Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 117 Issue 14

March 29, 2005

Volume 117, Issue 14

Pages 2075–2203

    1. Titelbild: Actinyl Peroxide Nanospheres (Angew. Chem. 14/2005) (page 2075)

      Peter C. Burns, Karrie-Ann Kubatko, Ginger Sigmon, Brian J. Fryer, Joel E. Gagnon, Mark R. Antonio and L Soderholm

      Version of Record online: 22 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590044

      Strukturell abstimmbare Nanocluster ermöglichen die systematische Analyse elektronischer, magnetischer und katalytischer Eigenschaften auf der Nanoskala. In ihrer Zuschrift auf S. 2173 ff. beschreiben P. C. Burns et al. die Selbstorganisation von Nanoclustern auf der Basis von Actinyl-Ionen. Die mögliche Bildung solcher Cluster in radioaktiven Abfällen und Folgen für die Mobilität von Actinoiden in der Umwelt werden diskutiert. Das Titelbild zeigt eine Polyederdarstellung eines sphärischen Actinylperoxid-Nanoclusters.

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    3. Boran-Mimetika von C1-Mm-Organometallkomplexen (pages 2092–2094)

      Thomas P. Fehlner

      Version of Record online: 22 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200500054

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      Fehlendes Bindeglied gefunden: Der kürzlich beschriebene verbrückte Borylkomplex [Cp*Fe(CO)2BCl2Pd(PCy3)] (1; Cp*=η5-C5Me5) schließt eine der verbliebenen Lücken im Bereich der B1-Mm-Chemie. Die {Pd(Cy3)}-Gruppe in 1 wirkt als Lewis-Säure und als Lewis-Base und koordiniert auf diese Weise sowohl an das Fe- als auch an das B-Zentrum.

    4. C10-Modified Artemisinin Derivatives: Efficient Heme-Alkylating Agents (pages 2096–2099)

      Sophie A.-L. Laurent, Anne Robert and Bernard Meunier

      Version of Record online: 22 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462556

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      Die Diskussion ist wieder offen: C10-substituierte Derivate des Peroxid-basierten Antimalariamittels Artemisinin (siehe Bild) reagieren leicht und in hohen Ausbeuten mit Eisen(II)-Häm zu Häm-Wirkstoff-Addukten. Substituenten oder sterische Hinderung an C10 haben keinen Einfluss auf die Reaktivität der Peroxidbindung und ändern daher die Fähigkeit dieser hochwirksamen Antimalariamittel zur Alkylierung von Häm nicht.

    5. Reply to Comments on “Highly Antimalaria-Active Artemisinin Derivatives: Biological Activity Does Not Correlate with Chemical Reactivity” (pages 2100–2101)

      Richard K. Haynes

      Version of Record online: 22 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462723

      Angesichts der Diskussion über C10-substituierte Derivate des Antimalariamittels Artemisinin in der vorausgehenden Korrespondenz, die sich auf frühere Arbeiten von R. K. Haynes bezieht, wiederholt er hier, dass es keine Korrelation gibt zwischen der Fähigkeit von Artemisininderivaten, mit Häm- oder Nicht-Häm-FeII zu reagieren, und ihrer Antimalaria-Aktivität.

    6. Simultane Verkapselung: Moleküle unter sich (pages 2104–2115)

      Julius Rebek Jr.

      Version of Record online: 10 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462839

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      Momentaufnahmen wechselwirkender Spezies sind möglich, wenn Moleküle durch reversible simultane Verkapselung zeitweise vom Lösungsmittel isoliert werden. Daraus ergibt sich ein Verfahren zur Untersuchung von intermolekularen Wechelwirkungen, die mit anderen Methoden nicht beobachtbar sind. Simultan verkapselte Moleküle zeigen neue Formen von Stereoisomerie und asymmetrischen Wechselwirkungen sowie erhöhte Reaktivität. Das Bild zeigt einen Verkapselungskomplex aus Benzol im Kontakt mit jeweils einem Ende von p-Ethyltoluol.

