Angewandte Chemie

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31. März 1994

Volume 106, Issue 7

Pages cpi–fmi, 739–840

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060701

  2. Impressum

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
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    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060702

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 739–745)

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060703

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Stereokontrollierte Synthese von Oligonucleosidphosphorothioaten (pages 747–761)

      Prof. Dr. Wojciech J. Stec and Prof. Andrzej Wilk

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060704

      Wilde Gemische von Stereoisomeren entstehen wegen der stereogenen Phosphorzentren normalerweise bei der Synthese von Oligonucleosidphosphorothioaten. Sind Isomere mit definierter Konfiguration an jedem Phosphoratom überhaupt herstellbar und wenn ja, wie weit sind wir noch von einer stereoselektiven Synthese entfernt? Diese Übersicht zeigt die Probleme der stereoselektiven Herstellung dieser Verbindungen, und neue Synthesemethoden werden diskutiert. Oligonucleosidphosphorothioate sind als potentielle „Antisense-Therapeutica” gegen virale Infektionen, Krebs und vielleicht sogar Aids interessant. Für die medizinische Anwendung sind aber stereochemisch einheitliche Verbindungen nötig.

  5. Highlights

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Leitersequenzierung von Peptiden und Proteinen — eine Kombination von Edman-Abbau und Massenspektrometrie (pages 763–765)

      Dr. Jörg W. Metzger

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060705

      Das Ablesen der gesamten Proteinsequenz aus einem Massenspektrum, ein hoher Probendurchsatz und die Möglichkeit, modifizierte Peptide oder Peptide mit ungewöhnlichen Aminosäuren zu sequenzieren - diese Vorteile bietet die Kombination von chemischem Edman-Abbau und Massenspektrometrie (MS). Vollautomatisiert sollten die auf dieser Leitersequenzierung beruhenden potentiellen Analysengeräte eine Alternative zu den üblichen, mit HPLC ausgestatteten Sequenatoren sein. Die neue Technik zeigt die Bedeutung neuer Ionisierungsverfahren und MS-Techniken für die Proteinanalytik der Zukunft.

    2. Ein Strukturmodell für den wasseroxidierenden Mangancluster im Photosystem II (pages 765–768)

      Prof. Dr. Karl Wieghardt

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060706

      Wie ein kompliziertes Puzzle, dem erschwerend Teile beigemischt sind, die nicht zum Spiel gehören - so könnte man die Ermittlung der Struktur des aktiven Zentrums des Photosystems II beschreiben. Das Bild rechts zeigt ein neues Modell für den Oxo- und Carboxylato-verbrückten Mn4-Cluster, das auch die koordinierten Cofaktoren Ca2+ und Cl berücksichtigt und sich auf spektroskopische Daten (ESR, EXAFS) jahrelanger Forschung stützt.

    3. Destillative Racematspaltung mit Hilfe von Einschlußverbindungen (pages 768–770)

      Prof. Dr. Gerd Kaupp

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060707

      Einfacher als durch HPLC an chiralen Säulen lassen sich-auch in größerem Maßstab-Enantiomere durch eine neue Technik destillativ trennen: Kristalline Wirtverbindungen wie 1 und 2 nehmen aus Hexan-oder Wasser-Suspensionen von racemischen Alkoholen und Ethern wie 3 bzw. 4 nur jeweils das besser ins Einschlußgitter passende Enantiomer auf. Im Anschluß können beide Enantiomere durch Vakuumdestillation getrennt werden.

  6. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Metallocorrole mit formal vierwertigem Eisen (pages 771–775)

      Prof. Dr. Emanuel Vogel, Dipl.-Chem. Stefan Will, Dipl.-Chem. Andreas Schulze Tilling, Dr. Ludger Neumann, Dr. Johann Lex, Dr. Eckhard Bill, Dr. Alfred X. Trautwein and Prof. Dr. Karl Wieghardt

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060708

      Die ungewöhnliche Oxidationsstufe +IV für Eisenzentren kann durch den porphyrinähnlichen Corrolliganden so stabilisiert werden, daß die Verbindungen 1 (R = CI, Ph, OFe-Corrol) bei Raumtemperatur isolierbar sind. Das sauerstoffverbrückte zweikernige Eisen(IV)-corrol, das sich leicht in die einkernigen Eisen(IV)-corrole umwandeln läßt, entsteht als einziges definiertes Produkt bei der Umsetzung des Liganden mit [Fe2(CO)9] und Aufarbeitung an Luft. Die wenigen bisher bekannten Eisen(IV)-porphyrine sind demgegenüber zu unbeständig, um in Substanz gefaßt werden zu können.

