Angewandte Chemie

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19. Dezember 1994

Volume 106, Issue 23-24

Pages cpi–fmi, 2445–2592, A247–A251

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Essay
    6. Aufsätze
    7. Highlights
    8. Zuschriften
    9. Berichtigungen
    10. Bücher
    11. Neue Produkte
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062301

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Essay
    6. Aufsätze
    7. Highlights
    8. Zuschriften
    9. Berichtigungen
    10. Bücher
    11. Neue Produkte
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062302

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Essay
    6. Aufsätze
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    11. Neue Produkte
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 2445–2454)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062303

  4. Essay

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Essay
    6. Aufsätze
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    8. Zuschriften
    9. Berichtigungen
    10. Bücher
    11. Neue Produkte
    1. Hundert Jahre Schlüssel-Schloß-Prinzip (page 2455)

      Prof. Dr. Albert Eschenmoser

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062304

      Emil Fischer und die supramolekulare Chemie: Was den Entdecker des Schlüssel-Schloß-Prinzips mit den Fragestellungen dieses neuen Zweigs der Chemie verbindet, dem spürt A. Eschenmoser in diesen einführenden Bemerkungen zu einem Symposium in Mainz im August 1994 nach. Darüber hinaus charakterisiert er die beiden prinzipiellen Selektionstypen – nach und vor der Synthese, d. h. Entdeckung bzw. Design – und prognostiziert die weitere Entwicklung der Organischen Chemie.

  5. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Essay
    6. Aufsätze
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    8. Zuschriften
    9. Berichtigungen
    10. Bücher
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    1. Hundert Jahre Schlüssel-Schloß-Prinzip: Was führte Emil Fischer zu dieser Analogie? (pages 2456–2467)

      Prof. Dr. Frieder W. Lichtenthaler

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062305

      “Um ein Bild zu gebrauchen, will ich sagen, dass Enzym und Glucosid wie Schloss und Schlüssel zueinander passen müssen, um eine chemische Wirkung auf einander ausüben zu können.” Mit diesen Worten trat 1894 eines der erfolgreichsten Konzepte in die Welt der Organischen Chemie, aber auch der Biologie und der Medizin ein. Aus Anlaß der 100. Wiederkehr schildert F. Lichtenthaler, wie Emil Fischer zu diesem Bild gelangte, wie schnell es von anderen aufgegriffen wurde und wie vorsichtig der Erfinder selbst damit umging.

    2. Das Schüssel-Schloß-Prinzip und die Induced-fit-Theorie (pages 2468–2472)

      Prof. Dr. Daniel E. Koshland Jr.

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062306

      Wie eine Hand in einem Handschuh diesen verformt, so wird durch die Bindung eines Liganden die Gestalt eines Enzyms verändert. Auf der Grundlage solcher Änderungen der Proteinkonformation lassen sich Enzymaktivität und -Spezifität sowie Regulation und kooperative Effekte bei Enzymen verstehen. Das vor genau 100 Jahren von Emil Fischer vorgestellte Schlüssel-Schloß-Prinzip war für D. E. Koshland, Jr., der Ausgangspunkt für die Entwicklung seiner Theorie der induzierten Anpassung (induced fit), die er im Jahr 1958 aufstellte.

    3. Kleider machen Leute: Heck-Reaktion im neuen Gewand (pages 2473–2506)

      Prof. Dr. Armin De Meijere and Dr. Frank E. Meyer

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062307

      Vom fast vergessenen Klassiker zu einer kreativen Antwort auf Fragestellungen der Synthese: Die Pd-katalysierte Kupplung von Aryl - oder Alkenylhalogeniden und Alkenen, die Heck-Reaktion, und viele damit verwandte C-C-Verknüpfungen gehören seit einigen Jahren zu den etablierten Methoden der präparativen Organischen Chemie. Sie lassen sich chemo-, regio-, diastereo- und enantioselektiv führen und spielen eine Schlüsselrolle in modernen Kaskadenreaktionen. So wird aus der offenkettigen Vorstufe 1 der beeindruckend komplexe Oligocyclus 2 gebildet. R = CO2 Me.