    7. Gezielte Veränderung der katalytischen Aktivität einer Palladium-Monoschicht durch Dehnung oder Kompression (pages 2116–2120)

      Ludwig A. Kibler, Ahmed M. El-Aziz, Rüdiger Hoyer and Dieter M. Kolb

      Version of Record online: 11 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462127

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      Dehnungsübungen: Das elektrochemische Verhalten von pseudomorphen Palladium-Monoschichten auf einkristallinen Substraten wurde untersucht, um den Einfluss lateraler Deformation auf die Oberflächenreaktivität aufzuzeigen. Völlig unterschiedliche katalytische Aktivitäten wurden für die Elektro-Oxidation von Ameisensäure gemessen, je nachdem ob die Palladium-Monoschicht durch das Substrat komprimiert oder gedehnt war (siehe Bild).

    8. Herstellung mesoskopischer Ringe durch kontrollierte Benetzung von Kolloid-Kristallen (pages 2121–2125)

      Feng Yan and Werner A. Goedel

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200460584

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      Durch partielles Füllen eines Kolloid-Kristalls mit einer Flüssigkeit entstehen mesoskopische Ringe (siehe Bild). Die Flüssigkeit bildet durch Kapillarkräfte Ringe um die Kontaktstellen zwischen kugelförmigen Partikeln. Nach Aushärten der Flüssigkeit und Entfernen der kugelförmigen Partikel bleiben Dispersionen ringförmiger Partikel zurück.

    9. Ein Konzept zur schnellen Bestimmung von Proteinstrukturen durch Festkörper-NMR-Spektroskopie (pages 2125–2129)

      Adam Lange, Stefan Becker, Karsten Seidel, Karin Giller, Olaf Pongs and Marc Baldus

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462516

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      Durch Korrelation zur Struktur: An einer einzigen gleichförmig [13C,15N]-isotopenmarkierten Probe aufgenommene Festkörper-NMR-Daten (siehe Bild) werden zur Vorhersage der dreidimensionalen Faltung eines unbeweglichen Polypeptids in atomarer Auflösung genutzt. Die Methode entspricht einer kombinierten Analyse von konformationsabhängigen NMR-Resonanzfrequenzen und kleinen Proton-Proton-Abständen und ermöglicht eine schnelle Charakterisierung dreidimensionaler Proteinstrukturen.

    10. [Pb5{Mo(CO)3}2]4− – ein Polyanion mit einer planaren Pb5-Einheit (pages 2129–2133)

      Li Yong, Stephan D. Hoffmann, Thomas F. Fässler, Sebastian Riedel and Martin Kaupp

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462342

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      Hoch geladen und stabil: Das ringförmige Anion Pb54− wird in Form eines metallorganischen Komplexes durch Mo(CO)3-Einheiten stabilisiert. Der Komplex entsteht durch Umsetzung von Pb94− mit [MesMo(CO)3] (Mes=1,3,5-Trimethylbenzol). Im Festkörper bildet das hoch geladene Anion lineare Ketten mit ausgeprägten Wechselwirkungen zwischen den Kaliumionen und den Sauerstoffatomen der Carbonylgruppen (cyan Mo, violett K, rot Pb; C- und O-Atome nicht gezeigt).

    11. Orthogonal geschützte Zuckerdiaminosäuren als Bausteine für lineare und verzweigte Oligosaccharidmimetika (pages 2133–2136)

      Frank Sicherl and Valentin Wittmann

      Version of Record online: 25 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462595

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      Die zweite Aminogruppe macht's! Zuckerdiaminosäuren, die sich von herkömmlichen Zuckeraminosäuren durch eine zusätzliche Aminogruppe unterscheiden, ermöglichen den Zugang zu verzweigten Oligosaccharidmimetika und zu einer neuen Klasse von Aminoglycosidmimetika (z. B. 1). Letztere sind von großer Bedeutung als potenzielle Liganden neuer RNA-Targets des Post-Genom-Zeitalters.

    12. TiO2-Nanoröhren mit hohem Aspektverhältnis durch Anodisieren von Ti (pages 2136–2139)

      Jan M. Macák, Hiroaki Tsuchiya and Patrik Schmuki

      Version of Record online: 25 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462459

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      Extradick und wohlsortiert: Mithilfe eines neuen Verfahrens werden beim Anodisieren von Titan bis zu 2.5 μm dicke, hoch geordnete Oberflächenschichten aus einseitig offenen TiO2-Nanoröhren erhalten (siehe Bild). Parameter wie die Polarisationsvorschubgeschwindigkeit und die Elektrolytkonzentration sind entscheidend für die Struktur der Produkte.

