Angewandte Chemie

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2. September 1994

Volume 106, Issue 17

Pages cpi–fmi, 1757–1870, A151–A154

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    10. Neue Produkte
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061701

  2. Impressum

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    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061702

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 1757–1764)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061703

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    1. Sterisch stabilisierte Vesikel (pages 1765–1779)

      Dr. Danilo D. Lasic

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061704

      Große Erwartungen hat man in den siebziger und frühen achtziger Jahren in die Verwendung von Liposomen als Wirkstoffträger gesetzt. Diese haben sich aufgrund der geringen Stabilität der Liposomen, insbesondere in biologischem Milieu, nicht erfüllt. Konventionelle Liposomen werden leicht zerstört. Den Durchbruch brachten in neuerer Zeit Liposomen, die mit einem Polymerschutzwall ummantelt sind. Derartige Liposomen mit verkapselten Doxorubicin sind für die Krebs-Chemotherapie vielversprechend und befinden sich schon in der klinischen Prüfung.

    2. Peptidmimetica – maßgeschneiderte Enzyminhibitoren (pages 1780–1802)

      Prof. Dr. Joachim Gante

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061705

      Wie muß man Peptidstrukturen verändern, um wirksame Arzneimittel zu erhalten? Maßgeschneiderte Mimetica durch De-novo-Design herzustellen ist zwar in naher Zukunft nicht möglich, aber durch genauere Konformationsanalysen und Computerprogramme können immer mehr nicht ausschließlich empirisch, sondern mit rationalem Design entwickelt werden. Auf diese Weise erhielt man das Peptoid-artige 1, einen ACE-Hemmer mit geringer Toxizität, der momentan klinisch getestet wird.

  5. Highlights

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    1. Blauviolettes Pentamethylbismut (pages 1803–1805)

      Dr. Bernhard Neumüller and Prof. Dr. Kurt Dehnicke

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061706

      Die einfachste Pentaalkylbismut(V)Verbindung, Pentamethylbismut 1, konnte kürzlich von Seppelt et al. gemäß Gleichung (a) hergestellt werden (Angew. Chem.1994, 106, 1044). Bismut(V) hat ein sehr hohes Oxidationspotential, und Bismut(V)-Verbindungen konnten daher lange nur mit den elektronegativsten Bindungspartnern Sauerstoff und Fluor isoliert werden; von Pentaorganobismut(V)-Verbindungen waren lediglich Pentaarylderivate bekannt. Nach dieser präparativen Glanzleistung sind nun die Theoretiker gefordert: Der Zusammenhang zwischen Farbe und Struktur von Pentaorganobismut(V)-Verbindungen ist noch nicht in allen Einzelheiten verstanden.

    2. Detektion und Abbildung einzelner Moleküle mit optischer Nahfeldmikroskopie (pages 1805–1807)

      Dr. Thomas Basché

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061707

      Statt λ/2 beträgt die Auflösung bis zu λ/43, wenn Oberflächen mit der optischen Nahfeldmikroskopie abgetastet werden. Damit können einzelne Moleküle unter Umgebungsbedingungen und mit intensitätsschwachem Licht untersucht werden – eine wesentliche Voraussetzung für das Studium von Biomolekülen.

    3. Der Mills-Nixon-Effekt: Zu welchem Ende? (pages 1808–1810)

      Prof. Dr. Jay S. Siegel

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061708

      Eine signifikante Bindungslängenalternanz in Benzol sollten kleine anellierte Ringe induzieren – dies ist der Kern der 1930 formulierten Mills-Nixon-Hypothese. Zwar widersprachen Pauling et al. der Hypothese schon bald, doch hat sie bis heute ein zähes Leben. Jüngste Erfolge von Vollhardt et al. ergaben, daß selbst in so gespannten Systemen wie 1–4 kein Mills-Nixon-Effekt nachzuweisen ist.

  6. Zuschriften

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    1. Synthese von Cyclotheonamid B und Derivaten (pages 1811–1813)

      Jingen Deng, Prof. Dr. Yasumasa Hamada, Prof. Dr. Takayuki Shioiri, Dr. Shigeki Matsunaga and Prof. Dr. Nobuhiro Fusetani

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061709

      Eine hohe Ausbeute bei der Makrolactamisierung macht die konvergente Synthese der makrocyclischen Pentapeptide 1 sehr reizvoll. Die Hydroxyverbindungen 1b und 1c sind keine Serinprotease-Inhibitoren, da sie nicht die im natürlich vorkommenden Cyclotheonamid B 1a enthaltene α-Carbonylamideinheit (X, Y[DOUBLE BOND]O) aufweisen.