  6. Highlights

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    1. Dendrimere: von Generationen zu Funktionalitäten und Funktionen (pages 2507–2514)

      Jörg Issberner, Dr. Rolf Moors and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062308

      Nicht mehr die schiere Größe, sondern die durch die Verzweigung mögliche Multiplikation von Funktionen steht inzwischen im Vordergrund der Dendrimerchemie. Dies belegen unter anderem neueste Arbeiten von Newkome, Fréchet, Moore, Majoral, Meijer und anderen Autoren, die in diesem fast schon Mini-Aufsatz zu nennenden Highlight vorgestellt werden.

  7. Zuschriften

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    6. Aufsätze
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    8. Zuschriften
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    1. Die Strukturen basenfreier monomerer Arylkupfer(I)- und -silber(I)-Verbindungen; zwei falsch charakterisierte Verbindungen? (pages 2515–2517)

      Prof. Arne Haaland, Dr. Kristin Rypdal, Hans Peter Verne, Wolfgang Scherer and Dr. Werner Richard Thiel

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062309

      Die Befunde verdichten sich, daß es sich bei den monomeren Arylmetallverbindungen 2,4,6-Ph3C6H2M (M = Cu, Ag), die in einer Publikation 1988 durch spektroskopische und röntgenographische Methoden gut charakterisiert schienen, um 2,4,6-Ph3C6H2M/2,4,6-Ph3C6H2Br-Gemische oder gar nur um das Arylbromid handelt. Auf theoretischen Überlegungen basierende Zweifel – insbesondere die angeblich gleich großen C-Cu- und C-Ag-Abstände betreffend – hatten diese röntgenstrukturanalytische Neuuntersuchung initiiert.

    2. Kurze Synthese eines neuartigen C3-symmetrischen Rezeptors für die sequenzselektive Bindung von Peptiden (pages 2517–2520)

      Seung Soo Yoon and Prof. W. Clark Still

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062310

      Mehr als 50 000 Tripeptide konnten in einem Streich hinsichtlich ihrer Bindungseigenschaften gegenüber dem Rezeptor 1 getestet werden: Eine auf Polystyrolkügelchen synthetisierte Tripeptidbibliothek (eine Verbindung pro Kügelchen) wurde dabei mit dem farbigen Rezeptor versetzt, wobei nur einige Kügelchen angefärbt wurden. Diese wurden aussortiert und charakterisiert. Überraschend ist die hohe Sequenzselektivität des einfach aufgebauten Wirtmoleküls 1, die es für analytische Anwendungen und Trennverfahren interessant macht. R = CO(CH2)2 CO2-Farbstoff.

    3. Alternierende ferro- und antiferromagnetische Wechselwirkungen in einer MnII-Kette mit abwechselnd end-on- und end-to-end-verbrückenden Azidoliganden (pages 2520–2521)

      Dr. Roberto Cortés, Dr. Luis Lezama, Dr. J. Luis Pizarro, Prof. M. Isabel Arriortua, Xavier Solans and Prof. Teófilo Rojo

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062311

      Aus Mn(CIO4)2. 6H2O, 2,2′-Bipyridin und NaN3 wurde [Mn(N3)2(bpy)] synthetisiert, dessen Struktur im Kristall (siehe Bild) durch abwechselnd end-on- und end-to-end-verbrückende Azidoliganden charakterisiert ist. Das magnetische Verhalten wird durch alternierend ferro- und antiferromagnetische Wechselwirkungen zwischen des S = 5/2-Ionen beschrieben, wie es bislang nur für Kupfer(II)-Komplexe gefunden wurde.

