Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 117 Issue 11

March 4, 2005

Volume 117, Issue 11

Pages 1599–1767

    1. Titelbild: Eisenkatalysierte Aryl-Aryl-Kreuzkupplungen mit Kupferreagentien (Angew. Chem. 11/2005) (page 1599)

      Ioannis Sapountzis, Wenwei Lin, Christiane C. Kofink, Christina Despotopoulou and Paul Knochel

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590033

      Aryl-Aryl-Kreuzkupplungen zählen zu den wichtigsten C-C-Verknüpfungen, aber die Katalysatoren für diese Reaktion sind oft teuer (Pd) oder giftig (Ni). Eisensalze werden nur selten eingesetzt, da sie mit Arylmagnesiumreagentien zur unerwünschten Homokupplung führen. P. Knochel und Mitarbeiter beschreiben nun in ihrer Zuschrift auf S. 1682 ff. eine effiziente und umweltverträgliche [Fe(acac)3]-katalysierte Kreuzkupplung von Organokupferspezies ArCu(CN)MgCl mit Aryliodiden, die polyfunktionalisierte Biphenyle in 50–93 % Ausbeute zugänglich macht.

    2. Die Quadratur der Grenzfläche: “Oberflächen-gestützte” Koordinationschemie (pages 1620–1623)

      Mario Ruben

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462064

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      Eine erstaunlich geradlinige Vorschrift zur Erzeugung von gitterartigen modularen Strukturen aus Metall-Ionen und Liganden auf Oberflächen (siehe Bild) liefert ein von den Arbeitsgruppen um K. Kern, J. V. Barth und N. Lin vorgestellter und hier kommentierter Ansatz. Er lässt auch Details einer neuartigen, „Oberflächen-gestützten“ Koordinationschemie anklingen.

    3. Comments on “How Single and Bifurcated Hydrogen Bonds Influence Proton-Migration Rate Constants, Redox, and Electronic Properties of Phenoxyl Radicals” (pages 1624–1625)

      Ian J. Rhile and James M. Mayer

      Version of Record online: 11 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461977

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      Erneute mechanistische Interpretation der Cyclovoltammetriedaten von H-gebundenen Phenolen schließt den schrittweisen Prozess aus Elektronen- und Protonentransfer aus, der von F. Thomas et al. vorgeschlagen worden ist. Thermochemie und Kinetik liefern Argumente dafür, dass das Phenoxyl-Ammonium-Produkt in dem anodischen Prozess direkt entsteht (siehe Schema).

    4. Neue Entwicklungen in der asymmetrischen Mehrkomponenten-Reaktion (pages 1628–1661)

      Diego J. Ramón and Miguel Yus

      Version of Record online: 18 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200460548

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      Eine neuartige Synthesestrategie, die asymmetrische Mehrkomponenten-Reaktion (AMCR, siehe Schema), bietet gegenüber der klassischen, divergenten Synthese eine Reihe von Vorteilen: bessere Atomökonomie, einfache Methoden und Apparaturen, Einsparungen bei Lösungsmittel, Zeit und Energie, leichte Handhabung und geringere Kosten. Zudem wird bei vielen Reaktionen eine ausgezeichnete Stereoselektivität erzielt.

    5. Echtzeit-spektroskopische und chemische Untersuchung des reduktiven Elektronentransfers in DNA (pages 1662–1666)

      Peter Kaden, Elke Mayer-Enthart, Anton Trifonov, Torsten Fiebig and Hans-Achim Wagenknecht

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462592

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      DNA ist ein flexibles Medium mit vielfältigen konformativen Zuständen. Dies hat zur Folge, dass bei der Untersuchung des DNA-vermittelten reduktiven Elektronentransfers unter Verwendung von 5-Brom-2′-desoxyuridin als Elektronenacceptor (rot im Bild) und Pyren-1-yl-2′-desoxyuridin als Elektronendonor (blau) nicht einzelne Geschwindigkeitskonstanten beobachtet werden; vielmehr wird eine Verteilung von Geschwindigkeiten erhalten.

