Angewandte Chemie

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2. Mai 1997

Volume 109, Issue 9

Pages cpi–fmi, 933–1059

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Highlights
    7. Zuschriften
    8. Berichtigungen
    9. Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090901

  2. Impressum

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    6. Highlights
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    9. Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090902

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    9. Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages 933–941)

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090903

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    1. Überstrukturen funktioneller Kolloide: eine Chemie im Nanometerbereich (pages 944–964)

      Prof. Dr. Markus Antonietti and Dr. Christine Göltner

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090904

      Die geeignete Handhabung eines feinen Wechselspiels zwischen van-der-Waals-, Wasserstoffbrücken- und Coulomb-Wechselwirkung ermöglicht die Präorganisation von Materialien im Nanometerbereich und so auch die gezielte Herstellung kolloidaler Funktionssysteme mit supramolekularen Überstrukturen. So werden Materialien mit einzigartigen Eigenschaften oder Eigenschaftskombinationen und von mitunter großer Schönheit zugänglich. Das Bild zeigt Calciumcarbonat-„ Chrysanthementeilchen” mit einem Durchmesser von ca. 210 nm, die in Gegenwart strukturregulierender Funktionspolymere gewachsen sind.

    2. Eine neue Synthesestrategie für Moleküle mit mechanischen Bindungen: nichtionische Templatsynthese amidverknüpfter Catenane und Rotaxane (pages 966–980)

      Ralf Jäger and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090905

      Aus einfachen Disäuredichloriden und Diaminen lassen sich zum Teil in Einstufensynthesen amidverknüpfte Catenane und Rotaxane in Ausbeuten bis zu 40% herstellen. Die über ein neutrales Templat verlaufende Reaktion wird durch Wasserstoffbrücken und π-π-Wechselwirkungen unterstützt. Die Mengen, in denen diese mechanisch verknüpften Moleküle zugänglich sind, ermöglichen weitere präparative Umsetzungen, so daß selbst komplizierte Gebilde wie eine „molekulare Brezel” synthetisiert werden konnten [Gl. (a)].

  5. Highlights

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    5. Aufsätze
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    1. Amorphe Kunststoffe – auf dem Sprung zu holographischen Massenanwendungen (pages 981–985)

      Dr. Klaus Meerholz

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090906

      High-density-Speicherung und Echtzeitholographie als Massenanwendungen der Holographie scheinen erstmals mit nichtkristallinen organischen photorefraktiven Materialien möglich. Die physikalischen Kenndaten dieser immer stärker in den Blickpunkt des Interesses rückenden Materialien kommen denen ihrer anorganischen Analoga sehr nahe, übertreffen sie sogar in mancher Hinsicht.

    2. Nicht-Biaryl-Atropisomere: eine neue Klasse von chiralen Reagentien, Hilfsstoffen und Liganden? (pages 986–988)

      Dr. Jonathan Clayden

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090907

      Häufig beobachtet, jedoch wenig genutzt wurde bisher das Phänomen der eingeschränkten Rotation um C-C-Einfachbindungen in Verbindungen, die nicht zu Biaryl-Derivaten gehören. Die kürzlich publizierten, durch atropisomere Amide initiierten stereoselektiven Umsetzungen (Beispiel unten) zeigen eine mögliche weitere Verwendung für diese Verbindungen in der asymmetrischen Synthese auf.

  6. Zuschriften

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    1. Auf dem Weg zu einem Biosensor für γ-Strahlen (pages 989–991)

      Franciscus M. H. De Groot, Prof. Giovanni Gottarelli, Dr. Stefano Masiero, Dr. Gloria Proni, Prof. Gian Piero Spada and Dr. Nicoletta Dolci

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090908

      Die säulenförmige cholesterische Mesophase aus dem Dinucleosidphosphat d(GpG) und Wasser verringert ihre Ganghöhe, wenn sie γ-Strahlung ausgesetzt wird. Dieser Effekt kann direkt mit einem optischen Mikroskop aus der Messung des Abstands zwischen den Fingerprintlinien abgelesen werden. Die inverse Ganghöhe korreliert zwischen 0 und 20 kGy linear mit der absorbierten Dosis.

