Angewandte Chemie

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1. September 1995

Volume 107, Issue 17

Pages cpi–fmi, 1927–2055

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071701

  2. Impressum

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
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    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071702

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 1927–1933)

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071703

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    1. Neuartige Porphyrinoide für Chemie und Medizin durch biomimetische Synthesen (pages 1941–1957)

      Prof. Dr. Burchard Franck and Dr. Ansgar Nonn

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071704

      Intensivst-Farbstoffe mit bis zu 50mal größeren Extinktionskoeffizienten als der technisch wichtige Farbstoff Indigo sind das rote 18 π-, das violette 26 π- und das blaue 34 π-Porphyrin im Bild unten. Bei diesen Porphyrinen besteht eine lineare Beziehung zwischen der Wellenlänge der intensivsten Soret-Banden und der π-Elektronenzahl im Makrocyclus. Mit Synthesen nach dem Vorbild der Natur ist eine Vielfalt expandierter, überbrückter, invertierter oder an den N-Atomen substituierter Porphyrin-derivate zugänglich mit interessanten Eigenschaften für chemische und medizinische Anwendungen.

    2. Molekulares Prägen (Imprinting) in vernetzten Materialien mit Hilfe von Matrizenmolekülen – auf dem Weg zu künstlichen Antikörpern (pages 1958–1979)

      Prof. Dr. Günter Wulff

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071705

      Kann man Antikörper synthetisch herstellen? Gelingt es, Abdrücke von Molekülen in organischen oder anorganischen Polymeren zur selektiven, molekularen Erkennung zu erzeugen? Um solches zu erreichen, werden vernetzte Polymere in Gegenwart von Matrizenmolekülen (Templaten, rechts oben) hergestellt. Nach deren Entfernen verbleiben Mikrohohlräume von spezifischer Form und mit definierter Anordnung von Haftgruppen (rechts unten). Anwendungen zur chromatographischen Enantiomerentrennung, als Chemosensoren, als künstliche Antikörper, als Katalysatoren und als Enzymmodelle sind möglich.

  5. Highlights

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    5. Aufsätze
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    8. Bücher
    1. Katalytische Ringschluß-Metathese: ein neues, leistungsfähiges Konzept zur C-C-Verknüpfung in der Organischen Synthese (pages 1981–1984)

      Prof. Dr. Hans-Günther Schmalz

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071706

      Eine klassische Reaktion der Organometallchemie wird für die Organische Synthese entdeckt: die Olefinmetathese. In diesem Highlight werden die methodischen Vorarbeiten und die bisherigen beeindruckenden Syntheseerfolge – mit der Totalsynthese des Fluvirucin-B1-Aglycons 1 durch A. H. Hoveyda et al. als Höhepunkt – vorgestellt.

    2. Verbogene Sandwich-Verbindungen: [1]Ferrocenophane und [2]Ruthenocenophane (pages 1985–1987)

      Prof. Dr. Max Herberhold

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071707

      Den Weltrekord der Neigungswinkel in [1]Ferrocenophanen hält Komplex 1, dessen Schwefelatom bislang das kleinste Brückenatom in [1]Metallocenophanen ist (I. Manners et al., Angew. Chem.1995, 107, 1633). Je höher die Ringspannung in Metallocenderivaten ist, um so leichter reagieren sie zu Polymeren wie 3, das beim Entschwefeln von 2 mit Phosphan entsteht. Da die Metallatome in solchen Polymeren in regelmäßigen Abständen angeordnet sind, verspricht man sich von ihnen interessante Materialeigenschaften.

  6. Zuschriften

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    8. Bücher
    1. Palladacyclen als strukturell definierte Katalysatoren für die Heck-Olefinierung von Chlor- und Bromarenen (pages 1989–1992)

      Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Christoph Broßmer, Dr. Karl Öfele, Claus-Peter Reisinger, Thomas Priermeier, Dr. Matthias Beller and Dr. Hartmut Fischer

