Angewandte Chemie

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16. Mai 1997

Volume 109, Issue 10

Pages cpi–fmi, 1165–1175

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Korrespondenzen
    8. Zuschriften
    9. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091001

  2. Impressum

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Korrespondenzen
    8. Zuschriften
    9. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091002

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Korrespondenzen
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    9. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 1165–1171)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091003

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Korrespondenzen
    8. Zuschriften
    9. Bücher
    1. Metallorganische Homogenkatalyse – Quo vadis? (pages 1074–1095)

      Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann and Prof. Dr. Boy Cornils

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091004

      Weniger apodiktisch werden die homogene und die heterogene Katalyse in Zukunft sein — soviel ist sicher, wenn man die Entwicklungen der letzten Jahre Revue passieren läßt: Maßgeschneiderte homogene sowie oberflächengebundene Katalysatoren, Mehrkomponentenkatalyse und elektroenzymatische Verfahren sind nur einige der Fortschritte, durch die der große Graben zwischen den „zwei Kulturen” der Katalyse überbrückt werden wird. Sowohl in der Forschung als auch in der Industrie ist eine Annäherung festzustellen. Katalyse ist ein Zentralbereich der chemischen Forschung.

    2. Die Biosynthese von Vitamin B1 (Thiamin): ein Beispiel für biochemische Vielfalt (pages 1096–1111)

      Prof. Dr. Ian D. Spenser and Prof. Dr. Robert L. White

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091005

      Mehr als ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seit Vitamin B1 (Thiamin) 1 erstmals isoliert, die Struktur aufgeklärt und die biochemische Funktion ermittelt wurde, dennoch ist seine Biosynthese bis heute nur bruchstückhaft bekannt. Der aktuelle Wissensstand über die Thiamin-Biosynthese, der auf Tracerstudien und Untersuchungen zur Genetik beruht, wird hier zusammengefaßt.

  5. Highlights

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    1. Proteinsynthese durch chemische Verknüpfung ungeschützter Peptide in wäßriger Lösung (pages 1113–1115)

      Dr. Michael A. Walker

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091006

      Auch als orthogonale oder als natürliche chemische Ligation wird die im Titel genannte Methode zur Proteinsynthese bezeichnet. Sie hilft insbesondere dort weiter, wo gentechnisch-molekularbiologische Verfahren versagen: z. B. bei der Herstellung von Analoga natürlicher Proteine aus nichtnatürlichen Bausteinen. Da diese innovative Methode ohne die Aktivierung der Carboxygruppen und ohne den Schutz von Funktionalitäten in den Seitenketten auskommt, ist sie sehr leicht zu handhaben, weshalb sie sicher ihren Platz im Methodenarsenal des Peptidchemikers finden wird.

  6. Korrespondenzen

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    1. Strategien zur Quantifizierung schwacher intermolekularer Wechselwirkungen aus Gleichgewichtsuntersuchungen mit supramolekularen Komplexen (pages 1116–1117)

      Prof. Dr. Hans-Jörg Schneider

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091007

      Wie lassen sich sinnvolle Werte für die Energien von schwachen Wechselwirkungen ermitteln? Daß dies keine triviale Frage ist, belegt die hier abgedruckte Korrespondenz, bei der es um die richtige Modell- und Methodenwahl für die Analyse von π-π-Wechselwirkungen zwischen aromatischen Ringen mit Hilfe von Komplexen wie 1 geht.

    2. Strategien zur Quantifizierung schwacher intermolekularer Wechselwirkungen aus Gleichgewichtsuntersuchungen mit supramolekularen Komplexen (page 1117)

      Dr. Christopher A. Hunter

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091008

      Wie lassen sich sinnvolle Werte für die Energien von schwachen Wechselwirkungen ermitteln? Daß dies keine triviale Frage ist, belegt die hier abgedruckte Korrespondenz, bei der es um die richtige Modell- und Methodenwahl für die Analyse von π-π-Wechselwirkungen zwischen aromatischen Ringen mit Hilfe von Komplexen wie 1 geht.

    3. A Novel Strategy towards the Total Synthesis of Cyclopeptide Alkaloids (pages 1118–1119)

      Prof. Dr. Ulrich Schmidt

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091009

      14gliedrige Cyclopeptide sind gespannt (J. Zhu) oder nur starr (U. Schmidt) und deshalb schwierig herzustellen. Nach Meinung von U. Schmidt ist der Neuigkeitsgrad der Arbeit von Zhu et al. geringer, als von diesen behauptet, während Zhu als ein herausragendes Merkmal seiner Synthese sieht, daß es gelang, die Ringöffnung von 1 durch Angriff einer Base zu vermeiden.

