Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 117 Issue 8

February 11, 2005

Volume 117, Issue 8

Pages 1167–1303

    1. Titelbild: Theoretical and Synthetic Studies on [Zn25-C5Me5)2]: Analysis of the Zn[BOND]Zn Bonding Interaction (Angew. Chem. 8/2005) (page 1167)

      Diego del Río, Agustín Galindo, Irene Resa and Ernesto Carmona

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590023

      Stark verdrilltes permethoxyliertes Hexa-peri-hexabenzocoronen bildet Einschlusskomplexe mit Hexafluorbenzol- und Fulleren-Gastmolekülen. Die “doppelt konkave” Oberfläche ermöglicht dabei die Koordination geeigneter Gastmoleküle über beide Seiten, und die flexiblen Methoxygruppen an der Peripherie passen ihre Orientierung an die Größe und Form der Gastmoleküle an. Weitere Einzelheiten finden sich in der Zuschrift von K. Müllen et al. auf S. 1273 ff.

    2. Graphisches Inhaltsverzeichnis: Angew. Chem. 8/2005 (pages 1170–1178)

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590024

    3. You have free access to this content
      Pd-Catalyzed Amination of Nucleoside Arylsulfonates to yield N6-Aryl-2,6-Diaminopurine Nucleosides (page 1178)

      Padmaja Gunda, Larry M. Russon and Mahesh K. Lakshman

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590025

    4. Photomagnetische Effekte in Polycyanometallaten: Entsteht aus chemischer Grundlagenforschung eine interessante zukünftige Technik? (pages 1184–1187)

      Andrea Dei

      Article first published online: 14 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461413

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      Der photoinduzierte Magnetismus in polymeren Analoga von „Preußisch Blau“ hat sich zu einem gut verstandenen Phänomen entwickelt, das auch bei höheren Temperaturen auftreten kann und Anwendung in Datenspeichergeräten finden könnte. Ein Beispiel ist der gezeigte Cyanid-verbrückte Einzelmolekül-Magnet (Mo gelb, C schwarz, N blau, Cu lila).

    5. DNA-Codes für die Nanowissenschaften (pages 1190–1206)

      Bruno Samorì and Giampaolo Zuccheri

      Article first published online: 5 NOV 2004 | DOI: 10.1002/ange.200400652

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      Geballte Information: Meist wurden Wechselwirkungs- und Erkennungsprozesse der DNA bislang auf der Ångström-Skala beschrieben. Die DNA birgt aber auch Codes, die Vorgänge im Nanometerbereich regulieren (siehe Bild). Diese können für die Nanowissenschaften genutzt werden, z. B. zur kontrollierten Selbstorganisation biologischer und nichtbiologischer Moleküle oder ihrer definierten Anordnung auf Oberflächen.

    6. Werden β-Acylaminoacrylate in gleicher Weise wie α-Acylaminoacrylate hydriert? (pages 1208–1212)

      Hans-Joachim Drexler, Wolfgang Baumann, Thomas Schmidt, Songlin Zhang, Ailing Sun, Anke Spannenberg, Christine Fischer, Helmut Buschmann and Detlef Heller

      Article first published online: 26 NOV 2004 | DOI: 10.1002/ange.200461716

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      Fünf Katalysator-Substrat-Komplexe des Typs [Rh(chiraler Ligand)(β-Dehydroaminosäurederivat)]BF4 wurden erstmals röntgenstrukturanalytisch charakterisiert (siehe Beispiel). Tieftemperatur-NMR-Spektren zufolge handelt es sich bei drei Verbindungen um die „Major“-Substratkomplexe, die im Unterschied zu den klassischen Beispielen mit α-Dehydroaminosäurederivaten zu den Hauptprodukten der asymmetrischen Hydrierung führen.

