Angewandte Chemie

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18. April 1994

Volume 106, Issue 8

Pages cpi–fmi, 843–951

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060801

  2. Impressum

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060802

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 843–848)

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060803

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Bücher
    1. Cyclodextrine als Bausteine supramolekularer Strukturen und Funktionseinheiten (pages 851–870)

      Prof. Dr. Gerhard Wenz

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060804

      Zu wertvollen Bausteinen in der supramolekularen Chemie sind die Cyclodextrine geworden, da sie leicht zugänglich, selektiv modifizierbar und als Wirte kovalent oder nichtkovalent mit zum Teil sehr unterschiedlichen Gastmolekülen Beziehungen eingehen. Mit Cyclodextrinen können faszinierende Gebilde wie Catenane, Rotaxane und Röhren aufgebaut und interessante Funktionen wie Katalyse, molekulare Erkennung und Transport ausgeübt werden. Auch Anwendungen in Technik, Analytik. Lebensmitteltechnologie und Pharmazie sind möglich, was zugleich ein Ansporn ist, herkömmliche interdisziplinäre Grenzen zu überschreiten und Cyclodextrinverbindungen für weitere Einsatzmöglichkeiten zu entwickeln.

    2. Bestimmung von Reaktionswegen pentakoordinierter Metallkomplexe mit der Strukturkorrelationsmethode (pages 871–888)

      Dr. Thomas Auf Der Heyde

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060805

      Methoden aus der Gruppentheorie und statistische Verfahren mit mehreren unabhängigen Variablen haben die vor 20 Jahren eingeführte Strukturkorrelationsmethode nun zu einem noch wirkungsvolleren Instrument für Struktur-Reaktivitäts-Studien werden lassen. So wurden auf den unten skizzierten Reaktionswegen von (ML5-Komplexen auf Weg C kurzlebige tetraedrische Rh1- und Ir1-Komplexe als Intermediate wahrscheinlich gemacht, und die Vermutung, daß bei fünffach koordinierten PtII- und PdII-Komplexen intramolekulare Austauschreaktionen über einen Berry-Mechanismus erfolgen (Weg B), muß noch einmal neu überdacht werden.

  5. Highlights

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    1. Röntgenstrukturanalyse der Methan-Monooxygenase: ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Oxidation von Methan in biologischen Systemen (pages 889–891)

      Prof. Dr. Bernt Krebs and Dipl.-Chem. Norbert Sträter

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060806

      Große ökologische und technische Bedeutung haben methanothrophe Bakterien, die Kohlenwasserstoffe zu CO2 oxidieren können. Den Schlüssel zum Verständnis der Funktionsweise des Enzyms Methan-Monooxygenase halten die Arbeitsgruppen von S. J. Lippard und von P. Nordlund in Händen, die die Struktur des aktiven Zentrums aufklären konnten. Die Vorgänge bei der Oxidation von Methan zu Methanol mit Luftsauerstoff unter physiologischen Bedingungen [GI. (a)] können somit vielleicht bald auf molekularer Ebene erklärt werden.

      • equation image
    2. Fullerkäfige ohne Kohlenstoff - Fullerane, Fullerene oder Zufall-erene? (pages 891–894)

      Prof. Dr. Reinhard Nesper

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060807

      Fullerenartige Strukturen überall in der Chemie? Zuinindest bei einer ganzen Reihe intermetallischer Phasen sind Strukturbeschreibungen möglich, die Fullerkäfige als Elemente enthalten. Anders als bei den Kohlenstoff-Fullerenen sind in diesen Systemen Einfachbindungen anzunehmen, und man findet keine isolierten Käfige, sondern an endohedrale Polyeder oder Nachbarkäfige kovalent gebundene. Na96In97Z2, Z = Ni, Pd, Pt, beispielsweise läßt sich als Z@In10@Na39@In74 beschreiben.

