Angewandte Chemie

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3. November 1997

Volume 109, Issue 21

Pages cpi–fmi, 2353–2489

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092101

  2. Impressum

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    6. Highlights
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    8. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092102

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    7. Zuschriften
    8. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 2353–2360)

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092103

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
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    8. Bücher
    1. Die kovalente Chemie der höheren Fullerene: C70 und jenseits davon (pages 2362–2374)

      Dr. Carlo Thilgen, Dr. Andreas Herrmann and Prof. Dr. François Diederich

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092104

      Die Zeit des Außenseiterdaseins der Chemie der höheren Fullerene ist vorbei. Sieben Jahre nach der ersten präparativen Herstellung von Fullerenen hat die Funktionalisierung der höheren Homologen von Buckminsterfulleren C60 - insbesondere von C70, aber auch von C76, C78 (als Beispiel ist rechts ein Tris-Addukt gezeigt) und C84 - beträchtliche Fortschritte gemacht. Sie wird hier erstmals mitsamt den erkennbaren Reaktivitätsprinzipien und unter besonderer Berücksichtigung der Chiralität in übersichtlicher Weise vorgestellt.

    2. Enantioselektive Synthese mit Lithium/(−)-Spartein-Carbanion-Paaren (pages 2376–2410)

      Prof. Dr. Dieter Hoppe and Dr. Thomas Hense

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092105

      Längst keine Exoten mehr! „Chirale Carbanionen”, das sind enantiomerenangereicherte Lithium-Carbanion-Paare, spielen seit einigen Jahren eine bedeutende Rolle in der asymmetrischen Synthese. Der Kniff besteht hierbei in der Verwendung von chiralen Liganden wie dem hinsichtlich Effizienz und Anwendungsbreite außerordentlich bewährten Lupinen-Alkaloid (−)-Spartein 1.

  5. Highlights

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    5. Aufsätze
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    8. Bücher
    1. Ladungstransport in DNA: eine Kontroverse (pages 2411–2413)

      Dr. Ulf Diederichsen

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092106

      Der Elektronentransfer über Entfernungen von über 40 Å entlang eines DNA-Doppelstranges (siehe schematische Darstellung rechts) bleibt mechanistisch umstritten, scheint aber als experimenteller Befund gesichert zu sein. Biochemische Vorgänge wie die Reparatur eines Photodimerschadens können durch DNA-Elektronentransfer ausgelöst werden. Die Abhängigkeit der Elektronentransportfähigkeit von der Perfektion eines DNA-Basenstapels legt nahe, die Leitfähigkeit als Maß der Basenstapelungsqualität oder zur Erkennung einer DNA-Einzelstrangsequenz zu verwenden.

    2. Woran erkennt man eine Dreifachbindung zwischen Hauptgruppenelementatomen? (pages 2414–2416)

      Dr. Karl Wilhelm Klinkhammer

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092107

      Welche Valenzstrichformel spiegelt die Verhältnisse in dem kürzlich von Robinson et al. synthetisierten „Digallin” Na2[(2,6-Mes2*C6H3)-GaGa(2,6-Mes2*C6H3)] (Mes* = 2,4,6-tPr3C6H2) besser wider, A oder B? Liegt trotz nicht erfüllter klassischer Kriterien eine Ga-Ga-Dreifachbindung vor?

  6. Zuschriften

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    1. Eine organische Verbindung mit Leiteranordnung der Spins (pages 2418–2421)

      Dr. Concepció Rovira, Prof. Jaume Veciana, Elisabet Ribera, Judit Tarrés, Prof. Enric Canadell, Prof. Roger Rousseau, Dr. Montserrat Mas, Dr. Elies Molins, Dr. Manuel Almeida, Dr. Rui T. Henriques, Dr. Jorge Morgado, Jean-Philippe Schoeffel and Prof. Jean-Paul Pouget

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092108

      Paare aus organischen Donor(D)-Stapeln bilden in dem Salz [(DT-TTF)2][Au(mmt)2] (siehe Bild rechts) eine klassische Leiterstruktur mit drei S…S-Kontaktwechselwirkungen. Unterhalb 225 K bilden die Doppelstapel aus Donormolekülen eine „zweibeinige Spinleiter”. die durch Lokalisation von ungepaarten Elektronen in den (DT-TTF)2,-Dimeren entsteht. DT-TTF = „Dithiophentetrathiafulvalen”, mnt = Maleinsäurenitrildithiolat.

