Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

2. Oktober 1995

Volume 107, Issue 19

Pages cpi–fmi, 2323–2347

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071901

  2. Impressum

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    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071902

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 2323–2329)

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071903

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    1. Die Eroberung von Taxol (pages 2247–2259)

      Prof. Dr. Kyriacos C. Nicolaou and Rodney K. Guy

      Article first published online: 24 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071904

      Totalsynthesen komplizierter Naturstoffe haben heute nicht selten den Charakter von Eroberungsfeldzügen. Es braucht einen Feldherrn, der mutige und ausdauernde Truppen befehligt, mit diesen Strategie und Taktik fortwährend diskutiert und neuen Gegebenheiten — nicht selten herbe Rückschläge — anpaßt. Ist die Eroberung dann geglückt, sind unbändige Freude und reichliche Erfahrung der Lohn. Hier schildern ein Feldherr und ein Frontkämpfer die Höhepunkte und Frustrationen der Taxol-Totalsynthese ihres Teams. Dies ist der zweite Teil einer Trilogie von Nicolaou-Aufsätzen dieser Art. Der erste Beitrag „Der Kampf um's Calicheamicin γmath image”, erschien 1993 auf S.1462, der dritte — „Die Odyssee zum Brevetoxin” — ist für Anfang 1996 geplant.

    2. Die cytomimetische organische Chemie — ein erster Bericht (pages 2260–2278)

      Prof. Fredric M. Menger and Kurt D. Gabrielson

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071905

      „How do you make those cells do that?” Kein Wunder, daß ein Gast im Laboratorium der Autoren Riesenvesikeln aus kommerziell erhältlichen Chemikalien für Zellen hielt, denn sie zeigen nach physikalischen oder chemischen Reizen dieselben biologischen Prozesse (Verschmelzung, Teilung usw.) wie lebende Zellen. Im Bild rechts erkennt man eine Riesenvesikel beim „Fressen”, wobei sie zeitweise die Kugelform verliert und wächst. Geburt, Wachstum und Tod können also mit einem ausschließlich chemischen Modellsystem simuliert werden.

  5. Highlights

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    1. Gold in Ketten: Selbstorganisation eines Gold(I)-Catenans (pages 2279–2281)

      Dr. Andreas Grohmann

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071906

      Aurophilie spielt eine entscheidende Rolle bei der Herstellung ineinander geschlossener „goldener Ringe”, über die kürzlich berichtet wurde [Angew. Chem.1995, 107, 2045]. Die Knüpfung von Au-Au-Bindungen ergänzt somit das Methodenrepertoire der supramolekularen Chemie; bisher sind vor allem van-der-Waals- und Charge-Transfer-Wechselwirkungen sowie Wasserstoffbrückenbindungen genutzt worden.

    2. Von cyclo-Te8 zu Texn−-Schichten: Sind nichtklassische Polytelluride klassischer, als wir dachten? (pages 2281–2283)

      Prof. Dr. Mercouri G. Kanatzidis

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071907

      Eher mit Glück als durch geplante Syntheseschritte werden die interessantesten Ergebnisse in der Polychalkogenid-Chemie erhalten, so beispielsweise Te8-Ringe und planare [Te6]math image -Schichten in der Festkörperstruktur von Cs3Te22 [Angew. Chem.1995, 107, 490]. Die Gegenionen scheinen als Template die Produkt- und Struktur-bildung stark zu beeinflussen — ein Weg zu Polychalkogeniden mit bestimmten Strukturmerkmalen und Materialeigenschaften?

  6. Zuschriften

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    1. Bildung eines „meso-Helicats” durch Selbstorganisation von drei Bis(brenzkatechinat)-Liganden und zwei Titan(IV)-Ionen (pages 2285–2287)

      Dr. Markus Albrecht and Dr. Sirpa Kotila

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071908

      Kein chirales Helicat, sondern ein achirales meso-Helicat entsteht aus sechs Brenzkatechinat-Einheiten — paarweise durch (CH2)3-Ketten verbunden — und zwei Ti4+ - sowie vier Na+ - oder K+ -Ionen. Am Kaliumsalz läßt sich die Inversion der Konfiguration der chiralen Metallzentren direkt beobachten, und zwar durch NMR-Untersuchungen bei mehreren Temperaturen.