  6. Zuschriften

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    1. Bildung von Organoplatin-Dendrimeren durch oxidative Addition (pages 895–897)

      Sudhir Achar and Prof. Dr. Richard J. Puddephatt

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060808

      Bis zu einem Pt14-Dendrimer führt die erste konvergente Synthesemethode für Alkylübergangsmetall-Dendrimere. Das Produkt des ersten Wachstumscyclus ist 1. das durch oxidative Addition von 4,4′-Bis(brommethyl)-2,2′-bipyridin an [Me2Pt(tBu2bpy)] und anschließendes Einführen eines PtII-Zentrums mit [Pt2Me4(μ-SMe2)] entsteht.

    2. [Mo57Fe6(NO)6O174(OH)3(H2O)24]15−: über einen hochsymmetrischen Riesencluster mit ungewöhnlichem Hohlraum und die Möglichkeit der Positionierung von paramagnetischen Zentren auf extrem großen Clusteroberflächen, (pages 897–899)

      Prof. Dr. Achim Müller, Dr. Winfried Plass, Erich Krickemeyer, Dipl.-Chem. Stephan Dillinger, Dr. Hartmut Bögge, Anja Armatage, Dr. Anna Proust, Christian Beugholt and Ulf Bergmann

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060809

      Aus 327 Atomen bei einem Molekulargewicht von 9250.9 Da besteht die Titelverbindung, von der man als Cluster des mesoskopischen Bereichs ungewöhnliche Materialeigenschaften erwarten kann. Ein zentrales O33-Polyeder (Bild rechts) spannt den ungewöhnlichen Hohlraum dieses mit vielen analytischen und spektroskopischen Methoden charakterisierten Riesenclusters auf, der auf eine interessante Wirt-Gast-Chemie hindeutet.

    3. Elektrostatische Aktivierung hypervalenter Organoiodverbindungen: Bis(onio)-substituierte Aryliod(III)-Salze (pages 900–901)

      Prof. Dr. Robert Weiß and Dipl.-Chem. Jörg Seubert

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060810

      Eine neue Verbindungsklasse bilden die aus 1 oder Iodosobenzol synthetisierten Titelverbindungen, z.B. 2. Das Oxidationspotential von 1 wird durch die Bis(onio)-Substitution immens gesteigert, so daß sich die neuen Systeme als potente Oxidantien verwenden lassen. Beispiele sind die Dehydrierungen von Monohydrazonen zu Diazoverbindungen und von 1.2-Bishydrazonen zu Alkinen.

    4. Zum Mechanismus der α-Eliminierung: hypervalente Ionenpaarung in einem Iodcarbenium-iodid (pages 901–903)

      Prof. Dr. Robert Weiß, Dipl.-Chem. Michael Rechinger and Dipl.-Chem. Frank Hampel

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060811

      Das erste kristalline Iodcarbeniumiodid ist 1. Wie die Röntgenstrukturanalyse ergab, ist die C-I-I-Sequenz in 1 nahezu linear. Somit enthält 1 ein neuartiges hypervalentes 3c/4e-Bindungssystem und markiert einen charakteristischen Punkt auf der allgemeinen Reaktionskoordinate der polaren α-Dihalogeneliminierung.

    5. 3,6-Diazaxanthyliumsalze: Farbstoffe mit einem neuen Chromophor (pages 903–906)

      Dipl.-Chem. Lutz Eggers, Priv.-Doz. Dr. Walter Grahn, Prof. Dr. Wolfgang Lüttke, Dr. Burkhard Knieriem, Prof. Dr. Peter G. Jones and Axel Chrapkowski

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060812

      Ein neues tricyclisches Gerüst kennzeichnet die violetten, luftempfindlichen Farbstoffe 1. Der Phenylsubstituent X (X = Ph, 4-CF3-C6H4) ist sowohl im Kristall als auch in Lösung orthogonal zum Chromophor angeordnet und der Tricyclus an der Achse C9-O10 abgewinkelt. Im Vergleich zu den viel genutzten Rhodaminen absorbieren die Verbindungen 1 längerwellig und fluoreszieren mit geringeren Quantenausbeuten.

