Angewandte Chemie

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4. April 1997

Volume 109, Issue 7

Pages cpi–fmi, 686–813

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Editorial
    6. Aufsätze
    7. Highlights
    8. Zuschriften
    9. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090701

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Editorial
    6. Aufsätze
    7. Highlights
    8. Zuschriften
    9. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090702

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Editorial
    6. Aufsätze
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    8. Zuschriften
    9. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 686–692)

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090703

  4. Editorial

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    6. Aufsätze
    7. Highlights
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    9. Bücher
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      Elektronische Suche mit Stichworten (page 685)

      Karen Hindson

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090704

  5. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Editorial
    6. Aufsätze
    7. Highlights
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    9. Bücher
    1. Carbenoide Komplexverbindungen elektronenarmer Übergangsmetalle — Synthesen von und mit kurzlebigen Synthesebausteinen (pages 694–722)

      Priv.-Doz. Dr. Rüdiger Beckhaus

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090705

      Drehbar oder nicht? Aus der Rotation der XH-Gruppe um die M-C-σ-Bindung ergibt sich ein wesentlicher Beitrag zur Aktivierungsenergie der Umsetzungen von 2 zu Komplexverbindungen elektronenarmer Übergangsmetalle wie 1 und dem hochreaktiven Titana-allen 3. Dessen vielfältige Reaktionen haben zu weiterführenden Kenntnissen im Hinblick auf die Reaktivität von Alkyl- und Alkenylderivaten 2 sowie von durch Cycloadditionen mit 3 zugänglichen Metallacyclen der Metalle der Titangruppe geführt.

    2. Auf der Spur von Xanthaten - neue Chemie einer alten funktionellen Gruppe (pages 724–737)

      Dr. Samir Z. Zard

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090706

      Seit fast zwei Jahrhunderten bekannt und nahezu unerforscht sind Xanthate, die als kostengünstige Vorläuferverbindungen für eine Vielzahl an Radikalen dienen, ohne daß Schwermetalle beteiligt sind. Ein interessantes Nichtradikalverhalten weisen hingegen S-Propargylxanthate auf, die unter Erhitzen eine thermische [3,3]-sigmatrope Umlagerung zu einem neuartigen Betain eingehen, das im Mittelpunkt so unterschiedlicher Reaktionen wie Dienbildung und Inversion der Konfiguration sekundärer Alkohole steht.

  6. Highlights

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    1. Epothilone: vielversprechende Naturstoffe mit Taxol-ähnlicher Aktivität (pages 738–742)

      Dr. Ludger Wessjohann

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090707

      Möglicherweise noch bessere Cytostatica als Taxol sind die von den Arbeitsgruppen Höfle und Reichenbach entdeckten Epothilone (siehe rechts), die ebenfalls an Tubulinaggregate binden. Obendrein sind sie relativ leicht zu synthetisieren und in polaren Lösungsmitteln gut löslich. Mit Spannung werden nun die Ergebnisse aus In-vitro-Aktivitätsstudien erwartet. Die außergewöhnliche Bedeutung dieser neuen Tubulinstabilisatoren spiegelt sich in einem Wettlauf um synthetische Zugänge wider, der zu den ersten Totalsynthesen und zahlreichen Teillösungen führte.

    2. Gasphasenkomplexe — mögliche präreaktive Vorstufen in Reaktionen von Halogenen mit NH3, H2O und H2S (pages 743–746)

      Prof. Dr. Hans Bürger

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090708

      In Molekularstrahlen mit Argon als Trägergas lassen sich präreaktive Komplexe von Halogenen und Interhalogenen mit NH3, H2O und H2S durch Fourier-Transform-Mikrowellenspektroskopie nachweisen und strukturell charakterisieren. Die Geometrien der Bausteine NH3, H2O und H2S sowie F2, ClF, Cl2, BrCl und Br2 (vgl. Bild) sind in den Komplexen im Vergleich zu den freien Molekülen fast unverändert; die schwachen Bindungen sind elektrostatischer Natur.

