Angewandte Chemie

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19. Januar 1994

Volume 106, Issue 2

Pages cpi–fmi, 141–247

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060201

  2. Impressum

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060202

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 141–148)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060203

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Chemie und Kristallzüchtung (pages 151–171)

      Prof. Dr. Jürg Hulliger

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060204

      Immer noch Kristalle-welcher Chemiker wartete nicht schon verzweifelt, daß sich von neu synthetisierten Verbindungen Kristalle bildeten. Obwohl der Bedarf an Kristallen, beispielsweise für die Röntgenstrukturanalyse und die Materialforschung, zunimmt, überläßt die Chemie die Erforschung der Kristallisation, Kristallzüchtung und festkörperspezifischer Eigenschaften weitgehend Physikern. Dieser Aufsatz ist ein Plädoyer für die Neudefinierung der Rolle der Kristallisation in der Chemie sowie eine Anleitung zur Kristallsynthese.

    2. Tellur in neuen Formen und Funktionen: von Polykationen zu Metallhalogenidtelluriden (pages 172–182)

      Prof. Dr. Johannes Beck

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060205

      Die Synthese der ternären Systeme metall(M)/Tellur/Halogen, die für M=Molybdän und Wolfram nahezu unbekannt waren, lieferte von neuen Te-Polykationen bis hin zu Halogenidtelluriden mit kettenartigem Aufbau eine Fülle unterschiedlichster Verbindungen. Die vielfältige Strukturchemie wird dabei von der Tendenz zur Bildung homonuclearer Bindungen und der verschieden artigen M-Te-Wechselwirkungen bestimmt. Eindimensional unendliche Mo(Te2)2-Ketten, in die Br-Ionen eingelagert sind, bildet beispielsweise MoTe4 Br (Bind rechts).

  5. Highlights

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    5. Aufsätze
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    8. Bücher
    1. Ein Nickelkomplex zur photochemischen Aktivierung von Kohlendioxid (pages 183–184)

      Dr. Walter Leitner

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060206

      Direkt zum Radikalanion CO.-2 verläuft die photochemische, durch Bestrahlung des redoxaktiven Ni3-Komplex 1 vermittelte Reduktion von CO2, wie Kubiak et al. kürzlich fanden. Das gebildete CO.2- läßt sich mit Cyclohexen abfangen, wobei unter Knüpfung von zwei C-C-Bindungen Cyclohexandicarbonsäure entsteht. Diese Reaktion ist ein wichtiger Schritt auf dem Wege, CO2 unmittelbar in Lösung als Synthesebaustein verfügbar zu machen.

    2. Enantioselektive Transformationen und das Problem der Racemisierung heteroatomsubstituierter Organolithiumverbindungen (pages 185–187)

      Dr. Varinder Kumar Aggarwal

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060207

      Hohe Enantioselektivität zeichnen die Erzeugung und Umsetzung von α-Amino-und α-Alkoxyorganolithiumverbindungen aus. Ganz anders sind die Verhältnisse bei Alkylthio- und Alkylselenoorganolithiumverbindungen (1(X=S bzw. Se), die relativ leicht racemisieren. Die Arbeitsgruppen um R. W. Hoffmann und H. Reich fanden nun kürzlich, daß die Racemisierung der Li-Verbindungen 1 unimolekulare Prozesse sind, bei denen der geschwindigkeitsbestimmende Schritt die Rotation um die C-X-Bindung ist. Diese Ergebnisse sollten Grundlage für eine Strategie zur asymmetrischen Synthese von Sulfiden und Seleniden sein.

