Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

18. April 1997

Volume 109, Issue 8

Pages cpi–fmi, 819–927

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090801

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090802

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Anwendung analytischer Verfahren zur Detektion versteckter Sprengstoffe – das Aufspüren von Sprengvorrichtungen (pages 828–839)

      Peter Kolla

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090804

      Brisantes aus der Welt der Kriminalisten: Wie kommen Analytiker versteckten Sprengstoffen auf die Spur? Warum muß ein Radio nicht unbedingt eines sein — und wie kann man dies feststellen? Und warum gehen der modernen Spurenanalytik trotz aller Finessen manche Sprengvorrichtungen durch die Lappen? Diese Fragen kennzeichnen einige der Herausforderungen, die heute an die moderne instrumentelle Analytik gestellt werden und die nicht zuletzt im Hinblick auf die öffentliche Sicherheit von besonderer Bedeutung sind.

    2. Verbindungen mit planar tetrakoordiniertem Kohlenstoff (pages 840–856)

      Dr. Dirk Röttger and Prof. Dr. Gerhard Erker

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090805

      Kuriose Randerscheinungen sind Verbindungen mit planar tetrakoordinierten Kohlenstoffatomen (2) schon lange nicht mehr, aber dennoch sind sie in keiner Weise alltäglich. Einige der Erfolge im gemeinsamen Bemühen mehrerer Bereiche der Chemie um die Synthese und das Verständnis dieser im Vergleich zur gängigen Tetraederstruktur 1 „nichtnatürlichen” Struktureinheit werden hier vorgestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Stabilisierung durch Koordination an Metallatome.

  5. Highlights

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Ein neuartiges Verfahren zur Wirkstoffsuche mit einem kombinatorisch-rationalen Ansatz (pages 857–859)

      Prof. Dr. Horst Kessler

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090806

      Kombinatorische Chemie und rationales Design werden elegant beim SAR-durch-NMR-Verfahren (Struktur-Aktivitäts-Beziehung durch NMR-Spektroskopie) kombiniert. So können rasch Substanzen identifiziert werden, die nur schwach an Proteine wie das „FK506 binding protein” (FK506 siehe rechts) binden. Diese Substanzen können optimiert und durch rationales Design verknüpft werden, wobei hochaffine Liganden für Proteine erhalten werden.

    2. Die erste Übergangsmetall-Germanium-Dreifachbindung (pages 859–862)

      Priv.-Doz. Dr. Ulrich Siemeling

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090807

      „Dreifachbindungen” heißt nun die Devise: Nachdem über viele Jahre Ausnahmen der klassischen Doppelbindungsregel nachgejagt wurde — mit so großem Erfolg, daß beispielsweise Verbindungen mit doppelt gebundenem Silicium oder Germanium heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr sind —, sind nun Verbindungen mit Dreifachbindungen zwischen Elementen höherer Perioden das Ziel. Nach Komplexen mit W-P- und Mo-P-Dreifachbindung im Jahre 1995 konnte 1996 eine Verbindung mit Mo-Ge-Dreifachbindung synthetisiert werden: der Germantriylkomplex 1, der zugleich das erste Beispiel für ein schwereres Homologes eines terminalen Alkylidinliganden enthält.

  6. Zuschriften

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Auf Dehydrobenzoannulenen basierende Kohlenstoffnetzwerke: Synthese von Graphdiinsubstrukturen (pages 863–866)

      Prof. Michael M. Haley, Stephen C. Brand and Joshua J. Pak

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090808

      Größte bekannte Substruktur eines Netzwerks ist der Bicyclus 2 mit einem Durchmesser im Kohlenstoffrückgrat von nahezu 22 Å. Die Makrocyclen 1 und 2 sind die ersten Beispiele für Substrukturen von Graphdiin, dem stabilsten Diacetylen-Kohlenstoffallotrop, das aus sp- und sp2-hybridisierten Kohlenstoffatomen zusammengesetzt ist. Gemäß den spektroskopischen Ergebnissen behalten die Dehydro[18]-annulenkerne von 1 und 2 ihren diatropen Charakter bei.