    4. A Novel Strategy towards the Total Synthesis of Cyclopeptide Alkaloids (pages 1118–1119)

      Dr. Jieping Zhu, T. LaIub, J. Chastanet and R. Beugelmans

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091010

      14gliedrige Cyclopeptide sind gespannt (J. Zhu) oder nur starr (U. Schmidt) und deshalb schwierig herzustellen. Nach Meinung von U. Schmidt ist der Neuigkeitsgrad der Arbeit von Zhu et al. geringer, als von diesen behauptet, während Zhu als ein herausragendes Merkmal seiner Synthese sieht, daß es gelang, die Ringöffnung von 1 durch Angriff einer Base zu vermeiden.

  7. Zuschriften

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    9. Bücher
    1. Bildung von Submikrometer-großen Partikelringen beim Verdunsten Nanopartikel-haltiger Lösungen (pages 1120–1122)

      Pamela C. Ohara, Prof. James R. Heath and Prof. William M. Gelbart

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091011

      Tausende einzelner Metall-Nanokristalle mit einem Durchmesser von 2.5 nm bilden die in der rasterelektronenmikroskopischen Aufnahme rechts gezeigten fünf Partikelringe, von denen jeder einen Durchmesser von etwa 1 μm hat. Hier wird eine experimentelle und theoretische Erklärung für die Bildung derartiger Ringe vorgestellt.

    2. Lichtgesteuerte geordnete Abscheidung von Nanopartikeln (pages 1123–1125)

      Prof. Dr. James R. Heath, Dr. Tobias Vossmeyer and Erica Deionno

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091012

      Wie lassen sich Muster aus Nanopartikeln erzeugen? Hier wird ein allgemeines Verfahren dafür vorgestellt, bei dem biochemische und lithographische Techniken kombiniert werden, um eine lichtgesteuerte geordnete Ablagerung von Nanopartikeln auf einem Träger zu erreichen. Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme rechts zeigt ein Muster aus Goldnanopartikeln (helle Bereiche) auf einem Siliciumträger.

    3. Proteasekatalysierter Peptidaufbau vom N- zum C-Terminus: eine vorteilhafte Strategie (pages 1125–1127)

      Frank Bordusa, Dr. Dirk Ullmann and Prof. Dr. Hans-Dieter Jakubke

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091013

      Ein durch chemische Methoden nicht realisierbarer Peptidaufbau vom N-zum C-Terminus wurde am Beispiel des Modellpeptides 1 unter Nutzung des reversen katalytischen Synthesepotentials von Proteasen erreicht. Die Stereo- und Regiospezifität der eingesetzten Enzyme garantieren Integrität der stereogenen Zentren und ermöglichen den Verzicht auf den Schutz aller Seitenkettenfunktionen sowie ökologisch vorteilhafte Synthesebedingungen.

    4. Eindimensionale halbleitende Ketten aus quaternären Zintl-Anionen in (Et4N)4[Au(Ag1-x Aux)2Sn2 Te9] (pages 1127–1130)

      Dr. Sandeep S. Dhingra, Dr. Julie L. Shreeve-Keyer, Dr. Robert C. Haushalter, Glen R. Kowach, Dong-Kyun Seo, Prof. Myung-Hwan Whangbo and Dr. Reinhard K. Kremer

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091014

      Ausschließlich Metallatome bilden das erste quaternäre Zintl-Anion [Au(Ag1-xAux)2-Sn 2Te9]4− (x = 0.32) (Strukturbild unten) in der Titelverbindung. Berechnungen der elektronischen Struktur dieser neuen Verbindung sowie ihr diamagnetisches und halbleitendes Verhalten zeigen, daß das Anion bei Raumtemperatur eine Peierls-Verzerrung aufweist.

    5. Stereoselektive Synthese und Valenzisomerisierung von η1-2-Phosphabutadienzu η1-2,3-Dihydrophosphet-Komplexen (pages 1131–1133)

      Dr. Rainer Streubel, Dipl.-Chem. Markus Hobbold, Dipl.-Chem. Jörg Jeske and Prof. Dr. Peter G. Jones

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091015

      Einen unerwarteten Verlauf nimmt die Umsetzung von in situ erzeugten Carbenkomplex-Anionen mit einem P-Chlor(methylen)phosphan: In einer stereoselektiven P-C-Kupplungsreaktion bilden sich die η1-2-Phosphabutadien-Komplexe 1a, b. Die thermische Valenzisomerisierung dieser Verbindungen liefert die neuartigen η1-2,3,-Dihydrophosphet-Komplexe 2a, b. a: M = Cr; b: M = W.