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071708

      Die katalytische C-C-Kupplung von Chlorarenen sowohl durch Heck- als auch durch Suzuki-Reaktion gelingt erstmals mit neuen Palladacyclen vom Typ 1 mit R beispielsweise o-Tolyl oder Mesityl. Sie sind um Größenordnungen aktiver als herkömmliche Katalysatoren und darüber hinaus auch thermisch erheblich robuster. Vor allem unterbleiben die Spaltung von P-C-Bindungen und die Abscheidung von Palladium. Analoge Umsetzungen von Bromarenen lassen sich mit 1 ebenfalls vorteilhaft katalysieren. – Die Heck-Reaktion von Halogenarenen mit Vinylderivaten (z.B. n-Butylacrylat) führt in einem Schritt zu (E)-Styrolderivaten. Bei der Suzuki-Reaktion werden Halogenarene mit Phenylboronsäure ebenfalls einstufig zu Biphenylderivaten umgesetzt.

    2. Palladacyclen als effiziente Katalysatoren für Arylkupplungsreaktionen (pages 1992–1993)

      Dr. Matthias Beller, Dr. Hartmut Fischer, Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Karl Öfele and Dr. Christoph Broßmer

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071709

      Die katalytische C-C-Kupplung von Chlorarenen sowohl durch Heck- als auch durch Suzuki-Reaktion gelingt erstmals mit neuen Palladacyclen vom Typ 1 mit R beispielsweise o-Tolyl oder Mesityl. Sie sind um Größenordnungen aktiver als herkömmliche Katalysatoren und darüber hinaus auch thermisch erheblich robuster. Vor allem unterbleiben die Spaltung von P-C-Bindungen und die Abscheidung von Palladium. Analoge Umsetzungen von Bromarenen lassen sich mit 1 ebenfalls vorteilhaft katalysieren. – Die Heck-Reaktion von Halogenarenen mit Vinylderivaten (z.B. n-Butylacrylat) führt in einem Schritt zu (E)-Styrolderivaten. Bei der Suzuki-Reaktion werden Halogenarene mit Phenylboronsäure ebenfalls einstufig zu Biphenylderivaten umgesetzt.

    3. Molekulare Mosaiken – ein quadratisches Cyclophan und sein Einschlußkomplex mit Ferrocen (pages 1994–1997)

      Peter R. Ashton, Christian G. Claessens, Wayne Hayes, Dr. Stephan Menzer, Prof. J. Fraser Stoddart, Dr. Andrew J. P. White and Dr. David J. Williams

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071710

      Eine hochgeordnete Schichtstruktur durch π-Donor/π-Acceptor-Wechselwirkungen und die Fähigkeit, bei nahezu unverändertem Kristallaufbau einen Einschlußkomplex mit Ferrocen zu bilden, kennzeichnen das makrocyclische Tetrakation 1, das in zwei Schritten aus Bipyridin und dem Dibromid 2 hergestellt werden konnte.

    4. Dialkylammonium-Ionen/Kronenether-Komplexe: Vorläufer einer neuen Familie „mechanisch” verknüpfter Moleküle (pages 1997–2001)

      Peter R. Ashton, Dr. Paul J. Campbell, Dr. Ewan J. T. Chrystal, Dr. Peter T. Glink, Dr. Stephan Menzer, Dr. Douglas Philp, Dr. Neil Spencer, Prof. J. Fraser Stoddart, Dr. Peter A. Tasker and Dr. David J. Williams

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071711

      Eine einfache Form der molekularen Erkennung – die Bindung von disubstituierten Ammoniumsalzen wie Dibenzyl- und Di-n-butylammonium-hexafluorophosphat an Kronenether wie Dibenzo-[24]Krone-8 – führt zu den 1:1-Komplexen 1. Die supramolekularen Strukturen dieser Komplexe werden durch Wasserstoffbrückenbindungen, elektrostatische Pol-Dipol-Wechselwirkungen und dispersive Wechselwirkungen stabilisiert.

    5. Doppelring- und Doppelachsen-Pseudorotaxane (pages 2001–2004)

      Peter R. Ashton, Dr. Ewan J. T. Chrystal, Dr. Peter T. Glink, Dr. Stephan Menzer, Cesare Schiavo, Prof. J. Fraser Stoddart, Dr. Peter A. Tasker and Dr. David J. Williams

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071712

      Neue supramolekulare Architekturen entstehen durch Selbstorganisation von drei oder vier geladenen und neutralen Molekülen. Sowohl in Lösung als auch im Festkörper sind im Komplexkation 1zwei Dibenzylammonium-Ionen durch die Bis-para-phenylen-[34]Krone-10 gefädelt. Dieser makrocyclische Polyether bildet mit α,α′-Bis(benzylammonium)-para-xylylen-bis(hexafluorophosphat) im Kristall einen 2:2-Komplex.

