Angewandte Chemie

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14. März 1997

Volume 109, Issue 6

Pages cpi–fmi, 557–679

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
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    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090601

  2. Impressum

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    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090602

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 557–564)

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090603

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    9. Bücher
    1. Chirale Erkennung in π-Komplexen von Alkenen, Aldehyden und Ketonen mit Übergangsmetall-Lewis-Säuren; Entwicklung eines allgemeinen Modells für enantiofaciale Komplexierungsselektivitäten (pages 566–602)

      Prof. Dr. J. A. Gladysz and Brian J. Boone

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090604

      Für die chirale Erkennung der am häufigsten verwendeten Ausgangsverbindungen der enantioselektiven Synthese - Alkene, Aldehyde und Ketone - durch Übergangsmetallkomplexe wurde ein allgemeines Modell erarbeitet. Es basiert auf einer Fülle von Daten, die bei Studien mit dem Lewis-sauren 16e-Komplexkation 1 erhalten wurden. Das Bild rechts zeigt die Überlagerung zweier Alkenkomplexe von 1.

  5. Highlights

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    9. Bücher
    1. DNA als Werkstoff für die Nanotechnologie (pages 603–606)

      Dr. Christof M. Niemeyer

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090605

      Nanodimensionierte Gerüstmoleküle und funktionalisierte supramolekulare Aggregate sind durch DNA-Hybridisierung zugänglich. Das nanokristalline Molekül (siehe unten, schematische Darstellung) ist aus Goldclustern und Oligonucleotiden aufgebaut, die über Selbstorganisation aggregieren. Komplexe DNA-Netzstrukturen könnten als hochaufgelöste Matrizen für die Chip-Herstellung dienen. Somit ist die DNA-Technologie im Begriff, bis in Anwendungsbereiche der Mikroelektronik zu expandieren.

    2. Integrinantagonisten und andere niedermolekulare Verbindungen als Inhibitoren der Angiogenese - neue Wirkstoffe in der Tumortherapie (pages 606–609)

      Priv.-Doz. Athanassios Giannis and Dr. Frank Rü Bsam

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090606

      Arthritis, Rheuma und die diabetische Retinopathie, die mit einer übermäßigen Angiogenese einhergehen, werden ebenso wie Tumorwachstum und Metastasenbildung von der Angiogenese beeinflußt. Ein vielversprechendes neues Konzept in der Tumortherapie, das auch auf andere Erkrankungen angewendet werden könnte, ist der Einsatz von Integrinantagonisten (z.B. 1) und anderen niedermolekularen Wirkstoffen mit angioinhibitorischer Wirkung, die sich derzeit in präklinischer oder klinischer Prüfung befinden.

    3. Deracemisierung durch enantiodifferenzierende Inversion an 1,3-Diolen (pages 609–612)

      Prof. Anthony P. Davis

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090607

      Von 1:1-Enantiomerengemischen zu enantiomerenreinen Produkten - mit der Methode der enantiodifferenzierenden Inversion kann ein komplexes Diol-Isomerengemisch zu einem einzigen Produkt umgesetzt werden, das ähnlich wie mehrere wichtige Naturstoffe vier asymmetrische Kohlenstoffatome aufweist. Bei dieser Strategie reagiert ein 1,3-Diol mit je einem P- und einem Σ-Zentrum zu einem Diol mit zwei P-Zentren (siehe rechts).

  6. Zuschriften

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    1. Chemoselektive Polyalkylierungen phosphorhaltiger Dendrimere (pages 613–617)

      Christophe Larre, Dr. Anne-Marie Caminade and Dr. Jean-Pierre Majoral

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090608

      Am Kern, am Kern und an der Oberfläche, innerhalb der Kaskadenstruktur sowie innerhalb der Kaskadenstruktur und an der Oberfläche können die hier beschriebenen Phosphordendrimere mit Generationen unterschiedlicher Konstitution selektiv alkyliert werden (Beispiel rechts, □ und ▪: „neutrale” bzw. „kationische” Generation). Der Kern eines Dendrimers der sechsten Generation ist zugänglich.

