Angewandte Chemie

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19. August 1996

Volume 108, Issue 16

Pages cpi–fmi, 1863–1995

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081601

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081602

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 1863–1869)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081603

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Mein Leben mit O3, NOx und anderen YZOx-Verbindungen (Nobel-Vortrag) (pages 1878–1898)

      Prof. Dr. Paul J. Crutzen

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081604

      Ozonloch, nuklearer Winter und Chemie der Tropen sind einige der Themen, mit denen sich Paul J. Crutzen bei seinen nun mit dem Nobel-Preis ausgezeichneten Arbeiten befaßte. Über seinen Weg zu den Ergebnissen und über seine Pläne für die Zukunft berichtet er hier.

    2. Die Abnahme des Ozongehalts in der Polaratmosphäre (Nobel-Vortrag) (pages 1900–1907)

      Prof. Dr. Mario J. Molina

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081605

      Daß Ursache und Wirkung weit auseinander liegen können, belegt der Befund, daß das seit Mitte der achtziger Jahre immer deutlicher auftretende Ozonloch über der Antarktis vor allem auf anthropogene Emissionen auf der Nordhalbkugel zurückzuführen ist. Wie die Erkenntnis wuchs, daß es in erster Linie die aus den FCKWs in der oberen Stratosphäre freigesetzten Chloratome sind, die den Ozonschild zerstören, beschreibt M. J. Molina in seinem Nobel-Vortrag.

    3. Der Abbau des stratosphärischen Ozons durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe (Nobel-Vortrag) (pages 1908–1921)

      Prof. F. Sherwood Rowland

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081606

      Hoffnung für die Atmosphäre und deren Ozonhaushalt ist mit Vorsicht formuliert das Resümee, das F. S. Rowland mit seinem Wissen über den Einfluß der FCKWs aus den Entwicklungen der letzten Jahre zieht. Einige FCKWs dürften dank der in den neunziger Jahren in Kraft getretenen Beschränkungen ihr Konzentrationsmaximum bereits überschritten haben; bei anderen wird dies in den nächsten Jahren der Fall sein. Dennoch wird man wohl noch his mindestens Mitte des 21. Jahrhunderts mit großen Ozonverlusten im antarktischen Frühling rechnen müssen.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Bücher
    1. Bildung von Cyclo[n]kohlenstoffen mit 4n Kohlenstoffatomen (C12, C16 und C20) durch [2 + 2]-Cycloreversion von Propellananellierten Dehydroannulenen (pages 1924–1926)

      Prof. Dr. Yoshito Tobe, Hideki Matsumoto, Prof. Dr. Koichiro Naemura, Prof. Dr. Yohji Achiba and Dr. Tomonari Wakabayashi

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081607

      Die bisher kleinsten Cn-Clustercyclo-C12 und cyclo-C16 sowie cyclo-C20 können durch [2 + 2]-Cycloreversion Propellananellierter Dehydroannulene (1-3) dargestellt werden. Aus spektroskopischen Daten läßt sich ableiten, daß die Dehydroannulene entweder planar (2) oder gewellt (3) vorliegen.

    2. 1,2-Distanna[2]- und 1,2,3-Tristanna[3]ferrocenophane (pages 1927–1928)

      Prof. Dr. Max Herberhold, Udo Steffl, Dr. Wolfgang Milius and Prof. Dr. Bernd Wrackmeyer

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081608

      Einfach darstellbar sind die Stanna[n]ferrocenophane 1 und 2. Die Reihe homologer Hetero[n]ferrocenophane des Typs [Fe(C5H4EMe2)2] (E [DOUBLE BOND] C, Si, Ge) wird durch 1 ergänzt. Der Vergleich der Strukturen (für E = C, Si, Sn) zeigt, daß eine zunehmende Bindungslänge der Zweierbrücke zu einer geringeren Spannung im Molekül führt.