    2. Synthese einer neuen nichtnatürlichen Aminosäure mit einem Benzodiazepinrest in der Seitenkette und Einbau in ein Tripeptid (pages 1813–1815)

      Prof. Dr. Johann Mulzer, Dr. Fridtjof Schröder, Dr. Alessandro Lobbia, Jürgen Buschmann and Peter Luger

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061710

      Peptidmimetica auf der Grundlage von Benzodiazepinen werden mit nichtnatürlichen Aminosäuren wie 1 zugänglich. Sie können als peptidische und wegen der modifizierten Aminosäureseitenkette auch als nichtpeptidische Rezeptorliganden fungieren. 1 wurde in sieben Stufen und 15% Gesamtausbeute aus L-Glutaminsäuremonomethylester hergestellt.

    3. Regio- und stereoselektive elektrophile C-Substitution von 2-(N,N-Dibenzylamino)-1, ω-alkandiolen durch Lithiierung ihrer Carbamate (pages 1815–1818)

      Walter Guarnieri, Dr. Matthias Grehl and Prof. Dr. Dieter Hoppe

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061711

      Mit Hilfe eines flexiblen Baukastensystems lassen sich die potentiellen Enzyminhibitoren 1 und 2 (n= 1, 2) stereoisomerenrein synthetisieren, wobei die Regiochemie durch die Bedingungen beim Deprotonierungsschritt kontrolliert wird. Die durch viele Elektrophile El an C-1 oder C-ω substituierten, 1,ω-Alkandiole 1 bzw. 2 sind aus (S)-Asparagin- oder (S)-Glutaminsäure zugänglich.

    4. Isomere Catenane vom Lactamtyp und ihr Bildungsmechanismus (pages 1818–1821)

      Stephan Ottens-Hildebrandt, Stephan Meier, Wolfgang Schmidt and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061712

      Eine zentrale Rolle spielt der als Nebenprodukt auftretende Makromonocyclus 1 bei der Bildung von Lactamtyp-Catenanen. Dies zeigt die hier beschriebene Synthese eines monosubstituierten Catenans mit ihm als Wirtverbindung. Darüber hinaus wird die Synthese dreier isomerer disubstituierter Catenane beschrieben.

    5. Dendritische Porphyrine: Modulation des Redoxpotentials elektroaktiver Chromophore durch periphere Multifunktionalität (pages 1821–1824)

      Peter J. Dandliker, Prof. Dr. François Diederich, Prof. Dr. Maurice Gross, Dr. Carolyn B. Knobler, Dr. Alain Louati and Dr. Elizabeth M. Sanford

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061713

      Auf starke Through-space-Wechselwirkungen der den Chromophor umgebenden dendritischen Hülle lassen sich die ungewöhnlichen Redoxeigenschaften der Porphrineinheit von 1 zurückführen. 1 mit einem Durchmesser von ca. 4 mm und einem Molekulargewicht von über 19 kDa ist das erste Beispiel aus einer neuen Verbindungsklasse synthetischer, dicht gepackter, globulärer Elektronentransferprotein-Mimetica. R=NHC[CH2OCh2CH2CONHC(CH2OCh2CH2CO2CH3)3]3.

    6. Synthese und Charakterisierung der ersten Thiaselane (pages 1824–1827)

      Prof. Dr. Josef Hahn and René Klünsch

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061714

      Als Feststoff bis −40° C beständig ist das Dithiatriselan 1, das wie 2 und 3 als Disproportionierungsprodukt bei der Umsetzung von Se2Cl2 in CS2 mit flüssigem H2S entstand. Analog waren aus H2S2 schwefelreichere Thiaselane zugänglich. Die 1− und 77Se-NMR-Spektren der Produktgemische konnten eindeutig interpretiert werden.

    7. Decaphenylferrocen und Decaphenylferroceniumtetrafluoroborat (pages 1827–1829)

      Prof. Dr. Herbert Schumann, Dr. Alexander Lentz, Dr. Roman Weimann and Prof. Dr. Joachim Pickardt

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061715

      Doch als symmetrischer Sandwichkomplex liegt Decaphenylferrocen 1 vor. Seine Röntgenstrukturanalyse (Bild rechts) wie auch die des durch seine Oxidation mit NOBF4 erhältlichen Decaphenylferroceniumtetrafluoroborats zeigen eine Windradanordnung der Phenylringe, die so ineinander verschachtelt sind, daß der Abstand der Cyclopentadienylliganden zum Eisen noch eine maximale Orbitalüberlappung ermöglicht.

