Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

19. Januar 1996

Volume 108, Issue 2

Pages cpi–fmi, 127–239

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080201

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080202

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 127–132)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080203

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Aluminium(I)- und Gallium(I)- Verbindungen: Synthesen, Strukturen und Reaktionen (pages 141–161)

      Dr. Carsten Dohmeier, Dr. Dagmar Loos and Prof. Dr. Hansgeorg Schnöckel

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080204

      Ein Höhepunkt auf dem sich rasch entwickelnden Gebiet der Al1- und Ga1-Verbindungen sind die Synthesen mit Hochtemperaturmolekülen wie AlCl oder GaCl bei tiefen Temperaturen. So konnten sowohl Halogenide wie [Al4Br4(NEt3)4] und [Ga5Cl7,(OEt2)5] als auch metallorganische Verbindungen wie [GaCp*] und [Al4Cp4*], dessen Struktur im Kristall rechts dargestellt ist, durch eine kryochemische Methode hergestellt und anhand ihrer bindungstheoretisch interessanten Strukturen eindeutig charakterisiert werden.

    2. Elektronegativität und Moleküleigenschaften (pages 162–176)

      Dr. D. Bergmann and Prof. Juergen Hinze

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080205

      Die Atome prägen die Eigenschaften der Moleküle, die aus ihnen aufgebaut sind. Diese Annahme ist der Grund dafür, daß hier versucht wird, Elektronegativitäten von Atomen und vor allem von Atom(hybrid)orbitalen in einer Form zu definieren, die erfolgreiche Voraussagen von Moleküleigenschaften ermöglicht, ohne großen theoretischen Aufwand zu erfordern. Als Beispiele werden unter anderem Vergleiche zwischen experimentell ermittelten und berechneten Bindungsdissoziationsenergien und Bindungskraftkonstanten vorgestellt.

  5. Highlights

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Spannend: neue Syntheserouten zu cyclischen Endiinen (pages 177–178)

      Dr. Burkhard König

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080206

      Die Suche nach einfachen und pharmakologisch wirksamen Endiinen wird erheblich erleichtert, wenn viele Synthesewege leicht und in guten Ausbeuten zu diesen Zielverbindungen führen. Eine neue Sequenz zu acyclischen oder auch cyclischen Endiinen, die über eine carbenoide Zwischenstufe verläuft, wurde jüngst vorgestellt. Die intramolekulare Variante liefert aus leicht zugänglichen Ausgangsverbindungen in bis zu 95% Ausbeute funktionalisierte Endiine im Multigramm-Maßstab.

    2. Vitamin B12: Die Schleier lüften sich (pages 179–182)

      Prof. Dr. Bernhard Kräutler and Prof. Dr. Christoph Kratky

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080207

      Die erste Röntgenstrukturanalyse eines B12-Proteins, der B12-bindenden Domäne der Methioninsynthase aus Escherichia coli, brachte eine überraschende Erkenntnis: Das B12-Derivat Methylcobalamin ist dort nicht in der in Lösung und im Kristall vorliegenden ( “base-on”-)Form gebunden, sondern anstelle der Nucleotidfunktion koordiniert ein Histidinrest am Cobaltzentrum des proteingebundenen Cofaktors (Bild rechts).

  6. Zuschriften

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. [(AsOH)3(MoO3)3(AsMo9O33)]7− und [(AsOH)6(MoO3)2(O2Mo-O-MoO2)2-(AsMo9O33)2]10−: Verknüpfung von hoch negativ geladenen Bausteinen (pages 183–185)

      Prof. Dr. Achim Müller, Erich Krickemeyer, Dr. Stephan Dillinger, Jochen Meyer, Dr. Hartmut Bögge and Anja Stammler

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080208

      Auf dem Weg zur gezielten Synthese von Polyoxometallaten kommt der Verknüpfung des Heteropolyanions 1 (schematische Darstellung rechts) zum dimeren Anion 2 große Bedeutung zu. Ob aus K2M0O4 und As2O3 das Kaliumsalz von 1 oder das von 2 entsteht, wird lediglich vom pH-Wert der Reaktionslösung bestimmt.