    6. Selbstorganisation zweizähniger Liganden für die kombinatorische homogene Katalyse auf der Basis eines AT-Basenpaar-Modells (pages 1666–1669)

      Bernhard Breit and Wolfgang Seiche

      Version of Record online: 9 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462499

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      Ein ungleiches Paar: Das Prinzip der DNA-Basenpaarung inspirierte einen neuartigen Ansatz zur Selbstorganisation von Chelatligandenbibliotheken für die homogene Katalyse mittels Wasserstoffbrücken. Aus einer 4×4-Bibliothek wurde ein Katalysator mit exzellenter Aktivität und Regioselektivität für die Hydroformylierung terminaler Alkene identifiziert (siehe Bild; FGR=funktionelle Gruppe).

    7. Derivate des einfachsten polyedrischen Carboran-Anions: Strukturen im Grenzbereich zwei- und dreidimensionaler Aromaten (pages 1670–1673)

      Yüksel Sahin, Carsten Präsang, Matthias Hofmann, Gertraud Geiseler, Werner Massa and Armin Berndt

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462397

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      Grenzfall-Aromaten: Die Reihe von Verbindungen der Zusammensetzung CBnHn+1 wird durch den einfachsten dreidimensionalen Aromaten 1 vervollständigt. Seine Vorstufe 2 und sein Protonierungsprodukt 3 sind zweidimensionale Aromaten bzw. Homoaromaten mit partiell nichtklassischen σ-Gerüsten. R=SiMe3, Dur=2,3,5,6-Tetramethylphenyl.

    8. Bindungsselektive H-Abspaltung von Thymin (pages 1673–1676)

      Sylwia Ptasińska, Stephan Denifl, Verena Grill, Tilmann D. Märk, Paul Scheier, Sascha Gohlke, Michael A. Huels and Eugen Illenberger

      Version of Record online: 9 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461739

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      Über die Stränge: Die Anlagerung freier Elektronen an Thymin in der Gasphase führt zur Abspaltung von H-Ionen mit einem strukturierten Energiebereich zwischen 5 und 12 eV (siehe Spektrum). Mithilfe von partiell deuteriertem Thymin kann gezeigt werden, dass die einzelnen Peaks von Abspaltungen an unterschiedlichen Molekülpositionen herrühren. Diese Reaktion könnte ein wichtiger erster Schritt beim Bruch von DNA-Strängen sein.

    9. Ein orthogonales Linkerpaar zur effizienten Festphasensynthese von Glycopeptidthioestern mit N-Glycanen des komplexen Typs und Einsatz in der nativen chemischen Ligation (pages 1677–1681)

      Stefano Mezzato, Manuela Schaffrath and Carlo Unverzagt

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461125

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      Safety-Catch- und Rink-Amid-Linker gemeinsam ermöglichten dank einfacher Reaktionsüberwachung (LC-MS) und -optimierung die effiziente Festphasensynthese des Bausteins A für das Glycoprotein RNase B. Die native chemische Ligation von A und B ergab das glycosylierte RNase-B-Fragment 30–68.

    10. Eisenkatalysierte Aryl-Aryl-Kreuzkupplungen mit Kupferreagentien (pages 1682–1685)

      Ioannis Sapountzis, Wenwei Lin, Christiane C. Kofink, Christina Despotopoulou and Paul Knochel

      Version of Record online: 30 DEC 2004 | DOI: 10.1002/ange.200462013

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      Kupferkupplungen: Funktionalisierte Aryl- und Heteroarylkupferspezies, die aus den entsprechenden Magnesiumverbindungen hergestellt werden, reagieren in eisenkatalysierten Kreuzkupplungen mit Aryliodiden, die Keto-, Ester-, Triflat- oder Nitrilgruppen tragen (siehe Schema).

    11. Bor als verbrückender Ligand (pages 1685–1688)

      Holger Braunschweig, Krzysztof Radacki, David Scheschkewitz and George R. Whittell

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200463026

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      Der Dichlorborylkomplex [(η5-C5Me5)Fe(CO)2BCl2] (1) liefert mit dem Natriumsalz von [Fe(CO)4]2− die Verbindung [{(η5-C5Me5)Fe(CO)2}(μ2-B){Fe(CO)4}] (2, siehe Schema). Mit Na2[Cr(CO)5] reagiert 1 analog zu [{(η5-C5Me5)Fe(CO)2}(μ2-B){Cr(CO)5}]. Beide Produkte enthalten ein bisher noch nicht beschriebenes „nacktes“ Boratom, das zwei Metallzentren linear verbrückt.