    8. Organolanthanoid-Carben-Addukte (pages 1829–1830)

      Prof. Dr. Herbert Schumann, Dr. Mario Glanz, Dr. Jörn Winterfeld, Dr. Holger Hemling, Prof. Dr. Norbert Kuhn and Thomas Kratz

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061716

      Kein klassischer Carbenkomplex, wenn auch das C2-Atom des Heterocyclus sp2-konfiguriert ist und die Bindungslängen im Carbenliganden alternieren, ist 1 (R= Me, iPr), denn die Yb-C-Bindungslänge entspricht der einer verlängerten Einfachbindung. Dennoch macht 1 eine Substanzklasse für f-Elemente zugänglich, die bei d-Elemente große Bedeutung hat.

    9. Das Anion von Lithocen: der einfachste Hauptgruppenmetall-Sandwichkomplex (pages 1830–1832)

      Dr. Sjoerd Harder and Marc Heinrich Prosenc

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061717

      Eine gestaffelte Konformation mit D5d-Symmetrie hat das Lithocen-Anion, das einfachste Hauptgruppenmetallocen mit Sandwichstruktur (Bild rechts). [Cp2Li] bildet sich bei der Umsetzung von [CpLi] mit Ph4PCl im Molverhältnis 2:1 in THF und kann als Ph4P+-Salz isoliert werden.

    10. Kristallstruktur von 2,5-Di-tert-butylhydro-chinon: polare Stapelung nichtpolarer, H-verbrückter Schichten mit trigonaler Symmetrie (pages 1832–1834)

      Prof. Dr. Otto Ermer and Christof Röbke

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061718

      Zentrosymmetrisch und unpolar das Molekül, nicht zentrosymmetrisch und polar die Kristallstruktur – dies ist das unerwartete Ergebnis der Untersuchung des Hydrochinons 1 im Festkörper. Darüber hinaus enthält 1 im Kristall noch weitaus größere zentrosymmetrische unpolare Untereinheiten, nämlich Schichten mit trigonaler Symmetrie, die durch gespannte H[BOND]Brücken zusammengehalten werden. Die Polarität der Gesamtstruktur ist in der besonderen Stapelung dieser Schichten begründet.

    11. Magnetische Spineffekte auf Quantenausbeuten der Photooxidation von Komplexen des RuII-tris(bipyridin)-Typs in Magnetfeldern bis zu 17.5 Tesla (pages 1834–1837)

      Dieter Bürßner, Hans-Joachim Wolff and Prof. Dr. Ulrich E. Steiner

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061719

      Eine Spinkontrolle der Geschwindigkeit von Elektronentransferprozessen kann auch bei Systemen mit sehr starker Spin-Bahn-Kopplung wie dem Rutheniumkomplex [Ru(bpy)3]2+, bpy = 2,2′-Bipyridin, nachgewiesen werden. Aus dem Einfluß eines äußeren Magnetfeldes, der bis zu extrem hohen Feldern von 17.5 Tesla durchgehend gemessen wurde, lassen sich die kinetischen Details der sehr schnellen Photooxidation von [Ru(bpy)3]2+ durch Methylviologen quantitativ bestimmen.

    12. Die Strukturen von zwei Lithiumhydraziden: Liegen Elektronenmangelbindungen vor? (pages 1837–1839)

      Dr. Nils Metzler, Prof. Dr. Heinrich Nöth and Hermann Sachdev

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061720

      Als Dimer mit vierfach koordinierten N-Atomen und dreifach koordinierten Li-Zentren und als Trimer mit fünffach koordinierten N-Atomen liegen die Li-Hydrazide 1 bzw. 2 im Kristall vor. In 1 stabilisieren zusätzliche Li-H-Wechselwirkungen das Molekülgerüst; 2 kann nach den Wade-Regeln auch als arachno-Cluster beschrieben werden.

      • equation image
    13. Lineare Koordinationspolymere mit Kupfer(II) und vierfach deprotonierten Zuckeralkoholen (pages 1839–1841)

      Prof. Dr. Peter Klüfers and Jörg Schuhmacher

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061721

      Komplexe Strukturen durch Polyole als Liganden: Die Tetra- und Hexaalkohole Erythrit bzw. Dulcit reagieren unter vierfacher Deprotonierung mit CuII zu linearen, anionischen Koordinationspolymeren. Dulcit bildet zusätzlich intramolekulare H-Brücken wie rechts angedeutet. Dies könnte auch der Grund dafür sein, daß hier keine Sechsfachdeprotonierung auftritt.