    3. Quervernetzte Enzymkristalle (CLECs) — effiziente und stabile Biokatalysatoren für die präparative organische Chemie (pages 746–748)

      Dr. Thomas Zelinski and Prof. Dr. Herbert Waldmann

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090709

      Enzyme in organischen Lösungsmitteln ebenso wie in wäßrigen Medien effektiv für Synthesen einzusetzen ist ein Ziel, das durch kovalente Quervernetzung von Enzymkristallen erreicht werden kann. Mit den so erhaltenen, außergewöhnlich stabilen Biokatalysatoren, den „cross-linked enzyme crystals” (CLECs), gelingen effiziente enzymatische Peptidsynthesen (siehe unten), Veresterungen, Hydrolysen, C-C-Verknüpfungen und Reduktionen. Z = Benzyloxycarbonyl.

  7. Zuschriften

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    9. Bücher
    1. Ein „intelligentes” Reagens für die NMR-Bildgebung zur Bestimmung spezifischer enzymatischer Aktivität (pages 749–752)

      Rex A. Moats, Scott E. Fraser and Dr. Thomas J. Meade

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090710

      Eine nichtinvasive Methode zur Kartierung biologischer Strukturen ist die Bildgebung durch Messung der magnetischen Resonanz (MRI = magnetic resonance imaging). Bei einer neuartigen Klasse von MRI-Kontrastmitteln wird das NMR-Relaxationsvermögen eines Komplexes durch die Wirkung eines Enzyms (β-Galactosidase) verändert [Gl. (a)]. Damit scheint es auch möglich, die Genexpression durch MRI dreidimensional darstellen zu können.

    2. Glycylglycin-Rotaxane — Wasserstoffbrückenvermittelte Selbstorganisation synthetischer Peptid-Rotaxane (pages 752–756)

      Dr. David A. Leigh, Aden Murphy, Dr. John P. Smart and Alexandra M. Z. Slawin

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090711

      Nicht eingefädelt wird der Glycylglycin-Faden (unten links) in Benzylamid-Makrocyclen, diese werden vielmehr um das Peptid herum aufgebaut; dabei wirken die Amidgruppen des Dipeptids als Templat, und es entstehen Peptid-[2]rotaxane (unten rechts). Die vier Wasserstoffbrücken zwischen den Ausgangsverbindungen, durch die eine Cyclisierung ermöglicht wird, bleiben auch im Rotaxan in unpolaren Lösungsmitteln, im festen Zustand und — für X = N — sogar in polaren Lösungsmitteln wie [D6]DMSO und [D6]DMSO-D2O-Gemischen erhalten. X = CH,N; graue Kugel Ph2CH, schwarze Kugel Ph2CHCH2.

    3. Konvergente Synthese von Dendrimeren mit Kohlenhydrat-Einheiten (pages 756–759)

      Peter R. Ashton, Dr. Sue E. Boyd, Dr. Christopher L. Brown, Dr. Narayanaswamy Jayaraman and Prof. J. Fraser Stoddart

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090712

      36 Glucopyranosid-Einheiten befinden sich an der Peripherie eines Dendrimers höherer Generation (siehe schematische Darstellung rechts), das durch konvergentes Wachstum aus einem Kernmolekül und Dendrimer-Segmenten hergestellt wurde. Mit dieser Verbindung ist ein allgemeiner und flexibler Einstieg in eine bislang unbekannte Klasse von Neoglycokonjugaten gelungen, die zum Studium von Kohlenhydrat-Protein-Wechselwirkungen eingesetzt werden können.

    4. Supramolekulares „Weben” (pages 760–763)

      Peter R. Ashton, Dr. Andrew N. Collins, Matthew C. T. Fyfe, Dr. Stephan Menzer, Prof. J. Fraser Stoddart and Prof. David J. Williams

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090713

      Zwei Wasserstoffbrückenbindungsmotive wurden gleichzeitig, aber unabhängig voneinander zur molekularen Erkennung genutzt: das Carbonsäuredimer-Synthon (gestrichelt) und das Einfädeln von je zwei (carboxysubstituierten) Dialkylammonium-Ionen (schwarze Balken) in den ditopen Kronenether Bis-p-phenylen[34]krone-10 (rechteckige Kästen). Dieser erzwingt eine supramolekulare Präorganisation der Carboxygruppen und ermöglicht so die Bildung neuartiger Sechskomponenten-Doppelring-Doppelachsen-Pseudorotaxane und gewebter supramolekularer Polymere im Festkörper (siehe schematische Darstellung).