    2. Azuliporphyrin: Grenzfall eines aromatischen, porphyrinoiden Makrocyclus (pages 867–868)

      Prof. Dr. Timothy D. Lash and Sun T. Chaney

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090809

      Durch „elektronische Abnabelung” des Siebenrings wird aus dem einen formal kreuzkonjugierten Azulen-haltigen Makrocyclus (Grenzformel A) eine porphyrinoide Verbindung (Grenzformel B) mit schwachem diamagnetischem Ringstrom. Zweifache Protonierung führt dann sogar zu einem Porphyrinanalogon mit ausgeprägt aromatischem Charakter.

    3. Carbaporphyrine (pages 868–870)

      Prof. Dr. Timothy D. Lash and Michael J. Hayes

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090810

      In exzellenter Ausbeute ist das Carbaporphyrin 1 durch Anwendung der „3 + 1”-Strategie zugänglich. Dabei wird Inden-1,3-dicarbaldehyd in Gegenwart von 5proz. Trifluoressigsäure in Dichlormethan mit einem Tripyrran umgesetzt. Das verwandte Formylcarbaporphyrin 2 wurde auf ähnlichem Wege hergestellt. Entgegen früheren Behauptungen liegen in Lösung keine ungewöhnlichen Tautomere oder Konformere vor.

    4. Mit β-Cyclodextrin-modifizierten Diphosphanen als Liganden zu supramolekularen Rhodiumkatalysatoren (pages 870–873)

      Prof. Dr. Manfred T. Reetz and Dr. Siegfried R. Waldvogel

      Version of Record online: 1 FEB 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090811

      Hydrierungen und Hydroformylierungen verlaufen hochselektiv mit Rhodiumkomplexen von β-Cyclodextrin-modifizierten Phosphanen (wie 1) als Katalysatoren. Diese könnten insbesondere für technische Anwendungen von Interesse sein, bei denen Übergangsmetall- und Phasentransferkatalyse an ein und demselben Katalysator kombiniert werden.

    5. Nichtenzymatische Oligomerisierung von Ribonucleotiden an guanosinreichen Matrizen: Unterdrückung der Selbstpaarung von Guanosin (pages 873–876)

      Dipl.-Chem. Markus Kurz, Dr. Karin Göbel, Dipl.-Chem. Christian Hartel and Prof. Dr. Michael W. Göbel

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090812

      Acridinmarkierte Primer erwiesen sich als wertvolles Instrument zum Studium der matrizengesteuerten Oligomerisierung von RNA (unten schematisch dargestellt). Mit ihrer Hilfe wurden Bedingungen für den effizienten Einbau von Cytidin gefunden. Die Aggregation guanosinreicher Matrizen, bislang ein Haupthindernis für die nichtenzymatische Selbstreplikation von RNA, wird hierbei auf ein Minimum reduziert.

    6. Chemische Selektion und Selbstorganisation bei einer Cyclisierung (pages 877–879)

      Dr. Dmitry M. Rudkevich and Prof. Julius Rebek

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090813

      Selbsthilfe: Ein Reaktionsprodukt erkennt eine stabile Zwischenstufe und steuert deren Reaktivität so, daß ein elfgliedriger Ring (siehe unten) gebildet wird. Zur Erklärung wird ein Templat-Effekt vorgeschlagen, der auf einem durch Wasserstoffbrückenbindungen vermittelten molekularen Erkennungsprozeß beruht (PFP = Pentafluorphenyl).

    7. Reduktion von Dicarbapentaboranen(5) zu 1,2-Diborata-4-boracyclopentadienen: antiaromatische Verbindungen mit 4π-Elektronensystem (pages 879–882)

      Prof. Dr. Markus Unverzagt, Prof. Dr. Heinz-Jürgen Winkler, Prof. Dr. Michael Brock, Dr. Matthias Hofmann, Prof. Dr. Paul von Ragué Schleyer, Prof. Dr. Werner Massa and Prof. Dr. Armin Berndt

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090814

      Keine tetragonalen Pyramiden wie 1, sondern Fünfringe, die antiaromatischen 1,2-Diborata-4-boracyclopentadiene 3, entstehen bei der Zweielektronen-Reduktion von Dicarbapentaboranen(5) 2.