    3. Die Sialyl-Lewis-X-Gruppe und ihre Analoga als Liganden für Selektine: chemoenzymatische Synthesen und biologische Funktionen (pages 188–191)

      Priv.-Doz. Dr. Athanassios Giannis

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060208

      Leukozytenadhäsionsblocker sind potentielle Antiphlogistika, Antithrombotika und Immunsuppresiva. Da für die Adhäsion die Wechselwirkung zwischen den Selektinen und ihren membranständigen Kohlenhydratliganden entscheidend ist und in der Sialyl-Lewis-X-Gruppe 1 ein Ligand für alle drei Selektine existiert, verdient die ausgeklügelte chemoenzymatische Synthese von 1 und seinen Analoga durch Paulson, Wong et al. Beachtung.

  6. Zuschriften

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    8. Bücher
    1. Reversibler Protonentransfer-bedingter Phasenübergang im 4,4′-Bipyridiniumsalz der Quadratsäure (pages 193–195)

      Prof. Dr. Manfred T. Reetz, Sigurd Höger and Dr. Klaus Harms

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060209

      Von Gelb nach Rotändert sich die Farbe des Bipyridiniumsalzes 1 der Quadratsäure beim Erhitzen. Dieser reversible Vorgang beruht auf einem Protonentransfer beim Phasenübergang. Nach dem Bürgi-Dunitz-Strukturkorrelationsprinzip repräsentiert die Struktur des Anions in festem 1 einen Punkt auf der Reaktionskoordinate der Deprotonierung der Quadratsäure.

    2. Calicheamicin θmath image: Durch Moleküldesign zu einer Verbindung, die DNA selektiv und effizient spaltet und Zelltod auslöst (pages 195–198)

      K. C. Nicolaou, T. Li, M. Nakada, C. W. Hummel, A. Hiatt and W. Wrasidlo

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060210

      Durch den Angriff eines Thiolats an der Trisulfid-Einheit wird das natürliche Calicheamicin γI11 zur Bildung eines Diradikals aktiviert, das dann DNA angreift. Das jetzt synthetisierte Thioacetat 2 ist noch einfacher – unter schwach basischen Bedingungen durch OHIonen – aktivierbar und zeigt ebenfalls biologisch äußerst interessante Eigenschaften.

    3. Struktur eines tumorhemmenden Bipyridyl-Kronenether-Platinkomplexes (pages 198–200)

      Andreas Gund and Priv.-Doz. Dr. Dr. Bernhard K. Keppler

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060211

      Strukturanalog zum bekannten Tumortherapeutikum Cisplatin 1 sind die Platinkomplexe 2(n=1=3), die ebenfalls tumorhemmende Eigenschaften haben. Die neuartigen Wirkstoffe sind aus K2PtCl4 und dem entsprechenden makrocyclischen Liganden in Wasser zugänglich.

    4. Chiroporphyrine: ein Zugang zu asymmetrischen Porphyrinkatalysatoren mit stereogenen Zentren auf der Ringebene (pages 200–203)

      Marc Veyrat, Olivier Maury, Frédéric Faverjon, Dr. Diana E. Over, Dr. René Ramasseul, Dr. Jean-Claude Marchon, Dr. Ilona Turowska-Tyrk and Prof. W. Robert Scheidt

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060212

      Aus leicht zugänglichen chiralen Aldehyden und Pyrrol Können in einem Schritt Porphyrine wie 1 erhalten werden, deren MnCl-Derivate effektive Katalysatoren für die enantioselektive Epoxidierung nichtfunktionalisierter Olefine sind. neue Impulse für das Design chirotroper Porphyrinliganden dürften sich auch aus der Tatsache ergeben, daß bei der Synthese von 1 bevorzugt dessen D2-symmetrisches Isomer entsteht, aufwendige Atropisomerentrennungen also entfallen.