    5. Bildung von Metall-Metall-Mehrfachbindungen zwischen zwei Wolfram-Calix[4]aren-Einheiten durch reduktive Kupplung (pages 763–765)

      Dr. Luca Giannini, Dr. Euro Solari, Dr. Antonio Zanotti-Gerosa, Prof. Dr. Carlo Floriani, Prof. Dr. Angiola Chiesi-Villa and Dr. Corrado Rizzoli

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090714

      Eine Wolfram-Wolfram-Doppel- bzw. -Dreifachbindung enthalten die W2-Komplexe 1 (Strukturbild rechts, Substituenten an den Calixareneinheiten teilweise weggelassen) und 2, die durch reduktive Dimerisierung des entsprechenden einkernigen Komplexes mit zwei Chloridliganden zugänglich sind. In 1 befinden sich die beiden Na+-Ionen in den Calixarenhohlräumen, in 2 verbrücken sie die beiden Calixareneinheiten. py = Pyridin.

      • equation image
    6. Voraussagen zur Struktur von [18]Annulenen mit ab-initio-Dichtefunktional- und Hartree-Fock-Rechnungen im Vergleich: Belege für Bindungslokalisierung und verringerte Ringströme in bicycloanellierten [18]Annulenen (pages 765–768)

      Dr. Kim K. Baldridge and Prof. Jay S. Siegel

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090715

      Die Aromatizität höherer Annulene theoretisch bestimmen zu können sollte es unter anderem erleichtern, interessante Zielmoleküle für die Synthese zu definieren. Dies wird hier mit aufwendigen ab-initio-Dichtefunktionalrechnungen an [18]Annulen 1 und dem Bicycloanellierungsderivat 2 vorgeführt. 2 unterscheidet sich von 1 sowohl in der Bindungslokalisierung als auch in den 1H-NMR-chemischen Verschiebungen und im Ausmaß der „aromatischen” Stabilisierung.

    7. Die Bindungslokalisierungsenergien der aromatischen Bismethano[14]annulene (pages 768–771)

      Maja Nendel, Prof. Dr. Kendall N. Houk, Prof. Dr. L. M. Tolbert, Prof. Dr. Emanuel Vogel, Dr. Haijun Jiao and Prof. Dr. Paul von Ragué Schleyer

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090716

      Um lediglich 6 kcal mol−1 wird die Energie des aromatischen syn-Bismethano[14]annulens 1 erhöht, wenn die C-C-Bindungslängen alternieren. Die korrekte Vorhersage des aromatischen Charakters derartiger Verbindungen erweist sich als überraschend schwierig, wie der Vergleich theoretischer und experimenteller Werte zeigt.

    8. Zur Reaktivität der nicht überbrückten Co-Sn-Bindung in [η5-Cp)(η2-C2H4)-Co–Sn{CH[Si(CH3)3]2}2] - die ersten Organometallkomplexe mit direkter Co-Sn-Chalkogen-Bindung (Chalkogen = Se, Te) (pages 771–773)

      Priv.-Doz. Dr. Jörg J. Schneider, Dipl.-Chem. Jörg Hagen, Dipl.- Ing. Dieter Bläser, Prof. Dr. Roland Boese and Prof. Dr. Carl Krüger

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090717

      Schmetterlingsartig sind die Gerüste der isostrukturellen Cluster 1 und 2, in denen das Chalkogenatom als μ3-Ligand an Co und Sn gebunden ist. Diese Komplexe entstehen durch Se/Te-Addition an die nicht überbrückte Co-Sn-Bindung von 3 bei Raumtemperatur. Mit 1 und 2 liegen erstmalig definierte molekulare Komplexverbindungen vor, die die typische Halbleiterkombination Sn/E (E = Se, Te) sowie ein ferromagnetisches Metall enthalten und die für materialwissenschaftliche Anwendungen von Interesse sein könnten.