    2. Die In-situ-Beobachtung des Wachsens und Lösens organischer Kristalle: ein erster Schritt zur Bestimmung der Aufbauelemente (pages 991–995)

      Dr. David Gidalevitz, Prof. Robert Feidenhans'l,, Dr. Sophie Matlis, Dr. Detlef-M. Smilgies, Dr. Morten J. Christensen and Prof. Dr. Leslie Leiserowitz

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090909

      Deutlich für cyclische, H-Brücken-verknüpfte Dimere als Aufbauelemente von α-Glycin- und β-Alaninkristallen sprechen die hier vorgestellten Untersuchungen des Wachsens und Lösens dieser Kristalle mit Kraftmikroskopie und Oberflächen-Röntgenbeugung. Danach laufen beide Vorgänge in Einheiten der H-Brücken-verknüpften Doppellagen ab, von denen eine für Alanin rechts gezeigt ist.

    3. Röntgenographische Untersuchung der stereospezifischen Adsorption von Additiven beim Aufwachsen aus Lösung auf die Oberfläche von Molekülkristallen (pages 995–999)

      Dr. David Gidalevitz, Prof. Robert Feidenhans'l and Prof. Leslie Leiserowitz

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090910

      Eine geordnete (S)-Methioninschicht schied sich auf der (010)-Fläche von α-Glycinkristallen ab, wenn man diese in Kontakt mit gesättigten Glycinlösungen brachte, die (S)-Methionin als Additiv enthielten. Dies konnte durch Röntgenbeugung unter streifendem Einfall direkt nachgewiesen werden. Dabei ergab sich auch ein unterschiedliches Verhalten der (010)- und der (010)-Oberfläche. Darüber hinaus wurde die Konzentration der oberflächengebundenen Methioninmoleküle zu 4:1 bestimmt.

    4. Selektive Inhibierung von Interleukin-1 durch Antisense-Peptide (pages 999–1004)

      Dr. Joseph W. Davids, Ali El-Bakri, Jonathan Heal, Gary Christie, Gareth W. Roberts, Dr. John G. Raynes and Dr. Andrew D. Miller

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090911

      Nach den Antisense-Oligonucleotiden kommen die Antisense-Peptide: Diese leiten sich ab von dem DNA-Strang, der nicht die Proteine codiert, sondern nur als Matrize zur DNA-Vervielfältigung dient. Aus einem DNA-Stück lassen sich so komplementäre Sense- und Antisense-Peptide ableiten. Das Prinzip wurde genutzt, um Peptidinhibitoren für die Interleukine 1α und 1β zu entwickeln. Diese Antisense-Peptidinhibitoren fungieren als „Mini-Rezeptoren” für die Interleukine, an die sie so binden, daß die normale Wechselwirkung zwischen Interleukin 1 und dessen Rezeptoren blockiert ist.

    5. Ein synthetischer, in Lipiddoppelschichten aktiver Transmembrankanal (pages 1004–1006)

      Jean-Christophe Meillon and Dr. Normand Voyer

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090912

      Als künstlicher Ionenkanal, der in planaren Lipidmembranen aktiv ist, fungiert das 21 Aminosäuren umfassende Peptid 1. Es leitet dabei Kaliumionen ähnlich gut wie natürliche Ionenkanalproteine. Die Membrankonformation von 1 ist α-helical, wobei die Kronenethereinheiten parallel angeordnet sind, so daß sich ein polarer Durchgang durch Lipiddoppelschichten bildet.

    6. Kristall-Engineering bei Melamin-Imid-Komplexen: Beeinflussung der Stöchiometrie durch sterische Hinderung an den Imid-Carbonylgruppen (pages 1006–1008)

      Ronald F. M. Lange, Felix H. Beijer, Dr. Rint P. Sijbesma, Dr. Rob W. W. Hooft, Dr. Huub Kooijman, Dr. Anthony L. Spek, Prof. Jan Kroon and Prof. E. W. Meijer

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090913

      Ein definiertes Melamin-Imid-Verhältnis in Komplexen kann durch Änderung der sterischen Gegebenheiten an den Wasserstoffbrücken-Acceptorstellen der Imide eingestellt werden. So werden kristalline 1:1-, 1:2- und 1:3-Komplexe von Melamin mit Succinimid, Glutarsäureimid bzw. 1-N-Propylthymin (siehe rechts) gebildet.