    2. Synthese chiraler 1,1′-Iminodicarbonsäure-Derivate aus α-Aminosäuren, Aldehyden, Isocyaniden und Alkoholen durch eine diastereoselektive Fünfzentren-Vierkomponenten-Reaktion (pages 185–187)

      Dr. Anton Demharter, Werner Hörl, Dr. Eberhardt Herdtweck and Prof. Dr. Ivar Ugi

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080209

      Nicht nur Ausbeuten bis 98%, sondern auch hohe Diastereomerenüberschüsse bis 84% sind die Vorzüge der in Gleichung (a) beschriebenen effektiven und universell einsetzbaren Mehrkomponentenreaktion zur Synthese von Iminodicarbonsäurederivaten in einer Eintopfreaktion.

    3. Struktur und Dynamik von Methanol in einem Zeolithen (pages 187–189)

      Ernst Nusterer, Dr. Peter E. Blöchl and Prof. Dr. Karlheinz Schwarz

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080210

      Ein direkter Blick auf ein einzelnes Methanolmolekül, wie es bei endlichen Temperaturen mit dem sauren Zentrum eines Zeolithkatalysators wechselwirkt, wurde durch Moleküldynamiksimulationen erhalten. Die Ergebnisse stimmen mit experimentell ermittelten Daten(IR-Spektren) überein, ändern das bisherige Bild des Mechanismus und erklären, wie das Atomverhältnis Silicium zu Aluminium im Zeolithgitter die Adsorptionsstruktur von Methanol beeinflußt. Rechts ist eine der erhaltenen Strukturen schematisch dargestellt.

    4. Einkettige Polyprenylphosphate bilden primitive Membranen (pages 190–192)

      Dr. Gianluca Pozzi, Véronique Birault, Dr. Birgit Werner, Olivier Dannenmuller, Prof. Yoichi Nakatani, Prof. Guy Ourisson and Prof. Susumu Terakawa

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080211

      Kandidaten für die primitivsten Vesikelstrukturen von einem präbiomimetischen Standpunkt aus – bilden Polyprenylphosphate wie A. Diese Phosphate weisen Kohlenstoffketten mit 15 oder mehr C-Atomen auf. Die Vesikel kann man mit dem Licht- oder Elektronenmikroskop beobachten.

    5. Durch Screening ermittelte Katalysatoren und Reaktionsbedingungen für eine C-H-Insertionsreaktion (pages 192–194)

      Prof. Kevin Burgess, Hee-Jong Lim, Alexander M. Porte and Prof. Gary A. Sulikowski

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080212

      Eine Mikrotiterplatte wurde verwendet, um 96 unterschiedliche Reaktionen für die asymmetrische C-H-Insertion der Diazoverbindung 1 unter Bildung des Heterocyclus 2 zu testen. Mit diesem hocheffizienten Katalysatorscreening konnten Reaktionsbedingungen optimiert und ein neuer Katalysator auf Silberbasis gefunden werden. L-Men = L- Menthyl.

    6. Epoxidierung von elektronenarmen Olefinen mit einem nucleophilen Peroxo(porphyrinato)-FeIII-Komplex, dem Peroxo(tetramesitylporphyrinato)ferrat(1−) (pages 195–196)

      Marlene F. Sisemore, Dr. Judith N. Burstyn and Dr. Joan S. Valentine

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080213

      Direkt Sauerstoff an eine olefinische Bindung abgeben kann der FeIII-Komplex 2, wenn es sich um eine elektronenarme Doppelbindung wie in 1 handelt [Gl. (a)]. Der Komplex 2 ist zu Intermediaten analog, wie sie für Enzyme vom Cytochrom-P450- Typ vorgeschlagen wurden.

    7. Eine allgemeine und effiziente Methode zur Monohydroxylierung von Alkanen (pages 196–198)

      Prof. Dr. Gregorio Asensio, Dr. Rossella Mello, Prof. Dr. María Elena González-Núñez, Gloria Castellano and Julia Corral

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080214

      Keine Weiteroxidation der zunächst gebildeten Alkohole tritt ein, wenn primäre und sekundäre C-H-Bindungen durch das Dioxiran 1 in Gegenwart von Trifluoracetanhydrid in sehr großem Überschuß oxidiert werden. Die Reaktionen (a) verlaufen unter sehr milden Bedingungen und mit hervorragenden Ausbeuten. R = Alkyl, Aryl; R′ H, Alkyl, Aryl.