    2. Anionengesteuerte Strukturbildung bei Bipyridylsilber(I)-Polymeren: eine Verbindung mit helicalem, polymerem Netz (pages 2421–2423)

      Matthew A. Withersby, Dr. Alexander J. Blake, Dr. Neil R. Champness, Dr. Peter Hubberstey, Dr. Wan-Sheung Li and Prof. Martin Schröder

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092109

      Wendeltreppenartig sind die Schichten aus Ketten, die alternierend AgI-Zentren und pytz-Liganden enthalten, im Kristall von [Ag(pytz)(NO3)](pytz = 3,6-Di(4-pyridyl)-1,2,4,5-tetrazin) angeordnet. Entscheidend für diese Strukturbildung - rechts ist ein Blick auf die Struktur entlang der Helixachse gezeigt - ist der anionische Ligand NO3, wie der Vergleich mit den analogen PF6- und BF4-Verbindungen belegt. In diesen werden die parallel angeordneten Ketten aus AgI-Zentren und pytz-Liganden paarweise durch schwache Ag-Ag-Kontakte und π-π-Wechselwirkungen zwischen benachbarten pytz-Liganden zusammengehalten.

    3. Elektronenstruktur von Mangan(III)-Verbindungen aus Hochfrequenz-EPR-Spektren (pages 2423–2426)

      Dr. Anne-Laure Barra, Prof. Dante Gatteschi, Dr. Roberta Sessoli, GianLuca Abbat, Dr. Andrea Cornia, Prof. Antonio C. Fabretti and Myriam G. Uytterhoeven

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092110

      Die Verwendung hoher Magnetfelder und hoher Frequenzen in einem unkonventionellen EPR-Spektrometer lieferte erstmals aussagekräftige EPR-Spektren eines oktaedrischen Mangan(III)-Komplexes. Die so erhaltenen Parameter des Spin-Hamilton-Operators sind in guter Übereinstimmung mit den über Ligandenfeldtheorie berechneten. Die EPR-Spektroskopie wird damit zum wirksamen Instrument zur Strukturaufklärung von Komplexen, die Metall-Ionen mit ganzzahligem Spin enthalten.

    4. Steuerung der Mikrostruktur in polymeren molekularen Shuttles: lösungsmittelinduzierte Lokalisierung von Makrocyclen in Poly(urethankronenetherrotaxanen) (pages 2426–2428)

      Caiguo Gong and Prof. Harry W. Gibson

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092111

      In Chloroform an NH-Gruppen lokalisiert, in Dimethylsulfoxid (DMSO) jedoch von NH-Gruppen entfernt - so läßt sich das Verhalten der cyclischen Einheiten in Poly(urethankronenetherrotaxanen) beschreiben. In Abhängigkeit vom Lösungsmittel liegen somit unterschiedliche Mikrostrukturen vor.

    5. Das erste lithiierte Phosphanoxid mit Li-C-Bindungen: Synthese und Struktur von [{Ph2P(O)CHLiC(H)MeEt}4] (pages 2428–2430)

      Dr. John E. Davies, Robert P. Davies, Lorraine Dunbar, Dr. Paul R. Raithby, Matthew G. Russell, Dr. Ronald Snaith, Dr. Stuart Warren and Andrew E. A. Wheatley

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092112

      Eine cubanartige tetramere Struktur mit Li-C-Bindungen und zwei stereogenen Zentren pro Monomereinheit ist das Ergebnis der Lithiierung von Ph2P(O)CH2C(H)MeEt in Toluol. Das Zentralgerüst dieses lithiierten Phosphanoxids ist rechts gezeigt.