    2. Feste Bindung von Paraquat und polymeren Paraquat-Derivaten in korbförmigen Wirtmolekülen (pages 2288–2289)

      Albertus P. H. J. Schenning, Bas De Bruin, Dr. Alan E. Rowan, Roeland J. M. Nolte, Dr. Huub Kooijman and Dr. Anthony L. Spek

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071909

      Mit Bindungskonstanten Ka von maximal 57 000 M−1 binden die korbförmigen Wirtmoleküle 1 Paraquat und polymere Paraquat-Derivate 2 in ihren Hohlräumen. Derartige Wirt-Gast-Komplexierungen interessieren unter anderem in Zusammenhang mit der Beeinflussung des elektrochemischen Verhaltens dieser Polymere, die möglicherweise als molekulare Schalter eingesetzt werden können.

    3. Ein sechzehnkerniges Polyolatometallat aus Kupfer(II)-Ionen und mehrfach deprotoniertem D-Sorbit (pages 2290–2292)

      Prof. Dr. Peter Klüfers and Jörg Schuhmacher

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071910

      Unsymmetrische, vielfach verbrückende Liganden sind geeignete Bausteine für die Konstruktion großer Ligand-Metall-Gerüste. Mit D-Sorbit wurde 1, der nicht-polymere Kupfer(II)-Komplex mit den bislang meisten Kupferzentren, erhalten. Er enthält sechs- und vierfach deprotoniertes Sorbit. Die Kupferatome bilden vier Gruppen, innerhalb derer die Atome auch bei Raumtemperatur antiferromagnetisch gekoppelt sind.

      • equation image
    4. [Mo154(NO)14O420(OH)28(H2O)70](25 ± 5)−: ein wasserlösliches Riesenrad mit mehr als 700 Atomen und einer relativen Molekülmasse von ca. 24000 (pages 2293–2295)

      Prof. Dr. Achim Müller, Erich Krickemeyer, Jochen Meyer, Dr. Hartmut Bögge, Frank Peters, Dr. Winfried Plass, Dr. Ekkehard Diemann, Stephan Dillinger, Fritz Nonnenbruch, Markus Randerath and Carsten Menke

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071911

      Komplexe Cluster mit der Größe von Proteinen können in reduzierten Molybdatlösungen durch Verknüpfung definierter Fragmente entstehen. Ein Beispiel hierfür ist (NH4)25 ± 5[Mo154(NO)14O420(OH)28(H2O)70] · ca. 350 H2O mit einer Molmasse von ca. 30 000 g mol−1, dessen Anion eine einzigartige reifenähnliche Struktur mit einem nanodimensionalen Hohlraum von mehr als 20 Å Durchmesser, eine extrem große innere und äußere Oberfläche sowie eine große Zahl leicht beweglicher Elektronen aufweist.

    5. Poröse Festkörper nach Plan: [Zn(4,4′-bpy)2(SiF6)]n · χ DMF, ein Koordinationspolymer mit großen quadratischen Kanälen (pages 2295–2297)

      Prof. Dr. Michael J. Zaworotko and Dr. S. Subramanian

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071912

      8 × 8 Å groß sind die quadratischen Kanäle in den farblosen Kristallen der Zusammensetzung [Zn(4,4′-bpy)2(SiF6)], die aus ZnSiF6 und 4,4′-Bipyridin in DMF entstehen. Es handelt sich um ein neutrales dreidimensionales Koordinationspolymer, dessen Mikroporengefüge mit Dimethylformamid-Molekülen besetzt ist. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus der Kristallstruktur.

    6. Synthese und Eigenschaften von Dendrimeren erster bis dritter Generation mit zwei- und dreifach verzweigenden chiralen Bausteinen (pages 2297–2300)

      Peter Murer and Prof. Dr. Dieter Seebach

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071913

      Dendrimere mit chiralen Astbausteinen und chiralem Kern liefern auffällige CD-Effekte. Bei der Synthese dieser Verbindungen tritt ein interessanter Fall von Diastereoselektivität auf: Das Astbromid 1 mit (S)-Konfiguration an den vier nicht spezifizierten Zentren läßt sich mit dem Triol 2 kuppeln — das entsprechende (R)- Astbromid 1 dagegen nicht!.

    7. Ein selbstassoziierender difunktioneller Rezeptor (pages 2300–2302)

      Dr. Dmitry M. Rudkevich, Dr. Alexander N. Shivanyuk, Dr. habil. Zbigniew Brzozka, Dr. Willem Verboom and Prof. Dr. Ir. David N. Reinhoudt

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071914

      Durch Komplexierung eines Na+ -Ions „einschalten” läßt sich die Fähigkeit des Kationenrezeptors 1, eines Calixarens, Wasserstoffbrückenbindungen zwischen der Diamidopyridingruppe und einer komplementären Gruppe wie Thymin zu bilden. Ist diese ihrerseits an einen Anionenrezeptor (z.B. ein metalliertes Porphyrin) gebunden, erhält man einen nichtkovalent zusammengesetzten, difunktionellen Rezeptor, in dem Kation und Anion eines anorganischen Salzes wie NaSCN gleichzeitig komplexiert vorliegen.