    6. Hinweise auf Raumtemperatursupraleitung im System Bi-Sr-Cu-O (pages 906–908)

      Richard S. Burrows and Prof. Darl H. McDaniel

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060813

      Eine tetragonale Phase SrCuO2 bewirkt möglicherweise das supraleitende Verhalten von im Sol-Gel-Verfahren hergestellten Proben der nominalen Zusammensetzung Bi2Sr2CuO6. Die Meßergebnisse weisen auf eine Sprungtemperatur bis 70°C hin, wobei die Supraleitung auf eine zu weniger als 0.1% in der Probe vorhandene Phase zurückzuführen ist. Acht Proben zeigten Anzeichen von Raumtemperatursupraleitung, bei vierzehn weiteren lagen die Tc-Werte zwischen 25 und 110 K.

    7. Cyclotrimerisierung von Ethin am [(η1-tBu2PCH2PtBu2)Ni0]-Komplexfragment unter Bildung eines η6-Benzolnickel(0)-Komplexes (pages 908–910)

      Dipl.-Chem. Thomas Nickel, Dr. Richard Goddard, Prof. Dr. Carl Krüger and Priv.-Doz. Dr. Klaus-Richard Pörschke

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060814

      Der erste Ni0-Komplex mit einem Aren als Sechs-Elektronen-Ligand ist 1. Der Komplex entsteht durch Verdrängen der Ethenliganden in [(η1-tBu2PCH2PtBu2)Ni(C2H4)2] durch Ethin, das am Phosphannickel-Komplexfragment unterhalb von −50°C (!) cyclotrimerisiert wird. Das Ni-Atom in 1 ist pseudo-linear vom η1-gebundenen Diphosphan- und vom planaren, symmetrisch angeordneten Benzolliganden umgeben.

    8. Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke von Seehunden für das Enantiomer (+)-α-1,2,3,4,5,6-Hexachlorcyclohexan und dessen absolute Konfiguration (pages 911–912)

      Dipl.-Chem. Kattrin Möller, Priv.-Doz. Dr. Heinrich Hühnerfuss, Dr. Roland Kallenborn, Cornelia Bretzke, Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kopf, Dr. Jochen N. Kinkel and Dr. Gerhard Rimkus

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060815

      Nicht als Folge enzymatischer Abbauprozesse, sondern als „bevorzugte Durchlässigkeit” der Blut-Hirn-Schranke für (+)-α-Hexachlorcyclohexan (HCH) wurde die selektive Anreicherung dieses Enantiomers im Hirn von Seehunden interpretiert. Diese Schlüsse zu ziehen war erst möglich, nachdem jetzt die α-HCH-Isomere an einer chiralen Phase mit HPLC getrennt werden konnten. Die Struktur des (+)-Enantiomers konnte röntgenographisch aufgeklärt werden, doch welche Strukturelemente den selektiven Transfer bewirken, ist noch unbekannt.

    9. Synthese und Eigenschaften von 2,4,6-Trimethylphenylboran (Mesitylboran), einer stabilen Alternativverbindung zu Thexylboran (pages 913–914)

      Prof. Keith Smith, Prof. Andrew Pelter and Zhao Jin

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060816

      Vier Vorzüge kennzeichnen Mesitylboran MesBH2 als Reagens: 1) Es ist leicht zugänglich und ziemlich stabil. 2) Es kann nacheinander mit zwei verschiedenen 1-Alkenen umgesetzt werden ([RIGHTWARDS ARROW] MesBR1R2). 3) Die Regioselektivität jeder Einzelreaktion ist >99%. 4) Die Produkte MesBR1R2 lassen sich leicht über MeOBR1R2 oder direkt in BR1R2R3 umwandeln. MesBR1R2 und BR1R2R3 sind wichtige Vorstufen für die Synthese von Ketonen R1R2CO bzw. tertiären Alkoholen R1R2R3COH nach der Cyanoboratmethode.