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      Bioabbaubare, amorphe Copolyesterurethannetzwerke mit Formgedächtniseigenschaften (pages 1212–1216)

      Armin Alteheld, Yakai Feng, Steffen Kelch and Andreas Lendlein

      Article first published online: 17 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461360

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      Gut in Form: Aus sternförmigen telechelen Cooligoestern und einer Kupplungseinheit wurden amorphe Copolyesterurethannetzwerke hergestellt, die nach Herstellung einer permanenten Form in einer neuen, temporären Form fixiert werden können und zudem biologisch abbaubar sind. Durch thermische Stimulation kann die temporäre in die permanente Form zurückgeführt werden (siehe Bild). Eine zukünftige Anwendung dieser Polymernetzwerke im Bereich der Augenheilkunde ist denkbar.

    8. Ein verbrückter Borylkomplex: ungewöhnlicher Koordinationsmodus für den BR2-Liganden (pages 1217–1219)

      Holger Braunschweig, Krzysztof Radacki, Daniela Rais and George R. Whittell

      Article first published online: 20 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462444

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      Brückenbau: Die Kombination des Lewis-aciden Dichloroborylkomplexes [(η5-C5Me5)Fe(CO)2BCl2] mit einem Lewis-basischen [Pd(PR3)]-Fragment liefert den ersten zweikernigen Monoborylkomplex mit einem symmetrisch μ22-verbrückenden BR2-Ligand (siehe Bild). Eine dative Pd-B-Bindung macht die Titelverbindung zu einem der seltenen Beispiele für einen Übergangsmetallborankomplex.

    9. (Cumarin-4-yl)methylester als hocheffiziente und ultraschnelle Phototrigger für Protonen und ihre Anwendung zur Oberflächenansäuerung von Membranen (pages 1219–1223)

      Daniel Geißler, Yuri N. Antonenko, Reinhard Schmidt, Sandro Keller, Oxana O. Krylova, Burkhard Wiesner, Jürgen Bendig, Peter Pohl and Volker Hagen

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461567

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      Große Sprünge des pH-Werts im Nanosekunden-Bereich können nach Ein- und Zweiphotonenphotolyse von neuartigen Cumarinylmethylestern (caged H+) erzielt werden (siehe Schema; F=pH-sensitiver Fluoreszenzindikator). Die Verbindungen sind exzellente Werkzeuge zur Untersuchung schneller, durch Protonen ausgelöster Prozesse, z. B. der Protonenmigration entlang von Membranoberflächen.

    10. Aufbau des heterocyclischen Grundgerüsts der GE2270-Antibiotika und Strukturaufklärung eines zentralen Abbauprodukts (pages 1223–1226)

      Golo Heckmann and Thorsten Bach

      Article first published online: 14 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461715

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      Zwei Fliegen mit einer Klappe wurden durch die Synthese des trisubstituierten Pyridins (R,R)-1 und seines Diastereomers geschlagen. Zum einen wurde die Anwendbarkeit einer kurzen Synthesesequenz zum Aufbau der GE2270-Thiazolylpeptide demonstriert, mit der 2,3,6-Tribrompyridin in nur vier Schritten in das Pyridin 1 überführt wurde. Zum anderen wurde die Absolut- und Relativkonfiguration eines zentralen Abbauprodukts von GE 2270A bewiesen.

    11. Mutasynthese von Aureonitril, einem Aureothin-Derivat mit signifikant verbesserter zytostatischer Aktivität (pages 1226–1230)

      Martina Ziehl, Jing He, Hans-Martin Dahse and Christian Hertweck

      Article first published online: 11 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461990

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      Das Biosynthesepotential der Natur nutzen: Die Bildung der p-Nitrobenzoat-Startereinheit von Aureothin erfordert zwei Schlüsselenzyme: eine p-Aminobenzoat-Synthase und eine N-Oxygenase. Die Fütterung von Surrogaten zu Blockmutanten wie S. lividans ZX1::pHJ97 ergab, dass die Aureothin-Polyketidsynthase auch p-Cyanbenzoat akzeptiert, das anschließend zum stärker zytostatischen Aureonitril prozessiert wird.

