Angewandte Chemie

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2. Mai 1994

Volume 106, Issue 9

Pages i–i, fmi–fmi, 955–1066

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page i)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060901

  2. Impressum

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
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    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060902

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 955–960)

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060903

  4. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Wendepunkte der Katalyse (pages 963–989)

      Prof. Sir John Meurig Thomas

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060904

      Alles ist interessant, aber nicht alles ist wichtig - diese Erkenntnis gilt es beim Studium der Katalyse zu beherzigen, denn mit den vielen leistungsfähigen Techniken können heute beliebig viele Informationen über Katalysatoren unter Betriebsbedingungen oder über Modellsysteme gewonnen werden. Was aus der Geschichte der Katalyse auch heute noch wissenswert und unterhaltend(!) ist, z. B. daß das katalytische Cracken von einem Motorsportenthusiasten erfunden wurde, das schildert der Aufsatz im ersten Teil. Im zweiten werden neuere Ergebnisse über Festkörperkatalysatoren präsentiert und im Vergleich mit Biokatalysatoren diskutiert.

    2. Nucleophilie- und Elektrophilieskalen als Ordnungsprinzipien polarer organischer und metallorganischer Reaktionen (pages 990–1010)

      Prof. Dr. Herbert Mayr and Dipl.-Chem. Matthias Patz

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060905

      Ist eine bestimmte Reaktion zwischen einem Elektrophil und einem Nucleophil realisierbar? Vor dieser Frage steht man häufig bei der Syntheseplanung. Hier werden Elektrophilie- und Nucleophilieskalen vorgestellt, die hilfreiche Antworten geben können. Vom Nucleophil unabhängige Elektrophilieskalen aufzustellen steht dabei im Widerspruch zum Reaktivitäts-Selektivitäts-Prinzip, das allerdings als Sonderfall erkannt wird.

  5. Highlights

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    8. Bücher
    1. Die ersten Totalsynthesen von Taxol (pages 1011–1013)

      Dr. Ludger Wessjohann

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060906

      Ein Meilenstein der Naturstoffchemie ist die Totalsynthese des zur Zeit vielversprechendsten und synthetisch extrem anspruchsvollen Antikrebsmittels Taxol, die unabhängig voneinander den Arbeitsgruppen von R.A. Holton und K.C. Nicolaou gelang. Mit diesem vorläufigen Höhepunkt dürfte der vermutlich weltweit größte Aufwand zur Totalsynthese einer Einzelverbindung jedoch nicht beendet sein.

    2. Strukturverzerrungen in reaktiven chemischen Zwischenstufen (pages 1014–1016)

      Prof. Dr. Terry A. Miller

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060907

      Das Benzol-Radikalkation ist kein reguläres Sechseck. Diese bisher nur mit PE-Spektren von Benzol, ESR-Spektren von C6H6+ in einer Freonmatrix oder der laserinduzierten Fluoreszenz halogensubstituierter Benzole belegte Aussage wurde durch die Ergebnisse von ZEKE-PE-Experimenten von Müller-Dethlefs et al. stark gestützt. Sie sollten bald zu einer Quantifizierung des Jahn-Teller-Effekts und der daraus resultierenden Stabilisierungsenergie bei C6H6+ führen.

    3. Heterodimetallkomplexe mit unverbrückter, polarer Metall-Metall-Bindung (pages 1016–1018)

      Prof. Dr. Max Herberhold and Dr. Guo-Xin Jin

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060908

      Ohne überbrückende Liganden stabil sind die Metall-Metall-Bindungen der heterodinuclearen Komplexe 1 und 2. Die Kombination Metall in hoher Oxidationsstufe/Metall in niedriger Oxidationsstufe führt dazu, daß diese Bindungen stark polarisiert sind. Auf die Reaktivität derartiger Systeme darf man gespannt sein - vor kurzem gelang schon die direkte CO2-Insertion in die Zr-Fe- sowie Zr-Ru-Bindung verwandter Komplexe. R = P-Tolyl.

      • equation image

      .