    10. Ein gemischtvalenter, unsymmetrischer FeIIFEIII-Komplex mit einem terminalen Phenolatoliganden als Modell für das aktive Zentrum violetter saurer Phosphatasen (pages 914–917)

      Dr. Jean-Marc Latour, Elisabeth Bernard, Dr. William Moneta, Jean Laugier, Dr. Sylvie Chardon-Noblat, Dr. Alain Deronzier and Prof. Jean-Pierre Tuchagues

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060817

      Ein Modell für die Struktur, die magnetischen und die elektrochemischen Eigenschaften des aktiven Zentrums von violetten sauren Phosphatasen, das erstmals die terminale Koordination des Tyrosinrests nachahmt, wurde mit einem neuen, siebenzähnigen Phenolatoligandensystem erhalten. Die Instabilität des reduzierten FeIIFeII-Zustands der Enzyme scheint auf den terminalen Liganden zurückzuführen zu sein, da der Phenolatoligand im Modell diesen destabilisiert.

    11. Durch Cu-Komplexe vermittelte reduktive Disproportionierung von NO: Nachahmung der Bildung von N2O durch Kupferproteine und Heterogenkatalysatoren (pages 917–919)

      Christy E. Ruggiero, Susan M. Carrier and Prof. William B. Tolman

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060818

      Zu Nitrito-O,O-kupferkomplexen und Distickstoffoxid reagieren die Nitrosylkomplexe [LCu(NO)] (L = substituiertes Tris(pyrazolyl)hydridoborat), ein Prozeß, der in der Natur vorkommende Umwandlungen, an denen Cu-Ionen in Proteinen und Zeolithen mitwirken, nachahmt. Dimere Cu2-Komplexe können nach den Ergebnissen der kinetischen Untersuchungen als am geschwindigkeitsbestimmenden Schritt beteiligt ausgeschlossen werden, was darauf hindeutet, daß NO an ein Metall-Ion bindet.

    12. Synthese eines chiralen Nitroxyl-Radikals und spontane Enantiomerentrennung bei der Kristallisation (pages 919–921)

      Dr. Rui Tamura, Dr. Nagao Azuma, Prof. Akira Matsumoto, Shinsuke Susuki, Fumio Toda, Dr. Akio Kamimura and Dr. Kenzi Hori

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060819

      Enantiomere Einkristalle, als Konglomerat vorliegend, entstehen bei der langsamen Kristallisation der gemäß (a) zugänglichen chiralen Nitroxyl-Radikale 1, R = H, Me. Ursächlich für die spontane Enantiomerentrennung dürfte die ungewöhnliche Anordnung von 1 im Kristall sein.

    13. Enzymatische Glättung dünner organischer Schichten (pages 921–923)

      Prof. James K. Whitesell, Dr. Hye Kyung Chang and Christopher S. Whitesell

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060820

      Wie mit einem Rasierapparat können die aus dünnen Peptidschichten herausragenden einzelnen Kettenenden mit Alanin- und Leucin-Aminopeptidase gekürzt werden. Bei der Herstellung dichtgepackter Schichten helicaler Peptide läßt sich die Länge der Peptidketten nicht kontrollieren; mit dem hier beschriebenen enzymatischen Abbau ist die nachträgliche Glättung möglich, die für potentielle Anwendungen dieser Schichten als Lichtwellenleiter wichtig ist.

    14. Eine kurze Totalsynthese von (±)-Mamanuthachinon über eine exo-Diels-Alder-Reaktion (pages 923–925)

      Taeyoung Yoon, Prof. Samuel J. Danishefsky and Susan de Gala

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060821

      In nur acht Stufen wurde die cytotoxische Titelverbindung 1 dank unerwartet hoher exo-Selektivität im Schlüsselschritt synthetisiert. Ursache dieser Selektivität sind wahrscheinlich sterische Faktoren; das Dien enthält eine geminale Dimethylgruppe, das Dienophil einen sperrigen Arylrest.