    6. Die Struktur von [Zn(bix)2(NO3)2] · 4.5H2O (bix = 1,4-Bis(imidazol-1-ylmethyl)benzol): ein zweidimensionales Polyrotaxan (pages 2430–2432)

      Dr. Bernard F. Hoskins, Dr. Richard Robson and Damian A. Slizys

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092113

      Zwei unabhängige und sich gegenseitig durchdringende zweidimensionale Netzwerke, deren herausragendes Strukturmerkmal Polyrotaxansäulen des im Bild gezeigten, bisher unbekannten Typs sind, enthält das Koordinationspolymer [Zn(bix)2(NO3)2] · 4.5 H2O. Diese Verbindung ist erst das dritte Beispiel für ein zweidimensionales Polyrotaxan, die beiden anderen wurden erst kürzlich vorgestellt.

    7. Einbau eines Elements der ersten Achterperiode in die Brücke eines gespannten Metallocenophans: Synthese eines borverbrückten [1]Ferrocenophans (pages 2433–2435)

      Dr. Holger Braunschweig, Dr. Regina Dirk, Dr. Matthias Müller, Dr. Paul Nguyen, Rui Resendes, Derek P. Gates and Prof. Ian Manners

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092114

      Den größten bekannten Neigungswinkel [32.4(2)°] zwischen den Ebenen der Cyclopentadienylliganden weist das [1]Boraferrocenophan 1 auf. Diese Verbindung ist das erste [1]Ferrocenophan mit einem Brückenatom der ersten Achterperiode. Durch ringöffnende Polymerisation werden cyclische Polymere 2 erhalten.

    8. Erkennung von Anionen in einem bicyclischen Cyclophan durch Wasserstoffbrückenbindungen zu deren π-System - unerwartete Selektivität für Nitrat (pages 2435–2437)

      Dr. Adrian P. Bisson, Dr. Vincent M. Lynch, Mary-Katherine C. Monahan and Prof. Eric V. Anslyn

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092115

      Die Kombination von geometrischer und elektrostatischer Komplementarität erklärt, warum Nitrat von dem bicyclischen Cyclophan 1 nur wenig schwächer gebunden wird als Acetat, obwohl es viel weniger basisch ist als dieses. Die Kristallstrukturanalyse des Acetatkomplexes von 1 belegt für diesen Fall, ebenso wie beim analogen Chloridkomplex, die Bindung des Anions im Wirt-Hohlraum.

    9. Fluorige Zweiphasenkatalyse: Komplexierung von [M{C8F17(CH2)2CO2}2] (M = Mn2+, Co2+) mit 1,4,7-[C8F17(CH2)3]3-1,4,7-triazacyclononan zu Perfluorheptan-löslichen Katalysatoren für die Funktionalisierung von Alkanen und Alkenen mit tBuOOH und O2 (pages 2438–2440)

      Dr. Jean-Marc Vincent, Dr. Alain Rabion, Dr. Vittal K. Yachandra and Dr. Richard H. Fish

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092116

      Nach einem Autoxidationsmechanismus verläuft die Oxidation von Alkanen und Alkenen mit tBuOOH und O2 unter den Bedingungen der fluorigen Zweiphasenkatalyse. Die in Perfluorheptan löslichen katalytisch aktiven Komplexe bilden sich dabei in situ aus dem Liganden 1 und dem Mn2+-Komplex 2 (mit polyfluorierten Carboxylatliganden).

    10. Tetraethylammoniumtrichlorid, ein vielseitiges Reagens für Chlorierungen und Oxidationen (pages 2440–2442)

      Thierry Schlama, Kiroubagaranne Gabriel, Dr. Véronique Gouverneur and Dr. Charles Mioskowski

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092117

      Auf ein breites Substratspektrum anwendbar und leicht handhabbar ist die Titelverbindung. Gesättigte Alkohole werden durch sie zu Aldehyden oder Ketonen oxidiert, während bei Allylalkoholen die Addition von Chlor bevorzugt ist. Besonders interessant ist die Reaktion von Acetalen 1, da man mit anderen Reagentien nicht die Produkte 2, sondern α-halogenierte Acetale erhält.