    9. Asymmetrische Dihydroxylierung mit Polyethylenglycolmonomethylether-gebundenen Liganden (pages 773–775)

      Prof. Dr. Carsten Bolm and Dipl.-Chem. Arne Gerlach

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090718

      Solange homogen wie nötig ist die Katalyse der asymmetrischen Dihydroxylierung (AD) von Olefinen mit Polyethylenglycolmonomethylether-gebundenen Alkaloidliganden. So lassen sich die Vorteile von homogener und heterogener Metallkatalyse nutzbringend kombinieren. In der AD nach Sharpless werden mit dem polymermodifizierten Liganden 1 (DHQD = Dihydrochinidinyl) Diole mit bis zu 99% ee erhalten.

    10. Totalsynthese von ( - )-Epothilon B: eine Erweiterung der Suzuki-Kupplung und Erkenntnisse über Struktur-Wirkungs-Beziehungen der Epothilone (pages 775–777)

      Dr. Dai-Shi Su, Dongfang Meng, Dr. Peter Bertinato, Dr. Aaron Balog, Dr. Erik J. Sorensen, Prof. Samuel J. Danishefsky, Dr. Ting-Chao Chou, Lifeng He and Susan B. Horwitz

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090719

      Biologisch ähnlich wirksam wie Epothilon B 1 ist ein Derivat, das bei der Synthese von 1 hergestellt wurde. Schlüsselschritte in der ersten Totalsynthese des Naturstoffs 1 waren eine Suzuki-Kupplung, die eine trisubstituierte Doppelbindung im Makrocyclus lieferte, und eine anschließende stereoselektive Epoxidierung mit Dimethyldioxiran.

    11. Bestimmung des Aggregationsgrades von Organokupfer-Verbindungen durch Kryoskopie in Tetrahydrofuran (pages 778–780)

      Dr. Andreas Gerold, Dr. Johann T. B. H. Jastrzebski, Claudia M. P. Kronenburg, Prof. Dr. Norbert Krause and Prof. Dr. Gerard Van Koten

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090720

      Organocuprate sind in Lösung meist monomer! Dies ergab die erstmals kryoskopisch in Tetrahydrofuran durchgeführte Untersuchung des Aggregationsverhaltens entsprechender Reagentien der Stöchiometrie [R2Cu(X)Li2]. Möglicherweise gehören daher Gilman-Cuprate (X = I) und Cyanocuprate (X = CN) demselben Strukturtyp 1 an.

    12. Steuerung der Polymerarchitektur bei der übergangsmetallkatalysierten Ringöffnungs-Polymerisation (ROP) von siliciumverbrückten [1]Ferrocenophanen (pages 780–783)

      Dr. Paloma Gómez-Elipe, Prof. Peter M. Macdonald and Prof. Ian Manners

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090721

      Einheitlich aufgebaute Poly(ferrocenylsilane) 1, Polymere definierten Molekulargewichts mit funktionellen Endgruppen und neuartige Pfropfcopolymere 2 sind mit der bei Raumtemperatur durchführbaren übergangsmetallkatalysierten Ringöffnungs-Polymerisation von gespannten Ferrocenophanen möglich.

    13. Ein molekularer Doppelsechserringsilicat-Cyclodextrin-Verbund aus wäßrig-alkalischer Lösung (pages 783–785)

      Dipl.-Chem. Klaus Benner, Prof. Dr. Peter Klüfers and Dipl.-Chem. Jörg Schuhmacher

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090722

      Durch 24 Wasserstoffbrückenbindungen des Typs R[BOND]O[BOND]H ··· O[BOND]Si sind die Doppelsechserringsilicat-Komponente und das Oligosaccharid α-Cyclodextrin (α-CD) in K12Si12O30 · 2α-CD · 36H2O 1 verbunden (Tetraederdarstellung siehe rechts). α-Cyclodextrin tritt somit als vielzähniger Wasserstoffbrückenbindungsdonor in unüblicher Weise als Baustein hohen Informationsgehalts in einem supramolekularen Verbund auf. 1 hat Modellcharakter für aktuelle Fragen der Biomineralisation.

