Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

17. März 1994

Volume 106, Issue 6

Pages cpi–fmi, 617–735

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060601

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060602

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 617–623)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060603

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Chirale Aziridine — Herstellung und stereoselektive Transformationen (pages 625–646)

      Dr. David Tanner

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060604

      Wie Epoxide, nur nützlicher–so könnte man, den Titel einer Arbeit von K. B. Sharpless paraphrasierend, chirale Aziridine charakterisierten. Die leicht zugänglichen, gespannten Heterocyclen 1 lassen sich als chirale Substrate, Auxiliare, Reagentien und Liganden bei der Synthese enantiomerenreiner Verbindungen einsetzen.

    2. Die Theoretische Definition einer funktionellen Gruppe und das Paradigma des Molekülorbitals (pages 647–659)

      Prof. Richard Frederick William Bader, Dr. Paul Lode Albert Popelier and Todd Alan Keith

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060605

      Atome in Molekülen sind doch quantenmechanisch definierbar. Diese Aussage und ihre Gültigkeit auch für die funktionelle Gruppe des Chemikers wird hier bewiesen. Die quantenmechanisch berechneten Gruppen sind dadurch gekennzeichnet, daß sie samt ihren Eigenschaften genauso übertragbar sind wie die empirisch definierten funktionellen Gruppen. Zwei bildliche Darstellungen so berechneter Gruppen sind rechts zu sehen.

  5. Highlights

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Neue Verbindungs-Bibliotheken: Pseudobiopolymere und Diversomere (pages 661–664)

      Dr. Rob M. J. Liskamp

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060606

      Die Suche nach Leitstrukturen vereinfachen dürften Bibliotheken, die aus nichtnatürlichen Verbindungen bestehen, da die mit ihnen ermittelten Leitstrukturen weniger Modifikationen erforderlich machen sollten, um zum Wirkstoff zu gelangen, als die aus Peptid- und Oligonucleotid-Bibliotheken abgeleiteten. Eine von Cho et al. beschriebene Oligocarbamat-Bibliothek und eine von Hobbs DeWitt et al. vorgestellte Benzodiazepin-Bibliothek sollten den Weg zu einer Vielzahl von Verbindungs-Bibliotheken gewiesen haben.

    2. Aufbau von Kohlenstoffgerüsten mit Hilfe von Rutheniumkomplexen: 1,5-Cyclooctadien als Reagens in übergangsmetallkatalysierten Reaktionen (pages 664–666)

      Prof. Dr. Holger Butenschön

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060607

      Fast ausschließlich als Ligand wurde 1 5-Cyclooctadien (COD) bislang in Übergangsmetallkomplexen eingesetzt. Nun fanden Trost et al. kürzlich eine Ruthenium-katalysierte Reaktion, bei der COD als Bishomodien in einer Cyclisierung mit Alkinen fungiert, bei der in guten Ausbeuten Derivate des Tricyclo[4.2.2.02,5]dec-7-ens 1 gebildet werden. Damit wird COD zu einem Synthesebaustein.

  6. Zuschriften

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Ein neues Cobaltphosphat mit Hohlraumstruktur und tetraedrisch koordinierten CoII-Zentren: CoPO4 · 0.5 C2H10N2 (pages 667–668)

      Dr. Jiesheng Chen, Dr. Srinivasan Natarajan, Prof. Sir John Meurig Thomas, Dr. Richard H. Jones and Prof. Michael B. Hursthouse

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060608

      Ein Netzwerk aus alternierenden, eckenverknüpften Co4,- und PO,4-Tetraedern bildet die blaue Titelverbindung, deren CoII-Zentren ausschließlich – wie die Farbe andeutet – tetraedrisch umgeben sind. Die Kanäle, deren Porenöffnungen in einer Richtung aus regelmäßigen. sonst gestauchten Achtecken gebildet werden, sind parallel zu den kristallographischen Achsen angeordnet.

    2. Ionisierung und Elektronendelokalisierung in Kalium-Zeolith-L: eine kombinierte Neutronenbeugungs- und ESR-Studie (pages 669–671)

      Dr. Paul A. Anderson, Dr. A. Robert Armstrong and Prof. Dr. Peter P. Edwards

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060609

      Bei der Behandlung von dehydratisiertem Zeolith L mit Kaliumdampf werden die Gastatome spontan ionisiert, und die freiwerdenden Elektronen verteilen sich zwischen die Kalium-Kationen, die um die eindimensionalen Kanäle des Zeolithen herum angeordnet sind (Strukturbild rechts). Dieses Phänomen zeigt einen möglichen Weg zu Verbindungen, die ultrafeine, leitende Drähte enthalten.