    11. Erste Totalsynthese von Tricolorin A (pages 2442–2444)

      Shou-Fu Lu, Qinqin O'Yang, Zhong-Wu Guo, Dr. Biao Yu and Prof. Yong-Zheng Hui

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092118

      Eine regioselektive Makrolactonisierung und eine Eintopf-Glycosylierung sind die Schlüsselschritte der ersten Totalsynthese von Tricolorin A 1, dem wesentlichen Inhaltsstoff einer Pflanze, die im traditionellen mexikanischen Ackerbau zur Unkrautbekämpfung eingesetzt wird. Die Synthese dieses Makrolacton-Tetrasaccharids umfaßt, ausgehend von D-(+)-Mannose, 45 Schritte und die längste lineare Sequenz 20 Schritte (Gesamtausbeute 0.65%).

    12. Ein 1,3,5-Triphosphinantriium-Ion (pages 2444–2445)

      Dr. Ekaterina Gorbunowa, Dr. Gernot Heckmann, Prof. Dr. Ekkehard Fluck, Prof. Dr. Matthias Westerhausen and Prof. Dr. Rudolf Janoschek

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092119

      Drei eng benachbarte Ladungen weist der sechsgliedrige Ring der Titelverbindung auf. Im Festkörper sind in diesem Trikation zwei in einer Ebene liegende PC-Einheiten mit einer weiteren, schräg darüber liegenden verknüpft (Seitenansicht siehe rechts).

    13. Eine effiziente enzymatische Synthese des Core-Trisaccharids von N-Glycanen mit einer rekombinanten β-Mannosyltransferase (pages 2445–2447)

      Dr. Gregory M. Watt, Dr. Leigh Revers, Dr. Matthew C. Webberley, Dr. Iain B. H. Wilson and Dr. Sabine L. Flitsch

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092120

      Mit hoher Stereo- und Regioselektivität und in guter Ausbeute läßt sich die β-1,4-mannosidische Bindung des Trisaccharids 1 (R/R′ = H/OH) mit einem modifizierten rekombinanten Biokatalysator knüpfen. Dazu wurde das Hefeenzym ALG1 in drei Stufen modifiziert und in E. coli exprimiert; das Enzym wurde dann an einer NiII-Affinitätssäule immobilisiert.

    14. [CH(Me)P(Et)2NSiMe3] - ein als Brückenligand fungierendes Carbanion (pages 2447–2449)

      Dr. Anita Müller, Priv.-Doz. Dr. Bernhard Neumüller and Prof. Dr. Kurt Dehnicke

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092121

      Nahezu linear koordiniert sind die beiden Metallatome in dem mit dem Titelanion gebildeten Lithiumcuprat, dessen Struktur im Kristall rechts abgebildet ist. Dieser gewellte Achtring wird aus Me3SiNPEt3 nach Lithiierung und Umsetzung mit CuI erhalten, während nach Reaktion mit ZnCl2 ein 24gliedriger Makrocyclus entsteht.

    15. Synthese von doppelt ungesättigten Aldehyden und Ketonen über eine neuartige β-Decarbopalladierung (pages 2449–2451)

      Dr. Hiroto Harayama, Toshitsugu Kuroki, Dr. Masanari Kimura, Dr. Shuji Tanaka and Prof. Dr. Yoshinao Tamaru

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092122

      Mit ausgezeichneten Diastereoselektivitäten lassen sich cyclische vinylsubstituierte Carbonate in ungesättigte offenkettige Carbonylverbindungen umwandeln [G1. (1)]. Maßgeblich für den Erfolg dieser Ringöffnung ist ein Pdo-Komplex als Katalysator. Cn = komplex, auch cyclisch substituierte Kohlenstoffkette mit n = 0, 1, 2, 4, 8; R, R′ = H, Me.

    16. Künstlicher Phototropismus: reversible Photoseparation von selbstorganisierten Komplexen (pages 2451–2454)

      Dr. Andrew C. Benniston, Prof. Anthony Harriman and Dr. Dimitri S. Yufit

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092123

      Sorgfältiges Abstimmen der Energieniveaus ermöglicht die Photoseparation in einem engen Einschlußkomplex (siehe unten). Durch optische Anregung des intermediär auftretenden (nicht komplexierten) Gastmoleküls kommt es während der diffusiven Ladungsrekombination zu starker Fluoreszenz.