    8. Synthese der ersten Addukte der Dimetallofullerene La2@C80 und Sc2@C84 durch Addition eines Disilirans (pages 2303–2304)

      Prof. Takeshi Akasaka, Prof. Shigeru Nagase, Kaoru Kobayashi, Dr. Toshiyasu Suzuki, Prof. Tatsuhisa Kato, Prof. Koichi Kikuchi, Yohji Achiba, Dr. Kazunori Yamamoto, Dr. Hideyuki Funasaka and Dr. Takeshi Takahashi

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071915

      Sowohl photochemisch als auch thermisch gelang die Funktionalisierung des Dimetallofullerens La2@C80 mit einem Disiliran [schematische Darstellung Gl. (a)]. Dagegen wird das Disiliran an Sc2@C84 ähnlich wie an leere Fullerene nur photochemisch addiert. Die thermische Reaktivität von La2@C80 ist auf dessen ausgeprägte Elektronenacceptoreigenschaft zurückzuführen. M = La, Sc; O = Fulleren; Ar = 2,4,6-(CH3)3C6H2.

    9. Additionen von Carbanionen an einen kationischen Cyclopentadienyl(naphthalin)-Eisenkomplex (pages 2305–2307)

      Prof. Dr. Ernst Peterkündig, Dr. Patrick Jeger and Dr. Gérald Bernardinelli

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071916

      Eine simple Änderung im Substitutionsmuster des Naphthalinliganden bewirkt, daß Kohlenstoffnucleophile nicht mehr das zentrale Fe-Atom reduzieren — wie bei [Cp(naphthalin)Fe]PF6 —, sondern an das kondensierte Aren wie bei der Umsetzung von 1 mit PhLi nucleophil addieren. Setzt man dagegen tBuLi als Nucleophil ein, erfolgt die Addition am Cp-Ring von 1 und führt zu 2.

    10. Kondensierte RuSn6-Oktaeder in Ru3Sn15O14 (pages 2307–2309)

      Prof. Dr. Arndt Simon, Dr. Jürgen Köhler, Dr. Hansjürgen Mattausch, Doz. Dr. Werner Reichelt, Tilo Söhnel, Dr. Otto Rademacher and Prof. Dr. Heinrich Oppermann

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071917

      Die metallreiche Zusammensetzung der rot-transparenten Titelverbindung weist bereits auf ungewöhnliche Bindungsverhältnisse hin. In der Struktur liegen kondensierte RuSn6-Oktaeder vor, in denen dem Zinn teilweise die ungewöhnliche Oxidationsstufe +I zugeordnet werden kann. Die Lokalisierung aller Bindungselektronen wird durch Bandstrukturrechnungen verifiziert und mit der 18-Elektronenregel gedeutet. Danach stellt Ru3Sn15O14 ein Festkörperanalogon zu molekularen Carbonyl-Nitrosyl-Komplexen dar.

    11. Optisch aktive (β-Oxoaldiminato)cobalt(II)-Komplexe als Katalysatoren in der enantioselektiven Reduktion von Ketonen mit Natriumborhydrid (pages 2309–2311)

      Prof. Dr. Teruaki Mukaiyama, Takushi Nagata, Dr. Kiyotaka Yorozu and Dr. Tohru Yamada

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071918

      Die asymmetrische Reduktion prochiraler Ketone führt mit Natriumborhydrid in Gegenwart katalytischer Mengen der optisch aktiven (β-Oxoaldiminato)cobalt(II)-Komplexe 1 zu den korrespondierenden chiralen Alkoholen. Dabei werden hohe chemische Ausbeuten und zum Teil sehr gute Enantiomerenüberschüsse erzielt (68–94% ee).

    12. Das „Submetallat” Ba17Al3O7: die erste Verbindung einer neuen Klasse (pages 2311–2313)

      Dr. Caroline Röhr and Rita George

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071919

      Cluster [O7(Al2Ba17)] mit Dialuminat-Kernen [Al2O7]8-, die topologisch mit den [O3Cs11]-Clustern in den Caesium-Suboxiden eng verwandt sind, liegen in der Kristallstruktur von Ba17Al3O7 vollständig separiert (neben „metallischem” Aluminium) vor. Das metallreiche Oxid kann somit — in Analogie zu den Suboxiden — als erste Verbindung der „Submetallate” aufgefaßt werden.