    5. [K([18]Krone-6)]+ [Mo44-H)(OCH2tBu)12], der erste Alkoxidohydridomolybdäncluster: Hinweise auf einen μ4-Hydridoliganden (pages 203–206)

      Dr. Theodore A. Budzichowski, Prof. Malcolm H. Chisholm, Dr. John C. Huffman and Prof. Odile Eisenstein

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060213

      Eine schmetterlingsförmige Mo4-Einheit mit einem höchstwahrscheinlich an alle vier Metallatome gebundenen, überdachenden Hydridoliganden liegt im Anion der Titelverbindung vor. Diese ist aus [Mo2(OCH2tBu)6] und K[BsBu3H] unter Zusatz von {18}Krone-6zugänglich. Dabei werde, untern schematisch dargestellt, zwei Mo[TRIPLE BOND]Mo-Einheiten mit von H verknüpft.

    6. [Re2I2(CO)6(Se7)], eine Koordinationsverbindung mit einem ringförmigen Polyselenliganden: Struktur in Lösung und im Festkörper (pages 206–207)

      Dr. Alessia Bacchi, Dr. Walter Baratt, Prof. Dr. Fausto Calderazzo, Dr. Fabio Marchetti and Dr. Giancarlo Pelizzi

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060214

      An zwei Rhenium(I)-Zentren ist der cyclo-Se7-Ligand in der Titelverbindung 1 (Strukturbild rechts) koordiniert. 1 (Struktur bid rechts) koordiniert.1 entsteht bei der Umsetzung von [Re2I2(CO)6(thf)2] mit elementarem Selen in CS2 und ist der erste Komplex, der ein diskretes Molekül einer allotropen Modifikation von Selen als Ligand enthält. Diese Befunde helfen, den Mechanismus der Oxidation von Metallen oder von niedervalenten Metallkomplexen durch Chalkogene zu verstehen.

    7. Untersuchungen zur Struktur und Reaktivität einer Metallakrone mit sechs Kupferatomen (pages 208–210)

      Dr. Alexander J. Blake, Dr. Robert O. Gould, Craig M. Grant, Paul E. Y. Milne, Dr. David Reed and Dr. Richard E. P. Winpenny

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060215

      Ein Cu7- und ein Cu3Mg-Komplex sind die überraschenden Ergebnisse der Umsetzung der Metallakrone 1 mit Blei-bzw. Magnesiumnitrat. Bei der ersten Reaktion wird das Natrium-Ion im Inneren des von sechs Kupferatomen aufgespannten Hohlraums des makrocyclischen Wirts durch ein Kupfer-Ion ersetzt, bei der zweiten Reaktion wird der Makrocyclus gleichsam „halbiert”. Die Struktur der Metallakrone 1 im Kristall bleibt nach NMR-spektroskopischen Befunden in Lösung erhalten. MeLH=2-Hydroxy-6-methylpyridin.

    8. [(Ph3PAu)6(dppeAu2)(AuCl)4Pd], ein ikosaedrischer Au12-Cluster mit zentralem Pd-Atom (pages 210–211)

      Martin Laupp and Prof. Dr. Joachim Strähle

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060216

      Durch Photolyse der Azidokomplexe [Ph3PAuN3] und [(dppe)Pd(N3)2] oder [(Ph3P)2Pd(N3)2] bei denen die zwölf Goldatome ein Ikosaeder bilden, das ein zentrales Pd-Atom einschließt. 1 und 2, bei denen die zwölf Goldatome ein Ikosaeder bilden, das ein zentrales Pd-Atom einschließt. 1 und 2, die ersten ikosaedrischen Au12-Cluster mit einem heteroatom im Zentrum, sind isoelektronisch mit dem Au13-Cluster [(PhMe2PAu)10(AuCl)2Au]3+.

    9. (Iminoboryl)borate [(tBuN [TRIPLE BOND]B)BtBu2R] aus dem Azadiboriridin NB2tBu3 (R = Me, Bu) (pages 211–213)

      Ellen Eversheim, Dr. Ulli Englert, Priv.-Doz. Dr. Roland Boese and Prof. Dr. Peter Paetzold

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060217

      Ein zweifach und ein vierfach koordiniertes Boratom sind in den nach Gleichung (a) erhältlichen Boraten 2(R=me, Bu) aneinander gebunden. Die Anionen kann man als Addukte von BtBu2R an tBuN[TRIPLE BOND]B auffassen, das isoelektronisch mit dem Isonitril tBuN[TRIPLE BOND]C ist. Das zu 1 analoge Azadiboriridin mit einer N-Mesityl-Gruppierung enthält eine B-B-Bindung mit erheblichem Doppelbindungsanteil und reagiert mit RLi wie 1. tmeda= N,N,N′N′-Tetramethylethylendiamin.