    8. Enantiomerentrennung bei chiralen Metallobis(porphyrinen): Untersuchungen zur Rotationsfähigkeit elektronisch gekoppelter Porphyrinliganden (pages 882–884)

      Kentaro Tashiro, Dr. Katsuaki Konishi and Prof. Takuzo Aida

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090815

      Der Porphyrin-Porphyrin-Abstand ist einer der Parameter, die die Rotationsfähigkeit der Liganden in Metallobis(porphyrinen) (siehe unten) beeinflussen. Ein weiterer ist der Raumbedarf der Porphyrinsubstituenten. Dies ergaben die hier vorgestellten Untersuchungen mehrerer chiraler Zirconium- und Cerbis(porphyrine). Die Rotation der Porphyrinliganden in den Zirconiumkomplexen ließ sich durch H+ auslösen.

    9. Ein Spiroindolinopyran mit schaltbarer optischer Aktivität (pages 885–887)

      Dr. Lutz Eggers and Prof. Dr. Volker Buß

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090816

      Photochemisches Schalten zwischen diastereoisomeren Spiropyranen [Gleichgewicht (1)] führt überraschenderweise nicht zum Verlust der optischen Aktivität, was auf eine asymmetrische Induktion durch das stereogene Zentrum C3 zurückgeführt wird. Durch Belichten des Gleichgewichtsgemisches mit UV-Licht bei Temperaturen unterhalb von -40°C kann eine Änderung der Diastereomerenzusammensetzung bewirkt und Information gespeichert werden. Sie läßt sich dann unter Ausnutzung einer chiroptischen Eigenschaft wieder lesen.

    10. Selbstorganisation von Nanokristalliten zu einer Überstruktur mit Halbleitereigenschaften (pages 887–890)

      Lucy Cusack, Rosalba Rizza, Alexander Gorelov and Dr. Donald Fitzmaurice

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090817

      Nach selektiver Bindung und Selbstorganisation bilden TiO2-Nanokristallite eine Überstruktur mit Halbleitereigenschaften. Die Nanokristallite wurden derart verändert, daß sie sich unter Bildung von Wasserstoffbrücken gegenseitig erkennen und selektiv aneinander binden können (siehe unten).

    11. Titan(II)-vermittelte intramolekulare Cyclisierungen von 2,7- oder 2,8-doppeltungesättigten Carbonaten und Acetaten — eine effiziente Synthese von Cycloalkanen (pages 890–892)

      Yuuki Takayama, Prof. Dr. Yuan Gao and Prof. Dr. Fumie Sato

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090818

      Eine ideale Ergänzung zu Li-, Mg- und Zn-En-Reaktionen ist die Cyclisierung von 2,7- und 2,8-Dienen, -Eninen und -Diinen mit dem TiII-Äquivalent 1 (siehe unten; R, R′ = Alkyl, Aryl). Das Alkenyltitanzwischenprodukt entsteht dabei vermutlich über einen Titanabicyclus und wird nicht über eine offenkettige Allyl-Titanverbindung gebildet.

    12. Dynamisch-kinetische Protonierung von racemischen Allenylmetallverbindungen zur asymmetrischen Synthese von Allencarbonsäureestern (pages 892–894)

      Prof. Dr. Koichi Mikami and Akihiro Yoshida

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090819

      Eine selektive Protonierung eines Enantiomers in racemischen Allenylmetallverbindungen kann mit Pd0/SmI2 und einem chiralen Alkohol erreicht werden (siehe unten). Nach Deracemisierung werden enantiomerenreine Allencarbonsäureester erhalten, die eine wichtige Klasse von Naturstoffen bilden. Mit der dynamisch-kinetischen Enantiomerentrennung durch asymmetrische Protonierung, der dynamisch-kinetischen Protonierung, steht eine effektive Methode zur asymmetrischen Synthese von Allenen aus racemischen Allenyl-/Propargylmetallverbindungen zur Verfügung.

    13. Hexamere Aggregate in kristallinem (Pentamethylcyclopentadienyl)gallium(I) bei 200 K (pages 894–896)

      Dr. Dagmar Loos, Dr. Elke Baum, Dr. Achim Ecker, Prof. Dr. Hansgeorg Schnöckel and Prof. Anthony J. Downs

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090820

      Als Hexamer mit nur schwachen Metall-Metall-Wechselwirkungen liegt kristallines (Pentamethylcyclopentadienyl)gallium(I) vor. Eine Schale von η5-C5Me5-Liganden umhüllt eine nahezu oktaedrische Ga6-Einheit (Bild rechts) mit ungewöhnlich langen Ga … Ga-Abständen (407.3/417.2 pm).