    3. Synthese und ringöffnende Polymerisation eines Stanna[1]ferrocenophans (pages 1929–1931)

      Ron Rulkens, Alan J. Lough and Prof. Ian Manners

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081609

      Welches ist der kleinste Neigungwinkel, bei dem ein [n]Metallocenophan noch unter Ringöffnung polymerisiert? Das Stanna[1]ferrocenophan 1, das erste [n]Metallocenophan mit einem schweren Hauptgruppenelement in der Brücke, weist einen Neigungswinkel von nur 14° auf, polymerisiert aber dennoch unter Bildung neuartiger Poly(ferrocenylstannane) 2, sogar in Lösung bei Raumtemperatur.

    4. Azido- und 2,2′-Bipyrimidin-Liganden als nützliche Werkzeuge zur Synthese zwei- und dreidimensionaler Mangan(II)-Netzwerke (pages 1931–1934)

      Prof. Giovanni De Munno, Prof. Miguel Julve, Dr. Guillaume Viau, Dr. Francesc Lloret, Juan Faus and Prof. Davide Viterbo

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081610

      Gleiche Zusammensetzung, aber unterschiedliche Struktur zeichnet die Mangankomplexe 1 und 2 der Formel [Mn2(bpym)(N3)4] aus, die bei der Umsetzung von Mangan(II)-nitrat, 2, 2-Bipyrimidin (bpym) und Natriumazid in wäßriger Lösung entstehen. 1 ist aus wabenartigen Schichten (Bild rechts) aufgebaut, 2 ist ein dreidimensional vernetztes Polymer. 1 zeigt ferromagnetische, 2 antiferromagnetische Wechselwirkungen.

    5. Alternierende ferro- und antiferromagnetische Wechselwirkungen in wabenartigen Schichten einer Azidomangan(II)-Verbindung (pages 1934–1936)

      Dr. Roberto Cortés, Dr. Luis Lezama, Dr. J. Luis Pizarro, Prof. M. Isabel Arriortua and Prof. Teófilo Rojo

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081611

      Mangan(II)-nitrat, Natriumazid und 2, 2′-Bipyrimidin (bpym) setzen sich zu 1 um, wobei die Azid-Ionen als end-on-Brückenliganden und bpym als doppelt zweizähniger Ligand fungiert. Daraus resultiert eine wabenartige Schichtstruktur aus Mn6-Sechsecken. Die magnetische Suszeptibiliät weist auf die Existenz von alternierenden ferro- und antiferromagnetischen Wechselwirkungen hin, die durch Azido- bzw. bpym-Liganden vermittelt werden.

      • equation image
    6. Umlagerung des zweifach protonierten [2.2.2]Cryptanden durch Kation-π- und ionische Wechselwirkungen: Synthese und Struktur des [CoCl4]·0.5 C6H5CH3-Salzes (pages 1937–1939)

      Leonard R. Macgillivray and Prof. Jerry L. Atwood

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081612

      Aus einem arenreichen, flüssigen Clathratmedium wurde die Titelverbindung kristallin isoliert. Sie ist das erste Beispiel für eine Verbindung, in der ein Ionophor durch eine NH+4-π-Wechselwirkung konformativ stabilisiert wird. Im Kristall liegt ein linearer supramolekularer Komplex aus fünf Komponenten vor (siehe Bild unten), in dem die Cryptatmoleküle entlang ihrer Längsachse gestreckt vorliegen.

    7. Asymmetrische Synthese von Alkylaziridin-2-carbonsäureestern aus chiralen 3′-Benzyloxyaminoimiden (pages 1939–1941)

      Prof. Giuliana Cardillo, Dr. Sonia Casolari, Dr. Luca Gentilucci and Dr. Claudia Tomasini

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081613

      Mit bisher unerreicht hoher Diastereoselektivität werden die Aziridine 2 aus den Vorstufen 1 nach Enolatbildung mit TiCl4 oder AlMe2Cl erhalten (de > 99%). Weitere Vorteile dieser Synthese sind die leichte Zugänglichkeit von 1 durch AlMe2Cl- katalysierte 1, 4-Addition von O-Benzylhydroxylamin an α, β-ungesättigte chirale Imide und die Möglichkeit, das chirale Auxiliar durch Umsetzung mit Lithiumbenzoat zurückzugewinnen. R = Me, Et, nPr; M = TiCl4, AlMe2Cl.