      • equation image
    10. Neue Titan/Bor-Komplexe mit planar tetrakoordiniertem Kohlenstoff oder planar trikoordiniertem Phosphor (pages 213–215)

      Prof. Dr. Paul Binger, Frank Sandmeyer, Prof. Dr. Carl Krüger, Jörg Kuhnigk, Dr. Richard Goddard and Prof. Dr. Gerhard Erker

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060218

      Zu einer neuartigen Koordinationsgeometrie des Phosphor gelangt man in einfacher Weise durch Umsetzung des (n2-tert-Butylphosphaalkin)titanocens 1 mit Tetraethyldiboran zu 2 [Gl. (a)]. Der Zweikernkomplex 2 enthält ein planar dreifach koordiniertes Phosphoratom, dessen freies Elektronenpaar erhalten bleibt.

    11. 5-Pentamethylcyclopentadienyl)eisen-Komplexe mit η5-2,3,5-Tricarbahexaboranyl- und mit η5-2,3-Dihydro-1,3-diborolyl-Liganden (pages 215–217)

      Prof. Dr. Walter Siebert, Dr. Ralph Hettrich and Dr. Hans Pritzkow

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060219

      Durch die extreme Faltung des Heterocyclus und die Me-Gruppen am C5-Ring wird Komplex 1 so stabilisiert, daß er nicht mit einem weiteren C5Me5Fe-Komplexfragment zum Tripeldecker aufgestockt Verbindung ist der erste strukturell charakterisierte Fe-Sandwichkomplex mit 16 Valenzelektronen.

    12. Synthese von Dihydroxyacetonphosphat (und isosteren Analoga) durch enzymatische Oxidation: Zucker aus Glycerin (pages 217–220)

      Prof. Dr. Wolf-Dieter Fessner and Gudrun Sinerius

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060220

      Die Enzymkombination Glycerinphosphat-Oxidase/Katalse ermöglicht effizient die Präparative Oxidation von Glycerinphosphat 1, X=O, mit elementarem Sauerstoff zu Dihydroxyacetonphosphat 2, X=O, das in einer Eintopfreaktion enzymkatalysiert an diverse Aldehyde zu 3, X=O, addiert werden kann. Auch isostere Analoga von Glycerinphosphat (1, X=CH2, NH, S) lassen sich zu den entsprechenden Addukten 3 umsetzen.

    13. Cyclopentanole durch eine Silicium-induzierte Reaktionskaskade (pages 220–221)

      Michael-Ralph Fischer, Dr. Andreas Kirschning, Tycho Michel and Prof. Dr. Ernst Schaumann

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060221

      Nach dem seltenen [4+1]-Bauprinzip sind Cyclopentanole 1- auch optisch aktiv oder anelliert — durch eine Sequenz von Epoxid-Ringöffung, Silylwanderung und Tosylat-Substitution zugänglich.

    14. Invers koordinierende Silanid-Ionen an einem oligomeren Natriumalkoholat (pages 221–223)

      Dr. Hans Pritzkow, Thomas Lobreyer, Prof. Dr. Wolfgang Sundermeyer, Dr. Nicolaas J. R. van Eikema Hommes and Prof. Dr. Paul von Ragué Schleyer

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060222

      Die H-Atome und nicht das Si-Atom der SiH3Gruppen- koordinieren in [Na8(OC2H4OC2H4OCH3)6(SiH3)2] an zwei der acht Na-Atome. Rechts ist das neuartige Na8(O6-Polyeder, ein Na8-Würfel mit Sauerstoff-überdachten Flächen, mit den beiden SiH3-Gruppen gezeigt. Die energetische Bevorzugung der invertierten Koordination konnte durch ab-initio-Rechungen an einem geeigneten Modell bestätigt werden.