    4. Totalsynthese von Soraphen A (pages 2522–2523)

      Dr. Stephan Abel, Dominik Faber, Dr. Ottmar Hüter and Prof. Dr. Bernd Giese

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062312

      Aus dem einfachen Baustein D-Glucose konnten Soraphen 1a (R = CH3) und das Derivat 1b( R = H) hergestellt werde. 1a ist die Stammverbindung einer neuen Klasse von achtzehngliedrigen Makroliden mit interessanten biologischen Eigenschaften. Einer der Schlüsselschritte der Totalsynthese war die selektive Methylierung von 1b zu 1a.

    5. Synthese, Charakterisierung und Reaktivität von Klavierstuhl-Rhodium(I)-Komplexen mit hemilabilen, über eine Aren- und eine Phosphanogruppe koordinierenden Liganden (pages 2524–2526)

      Elizabeth T. Singewald, Prof. Chad A. Mirkin, Allison D. Levy and Charlotte L. Stern

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062313

      Welcher Arenligand koordiniert? Einen bislang unbekannten intramolekularen Austausch, bei dem die O-gebundenen Arenringe abwechselnd η6 an das Rh1-Zentrum binden, beobachtet man zwischen 1 und 1′. Dieser Prozeß läuft wahrscheinlich über das Intermediat 2 mit Ether-Phosphan-Liganden ab und unterbleibt, wenn das O-Atom durch eine CH2-Gruppe ersetzt wird.

    6. Fulleren-Oligonucleotid-Konjugate: photoinduzierte sequenzspezifische DNA-Spaltung (pages 2526–2529)

      Dr. Alexandre S. Boutorine, Dr. Hidetoshi Tokuyama, Dr. Masashi Takasugi, Hiroyuki Isobe, Prof. Eiichi Nakamura and Prof. Claude Hélène

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062314

      Die Guanin-spezifische Spaltung von Oligonucleotiden gelingt mit dem Konjugat 1, das als Nu(pNu)n einen Tetradecadesoxyribonucleotid-Rest enthält. 1 bildet mit komplementären Oligonucleotiden Duplexe und mit doppelsträngigen Oligonucleotiden Triplexe. Die Bestrahlung der Komplexe führt – wahrscheinlich über die Bildung von Singulett-Sauerstoff – zur ortsspezifischen Spaltung der Zielsequenzen.

    7. Synthese von Oxa- und Azapalladacyclen aus Organostannanen (pages 2529–2531)

      Diego J. Cárdenas, Cristina Mateo and Prof. Antonio M. Echavarren

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062315

      Durch intramolekulare Pd-C-Kupplung ist der Oxapalladacyclus 1 zugänglich, eine Modellverbindung für eine Zwischenstufe beim Transmetallierungsschritt der Stille-Kupplung. Komplexe vom Typ 1 reagieren glatt mit Alkyl-, Allyl-, Benzyl- und Acylhalogeniden unter Knüpfung von C-C-Bindungen. Auf analoge Weise können auch Derivate von 1 und die azaanaloge Verbindung 2 erhalten werden.

    8. Diastereomerenreine Mannich-Basen durch Addition von Enaminen an ternäre Iminiumsalze (pages 2531–2533)

      Prof. Dr. Nikolaus Risch and Michael Arend

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062316

      Sehr gute Ausbeuten und Diastereoselektivitäten, milde Reaktionsbedingungen, leichte Reaktionsführung und preisgünstige Ausgangsverbindungen – diese Vorteile bietet die Umsetzung der (E)-Enamine 1 mit den Iminiunmsalzen 2 zu den Mannich-Basen 3. Da Mannich-Basen wichtige Synthesebausteine in der Wirkstoff- und Naturstoffchemie sind, findet diese Methode bestimmt breite Anwendung.

    9. Zuckercalixarene: Synthese von Calix[4]arenen mit O-Glycosylsubstituenten am oberen oder unteren Rand (pages 2533–2535)

      Dr. Alberto Marra, Dr. Marie-Christine Scherrmann, Prof. Alessandro Dondoni, Dr. Alessandro Casnati, Dr. Patrizia Minari and Prof. Rocco Ungaro

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062317

      Eine chirale hydrophile Umgebung an einem der beiden Ränder von Calix[4]aren kennzeichnet Glycosylderivate wie das wasserlösliche Tetragalactosylcalixaren. 1. Dieses könnte sich als synthetischer Rezeptor für polare organische Moleküle eignen.