    12. Vorhersage neuer ferromagnetischer Nitride auf der Basis von Elektronenstrukturrechnungen: IrFe3N und RhFe3N (pages 1230–1235)

      Jörg von Appen and Richard Dronskowski

      Article first published online: 5 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462247

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      Die perowskitähnlichen ternären Nitride MFe3N der Metalle der Eisen- und Platingruppe wurden theoretisch untersucht. Alle acht Verbindungen werden als ferromagnetisch vorhergesagt, mit Sättigungsmomenten zwischen 7.1 und 9.2 μB pro Formeleinheit, und insbesondere größere M-Atome nehmen bevorzugt die Eckenposition 1a ein (siehe Bild). Zwei noch nicht synthetisierte ternäre Nitride werden als lohnende Syntheseziele ausgemacht.

    13. Direkte organokatalytische De-novo-Synthese von Kohlenhydraten (pages 1235–1238)

      Dieter Enders and Christoph Grondal

      Article first published online: 14 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462428

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      In einem Schritt: Die biomimetische asymmetrische Synthese von Kohlenhydraten gelingt durch eine Prolin-katalysierte Aldolreaktion von 1 als Methylenkomponente mit Aldehyden. Die neue organokatalytische C3+Cn-Strategie führt direkt zu selektiv geschützten einfachen Zuckern und Aminozuckern, aus denen wie am Beispiel der D-Psicose demonstriert durch einfaches Entschützen die Kohlenhydrate zugänglich sind.

    14. Simulating the Dissolution and Growth of Zeolite Beta C (pages 1239–1243)

      May E. Chiu, Ben Slater and Julian D. Gale

      Article first published online: 5 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461545

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      Ein einfaches Modell beschreibt Wachstum und Auflösung von Zeolithen. Gitterenergierechnungen legen nahe, dass beide Prozesse über Monomereinheiten verlaufen, die in einer Reihe exothermer und endothermer Schritte angelagert bzw. abgelöst werden. Oligomereinheiten könnten bei den am stärksten endothermen (und geschwindigkeitsbestimmenden) Schritten im Kristallwachstum der abgebildeten energiereichen Struktur eine wichtige Rolle spielen.

    15. N2S2Ni Metallothiolates as a Class of Ligands that Support Organometallic and Bioorganometallic Reactivity (pages 1243–1246)

      Marilyn V. Rampersad, Stephen P. Jeffery, Joseph H. Reibenspies, Cesar G. Ortiz, Donald J. Darensbourg and Marcetta Y. Darensbourg

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461747

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      Es kommt auf den Liganden an: Die Elektronendonorfähigkeit von NiN2S2-Liganden wird mit der traditioneller Diphosphin- und Diiminliganden verglichen. Ein Vergleich der Strukturen der NiN2S2- und o-Phenanthrolin(phen)-Komplexe von {W(CO)4}- und {PdX2}-Einheiten ergab, dass die scharnierartige Bindung der NiN2S2-S-Donoren eine Asymmetrie einführt (siehe überlagerte Strukturen), die eine stereo- und regioselektive Substrataddition begünstigt.

    16. Total Synthesis of (−)-Colombiasin A and (−)-Elisapterosin B (pages 1247–1248)

      David C. Harrowven, David D. Pascoe, Daniela Demurtas and Heather O. Bourne

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462268

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      Intramolekulare Cycloadditionsreaktionen spielen bei den beschriebenen Totalsynthesen von Colombiasin A (1) und Elisapterosin B (2), die von (−)-Dihydrocarvon ausgehen, eine entscheidende Rolle. Als Auslöser der Cycloaddition fungiert die Moore-Umlagerung eines Vinylcyclobutens.

