO3 liefert das unsymmetrische Isomer OCIOO.

    22. Stabile, flexible Fasern und starre Röhren aus einkettigen, perfluoralkylierten Amphiphilen (pages 1583–1585)

      Françoise Giulieri, Dr. Marie-Pierre Krafft and Prof. Jean G. Riess

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061434

      Bis zu 50 μ lange, stabile zylindrische Aggregate (Bild rechts) bilden sich spontan aus Dispersionen von perfluoralkylierten, einkettigen, nichtchiralen Amphiphilen, die von Dimorpholinophosphoamidaten und Phosphocholinen abstammen. Je nach polarer Kopfgruppe erhält man starre, hohle Röhren bzw. dünnere, lange, flexible Fasern. Allein der starke hydrophobe Effekt der fluorierten Ketten reicht also aus, um selbstorganisierende Systeme, die höher organisiert sind als Vesikeln, zu bilden und zu stabilisieren.

    23. Synthese und Molekülstruktur von Calciumbis(trimethylstannanid) · 4THF (pages 1585–1587)

      Dr. Matthias Westerhausen

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061435

      Als Tor zur wenig entwickelten Organocalcium-Chemie könnte sich die Titelverbindung erweisen. Durch die vorwiegend ionische Ca[BOND]Sn-Bindung treten lange Sn[BOND]C[BOND]Bindungen und kleine C[BOND]Sn[BOND]C[BOND]Winkel auf. Das zentrosymmetrische Me3Sn-Ca-SnMe3-Fragment hat D3D-Symmetrie.

    24. Synthese und Struktur der ersten Titan(IV)-α-Aminosäure-Komplexe (pages 1587–1589)

      Priv.-Doz. Dr. Thomas M. Klapötke, Prof. Hartmut Köpf, Dr. Inis C. Tornieporth-Oetting and Dr. Peter S. White

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061436

      Cytostatisch aktives Titanocendichlorid reagiert mit α-Aminosäuren zu Titan(IV)-Aminosäure-Komplexen des Typs [Cp2Ti(AS)2]2+[Cl]math image (AS=Aminosäure). Die Struktur des Kations 1 im entsprechenden 2-Methylalanin-Komplex ist rechts gezeigt.

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