    10. Eine kurze Synthese von [3-15N]-3′-Azido-3′-desoxythymidin (N3-markiertes AZT) über 3-Nitro-AZT (pages 2535–2537)

      Xavier Ariza, Dr. Valenti Bou, Prof. Jaume Vilarrasa, Dr. Valya Tereshko and Dr. J. Lourdes Campos

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062318

      Geeignet isotopenmarkierte Nucleoside sind für die Aufklärung der Struktur von Nucleinsäuren, von Wirkstoff-Bindungseigenschaften und von Prozessen der molekularen Erkennung von außerordentlicher Bedeutung. Es wird eine milde, allgemein anwendbare Strategie zur Einführung von 15N in die 3-Position von AZT in [3-15N]AZT 1 beschrieben (* = isotopenmarkiert).

    11. [(Cp**CoH)22-μ-{η22-cis-μ-[(C2H5)2AI-CH[DOUBLE BOND]CH[BOND]AI(C2H5)2]}] und [{Cp*2-C2H4)-CoAI(C2H5)}2]: Synthese und Struktur ungewöhnlicher Co-AI-Clusterverbindungen (pages 2537–2540)

      Priv.-Doz. Dr. Jörg J. Schneider, Prof. Dr. Carl Krüger, Dr. Matthias Nolte, Dipl.-Phys. Ingo Abraham, Dr. Teja S. Ertel and Prof. Dr. Helmut Bertagnolli

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062319

      Wie viele Metallatome können an eine C[DOUBLE BOND]C-Einheit koordiniert werden? Vier lautet die Antwort für die Co-Al-Cluster 1 (R[DOUBLE BOND]Me) und 2 (R=Et), die ersten μ-η32-verbrückten Dialuminioethen-Cluster. Die roten bzw. braunroten Komplexe entstehen bei der Umsetzung von [Cp+(η2-ethen)2Co](Cp+ = C5Me5, C5Me4Et) mit AlEt2 H in ca. 30% Ausbeute.

    12. Einstufiger Sechs-Elektronen-Transfer in einem siebenkernigen Eisenkomplex: Isolierung beider Redoxformen (pages 2540–2542)

      Dr. Jean-Luc Fillaut, Dr. Jorge Linares and Prof. Dr. Didier Astruc

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062320

      Die kationische Hexaferrocenylverbindung 1 läß sich effizient synthetisieren, als PF6-Salz isolieren (orangerote Mikrokristalle) und durch Mößbauer-Spektroskopie sowie Cyclovoltammetrie – 1e-Reduktion zur Neutralverbindung und 6e-Oxidation zum Heptakation – charakterisieren.

    13. Porphyrin-Chinon-Cyclophane mit abgestuft variierten Donor-Acceptor-Abständen (pages 2542–2545)

      Prof. Dr. Heinz A. Staab, Dr. Achim Feurer and Dr. Ralf Hauck

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062321

      Wie verändert sich die Elektronenübertragung in Abhängigkeit vom Abstand zwischen Chinon- und Porphyrineinheit in Cyclophanen vom Typ 1? Über die Synthese und die Eigenschaften von Cyclophanen mit Benzol-, Naphthalin(1) und Anthracenspacern, die mit spektroskopischen, röntgenographischen und Rechenmethoden untersucht wurden, berichten H. A. Staab et al.

    14. Homogenkatalytische Oxidation von Arenen und eine neue Synthese von Vitamin K3 (pages 2545–2546)

      Prof. Dr. Waldemar Adam, Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Jianhua Lin, Dr. Chantu R. Saha-Möller, Dr. Richard W. Fischer and João D. G. Correia

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062322

      Die Methyltrioxorhenium(VII)katalysierte Oxidation von 2-methylnaphthalin 1 mit Wasserstoffperoxid führt in guter Ausbeute und hoher Regioselektivität zu Vitamin K32. Bei der jetzt noch üblichen industriellen Synthese von 2 mit Chromsäure entstehen pro Kilogramm Produkt 18 kg chromhaltiger Abfall.