    13. Dreispinsystem mit neuer Wendung: ein Bis(semichinonato)kupfer-Komplex mit nichtplanarer Konfiguration am Kupfer(II)-Zentrum (pages 2140–2143)

      Shengfa Ye, Biprajit Sarkar, Falk Lissner, Thomas Schleid, Joris van Slageren, Jan Fiedler and Wolfgang Kaim

      Version of Record online: 21 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462339

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      Ziemlich verwickelt: Schwache Cu-S-Wechselwirkungen erzeugen eine Verdrillung um etwa 32° zwischen den Semichinoniminkupfer(II)-Hälften in 2 und bewirken eine qualitativ andere Spin-Anordnung ([UPWARDS ARROW],[DOWNWARDS ARROW],[UPWARDS ARROW]) wie bei planarem 1 ([UPWARDS ARROW],[UPWARDS ARROW],[DOWNWARDS ARROW]). 2 zeigt ein für Radikale typisches EPR-Spektrum, 1 dagegen ein CuII-Signal. Die Verteilung der Oxidationsstufen in den 22+,+,0,−,2−-Zuständen wurde mit UV/Vis-NIR-spektroelektrochemischen Methoden ermittelt.

    14. Periodic Mesoporous Organosilicas: Self-Assembly from Bridged Cyclic Silsesquioxane Precursors (pages 2145–2147)

      Kai Landskron and Geoffrey A. Ozin

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462279

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      Unvergitterte Löcher: Die Selbstorganisation der aus [{SiCH2(OEt)2}3] zugänglichen Verbindung 1 in Gegenwart eines Triblockcopolymer-Templats führt zu einem periodischen mesoporösen Organosilicat mit hochgeordneten Mesoporen einheitlichen Durchmessers, in dem im templathaltigen wie im templatfreien Material nahezu alle Baueinheiten intakt geblieben sind.

    15. Creation of a Tailored Aldolase for the Parallel Synthesis of Sialic Acid Mimetics (pages 2147–2150)

      Thomas Woodhall, Gavin Williams, Alan Berry and Adam Nelson

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462733

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      Erweiterte Substratspezifität: Eine modifizierte Form der Sialinsäure-Aldolase (E192N) hat eine 640fach höhere Substratspezifität als das Wildtyp-Enzym. Die Ozonolyse der ungesättigten Amide 1 und ein anschließender E192N-vermittelter Schritt wurden für die parallele Synthese von 14 Sialinsäuremimetika der allgemeinen Formel 2 genutzt.

    16. Palladium-Catalyzed Asymmetric Iodination of Unactivated C[BOND]H Bonds under Mild Conditions (pages 2150–2153)

      Ramesh Giri, Xiao Chen and Jin-Quan Yu

      Version of Record online: 23 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462884

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      Spezifisch, asymmetrisch und mild: Oxazolin (Oxa) vermittelt als entfernbares chelatisierendes Auxiliar die asymmetrische Aktivierung von C(sp3)-H-Bindungen in β-Stellung und C(sp2)-H-Bindungen in γ-Stellung. Die selektive asymmetrische Iodierung von Methyl-, Cyclopropyl- und Arylgruppen (siehe Strukturformeln) wird bei Raumtemperatur durch Pd(OAc)2 effizient katalysiert.

    17. Corundum, Diamond, and PtS Metal–Organic Frameworks with a Difference: Self-Assembly of a Unique Pair of 3-Connecting D2d-Symmetric 3,3′,5,5′-Tetrakis(4-pyridyl)bimesityl (pages 2153–2157)

      Ramalingam Natarajan, Govardhan Savitha, Paulina Dominiak, Krzysztof Wozniak and J. Narasimha Moorthy

      Version of Record online: 23 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461625

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      Ligand mit „Dreh“: Die Koordination des verzerrt tetraedrischen Tetrapyridylbimesityl-Liganden (tpb; D2d) an Oh-, Td- und D4h-symmetrische Metallzentren ergibt metallorganische Gerüste, deren ungewöhnliche Topologien mit denen des Korunds, Diamants und Platinsulfids verwandt sind (siehe Bild).