    2. μ-Oxodieisen(III)-Komplexe von Porphycenen (pages 776–779)

      Dr. Michael Lausmann, Dr. Ingeborg Zimmer, Dr. Johann Lex, Prof. Dr. Emanuel Vogel, Prof. Dr. Heiko Lueken and Prof. Dr. Karl Wieghardt

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060709

      Weitreichende Analogien zwischen μ-Oxo-dieisen(III)-Komplexen von Porphycenen und Porphyrinen bezüglich physikalischen, chemischen und strukturchemischen Eigenschaften belegen Untersuchungen der neuen Metalloporphycene 1 (R = nPr, tBu), die nach gängigen Methoden der Porphyrinchemie erhalten werden. Der Fe-O-Fe-Winkel in 1 (R = nPr) unterscheidet sich mit 145° aufgrund verminderter sterischer Wechselwirkungen auffallend von denen der Metalloporphyrine (161–180°) und dem von 1 (R = tBu; 179°).

    3. Von Glycosylaziden über N-Bromglycosylimine zu Aldononitrilen (pages 779–781)

      Univ.-Doz. Dr. Alois Fürstner and Dr. Jean-Pierre Praly

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060710

      In einer Eintopfreaktion lassen sich aus Glycosylaziden durch sukzessive Umsetzung mit N-Bromsuccinimid (NBS) und aktivierten Metallen M* glatt Aldononitrile synthetisieren [Gl. (a)]. Durch die richtige Wahl des Reduktionsmittels kann das intermediär gebildete Alkoholat mit Elektrophilen abgefangen werden.

    4. Das Oxovanadiumorganophosphonat-System: [(VO)6(t-C4H9PO3)8Cl], [(VO)4{PhP(O)2OP(O)2Ph}4Cl] und [V18O25(H2O)2(PhPO3)20Cll4]4−, komplexe Clusterstrukturen mit eingeschlossenen Chlorid-Ionen aus einfachen Vorstufen (pages 781–783)

      José Salta, Qin Chen, Yuan-Da Chang and Prof. Jon Zubieta

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060711

      Durch einfaches Erhitzen einer Suspension von [Ph4P][VO2Cl2] und tBuPO3H2 in Acetonitril im Bombenrohr auf 100°C konnte die erste der drei Titelverbindungen in Form dunkelgrüner Kristalle erhalten werden. Die Struktur dieser Verbindung (Bild rechts) läßt an Einfachheit nichts zu wünschen übrig. Leichte Variation der Edukte führt zu strukturell anderen, komplizierteren Produkten.

    5. Das Oxovanadiumorganoarsonat-System: [2CH3OH ⊂ V12O14(OH)4(PhAsO3)10]4−und [2H2O ⊂ V12O12(OH)2(H2O)2(PhAsO3)math image(PhAsO3H)4]2−, nanometergroße Cluster mit Hohlräumen für Neutralmoleküle (pages 784–786)

      Dr. M. Ishaque Khan and Prof. Jon Zubieta

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060712

      Hohlräume für Neutralmoleküle bieten die im Titel genannten Cluster-Anionen, die bei Solvothermalsynthesen ohne und mit Et4NCl aus [nBu4N]3[H3V10O28] und PhAsO3H2 in CH3OH/H2O (99:1) entstehen. Die Strukturen sind schematisch unten gezeigt.

    6. Neue Schwefel- und Selen-verbrückte Kupfercluster; ab-initio-Berechnungen von [Cu2nSen(PH3)m]-Clustern (pages 786–790)

      Dipl.-Chem. Stefanie Dehnen, Dipl.-Chem. Ansgar Schäfer, Prof. Dr. Dieter Fenske and Prof. Dr. Reinhart Ahlrichs

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060713

      Die Synthese neuer mittelgroßer Kupfercluster mit ungewöhnlichen Strukturen und eine gelungene Kombination von Experiment und theoretischer Berechnung-das bietet die vorliegende Zuschrift. Durch Umsetzung von CuAc mit PR2R′ (R, R′ = Et, Ph) und E(SiMe3)2 (E = S, Se) konnten die Cluster 14 erhalten werden. Einige davon dürften Zwischenstufen bei der Synthese größerer Clusterkomplexe sein. Die mit ab-initio-Methoden berechnete Struktur von [Cu12Se6(PH3)8] stimmt mit der Struktur von 1 in den Grenzen der Methode überein.