    15. Definitiver Beweis für die Existenz von AuF (pages 223–225)

      Dr. Detlef Schröder, Dr. Jan Hrušák, Dr. Inis C. Tornieporth-Oetting, Thomas M. Klapötke and Prof. Dr. Helmut Schwarz

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060223

      AuF+ und Auf- lassen sich in der Gasphase zu AuF neutralisieren. Neutralisations-Reionisations-Massenspektrometrie lieferte so den definitiven Beweis für die Existenz dieses von der Theorie vorhergesagten Moleküls, fü.r das aus Ion-Molekül-Reaktionen obere und untere Grenzen für die Bindungsdissoziationsenergie hergeleitet werden konnten: 68 kacl mol-1 <BDE <85 kcal mol−1. Die Auf-Ionen selbst wurden durch Elektronenstoßionisation aus AuF3 hergestellt.

    16. [P4(Cp*Al)6]: eine Verbindung mit ungewöhnlicher P4Al6-Käfigstruktur (pages 225–227)

      Carsten Dohmeier, Prof. Dr. Hansgeorg Schnöckel, Priv.-Doz. Dr. Christian Robl, Uwe Schneider and Prof. Dr. Reinhart Ahlrichs

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060224

      Zwei flächenverknüpfte Al4P4-Würfel, denen zwei P-Atome an den Ecken fehlen – das ist das (idealisierte) Gerüst der Titelverbindung im Kristall. Das Isomer mit Adamantanstruktur ist nach Rechungen um 30 bis 80 kJ mol−1 weniger stabil. Nach den Ergebnissen von quantenchemischen Rechungen am Modell[P4(CpAl)6] läßt sich [P4(Cp*Al)6] als Elektronenmangelverbindung charakterisieren, die durch erhebliche ionische Bindungsbeiträge stabilisiert ist.

    17. Fulleren-Dikationen als Initiatoren für die Gasphasen-‘ball-and-chain’-Polymerisation von Ethylenoxid; Kettenabbruch durch Cyclisierung (pages 227–229)

      Jinru Wang, Dr. Gholamreza Javahery, Dr. Simon Petrie, Prof. Dr. Alan C. Hopkinson and Prof. Dr. Diethard K. Bohme

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060225

      C2+60 reagiert in der Gasphase leicht sequentiell mit fünf Molekülen Ethylenoxid zu Addukten wie 1 Mechanismus dieser Reaktion wird durch die Coulomb-Abstoßung zweier positiver Ladungen bestimmt; damit in Einklang ist der Befund, daß C+60 nicht mit Ethylenoxid reagiert.

    18. Neue Pyridin enthaltende porphyrinoide Makrocyclen (pages 229–230)

      Kurt Berlin and Prof. Dr. Eberhard Breitmaier

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060226

      „Pyriporphyrine” wie das isolierbare Porphyrinogen-Analogon 12 überraschen unter anderem bei der Oxidation: Diese führt je nach Reaktionsbedingungen zum Keton (C=) statt CH2) oder zum Dimer. Ein durchkonjugiertes [18]Annulen-Derivat entsteht nicht.

    19. Doppelte Calix[4]arene in „Kopf-Schwanz”-Verknüpfung (pages 230–232)

      Wojciech Wαsikiewicz, Dr. Gabriel Rokicki, Dr. Jeȩdrzej Kielkiewicz and Dr. Volker Böhmer

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060227

      Erstmals in gleicher Orientierung verbunden sind die beiden Einheiten des doppelten Calix[4]arens 1, so daß sich z. B. ihre Dipolmomente nicht gegenseitig aufheben. Bisher kannte man nur „Kopf-Kopf” - oder „Schwanz-Schwanz”-verknüpfte Verbindungen dieser Art. 1 läßt sich im Prinzip aufstocken und kann somit als erstes Oligocalix [4]aren angesehen werde.