    12. “Echter” Chiralitätstransfer von Silicium auf Kohlenstoff: asymmetrische Verstärkung in einer reagenskontrollierten palladiumkatalysierten Hydrosilylierung (pages 1688–1691)

      Martin Oestreich and Sebastian Rendler

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462355

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      Silicium als Ursprung von Chiralität: Ein Siliciumreagens induziert C-zentrierte Chiralität in einer C-Si-Kupplung, wobei jegliche stereochemische Information auf das chirale Silan zurückgeht. Dieser erste „echte“ Chiralitätstransfer von Silicium auf Kohlenstoff, der darüber hinaus mit einem positiven nichtlinearen Effekt einhergeht, konnte bei einer Pd-katalysierten Hydrosilylierung eines prochiralen Alkens beobachtet werden (siehe Schema).

    13. Cu(OTf)2 as an Efficient and Dual-Purpose Catalyst in the Regioselective Reductive Ring Opening of Benzylidene Acetals (pages 1693–1696)

      Chi-Rung Shie, Zheng-Hao Tzeng, Suvarn S. Kulkarni, Biing-Jiun Uang, Ching-Yun Hsu and Shang-Cheng Hung

      Version of Record online: 31 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462172

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      Cu(OTf)2katalysiert auf zweifache Weise die regioselektiven reduktiven Ringöffnungen von Benzylidenacetalen mit entweder BH3 oder Me2EtSiH zu den primären bzw. sekundären Alkoholen (siehe Schema). Isotopenstudien bestätigen, dass beim Angriff des Borans oder Silans am acetalischen Kohlenstoffzentrum beide Arten der Ringspaltung nach einem SN1-Mechanismus verlaufen.

    14. C3 Chirality in Polymerization Catalysis: A Highly Active Dicationic Scandium(III) Catalyst for the Isoselective Polymerization of 1-Hexene (pages 1696–1699)

      Benjamin D. Ward, Stéphane Bellemin-Laponnaz and Lutz H. Gade

      Version of Record online: 14 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462804

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      Taktizitäts-Taktieren: Chirale C3-symmetrische Liganden wie Tris(oxazolinyl)ethan bestimmen den stereochemischen Verlauf von Olefinpolymerisationen (siehe Schema). Der dikationische Alkylscandium(III)-Katalysator polymerisiert 1-Hexen mit Aktivitäten zwischen 2000 und 36 000 kg mol−1 h−1 (bei −30 bis +21 °C) und guter Steuerung der Taktizität bei niedrigen Temperaturen.

    15. Hybrid Solution/Solid-Phase Synthesis of Oligosaccharides by Using Trichloroacetyl Isocyanate as Sequestration-Enabling Reagent of Sugar Alcohols (pages 1700–1704)

      Alessandro Dondoni, Alberto Marra and Alessandro Massi

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462422

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      Ein Überschuss an Glycosylacceptor wird in der beschriebenen Synthese von Oligosacchariden in Lösung verwendet, und nichtumgesetzter Acceptor wird mithilfe von Trichloracetylisocyanat entfernt. Eine Lävulinoyl(Lev)-Estereinheit dient in der anschließenden Reinigung durch Binden an und Freisetzen von Harz als maskierter Marker (siehe Schema).

    16. Conformationally Restricted Aza-Bodipy: A Highly Fluorescent, Stable, Near-Infrared-Absorbing Dye (pages 1705–1707)

      Weili Zhao and Erick M. Carreira

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461868

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      Farbe bekennen: Der stark fluoreszierende photostabile Azadipyrromethen-Farbstoff 1 (λem=751 nm) mit einer scharfen und intensiven Absorption (Halbwertsbreite=30.4 nm; ε=159 000) im NIR-Bereich (λmax=740 nm) wird beschrieben. Der Farbstoff ist unempfindlich gegen die Polarität des Lösungsmittels, erfüllt die Anforderungen an einen NIR-Chromophor und kann Anwendung in biologischen Sonden finden.