    7. Synthese des Anthrachinongerüsts von Dynemicin A (pages 790–791)

      Prof. Dr. K. C. Nicolaou, Jonathan L. Gross, Michael A. Kerr, Robert H. Lemus, Kiyoshi Ikeda and Kouichi Ohe

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060714

      In greifbare Nahe gerückt scheint die Totalsynthese von Dynemicin A, denn nach der Herstellung des Endiin-Teils gelang nun die des pentacyclischen Anthrachinongerüsts. Ausgehend von 1 sind die Schlüsselschritte der Reaktionssequenz zwei ortho-Metallierungen am Chinolin, die nach Quenchen mit entsprechenden Elektrophilen, Cyclisierung und Oxidation zum Keton 2 führen, das als Vorstufe der Totalsynthese des Cytostaticums und Antibioticums wahrscheinlich geeignet ist.

    8. Borophosphate — eine vernachlässigte Verbindungsklasse: die Kristallstrukturen von MII[BPO5] (MII = Ca, Sr) und Ba3[BP3O12] (pages 791–793)

      Prof. Dr. Rüdiger Kniep, Dr. Güller Gözel, Priv.-Doz. Dr. Brigitte Eisenmann, Dr. Caroline Röhr, Dipl.- Ing. Matthias Asbrand and Prof. Dr. Meral Kizilyalli

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060715

      BO4- und PO4-Tetraeder, die über gemeinsame Ecken miteinander verknüpft sind, bilden das Gerüst der Titelverbindungen. Ca[BPO5] und Sr[BPO5] kristallisieren im Stillwellit-Typ und enthalten Tetraeder-Anionenverbände math image[BPOmath image], die als cyclisch verzweigte Dreier-Einfachketten beschrieben werden können. In Ba3[BP3O12] liegen math imageTetraeder-Anionenverbände in Form von zweifach offen verzweigten Vierer-Einfachketten vor. Nach diesen Befunden und mit Blick auf bekannte Verknüpfungsprinzipien von Tetraedereinheiten ist zu erwarten, daß auch Borophosphate mit Schicht-, Gerüst- und Hohlraumstrukturen zugänglich sind.

    9. Flüssiges Schwefeldioxid als Lewis-acides Solvens für die Alkylierung und Alkoxyalkylierung von Allylsilanen (pages 793–794)

      Prof. Dr. Herbert Mayr, Dipl.-Chem. Gorden Gorath and Bernhard Bauer

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060716

      Das Ionisationsvermögen von flüssigem SO2 reicht aus, um Reaktionen von Acetalen und SN1-aktiven Alkylchloriden mit Allylsilanen ohne zusätzliche Lewis-Säure zu induzieren [GI. (a), X = OCH3, R = PhCH(OCH3,), n-C6H13CH(OCH3) etc.; X = Cl, R = Ph3C, PhMe2C etc.]. Reaktionen in flüssigem SO2 sind ökonomisch und ökologisch attraktiv und enorm einfach durchzuführen.

    10. Stabile, lösliche, konjugierte Kohlenstoffstäbe mit einem persilylethinylierten Polytriacetylen-Rückgrat (pages 794–798)

      John Anthony, Prof. François Diederich, Markus Hobi, Paul Seiler, Dr. Volker Gramlich, Jean-Paul Gisselbrecht, Prof. Maurice Gross and Corinne Boudon

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060717

      Die bis zu fünf Nanometer langen Kohlenstoffstäbe 1–5 wurden durch oxidative Polymerisation von trans-Bis(triisopropylsily;)-geschütztem Tetraethinylethen mit Phenylacetylen als End-Capping-Reagens hergestellt. Nach Röntgenstrukturanalysen haben 1 und 2 perfekt planare, konjugierte Kohlenstoffgerüste. Die Verbindungen 15 werden leicht reduziert, wobei die Zahl der reversiblen Einelektronen-Reduktionsschritte der Zahl der Tetraethinylethen-Einheiten im Stabmolekül entspricht. TIPS = Triisopropylsilyl.3

    11. Ein einfacher Zugang zu homo- und heteroleptischen Platinkomplexen durch Cycloplatinierung ohne den Einsatz lithiumorganischer Verbindungen (pages 798–800)

      Prof. Alexander D. Ryabov and Prof. Rudi van Eldik

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060718

      AgBF, zur Chloridabspaltung und intermediär gebildete HBF4 als Katalysator für den Ligandenaustausch erklären die einfache Synthese homo- und heteroleptischer monomerer Platinkomplexe gemäß Gleichung (a). Z, Z′ = H, Me.