    14. Weitreichende elektrostatische Effekte in der Synthese: dipolkontrollierte nucleophile Addition an ein Naphthochinonacetal — Modelluntersuchungen zur Darstellung von Diepoxin σ (pages 785–788)

      Prof. Dr. Peter Wipf and Jae-Kyu Jung

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090723

      Trifluormethylacetalgruppen ermöglichen als chirale Auxiliare die diastereoselektive nucleophile Addition an Benzo- und Naphthochinonderivate. Nicht sterische Hinderung, sondern ein starkes Dipolmoment induziert über eine große Entfernung eine faciale Selektivität bei der Methylierung von 1 zu 2 und 3. Das Prinzip sollte sich für das Design neuer chiraler Auxiliare nutzen lassen.

    15. Pulver-Röntgenstrukturanalyse von rotem Fluorescein, einer relativ komplexen organischen Verbindung; Strukturlösung mit einer allgemein anwendbaren Monte-Carlo-Methode (pages 788–791)

      Maryjane Tremayne, Dr. Benson M. Kariuki and Prof. Kenneth D. M. Harris

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090724

      Mangels geeigneter Kristalle gelang bis heute keine Einkristall-Röntgenstrukturanalyse der roten Form von Fluorescein. Durch Anwendung von Synchrotronstrahlung einerseits und Monte-Carlo-Methoden andererseits konnten jetzt durch eine Pulver-Röntgenstrukturanalyse die Kristall- und Molekülstruktur bestimmt werden. Der Winkel zwischen der Hydroxyxanthenon- und der Benzoesäureebene des Moleküls beträgt 82.2°. Die Moleküle bilden im Kristall Schichten, und in den Schichten sind sie säulenförmig angeordnet (siehe Bild).

    16. 6-Guanidiniopyranosen — neuartige Peptidmimetika auf Kohlenhydratbasis (pages 791–793)

      Dr. Hans Peter Wessel, Dr. David Banner, Dr. Klaus Gubernator, Dr. Kurt Hilpert, Prof. Klaus Müller and Dr. Thomas Tschopp

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090725

      Eindeutig belegt wird die Einlagerung des Kohlenhydratderivats 1 in das Enzym Thrombin durch eine Kristallstrukturanalyse des Inhibitor-Enzym-Komplexes. Dies beweist die strukturelle Nachahmung eines Peptidsubstrats durch 1. Das Prinzip der Synthese dieses Peptidmimetikums ist das Einbinden einer charakteristischen Aminosäuregruppe in ein Kohlenhydratgerüst. Nas = Naphthylsulfonyl.

    17. Kohlenhydratsutstituierte Triarylphosphane — eine neue Klasse von Liganden für die Zweiphasenkatalyse (pages 793–795)

      Prof. Dr. Matthias Beller, Dipl.-Chem. Jürgen Gregor Elmar Krauter and Dipl.-Chem. Alexander Zapf

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090726

      Zweiphasenkatalysatoren mit zuckersubstituierten Liganden, wie den Glycosid-Triarylphosphanen 1a-c, weisen bei Heck- und Suzuki-Reaktionen Vorteile gegenüber Katalysatoren mit dem klassischen TPPTS-Liganden auf. Für diese neue Klasse von neutralen, hydrophilen Liganden wurde eine einfache und allgemein anwendbare Synthese entwickelt. Durch thermoreversible Solvatation wird die Konzentration des Zweiphasenkatalysators im unpolaren Medium mit steigender Temperatur erhöht, wie durch Ermittlung des Nernstschen Verteilungskoeffizienten für einen der neuen Liganden bei verschiedenen Temperaturen deutlich wurde.

    18. Kationische Zwischenstufen bei der intramolekularen Insertion von Alkenen in (η3-Allyl)palladium(II)-Komplexe (pages 795–797)

      Dr. Enrique Gómez-Bengoa, Juan Manuel Cuerva, Prof. Dr. Antonio M. Echavarren and Dr. Gabriel Martorell

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090727

      Die Palladium-katalysierte Carbocyclisierung von Allylcarboxylaten mit Alkenen, die von Oppolzer entwickelt wurde, verläuft glatt über kationische Komplexe als Zwischenprodukte (siehe rechts). Komplexe mit zwei Donor-Phosphan- oder einem zweizähnigen Liganden sind dagegen keine produktiven Zwischenstufen im Cyclisierungsprozeß.