    17. Nanofabrication: Reversible Self-Assembly of an Imbedded Hexameric Metallomacrocycle within a Macromolecular Superstructure (pages 1707–1711)

      Pingshan Wang, Charles N. Moorefield and George R. Newkome

      Version of Record online: 31 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462379

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      Das Innere nach außen gekehrt: Der Aufbau eines peripheren 114-gliedrigen Makrocyclus mit Terpyridin-Bindungsstellen durch Metathese mit einem Grubbs-Katalysator erleichtert die selbstorganisierte Bildung eines Eisen(II)-Hexamers. Da die Eisen(II)-Zentren durch Basenzugabe quantitativ entfernt werden können, entsteht der Metallkomplex reversibel (siehe Schema, graue Kugeln=Metallionen).

    18. The Natural LewisX-Bearing Lipids Promote Membrane Adhesion: Influence of Ceramide on Carbohydrate–Carbohydrate Recognition (pages 1711–1715)

      Christine Gourier, Frédéric Pincet, Eric Perez, Yongmin Zhang, Zhenyuan Zhu, Jean-Maurice Mallet and Pierre Sinaÿ

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461224

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      Zwei Glycosphingolipide, CerLLeX (siehe Bild) und CerLLea (Cer=Ceramid, L=Lactose, LeX=LewisX, Lea=Lewis a) werden verwendet, um die Ca2+-vermittelte spezifische Adhäsion natürlicher, LeX enthaltender Moleküle in flüssigen Doppelschichtmembranen zu untersuchen. Energetische Untersuchungen zur Vesikeladhäsion zeigen, dass die LeX-LeX-Erkennung hoch sensitiv gegen die molekulare Struktur ist.

    19. Practical Synthesis of Enantiopure γ-Amino Alcohols by Rhodium-Catalyzed Asymmetric Hydrogenation of β-Secondary-Amino Ketones (pages 1715–1717)

      Duan Liu, Wenzhong Gao, Chunjiang Wang and Xumu Zhang

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462178

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      Ein anderer Weg zu Antidepressiva: Die Hydrochloride von Ketonen mit sekundären Aminofunktionen in β-Stellung, z. B. 1, wurden in Gegenwart eines Rh-Komplexes des P-chiralen Bisphospholans 2 hoch enantioselektiv hydriert. Enantiomerenreine N-monosubstituierte γ-Aminoalkohole wie 3, die als Schlüsselintermediate in der Synthese wichtiger Antidepressiva auftreten, sind auf diesem kurzen und praktischen Weg zugänglich (nbd=Norbornadien).

    20. A Cyclohexyl-1,2-diamine-Derived Bis(binaphthyl) Macrocycle: Enhanced Sensitivity and Enantioselectivity in the Fluorescent Recognition of Mandelic Acid (pages 1718–1721)

      Zi-Bo Li, Jing Lin and Lin Pu

      Version of Record online: 2 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462471

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      Der chirale Bis(binaphthyl)-Makrocylus (S)-1 auf Cyclohexandiamin-Basis ist eine hoch empfindliche und enantioselektive Fluoreszenzsonde für Mandelsäure: Ihr R-Enantiomer hat kaum einen Einfluss, wohingegen das S-Enantiomer die Fluoreszenz des Makrocyclus um das 20fache verstärkt.

    21. Synthesis of (E)-1,2-Diphosphanylethene Derivatives from Alkynes by Radical Addition of Tetraorganodiphosphane Generated In Situ (pages 1722–1724)

      Akinori Sato, Hideki Yorimitsu and Koichiro Oshima

      Version of Record online: 2 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462603

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      E-infach radikalisch addieren: In Gegenwart von Triethylamin wird in situ aus einem Diorganophosphan und einem Chlordiorganophosphan ein Tetraorganodiphosphan erzeugt, das radikalisch an terminale Alkine addiert (siehe Schema) und die (E)-Diphosphanylethen-Derivate in hervorragenden Ausbeuten liefert. Unter den milden Reaktionsbedingungen werden zahlreiche funktionelle Gruppen toleriert.

    22. Synthesis of Functionalized Salicylate Esters and Amides by Photochemical Acylation (pages 1724–1727)

      Omid Soltani and Jef K. De Brabander

      Version of Record online: 31 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462577

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      Licht an für die Acylierung! Die Photolyse funktionalisierter Benzodioxinone in Gegenwart von Alkoholen oder Aminen ist eine leistungsstarke Methode zur Synthese von Salicylsäureestern bzw. -amiden (siehe Schema). Dabei reagieren Acylierungssubstrate mit vielfältigen funktionellen Gruppen ebenso wie sterisch anspruchsvolle Nucleophile, die unter anderen Bedingungen nicht acyliert werden.