    15. Leiterpolymere mit Heteroacen-Gerüst (pages 2547–2549)

      Torsten Freund, Dr. Ullrich Scherf and Prof. Dr. Klaus Müllen

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062323

      Hohe Molmasse, einheitliche Struktur und sehr gute Löslichkeit zeichnen die neuartigen Leiterpolymere 1 aus. Mit der Erzeugung des Dikations 2 aus einem zu 1 analogen Modellsystem gelingt der Nachweis, daß 1 ein potenter Vorläufer zur Herstellung von heteroanalogen, ionischen Poly[n]acenen ist. R1 = pC6H4-n-C10H21, R2 = p-C6H4tBu; Gegenion CF3So3-.

    16. 1,4-Didehydrobutadien: das Zwischenprodukt einer neuen Klasse thermisch induzierter intramolekularer Alkinkupplungen (pages 2550–2552)

      Prof. Dr. Rolf Gleiter and Joachim Ritter

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062324

      Auch nichtkonjugierte Diine können über die Bildung eines Diradikals cyclisiert werden. Bei der Thermolyse von 1 (R = iPr) entsteht zunächst das 1,4-Didehydrobutadien 2, das mit einem H-Donor R′H, z. B. dem Lösungsmittel, zu den Abfangprodukten 3 und 4 reagiert. Die Reaktivität von 1 wird auf die elektronische Aktivierung durch die N-Atome, einem, einen hinreichend kleinen Abstand zwischen den zu verknüpfenden C-Atomen und Energiegewinne bei der Bildung der σ - und π-Bindungen zurückgeführt.

    17. (H3N(CH2)6NH3)4[W18P2O62] · 3 H2O, ein mikroporöser Festkörper aus Dawson-Anionen und Hexamethylendiamin (pages 2552–2554)

      Markus Hölscher, Dr. Ulli Englert, Dr. Bodo Zibrowius and Prof. Wolfgang F. Hölderich

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062325

      Nahezu rechteckige Hohlräume weist die Struktur der Titelverbindung (Ausschnitt im Bild rechts) auf, des ersten Heteropolyoxowolframats mit definierten Mikroporen. Dieses wurde in einer Hydrothermalreaktion aus W, WO3, H3PO4,O und Hexamethylendiamin hergestellt. Ob die Verbindung Oxidationen katalysieren oder als Träger in formselektiven Reaktionen dienen kann, muß sich noch zeigen.

    18. Sterisch gespannte Porphyrine – Einfluß der Kernprotonierung und der peripheren Substituenten auf die Konformation bei tetra-meso-, octa-β-und dodecasubstituierten Porphyrin-Dikationen (pages 2554–2557)

      Dr. Mathias O. Senge, Timothy P. Forsyth, Liem T. Nguyen and Prof. Dr. Kevin M. Smith

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062326

      Das am stärksten sattelförmig verbogene Porphyrin, das bislang charakterisiert wurde, ist das Dikation [H4obrtpp]2+ (H2obrtpp = Octabromtetraphenylporphyrin). Seine Pyrrolringe sind in der Verbindung [H4obrtpp][CF3COO]2.5 CHCI3im Kristall um 62° gegeneinander gekippt, und die β-Pyrrol-C-Atome sind mehr als 1.5 Ä von der mittleren Ebene des Porphyrinrings entfernt. Diese extreme Verbiegung ist die Folge der sterisch anspruchsvollen Substituenten an der Porphyrinperipherie und der vier Protonen im Zentrum des Gerüstes.