    3. Abbildung elektrostatischer Potentiale muscarinischer und nicotinischer Agonisten mit künstlichen neuronalen Netzen (pages 671–674)

      Prof. Dr. Johann Gasteiger and Dr. Xinzhi Li

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060610

      Deutliche Gemeinsamkeiten aber auch deutliche Unterschiedelassen sich Hilfe künstlicher neuronaler Netze bei 1–4 erkennen. Als ähnlich trotz deutlich verschiedener Strukturen werden jeweils die Moleküle erkannt, die an den gleichen Rezeptor binden (1 und 2 bzw. 3 und 4).

    4. Synthese von natürlich vorkommendem (−)-Calyculin A (pages 674–677)

      Dr. Norihiko Tanimoto, Dr. Samuel W. Gerritz, Dr. Akiyoshi Sawabe, Dr. Takeshi Noda, Sandra A. Filla and Prof. Satoru Masamune

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060611

      In einer Tour de Force gelang die erste Totalsynthese der Titelverbindung 1 – das unnatürliche ent-1 war schon früher synthetisiert worden – durch Kupplung der Fragmente A, A′, B und C. Entscheidende Schritte der Synthese sind einige Aldol reaktionen beim Aufbau von Fragment B, wobei die stereoselektive Kupplung chiraler Fragmente gelang.

    5. Ein Gashydrat von Stickstoffmonoxid (pages 677–679)

      Dr. Andreas Hallbrucker

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060612

      Überraschend ist der Strukturtyp, der für das Gashydrat von NO nun röntgenographisch bestimmt wurde: Anders als das ihm sehr bisher nur bei größeren Molekülen (van-der-Waals-Radius < 5.8 Ä) und den unpolaren kleinen Molekülen N2 und O2 nachgewiesen worden war. Damit ist die Frage nach den Kriterien, die den Strukturtyp von Gashydraten bestimmen, wieder offen.

    6. Direkte Metall-Metall-Bindungen zwischen höher- und niedervalenten Komplexfragmenten: Reaktion von Metallbasen mit Metallsäuren [Re(NR)3]+ und [Mo(NR)2]2+ (pages 679–682)

      Dr. Jörg Sundermeyer, Dipl.-Chem. Diane Runge and Prof. J. S. Field

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060613

      Verkürzte Metall-Metall-Bindungen durch elektrostatische Anziehung in der dipolaren (Metallδ+ Metallδ−)-Struktureinheit konnten in den Heterodi- und Heterotrimetalkomplexen vom Typ 1 bzw. 2 nachgewiesen werden. Diese wurden aus den Imidokomplexen [NtBu)3 ReCl] oder [(Ntbu)2MoCl2] mit Carbonylemetallaten [M] hergestellt werden. [M] = CpMo(CO)3, CpW(CO)3, CpW(CO)3, Mn(CO)5, CpFe(CO)2, Co(CO)4.

      • equation image
    7. 1(9)-Homocuben und 9-Homocubyliden: theoretische Untersuchung zu Strukturen, Energien und Umlagerungsreaktionen (pages 682–684)

      Dipl.-Chem. Max C. Holthausen and Prof. Dr. Wolfram Koch

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060614

      Als Singulett-Diradikal und nicht als Olefin sollte 1(9)-Homocuben 1 nach quantenchemischen ab-initio-Rechungen bezeichnet werden. 1 und das Isomer 2 unterscheiden sich hinsichtlich der Energie kaum, was die ungewöhnliche, reversible Umlagerung 12, die 7uuml;ber eine C-C-Gerüstumlagerung verläuft, erklärt.

    8. Eine Zuckeraminosäure als neuartiges Peptidmimetikum (pages 684–686)

      Dipl.- Ing. Erich Graf Von Roedern and Prof. Dr. Horst Kessler

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060615

      Eine Zuckeraminosäure im Peptidrückgrat kennzeichnet eine neuartige eine neuartige Klasse unnatürlicher Peptidbausteine mit interressanten Eigenschaften. Durch Einbau einer synthetisch leicht zugänglichen Zuckeraminosäure in Peptide lassen sich deren Struktur und Pharmakokinetik gezielt beeinflussen. Dies wird am Beispiel cyclischer und linearer Somatostatin-(1) und Enkephalin-Analoga gezeigt.