    2. Isolierung einer nicht-ikosaedrischen Zwischenstufe der Isomerisierung eines ikosaedrischen Metallacarborans (pages 617–619)

      Shirley Dunn, Dr. Georgina M. Rosair, Dr. Rhodri L. Thomas, Dr. Andrew S. Weller and Prof. Alan J. Welch

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090609

      Nach mehr als 30 Jahren der Spekulation über den Mechanismus der Isomerisierung von ikosaedrischen Carboranen und ihren Analoga konnte nun mit der Isolierung des Intermediats 1 ein erster, aufschlußreicher Hinweis erhalten werden. Diese Zwischenstufe hat eine geschlossene, nicht-ikosaedrische Struktur, die experimentell bislang beispiellos war. [Mo] = [Mo(n3-C3H5)(CO)2].

    3. Oligo(ethylenoxy)oxy-überbrückte Stilbene als Komplexliganden: σ- und π-gebundene Ag+- und Na+-Ionen (pages 619–622)

      Dipl.-Chem. Thomas Futterer, Prof. Dr. Andreas Merz and Johann Lex

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090610

      Vier O-Atome und die Doppelbindung koordinieren das Ag+-Ion im Komplex mit dem Stilbenkronenether 1. Überraschenderweise wird auch Na+ durch 1 in einer ähnlicher Geometrie komplexiert. Die hier erstmals nachgewiesene koordinative Bindung eines Natriumions an eine π-Bindung wird dabei wahrscheinlich durch die Oligo(ethylenoxy)oxy-Brücke induziert und unterstützt. M+X = AgNO3, NaClO4.

    4. Stabilität und Konformationsänderung eines kleinen cyclischen Oligonucleotid-Konjugats (pages 622–624)

      Dr. Mathias K. Herrlein and Prof. Dr. Robert L. Letsinger

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090611

      Eine bemerkenswert stabile Basenstapelstruktur weist der 70gliedrige Cyclus 2 mit nur vier Nucleotidbasen auf, der durch Cyclisierung aus dem Oligonucleotidkonjugat 1 entsteht. Wie durch Emissionsmessungen unter Bestrahlung nachgewiesen wurde, tritt bei 2 in Gegenwart von NaOH eine Konformationsänderung auf, wobei sich die Stilbengruppen annähern.

    5. Durch Metallionen geprägte Polymere: Synthese und Strukturen von N-(4-Vinylbenzyl)-1,4,7-triazacyclononan-Zink(II)-Komplexen, deren Copolymerisation mit Divinylbenzol und Metallionenselektivitätsstudien mit den entmetallierten Harzen – Belege für eine Sandwichkomplexierung in der Polymermatrix (pages 624–627)

      Dr. Hong Chen, Dr. Marilyn M. Olmstead, Dr. Robert L. Albright, Dr. jozsef Devenyi and Dr. Richard H. Fish

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090612

      Die richtige Anordnung der Liganden 1, die durch den Prägeeffekt des komplexierten Metallions während der Polymerisation erreicht wird, erklärt die unerwartete, hohe Cu2+:Fe3+-Selektivität des aus [Zn(1)]2+ mit einem vernetzenden Comonomer hergestellten Polymers: Die Ionenradien von Cu2+ und dem prägenden Ion Zn2+ sind sehr ähnlich. Der deutliche Zn2+-Verlust bei der Polymerisation spricht außerdem stark dafür, daß aus dem [Zn(1)]2+- ein sandwichartig aufgebauter [Zn(1)2]2+-Komplex wird.

    6. Asymmetrische Cyclopentanellierung cyclischer Enone mit einem chiralen 1,3-Dipol-Äquivalent (pages 627–629)

      Dr. Catherine Huart and Prof. Dr. L. Ghosez

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090613

      Hochselektiv cis-anelliert werden cyclische Enone 2 mit dem chiralen 1,3-Dipol-Äquivalent 1 unter Bildung bicyclischer Cyclopentenon-Derivate 3. Diese zwar mehrstufige, aber ohne Reinigung der Zwischenstufen durchführbare Methode, die konzeptionell der Robinson-Anellierung analog ist, sollte breit anwendbar sein.