  6. Zuschriften

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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Synthese und Ringöffnungspolymerisation hochgespannter [2]Ruthenocenophane (pages 1019–1021)

      James M. Nelson, Dr. Alan J. Lough and Prof. Ian Manners

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060909

      Nur eine Ethylenbrücke verklammert die Cp2Ru-Einheit in [2]Ruthenocenophan. Dies führt zu einem hoch gespannten Molekülgerüst (Strukturbild rechts) und macht [2]Ruthenocenophane zu geeigneten Edukten für die thermische Ringöffungspolymersiation zu Poly(ruthenocenylethylenen).

    2. Synthese und Struktur neuer kationischer Squarylium-Farbstoffe (pages 1021–1023)

      Prof. Dr. Hiroyuki Nakazumi, Kazuhisa Nakai, Kakuzo Isagawa and Kazuki Natsukawa

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060910

      In den nahen IR-Bereich verschoben sind die Absorptionsmaxima der Kationen 1. Sie lassen sich ohne Basenzusatz durch Umsetzung von Benzothiazoliumiodiden mit Quadratsäure im Verhältnis 3:2 synthetisieren. Der Chromophor von 1 ist nicht vom Triarylmethan-, sondern vom Polymethintyp. − R = Bu, Pr, Et.

    3. Iodketten in (Me4Sb)3I8 und isolierte Triiodid-Ionen in Me4AsI3 (pages 1023–1024)

      Michael Denker, Prof. Dr. Hans Joachim Breunig, Klaus Heinz Ebert and Prof. Dr. Ulrich Behrens

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060911

      Golden glänzende Kristalle des Halbleiters Me4SbI8 enthalten freie geordnete Iodketten (Bild rechts), die durch die Koordination von drei Me4Sb+ -Ionen an jedes zweite I-Atom der Kette stabilisiert werden. Die Ketten zerbrechen, wenn das Octaiodid gelöst wird. Me4Sb8 kann leicht aus Me4SbI und I2 hergestellt werden.

    4. Transanulare Additionen von Methyllithium an 5,12: 6,11-Di[1,2]benzenodibenzo[a,e]cycloocten und dessen 5,6-Epoxy-Derivat (pages 1024–1026)

      Priv.-Doz. Dr. Rainer Herges, Dipl.-Chem. Helfried Neumann and Dipl.-Chem. Frank Hampel

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060912

      Abweichen vom üblichen Reaktionsmuster gespannter Olefine und Epoxide setzen sich die Titelverbindungen mit MeLi um. So entsteht beispielsweise in einer nucleophilen, transanularen Homo-1,4-Addition aus 1 das Inden-Derivat 2; beim 5,6-Epoxid findet eine analoge transanulare Substitution statt.

    5. Vom Tripeldecker zum Metallabenzol: eine neue Generation von Sandwichkomplexen (pages 1026–1028)

      Dipl.-Chem. Ulrike Bertling, Dr. Ulli Englert and Prof. Dr. Albrecht Salzer

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060913

      Wie lassen sich drei C5-Liganden und zwei Metallatome noch anordnen? Den klassischen Tripeldeckern A und den Cp-verbrückten Zweikernkomplexen B konnte nun erstmals ein einfacher Sandwichkomplex mit Metallabenzol-Ligand-Strukturtyp C-an die Seite gestellt werden.

    6. Ein neuer Sauerstoff-Tripodligand und erste p- und d-Element-Komplexe (pages 1028–1030)

      Prof. Dr. Ulrich Kölle, Thomas Rüther, Nathalie Le Narvor, Ulli Englert and Prof. Dr. Wolfgang Kläui

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060914

      Die Stabilisierung hoher Oxidationsstufen in sechsfacher Sauerstoffkoordination gelingt mit dem dianionischen Tripodliganden 1. Mit ihm und dem Methyl-Analogen werden B-, Si-, Ti-, Nb-, Co- und Ru-Komplexe synthetisiert. Nach NMR- und elektrochemischen Untersuchungen hat der Ligand 1 eine geringere Ligandenfeldstärke als Wasser.