    17. Total Synthesis of (+)-Leucascandrolide A (pages 1249–1251)

      Qibin Su and James S. Panek

      Article first published online: 17 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462408

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      Eine konvergente und enantioselektive Totalsynthese von (+)-Leucascandrolid (1) gelang in 17 Stufen. Zentrales Element dieser Synthese ist die schnelle und effiziente Integration der Bispyraneinheit in 1 mithilfe zweier [4+2]-Cyclisierungsreaktionen zwischen einem Aldehyd und den chiralen Silanen 2 und 3.

    18. Direct Access to Bicontinuous Skeletal Inorganic Plumber's Nightmare Networks from Block Copolymers (pages 1252–1255)

      Anurag Jain, Gilman E. S. Toombes, Lisa M. Hall, Surbhi Mahajan, Carlos B. W. Garcia, Wolfgang Probst, Sol M. Gruner and Ulrich Wiesner

      Article first published online: 17 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461156

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      Ein Traum geht in Erfüllung: Das Nanokomposit-Produkt einer Blockcopolymer-gestützten Sol-Gel-Synthese besteht aus Siliciumdioxidnetzwerken in einer organischen Matrix. Calcinieren der Struktur bei hohen Temperaturen liefert schließlich ein Gerüst-Siliciumdioxidnetzwerk, das mit der Klempners Albtraum genannten Morphologie in Einklang ist (Punktgruppe Imequation imagem; siehe Kleinwinkel-Röntgenbeugungs-Muster einer inversen Form dieser Morphologie).

    19. 1J(C,H) Couplings to the Individual Protons in a Methyl Group: Evidence of the Methyl Protons' Engagement in Hydrogen Bonds (pages 1256–1258)

      Tomasz Ratajczyk, Igor Czerski, Krystyna Kamienska-Trela, Slawomir Szymanski and Jacek Wojcik

      Article first published online: 17 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461383

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      Überzeugende Belege für das Auftreten spezifischer H-Brücken – der so genannten blau verschiebenden H-Brücken – zwischen den H-Atomen von CH3 in 9-Methyltriptycenen und Halogensubstituenten in der peri-Position (siehe Schema) werden erhalten durch Niedertemperatur-1H-NMR-Experimente zur Ermittlung der 1J(C,H)-Werte der einzelnen CH3-Protonen sowie durch Natural-Bond-Orbital-Analyse und DFT-Berechnungen der Geometrien und J-Kopplungen.

    20. Metal-Free Cross-Coupling Reactions of Aryl Sulfonates and Phosphates through Photoheterolysis of Aryl–Oxygen Bonds (pages 1258–1262)

      Marco De Carolis, Stefano Protti, Maurizio Fagnoni and Angelo Albini

      Article first published online: 12 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461444

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      Die photochemische Spaltung von Ar-O-Bindungen in Phenylestern mit elektronenreichen Substituenten lässt sich sehr gut für die Arylierung von Alkenen und Arenen nutzen. Die nach einem SN1-Mechanismus über ein Triplett-Phenylkation verlaufende Reaktion liefert unter milden Bedingungen Allylbenzol- bzw. Biphenylderivate (siehe Schema).

    21. Methyl Group Rotation Driven by Proton Transfer through a Long-Range Chemical Interaction (pages 1263–1266)

      Hiroshi Ushiyama and Kazuo Takatsuka

      Article first published online: 14 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461459

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      Gekoppelte Rotation: Theoretische Untersuchungen zur Dynamik des Protonentransfers in 5-Methyltropolon (5MTR) enthüllen eine langreichweitige mechanische Wechselwirkung: Der Protonentransfer treibt die Rotation einer Methylgruppe an, da Hyperkonjugation und Tautomerisierung in 5MTR gekoppelt sind (siehe HOMO-LUMO-Wechselwirkung). Ein quantenmechanischer Mechanismus wird vorgestellt, dem zufolge ein Konformationswechsel im Molekül stattfindet.