    6. (C5Me5)TiF2 – ein vielseitiger Baustein zur Bildung von großen, löslichen Dimetallaggregaten (pages 2004–2006)

      Dr. Feng-Quan Liu, Priv.-Doz. Dietmar Stalke and Prof. Dr. Herbert W. Roeskey

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071713

      Durch Umhüllen des anorganischen Clusterkerns mit Kohlenwasserstoffen (Cp*-Substituenten der Cp*TiF2-Bausteine) können die sehr großen Dimetall-Aggregate 1 (Bild rechts zeigt Clusterkern) und 2 in organischen Lösungsmitteln gelöst werden. Auf diese Weise wird „gelöstes NaF und CaF2” in gebräuchlichen Solventien für die Organometallchemie zugänglich. 1 und 2 entstehen aus [Cp*TiF3] und Natrium- bzw. Calciumamalgam.

    7. Yliddiyl-halogenphosphan-Oligomere (Ph3PCPX)n – eine strukturell vielfältige Verbindungsfamilie (pages 2006–2010)

      Dipl.-Chem. Hans-Peter Schrödel, Dr. Georg Jochem, Prof. Dr. Alfred Schmidpeter and Prof. Dr. Heinrich Nöth

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071714

      Elektronenreicher, vielgestaltiger und dissoziationsfreudiger als Cyclophosphazane sind die hier vorgestellten Mitglieder 1–3 einer neuen Oligomerenfamilie, die aus der zu RN/PX isoelektronischen Kombination Ph3PC/PX hervorgeht. P-X-Bindungen in diesen Heterocyclen sind die längsten je beobachteten. X [DOUBLE BOND] Br, Cl.

    8. Eine neue quantitative Beschreibung der Abstandsabhängigkeit von 19F-19F-Spin-Spin-Kopplungen durch den Raum (pages 2010–2012)

      Prof. Dr. Ludger Ernst and Dr. Kerstin Ibrom

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071715

      Die Feineinstellung des nichtbindenden F-F-Abstandes durch Variation der Brückenlänge und durch geeignete Substituenten in einer Serie von Difluormeta- 1 und -paracyclophanen führte zu einer neuen quantitativen Beschreibung der Abstandsabhängigkeit der 19F-19F-Spin-Spin-Kopplung durch den Raum. Diese wird bei Studien zur Struktur mehrfach fluorierter Verbindungen in Lösung nützlich sein.

    9. Carbenoid oder Lithiumkomplex eines Carbanions? Synthese und Struktur von (Me3Si)2 C [DOUBLE BOND] P(Aryl) [DOUBLE BOND] C(Cl)Li(thf)3 sowie LiCl-Eliminierung zum Phosphiren (pages 2012–2015)

      Prof. Dr. Edgar Niecke, Dipl.-Chem. Petra Becker, Dr. Martin Nieger, Priv.-Doz. Dr. Dietmar Stalke and Prof. Dr. Wolfgang W. Schoeller

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071716

      Dem Übergang zum Carbanion entspricht die Struktur des aus 1 zugänglichen Carbenoids 2, dessen Festkörperstruktur – wie die von 1 – bestimmt werden konnte. Durch LiCl-Eliminierung wird 2 in das Phosphiren 3 überführt.

    10. Einstufige Synthese von Squalen aus Farnesol unter präbiotischen Bedingungen (pages 2015–2017)

      Dr. Martin Keller, Dipl.-Biol. Doris Hafenbradl, Prof. Dr. Karl O. Stetter, Dr. Gérard Teller, Prof. Dr. Yoichi Nakatani and Prof. Dr. Guy Ourisson

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071717

      Schwefelwasserstoff und Eisen(II)-sulfid gemeinsam ermöglichen die reduktive Kupplung von Farnesol zu Squalen 1, allerdings nur in geringer Ausbeute. Der Befund ist dennoch von großem Interesse, weil das Reduktionssystem H2S/FeS eine zentrale Rolle in der Theorie der „Pyrit-getriebenen” präbiotischen Welt spielt und Squalen in allen Organismen vorkommt.