    8. Metallomesogene mit verzweigten, dendrimeren Aminoliganden (pages 1941–1943)

      Dr. Uwe Stebani, Dr. Günter Lattermann, Michael Wittenberg and Prof. Dr. Joachim Heinz Wendorff

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081614

      Trigonal-bipyramidal oder oktaedrisch sind die Übergangsmetallkomplexe 1 bzw. 2 (M [DOUBLE BOND] Co, Cu, Zn, Ni; X [DOUBLE BOND] Cl, NO3, NCS oder SCN) mit dendrimeren Ethyleniminliganden der 1. und 2. Generation (R1 [DOUBLE BOND] H; R2 [DOUBLE BOND] CH2-3, 4-C6H3- [O(CH2)9CH3]2 bzw. R1 [DOUBLE BOND] R2 [DOUBLE BOND] CH2CH2NHCO-3, 4-C6H3[O(CH2)9CH3]2). Sie bilden eine neuartige Klasse von Metallomesogenen, wobei entweder mit dem Dendrimer der 2. Generation als Ligand oder ZnII als Zentralatom eine hexagonal-kolumnare Phase auftritt, während ansonsten lamellare Mesophasen gebildet werden.

    9. Untersuchung molekularer Erkennung durch EPR-, ENDOR- und NMR-Spektroskopie (pages 1943–1946)

      Martin Jäger and Prof. Dr. Hartmut B. Stegmann

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081615

      Dynamische Systeme aus heterocyclischen Substraten wie 1 und einem Modellrezeptor können mit EPR und ENDOR-Spektroskopie zeitlich aufgelöst werden. Intermolekulare Wechselwirkungen in diesen Schlüssel-Schloß- Komplexierungsgleichgewichten führt zu Beeinflussungen der intramolekularen Beweglichkeiten. R = CH3.

    10. DNA-Spaltung durch ein neungliedriges maskiertes Endiin, ein Kedaricidin- und C-1027-Chromophor-Analogon (pages 1946–1949)

      Prof. Dr. Takashi Takahashi, Hiroshi Tanaka, Dr. Haruo Yamada, Takuyuki Matsumoto and Prof. Dr. Yukio Sugiura

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081616

      Mit einer Phthalatgruppe als „Schalter” wird die Stabilität der Endiin-Vorstufe 1 kontrolliert: Durch β-Eliminierung entsteht aus 1 über das entsprechende Endiin das DNA-spaltende Diradikal. Die hochgespannte neungliedrige zentrale Ringstruktur dieses Kedarcidin-Chromophor-Analogons wurde über eine transanulare [2,3]-Wittig-Umlagerung herestellt. Die Inkubation einer Superhelix-DNA mit 1 (1 mM) führte ohne ein wie bei anderen DNA-spaltenden Agentien erforderliches Reduktionsmittel durch Spaltung beider Stränge zu linearer DNA.

    11. Chemo-enzymatische Synthese von Sialyl-Lewisx-Glycopeptiden (pages 1949–1952)

      Gabi Baisch and Dr. Reinhold Öhrlein

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081617

      Glycosyltransferasen machen rasch definierte oligovalente Sialyl-Lewisx- Strukturen (SLex) an einem synthetischen Peptidrückgrat, z.B. 1, zugänglich. Zur eindeutigen Kontrolle der einzelnen Glycosylierungsschritte erwies sich die MALDI-TOF-Massenspektrometrie als elegante Methode.

    12. Eine neue Diradikal-Cyclisierung als Alternative zur Myers-Saito-Cycloaromatisierung bei der thermischen Umsetzung von Eninallenen (pages 1952–1954)

      Prof. Dr. Michael Schmittel, Marc Strittmatter and Susanne Kiau

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081618

      Manchmal kommt es anders als man denkt! Diesem Motto folgt die thermische Umlagerung arylsubstituierter Eninallene 1. Statt der erwarteten Myers-Saito-Cycloaromatisierung wird eine neuartige Cyclisierung über intermediäre Benzofulvendiradikale 2 ausgelöst.