    7. Festphasensynthese eines tumorassoziierten Sialyl-TN-Antigen-Glycopeptids mit einer Partialsequenz aus dem Tandem-Repeat des MUC-1-Mucins (pages 629–631)

      Beate Liebe and Horst Kunz

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090614

      An einem allylischen Anker gelang die Festphasensynthese des Glycopeptids 1 aus dem Tandem-Repeat des tumorassoziierten Mucins MUC-1 mit Sialyl-TN-Antigen-Seitenkette. Das Sialyl-TN-Antigen ist eines der aussichtsreichsten tumorassoziierten Antigene bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Epitheltumore. Die abschließende Hydrolyse des Sialinsäuremethylesters verlief ohne Epimerisierung im Peptid und ohne β-Eliminierung der Kohlenhydratseitenkette.

    8. Sm-vermittelte, hochstereoselektive Reaktionen von 1,1-Dihalogenalkanen mit Aldehyden – Herstellung eines chiralen α-Iodethyl-Synthesebausteins aus 1,1-Diiodetha (pages 631–633)

      Seijiro Matsubara, Masahito Yoshioka and Kiitiro Utimoto

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090615

      Hohe syn-Selektivität und äußerst leichte Durchführbarkeit kennzeichnen die neuartige, bei Raumtemperatur ablaufende, SmI2-vermittelte Addition von α-Iodalkyl-Bausteinen an Aldehyde [Gl. (a); R, R′ = Alkyl]. Die hierbei entstehenden chiralen α-Iodhydrine sind attraktive Synthesezwischenstufen für weitere Umwandlungen.

    9. Kuppeln, ja oder nein? — das Dilemma von Acetylidkohlenstoffzentren in [(η5-C5H5)2M(μ-CCR)2M(η5-C5H5)2]-Komplexen (M = Ti, Zr); eine theoretische Untersuchung für R = H, F (pages 633–635)

      Prof. Dr. Eluvathingal D. Jemmis and M.Sc.-Chem. Kalathingal T. Giju

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090616

      Der Substituent am Ethinylliganden beeinflußt die Struktur der Titelkomplexe: Die ungewöhnliche C-C-Verknüpfung zum Komplextyp 2 tritt im dimeren Bis(n5-cyclopentadienyl)(phenylethinyl)titan, R = Ph, auf, nicht aber im analogen Zirconiumkomplex. Theoretische Untersuchungen auf ab-initio-MO- und -DFT-Niveau an 1 und 2 ergaben, daß der elektronenziehende Substituent Fluor für M = Zr das Gleichgewicht auf die Seite von 2 verschiebt.

    10. Selektive Aktivierung von Alkyl- und Aryl-Sauerstoff-Einfachbindungen in Lösung mit Übergangsmetallkomplexen (pages 636–637)

      Drs.-Ing. Milko E. Van Der Boom, Dr. Shyh-Yeon Liou, Yehoshoa Ben-David, Arkadi Vigalok and Prof. Dr. David Milstein

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090617

      Eine beispiellose Metallinsertion in die starke sp2-sp3-Aryl-O-Bindung tritt bei der Reaktion von [{RhCl(C8H14)2}2] (C8H14 = Cycloocten) mit zwei Äquivalenten des Phosphinoarylethers 1 auf. Die Reaktion zu 2 läuft sogar bei Raumtemperatur ab und erfolgt direkt, ohne Rh-Insertion in die benachbarte schwächere ArO-CH3-Bindung. Mit [Pd(CF3CO2)2] reagiert 1 dagegen unter selektiver Aktivierung der Alkyl-O-Bindung zu 3. Die Selektivität der C-O-Aktivierung kann demnach über die Wahl des Metallkomplexes auf die Aryl-O- oder auf die Alkyl-O-Bindung gelenkt werden.