    7. Asymmetrisch 1,6-induzierte Hetero-Diels-Alder-Reaktion chiraler Oxabutadiene zur De-novo-Synthese enantiomerenreiner Kohlenhydrate: Umkehr der Seitendifferenzierung durch Variation des Lewis-Säure-Initiators (pages 1031–1032)

      Prof. Dr. Lutz F. Tietze, Dr. Christoph Schneider and Dipl.-Chem. Andrea Montenbruck

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060915

      Mit exzellenter endo/exo-Selektivität und sehr guter induzierter Diastereoselektivität gehen aus chiralen Oxazolidinonen zugängliche Oxabutadiene wie 1 mit dem Enolether 2 in Gegenwart von Lewis-Säuren Hetero-Diels-Alder-Reaktionen ein. Durch Variation der Lewis-Säure kann dabei die Seitendifferenzierung umgekehrt werden. Aus 1 und 2 ensteht mit Me2AlCl als Initiator fast ausschließlich das endo-Produkt 3, mit Trimethylsilyltriflat (TMS-OTf) dagegen das andere endo-Produkt 4.

    8. C70 ist stabiler als C60: experimentelle Bestimmung der Bildungswärme von C70 (pages 1033–1035)

      Dr. Hans-Dieter Beckhaus, Dr. Sergej Verevkin, Prof. Dr. Christoph Rüchardt, Prof. Dr. Frančois Diederich, Dr. Carlo Thilgen, Dr. Hans-Ulrich Ter Meer, Dr. Holger Mohn and Dr. Wolfgang Müller

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060916

      C60, C70…Graphit, Diamant. Erst die akkurate kalorimetrische Bestimmung der Standardbildungsenthalpien von hochreinem C60 und C70 bestätigt jetzt die nach Rechnungen erwarteten fundamentalen Aussagen zur Stabilität in der Reihe der allotropen Kohlenstofformen. MM3-Kraftfeldrechnungen sagen die experimentellen Werte am besten voraus.

    9. Reaktionen von [(C5Me5)ZrF3] mit AlMe3 - Synthese und Struktur eines Zirconium-Aluminium-Kohlenstoff-Clusters (pages 1035–1037)

      Dipl.-Chem. Axel Herzog, Prof. Dr. Herbert W. Roesky, Dr. Zdirad Zak and Dr. Mathias Noltemeyer

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060917

      Durch Methylgruppenübertragung von 2 auf 1 wurde der erste Zr3Al6C7-Cluster 3 erhalten [Gl.(a)]. Sechs Metallatome bilden einen durch Al- und C-Atome abgeschirmten offenen Würfel mit besonders kurzen Zr-Ai-Abständen. Zr/Al/C-Verbindungen sind im Zusammenhang mit Ziegler-Natta-Katalysatoren von Interesse

      • equation image
    10. Reaktionen eines Iminophosphoranyliden-carbenoids (pages 1037–1039)

      Prof. Dr. Edgar Niecke, Dr. Wolfgang Schilbach, Dr. Volker von der Gönna, Dr. Dietrich Gudat and Dr. Martin Nieger

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060918

      Interessante Abfangprodukte mit Phosphanen und Chlortrimethylsilan bildet das neuartige intermediär gebildete Phosphoranylidencarbenoid 1: Mit PPh3 entsteht das Phosphoniomethanid 2, mit PMe3 das Dihydrodiphosphet 3 und mit ClSiMe3 bildet sich das Imino(methylen)phosphoran 4. R = 2,4,6-tBu3C6H2, R′ = Ph, Me.

    11. Zusammensetzung von Protocyanin, einem selbstorganisierten supramolekularen Pigment aus der Kornblume Centaurea cyanus (pages 1039–1040)

      Prof. Dr. Tadao Kondo, Minoru Ueda, Dr. Hirotoshi Tamura, Prof. Dr. Minoru Isobe, Prof. Dr. Toshio Goto and Dr. Kumi Yoshida

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060919

      Nicht durch Dekonstruktion sondern durch Rekonstitution konnte die Zusammensetzung des Kornblumen-Pigments Protocyanin geklärt werden. Es ist ein Komplex aus einem Anthocyanin und einem Malonylflavon sowie Eisen(III)- und Magnesium-Ionen, wie aus dem Vergleich der optischen und massenspektrometrischen Befunde von natürlichem und rekonstituiertem Protocyanin hervorgeht.