    19. Regioselektive Palladium-katalysierte Reduktion von 3,3-heterodimetallierten Allylacetaten – Synthese und Reaktivität von dimetallierten Allylverbindungen (pages 2557–2559)

      Prof. Mark Lautens and Patrick H. M. Delanghe

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062327

      Nur eine der zwei C-Si-Bindungen in 1 reagiert bei der Umsetzung mit Octanal zu 2. Die Disilylverbindung 1 und auch Silylstannylverbindungen, nützliche Reagentien in der organischen Synthese, konnten regioselektiv (< 99:1) durch Hydridübertragung aus den entsprechenden Allylacetaten hergestellt werden.

    20. Palladacyclen als Intermediate der selektiven Dialkylierung von Arenen mit anschließender Fragmentierung (pages 2559–2561)

      Prof. Marta Catellani and Dr. Maria Chiara Fagnola

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062328

      Spontan kommt es zum Bruch der C-C-Bindung, die den aliphatischen und aromatischen Teil des Norbornylphenyl-Liganden in Palladacyclen wie 1 verbindet, nach dem die selektive meta-Dialkylierung des Arenrings mit der Bildung des Intermediats 2 beendet ist. Diese Reaktion verläuft glatt und ohne β-H-Eliminierung mit Alkyl- und Benzylhalogeniden RX.

    21. Platin-Eisen-Silylen-Komplexe und metallinduzierter Substituentenaustausch zwischen Si(NMe2)3- und P(OEt)3-Liganden (pages 2561–2564)

      Dr. Ulf Bodensieck, Dr. Pierre Braunstein, Dr. Werner Deck, Thierry Faure, Dr. Michael Knorr and Christine Stern

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062329

      Durch ein elektronenarmes Ptl2-Komplexfragment stabilisiert – und nicht wie üblich durch einem Elektronendonor – sind die ungewöhnlichen Silylenkomplexe 1. Der basenstabilisierte Komplex 2 entsteht aus {Fe(CO)4{P(OEt)3} und HSI(NMe2)3, d. h. bei der Bildung von 2 tauschen die EtO-und NMe2-Gruppen der Liganden aus.

    22. Thermisch induzierte Ringspaltung eines 2H-1,2-Azaphosphiren-Wolframkomplexes (pages 2564–2566)

      Dr. Rainer Streubel, Annette Kusenberg, Jörg Jeske and Dr. Peter G. Jones

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062330

      Thermisch überraschend instabil ist der 2H-1,2,-Azaphosphiren-Wolframkomplex 1 in Lösung; mit Acetylenderivaten und Benzaldehyd gelingt die Abfangreaktion eines aus 1 beim Erwärmen intermediär gebildeten terminalen Phosphandiyl-Wolframkomplexes. Die Reaktion von 1 mit Benzaldehyd ist ein neuer und zugleich diastereoselektiver Zugang zu Oxaphosphiran-Wolframkomplexen. R = p-Tolyl.

    23. Das “freie” [Fe(tpp)]+-Ion und ein neuer Weg zum am wenigsten koordinierenden Anion (pages 2566–2568)

      Dr. Zuowei Xie, Prof. Robert Bau and Prof. Christopher A. Reed

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062331

      Ligand oder Solvat? Diese Frage stellt sich bei der rechts wiedergegebenen Anordnung des Kations und zweier pXylol-Moleküle in 1 im Kristall. 1, in dem es erstmals gelang, ein nicht durch das Anion koordiniertes [Fe(tpp)]+ nachzuweisen, zeigt, daß diese Frage nicht streng zu beantworten ist, und es weist einen neuen Weg zu nichtkoordinierenden Anionen. tpp = Tetraphenylporphyrinat.

    24. CH-Acidität im angeregten Zustand: theoretische Untersuchungen an Suberen und Cycloheptatrien (pages 2568–2570)

      Hans-Martin Steuhl and Prof. Dr. Martin Klessinger

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062332

      H-Verschiebung und Ringschluß statt Deprotonierung: Suberen 1, nicht aber die Stammverbindung Cycloheptatrien 2, weist die aufgrund von MO-Überlegungen erwartete Photoreaktivität auf. Anhand von semiempirischen Rechungen wird dieser Unterschied auf eine Zustandskreuzung bei der Relaxation des angeregten Zustandes von 2 zurückgeführt.