    7. Synthese von Borylmetallkomplexen mit zusätzlicher agostischer Stabilisierung durch Hydroborierung von Fischer-Carbinkomplexen (pages 1009–1011)

      Priv.-Doz. Hubert Wadepohl, Dipl.-Chem. Ulrich Arnold and Dr. Hans Pritzkow

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090914

      Auf den ersten Blick unerwartet sind die Produkte 1 der Hydroborierung einiger Fischer-Carbinkomplexe. Sie sind nicht nur wegen der agostischen Wechselwirkung interessant, sondern auch weil röntgenographische und spektroskopische Befunde für einen erheblichen Mehrfachbindungscharakter der M-B-Bindungen sprechen.

    8. Mechanistische Einblicke in die hocheffiziente, [ReO3(OSiR3)]-katalysierte Isomerisierung von Allylalkoholen (pages 1011–1013)

      Stéphane Bellemin-Laponnaz, Dr. Herv É Gisie, Dr. JeanPierre LeNy and Prof. John A. Osborn

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090915

      Bei 25°C oder noch tieferen Temperaturen kann die Isomerisierung von Allylalkoholen durch 1,3-OH-Verschiebung in Gegenwart von [ReO3(OSiR3)]-Katalysatoren zügig durchgeführt werden [Gl. (a)]. Kinetische Untersuchungen lassen auf einen cyclischen Übergangszustand unter Beteiligung einer Re[DOUBLE BOND]O-Gruppe schließen. R = Me, Ph.

    9. Ein Zinn(II)-phosphat mit einer offenen Gerüst-struktur: [H3N(CH2)2NH3]0.52+ [Sn4P3O12] (pages 1013–1015)

      Dr. Srinivasan Natarajan, Dr. Martin P. Attfield and Prof. Dr. Anthony K. Cheetham

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090916

      en-SnPO-1, die farblose Titelverbindung, kristallisiert in der Raumgruppe Pnaa und bildet ein Netzwerk aus alternierenden pyramidalen SnO3-und tetraedrischen PO4-Einheiten, die über alle Ecken verknüpft sind. Das strukturdirigierende Agens, diprotoniertes Ethylendiamin, befindet sich innerhalb eines 8-Ring-Kanalsystems. Das freie Elektronenpaar der SnII-Zentren weist in ein zweites Kanalsystem, das aus zusammengepreßten 20-Ringen besteht (siehe Bild rechts).

    10. Zirconocen-Benzin-vermittelte intramolekulare Kupplung eines Bis(alkinyl)phosphans, ein Weg zu mono- und tricyclischen 1,2-Dihydrophospheten (pages 1015–1017)

      Laurence Dupuis, Dr. Nadine Pirio, Prof. Philippe Meunier, Alain Igau, Bruno Donnadieu and Dr. Jean-Pierre Majoral

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090917

      Der tricyclische Zirconiumkomplex 2 bildet sich, wenn das intermediär entstandene Zirconocen-Benzin mit dem Bis(alkinyl)phosphan 1 reagieren kann. 2 läßt sich weiter zu mono- und tricyclischen 1,2-Dihydrophospheten umsetzen.

    11. IR-spektroskopischer Nachweis für das Fehlen von zur Struktur gehörenden Hydroxygruppen in Cloverit (pages 1017–1019)

      Dr. Frédéric Thibault-Starzyk, André Janin and Dr. Jean-Claude Lavalley

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090918

      Keine oder nur geringe Brönsted-Acidität zeigt nach quantitativen IR-spektroskopischen Untersuchungen das großporige Molekularsieb Cloverit. Nur 3.5% der nach der Röntgenstrukturanalyse pro Elementarzelle erwarteten 192 Hydroxygruppen lassen sich nachweisen; sie sind auf Fehlstellen im Festkörper zurückzuführen.