    17. Regio- und enantioselektive Synthese von α-Fluorketonen via elektrophile Fluorierung von α-Silylketonenolaten mit N-Fluor-N,N-bis(phenylsulfonyl)amin (pages 2454–2456)

      Prof. Dr. Dieter Enders, Dipl.-Chem. Marcus Potthoff, Dr. Gerhard Raabe and Dr. Jan Runsink

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092124

      Nahezu enantiomerenreine α-Fluorketone 3 sind erstmals ausgehend von einfachen Ketonen 1 allgemein zugänglich. Schlüsselschritte des neuen Verfahrens sind die asymmetrische elektrophile α-Fluorierung von α-Silylketonenolaten mit NF-Reagentien zu 2 und die anschließende racemisierungsfreie Abspaltung der Silylhilfsgruppe.

    18. Zwitterionische Diallylzirconiumkomplexe: Synthese, Struktur, Polymerisationsaktivität und Desaktivierungsreaktionen (pages 2457–2460)

      Dr. Gerardo Jiménez Pindado, Dr. Mark Thornton-Pett, Marco Bouwkamp, Dr. Auke Meetsma, Dr. Bart Hessen and Prof. Dr. Manfred Bochmann

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092125

      Unter milden Bedingungen katalysiert 1 die Polymerisation von Ethen (Rn = 1,3-(SiMe3)2). Die Neigung dieses und ähnlicher zwitterionischer Komplexe zu C-H-Aktivierungen und Umlagerungen hängt empfindlich von den sterischen Bedingungen ab; die Reaktivität der Komplexe unterscheidet sich deutlich von der der analogen Dicyclopentadienylkomplexe.

    19. Der Einsatz eines zehngliedrigen Tetraphospholmakrocyclus zur Verlängerung der Lebensdauer von Palladiumkatalysatoren (pages 2460–2462)

      Dr. François Mercier, Dr. Frank Laporte, Dr. Louis Ricard, Prof. Dr. François Mathey, Dipl.-Chem. Marc Schröder and Prof. Dr. Manfred Regitz

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092126

      Ohne Palladiumabscheidung ist der Komplex 1 selbst bei hoher Temperatur in Stille- und Heck-Reaktionen einsetzbar. Dabei ist er auch nach mehr als 48 h noch vollständig aktiv. Der Einsatz der Titelverbindung als Komplexligand ist die erste Anwendung für derartige Phospholmakrocyclen.

    20. Zur katalytischen asymmetrischen Protonierung von Silyl-Enolethern mit chiralen Palladiumkomplexen (pages 2462–2464)

      Dr. Masaharu Sugiura and Prof. Takeshi Nakai

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092127

      Erst das zugesetzte Amin macht den aus einem Silbersalz und [PdCl2{(R)-binap}] erhältlichen chiralen, kationischen Palladiumkomplex zu einem wirksamen asymmetrischen Katalysator für die Protonierung cyclischer Silyl-Enolether durch Wasser [G1. (a)]. Vermutlich beruht die Wirkung des Amins auf der selektiven Desaktivierung eines der anfänglich entstehenden binap-Palladiumkomplexe, und es „überlebt” eine Palladium-Spezies, die eine zwar weniger rasche, aber enantioselektivere Reaktion hervorruft.

    21. Selektive NMR-Signalverstärkung bei α-Cyclodextrin durch laserpolarisiertes Xenon (pages 2464–2466)

      Yi-Qiao Song, Boyd M. Goodson, Rebecca E. Taylor, David D. Laws, Prof. Gil Navon and Prof. Alexander Pines

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092128

      „Beleuchten” der kernmagnetischen Resonanz von Molekülen mit laserpolarisiertem Xenon könnte eine wertvolle neue Quelle für Strukturinformationen werden. Die 1H-NMR-Signale der Protonen in der Nähe der Xenon-Bindungsstelle in α-Cyclodextrin (rechts schematisch dargestellt) werden selektiv verstärkt durch Kopplungen, die empfindlich vom Xe-H-Abstand abhängen.