    13. Rationales Design neuer Rezeptor-Ligand-Kombinationen (pages 2313–2317)

      Peter J. Belshaw, Dr. Joseph G. Schoepfer, Karen-Qianye Liu, Kim L. Morrison and Prof. Stuart L. Schreiber

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071920

      Ein neuer Ansatz zum Verständnis von Protein-Ligand-Wechselwirkungen wird am Beispiel des humanen Immunophilinrezeptors Cyclophilin A und seines immunsuppressiven Liganden Cyclosporin A illustriert. Durch klassische Synthesechemie werden „Beulen” am Ligand angebracht, die in durch gezielte Mutationen am Rezeptor erzeugte „Dellen” passen. Die so erhaltenen Rezeptor-Ligand-Kombinationen können größere Affnitätskonstanten haben als das natürliche System. Sie sollten daher in transgenen Lebewesen die induzierte Dimerisierung von Zielproteinen und somit die Aktivierung von Signalproteinen erleichtern.

    14. Radikalische C-C-Bindungsknüpfung durch photoelektronentransferkatalysierte Addition von α-Silylcarbamaten an acceptorsubstituierte Alkene (pages 2317–2319)

      Eric Meggers, Prof. Dr. Eberhard Steckhan and Prof. Dr. Siegfried Blechert

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071921

      α-Silylcarbamate sind geeignete Vorläufer für C-Radikale. Die Silylgruppenabspaltung gelingt dabei leicht durch photosensibilisierte oxidative Fragmentierung und kann zur ET-katalysierten intermolekularen C-C-Bindungsknüpfung genutzt werden. Gleichung (a) zeigt ein Beispiel (A = Acceptor, Tms = Trimethyl-silyl).

    15. Der erste zweikernige Komplex mit niedervalentem Samarium und kurzer Sm-Sm-Bindung (pages 2319–2321)

      Jae-Inh Song and Prof. Dr. Sandro Gambarotta

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071922

      Die Transaminierung des Amidosamarium-Komplexes [{(Me3Si)2N}2Sm(tmeda)] mit Octaethylporphyrinogen (OEPG-H4) führt zum zweikernigen Komplex [(OEPG)Sm2(Et2O)2] mit zwei SmII-Zentren und einer kurzen Sm-Sm-Bindung (Strukturbild rechts, Et2O-Liganden weggelassen).

    16. Hocheffektive, über Wasserstoffbrücken bindende Rezeptoren für Guanidinderivate (pages 2321–2324)

      Prof. Thomas W. Bell, Zheng Hou, Prof. Steven C. Zimmerman and Paul A. Thiessen

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071923

      Bei der Komplexierung neutraler organischer Moleküle spielt die Vororientierung des Rezeptors eine wichtige Rolle, wie Studien an einer neuen Serie über Wasserstoffbrücken bindender Rezeptoren belegen. Der Rezeptor im rechts gezeigten Komplex bindet Guanidinderivate in [D6]DMSO/CDCl3 (1/4) mit einer Bindungskonstanten Ka größer 1.9 × 105M−1. Im Vergleich dazu ist die Stabilität eines Komplexes mit einer flexibleren Wirtverbindung mit der gleichen Zahl primärer Wasserstoffbrückenbindungsstellen um mindestens 4.1 kcal mol−1 niedriger.

    17. Zum Einfluß von Lewis-Base-Komplexierung und Aggregationsgrad von Alkyllithium-verbindungen auf das Verhältnis, in dem sie mit Ketonen Additionsprodukt und Enolat bilden (pages 2324–2325)

      Dr.-Ing. Hendrikus Luitjes, Dr. Marius Schakel, Robert F. Schmitz and Prof. Dr. Gerhard W. Klumpp

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071924

      Nur in der Zahl der peripheren Stickstoffatome, nicht im carbanionischen Baustein unterscheiden sich die Verbindungen 1 und 2. Da 1, das als Tetramer vorliegt, mit Ketonen fast nur Addukte bildet, 2 dagegen, das monomer ist, fast nur Enolate, dürfte die Art der Produkte bei der Umsetzung von Alkyllithiumverbindungen mit Ketonen (nahezu) ausschließlich auf den in Abhängigkeit von der Lewis-Base unterschiedlichen Aggregationsgrad zurückzuführen sein.

      • equation image
    18. N-Hydroxypyridinthione als photochemische Hydroxylradikalquellen zur oxidativen DNA-Schädigung (pages 2326–2328)

      Prof. Dr. Waldemar Adam, Günther N. Grimm, Dr. Chantu R. Saha-Möller, Daniel Ballmaier and Prof. Dr. Bernd Epe

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071925

      Bei UV-Bestrahlung (λ = 350 nm) werden aus den N-Hydroxypyridinthionen 1 und 2 HO-Radikale freigesetzt, die in Kalbsthymus-DNA und superhelicaler PM2-DNA zu oxidativen Schäden wie Strangbrüchen und Basenmodifikationen führen. Das para-Isomer 2 weist eine wesentlich höhere Gentoxizität auf als das als antibakterieller und fungizider Wirkstoff bekannte Thion 1.