    11. Synthese neuer Dehydroannulene vom Sworski-Typ:3,4-Benz-1,2,5,6,8,9,12, 13-octadehydro[14]annulene (pages 2017–2019)

      Dr. Yoshiyuki Kuwatani and Prof. Dr. Ikuo Ueda

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071718

      Eine intramolekulare Pinacol-Kupplung sowie eine anschließende Reduktion waren die Schlüsselschritte beim Aufbau des vierzehngliedrigen Rings von Dion 1. In Abhängigkeit vom Substituenten R können auf unterschiedliche Weise die neuen Dehydroannulene 2 (R [DOUBLE BOND] H, Ph, tBuC6H4, OSiMe2tBu) hergestellt werden. Trotz der beträchtlichen Aromatizität sind diese nur mäßig stabil.

    12. Fluorocarbonat, [FCO2][BOND]: Synthese und Struktur (pages 2019–2021)

      Dipl.-Chem. Xiongzhi Zhang, Dr. Udo Groß and Prof. Dr. Konrad Seppelt

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071719

      Mit „nackten” Fluorid-Ionen – eingesetzt als Tetramethylammonium- oder 1,1,3,3,5,5-Hexamethylpiperidiniumfluorid – gelingt die Synthese des Fluorocarbonats (Fluorformiats) [FCO2]. Dieses Anion hat eine außerordentlich schwache C-F-Bindung. Zu seiner Charakterisierung dienten 13C-Festkörper-NMR-, IR- und Raman-Spektroskopie sowie ab-initio-Rechnungen.

    13. [Ni3(alkin)4] – das erste homoleptische Alkin-Metall-Oligomer (Alkin: 2,5,5-Trimethylhex-3-in-2-ol) (pages 2022–2023)

      Prof. Dr. Dirk Walther, Dipl.-Chem. Thomas Klettke and Dr. Helmar Görls

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071720

      Zusammengehalten durch zwölf Ni-C- und zwei Ni-Ni-Bindungen und stabilisiert durch intra- und intermolekulare Wasserstoffbrücken – so präsentiert sich die Titelverbindung 1. Sie kann als Beleg für die Existenz einer bislang hypothetischen Reihe [Mn(alkin)n + 1] gelten (M: d10-System), deren bisher metallreichster Vertreter sie ist. 1 enthält eine gewinkelte Ni3-Kette (118°) und ist bei Raumtemperatur stabil.

    14. Carbenkomplex-funktionalisierte Zucker (pages 2023–2025)

      Prof. Dr. Karl Heinz Dötz, Dipl.-Chem. Wolfgang Straub, Dipl.-Chem. Richard Ehlenz, Prof. Dr. Elaus Peseke and Dipl.-Chem. Roland Meisel

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071721

      Interessant für die stereoselektive Funktionalisierung von Kohlenhydraten sind die Zucker-Carbenkomplexe 1. In ihnen fungiert das Zuckerzentrum C-1 als metallkoordiniertes Carbenkohlenstoffatom. Dadurch wird die Elektrophilie von C-1 ebenso wie die Acidität von H-2 erheblich verstärkt (M [DOUBLE BOND] Cr, Mo, W, χ [DOUBLE BOND] 5; M [DOUBLE BOND] Fe, χ [DOUBLE BOND] 4).

    15. Radikalkationische [4 + 2]-Cycloadditionen mit 2-Vinylindolen (pages 2025–2026)

      Dipl.-Chem. Christoph F. Gürtler, Prof. Dr. Siegfried Blechert and Prof. Dr. Eberhard Steckhan

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071722

      Eine Elektronentransfer-Induktion ermöglicht [4 + 2]-Cycloadditionen von 2-Vinyl-indolen 1 mit 2 und damit elektronisch vergleichbaren Dienophilen. Die Umsetzung von 1 und 2 führt hochstereoselektiv zum Alkaloid-Grundgerüst 3. SET = Single Electron Transfer.