    9. Synthese und Kristallstrukturanalyse eines Monocarbenkupferkomplexes (pages 687–688)

      Prof. Dr. Helgard G. Raubenheimer, Dr. Stephanie Cronje, Mr. Pierre J. Olivier, Dr. James G. Toerien and Prof. Dr. Petrus H. van Rooyen

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060616

      Durch Alkylierung von Thiazolylcupraten 1 konnte der neutrale Carbenkupferkomplex 2 synthetisiert werden. Eine Röntgenstrukturanalyse von 2 ergab, daß die Cu-C-Bindung 1.888(6) Ä lang und die cl-Ciu-C-Einheit fast linear (166.9(2)°) ist.

    10. Die Gleichgewichtsverteilung von schwerflüchtigen Organochlorverbindungen zwischen Atmosphäre und Oberflächenwasser im Atlantischen Ozean (pages 688–691)

      Dipl.-Chem. Jörn Schreitmüller and Prof. Dr. Karlheinz Ballschmiter

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060617

      Der Südatlantik ist als Quelle und Senke für anthropogene Verunreinigungen von globaler Bedeutung. Im beitrage wird gezeigt, daß die Verteilung von polychlorierten cyclischen Kohlenwasserstoffen zwischen Oberflächenwasser und Atmosphäre in dieser Region mit Hilfe der klassischen Thermodynamik im Sinne eines temperaturabhängigen Gleichgewichts verstanden werden kann – ein neues Beispiel für das Konzept einer globalen Umweltchemie.

    11. Starke, über ein diamagnetisches CuI-Ion vermittelte ferromagnetische Austauschwechselwirkungen zwischen Iminonitroxid-Liganden in [CuI(im-mepy)2](PF6) (pages 691–692)

      Prof. Hiroki Oshio, Takashi Watanabe, Akihiro Ohto, Prof. Tasuku Ito and Prof. Umpei Nagashima

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060618

      Auf der orthogonalen Anordnung der magnetischen Orbitale der Nitroxid-Liganden in 1 beruht das magnetische Verhalten dieses Komplexes: Temperaturabhängige Messungen der magnetischen Suszeptibilität zeigen, daß das Produkt XmT mit fallender Temperatur stetig zunimmt und bei 40 K ein Plateau erreicht (0.96 emu mol−1), bei Temperaturen unter 20 K dagegen rasch gegen Null geht. Dieses Verhalten kann als ferromagnetische Austauschwechselwirkung zwischen den Nitroxid-liganden interpretiert werden.

    12. Ein neuer Weg zu diastereomerenreinen (E)-Alken-Dipeptidisosteren ausgehend von β-Aziridinyl-α,β-enoaten durch Umsetzung mit Organokupfer-Reagentien (pages 693–695)

      Toshiro Ibuka, Kazuo Nakai, Hiromu Habashita, Yuka Hotta, Prof. Dr. Nobutaka Fujii, Norio Mimura, Dr. Yoshihisa Miwa, Prof. Dr. Tooru Taga and Dr. Yoshinori Yamamoto

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060619

      Gibt es eine Erklärung dafür, daß die beiden Enoate 1 und 2 mit Organokupfer-Reagentien zum gleichen Produkt 3 reagieren? Die absolute Konfiguration an der alkylierten α-Position und die (E)-Konfiguration des biologisch bedeutsamen, N-geschützten Dipeptidisoster 3 spiegeln die Vorzugskonformationen der Ausgangsverbindungen 1 und 2 wider. Diese wiederum lassen sich über die 1,3-Allylspannung erklären.

    13. Umlagerung und selektive Transmetallierung von Bis(pyridyl)methyllithium (pages 695–698)

      Dipl.-Chem. Heinz Gornitzka and Priv.-Doz. Dr. Dietmar Stalke

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060620

      Das erste strukturell charakterisierte Natriumlithat 1 konnte durch selektive Transmetallierung von[Li{2-NC5H4)2CH}(thf)2] 2 mit der Superbase 2/NaOtBu erhalten werden. Der Austausch nur eines halben Moläquivalents der Li-Ionen in 2 ist auf die geeignete Gestalt und Basizität des Bis[pyridyl)-methyl-Liganden zurückzuführen.

    14. Zickzackförmige Kanäle in der Struktur von Sebacinsäuredinitril/Harnstoff, (pages 698–701)

      Prof. Mark D. Hollingsworth, Dr. Bernard D. Santarsiero and Dr. Kenneth D. M. Harris

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060621

      Was geschieht, wenn der Gast dem Wirt nicht paß? Der Gast wird nicht aufgenommen – oder der Wirt ändert sich! In der harnstoff-Einschlußverbindung mit Sebacinsäuredinitril paßt sich die Wirtstruktur den Erfordernissen des über Wasserstoffbrückenbindungen fest gebundenen Gastmoleküls an, so daß ein unüblicher Kristallbau resultiert (Bild rechts). Durch den Strukturvergleich mit der entsprechenden, herkömmlich kristallisierenden (D4)Harnstoff-Einschlußverbindung werden Hinweise für die Gründe dieses Strukturwechsels aufgezeigt.