    6. Eine rekonstitutive Bergman-Umlagerung: Synthese eines CpCo-komplexierten, tetraethinylierten Cyclobutadiens (pages 1133–1135)

      Priv.-Doz. Markus Altmann, Dipl.-Chem. Gaby Roidl, Priv.-Doz. Volker Enkelmann and Dr. Uwe H. F. Bunz

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091016

      Unter den Bedingungen der Flash-Vakuum-Pyrolyse (FVP) reagiert das Bisdiin 1 zum komplexierten, tetraethinylierten Cyclobutadien 2, das in hohen Ausbeuten und als einziges Produkt isoliert wird. 2 kann entschützt werden, und sowohl die teilentschützten als auch die vollentschützten komplexierten, tetraethinylierten Cyclobutadiene sind unter gewöhnlichen Bedingungen stabil. TIPS = Triisopropylsilyl.

    7. C-terminal modifizierte Peptide und Peptidbibliotheken — ein neuer Zugang zu Peptiden vom „anderen Ende” her (pages 1135–1138)

      Dr. Michael Davies and Dr. Mark Bradley

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091017

      Konventionelle Festphasen-Peptidsynthese und ein neuartiger Inversionsschritt machen C-terminal modifizierte Peptide leicht zugänglich (Prinzip siehe unten). Diese Verbindungen haben wichtige biologische Aufgaben und finden in der Forschung eine breite Anwendung.

    8. K3Sb7IIIO9Se3 · 3H2O: das erste kristalline, nanoporöse Material mit photohalbleitender Wirtstruktur (pages 1138–1140)

      Dr. Ulrich Simon, Prof. Dr. Ferdi Schüth, Dipl.-Chem. Stephan Schunk, Dr. Xiqu Wang and Prof. Dr. Friedrich Liebau

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091018

      Nach dem Vorbild der Natur entstand die dem natürlichen Mineral Cetineit verwandte Phase 1, die mit ihrer nanoporösen, templatfreien Wirtstruktur ein ideales Studienobjekt für zahlreiche Untersuchungen ist. So lassen sich an diesem nanostrukturierten Halbleitermaterial elektronische Anregungs- und Transportprozesse untersuchen. Ein Ausschnitt aus der Kristallstruktur ist rechts gezeigt.

    9. S(NtBu)42−, ein zum SO42−-Ion isoelektronisches Dianion, und das verwandte MeS(NtBu)3-Ion (pages 1140–1142)

      Dipl.-Chem. Roland Fleischer, Alexander Rothenberger and Prof. Dr. Dietmar Stalke

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091019

      Das Stickstoffanalogon zum Sulfat-Ion, Tetraimidosulfat S(NR)42−, ist leicht aus S(NR)3 und LiN(H)R zugänglich. S(NR)3 kann aus S(NR)2 und LiN(H)R über die Oxidation von entstehendem [Li2(NR)2S]2 mit Brom oder Iod erhalten werden. In einer Additionsreaktion ergeben Organolithiumverbindungen und S(NR)3 das verwandte Triimidosulfonat RS(NR)3. Beide Anionen bilden mit Lithium molekulare, lösliche Kontaktionenpaare (Strukturbild rechts für S(NR)42−, thf-Liganden an Li1 und Li2 weggelassen), was sie zu vielversprechenden Liganden in der Koordinationschemie macht.

    10. Anwendung der Langmuir-Blodgett-Technik auf Polyoxometallate: auf dem Weg zu neuartigen magnetischen Filmen (pages 1143–1145)

      Dr. Christophe Mingotaud, Dr. Béatrice Agricole, Dr. Pierre Delhaès, Miguel Clemente-Leöan, Dr. Carlos J. Göamez-Garcíaa and Prof. Dr. Eugenio Coronado

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091020

      Eine neue Methode zur Herstellung von anorganisch-organischen Kompositen mit vielversprechenden Eigenschaften ist der Einbau von Polyoxometallaten in gut geordnete organische Filme mit der Langmuir-Blodgett(LB)-Technik. Der Aufbau eines solchen LB-Films ist rechts schematisch dargestellt.