    8. Acyclische Kontrolle der Produktkonfiguration in Radikalreaktionen: σ-Selektivität bei der Verwendung von Oxazolidinon-Auxiliaren (pages 198–200)

      Prof. Mukund P. Sibi and Dr. Jianguo Ji

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080215

      Der Zusatz yon Lewis-Säuren bringt's! Die Reaktion (a) verläuft mit Diastereoselektivitäten bis 2 ≥ 100: 1. wenn die radikalische Allylübertragung in Gegenwart von Lewis-Säuren wie MgI2, MgBr2, oder Sc(OTf)3 durchgefuhrt wird. Auch der Einfluß des Substituenten an der Position 4 des Oxazolidinonrings auf die Allylierung wurde dieser Arbeit untersucht.

    9. Analyse der verblüffenden ekliptischen Konformation der Methylgruppe eines tricyclischen Orthoamid-Trihydrats (pages 200–202)

      Dr. Ito Chao and Jye-Chan Chen

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080216

      Das elektrostatische Molekülpotential und eine Molekülorbital-Analyse geben Hinweise darauf, warum die ungewöhnliche ekliptische Anordnung an der Csp3-CH3-Bindung im Kristall von 1 · 3H2O eingenommen wird. Die Untersuchungen belegen, daß dies die Folge von drei C[BOND]H … O-Wechselwirkungen ist, durch die die niedrige Rotationsbarriere in 1 überwunden wird.

    10. Asymmetrische Dihydroxylierung zum schnellen Aufbau von chiralen Dendrimeren aus 1,2-Diolen (pages 202–206)

      Han-Ting Chang, Dr. Chien-Tien Chen, Dr. Teruyuki Kondo, Dr. Gary Siuzdak and Prof. K. Barry Sharpless

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080217

      90 Chiralitätszentren und eine relative Molekülmasse von 11 354 Da weist das bislang größte C3-symmetrische, chirale Dendrimer auf. Allgemein sind solche chiralen Polyether-Verbindungen durch asymmetrische Dihydroxylierung eines Styrols oder eines Stilbens zum 1, 2-Diol, Aufbau von Dendronen aus diesen Monomeren durch Benzylierung in Gegenwart von KOH in siedendem Toluol und Kupplung der Dendrone an Zentralbausteine wie Benzol-1,3,5-tricarbonsäurechlorid zugänglich.

    11. Synthese des Nonamannan-Fragmentes eines stark mannosehaltigen Glycoproteins (pages 206–208)

      Dr. Peter Grice, Prof. Dr. Steven V. Ley, Dr. Jörg Pietruszka and Dr. Henning W. M. Priepke

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080218

      Durch gezielte Abstufungen in der Reaktivität der benötigten Glycosyldonoren kann das Nonamannan 1 stufenarm und effizient synthetisiert werden. Gebunden über einen β-O-Linker (statt der α-Methoxygruppe) ist 1 ein Hauptbestandteil des HIV- Oberflächen-Glycoproteins gpl20 (HIV = human immunodeficiency virus), das für die Anbindung des Virus an und sein Eindringen in die Zellen sowie für die antivirale Immunantwort essentiell ist.

    12. [S(NtBu)3]2− – ein zum Sulfit-Ion isoelektronisches, zum Radikalanion oxidierbares, kappenförmiges Dianion (pages 208–211)

      Roland Fleischer, Dr. Stefanie Freitag, Dr. Frank Pauer and Dr. Dietmar Stalke

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080219

      Zwei dianionische Kappen, die über vier Lithiumatome verbunden sind, charakterisieren die Struktur des Li-Salzes 1 des tripodalen Liganden S(NtBu)2−3. Gibt man zu 1 THF, so verläßt ein Li-Atom den inneren Bereich und wird nur noch durch zwei N-Atome sowie ein THF-Molekül koordiniert. Wird weißes 1 mit O2, oder I2 oxidiert, so entsteht ein blaues, stabiles Radikalmonoanion.

    13. Muster bei Mehrfachadditionen an das Fulleren C70; Synthese und Struktur von [C70{Pt(PPh3)2}4] (pages 211–213)

      Prof. Dr. Alan L. Balch, Dr. Leijun Hao and Dr. Marilyn M. Olmstead

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080220

      Bis zu vier Platinzentren lassen sich an C70 anbringen, wie die Synthese von [C70{Pt(PPh3)2}4] 1, einem Molekül mit angenäherter C2v-Symmetrie, jetzt gezeigt hat. Die vier {Pt(PPh3)2}-Einheiten sind an zwei Typen von 6-6-Bindungen geknüpft, und die schrittweise Zugabe von [Pt(C2H4)(PPh3)2] führt zunächst zur Reaktion an den am meisten pyramidalisierten C-Atomen an den Polen des Fullerens. Erst nachdem diese Positionen besetzt sind, wird an benachbarte 6-6-Bindungen koordiniert.