    19. Bildung von enantiomerenangereicherten Lithiumindeniden mit (−)-Spartein — Strukturen, stereospezifische Substitution, Einfluß des Lösungsmittels (pages 2328–2330)

      Dr. Inga Hoppe, Prof. Dr. Dieter Hoppe, Prof. Dr. Gernot Boche, Michael Marsch and Dr. Klaus Harms

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071926

      Auf der thermodynamisch kontrollierten Einstellung des Gleichgewichts zwischen den konfigurationslabilen diastereomeren Li-1-Alkylindenid/(−)-Spartein-Komplexen 1 in Diethylether/Hexan, verbunden mit der Kristallisation des begünstigten Komplexes (nur dieses Diastereomer gezeigt; R = Me, nBu) beruht die zum Teil sehr gute enantio-faciale Differenzierung am Indenidrest bei der Addition dieser Komplexe an Carbonylverbindungen. Wird die Reaktion in THF/Hexan durchgeführt, verdrängen THF-Moleküle den chiralen Liganden, und es werden racemische Produkte erhalten.

    20. Octakationische Cyclophane: Bindung von ATP und anderen anionischen Gastmolekülen in Wasser (pages 2330–2333)

      Prof. Fredric M. Menger and Dr. Kelly K. Catlin

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071927

      Makrocyclische Wirtmoleküle 1 mit acht quartären Stickstoffatomen im Ring können in wäßrigem Medium anionische Gastmoleküle (einschließlich ATP) binden. Kristallstrukturanalysen und NMR-Untersuchungen zeigen, daß die Gastmoleküle nicht in den Hohlraum der Wirtmoleküle eindringen, sondern extern über einen überraschend effizienten Ionenaustausch-Mechanismus an die Wirtmoleküle binden.

    21. Eine yttriumhaltige starke Lewis-Säure zur heterogenen Katalyse der Diels-Alder-Reaktion (pages 2333–2336)

      Alive Keshavaraja, Dr. Arumugamangalam V. Ramaswamy, Dr. Bipin Pandey, Vishnumurthy R. Hegde, Dr. Pradeep Kumar and Dr. T. Ravindranathan

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071928

      Mit ausgezeichneten endo:exo-Selektivitäten lassen sich selbst Dienophile wie 1 – 3 mit Cyclopentadien in heterogen katalysierten Diels-Alder-Reaktionen umsetzen. Schlüssel zum Erfolg ist ein neuer, yttriumhaltiger, stark Lewis-saurer Katalysator, dessen Synthese und Charakterisierung hier beschrieben werden.

    22. Der Temperatur- und Lösungsmitteleinfluß auf die nucleophile Addition von n-Butyllithium an das N-(Trimethylsilyl)imin von (2S)-Milchsäurealdehyd (pages 2336–2338)

      Prof. Dr. Gianfranco Cainelli, Dr. Daria Giacomini and Martin Walzl

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071929

      syn/anti-Verhältnisse zwischen 98:2 und 28:72 werden je nach Lösungsmittel und Temperatur bei der Addition von nBuLi an das N-(Trimethylsilyl)imin von (2S)-Milchsäurealdehyd erhalten. Diese Reaktion ist das erste Beispiel für eine nucleophile Addition, die dem Isoinversionsprinzip folgt (Isoinversionstemperatur — 21 °C) und danach über mindestens zwei diastereoselektive Schritte verläuft, die von der Temperatur und vom Lösungsmittel unterschiedlich beeinflußt werden. — Können diese Selektivitäten nun zuverlässig mit dem Felkin-Ahn- oder mit dem Cram-Chelatmodell erklärt werden?

    23. Ein einfacher Weg zu Cyclopentenen durch eine [3 + 2]-Cycloadditionsreaktion zwischen einem dipolaren Trimethylenmethan und Alkinen (pages 2338–2340)

      Prof. Eiichi Nakamura, Dr. Shigeru Yamago and Satoshi Ejiri†

      Article first published online: 21 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19951071930

      Rein thermisch und neutral sind die Reaktionsbedingungen für die hier beschriebene Freisetzung der Trimethylenmethan-Verbindung 2 aus 1 und ihre Umsetzung mit einem Alkin zu Cyclopentenderivaten 3. EWG = CO2Me, CO2iPr.

  7. Bücher

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