    22. Using Dipoles to Control the Directionality of Functional Groups: Syn- and Anti-Oriented Benzene-1,3-dicarboxamides (pages 1267–1270)

      Mark S. Betson, Jonathan Clayden, Ho Kam Lam and Madeleine Helliwell

      Article first published online: 14 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461787

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      Dreierbeziehung: Die relative Orientierung zweier funktioneller Gruppen – hier Amide – lässt sich über die Wahl des Substituenten zwischen ihnen steuern. Bei Gruppen mit effektiv zylindrischer Symmetrie (Me, Cl) können die Dipole der Amide direkt wechselwirken, was eine anti-Orientierung zur Folge hat, während polare Gruppen (OCOR, OSO2R, SO2R) mit den Dipolen beider Amide wechselwirken und so eine syn-Orientierung bewirken (siehe Bild).

    23. Theoretical and Synthetic Studies on [Zn25-C5Me5)2]: Analysis of the Zn[BOND]Zn Bonding Interaction (pages 1270–1273)

      Diego del Río, Agustín Galindo, Irene Resa and Ernesto Carmona

      Article first published online: 20 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462175

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      Im 1-g-Maßstab ist die Dizinkverbindung [Zn25-C5Me5)2] erhältlich. Dichtefunktionalrechnungen belegen, dass die Wechselwirkung der Zn-4s-Orbitale am meisten zu der vergleichsweise starken Zn-Zn-Bindung beiträgt (siehe Bild).

    24. “Double-Concave” Graphene: Permethoxylated Hexa-peri-hexabenzocoronene and Its Cocrystals with Hexafluorobenzene and Fullerene (pages 1273–1276)

      Zhaohui Wang, Florian Dötz, Volker Enkelmann and Klaus Müllen

      Article first published online: 26 NOV 2004 | DOI: 10.1002/ange.200461445

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      Sehr stark gebogenes permethoxyliertes Hexa-peri-hexabenzocoronen wurde durch einfache Cyclodehydrierung mithilfe von FeCl3 zugänglich. Die Kombination eines starren „doppelt konkaven“ aromatischen Kerns mit 18 flexiblen Methoxygruppen an der Peripherie macht die Verbindung zu einem bemerkenswerten Wirtmolekül, wie die Strukturanalyse ihrer kristallinen Einschlusskomplexe mit Hexafluorbenzol- und Fulleren-Gastmolekülen (siehe Bild) belegt.

    25. Solid-State Structure and Temperature/Evacuation-Induced Dehydration of Sodium Saccharinate 1.875 Hydrate (pages 1277–1280)

      Panče Naumov, Gligor Jovanovski, Orhideja Grupče, Branko Kaitner, A. David Rae and Seik Weng Ng

      Article first published online: 5 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461043

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      Süße Lösung: Die P21/n-Struktur (Z=64) des Süßstoffs Natriumsaccharinat mit einer ungewöhnlich großen Elementarzelle von 15.6 nm3 ist eine Besetzungs- und Verschiebungsmodulation einer idealisierten C2/m-Struktur (Z=8). Diese Bestimmung (siehe Bild) ergab – nach mehr als 150 Jahren der Verwendung der Verbindung als Lebensmitteladditiv –, dass sie als ein 1.875 Hydrat und nicht als ein Dihydrat angesehen werden sollte.

    26. Covalent Immobilization of a TiW5 Polyoxometalate on Derivatized Silicon Surfaces (pages 1280–1283)

      R. John Errington, Sagar S. Petkar, Benjamin R. Horrocks, Andrew Houlton, Lars H. Lie and Samson N. Patole

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461065

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      Kovalent gebunden: Das Polyoxometallat (nBu4N)3[(MeO)TiW5O18] lässt sich einfach an Alkanol-funktionalisierten Oberflächen von porösem und einkristallinem Silicium verankern (siehe Bild, Polyeder: Polyoxometallat, dunkelblau: Si-Oberfläche). Rastertunnelmikroskopisch wurden auf funktionalisiertem Si(111) Inseln mit 35–50 nm Durchmesser nachgewiesen, was für die immobilisierten Polyoxometallate als Keime für elektrostatische Aggregation spricht.