    22. Synthese, Struktur und Koordinationschemie von Diisocyanmethan (pages 2466–2468)

      Dr. Jürgen Buschmann, Thilo Bartolmäs, Priv.-Doz. Dr. Dieter Lentz, Prof. Dr. Peter Luger, Ingo Neubert and Matthias Röttger

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092129

      Selbst in Lösung wenig beständig ist das seit über 30 Jahren bekannte Diisocyanmethan. Nun gelang die Isolierung dieses bis jetzt einzigen geminalen Isocyanids (Struktur im Kristall siehe rechts) durch fraktionierende Kondensation. Die Verbindung kann durch Koordination an Übergangsmetallatome stabilisiert werden.

    23. Diacetylenverknüpfte Poly(phenylsulfanyl)-substituierte Benzole als Basis für reduzierbare molekulare Stäbe im Nanometerbereich (pages 2468–2471)

      Dr. Marcel Mayor, Prof. Dr. Jean-Marie Lehn, Dr. Katharina M. Fromm and Prof. Dr. Dieter Fenske

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092130

      Positivere Reduktionspotentiale mit zunehmender Moleküllänge kennzeichnen die Titelverbindungen (siehe unten, n = 0,1). Wegen ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften, besonders ihrer leichten Reduzierbarkeit, die cyclovoltammetrisch untersucht wurde, sind sie vielversprechend für die Entwicklung molekularer elektronischer und photonischer Funktionseinheiten.

    24. Katalytische Umsetzung von Methan zu aromatischen Kohlenwasserstoffen an eisenoxidbeladenen ZSM-5-Zeolithen (pages 2471–2473)

      Dr. Bert M. Weckhuysen, Dr. Dingjun Wang, Prof. Michael P. Rosynek and Prof. Jack H. Lunsford

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092131

      Ohne ein Oxidans wie O2 kann Methan an Fe/H-ZSM-5-Katalysatoren selektiv zu Benzol, Toluol und Naphthalin umgesetzt werden. Methan wird dabei an Eisenoxidclustern aktiviert, und das Primärprodukt Ethylen reagiert in Oligomerisierungen und Cyclisierungen an Brønsted-sauren Zentren zu den aromatischen Produkten.

    25. Carbenkomplex-modifizierte Glycale - Synthese und Reaktivität (pages 2473–2475)

      Prof. Dr. Karl Heinz Dötz, Dr. Richard Ehlenz and Dipl.-Chem. Daphne Paetsch

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092132

      Neue Möglichkeiten zur Funktionalisierung von Kohlenhydraten bieten Carbenkomplex-modifizierte Glycale. Sie gehen eine chrominduzierte Benzanellierung zu Benzoglycalen 1 ein und ermöglichen über eine diastereoselektive Insertion von Inolethern eine C2-Homologisierung zu 2 unter Erhaltung der Metall-Carben-Funktion.

    26. Stabilisierung der (π-Indenyl)-Blei-Bindung: der erste strukturell eindeutig charakterisierte Bis(η5-indenyl)komplex eines Nach-Übergangselements, [Pb{1,3-(SiMe3)2C9H5}2] (pages 2475–2476)

      Jason S. Overby, Prof. Timothy P. Hanusa and Dr. Paul D. Boyle

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092133

      Wo bleiben die Bis(π-indenyl)komplexe der „Nach-Übergangselemente”? Nun konnte der erste derartige Komplex eines Elements der Gruppe 14 synthetisiert und charakterisiert werden: [Pb{1,3-(SiMe3)2-C9H5}2] ist in Lösung nicht stabil, bildet jedoch thermisch stabile Kristalle, in denen er Sandwichgeometrie mit nahezu parallelen, η5-koordinierten Indenyl-Fünfringen aufweist (siehe rechts).

    27. Neues zum Mechanismus der McMurry-Reaktion (pages 2477–2479)

      Dr. Claude Villiers and Dr. Michel Ephritikhine

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971092134

      Nicht ausschließlich Pinacolatzwischenstufen treten bei den McMurry-Reaktionen aliphatischer Ketone R2CO (R = Me, Et, iPr) mit MCl4/Li(Hg) (M = Ti, U) auf [G1. (1)]. Vielmehr müssen auch carbenoide Zwischenstufen berücksichtigt werden. Dies ergaben eine genaue Analyse der Reaktionsprodukte und Kontrollexperimente mit Pinacolderivaten.

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