    15. Chemische Umsetzungen im Inneren einer Vorstufe von unimolekularen Micellen: Bor-Supercluster durch ortsspezifische Addition von B10H14 an Kaskadenmoleküle (pages 701–703)

      Prof. George R. Newkome, John M. Keith, Dr. Gregory R. Baker, Gregory H. Escamilla and Dr. Charles N. Moorefield

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060622

      Das wasserlösliche, ortsspezifisch im Inneren mit zwölf Carboraneinheiten funktionalisierte Dendrimer 1 und eines mit vier B-C-Ikosaeder in der ersten Generation konnten aus dem entsprechenden Dodeca- bzw. Tetrain hergestellt werden. Damit gelang erstmals die innere Modifizierung von Dendrimeren in einem definierten Abstand von der Oberfläche. Wasserlösliche B-Cluster sind in der Krebstherapie und der Katalyse von Bedeutung.

    16. Hydroxylamin, Hydrazin und Diazen als einzähnige Liganden in Ruthenium- und Osmiumkomplexen (pages 703–705)

      Tan-Yun Cheng, Adrian Ponce, Prof. Gregory L. Hillhouse and Prof. Arnold L. Rheingold

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060623

      Der zweifelsfrei charakterisierte trans-HN[DOUBLE BOND]NH-Ligand in 1 (M = Os), bei dessen Röntgenstrukturanalyse die beiden H-Atome lokalisiert und verfeinert werden konnten, ist das wichtigste Strukturmerkmal dieser erstaunlich stabilen Verbindung. 1 und der analoge Ru-Komplex konnten durch Oxidation der entsprechenden einzähnigen Hydrazinkomplexe hergestellt werden.

    17. Titankomplexe mit tripodalen Amidoliganden: Bausteine stabiler heterodinuclearer Komplexe mit stark polaren Metall-Metall-Bindungen (pages 705–708)

      Stefan Friedrich, Harald Memmler, Dr. Lutz H. Gade, Wan-Sheung Li and Prof. Mary McPartlin

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060624

      Nichtüberbrückte Ti-Fe-, Ti-Ru- und Ti-Co-Bindungen sind in den stabilen zweikernigen Verbindungen vom Typ 1 enthalten (M = Fe, Ru, Co). Sie wurden aus dem entsprechend komplexierten Titanbromid und Carbonylmetallaten synthetisiert. Die Stabilisierung des frühen Übergangsmetalls durch die mehrzähnigen Liganden ist hierbei sicherlich der Schlüssel zum Erfolg.

    18. 3-Phosphonio-1,2-diphosphaindenide und die elektrophile Substitution von C-Phenyl-substituierten Yliden (pages 708–711)

      Dipl.-Chem. Georg Jochem, Prof. Alfred Schmidpeter, Dr. Martina Thomann and Prof. Dr. Heinrich Nöth

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060625

      In ortho- oder para-Stellung eines C-Phenylrings von Ph3P[DOUBLE BOND]CPh2 kann Chlordiphenylphosphan unter Bildung von 1 bzw. 2 substituieren. Über eine wahrscheinlich intramolekulare ortho-Substitution entstehen aus C-Dihalogenphosphino-C-phenyl-Yliden Ph3P[DOUBLE BOND]C(PX2)Ph mit PX3 (X = CI, Br) dagegen 1,2-Dihalogen-1,2-diphosphaindane 3 und daraus durch Reduktion die Titelverbindungen 4.

    19. Synthese und nichtlineare optische Eigenschaften dritter Ordnung eines konjugierten Porphyrinpolymers (pages 711–713)

      Dr. Harry L. Anderson, Simon J. Martin and Dr. Donal D. C. Bradley

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060626

      Im IR-Bereich liegt die π,π*-Absorptionskante (Q-Bande) des löslichen Porphyrinpolymers 1, die obendrein ungewöhnlich intensiv ist. Elektroabsorptionsspektren zeigen, daß das Polymer 1 eine sehr große nichtlineare Suszeptibilität dritter Ordnung aufweist.