    12. Lösliche, molekulare Titanosilicate (pages 1020–1022)

      Dr. Andreas Voigt, Dr. Ramaswamy Murugavel, Dr. Mavis L. Montero, Dipl.-Chem. Helge Wessel, Dr. Feng-Quan Liu, Prof. Herbert W. Roesky, Dr. Isabel Usön, Thomas Albers and Dr. Emilio Parisini

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090919

      Titanosilicate mit Strukturcharakteristika, die denen von vielen titanhaltigen Zeolithen ähneln, sind durch Reaktionen von (Arylamino)silantriolen [RR'NSi(OH)3] mit den metallorganischen Titanvorstufen [Cp*TiCl3], TiCl4·2THF und [{Cp*TiMe-(μ-O)}3] synthetisiert worden. Das Produkt der Reaktion mit [Cp*TiCl3], 1, ist ein in organischen Lösungsmitteln lösliches, molekulares Silicat, in dem formal TiO2-Fragmente eingeschlossen sind. Cp* = C5Me5; RR′N = (2,6-iPr2C6H3)NSiMe3.

    13. Bindung molekularen Sauerstoffs bei Raumtemperatur unter Bildung eines neuartigen Peroxokupfer(II)-Komplexes mit einem makrocyclischen Azolliganden (pages 1022–1025)

      Dr. Johan E. Bol, Dr. Willem L. Driessen, Dr. Raymond Y. N. Ho, Bas Maase, Prof. Dr. Lawrence Que Jr. and Dr. Jan Reedijk

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090920

      Die schützende Tasche der Hämocyanins ahmt der neuartige makrocyclische Liganden MEPY22PZ nach, mit dem ein Cu2-O2-Addukt hergestellt werden konnte. Der gelungene Entwurf eines Liganden mit ethylenverbrückten Azol-Donoreinheiten illustriert, wie Metall-O2-Addukte bei Raumtemperatur und in protischen Lösungsmitteln stabilisiert werden können. Die purpurfarbene trans-μ-1,2-CuII-O2-CuII-Spezies wurde sowohl durch Umsetzung der CuI-Stammverbindung mit Disauerstoff als auch durch Zugabe von H2O2/Base zum zweikernigen CuII-Komplex erhalten.

    14. Kleine Goldcluster mit Carboran-Liganden-Synthese und Struktur der neuartigen Verbindung [Au4{(PPh2)2C2B9H10}2(AsPh3)2] (pages 1025–1027)

      Dr. Olga Crespo, Dr. M. ConcepcióN Gimeno, Prof. Dr. Peter G. Jones, Prof. Dr. Antonio Laguna and Dr. M. Dolores Villacampa

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090921

      In Abhängigkeit vom Eduktverhältnis führt die Reaktion des Komplexes [AuCl(AsPh3)] mit (PPh2)2C2B10H10 in siedendem Ethanol zu zwei sehr unterschiedlichen Produkten mit teilweise abgebautem Carboranrest: zum vierfach koordinierten Komplex [Au{(PPh2)2C2B9H10}-{(PPh2)2C2B10H10}] oder zum neuartigen Goldcluster [Au4{(PPh2)2C2B9H10}2(AsPh3)2] (siehe rechts).

    15. Hydrothermalsynthese mikroporöser Übergangs-metallquadratate: Herstellung und Struktur von [Co33-OH)2(C4O4)2] · 3H2O (pages 1028–1029)

      Siegfried O. H. Gutschke, Dr. Michel Molinier, Dr. Annie K. Powell and Dr. Paul T. Wood

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090922

      Auf einem Cobalthydroxid-Rückgrat mit einer an Cobalt(II)-hydroxid erinnernden Struktur basiert das Gerüst der Titelverbindung. Die Quadratatliganden dieses Koordinationspolymers verbinden die Metallhydroxidstreifen und bilden die Wände von Kanälen, die 7.5 Å große Durchmesser aufweisen.