    16. C4S62[BOND]: ein Bis(dithiolato)-Brückenligand für die Herstellung von anorganischen Halbleiterpolymeren (pages 2027–2029)

      Dr. Lisa F. Szczepura, Collin P. Galloway, Dr. Yifan Zheng, Dr. Pengdi Han, Prof. Dr. Arnold L. Rheingold, Dr. Scott R. Wilson and Prof. Dr. Thomas B. Rauchfuss

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071723

      Planar und gut polarisierbar ist die dianionische Schwefelkohlenstoffverbindung 1, die mit Metallsalzen zu anorganischen Polymeren wie Cu2C4S6 und NiC4S6, die Halbleitereigenschaften aufweisen, reagiert. Das Ni-Koordinationspolymer bildet wohl eindimensionale bandartige Stränge aus kantenverknüpften, quadratisch-planaren Komplexen wie 2.

    17. Synthese und Struktur eines freien Germacyclopentadienid-Ions im Kristall: [Li([12]krone-4)2][C4Me4GeSi(SiMe3)3] (pages 2029–2031)

      William P. Freeman, Prof. Dr. T. Don Tilley, Frederick P. Arnold, Prof. Dr. Arnold L. Rheingold and Dr. Peter K. Gantzel

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071724

      Deutlich nichtaromatisch ist das freie Germacyclo-pentadienid-Ion (siehe rechts) im Li([12]krone-4)2-Salz: Der Winkel zwischen der C4Ge-Ebene und der Ge-Si-Bindung beträgt 100.1°. Rechnungen auf dem RHF-Niveau an C4H4GeSiHmath image bestätigen die experimentell ermittelten Strukturparameter gut und sagen auch für die analogen Si- und Sn-Derivate eine stark pyramidalisierte Struktur voraus.

    18. Pseudokugelförmige Wirtmoleküle: Synthese, Dimerisierung und „Keimbildungseffekte” (pages 2031–2033)

      Dr. Carlos Valdés, Dr. Urs P. Spitz, Dr. Stefan W. Kubik and Prof. Julius Rebek Jr.

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071725

      Der Gast entscheidet darüber, welcher Wirt entsteht. Dies ergaben Untersuchungen mit den Verbindungen 1 und 2, die in Lösung je nach der molekularen Größe des Lösungsmittels bevorzugt Addukte 11, 22 oder 12 bilden, R [DOUBLE BOND] CO2Et.

    19. Bestimmung der bioaktiven Konformation des Kohlenhydratliganden im E-Selectin-Sialyl-Lewisx-Komplex (pages 2034–2037)

      Dipl.-Chem. Karoline Scheffler, Dr. Beat Ernst, Dr. Andreas Katopodis, Dr. John L. Magnani, Wey Tong Wang, Dr. Rüdiger Weisemann and Prof. Dr. Thomas Peters

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071726

      Als Gemisch mehrerer Konformere, von denen Selectin nur eines bindet, präsentiert sich das flexible Tetrasaccharid Sialyl-Lewisx1 dem E-Selectin-Rezeptor, wie NMR-spektroskopische Studien zeigen. Aus den experimentell gefundenen Transfer-NOEs lassen sich Protonen-Protonen-Abstandsbeschränkungen ableiten, die ausgehend von einem durch Metropolis-Monte-Carlo-Simulation gewonnenen Konformeren-ensemble zur Bestimmung der Konformation von Sialyl-Lewisx im komplexierten Zustand führen.

    20. Neue Netzwerke von Silber(I)-Kationen in ungewöhnlicher Koordination: die waffelartige Struktur von [Ag(pyz)2][Ag2(pyz)5](PF6) · 2G und das einfache kubische Gerüst von [Ag(pyz)3](SbF6) (pages 2037–2040)

      Dr. Lucia Carlucci, Prof. Gianfranco Ciani, Dr. Davide M. Proserpio and Prof. Angelo Sironi

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071727

      Die Silbersalze AgPF6 und AgSbF6 reagieren mit Pyrazin zu ungewöhnlichen Netzwerken aus zwei- und dreidimensional verknüpften kubischen Einheiten. Das PFmath image-Derivat hat eine Schichtstruktur, das SbFmath image-Derivat (schematische Darstellung rechts) das einfache kubische Gerüst von α-Polonium.