    14. Ein neues Lithocenophanderivat eines Trisgermoldianions: [Li(thf)(tmeda)][2,3,4,5-Et4-Ge,Ge-{Li(2,3,4,5-Et4C4Ge)2}C4Ge] (pages 213–216)

      Prof. Dr. Jang-Hwan Hong, Dr. Youlin Pan and Prof. Dr. Philip Boudjouk

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080221

      Bei der Synthese eines Trigermols, das in zwei Schritten aus 1,1-Dichlortetraethylgermol hergestellt werden kann, läßt sich die lithiumhaltige Zwischenstufe 1 isolieren, deren interessante Struktur NMR-spektroskopisch und mit Röntgenmethoden aufgeklärt werden konnte. So sind zwei der drei C4Ge-Ringe der Titelverbindung Bestandteil eines Lithocens während der dritte C4Ce-Ring über das Germaniumatom mit σ-Bindungen an die Germaniumatome der beiden anderen Ringe geknüpft ist.

    15. Synthese des ersten Titana[3]radialens und seine Ringerweiterung zu einem Titanacyclopenten (pages 216–218)

      Prof. Dr. Adalbert Maercker and Dr. Andreas Groos

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080222

      Eine Vielzahl von Titanacyclen kann aus dem Dilithioderivat 1 und Titanocendichlorid hergestellt werden. Das Primärprodukt, das Radialen 2, lagert sofort zum Titanacyclopenten 3 um. Aus Alkinen und 3 wiederum entstehen Cyclopentene wie 4.

    16. Chirale Phosphanyldihydrooxazole in der asymmetrischen Katalyse: enantioselektive Heck-Reaktionen (pages 218–220)

      Olivier Loiseleur, Peter Meier and Prof. Dr. Andreas Pfaltz

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080223

      Enantiomerenüberschüsse bis zu 99% lassen sich in der Heck-Reaktion von cyclischen Olefinen mit Pd(phosphanyldihydrooxazol)-Katalysatoren erzielen [Gl. (a)]. Anders als bei analogen Pd(BINAP)-katalysierten Reaktionen tritt nahezu keine Isomerisierung der Produkte durch C-C-Doppelbindungswanderung auf.

    17. Synthese und Struktur des Bis(imido)gold-Komplexes [Au5I(NtBu)2(PPh3)4]+Cl · 2C6H5CH3; ein höheres Homologes des Organotris(triphenylphosphanaurio)ammonium-Ions (pages 220–221)

      Robert E. Allan, Dr. Michael A. Beswick, Michael A. Paver, Dr. Paul R. Raithby, Dr. Alexander Steiner and Dr. Dominic S. Wright

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080224

      Eine “schmetterlingsförmige” Au5-Einheit (Strukturbild rechts, PPh3-Liganden an den Au-Zentren weggelassen) ist das charakteristische Strukturmerkmal des Titelkomplexes. Dieser ist durch Umsetzung von [AuCl(PPh3)] mit tBuNHLi (1:1 Äquiv.) in Toluol in hoher Ausbeute zugänglich. Das Kation kann als das nächsthöhere Homologe von Kationen des Typs [(AuPPh3)3NR]+ betrachtet werden und ist der größte bisher strukturell charakterisierte Imidogold-Komplex.

    18. Formselektive Katalyse mit mikroporösen amorphen Mischoxiden (pages 222–224)

      Prof. Dr. Wilhelm F. Maier, Prof. Dr. Johan A. Martens, Stephan Klein, Dr. Jens Heilmann, Dr. Rudy Parton, Dr. Karen Vercruysse and Prof. Dr. Pierre A. Jacobs

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080225

      Mikroporöse Ti- und V-haltige amorphe Gläser können mit inneren Oberflächen von mehreren hundert m2 g−1 und Porendurchmessern von 0.7 nm nach dem Sol-Gel-Verfahren hergestellt werden. Diese amorphen Mischoxide zeigen katalytische Formselektivitäten wie Zeolithe. Die Epoxidierung von Alkenen mit tert-Butyl- hydroperoxid wird mit den Ti-haltigen Gläsern größenselektiv katalysiert. Beim Hydrocracking von Decan zeigen diese Materialien eine Produktverteilung, die auf Brønsted-Zentren in einer formselektiven Umgebung, Röhrenporen, das Fehlen von inneren Käfigen und Porengrößen im Bereich der 10- bis 12-Ring-Zeolithe weist.