    16. Hochstereoselektive Synthese von β-trifluormethylierten Homoallylalkoholen in Wasser (pages 1029–1031)

      Dr. Teck-Peng Loh and Xu-Ran Li

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090923

      Durch zinnvermittelte, Indiumtrichlorid-unterstützte Allylierung wurden Bausteine biologisch aktiver Substanzen, β-trifluormethylierte Homoallylalkohole, in hohen Ausbeuten und mit ausgezeichneter Stereoselektivität synthetisiert (siehe unten, R = H, Cy, Ar, COOH). Die Reaktionen sind in Wasser durchführbar, so daß reaktive OH-Gruppen nicht geschützt werden müssen und auch Verbindungen, die in organischen Lösungsmitteln unlöslich sind, umgesetzt werden können.

    17. (CuI)3Cu2TeS3: Schichten von Cu2TeS3 in Kupfer(I)-iodid (pages 1031–1033)

      Dr. Arno Pfitzner and Dr. Stefan Zimmerer

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090924

      Als Komposit aus Cu2TeS3 und CuI kann (CuI)3Cu2TeS3 angesehen werden, die erste Verbindung aus komplexen Chalkogenometallat-Ionen und Kupfer(I)-halogeniden. Die [TeS3]2−-Gruppen sind dabei zwischen Schichten aus Iodid-Ionen parallel ausgerichtet (Ausschnitt aus der Kristallstruktur rechts).

    18. Zwischenstufen in der intramolekularen asymmetrischen Heck-Arylierung von Dihydrofuranen (pages 1033–1036)

      Dr. K. K.(Mimi) Hii, Dr. Timothy D. W. Claridge and Dr. John M. Brown

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090925

      Durch Doppelbindungsisomerie entsteht in der Reaktion des Pd-Komplexes (rechts) mit 2,3-Dihydrofuran eine Pd-Alkyl-Verbindung mit unerwarteter Struktur, die bis -40°C stabil ist. Der Mechanismus dieser asymmetrischen Heck-Reaktion wurde durch NMR-Spektroskopie untersucht (↶PaPb = (S)-BINAP).

    19. Asymmetrische Synthese von α-Methyl-α-aminosäuren durch diastereoselektive Alkylierung optisch aktiver 6-Isopropyl-3-methyl-2,3-dihydro-6H-1,4-oxazin-2-one (pages 1036–1039)

      Dr. Rafael Chinchilla, Prof. Dr. Larry R. Falvello, Dipl.-Chem. Nuria Galindo and Prof. Dr. Carmen Nájera

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090926

      Schon bei Raumtemperatur gelingt die hochdiastereoselektive Alkylierung der neuen cyclischen chiralen Alaninesterderivate (6R)-1 mit K2CO3 als Base unter Fest-Flüssig-Phasentransferkatalyse oder Pd-katalysiert unter Neutralbedingungen. Die Produkte (3S,6R)-2 lassen sich leicht hydrolysieren, wobei (S)-α-Methyl-α-aminosäuren entstehen.

    20. Selektivität bei der Cyclisierung von Kationen: unterschiedliche Strukturen protonierter Cyclopropane und die Kontrolle der Selektivität durch katalytische Antikörper (pages 1039–1042)

      Dr. Jeehiun K. Lee and Prof. Dr. Kendall N. Houk

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090927

      Ein nichtklassisches protoniertes Cyclopropan tritt als Intermediat einer Antikörperkatalysierten Cyclisierung auf. Die Bindung in den katalytischen Antikörpern steigert die Selektivität zugunsten des Cyclopropanproduktes, wodurch der ohnehin bevorzugte Reaktionsweg noch zusätzlich begünstigt wird.

    21. Superölabstoßende Oberflächen (pages 1042–1044)

      Dr. Kaoru Tsujii, Takamasa Yamamoto, Dr. Tomohiro Onda and Satoshi Shibuichi

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090928

      Ohne zu haften rollen Tropfen von Rübsamenöl (siehe Bild) auf einer Oberfläche herum, die in zwei Schritten hergestellt werden konnte: Ein Aluminiumblech wird zuerst durch anodische Oxidation aufgerauht und dann mit fluorierten Monoalkylphosphaten behandelt. Der Kontaktwinkel einiger polarer Öle auf derartigen Oberflächen beträgt mehr als 150°.