    15. Bedeutung der Kohlenhydratregion in Calicheamicin für die DNA-Erkennung: Vergleich der DNA-Spaltungsaktivität von enantiomeren Calicheamicinonen (pages 925–927)

      Dr. Jayshree Aiyar, Dr. Stephen A. Hitchcock, Dr. Derek Denhart, Dr. Kevin K. C. Liu, Prof. Samuel J. Danishefsky and Prof. Donald M. Crothers

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060822

      Das bezüglich der Konfiguration unnatürliche Aglycon-Analogon 1 (R = Ac) von Calicheamicin γmath image spaltet Doppelstrang-DNA effektiver als das natürliche ent-1. Wird die Effizienz dieser Spaltung beim Endi-in-Effektor maßgeblich von dessen Konfiguration bestimmt, so hat die Sequenzselektivität von Calicheamicin ihre Ursache in der Saccharid-Erkennungseinheit.

    16. Eine konvergente Totalsynthese von Calicheamicin γI1 (pages 928–931)

      Dr. Stephen A. Hitchcock, Serge H. Boyer, Margaret Y. Chu-Moyer, Steven H. Olson and Prof. Samuel J. Danishefsky

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060823

      Konvergenter geht's nicht: Dank einer ausgeklügelten Schutzgruppenstrategie gelingt das „Endspiel” der Totalsynthese von Calicheamicin γmath image, aus dem Aglycon ent-1 (siehe vorherigen Beitrag; R = SSMe, ketalgeschützt) und dem Glycosyl-Donor 2 in nur drei Schritten: Kupplung, Deketalisierung und Abspaltung der Schutzgruppen.

    17. Ether-umhüllte Natrium-Ionen in Salzen mit π-Kohlenwasserstoff-Anionen: Kristallisation, Strukturen und semiempirische Solvatationsenergien, (pages 931–934)

      Prof. Dr. Hans Bock, Dipl.-Chem. Andreas John, Dipl.-Chem. Claudia Arad, Dipl.-Chem. Christian Näther and Dr. Zdenek Havlas

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060824

      Optimal solvatisierte Na+-Ionen bilden sich in etherartigen Lösungsmitteln bei der Einelektronen-Reduktion ungesättigter Kohlenwasserstoffe mit ausgedehnten π-Systemen, z.B. Perylen, durch Natrium. Meist handelt es sich um solvens-getrennte Radikalanionsalze. Die Koordinationszahl von Na+ beträgt je nach Solvens 6,7 oder 8 (vgl. 1). Aus den Strukturdaten lassen sich näherungsweise Solvatationsenthalpien berechnen. die mit der Laborerfahrung übereinstimmen.

    18. Hexaspiro[2.4.2.4.2.4.2.4.2.4.2.4]dotetraconta-4,6,11,13,18,20,25,27,32,34,39,41-dodecain — ein explodierendes [6]Rotan, (pages 934–936)

      Prof. Dr. Armin de Meijere, Dr. Sergei Kozhushkov, Dr. Carsten Puls, Mark J. Cooney, Prof. Dr. Lawrence T. Scott, Dipl.-Chem. Thomas Haumann and Priv.-Doz. Dr. Roland Boese

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060825

      Hauptprodukt der oxidativen Kupplung des acyclischen Trimers von 1,1-Diethinylcyclopropan ist die Titelverbindung 1. Die Röntgenstrukturanalyse belegt eine ausgeprägte elektronische Wechselwirkung zwischen den Spirocyclopropan- und den angrenzenden Butadiin-Einheiten. Auch ein Dehydrononamer (C63H36) wurde isoliert.