    23. A Stable P-Heterocyclic Carbene (pages 1728–1731)

      David Martin, Antoine Baceiredo, Heinz Gornitzka, Wolfgang W. Schoeller and Guy Bertrand

      Version of Record online: 11 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462239

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      Ein stabiles Diphosphor-Analogon von Enders' N-heterocyclischem Carben konnte dank des inhärenten π-Donorvermögens des Phosphors, das mindestens ebenso ausgeprägt ist wie beim Stickstoff, erzeugt werden. Das P-heterocyclische Carben (siehe Struktur; C grau, N blau, P rot) bildet als starker Donorligand thermisch stabile und luftbeständige Übergangsmetallkomplexe.

    24. An Aerobic, Organocatalytic, and Chemoselective Method for Baeyer–Villiger Oxidation (pages 1732–1734)

      Yasushi Imada, Hiroki Iida, Shun-Ichi Murahashi and Takeshi Naota

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462429

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      Empfindliche Substrate wie Alkohole, Olefine und Sulfide, die unter gewöhnlichen Baeyer-Villiger-Bedingungen elektrophile Oxidationen eingehen würden, bleiben in einer hoch chemoselektiven katalytischen Baeyer-Villiger-Oxidation unversehrt (siehe Schema). Die Flavin-Verbindung [DMRFlEt]+[ClO4] (blau) katalysiert die aerobe Baeyer-Villiger-Oxidation in Gegenwart von Zinkstaub.

    25. Reevaluation of the Mechanism of the Baylis–Hillman Reaction: Implications for Asymmetric Catalysis (pages 1734–1736)

      Varinder K. Aggarwal, Sarah Y. Fulford and Guy C. Lloyd-Jones

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462462

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      Einen Schritt weiter: Der Protonentransfer (3. Schritt, siehe Schema), und nicht wie bisher angenommen die C-C-Verknüpfung (2. Schritt), ist der reaktionsgeschwindigkeitsbestimmende Schritt (RLS) am Anfang der Baylis-Hillman-Reaktion, bei der aminkatalysiert aus einem Aldehyd und einem aktivierten Alken ein Allylalkohol entsteht. Dieser Befund hat erhebliche Bedeutung für eine asymmetrische Katalyse der Reaktion.

    26. Redox-Induced Collapse and Regeneration of a Pincer-Type Complex Framework: A Nonplanar Coordination Mode of Palladium(II) (pages 1737–1739)

      Christian M. Frech, Linda J. W. Shimon and David Milstein

      Version of Record online: 11 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462386

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      Ungleiche Partner: Bei der Einelektronenreduktion des Palladiumkomplexes 1 wird das Pinzettensystem zerstört, und es entsteht ein neuartiger diamagnetischer Dimetallkomplex mit einem linear koordinierten 14e-Pd0-Zentrum und einer nichtplanaren PdII-Einheit (2). Die Reaktion lässt sich durch Oxidation mit Ag+ oder organischen Halogeniden umkehren. Die katalytische Aktivität von 2 wurde an der Heck-Reaktion untersucht.

    27. A Metal-Based Lumophore Tailored To Sense Biologically Relevant Oxometalates (pages 1740–1742)

      Anna F. A. Peacock, Helen D. Batey, Claudia Raendler, Adrian C. Whitwood, Robin N. Perutz and Anne-K. Duhme-Klair

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462306

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      Erkennung von Oxometallaten: Durch die effiziente Löschung der Re-basierten Lumineszenz eines neuen Catechol-[ReI(2,2′-bpy)(py)(CO)3]+-Konjugats (bpy=Bipyridin, py=Pyridin) wird die Konzentration von Molybdat-, Vanadat- und/oder Wolframat-Ionen in wasserhaltigen Acetonitrillösungen angezeigt (siehe Bild).