    25. [(CpNi)2(Cp*Al)2]: Cp*Al als verbrückender Zweielektronen-Ligand (pages 2570–2571)

      Dr. Carsten Dohmeier, Dr. Harald Krautscheid and Prof. Dr. Hansgeorg Schnöckel

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062333

      Eine Schmetterlingsstruktur weist die Ni2Al2-Einheit in der Titelverbindung auf, die aus [Cp*Al)4] und [Cp2Ni] zugänglich ist. Die Ebenen der CP*-Liganden stehen dabei nahezu senkrecht zu den Ni2Al-Dreiecksflächen. Der NiAl-Komplex ist diamagnetisch, geringfügig luft- und feuchtigkeitsempfindlich und überraschend stabil.

    26. Eine wasserlösliche molekulare “Bärenfalle” mit der Fähigkeit zur Komplexierung von Anionen (pages 2571–2573)

      Dr. Jonathan W. Steed, Dr. Ravindra K. Juneja and Prof. Dr. Jerry L. Atwood

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062334

      Durch Komplexierung mit (Aren)ruthenium(II) Einheiten können Calixarene auch zu Wirtverbindungen für Anionen werden. Das Hexakation aus dem Calixaren 1 und vier an den Phenylgruppen gebundenen (p-Cymol)Ru-Komplexfragmenten kann, wie die Röntgenstrukturanalyse zeigt, ein BF[BOND]4-Ion aufnehmen. Das BF[BOND]4-Ion befindet sich dabei tief im molekularen Hohlraum.

    27. Eine chirale Lewis-Säure mit zwei “Metall”zentren: kooperative Bindung von zwei Aminmolekülen an einen chiralen Diboronsäureester (pages 2574–2576)

      Dr. Kyoko Nozaki, Masanori Yoshida and Prof. Dr. Hidemasa Takaya

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062335

      Auf Lewis-Säure/Lewis-Base-Wechselwirkungen und Wasserstoffbrückenbindungen beruht wahrscheinlich die kooperative Bindung von zwei Molekülen Benzylamin an den chiralen Diboronsäureester 1. NMR-spektroskopisch kann stets nur der 1:2-Komplex aus der Lewis-Säure 1 und dem Amin nachgewiesen werden, was nahelegt, daß die Bindung des ersten Aminmoleküls die strukturellen Voraussetzungen für die Anlagerung des zweiten schafft.

    28. Mesoskopische Schichten aus einer cyanoverbrückten Cu-Ni-Koordinationsverbindung; Templatsynthese in den Zwischenschichten von gegossenen Multidoppelschicht-Filmen (pages 2576–2577)

      Nobuo Kimizuka, Toyokazu Handa, Izumi Ichinose and Prof. Dr. Toyoki Kunitake

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062336

      Zwei Metallarten in ein zweidimensionales mesoskopisches Aggregat zu integrieren gelang durch Eintauchen eines Multidoppelschicht-Films zunächst in eine Lösung von [Ni(CN)4]2- und danach in eine Cu2 +-Lösung. Das Aggregat (rechts idealisiert dargestellt) ist durch eine Einkristall-analoge anisotrope Orientierung gekennzeichnet.

    29. Endiin-Chinonimine: verkleinerte, biologisch aktive Dynemicinanaloga (pages 2578–2580)

      Matthew D. Shair, Taeyoung Yoon, Ting-Chao Chou and Prof. Samuel J. Danishefsky

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062337

      Auf dem Weg zu einer Totalsynthese des cytotoxischen Dynemicins A kann 1 als Dienophil verwendet werden. Aber auch 1 ist eine potente, durch die Fähigkeit zur Spaltung von DNA cytotoxisch wirksame Verbindung: In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen ergaben, daß 1 zwei häufig verwendete Antitumor-Wirkstoffe deutlich übertrifft. Synthetisiert wurde 1 durch geschickte Oxidation einer empfindlichen, instabilen Hydroisochinolin-Zwischenstufe.