    12. Ein Bauprinzip amorpher Chalkogenide der Übergangsmetalle: „Extrusion” des elektronenreichen Clusters [Re4S2(SO2)4(CN)10]8− aus a-Re2S7 (pages 800–803)

      Prof. Dr. Achim Müller, Erich Krickemeyer, Dr. Hartmut Bögge, Anja Armatage and Prof. Dr. Henryk Ratajczak

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060719

      Diskrete Metallcluster in quasifester Lösung liegen in amorphen Sulfiden der Übergangsmetalle der Gruppen 5–7 in mittleren Oxidationsstufen vor. Eine „chemische” Möglichkeit zu ihrer Charakterisierung bietet die Cyanolyse. So ließ sich aus amorphem Re2S7 in dem Vierkerncluster vorliegen, die Titelverbindung 1 „extrudieren”. Der Remath imageRemath image-Cluster entsteht durch Oxidation des hypothetischen „Zwischenprodukts” [Re43-S)22-S)4(CN)10]8−.

    13. C60H4: Kinetik und Thermodynamik der mehrfachen Addition an C60 (pages 803–805)

      Dr. Craig C. Henderson, Dr. Celeste Mcmichael Rohlfing, Dr. Roger A. Assink and Dr. Paul A. Cahill

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060720

      Identisch sind das Hauptprodukt der kinetisch kontrollierten Reaktion von C60 oder C60H2 mit BH3 und das thermodynamisch stabilste C60H4-Isomer 1. Dies konnte durch ab-initio-Rechnungen vorausgesagt und experimentell belegt werden.

    14. Monoinvertiertes Tetra-p-tolylporphyrin: ein neues Porphyrinisomer (pages 805–808)

      Dr. Piotr J. Chmielewski, Prof. Dr. Lechoslaw Latos-Grażyński, Dr. Krystyna Rachlewicz and Prof. Dr. Tadeusz Głowiak

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060721

      Vertauscht man eine β-Methineinheit und das N-Atom eines Pyrrolrings, erhält man den neuen Porphyrinisomertyp 1, der durch Kondensation von Pyrrol und p-Tolylaldehyd entsteht. Als vierzähniger Ligand, d. h. über die drei N-Atome und das C-Atom des inneren Cyclus koordiniert 1 überraschenderweise NiII-Ionen. Das Gerüst des grünen Metalloporphyrins ist planar.

    15. Zur fragwürdigen Existenz von thioxo-indigoiden Verbindungen, (pages 808–810)

      Prof. Dr. Werner Schroth, Dr. Ekkehard Hintzsche, Dipl.-Chem. Michael Felicetti, Roland Spitzner, Joachim Sieler and Dr. habil. Rhett Kempe

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060722

      Weder in Substanz noch in Lösung scheinen indigoide Verbindungen wie 1 mit Thioxo- anstatt Oxogruppen zu existieren. Die Oxidation leukoindigoider Vorstufen führt in keinem Falle zu 1, sondern in Abhängigkeit von den Heteroatomen X (S, NCH3, NH, O)zu den valenzisomeren 1,2-Dithiinen 2 oder zu makrocyclischen Bisdisulfiden.

    16. Aurophile Schwefelzentren: Synthese und Struktur des Tetragold(I)-Komplexes [(Ph3PAu)4S](CF3SO3)2 · 2 CH2Cl2 (pages 811–812)

      Fernando Canales, Dr. M. Concepción Gimeno, Prof. Dr. Antonio Laguna and Prof. Dr. Peter G. Jones

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060723

      Mehr als drei PR3Au-Liganden konnten erstmals an ein Element der sechsten Hauptgruppe koordiniert werden: Das μ4-S-Atom der Titelverbindung nimmt die apikale Position im tetragonal-pyramidalen Gerüst (Bild rechts) ein, wobei die vier Au-Atome schmetterlingsartig angeordnet sind.

    17. Zur Reaktivität von Phosphacymantrenen gegenüber Palladium(II)- und Palladium(0)- Verbindungen: Synthese, Struktur und Chemie von Pd2Mn2- und Pd3Mn4-Komplexen (pages 812–816)

      Lionel Brunet, Dr. François Mercier, Dr. Louis Ricard and Prof. Dr. François Mathey

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060724

      Koordination unter Beteiligung des Manganatoms kennzeichnet die Komplexe 1 und 2. In 1 bleibt die P-Mn-Bindung erhalten, während sie in 2 geöffnet ist, so daß die P-Atome elektrophil angegriffen werden können.

    18. 1,1-Dimethyl-1H-siliren (pages 816–818)

      Dipl.-Chem. Martin Trommer, Prof. Dr. Wolfram Sander and Claudia Marquard

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060725

      In Lösung, in organischem Glas und in Argonmatrix - die Bestrahlung der Bisdiazoverbindung 1 führt stets zum Siliren 2 als Hauptprodukt, das sowohl direkt IR-spektroskopisch als auch durch seine Abfangprodukte charakterisiert wurde. 2 ist das erste an der Doppelbindung unsubstituierte Siliren.