    14. Thianickelacyclen durch Ringöffnung cyclischer Thioether und ihre Carbonylierung zu Thioestern (pages 1841–1843)

      Dr. Phillip T. Matsunaga and Prof. Gregory L. Hillhouse

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061722

      Ein funktionelles Modell für die nickelhaltige CO-Dehydrogenase? Durch oxidative Addition von Ethylen-und Propylensulfid sowie Thietan an Ni-Komplexe wie 1 entstehen die entsprechenden Thianickelacyclen. Formal analog zur Biosynthese von Acetyl-Coenzym A inseriert CO in 2 unter reduktiver Eliminierung des Thiobutyrolactons 3.

    15. Ein neuer Ansatz zur stereoselektiven Synthese von β-Mannosiden (pages 1843–1845)

      Dr. Yukishige Ito and Prof. Dr. Tomoya Ogawa

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061723

      Einfach durchführbar und mit den üblichen Syntheseverfahren der Saccharidchemie vereinbar – diese Vorzüge kennzeichnen die hier beschriebene stereoselektive Synthese von β-Mannosiden. Das isolierbare Acetal 2 wird dabei aus dem geschützten Fluorid 1 glatt erhalten und unter Aktivierung der anomeren Position zum β-Mannosid 3 stereoselektiv und in guten Ausbeuten umgesetzt. CH2X = p-Methyoxybenzyl.

    16. Substituenteneffekte und Komplexierungsphänomene bei der diastereoselektiven Protonierung chiraler Enolate (pages 1845–1847)

      Dr. Norbert Krause

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061724

      Salicylsäureethylester ist die beste Protonenquelle für die cis-selektive Protonierung von chiralen Fünf-, Sechs- und Siebenring-Enolaten [z. B. Gl.(a)]. Dies ergaben Untersuchungen mit einer Reihe von Phenolen und Enolaten, bei denen sich unter anderem eine starke Abhängigkeit der Selektivität vom Substitutionsmuster der Protonenquelle herauskristallisierte.

    17. Der erste Metallkomplex mit einem doppelt S3-verbrückten Ferrocen als Liganden (pages 1847–1849)

      Dr. Scott L. Ingham and Dr. Nicholas J. Long

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061725

      Als zweizähniger Ligand können die Schwefelbrücken im Ferrocenophan 1 und [Cu(CH3CN)4]BF4 bildet sich das Salz [(1)2Cu]BF4, in dessen Kation das Kupferzentrum verzerrt tetraedrisch von vier Schwefelatomen umgeben ist, die von allen vier Schwefelbrücken stammen.

    18. Redox-kontrollierte Erkennung von Ag+ -Ionen in einem Makrocyclus mit zwei SH-Gruppen oder einer S-S-Brücke innerhalb des Bindungshohlraums (pages 1849–1851)

      Prof. Dr. Tatsuya Nabeshima, Hiroyuki Furusawa and Prof. Dr. Yumihiko Yano

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061726

      Auf einer vollständig reversiblen Dithiol-Disulfid-Umwandlung beruht die Regulierung der Erkennungseigenschaften des in den zwei Formen 1A und 1B auftretenden Makrocyclus. Während die offene Form 1A Ag+-Ionen selektiv erkennen und auch transportieren kann, fehlen der geschlossenen Form 1B diese Eigenschaften. Auf dieser Grundlage sollten sich noch weitere Rezeptoren mit variablen Erkennungseigenschaften konzipieren lassen.

    19. Ein zweidimensionales, tetragonales Kupfer(II)-Schichtgitter: Struktur und magnetische Eigenschaften von [Cu(C6O4Cl2)(C4H4N2)]n (pages 1851–1854)

      Dr. Satoshi Kawata, Prof. Dr. Susumu Kitagawa, Dr. Mitsuru Kondo, Isamu Furuchi and Dr. Megumu Munakata

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061727

      Über Chloranilsäure-Dianionen verbrückte CuII-Ketten, die mit Pyrazinliganden als “Quervernetzern” zweidimensionale Schichtstrukturen bilden, liegen in der Titelverbindung vor (Ausschnitt aus der Struktur siehe unten). Diese Anordnung führt zu schwach antiferromagnetischen Wechselwirkungen zwischen den Metallzentren und zu einem Singulett-Grundzustand. Mit Methanol als H[BOND]Brücken-Donor läßt sich ein analoges Koordinationspolymer aufbauen.