    19. Cellulose in Schweizers Reagens: ein stabiler, polymerer Metallkomplex hoher Kettensteifheit (pages 936–939)

      Prof. Dr. Walther Burchard, Dipl.-Chem. Bernd Seger, Dr. Norbert Habermann, Prof. Dr. Peter Klüfers and Dr. Ulf Wilhelm

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060826

      Je Monomer-Einheit doppelt deprotoniert, als Chelatligand an Cu2+ gebunden und versteift durch starke Wasserstoffbrückenbindungen des Typs O-H…O -so liegt Cellulose in Schweizers Reagens vor (Bild rechts), das seit 1857 bekannt und heute Grundlage eines technischen Prozesses zur Membranherstellung ist. Die neuen Erkenntnisse wurden durch das Zusammenspiel von Koordinationschemie und Polymeranalytik gewonnen.

    20. Porphyrine mit biskonkavem Gerüst (pages 939–941)

      Dr. Yvan Ramondenc, Mag. Reinhold Schwenninger, Dipl.-Chem. Thao Phan, Prof. Dr. Bernhard Kräutler, Mag. Karl Gruber and Doz. Dr. Christoph Kratky

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060827

      Neuartige, „dreidimensional strukturierte” Porphyrine wurden stufenarm über β,β′-disubstituierte Pyrrole hergestellt. In den entsprechenden biskonkaven Metalloporphyrinen (Bild rechts) schränken die peripheren Gruppen auf beiden Seiten der Porphyrinebene den axialen Zugang zum Metallzentrum ein. Dies läßt selektive Wechselwirkungen mit Gastmolekülen und interessante katalytische Eigenschaften erwarten.

    21. Propellerisomerie des Triphenylphosphanliganden in Halbsandwich-RuII-Komplexen (pages 941–944)

      Prof. Dr. Henri Brunner, Dipl.-Chem. Ralf Oeschey and Dr. Bernd Nuber

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060828

      Nur in der Propellerchiralität des Triphenylphosphanliganden unterscheiden sich die zwei Modifikationen des metallorganischen Komplexsalzes 1. Dieses weist also neben dem stereogenen Ruthenium- und Kohlenstoffatom noch ein weiteres, im Formelbild nicht dargestelltes Chiralitatselement auf: die Propellerkonfiguration des Ph3P-Liganden.

    22. Ein extrem langlebiges Triplett-Carben; Reaktivität, optisches Absorptionsspektrum und Kinetik hochsubstituierter Diarylcarbene (pages 944–946)

      Prof. Dr. Hideo Tomioka, Hidetsumo Okada, Tetsuya Watanabe and Katsuyuki Hirai

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060829

      Eine halbe Sekunde in Lösung bei Raumtemperatur beträgt die Lebensdauer des Didurylcarbens 1. Es läßt sich thermisch und photolytisch aus der entsprechenden Diazoverbindung erzeugen und reagiert unter Dimerisierung sowie vor allem intramolekularer CH-Insertion. Wichtig für die Stabilisierung des Carbens sind primär die ortho-Methylgruppen, darüber hinaus aber üben die meta-Methylgruppen einen zusätzlichen „Stützeffekt” aus.

    23. Donor-stabilisiertes Aluminium(II)-bromid (pages 946–948)

      Dipl.-Chem. Mario Mocker, Prof. Dr. Christian Robl and Prof. Dr. Hansgeorg Schnöckel

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060830

      Aus kryochemisch hergestelltem AlBr und AlBr3 bildet sich in Anisol Donor-stabilisiertes AIBr2, das in Form gelber Nadeln der Zusammensetzung AI2Br4·2 Anisol ausfällt. Im festen Zustand ist die Verbindung bei Raumtemperatur gegenüber einer Disproportionierung in Al und AlIII-Spezies stabil. Der Al-Al-Abstand im Addukt ist mit 252.7 pm ähnlich kurz ist wie im Radikalanion [AI2R4]˙− (R = CH(SiMe3)2) mit einer durch π-Bindungsanteile verstärkten Al-Al-σ-Bindung (253 pm).

  7. Bücher

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