    11. Ein neuer Weg zu Tetracarba-nido-octaboranen(8); Struktur eines 6,9-Diferra-5,7,8,10-tetracarba-nido-decaboran(10)-Derivats (pages 1145–1147)

      Prof. Dr. Bernd Wrackmeyer, Dipl.-Chem. Hans-Jörg Schanz and Dr. Wolfgang Milius

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091021

      Das erste Polyboran mit sechs Heteroatomen, 3, wird gebildet, wenn das neue Tetracarba-nido-octaboran(8) 2, das leicht aus der Reaktion von 1 mit Et2BH zugänglich ist, mit [Fe3(CO)12] reagiert.

    12. Templatgesteuerte Ringschlußmetathesen: Synthese und Polymerisation ungesättigter Kronenether (pages 1147–1150)

      Dr. Michael J. Marsella, Heather D. Maynard and Prof. Dr. Robert H. Grubbs

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091022

      Eine leistungsstarke Kombination: Templatsteuerung und Olefinmetathese. Die Polyetherdiene 1 lassen sich in Gegenwart von LiClO4 mit dem Ru-Katalysator 3 (Cy = Cyclohexyl) effizient zu den Kronenethern 2 umsetzen. Durch Ringöffnungsmetathese-Polymerisation (ROMP) können die cyclischen Olefine 2 dann zu Polymeren weiterreagieren, die sich wiederum zu 2 depolymerisieren lassen.

    13. Trimethylenverbrückte Tri- und Tetrazinnverbindungen – Bausteine für ungewöhnliche Doppel- und Dreifach-Leiterstrukturen (pages 1150–1152)

      Dipl.-Chem. Michael Mehring, Dr. Markus Schürmann, Prof. Dr. Klaus Jurkschat, Prof. Dr. Hans Reuter and Prof. Dr. Dainis Dakternieks

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091023

      Säulenförmige Organostannoxane mit der ersten Dreifach-Leiterstruktur des Typs A werden nahezu quantitativ bei der Umsetzung der Trizinnverbindung [RCl2Sn(CH2)3]2SnCl2 mit (tBu2SnO)3 erhalten. Die Reaktion der Tetrazinnverbindung [RCl2Sn(CH2)3SnCl2(CH2)]2SiMe2 mit (tBu2SnO)3 liefert dagegen ein Organostannoxan mit gefalteter Doppel-Leiterstruktur. R = CH2SiMe3.

    14. Synthese von Enopeptin B aus Streptomyces sp. RK-1051 (pages 1152–1154)

      Prof. Dr. Ulrich Schmidt, Dr. Karin Neumann, Dr. Andreas Schumacher and Dr. Steffen Weinbrenner

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091024

      Ein Cyclopeptolid, ein Polyen und ein Aminoredukton, Spezies vollkommen unterschiedlicher Biogenese, sind die Komponenten des — insbesondere gegen Staphylococcus aureus — antibiotisch wirksamen Naturstoffs Enopeptin B 1. Die erste Totalsynthese dieser Verbindung einer neuartigen Substanzklasse gelang nun durch geschickte Anwendung des Methodenarsenals der modernen Peptidchemie, wobei die drei Bausteine auf zwei Wegen miteinander kombiniert wurden.

    15. Nachweis chiraler Dihydrido-Katalysator-Substrat-Komplexe während der Hydrierung von Itaconsäuredimethylester mit Bisphosphinit-Rhodium(I)-Katalysatoren (pages 1155–1156)

      Dr. Renat Kadyrov, Prof. Dr. Rüdiger Selke, Dr. Andreas Harthun and Prof. Joachim Bargon

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091025

      Mit der PHIP-NMR-Methode (PHIP = Parahydrogen Induced Polarization) konnten Dihydrido-Katalysator-Substrat-Komplexe der allgemeinen Formel [Rh(P[BOND]P)(X[BOND]X)(H)2]BF4 (siehe rechts, X[BOND]X: Itaconsäuredimethylester als Substrat) in situ unter Hydrierbedingungen nachgewiesen werden, wobei chirale Bisphosphinit-Rhodium(I)-Katalysatoren eingesetzt wurden. Bemerkenswert ist das Fehlen der typischen (H,P)trans-Kopplung (2J(H,P)trans); somit ist die zu HBtrans-ständige Rh-P-Bindung verlängert, und es liegt keine ideal oktaedrische Geometrie vor.

    16. Ein kinetisch stabilisiertes [4]Paracyclophan: das 1,4-Bis(dicyanmethylen)-2-en-Derivat — 1H-NMR-Spektrum und Aromatizität (pages 1157–1158)

      Masahiro Okuyama and Prof. Dr. Takashi Tsuji

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091026

      Nichtplanarität und ein erheblicher aromatischer Ringstrom kennzeichnen den Benzolring im [4]Paracyclophan 1. Durch die Substituenten wird das an sich spannungsreiche Gerüst dieser Verbindung kinetisch stabilisiert, so daß erstmals das 1H-NMR-Spektrum eines [4]Paracyclophans gemessen und damit die diamagnetischen Eigenschaften bestimmt werden konnten.