    22. Supramolekulare Isomerie in Koordinationspolymeren: konformative Beweglichkeit von Liganden in [Co(NO3)2(1,2-bis(4-pyridyl)ethan1.5]n (pages 1044–1046)

      Tracy L. Hennigar, Donald C. Macquarrie, Dr. Pierre Losier, Prof. Dr. Robin D. Rogers and Prof. Dr. Michael J. Zaworotko

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090929

      Doppelschichten oder offene Leiterstruktur? Von den Kristallisationsbedingungen hängt es ab, welches supramolekulare Isomer aus Co(NO3)2 und dem konformativ beweglichen Spacer 1,2-Bis(4-pyridyl)-ethan erhalten wird. Das letztgenannte Koordinationspolymer weist 10 × 10 Å große Hohlräume auf. Rechts ist ein Ausschnitt aus dem Doppelschicht-Strukturmotiv gezeigt.

    23. Nichtkovalenter Aufbau von Nanostrukturen durch Nutzen aus koordinationschemischer Methoden und von Wasserstoffbrückenbindungen (pages 1046–1049)

      Dr. Wilhelm T. S. Huck, Dr. Ron Hulst, Dr. Peter Timmerman, Dr. Frank C. J. M. Van Veggel and Prof. Dr. Ir. David N. Reinhoudt

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090930

      Rosetten, die durch Wasserstoffbrückenbindungen zusammengehalten werden (rechts), können aus komplexchemisch hergestellten Metallodendrimeren synthetisiert werden. Somit werden zwei orthogonale, nichtkovalente Wechselwirkungen (Metall-Ligand- und Wasserstoffbrückenbindungen) zum Aufbau dieser nanometergroßen Dendrimere (M ca. 7–28 kDa) genutzt.

    24. Neuartige, hydrothermal hergestellte Übergangsmetall-Hauptgruppenelement-Oxidcluster im System Alkylamin/Oxovanadium/Borat (pages 1049–1052)

      Job T. Rijssenbeek, Dr. David J. Rose, Dr. Robert C. Haushalter and Prof. Jon Zubieta

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090931

      Bislang einzigartige Strukturen und ungewöhnliche Zusammensetzungen weisen die durch Hydrothermalsynthese hergestellten, großen Vanadiumboratcluster auf (z.B. 1, siehe Strukturbild rechts). Die leichte Solubilisierung und Kristallisation von Übergangsmetalloxiden mit diesen großen, mehrzähnigen Polyboratliganden deutet auf eine reichhaltige und abwechslungsreiche Chemie der Übergangsmetallelement-Polyborat-Cluster hin. en = Ethylendiamin. (enH2)5[(VO)12O6{B3O6(OH)}6] · H2O 1

    25. 61-Helices aus Tetraederbändern 1[BP2O83 −]: isotype Borophosphate MIMII(H2O)2[BP2O8] · H2O und ihre Dehydratisierung zu mikroporösen Phasen MIMII(H2O)[BP2O8] (pages 1052–1054)

      Prof. Dr. Rüdiger Kniep, Dipl.- Ing. Horst Günter Will, Dipl.- Ing. Insan Boy and Dr. Caroline Röhr

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090932

      Gemeinsam mit den MI-Ionen bilden die Tetraederbänder der Titelverbindungen Doppelhelices, deren zentrale Kanäle durch Wasserhelices gefüllt sind (Strukturbild rechts). Koordinationsoktaeder MIIO4(H2O)2 verknüpfen die parallel zueinander verlaufenden Spiralbänder. Die Dehydratisierung der Titelverbindungen zu mikroporösen Phasen mit Kanalstruktur verläuft reversibel im Sinne einer topochemischen Reaktion.

  7. Berichtigungen

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      Außergewöhnliche Schichtstruktur bei Fulleriden: Synthese, Struktur und magnetische Eigenschaften eines kaliumhaltigen Salzes mit C602−-Ionen (page 1054)

      Dr. Thomas F. Fässler, Annette Spiekermann, Dipl.-Chem. Michael E. Spahr and Prof. Reinhard Nesper

      Version of Record online: 31 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19971090933

  8. Bücher

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