    11. Synthese und Struktur eines dimeren, peralkylierten Hexaaminobenzols: ein Hexakis(dimethylamino)hexaaza[63]-(1,3,5)cyclophan (pages 637–639)

      Priv.-Doz. Dr. J. Jens Wolff, Dipl.-Chem. Andreas Zietsch, Dr. Hermann Irngartinger and Dr. Thomas Oeser

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090618

      Durch Erhöhung der Reorganisationsenergie verlangsamt wird der intramolekulare Elektronentransfer (ET) in 1, das damit eine zur Überprüfung der Kinetik von ET-Prozessen geeignete Verbindung ist. Synthetisiert wurde 1 durch eine überraschend glatt verlaufende dreifache nucleophile aromatische Substitution.

    12. Ketten, Leitern und Schichten durch Halogen-Halogen- und Halogen-Wasserstoff-Wechselwirkungen (pages 640–642)

      Oshrit Navon, Prof. Joel Bernstein and Vladimir Khodorkovsky

      Article first published online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090619

      Ein sich wiederholendes Motiv in einer Reihe von Kristallstrukturen ist das rechts dargestellte Wechselwirkungsmuster I. Durch die beiden intermolekularen Wechselwirkungen (gestrichelt) können die beteiligten Moleküle in Konformationen stabilisiert werden, die an sich nicht bevorzugt sind. Dieses Motiv trägt somit wesentlich zur molekularen Erkennung und zur Bildung der Kristallstruktur bei.

    13. Die Phenylacetyl-Gruppe - die erste enzymatisch abspaltbare Aminoschutzgruppe in Lösung und an fester Phase (pages 642–644)

      Prof. Dr. Herbert Waldmann and Dr. Armin Reidel

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090620

      Die Penicillin-G-Acylase aus E. coli wurde zur Abspaltung der ersten enzymlabilen Aminoschutzgruppe für Nucleobasen, der Phenylacetyl-Gruppe, eingesetzt. Sowohl in Lösung als auch an fester Phase ist ein Entschützen von Oligonucleotiden mit diesem vielseitigen Enzym unter milden Bedingungen (pH = 7, Raumtemperatur) möglich. Basierend auf diesem Ergebnis könnten neue enzymatische Umsetzungen in der Oligonucleotid-, der Festphasen-, aber auch der kombinatorischen Chemie entwickelt werden.

    14. Über die Reaktion primärer und sekundärer Amine mit LiAlH4 und Na(AlHEt3) (pages 644–647)

      Dipl.-Chem. Mavis L. Montero, Dipl.-Chem. Helge Wessel, Prof. Dr. Herbert W. Roesky, Dipl.-Chem. Markus Teichert and Dr. Isabel Usón

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090621

      Cyclische und bicyclische Zwischenprodukte (wie das THF-Addukt 1) können bei der Reaktion eines primären Amins mit LiA1H4 isoliert werden. Es kann angenommen werden, daß diese Verbindungen generell bei der Reduktion organischer Stickstoffverbindungen mit LiA1H4 auftreten. Auch die Reaktion von Na(A1HR3) mit sekundären Aminen führt zu kristallinen Zwischenprodukten, jedoch solchen mit polymerem Aufbau.

    15. Polyphenylen-Dendrimere: von dreidimensionalen zu zweidimensionalen Strukturen (pages 647–649)

      Frank Morgenroth, Erik Reuther and Klaus Müllen

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090622

      Einen eleganten Zugang zu aromatischen Kohlenwasserstoff-Dendrimeren wie 1 mit Pentaphenylbenzol-Einheiten sowie zu extrem großen polybenzoiden Kohlenwasserstoffen eröffnet die Diels-Alder-Cycloaddition von 3,4-Bis[4-(triisopropylsilylethinyl)phenyl]-2,5- diphenylcyclopenta-2,4-dienon an aromatische Oligoethinylverbindungen wie 3,3′,5,5′-Tetraethinylbiphenyl. Die Art der Verknüpfung und die hohe Packungsdichte der Benzolringe ermöglichen die Cyclodehydrierung entsprechender Dendrimeruntereinheiten zu planaren Scheiben.