    27. Formation of [60]Fullerene Nanoclusters with Controlled Size and Morphology through the Aid of Supramolecular Rod–Coil Diblock Copolymers (pages 1283–1287)

      Norifumi Fujita, Taketomo Yamashita, Masayoshi Asai and Seiji Shinkai

      Article first published online: 20 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461174

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      Am Startblock: Polystyrol-block-poly(4-vinylpyridin) und eine [60]Fullerencarbonsäure bilden zusammen sphärische supramolekulare Aggregate (siehe Bild), deren Größe und Morphologie über das Verhältnis der Blöcke im Copolymer gesteuert werden kann. Das Verfahren eignet sich generell für den Aufbau organischer Nanopartikel.

    28. Redox-Active Porous Metal–Organic Framework Producing Silver Nanoparticles from AgI Ions at Room Temperature (pages 1287–1291)

      Hoi Ri Moon, Ji Hyun Kim and Myunghyun Paik Suh

      Article first published online: 12 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461408

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      Tauchend zu Silbernanopartikeln: Koordinationspolymerketten aus einem NiII-Hexaazamakrocyclus und Natrium-4,4′-biphenyldicarboxylat können zu einem porösen Gerüst gepackt werden (siehe Bild). Nanokomposite aus Silberpartikeln und Matrix entstehen beim Eintauchen des Gerüsts in eine AgNO3-Lösung; die matrixfreien Silbernanopartikel (ca. 3 nm) lassen sich durch Behandlung des Feststoffs mit siedendem ölsäurehaltigem Dioctylether isolieren.

    29. A Controllable Electrochemical Fabrication of Metallic Electrodes with a Nanometer/Angstrom-Sized Gap Using an Electric Double Layer as Feedback (pages 1291–1294)

      Juan Xiang, Bo Liu, Sun-Tao Wu, Bin Ren, Fang-Zu Yang, Bing-Wei Mao, Yuan L. Chow and Zhong-Qun Tian

      Article first published online: 12 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200461797

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      Einfach, kontrolliert und reproduzierbar können Metallelektroden mit einem einstellbaren Abstand zwischen etwa 10 nm und wenigen Ångström (in SEM-Messungen bestimmt) mit dem hier beschriebenen Verfahren elektrochemisch hergestellt werden (siehe Bild). Das Funktionsprinzip dieses Potentialrückkopplungssystems mit einzigartiger Elektrodenkonfiguration beruht auf der Potentialverteilung in der elektrischen Doppelschicht.

    30. Mass Production and High Photocatalytic Activity of ZnS Nanoporous Nanoparticles (pages 1295–1299)

      Jin-Song Hu, Ling-Ling Ren, Yu-Guo Guo, Han-Pu Liang, An-Min Cao, Li-Jun Wan and Chun-Li Bai

      Article first published online: 14 JAN 2005 | DOI: 10.1002/ange.200462057

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      Die Selbstorganisation hexagonaler 3 bis 5 nm großer ZnS-Nanokristalle kann zur Herstellung großer Mengen an nanoporösen Zinksulfid-Nanopartikeln (ZnS-NPNPs) genutzt werden. Die einheitlichen, sphärischen NPNPs sind monodispers und haben spezifische Oberflächen von 156 m2 g−1. Sie katalysieren bei Raumtemperatur den Photoabbau von Eosin B wirkungsvoller als das Titandioxid Degussa P25 oder ZnS-Nanokristalle (siehe Bild).

    31. You have free access to this content
      Vorschau: Angew. Chem. 8/2005 (page 1303)

      Article first published online: 4 FEB 2005 | DOI: 10.1002/ange.200590026

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