    17. Hocheffiziente Synthese von Cephalotaxin durch zweifache palladiumkatalysierte Cyclisierung (pages 1159–1160)

      Prof. Dr. Lutz F. Tietze and Dipl.-Chem. Hartmut Schirok

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091027

      Cytotoxisch und somit für die Krebstherapie interessant sind die Derivate des Cephalotaxins, der Stammverbindung der aus südostasiatischen Eiben isolierten Harringtonine. Durch intramolekulare Pd-katalysierte allylische Aminierung zum Spirocyclus (85% Ausbeute) und anschließende Heck-Reaktion zum Siebenring (80% Ausbeute) gelang es nun, die Cephalotaxin-Vorstufe 2 in zwei Stufen hocheffizient und selektiv aus dem leicht zugänglichen Amin 1 herzustellen.

    18. Flüssigkristalline Kronenether: Bildung columnarer Mesophasen durch molekulare Erkennung (pages 1160–1163)

      Jörg Andreas Schröter, Prof. Dr. Carsten Tschierske, Michael Wittenberg and Prof. Dr. Joachim Heinz Wendorff

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091028

      Calamitische 4,4′'-Didecyloxy-p-terphenylderivate mit einer lateral angeknüpften [18]Krone-6-Einheit können in Gegenwart wäßriger Kaliumsalzlösungen columnare flüssigkristalline Phasen bilden, deren Baueinheit rechts gezeigt ist.

    19. Diastereo- und enantioselektive Synthese von 1,2,3-substituierten Cyclopropanen mit Zinkcarbenoiden (pages 1163–1165)

      Prof. Dr. André B. Charette and Jacinthe Lemay

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091029

      Substituierte, funktionalisierte Iodalkylzinkreagentien in Kombination mit dem chiralen Dioxoborolan 2 liefern ausgezeichnete Diastereo- und Enantioselektivitäten in Cyclopropanierungen, wenn substituierte Allylalkohole 1 als Edukte und CH2Cl2 als Lösungsmittel eingesetzt werden (R1 = H, Et, CH2OBn; R2 = H, Ph, nPr; R3 = H, Me). Diese effektive Synthese chiraler, nichtracemischer 1,2,3-trisubstituierter Cyclopropane 3 könnte in der Naturstoffsynthese eingesetzt werden.

    20. Das [Cu2(MeCO2)4(H2O)2]/(py)2CO-System als Quelle für einen ungewöhnlichen siebenkernigen Komplex und einen neuartigen zwölfkernigen „Schwungrad”-Cluster (pages 1165–1167)

      Vasilis Tangoulis, Dr. Catherine P. Raptopoulou, Dr. Aris Terzis, Prof. Dr. Evangelos G. Bakalbassis, Prof. Dr. Spyros P. Perlepes and Sofia Paschalidou

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091030

      Eine Sessel-im-Sessel-Anordnung der zwölf Kupferionen (unten links) kennzeichnet den einen der hier vorgestellten Kupferkomplexe, zwei über ein CuII-Zentrum verbundene Tetraeder (unten rechts) den zweiten. Beide wurden aus MeCN-Lösungen isoliert, die [Cu2(MeCO2)4(H2O)2] und (py)2CO enthielten. Durch Suszeptibilitätsmessungen konnte gezeigt werden, daß der siebenkernige Komplex einen Grundzustand mit S = 1/2 hat.

    21. Bildung von Alkyl(dicarbonyl)(chloro)ruthenium-Dimeren bei der Ru-katalysierten Addition von Alkylformiaten an Ethen (pages 1167–1169)

      Sylvie Fabre, Prof. Philippe Kalck and Dr. Guy Lavigne

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971091031

      Durch eine ungewöhnliche O-C-Bindungsspaltung entsteht — streng stereospezifisch und in bemerkenswert guter Ausbeute — der stabile Ethylkomplex 2 bei der durch 1 vermittelten Addition von Ethylformiat an Ethen, wenn die Reaktion durch Einfrieren abgebrochen wird. Sowohl Ethen als auch das Alkylformiat fungieren als Quellen für die abgefangenen Alkylgruppen, die für C-C-Verknüpfungen bei Temperaturen unterhalb Raumtemperatur genutzt werden können. PPN = (Ph3P)2N+.

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