    13. Carbaporphyrine (pages 1955–1957)

      Kurt Belin

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081619

      Eine Brücke zwischen Porphyrinen und Annulenen schlagen die Carbaporphyrine 1 (R = H und CH3), in denen ein Stickstoffatom des Porphyrin-Grundgerüsts durch Kohlenstoff ersetzt wurde. Diese neuartigen Verbindungen sind ebenfalls 18π-Arene und haben ähnliche spektroskopische Eigenschaften wie die Porphyrine.

    14. Ein intramolekular donorstabilisierter Silandiyl(silyl)nickel-Komplex: kombinierte Si-Si-Spaltung und Methyl-Wanderung zwischen Siliciumzentren (pages 1957–1959)

      Dr. Sylvain Nlate, Dr. Eberhardt Herdtweck and Prof. Dr. Roland A. Fischer

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081620

      Das koordinationschemische Potential aminoalkylfunktionalisierter Cp-Liganden läßt sich nutzen, wenn keine weiteren starken π-Acceptoren (CO) oder weichen Lewis-Basen (PR3) als konkurrierende Liganden anwesend sind. Die Synthese des ungewöhnlichen Silandiyl(silyl)-Komplexes 1 belegt dies beispielhaft.

    15. RhI-katalysierte Cycloaromatisierung acyclischer 3-En-1,5-diine (pages 1959–1962)

      Dr. Kouichi Ohe, Masa-Aki Kojima, Koji Yonehara and Prof. Dr. Sakae Uemura

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081621

      Ein Übergangsmetallkatalysator kann die Cycloaromatisierung des Endiins 1 zu 3 auslösen. Die Cyclisierung, die der Myers-Reaktion von (Z)-1, 2, 4-Heptatrien-6-in ähnelt, verlauft über ein Vinylidenrhodium-Intermediat und das 1, 4-Diradikal 2. [Rh] = [RhCl(iPr3P)2].

    16. Bis(bipyridin)-Liganden bei Carboxylatomangan-Clustern: Selbstorganisation eines Clusterkomplexes mit zwei schmetterlingsförmigen [Mn43-O)2]8+-Einheiten (pages 1962–1964)

      Dr. Vincent A. Grillo, Michael J. Knapp, Dr. John C. Bollinger, Prof. Dr. David N. Hendrickson and Prof. Dr. George Christou

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081622

      Die Selbstorganisation zu vier- (1) und achtkernigen Mn-Komplexen (2) wird von den rechts gezeigten Bis(bipyridin)-Liganden L1 bzw. L2 gesteuert. 1 ist aus zwei Mn2O-Komplexfragmenten mit je einem MnII- und einem MnIIIZentrum aufgebaut; 2 enthält zwei über Bis(bipyridin)-Brücken verbundene schmetterlingsförmige Mn4O2-Einheiten. Gegenion: ClO4. [Mn4O2(O2CMe)4(L1)2]2+1 [Mn8O4(O2CEt)14(L2)2]2plus;2

    17. Nichtlineares Temperaturverhalten von Produktverhältnissen bei Selektionsprozessen (pages 1964–1967)

      Dr. Detlef Heller, Dr. Helmut Buschmann and Prof. Dr. Hans-Dieter Scharf

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081623

      Gestörte inter-oder intramolekulare Gleichgewichte, die zu einer nichtlinearen Veränderung der Konzentrationsverhältnisse von Intermediaten führen, sind möglicherweise die Ursache der experimentell bekannten nichtlinearen Temperaturabhängigkeit von logarithmischen Produktverhältnissen bei Selektionsprozessen (Isoinversionsprinzip). Diese Interpretation berücksichtigt sowohl einen Dominanzwechsel von Differenzen der Aktivierungsenthalpie und -entropie für den gesamten Selektionsprozeß als auch einen Wechsel in den geschwindigkeitsbestimmenden Schritten bei Variation der Temperatur.