    14. Untersuchungen des ersten S-Positionsisomers von Bis(ethylendithio)tetrathiafulvalen (pages 896–899)

      Dr. Piétrick Hudhomme, Dr. Philippe Blanchard, Dr. Marc Sallé, Soazig Le Moustarder, Prof. Amédée Riou, Prof. Michel Jubault, Prof. Alain Gorgues and Prof. Guy Duguay

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090821

      Lohnende Ziele für die Synthese leitfähiger Materialien sind die Verbindungen 1–3, die das Tetrathiafulvalengerüst enthalten. 1 und ein Bis(methylsulfanyl)-Analogon konnten jetzt synthetisiert werden; ihr Oxidationsverhalten ähnelt dem der Titelverbindung, deren Radikalkationensalze organische Supraleiter sind. Das TTF-Gerüst von 1 ist nahezu planar, und die äußeren Schwefelatome sind am Aufbau des Netzwerks im Kristall beteiligt.

    15. Auch Pyranosyl-RNA bildet Haarnadel-Strukturen (pages 899–902)

      Ronald Micura, Martin Bolli, Dr. Norbert Windhab and Prof. Dr. Albert Eschenmoser

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090822

      Wenigstens drei Nucleotide in der Schleife sind nötig, damit p-RNA-Oligomere (siehe rechts) statt der Duplex- eine Haarnadel-Struktur einnehmen. Haarnadel-Strukturen bilden sich ebenso leicht wie bei der RNA, obwohl dies infolge der (vermutlich) höheren Rigidität von p-RNA-Strängen eigentlich nicht zu erwarten wäre. Weil die Basenstapelung in p-RNA-Duplexe Inter- und nicht Intrastrangstapelung ist, werden Paarungskomplexe durch überhängende Basen am 2′-Strang-Ende (und nicht am 4′-Ende) stabilisiert.

    16. Der erste Übergangsmetallkomplex eines Silaborans (pages 902–904)

      Dr. Lars Wesemann, Yves Ramjoie, Beate Ganter and Prof. Dr. Bernd Wrackmeyer

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090823

      Eine für Metallaborane beispiellose Struktur hat das Anion [{HFe-(MeSiB10H10)}2]2−, das als Tetrabutylammoniumsalz in 63% Ausbeute bei der Reaktion von deprotoniertem Sila-nido-undecaborat mit FeBr2 erhalten wird.

    17. Komposite aus eindimensionalen Koordinationspolymeren als Matrices und Molybdänoxid-Untereinheiten: Polyoxomolybdatcluster in [{Cu(4,4′-bpy)}4Mo8O26] und [{Ni(H2O)2(4,4′-bpy)2}2Mo8O26] und eindimensionale Oxidketten in [{Cu(4,4′-bpy)}4Mo15O47] · 8H2O (pages 904–907)

      Douglas Hagrman, Chloe Zubieta, Dr. David J. Rose, Jon Zubieta and Dr. Robert Haushalter

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090824

      Polyoxomolybdat-Einheiten in Koordinationspolymer-Gerüsten, so lassen sich zwei der in dieser Zuschrift vorgestellten Festkörper kurz charakterisieren. Rechts ist beispielhaft die Struktur von [{Cu(4,4′-bpy}Mo8O26] gezeigt. 4,4′-bpy = 4,4′-Bipyridin.

    18. Relative Nucleophilie der beiden Schwefelatome in 1,5-Dithioglucopyranosiden (pages 907–909)

      Dr. Hideya Yuasa, Yujiro Kamata and Prof. Dr. Hironobu Hashimoto

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090825

      Der erste experimentelle Hinweis auf eine Beziehung zwischen der Struktur und der relativen Nucleophilie der Schwefelatome in Dithioacetalen wurde durch Hammet-Analyse der elektrophilen Oxidation von Aryl-5-thioglucopyranosiden und der Oxidation von 1,5-Dithioglucopyranosiden erhalten. Die verringerte Nucleophilie der Ringheteroatome im α-Anomer kann mit der n-σ*-Theorie des anomeren Effektes (siehe schematische Darstellung oben), nicht aber mit anderen gängigen Theorien erklärt werden.