    20. Photoisomerisierung hochalkylierter Butadiene (pages 232–233)

      Prof. Dr. Henning Hopf, Dr. Helmut Lipka and Prof. Dr. Marit Traetteberg

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060228

      Die Bicyclobutanbildung und die 1,5-H-Verschiebung nicht aber die Photocyclisierung zum Cyclobutenderivat, dominieren bei der Bestrahlung hochalkylierter nicht planarer 1,3-Diene 1. Bicyclobutane 2 bilden sich aus Dienen mit zwei zentralen tBu-Gruppen, während die entsprechenden iPr-substituierten Verbindungen nahezu ausschließlich 3 liefern. Bei Dienen mit einem ipr- und einem tBu-Rest sind beide Wege fast gleichberechtigt.

    21. Koexistenz mobiler und lokalisierter Elektronen in Salzen des Bis(ethylen)dithiotetrathiafulvalen-Radikals (BEDT-TTF) mit paramagnetischen Polyoxometallaten: Synthese und physikalische Eigenschaften von (BEDT-TTF)8[CoW12O40]·5.5H2O (pages 234–236)

      Dr. Carlos J. Gómez-García, Dr. Lahcène Ouahab, Carlos Gimenez-Saiz, Dr. Smaïl Triki, Prof. Dr. Eugenio Coronado and Dr. P. Delhaés

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060229

      Alternierende Schichten aus Radikalen des π-Elektronendonors 1 und aus Polyoxoanionen [CoW12O40]6-2 (Polyederdarstellung) enthält die Titelverbindung, es liegen also organische Ladungsträger und anorganische Elektronenacceptor-Komponenten nebeneinander vor. Da Polyoxometallate sehr unterschiedliche Metall-Ionen in speziellen Positionen binden können, sollte eine Vielzahl weiterer derartiger Radikalkationensalze mit neuen elektrischen und magnetischen Eigenschaften zugänglich sein.

    22. Amidverbrückung, eine neue Art der Modifizierung von Oligonucleotidrückgraten (pages 237–240)

      Dr. Alain De Mesmaeker, Dr. Adrian Waldner, Jacques Lebreton, Pascale Hoffmann, Dr. Valérie Fritsch, Dr. Romain M. Wolf and Dr. Susan M. Freier

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060230

      keine Beeinträchtigung der Affinität für komplementäre RNA resultiert aus dem Ersatz der natürlichen Phosphodiestereinheiten in Oligonucleotiden durch Amideinheiten. Diese ergaben Untersuchungen von Oligonucleotiden, die einen oder mehrere der modifizierten Bausteine 1 enthielten. Zusätzlich waren diese Oligonucleotide gegenüber 3′-Exonucleasen nm etwa einen Faktor 10 stabiler.

    23. Kooperativität und Übertragung von Chiralität in flüssigkristallinen Polymeren (pages 240–243)

      Prof. Dr. Günter Wulff, Dr. Harald Schmidt, Dr. Hartmut Witt and Prof. Dr. Rudolf Zentel

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060231

      Ein besonderer Chiralitätstransfer durch den Raum wurde bei Polymeren des Typs 1 beobachtet, den ersten optisch aktiven flüssigkristallinen Polyvinylverbindungen, deren Chiralität auf der Konfiguration der Hauptkette beruht. Die Einflüsse chiraler Anordnungen (Variation von R1) auf die Chromophore der mesogenen, achiralen Seitengruppen und auf die Ausbildung der flüssigkristallinen Phasen konnten dabei getrennt erfaßt werden.

  7. Bücher

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    8. Bücher
    1. Neuerscheinungen (page 247)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060235

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