    18. Eisenhaltige molekulare Räder und Käfige: zehnkernige Eisenkomplexe mit Carboxylato- oder Pyridonatoliganden (pages 1967–1970)

      Prof. Cristiano Benelli, Dr. Simon Parsons, Dr. Gregory A. Solan and Dr. Richard E. P. Winpenny

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081624

      Zwei verzerrte, hexagonale Fe6O6- Prismen, die über eine gemeinsame Vierecksfläche verknüpft sind, bilden das Zentralgerüst (Bild rechts) des zehnkernigen Eisenkomplexes 1. Magnetischen Messungen zufolge hat die Käfigverbindung einen Highspin-Grundzustand mit S = 11 oder 12. Hchp = 6-Chlor-2-pyridon. [Fe10Na23-O)23-OH)2(O2CPh)10(chp)6(H2O)2(Me2CO)2] 1

    19. Der erste Silylpalladium(IV)-Komplex (pages 1970–1972)

      Dr. Shigeru Shimada, Prof. Dr. Masato Tanaka and Dr. Motoo Shiro

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081625

      Glatt und in guten Ausbeuten bildet sich aus 1,2-Disilylbenzol 1 und dem Palladiumkomplex 2 der Silylpalladium(IV)-Komplex 3. Verbindungen dieser Art könnten Intermediate bei katalytischen Umsetzungen von Silanen sein.

    20. Synthese neuer Hybridmaterialien durch Einlagerung eines bifunktionellen Aminophosphans und seines Wolframpentacarbonylkomplexes in α-Zirconiumphosphat (pages 1972–1974)

      Jonathon S. Bone, Dr. David G. Evans, J. John Perrian and Dr. Robert C. T. Slade

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081626

      Problemlos einlagern lassen sich Aminophosphane und deren Übergangsmetallkomplexe (einer ist unten rechts gezeigt) in α-Zirconiumphosphat (Strukturausschnitt links im Bild). Alternativ kann man das Übergangsmetallkomplexfragment durch Umsetzung mit eingelagertem Ligand in den Wirt einbringen.

    21. Photoinduzierte Ringöffnungs-Metathese-Polymerisation (PROMP) mit photochemisch gebildeten Katalysatoren vom Schrock-Typ (pages 1974–1977)

      Dr. Paul A. Van Der Schaaf, Dr. Andreas Hafner and Dr. Andreas Mühlebach

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081627

      Ein neuer Photopolymerisationstyp (siehe rechts) mit wohldefinierten Komplexen von frühen Übergangsmetallen wird beschrieben. Katalysatoren vom Schrock-Typ wurden photochemisch aus Dio- der Trialkyl(wolfram)-Komplexen hergestellt. Die Photoaktivität und die Latenz der neuen Katalysatoren wurden kalorimetrisch und viskosimetrisch bestimmt.

    22. Enantioselektive Synthese von Helicaten auf Bipyridin-Kupfer(I)-Basis durch den Templateffekt eines chiralen Sekundärstrukturelements: Übertragung von stereochemischer Information im Nanometerbereich (pages 1977–1980)

      Craig R. Woods, Dr. Maurizio Benaglia, Franco Cozzi and Prof. Dr. Jay S. Siegel

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081628

      Die Händigkeit helicaler Polybipyridin-Metallkomplexe kann, wie unten schematisch dargestellt, mit Templaten induziert werden. Als Templat dient ein stereochemisch aktives Strukturelement, das beide Helixstränge an einem Ende verbindet und somit dafür sorgt, daß die stereochemische Information über größere Distanzen transportiert wird.