    18. Carbonization of Disclike Molecules in Porous Alumina Membranes: Toward Carbon Nanotubes with Controlled Graphene-Layer Orientation (pages 2158–2161)

      Linjie Zhi, Jishan Wu, Jixue Li, Ute Kolb and Klaus Müllen

      Version of Record online: 25 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200460986

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      Graphitische Kohlenstoffnanoröhren aus Graphenschichten, die senkrecht zur Röhrenachse orientiert sind (siehe Bild; der Pfeil zeigt die Achse an), wurden durch schrittweise Verkokung vororganisierter scheibenförmiger Moleküle in einem porösen Aluminiumoxidtemplat erhalten. Die Ausrichtung der Schichten sowie Größe, Wandstärke und Form der Röhren konnten auf diesem Weg eingestellt werden.

    19. Negatively Thermoresponsive Membranes with Functional Gates Driven by Zipper-Type Hydrogen-Bonding Interactions (pages 2162–2165)

      Liang-Yin Chu, Yan Li, Jia-Hua Zhu and Wen-Mei Chen

      Version of Record online: 25 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462687

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      Öffnet das Tor! Thermoresponsive Gating-Membranen auf Basis verwobener Polymernetzwerke aus Polyacrylamid (PAAM) und Polyacrylsäure (PAAC) zeigen eine inverse Gating-Charakteristik, d. h., das Öffnen der Membranporen wird durch Abkühlen, nicht durch Erwärmen ausgelöst (siehe Bild; UCST=obere kritische Entmischungstemperatur). Dieses ungewöhnliche Phasenübergangsverhalten kann für „intelligente“ Membranaktuatoren genutzt werden.

    20. Synthesis, Reactivity, and Structural Characterization of a 14-Vertex Carborane (pages 2166–2169)

      Liang Deng, Hoi-Shan Chan and Zuowei Xie

      Version of Record online: 23 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462708

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      Das größte bekannte Carboran hat 14 Ecken und entstand aus dem tetraanionischen arachno-Carboran 1 und HBBr2⋅SMe2 (siehe Schema). Die Reaktivität der Produkte mit 13 (2) und 14 Ecken (3 und 4) wurde untersucht. Entscheidend für die erfolgreiche Synthese solcher Supercarborane ist es, Redoxreaktionen zwischen den Carboran-Anionen und den RBX2-Reagentien zu verhindern.

    21. Controlling the Catalytic Activity of Platinum-Monolayer Electrocatalysts for Oxygen Reduction with Different Substrates (pages 2170–2173)

      Junliang Zhang, Miomir B. Vukmirovic, Ye Xu, Manos Mavrikakis and Radoslav R. Adzic

      Version of Record online: 16 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462335

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      Spitzenleistung: Elektrochemische Experimente ergaben für die Sauerstoffreduktion an Platinmonoschichten auf mehreren Übergangsmetallen ein Verhalten vom Vulkan-Typ (siehe Graph). Nach Berechnungen wird der Bindungsbruch einfacher, wenn die Bindungsbildung schwieriger wird; sie erklären auch, warum die Aktivität der auf Pd aufgebrachten Pt-Monoschicht (PtML/Pd(111)) bei dieser Reduktion höher ist als die von reinem Pt(111).

    22. Actinyl Peroxide Nanospheres (pages 2173–2177)

      Peter C. Burns, Karrie-Ann Kubatko, Ginger Sigmon, Brian J. Fryer, Joel E. Gagnon, Mark R. Antonio and L Soderholm

      Version of Record online: 22 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462445

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      Nicht vergeuden: Actinyl-Nanokugeln, die sich in alkalischen Lösungen bilden, bestehen aus 24, 28 und 32 Actinylperoxid-Polyedern (als Beispiel sind die Uranylperoxid-Polyeder (U-28) gezeigt). Die Nanokugeln bilden eine neue Klasse von Polyoxometallaten, und ihre Bildung in Nuklearabfällen könnte einen Einfluss auf die Mobilität von Actinoiden in der Umwelt haben.

    23. Fabrication of Metal–Semiconductor Nanowire Heterojunctions (pages 2178–2182)

      Jinhua Zhan, Yoshio Bando, Junqing Hu, Zongwen Liu, Longwei Yin and Dmitri Golberg

      Version of Record online: 23 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462813

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      Nanoskalige Sensoren und Schalter für künftige elektronische Bauteile könnten von Kontakten zwischen Metall- und Halbleiter-Nanodraht-Enden profitieren, die durch gleichzeitige Verdampfung von In- und SiO-Pulvern zugänglich sind. Die In- und Si-Teilnanodrähte (gekennzeichnet) sind an jedem Kreuzungspunkt kristallographisch ausgerichtet, und sie sind von Silicat-Nanoröhren umhüllt.