    21. Platinierungsmechanismen für Reaktionen von Cisplatin mit GG-Einzelstrang- und -Doppelstrang-Decanucleotiden (pages 2040–2043)

      Prof. Dr. Kevin J. Barnham, Dr. Susan J. Berners-Price, Dr. Tom A. Frenkiel, Dr. Urban Frey and Prof. Dr. Peter J. Sadler

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071728

      Die 1H, 15N-korrelierte NMR-Spektroskopie ist die Methode der Wahl, um die Reaktion des Antitumormittels Cisplatin cis-[PtCl2(NH3)2] 1 mit DNA zu untersuchen. Bei Umsetzungen von 1 mit komplementären Modell-Oligonucleotiden lassen sich mit dieser Methode alle Zwischenstufen nachweisen; eines dieser Intermediate ist oben gezeigt.

    22. Neue Tellurometallate von Gallium und Indium: K[K([18]krone-6)]2[GaTe3] · 2CH3CN und [(NEt4)5][In3Te7] · 0.5 Et2O (pages 2044–2045)

      Chang-Woo Park, Robert J. Salm and Prof. James A. Ibers

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071729

      Die Tellurometallat-Ionen [GaTe3]3[BOND] und [In3Te7]5[BOND] wurden durch chemische Reduktion von Ga2Te3 bzw. In2Te3 mit K in NH3 in Gegenwart eines Komplexbildners hergestellt. Das [GaTe3]3[BOND]-Ion ist im wesentlichen trigonal-planar; das [In3Te7]5[BOND]-Ion hat die Struktur eines Würfels, bei dem eine Ecke fehlt (Strukturbild rechts). Diese Anionen haben keine Gegenstücke in der S- oder Se-Chemie.

    23. Ein Gold(I)-[2]Catenan (pages 2045–2047)

      Prof. D. Michael P. Mingos, John Yau, Dr. Stephan Menzer and Dr. David J. Williams

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071730

      Zwei ineinander verschlungene Au6-Ringe, deren einzelne Metallatome über Ethinyl-Liganden verknüpft sind, liegen in der Titelverbindung [{Au(C[TRIPLE BOND]CtBu)}6]2 vor. Dieses präzedenzlose metallorganische Catenan entsteht durch spontane Selbstorganisation, möglicherweise durch Au-Au-Wechselwirkungen unterstützt, bei der Umsetzung von [Au(NH3)2]BF4 mit tBuC[TRIPLE BOND]CH. Rechts sind die Bindungsverhältnisse in einem Au6-Ring schematisch dargestellt.

    24. Doppelhelicale zweikernige Kupfer(I)-Komplexe mit makrocyclischen Bis(dithiadiimin)-Liganden (pages 2047–2050)

      Prof. Dr. Peter Comba, Dipl.-Chem. Andreas Fath, Dr. Trevor W. Hambley and Dr. David T. Richens

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071731

      32- und 34gliedrige makrocyclische Schiff-Base-Liganden mit (N2S2)2-Donoreinheiten wurden in hohen Ausbeuten in einer [2 + 2]-Kondensationsreaktion synthetisiert. Durch Koordination dieser Liganden an Kupfer(I) resultieren doppelhelicale Dikupfer(I)-Komplexe 1 mit einer neuartigen Struktur (Achterschlaufe, schematische Darstellung rechts).

    25. [Zr6X18H5]3[BOND]-Ionen (X [DOUBLE BOND] Cl, Br) und verwandte Clusterkerne (pages 2050–2052)

      Dr. Linfeng Chen, Prof. F. Albert Cotton and Dr. William A. Wojtczak

      Article first published online: 13 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071732

      Eine neue Klasse oktaedrischer Zirconium-Cluster mit Halogeniden und Hydrid als einzigen Liganden bilden die Anionen [Zr6X18H4]4[BOND] und [Zr6X18H5]3[BOND] (Bild rechts). Die ungefähren Positionen der Wasserstoffatome auf den Mittelpunkten der Oktaederdreiecksflächen wurden durch Röntgenstrukturanalysen ermittelt.

  7. Bücher

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