    23. Neuartige Dialkylmagnesium-Verbindungen durch lebende Transfer-Oligo- und -Polymerisation von Ethylen mit Lanthanocen-Katalysatoren (pages 1980–1982)

      Jean-François Pelletier, Prof. Dr. André Mortreux, Xavier Olonde and Karel Bujadoux

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081629

      Als Intermediate für die Darstellung funktionalisierter, linearer Alkane durch klassische Grignard-Reaktionen oder als Reaktanten für die Synthese von Diblock-Copolymeren durch Reaktion mit polaren Monomeren können die hier beschriebenen Dialkylmagnesium-Verbindungen eingesetzt werden. Diese sind in einer lebenden Transfer-Polymerisation unter Verwendung von [Cp2*LnCl2Li(OEt2)2]-Katalysatoren (Ln = Nd, Sm), einfachen Dialkylmagnesium-Verbindungen RMgR′ (R = Et, R′ = Bu oder R, R′ = n-Hexyl) sowie Ethylen als Substrat unter sehr milden Bedingungen (80°C, 1 bar) zugänglich.

    24. Planare Bischlorophyllderivate mit vollständig konjugiertem π-System - Modellverbindungen für das Spezialpaar der Photosynthese (pages 1982–1984)

      Dr. Laurent Jaquinod, Dr. Mathias O. Senge, Dr. Ravindra K. Pandey, Timothy P. Forsyth and Prof. Dr. Kevin M. Smith

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081630

      Bei der Titan-induzierten Kupplung von NiII- und ZnII-Pyrophäophorbiden entstehen planare C=C-verbrückte Bisphiophorbide 1, M=Ni, Zn. Ihre Absorptionsspektren weisen auf eine starke Konjugation der beiden Chlorin-Einheiten hin, und aus Kristallstrukturanalysen geht hervor, daß die beiden Phäophorbidringe beinahe coplanar sind.

    25. Metalloporphyrine als Liganden: Synthese und Charakterisierung von [(η6-cymol)Ru{η5-Ni(OEP)}]2+ (pages 1985–1987)

      Karen Koczaja Dailey, Dr. Glenn P. A. Yap, Prof. Arnold L. Rheingold and Prof. Thomas B. Rauchfuss

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081631

      Eine neue Bindungsweise liegt in der Titelverbindung vor, einem Sandwich-Komplex, in dem ein Metalloporphyrin als π-Ligand eines Metallocens fungiert. Sowohl die röntgenographisch ermittelte Struktur (siehe Bild rechts) als auch spektroskopische Ergebnisse machen deutlich, daß die Eigenschaften der Metalloporphyrineinheit stark durch die Komplexierung verändert werden.

    26. Selbstaufbau eines zirkularen Doppelhelicates (pages 1987–1990)

      Bernold Hasenknopf, Prof. Dr. Jean-Marie Lehn, Boris O. Kneisel, Gerhard Baum and Prof. Dr. Dieter Fenske

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081632

      Die einfache Reaktion eines Tris-bpy-Liganden mit FeCl2 führt durch Selbstaufbau zu dem einzigartigen Komplexkation 1 - einem Torus aus fünf Liganden, die in Form einer Doppelhelix um fünf FeII-Ionen gewunden sind; im Zentrum des Torus befindet sich ein Chlorid-Ion. Dies fünffache, zirkulare Helicat ist ein Analogon der zirkularen DNA.

    27. Synthese und asymmetrische [3 + 2]-Cycloadditionen chiraler, cyclischer Nitrone: ein neues System mit maximaler Flächenbevorzugung bei Nitron und Dipolarophil (pages 1990–1991)

      Dr. Teruhiko Ishikawa, Yoshiaki Tajima, Miyuki Fukui and Prof. Dr. Seiki Satio

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961081633

      Nur die konvexe Fläche des chiralen, cyclischen Nitrons 1 steht Dipolarophilen 2 für [3 + 2]-Cycloadditionen zur Verfügung. Da zudem durch Z2 die Ausrichtung des Dipolarophils mit einer bestimmten Positionierung des kleinsten Substituenten (H-Atom) erzwungen wird, wurden die Cycloaddukte 3 mit nahezu perfekter Stereokontrolle erhalten.

  6. Bücher

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