    19. Synthese und Kristallstruktur des ersten Tetraaminophosphonium-Salzes P(NH2)4I, (pages 818–819)

      Prof. Dr. Wolfgang Schnick, Dipl.-Chem. Stefan Horstmann and Prof. Dr. Alfred Schmidpeter

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060726

      Hochreaktiv und schwerlöslich ist das erste Tetraaminophosphonium-Salz P(NH2)4I, das aus Thiophosphorsäuretriamid zugänglich ist und dessen Struktur röntgenographisch aufgeklärt werden konnte (das Bild rechts zeigt das Kation). Mit dem Säure-Base-Paar H8PNmath imagePNmath image- können erstmals Strukturen über acht Dissoziationsstufen verglichen werden.

    20. In-situ-NMR-Untersuchungen photokatalysierter Hydrierungen mit Parawasserstoff in Gegenwart von Carbonylmetallverbindungen der 6. Gruppe (pages 820–822)

      Dipl.-Chem. Angelika Thomas, Mathias Haake, Prof. Dr. Joachim Bargon and Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm Grevels

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060727

      Hydrierkatalysatoren über die Schulter geschaut: Wie wird das Wasserstoffmolekül intermediär an das Metallatom eines Carbonylkomplexes angelagert? Welche Positionen eines Substratmoleküls werden in der Folge angegriffen? Der Verlauf einer photochemischen Hydrierung [GI. (a)] ließ sich nun erstmals NMR-spektroskopisch über Kernspinpolarisationseffekte verfolgen. M = Mo, Cr.

    21. Bestimmung der relativen Konfiguration durch Distanzgeometrie-Rechnungen mit Proton-Proton-Abständen aus NOESY-Spektren (pages 822–824)

      Dr. Michael Reggelin, Dr. Matthias Köck, Dr. Kilian Conde-Frieboes and Dr. Dale F. Mierke

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060728

      Die Strukturermittlung bei komplizierten Molekülen in Lösung ist eine Herausforderung. Mit Daten aus NMR-Kreuzrelaxationsexperimenten konnten nun die relative Konfiguration und in gewissem Maße sogar die Vorzugskonformation einer flexiblen chiralen Verbindung rechnerisch bestimmt werden, ohne daß Kraftfeldparameter oder konformative Präferenzen vorgegeben werden mußten.

    22. Komplexe aus Lanthanoid(III)-Ionen und makrocyclischen Tetraamiden als synthetische Ribonucleasen: Struktur und katalytische Eigenschaften von [La(tcmc)(CF3SO3)(EtOH)](CF3SO3)2 (pages 824–826)

      Shaid Amin, Prof. Janet R. Morrow, Charles H. Lake and Prof. Melvyn Rowen Churchill

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060729

      Kinetisch inert und dennoch katalytisch aktiv ist der Lanthankomplex 1, während die analogen Eu- und Dy-Komplexe weder die Spaltung von RNA-Oligomeren noch die Umesterung von Phosphorsäurediestern katalysieren. Eine mögliche Erklärung für das abweichende Verhalten ist die Größe des La3+-Ions, die eine Aufweitung der Koordinationssphäre von neun auf zehn ermöglicht.

    23. Jacobson- und Heintschel-Peroxide (pages 826–828)

      Dr. Sei-Hum Jang, Prof. Dr. James E. Jackson, Dr. Prakash Gopalan and Prof. Dr. Bart Kahr

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060730

      Lange unerkannt geblieben waren Peroxide wie 1, die bei der Oxidation der entsprechenden Triarylmethylradikale mit Luftsauerstoff entstehen. Die falsche Annahme, daß Triarylmethylradikale bei der Peroxidation Methyl-Methyl-verknüpft werden, hat Ähnlichkeit mit dem früheren Irrtum, daß das Triphenylmethyldimer Hexaphenylethan sei.

    24. Das erste isolierbare Dithiiran durch Oxidation eines Dithietans (pages 829–830)

      Dr. Akihiko Ishii, Toru Akazawa, Teruo Maruta, Prof. Dr. Juzo Nakayama, Prof. Dr. Masamatsu Hoshino and Dr. Motoo Shiro

      Version of Record online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060731

      Dithiirane galten bislang als instabil und wurden nur als nicht faßbare Zwischenstufen diskutiert. Das Dithiiran 1 hingegen läß sich bequem isolieren, reinigen, spektroskopisch und röntgenographisch sowie durch eine Reihe von chemischen Reaktionen charakterisieren.

  7. Bücher

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