    24. Enzymatic Incorporation of an Antibody-Activated Blue Fluorophore into DNA (pages 2182–2186)

      Gunnar F. Kaufmann, Michael M. Meijler, Chengzao Sun, Da-Wei Chen, David P. Kujawa, Jenny M. Mee, Timothy Z. Hoffman, Peter Wirsching, Richard A. Lerner and Kim D. Janda

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461143

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      Antikörper als Lichtschalter: Das Konjugat 1 aus einem Desoxynucleotid-Analogon und Stilben lässt sich in naszierende DNA einbauen. Die blaue Stilbenfluoreszenz tritt nur nach dem Binden eines für das modifizierte Nucleotid spezifischen Antikörpers auf. Daher kann DNA, die durch PCR mit 1 im Substratpool hergestellt wurde, für Hybridisierungsassays verwendet werden, bei denen der Nachweis durch den Antikörper ausgelöst wird (siehe Schema).

    25. Conformational Control of Photochromic Reactivity in a Diarylethene Single Crystal (pages 2186–2189)

      Seiya Kobatake, Yoshimichi Matsumoto and Masahiro Irie

      Version of Record online: 23 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462426

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      Ring frei für neue photonische Einheiten: Photochrome Kristalle von 1 a bestehen aus Schichten, die abwechselnd das Diarylethen in zwei unterschiedlichen Konformationen enthalten. UV-Bestrahlung induziert den Ringschluss eines Konformers zu der blauen Form 1 b. Diese Selektivität wird darauf zurückgeführt, dass die reagierenden Kohlenstoffzentren in den beiden Konformeren unterschiedlich weit voneinander entfernt sind.

    26. In Situ Observation of a Reversible Single-Crystal-to-Single-Crystal Apical-Ligand-Exchange Reaction in a Hydrogen-Bonded 2D Coordination Network (pages 2189–2192)

      Kanji Takaoka, Masaki Kawano, Masahide Tominaga and Makoto Fujita

      Version of Record online: 25 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462214

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      Die Aqua- und Nitrato-Formen des CoII-Zentrums in einem quadratischen Koordinationsgitter gehen reversibel ineinander über (siehe Schema; Co gelb, N blau, O rot). Möglich wird das durch flexible Seitenketten am stabförmigen Liganden. Der Ligandenaustausch ist trotz der drastischen Strukturänderungen am Metallzentrum eine Kristall-zu-Kristall-Reaktion. Alle Prozesse wurden in situ röntgenkristallographisch verfolgt.

    27. Large-Scale Synthesis of Silver Nanocubes: The Role of HCl in Promoting Cube Perfection and Monodispersity (pages 2192–2195)

      Sang Hyuk Im, Yun Tack Lee, Benjamin Wiley and Younan Xia

      Version of Record online: 28 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462208

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      Ein Stück oder zwei! Durch selektives Ätzen verzwillingter Keime, das durch HCl und Luftsauerstoff vermittelt wird, sind perfekte einkristalline Silbernanowürfel in hohen Ausbeuten und unterschiedlichen Größen (30–130 nm) zugänglich. Das Chloridion verstärkt die Oxidation und verhindert die Aggregation, das Proton verringert die Reduktionsgeschwindigkeit und erleichtert den Ätzvorgang durch Bildung von salpetriger Säure.

    28. [(η6-B6X)2M] (X=C, N; M=Mn, Fe, Co, Ni): A New Class of Transition-Metal Sandwich-Type Complexes (pages 2196–2199)

      Si-Dian Li, Jin-Chang Guo, Chang-Qing Miao and Guang-Ming Ren

      Version of Record online: 2 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462476

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      Sandwichmacher: Dichtefunktionalrechnungen zu einer neuen Klasse von Sandwich-Übergangsmetallkomplexen, [(η6-B6X)2M] (X=C, N; M=Mn, Fe, Co, Ni), deuten darauf hin, dass Salze von Übergangsmetallkomplexen, die planar-hexakoordinierte Kohlenstoffatome enthalten, prinzipiell synthetisierbar sein sollten (siehe Schema, B rot, C grau, Fe blau, H weiß).

    29. You have free access to this content
      Vorschau: Angew. Chem. 14/2005 (page 2203)

      Version of Record online: 22 MAR 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590047

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