    19. Molekulare Erkennung von Carboxylat-Ionen durch Metall-Ligand-Wechselwirkung und Nachweis durch Fluoreszenzlöschung (pages 224–227)

      Dr. Giancarlo De Santis, Prof. Dr. Luigi Fabbrizzi, Dr. Maurizio Licchelli, Prof. Dr. Antonio Poggi and Dr. Angelo Taglietti

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080226

      Aromatische Carboxylat-Ionen mit Donor- oder Acceptorsubstituenten werden vom ZnII-haltigen Rezeptor 1 erkannt und selektiv gebunden [Gl. (a)]. Dieser Vorgang wird durch Fluoreszenzlöschung des Anthracen-Seitenarms angezeigt, die wiederum durch Elektronentransfer zum oder vom Fluorophor induziert wird.

    20. Durch Porphyrin-Aggregation geförderte Poly(A · A · U)-Tripelhelix-Bildung (pages 227–229)

      Dr. Rosaria Lauceri, Tiziana Campagna, Dr. Annalinda Contino and Dr. Roberto Purrello

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080227

      Die molekulare Erkennung vieler Einzelkomponenten führt zu einem “quaternären” supramolekularen Komplex aus Porphyrinen und der “ungewöhnlichen” Poly (A. A.U)-Tripelhelix. Die Bildung dieses Molekülverbandes wird durch Porphyrin-Aggregation gefördert sowie durch eine Reihe von Erkennungsprozessen Watson-Crick- und Hoogsteen-Paarung, Coulomb- und Stapel-Wechselwirkungen).

    21. Synthese von 1,3-Dizinkverbindungen über Bor-Zink-Austausch (pages 229–231)

      Holger Eick and Prof. Dr. Paul Knochel

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080228

      Einfach und in sehr guten Ausbeuten entstehen die 1,5-Dizinkacyclooctane 2 (R [BOND] H, Bu) aus den 1,3-Bis(diethyIboryl)propanen 1 und Diethylzink. Nach Transmetallierung mit Cul1-Salzen reagieren die Heterocyclen 2 mit Elektrophilen (Allyl-, Propargylbromide, Benzoylchlorid etc.), wobei die Umsetzung mit 1,4-Dibrom-2-butin zum Bis(methylen)cyclopentan 3 (R = Bu) führt.

    22. Ein beständiger Katalysator für die partielle Oxidation von Methan zu Synthesegas: Ni/Ca1–xSrxTiO3, in situ aus einer Perowskitvorstufe hergestellt (pages 231–234)

      Dr. Takashi Hayakawa, Hideaki Harihara, Dr. Arnfinn G. Andersen, Dr. Andrew P. E. York, Dr. Kunio Suzuki, Dr. Hiroyuki Yasuda and Dr. Katsuomi Takehira

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080229

      Hohe Aktivität bei nur geringer Koksbildung im Verlauf des katalytischen Prozesses zeichnet den Katalysator Ni/Ca1−xSrxTiO3 aus, der nach dem Citratverfahren aus Nickelnitrat, den Erdalkalimetallcarbonaten und Tetraisopropoxidotitan leicht zugänglich ist. Der Katalysator hat ein Eigenschaftsprofil, das sonst nur Katalysatoren aufweisen. die wesentlich teurere Metalle enthalten.

    23. Modellverbindungen für die homogene Hydrodesulfurierung von Benzothiophen: Insertion von Mangan in die S-C (Aryl)-Bindung (pages 234–237)

      Conor A. Dullaghan, Shouheng Sun, Prof. Gene B. Carpenter, Brandon Weldon and Prof. Dwight A. Sweigart

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080230

      Einen nichtplanaren Metallacyclus mit einem nucleophilen Schwefelatom enthält der Zweikernkomplex 2, das Ergebnis der Reduktion des Benzothiophen-Komplexes 1 in Gegenwart zusätzlicher Liganden L. Diese Reaktion, die unter Insertion von Mangan in die S-C(Aryl)-Bindung verläuft, interessiert im Zusammenhang mit der katalytischen Entschwefelung fossiler Brennstoffe. L [BOND] CO, P(OMe)3, P(OEt)3.

  7. Berichtigungen

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. You have free access to this content
      Berichtigungen (page 237)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19961080231

  8. Bücher

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher

SEARCH

SEARCH BY CITATION