    20. Diskrete M6N-Oktaeder in den Subnitriden Na16Ba6N und Ag16Ca6N - eine Überprüfung des Ag8Ca3-Typs (pages 713–715)

      G. Jeffrey Snyder and Prof. Dr. Arndt Simon

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060627

      Die Zukunft der Subnitrid-Chemie erscheint vielversprechend :M6-Oktaeder mit zentralem N-Atom wurden jetzt in der neuen Verbindung Na16Ba6N und im schon länger bekannten „Ag8Ca3” nachgewiesen - in Wirklichkeit handelt es sich dabei um das isotype Ag16Ca6N (mit 0.7% N)! Die M6N-Oktaeder sind in eine Matrix aus Na bzw. Ag eingebettet. Zahlreiche Phasen mit Ag8Ca8-Struktur vom Typ Ni6Si2M3 und Ni6Al2M3 (M = Seltenerdmetall) könnten sich ebenfalls als durch interstitielle Atome stabilisiert erweisen.

    21. Elektronenreservoirkomplexe [FeICp(Aren)] als selektive Initiatoren für eine neue Elektrokatalysereaktion: Synthese fulvalenverbrückter homo- und heterozweikerniger Zwitterionen, (pages 715–717)

      Dr. David S. Brown, Prof. K. Peter C. Vollhardt, Dr. Marie-Hélène Delville-Desbois, Prof. Didier Astruc and Priv.-Doz. Roland Boese

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060628

      Bei 20°C in nur fünf Minuten gelingt die intramolekulare Disproportionierung von Dimetallkomplexen 1 mit Fulvalenbrücke in Gegenwart von PMe3 oder P(OMe)3, wenn Elektronenreservoirkomplexe des Typs [Fe1Cp(Aren)] als Katalysatoren dienen. M1 = Mo, W, Fe, Ru; M2 = Mo, W; n = 2,3; m = 3; Aren = C6H6, C6Me6. Die Heterozweikernkomplexe reagieren dabei regioselektiv.

    22. Asymmetrische Synthese hochsubstituierter Pyrrolidine durch 1,3-Dipolare Cycloaddition von Azomethin-Yliden an N-Acryloylprolinbenzylester, (pages 717–719)

      Prof. Dr. Herbert Waldmann, Dipl.-Chem. Edwin Bläser, Prof. Martin Jansen and Dipl.-Chem. Hans-Peter Letschert

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060629

      Aus Schiff-Basen aliphatischer und aromatischer Aminosäureester erhältliche Azomethin-Ylide gehen mit N-Acryloyl-(S)-prolinbenzylester in THF bereits bei tiefen Temperaturen asymmetrische 1,3-Dipolare Cycloadditionen ein. Dabei werden in zufriedenstellenden Ausbeuten hochsubstituierte Pyrrolidine des Typs 1 in ausgezeichneten Diastereomerenverhältnissen gebildet, aus denen leicht die entsprechenden 2,4-Dicarbonsäuren hergestellt werden können. Bzl = Benzyl.

    23. Vanadium(II)- und Niob(III)-induzierte, diastereoselektive Pinakol-Kupplung homochiraler Peptidaldehyde zu C2-symmetrischen HIV-Protease-Inhibitoren (pages 719–721)

      Dr. Bernhard Kammermeier, Dr. Gerhard Beck, Detlev Jacobi and Priv.-Doz. Dr. Heiner Jendralla

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060630

      Im Kilogramm-Maßstab können potente Inhibitoren der HIV-Protease wie 1 durch diastereoselektive, reduktive Dimerisierung homochiraler Peptidaldehyde hergestellt werden. Möglich wird dies durch den Einsatz von Niob-oder in situ erzeugten Vanadium-Katalysatoren im entscheidenden Reaktionsschritt, Aryl = 1-Naphthyl.

    24. Tetrakis(hypersilyl)dithallium(Tl-Tl) - eine Verbindung des zweiwertigen Thalliums (pages 721–723)

      Sonja Henkel, Dr. Karl Wilhelm Klinkhammer and Dr. Wolfgang Schwarz

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060631

      Eine 291.4 pm lange Tl-Tl-Bindung ist das herausragende Strukturmerkmal der Thallium(II)-verbindung 1, dem Produkt der Umsetzung von RbSi(SiMe3)3 mit TlN(SiMe3)2. Das in Lösung thermolabile, rote 1 ist im festen Zustand längere Zeit beständig.

      • equation image
    25. Stabile Germiranderivate (pages 723–725)

      Prof. Dr. Wataru Ando, Harunobu Ohgaki and Dr. Yoshio Kabe

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060632

      An elektronenreiche und elektronenarme Olefine kann das Germandiyl 1 addiert werden: Die Reaktion mit dem Hexatrien 2 ergibt 3, die mit N-Phenylmaleinimid 4 führt zum bicyclischen Germiran 5. Beide Germirane, 3 und 5, konnten durch Röntgenstrukturanalysen charakterisiert werden. R =(Me3Si)2CH.

  7. Bücher

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher

SEARCH

SEARCH BY CITATION