    12. Axial-chirale Amidinium-Ionen mit Biarylgerüst: ein neuer Strukturtyp für die Wirt-Gast-Chemie (pages 1041–1043)

      Dipl.-Chem. Stefan Lehr, Dipl.-Chem. Karin Schütz, Dr. Markus Bauch and Dr. Michael W. Göbel

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060920

      Als Rezeptoren und Katalysatoren in der Wirt-Gast-Chemie empfehlen sich die Titelverbindungen. Die stereoselektive Ringschlußreaktion von Aminonitrilen ist der Schlüssel zur Synthese dieses neuen Typs axial-chiraler Kationen. Hierbei prägt das Chiralitätszentrum der Seitenkette, das einer α-Aminosäure entstammt, seine absolute Konfiguration dem Biarylgerüst auf. Dieses Prinzip macht eine breite Palette von Zielstrukturen, z. B. 1, zugänglich.

    13. Dibrompentoxid Br2O5 (pages 1043–1044)

      Dieter Leopold and Prof. Dr. Konrad Seppelt

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060921

      Farblos und nur bis −40°C stabil ist das neue Bromoxid Br2O51, das kristallographisch charakterisiert werden konnte. Das Molekül hat eine symmetrische Struktur mit ekliptischer Anordnung der terminalen Sauerstoffatome; in I2O5 stehen diese auf Lücke.

    14. Methylbismut(v)-Verbindungen (pages 1044–1046)

      Dipl.-Chem. Stephan Wallenhauer and Prof. Dr. Konrad Seppelt

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060922

      Eine bis 150°C beständige und drei unbeständige Alkylbismut(v)-Verbindungen konnten mit BiMe4+CF3SO3- bzw. BiMe3Cl2, BiMe5 und [Li(thf)4]+ BiMe6- erstmals hergestellt und röntgenographisch untersucht werden. Die Bauprinzipien der Tetra- und Hexamethylverbindung sowie des Dichlorids sind erwartungsgemäß Tetraeder, Oktaeder bzw. trigonale Bipyramide. Für blauviolettes BiMe5 hätte man jedoch aufgrund der Farbe eine quadratische Pyramide und nicht die trigonale Bipyramide erwartet.

    15. Synthese ungesättigter Aminosäuren durch [3,3]-sigmatrope Umlagerung chelatverbrückter Glycinesterenolate (pages 1046–1047)

      Dr. Uli Kazmaier

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060923

      Die hochdiastereoselektive Bildung ungesättigter α-Aminosäuren 2 durch Umlagerung von 1 gelang nun unter milden Bedingungen und mit sehr guten Ausbeuten über Metallenolate. Die Ireland-Variante über Silyketenacetale wird hierdurch ergänzt und zum Teil in Ausbeute und Selektivität sogar übertroffen. Z = Benzyloxycarbonyl.

    16. Synthese, Kristall- und Molekülstruktur von Boc-Pro-ΔPhe-Ala-ΔPhe-Ala-OMe, einem Pentapeptid mit ungewöhnlicher ß-Turn-Bandstruktur (pages 1048–1050)

      Tapas Kumar Mal, Prof. Virander Singh Chauhan, Kanagalaghatta Ramabhatta Rajashankar and Prof. Suryanarayanarao Ramakumar

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060924

      Weder eine Helix- noch eine spiralartige β-Turn-Bandstruktur, sondern ein ebenes β-Turn-Band - man könnte von einem β-Turn-Brett sprechen - bildet die Titelverbindung. Peptide mit 2,3-Didehydroaminosäureresten (α,β-Didehydroaminosäureresten) wie Dehydrophenylalanin (ΔPhe) sind als Modellverbindungen für das Studium von Struktur-Wirkungs-Beziehungen von großem Interesse, da die Dehydroaminosäuren die Konformation und den enzymatischen Abbau von Peptiden stark beeinflussen. Aufschlußreich ist der Vergleich der Struktur der Titelverbindung mit der entsprechender Aib-enthaltender Peptide.