    16. Neues von einem „alten” Liganden: das Tripeldecker-Ionentripel Tris([18]Krone-6)-dinatriumbis(tetraphenylcyclopentadienid) (pages 650–651)

      Prof. Dr. Hans Bock, Dr. Tim Hauck, Dr. Christian Näther and Zdenek Havlas

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090623

      Drei [18]Krone-6-Liganden und zwei Natriumionen bilden überraschend ein Doppelsandwich-Tripeldecker-Dikation: In diesem sind die beiden Na+-Ionen jeweils n6 an die Sauerstoff-Zentren der äußeren, hemisphärisch verzerrten Ringe und n2 an den zentralen, rechteckigen Makrocyclus koordiniert, wie rechts schematisch gezeigt.

    17. Durch Solvolyse von [B(C6H5)4] in Methanol zum chiralen Koordinationspolymer Cd(tcm)[B(OMe)4] · x MeOH, x ≈ 1.6 (pages 652–653)

      Dr. Stuart R. Batten, Dr. Bernard F. Hoskins and Dr. Richard Robson

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090624

      Sechsfach-Helices aus Borat-verbrückten Cadmium-Ionen sind das herausragende Strukturmerkmal des von Kanälen durchzogenen Koordinationspolymers (rechts schematisch gezeigt), das bei der Solvolyse von (BPh4) in Methanol in Gegenwart von Cd2+ und [C(CN)3] entsteht.

    18. Ein μ4-Peroxokomplex des Antimons: Synthese und Struktur von (o-Tol2SbO)4(O2)2 (pages 654–655)

      Prof. Dr. Hans Joachim Breunig, Tamara Krüger and Dr. Enno Lork

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090625

      Eine Käfigstruktur mit zwei vierfach verbrückenden Peroxogruppen bildet das Zentrum des Organoantimonperoxids 1 (R = o-Tolyl), das durch Oxidation des entsprechenden Tetraaryldistibans mit Luftsauerstoff und H2O2 einfach zugänglich ist. Die schützende Peripherie aus o-Tolylgruppen sorgt für gute Löslichkeit des Antimon-Sauerstoff-Käfigs.

    19. [(CF3)2Hg(μ-F)2Hg(CF3)2]2− – Synthese, Struktur und Reaktivität (pages 655–656)

      Dr. Detlef Viets, Dr. Enno Lork, Dr. Paul G. Watson and Prof. Dr. Rüdiger Mews

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090626

      Aktiviert durch Fluorid - aus Hg(CF3)2 und TAS-Fluorid (Me2N)3S+(Me3Si)F2 wurde der erste Komplex mit einem Fluoroquecksilberanion, [(Me2N)3S+]2[(CF3)2(μ-F)2Hg(CF3)2]2−, hergestellt und röntgenographisch charakterisiert (Struktur des Anions im Kristall siehe rechts). Die Anionen eignen sich - anders als die Neutralverbindung - zur nucleophilen CF3-Übertragung.

    20. Synthese der ersten kristallinen Feststoffe im ternären Si-C-N-System (pages 657–660)

      Prof. Dr. Ralf Riedel, Dipl.-Chem. Axel Greiner, Dr. Gerhard Miehe, Dr. Wolfgang Dreßler, Prof. Dr. Hartmut Fueß, Dr. Joachim Bill and Fritz Aldinger

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090627

      Durch Umsetzen von Tetrachlorsilan mit Bis(trimethylsilyl)carbodiimid im Verhältnis 1:2 und nachfolgendes Tempern des Reaktionsproduktes bei 400°C oder 900°C sind die ersten kristallinen ternären Si-C-N-Feststoffe, Siliciumdicarbodiimid, SiC2N4, bzw. Silicium(carbodiimid)nitrid, Si2CN4 in nahezu quantitativer Ausbeute zugänglich. Die anti-cupritartige Struktur von SiC2N4 ist rechts gezeigt.