    19. Aktivität von [Sm(C5H5)3] bei der Ethylenpolymerisation und Synthese von [U(C5Me5)3], dem ersten Tris(pentamethylcyclopentadienyl)-Komplex eines 5f-Elements (pages 798–799)

      Prof. William J. Evans, Kevin J. Forrestal and Dr. Joseph W. Ziller

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090728

      Die Polymerisation von Ethylen läßt sich mit [Sm(C5Me5)3] starten — ein Befund, der die Entwicklung einer neuen Synthesemethode für diese SmIII-Verbindung ermöglichte. Als entscheidendes Reagens erwies sich Tetramethylfulvalen. Mit ihm gelang auch die Synthese von [U(C5Me5)3] (Struktur rechts im Bild), dem ersten Tris(pentamethylcyclopentadienyl)actinid-Komplex.

    20. Lasercodierung in der kombinatorischen Chemie (pages 799–801)

      Dr. Xiao-Yi Xiao, Dr. Chanfeng Zhao, Dr. Hanan Potash and Dr. Michael P. Nova

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090729

      Eine neue Methode für die kombinatorische Festphasensynthese: Mit laseroptischen Synthesechips (schematische Darstellung rechts, statt NH2 auch andere Endgruppen wie OH, COOH oder Cl) und gezielter Aufteilung können Bibliotheken kleiner organischer Moleküle, Peptide und Oligonucleotide zuverlässig synthetisiert und charakterisiert werden.

    21. Ein polyolat- und calciumstabilisierter Fe14-Oxocluster aus wäßrig-alkalischer Lösung (pages 801–804)

      Dipl.-Chem. Joachim Burger and Prof. Dr. Peter Klüfers

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090730

      Gemeinsam mit organischen Liganden — hier deprotoniertem Erythrit — können Calcium-Ionen die Aggregation von Oxoeisen(III)-Spezies so weit einschränken, daß definierte Oxocluster isoliert werden können. In der Titelverbindung ist ein Fe8O32-Rutilkern durch weitere Eisen(III)-Zentralatome zu einem Hämatit-Zwillingskeim (Fe14O48; Anordnung der Eisenzentren siehe rechts) erweitert, der eine Vorstellung von den Strukturprinzipien und möglichen Wegen magnetischer Kopplung metastabiler Oxoeisen(III)-Phasen gibt.

    22. Integrierte chemische Verfahren: eine äußerst kurze Synthese von Vitamin A (pages 804–805)

      Dr. Akihiro Orita, Yasuo Yamashita, Akiji Toh and Prof. Dr. Junzo Otera

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090731

      Unterschiedliche Reaktionen unter sehr ähnlichen Bedingungen durchzuführen ist ein vielversprechender Ansatz für die gezielte Entwicklung von Reaktionssequenzen. Der Wert solcher „integrierter” chemischer Verfahren wird anhand einer extrem kurzen Synthese von Vitamin A deutlich, bei der zwei leicht verfügbare C10-Bausteine in einer Eintopfreaktion verknüpft werden. [Gl. (a)].

    23. Enantiomerenreine schaufelradartige Spiro-Porphyrazinoctaolderivate (pages 806–807)

      Andrew S. Cook, Dr. D. Bradley, G. Williams, Dr. Andrew J. P. White, Dr. David J. Williams, Steven J. Lange, Prof. Dr. Anthony G. M. Barrett and Prof. Dr. Brian M. Hoffman

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090732

      Durch Makrocyclisierung von 2,3-Dicyano-1,4-diox-2-en mit Magnesiumpropanolat in Propanol wurde der C4-symmetrische Porphyrazinatomagnesium(II)-komplex 1 enantiomerenrein erhalten. Die Struktur des Makrocyclus wurde durch röntgenographische Untersuchungen am demetallierten Porphyrazin aufgeklärt.

  8. Bücher

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