    30. Doppelt lithiierte Oligosilane: Synthese und Struktur des ersten vicinalen Dilithiodisilans (pages 2580–2582)

      Dr. Johannes Belzner, Uwe Dehnert and Priv.-Doz. Dr. Dietmar Stalke

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062338

      Die Umsetzung des Cyclotrisilans 1 mit Lithium führt, in Abhängigkeit von den Reaktionsbedingungen, entweder zum terminal dilithiierten Trisilan 2 oder zum vicinalen Dilithiodisilan 3; diese Silane, deren Strukturen im Kristall bestimmt werden konnten, sind jeweils die ersten Beispiele für ihre Verbindungsklasse. Ar = 2-(Me2NCH2)C6H4.

    31. “Antennen-Effekt” in multichromophoren Cyclodextrinen (pages 2582–2584)

      Dr. Ludovic Jullien, Dr. Josette Canceill, Prof. Dr. Bernard Valeur, Dr. Elisabeth Bardez and Prof. Dr. Jean-Marie Lehn

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062339

      Ein wasserlösliches, sieben Naphthoatchromophore tragendes P-Cyclodextrin bildet mit einem Merocyaninfarbstoff einen sehr stabilen 1 : 1-Einschlußkomplex, der den Antennen-Effekt in Photosynthese-Einheiten nachahmt (Bild rechts). Der Energietransfer von den Naphthoatgruppen auf das Merocyanin findet mit einer Wirksamkeit von 100% statt.

    32. Supramolekulare Aktivierung von para-Benzochinon (pages 2584–2587)

      Paula A. Brooksby, Dr. Christopher A. Hunter, Dr. A. James McQuillan, Duncan H. Purvis, Dr. Alan E. Rowan, Richard J. Shannon and Dr. Russell Walsh

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062340

      Nicht nur komplexiert, sondern auch für die elektrochemische Reduktion aktiviert wird der Gast in Komplexen wie 1. Dies ist im Hinblick auf die Vorgänge bei der Photosynthese von großem Interesse.

    33. Ein zwei Metalle enthaltendes Modellsystem für Cytochrom P450: Einfluß des Membranmilieus auf die katalytische Oxidation (pages 2587–2588)

      Albertus P. H. J. Schenning, Dominicus H. W. Hubert, Dr. Jan H. Van Esch, Dr. Martinus C. Feiters and Prof. Dr. Roeland J. M. Nolte

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062341

      Die Epoxidierung von Alkenen mit Disauerstoff katalysiert das unten schematisch dargestellte Modellsystem (1: ein RhIII-Komplex, 2: ein Manganporphyrin) für membrangebundenes Cytochrom P450. Die mit diesem Katalysator erreichten Wechselzahlen sind in der gleichen Größenordnung wie die mit dem natürlichen System erhaltenen.

    34. Bis(pentamethylcyclopentadienyl)(η3-trimethylenmethan)zirconium: ein neuer Bindungsmodus des Trimethylenmethan-Liganden (pages 2589–2590)

      Prof. Dr. Gerhard E. Herberich, Dr. Carsten Kreuder and Dr. Ulli Englet

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062342

      Als gewinkeltes Metallocen mit einem seitlich η3-gebundenen Trimethylenmethan(tmm)-Liganden liegt die Titelverbindung 1 (Strukturbild rechts) im Kristall vor. Die Abstände Zr-C1 und Zr-C2 entsprechen starken σ-Bindungen zu den terminalen C-Atomen des tmm-Liganden, der Abstand Zr-C3 einer zusätzlichen schwachen σ-Bindung zum zentralen C-Atom. 1 reagiert mit Verbindungen wie Methylformiat und tert-Butylisocyanat, die polare Doppelbindungen enthalten, unter Bildung von Sechsring-Insertionsprodukten.

  8. Berichtigungen

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      Berichtigung (page 2590)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941062343

  9. Bücher

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    1. Neuerscheinungen (page 2592)

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  10. Neue Produkte

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