    28. Synthesis of a Metallophilic Metallamacrocycle: A HgII⋅⋅⋅CuI⋅⋅⋅HgII⋅⋅⋅HgII⋅⋅⋅CuI⋅⋅⋅HgII Interaction (pages 1743–1745)

      Upali Patel, Harkesh B. Singh and Gotthelf Wolmershäuser

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462487

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      Die Komplexierung eines CuI-Ions in einem Mercuramakrocyclus zeigt, wie Metall-Metall-Wechselwirkungen die Bindung eines Metallions durch ein präorganisiertes System steuern. In der abgebildeten Molekülstruktur des CuI-Komplexes sind die Hg⋅⋅⋅Cu- und Hg⋅⋅⋅Hg-Wechselwirkungen zwischen d10-Zentren gut zu erkennen.

    29. Colloidally Stable Amphibious Nanocrystals Derived from Poly{[2-(dimethylamino)ethyl] Methacrylate} Capping (pages 1745–1748)

      Hongwei Duan, Min Kuang, Dayang Wang, Dirk G. Kurth and Helmuth Möhwald

      Version of Record online: 31 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461023

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      Polymerbürsten wachsen durch oberflächeninitiierte radikalische Atomtransferpolymerisation auf hydrophoben wie auch auf hydrophilen Nanokristallen. Die mit Poly{[2-(dimethylamino)ethyl]methacrylat} beschichteten Nanokristalle sind in Wasser und in den meisten organischen Lösungsmitteln ohne messbare Aggregation gut dispergiert. Daraus ergibt sich eine einfache Methode zur Überführung von Nanokristallen in ein bestimmtes Medium.

    30. Heterobimetallic Main-Group–Transition-Metal Paddle-Wheel Carboxylates (pages 1749–1752)

      Evgeny V. Dikarev, Thomas G. Gray and Bo Li

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462433

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      Bismut(II)-tetra(trifluoracetat) bildet als Metalloligand mit Übergangsmetalleinheiten homoleptische Heterodimetallcarboxylate [BiM(O2CCF3)4] (M=Rh, Ru; siehe Bild). Die Heterometallmoleküle haben eine Schaufelradstruktur mit einer Einfachbindung zwischen Bismut und dem Übergangsmetallatom und fungieren in Lösung wie im festen Zustand als einseitige Lewis-Säuren.

    31. Direct Localization of Atoms in Mixed-Occupancy Powders by Resonant Contrast Diffraction (pages 1753–1757)

      Herve Palancher, Jean-Louis Hodeau, Christophe Pichon, Jean-François Bérar, John Lynch, Bernadette Rebours and Juan Rodriguez-Carvajal

      Version of Record online: 11 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461642

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      Spot an! Durch resonante Streuung kann jedes einzelne Kation bei der Vermessung von Pulverproben genau lokalisiert werden. Die routinemäßige Anwendung „anomaler Differenzmuster“ und von „Dispersionsdifferenzkarten“ (siehe Bild) wird anhand des möglicherweise für industrielle Anwendungen interessanten (Sr,Rb)-Zeolith-X demonstriert.

    32. Catalytic Dehydrative Allylation of Alcohols (pages 1758–1760)

      Hajime Saburi, Shinji Tanaka and Masato Kitamura

      Version of Record online: 3 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462513

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      Eine umweltschonende Synthese von Allylethern wurde entwickelt, die für das hoch chemoselektive Schützen von Hydroxygruppen eingesetzt werden kann. Die solvensfreie dehydratisierende Allylierung von Alkoholen gelingt ohne Zusatz von Aktivatoren mithilfe katalytischer Komplexe aus [CpRu] und 2-Chinolincarbonsäuren (L) (siehe Schema; R=Alkyl, Aryl, mehrfach funktionalisiertes Alkyl).

    33. Direct Synthesis of (+)-Erogorgiaene through a Kinetic Enantiodifferentiating Step (pages 1761–1763)

      Huw M. L. Davies and Abbas M. Walji

      Version of Record online: 11 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462227

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      Die Kombination einer C-H-Aktivierung mit einer Cope-Umlagerung erwies sich als effiziente Methode zum Aufbau der drei Stereozentren (rot im Schema) des Diterpens Erogorgiaen (1). Katalysiert wird die Sequenz durch den Rhodium-Katalysator [Rh2(R-dosp)4] (dosp=(N-Dodecylbenzolsulfonyl)prolinat).

    34. You have free access to this content
      Vorschau: Angew. Chem. 11/2005 (page 1767)

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590035

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