    19. Helicale, polymere Ketten im kristallinen Gallaboran [GaBH6]n bei 110 K (pages 910–911)

      Prof. Anthony J. Downs, Dr. Simon Parsons, Dr. Colin R. Pulham and Dr. Philip F. Souter

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090826

      Verzerrt tetraedrische GaH4-Einheiten und tetraedrische BH4- Einheiten sind die Bausteine der helicalen, polymeren Ketten, die Gallaboran im Kristall bei 110 K bildet (siehe schematische Darstellung rechts). Es treten zwei Typen von BH4-Gruppen auf, von denen eine an einer Ga(ü-H)2B-Koordination beteiligt ist und die andere zwei benachbarte GaH2-Einheiten über nur ein Wasserstoffatom verbrückt. Die Struktur lädt zum Vergleich mit den Strukturen anderer Hauptgruppenhydride ein.

    20. Ein synthetischer Citrat-selektiver Rezeptor (pages 911–914)

      Dr. Axel Metzger, Dr. Vincent M. Lynch and Prof. Dr. Eric V. Anslyn

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090827

      Angewandte molekulare Erkennung: feste und selektive Bindung von Citrat in stark kompetitiven Medien wie Wasser und Orangensaft. In nur fünf Stufen wurde der Rezeptor 1 erhalten, der in Ladung und Form komplementär zu Citrat ist und dieses fest und selektiv bindet [Gl. (a)]. Dem Design zugrunde lagen die Aspekte elektrostatische Wechselwirkungen, Wasserstoffbrückenbindungen und sterische Effekte zur Präorganisation des Rezeptors.

    21. Das Redoxpotential von Selenocystin in konformativ nicht eingeschränkten cyclischen Peptiden (pages 915–917)

      Dipl.-Chem. Dörthe Besse, Dr. Frank Siedler, Dipl.-Chem. Tammo Diercks, Prof. Dr. Horst Kessler and Prof. Dr. Luis Moroder

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090828

      Ein erheblich niedrigeres Redoxpotential weisen cyclische Selenocystin(Sec, Sec)-Peptide gegenüber analogen Sec, Cys- und vor allem Cys, Cys-Peptiden auf. Dieser Befund, der mit entsprechend modifizierten Glutaredoxin-Octapeptiden erhalten wurde (-381, -326 bzw. -180 mV; pH 7.0) [Gl. (1); × = S, Se; DTT = Dithiothreit], weist auf einen neuen Ansatz zum Design produktiver Intermediate auf dem oxidativen Faltungspfad von synthetischen Peptiden und rekombinanten Proteinen hin. Darüber hinaus ist an eine Verwendung der Selenoderivate zur Herstellung von Schwermetallanaloga für die Kristallstrukturanalyse zu denken.

    22. Die absolute Konfiguration von Bromchlorfluormethan aus experimentellen und mit ab-initio-Methoden berechneten Daten des optisch-aktiven Raman-Effekts (pages 917–919)

      Dr. Jeanne Costante, Dr. Lutz Hecht, Prof. Dr. Prasad L. Polavarapu, Prof. Dr. André Collet and Prof. Dr. Laurence D. Barron

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090829

      Nach über einhundert Jahren gelungen ist die Bestimmung der absoluten Konfiguration des rechts- und des linksdrehenden Enantiomers von Bromchlorfluormethan 1, einem der einfachsten chiralen Moleküle. Der Vergleich der gemessenen „Raman optical activity” im Bereich der Normalschwingungen einer enantiomerenangereicherten Probe von 1 mit den berechneten Spektren beider Enantiomere liefert die Zuordnungen (S)-(+) und (R)-(-).

    23. Eine FT-Raman-Untersuchung der Templat-Gerüst-Wechselwirkungen in Molekularsieben auf AIPO4-Basis (pages 919–921)

      Sunil Ashtekar, Dr. Patrick J. Barrie, Mark Hargreaves and Dr. Lynn F. Gladden

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090830

      Das organische Templat in Molekularsieben läßt sich Raman-spektroskopisch gut untersuchen, ohne daß Gerüstschwingungen dabei stören. Die FT-Raman-Spektren sprechen dafür, daß Morpholin und Cyclohexylamin in Molekularsieben auf AlPO4-Basis mit Chabazitstruktur protoniert vorliegen. Darüber hinaus belegen Aufspaltungen bestimmter Banden spezifische Wechselwirkungen zwischen dem organischen Templat und dem Molekularsiebgerüst.

  7. Berichtigungen

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. You have free access to this content
      Berichtigung (page 921)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090831

  8. Bücher

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher

SEARCH

SEARCH BY CITATION