    21. Synthese und Trennung der Enantiomere des konfigurationsstabilen Tris(tetrachlorbenzoldiolato)phosphat(V)-Ions (pages 660–662)

      Dr. Jérǒ MeLacour, Catherine Ginglinger, Chantal Grivet and Dr. Gé RaldBernardinelli

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090628

      Leicht zugänglich und konfigurationsstabil ist das enantiomerenreine Tris(tetrachlorbenzoldiolato)phosphat(v)-Ion 1. Diese Eigenschaften prädestinieren 1 für Anwendungen in Enantiomerentrennungen und in der asymmetrischen Synthese. Eine Röntgenstrukturanalyse des Cinchonidiniumsalzes bestätigt die oktaedrische Struktur und ergab die absolute Konfiguration des Anions.

    22. Synthese und Struktur von N(CH3)4 · ZnH3(PO4)2, einem großporigen, aus Zwölferringen aufgebauten Zinkophosphat mit einer bemerkenswert kleinen Tetraedernetzwerkdichte (pages 663–665)

      Dr. William T. A. Harrison and Lakshitha Hannooman

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090629

      Eine offene Gerüststruktur aus tetraedrischen Baueinheiten zeichnet das Zinkophosphat N(CH3)4 · ZnH3(PO4)2 aus. Dessen Topologie basiert auf Zwölferringen (Strukturbild rechts), die einen birnenförmigen Hohlraum mit eingelagertem Tetramethylammoniumion bilden. N(CH3)4 · ZnH3(PO4)2 hat die niedrigste Tetraedernetzwerkdichte, die bisher in mikroporösen Materialien, die nur aus tetraedrischen Baueinheiten aufgebaut sind, beobachtet wurde.

    23. Metallinduzierte Selbstorganisation von Cavitanden zu Käfigmolekülen (pages 665–667)

      Dr. Paola Jacopozzi and Dr. Enrico Dalcanale

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090630

      Das Öffnen und Schließen der stabilen Käfigmoleküle 1 (M = Pd, Pt; L = dppp) kann effizient durch Ligandenaustausch gesteuert werden. Durch einfaches Mischen der präorganisierten Cavitand-Liganden mit einer entsprechenden Metallkomplex-Vorläuferverbindung wird 1 quantitativ in einem Schritt gebildet. Bei der Selbstorganisation kommt es zum Einschluß eines Triflat-Ions.

    24. Das 2-Silanorbornylkation – ein intramolekular π-stabilisiertes Silylkation (pages 667–669)

      Dipl.-Chem. Hans-Uwe Steinberger, Dr. Thomas Müller, Prof. Dr. Norbert Auner, Dipl.-Chem. Christoph Maerker and Dr. Prof. Paul Von Ragué Schleyer

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090631

      Ein Si-Analogon des Norbornylkations, das freie, aber intramolekular π-stabilisierte Silylkation 1, wurde durch Hydridtransfer erhalten [G1. (a)]. Gemäß ab-initio-Rechnungen, deren Ergebnisse in Einklang mit den experimentellen Befunden sind, können Wechselwirkungen von 1 mit Lösungsmitteln oder Gegenionen ausgeschlossen werden.

    25. Synthese und Struktur eines zu PO43 isoelektronischen Tetrakis(imido)phosphat-Ions (pages 670–671)

      Dr. Paul R Raithby, Dr. Christopher A. Russell, Dr. Alexander Steiner and Dr. Dominic S. Wright

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090632

      1-Naphthylamin und Diphosphortetraiodid sind die Edukte, aus denen mit n-Butyllithium der Komplex 1 entsteht, dessen Anion (Struktur rechts; von den thf-Liganden sind nur die Sauerstoffatome gezeigt) isoelektronisch zum Orthophosphat ist. R = Naphthyl.

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      Eine neue asymmetrische Formylierung von Aldehyden (page 671)

      Dr. Andreas Kirschning, Gerald Dräger and Alexander Jung

      Article first published online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090633

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