    17. 11,12-Bis(diethylamino)nonatriafulvalen, das erste “aromatische” Nonafulven (pages 1050–1052)

      Dr. Shengyong Chai and Prof. Dr. Markus Neuenschwander

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060925

      Als Cyclopropenylio-cyclononatetraenid, d.h. in der dipolaren Struktur 1 ± (mit eingeebnetem Neunring), liegt die Titelverbindung 1 vor. Dies gilt laut NMR-Untersuchungen für den gesamten geprüften Bereich von -50 bis +50°C und selbst in unpolaren Solventien.

    18. Synthese und Struktur des ersten dimeren Iminoalans mit einem Al2N2-Heterocyclus (pages 1052–1054)

      Dipl.-Chem. Stephan Schulz, Ludger Häming, Dr. Regine Herbst-Irmer, Prof. Dr. Herbert W. Roesky and Prof. George M. Sheldrick

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060926

      Ein nahezu ideal planarer AI2N2-Ring als zentrale Einheit und den niedrigsten Oligomerisationsgrad der Verbindungsklasse weist das dimere Iminoalan 1 auf, das aus (Cp*Al)4 und Me3SiN3 entsteht. Daß sich kein Heterocuban bildet, ist auf den sterischen Anspruch der Cp*- und SiMe3-Gruppen zurückzuführen.

    19. Einstellbare supramolekulare Strukturen eines Gluconamids mit einer Imidazolgruppe (pages 1054–1055)

      Rudi J. H. Hafkamp, Dr. Martinus C. Feiters and Prof. Dr. Roeland J. M. Nolte

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060927

      Durch eine Veränderung des pH-Werts oder der CuII-Konzentration läßt sich die durch Selbstorganisation des amphiphilen Gluconamids 1 gebildete Überstruktur beeinflussen. Bei pH4.5 bilden sich Vesikel, bei pH8.5 Fasern und hohle Röhren; in Gegenwart von CuII-Ionen entstehen Helices.

    20. [{(Et2O)Mg}6(NPh)4Br4]: eine aus einer Imidobis(magnesiumbromid)-Lösung erhaltene Magnesiumimid-Käfigverbindung (pages 1056–1057)

      Tony Hascall, Dr. Marilyn M. Olmstead and Prof. Philip P. Power

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060928

      Grignard-Verbindungen und Amine wurden schon 1903 zu „Dimagnesylaminen” RN(MgX)2 umgesetzt. Jetzt konnte erstmals eine kristalline Verbindung aus einer PhN(MgBr)2-Lösung in Ether erhalten und durch Röntgenstrukturanalyse charakterisiert werden. Die Titelverbindung hat ein Mg6N4-Adamantangerüst; jedes Mg2+-Ion ist durch Ethermoleküle solvatisiert, und die vier Br - Ionen befinden sich oberhalb der vier sechsgliedrigen Ringen des Mg6N4 - Käfigs.

    21. Starke, spezifische Bindung sechs verschiedener DNA-Sequenzen an einen konformativ flexiblen DNA-Makrocyclus (pages 1057–1059)

      Ethel Rubin and Prof. Eric T. Kool

      Version of Record online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19941060929

      Die Erkennung von Sequenzen aus insgesamt 48 Nucleotiden mit nur 35 Nucleotiden gelingt mit dem cyclischen 35mer-Oligonucleotid (rechts im Zentrum des Bilds), dessen Design, Synthese und Bindungseigenschaften beschrieben werden. Die Entwicklung des Oligonucleotid-Makrocyclus zeigt Wege, die Bindungseigenschaften von DNA - Molekülen durch mehr als die Änderung der primären Nucleotidsequenz zu steuern.

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