    20. Elektronische Kopplung in starr verknüpften, N,C,N-koordinierten Dirutheniumkomplexen bis zu einer Entfernung von 20 Å (pages 1854–1856)

      Dr. Marc Beley, Sandrine Chodorowski-Kimmes, Dr. Jean-Paul Collin, Dr. Philippe Lainé, Dr. Jean-Pierre Launay and Dr. Jean-Pierre Sauvage

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061728

      Trotz vierer para-Phenylenbrückenglieder besteht eine starke Kopplung zwischen den Rutheniumzentren des Komplexes 1. Bei analogen Systemen mit einem Pyridinring statt eines Benzol-Anions als mittlerem koordinierendem Ring ist die gleich große Kopplung bei nur zwei Brückenliganden nachzuweisen. Ursache dürften energetisch ähnlichere Metall- und Ligandenorbitalen in 1 sein.

    21. Eine neue Synthese von 1,2-Dihydrocyclobutaarenen (pages 1856–1858)

      Prof. Dr. Fumio Toda, Prof. Dr. Koichi Tanaka, Isao Sano and Toru Isozaki

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061729

      In zwei oder drei Schritten lassen sich, wie im Formelschema unten gezeigt, aus 1,2-Dihalogencycloalkenen oder ortho-Dihalogenarenen 1 Dihydrocyclobutabenzolderivate 4 synthetisieren. Die Allen-Zwischenstufe 3 kann/muß nicht immer isoliert werden, da sie mitunter schon bei Raumtemperatur weiterreagiert. X=Cl, Br.

    22. Isofagomin, ein wirksamer neuer Glycosidaseinhibitor (pages 1858–1860)

      Tina M. Jespersen, Wenling Dong, Dr. Michael R. Sierks, Dr. Troels Skrydstrup, Dr. Inge Lundt and Dr. Mikael Bols

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061730

      Durch Austausch des O-Atoms im Cyclus gegen ein C-Atom und des anomeren C-Atoms gegen ein N-Atom erhielt man den wirksamsten bisher bekannten β-Glucosidaseinhibitor 1. Das synthetische Monosaccharidderivat 1 hemmt auch andere Glucosidasen besser als natürlich vorkommende Zuckerderivate, deren O-Atom im Cyclus gegen ein N-Atom substituiert ist.

    23. Donorstabilisiertes Aluminium(I)-bromid (pages 1860–1861)

      Mario Mocker, Prof. Dr. Christian Robl and Prof. Dr. Hansgeorg Schnöckel

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061731

      Das erst bei Raumtemperatur handhabbare AlI-Halogenid, AlBr·NEt3, ist durch Cokondensation von AlBr, NEt3 und Toluol in Form gelber Kristalle zugänglich und bis ca. 95° C gegenüber Disproportionierungen stabil. Vier Al-Atome bilden im Kristall jeweils ein Quadrat, und die Br-und NEt3-Liganden sind alternierend ober- oder unterhalb dieser Ebene angeordnet (Bild rechts).

    24. Dendritische Makromoleküle mit Tetrathiafulvalen-Einheiten (pages 1862–1864)

      Dr. Martin R. Bryce, Wayne Devonport and Dr. Adrian J. Moore

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061732

      Reversible Mehrelektronentransfers sind in den hier vorgestellten Dendrimeren mit Tetrathiafulvalen (TTF)-Bausteinen möglich. Die Synthese dieser Verbindungen, z. B. 1, sollte den Weg ebnen zu Studien über Charge-Transfer-Wechselwirkungen in Dendrimeren.

    25. Humanes Oxalat – tatsächlich nur ein Stoffwechsel-Endprodukt? (pages 1864–1865)

      Dr. rer. nat. habil. Steffen Albrecht, StR. Herbert Brandl and Christoph Schönfels

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061733

      Mehr als 100mal höher als im extrazellulären Raum sind die Oxalsäurekonzentrationen in weißen und roten Blutzellen. Dieses überraschende Ergebnis wurde mit einem empfindlichen und spezifischen chemiluminometrischen Verfahren zur Bestimmung von Oxalsäure in Körperflüssigkeiten erhalten. Ob der menschliche Organismus für Oxalsäure – außer diese auszuscheiden oder als Calciumsalz in Form von Steinen und Verkalkungen in Organen abzulagern – auch irgendeine nützliche Verwendung hat, ist bislang nicht bekannt.

  7. Berichtigungen

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    10. Neue Produkte
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      Corrigenda (page 1865)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061734

  8. Bücher

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    1. Neuerscheinungen (page 1870)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941061740

  9. Neue Produkte

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