Angewandte Chemie

Cover image for Vol. 118 Issue 25

June 19, 2006

Volume 118, Issue 25

Pages 4141–4323

    1. Titelbild: Chiral Borromeates (Angew. Chem. 25/2006) (page 4141)

      Cari D. Pentecost, Andrea J. Peters, Kelly S. Chichak, Gareth W. V. Cave, Stuart J. Cantrill and J. Fraser Stoddart

      Version of Record online: 8 JUN 2006 | DOI: 10.1002/ange.200690086

      In den Enantiomeren eines optisch aktiven Borromeats findet ein Chiralitätstransfer von den zwölf stereogenen Zentren mit jeweils gleicher Konfiguration auf sechs Zink(II)-Templationen statt. Mit dem grundlegenden Befund, dass die dreikomponentigen Borromäischen Verknüpfungen topologisch achiral sind, beschreiben J. F. Stoddart et al. in ihrer Zuschrift auf S. 4205 ff. die dynamische stereospezifische Synthese der all-R- und all-S-Enantiomere des Borromeats und berichten über die Röntgenkristallstruktur des all-R-Enantiomers.

    2. Elementare Prozesse der Strahlenschädigung von DNA (pages 4160–4163)

      Petra Swiderek

      Version of Record online: 8 JUN 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600614

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      Ionisierende Strahlung induziert Schäden in DNA, die allerdings nicht nur von den hochenergetischen Quanten selbst ausgelöst werden, sondern zu einem hohen Anteil auch von Sekundärpartikeln – insbesondere von niederenergetischen Elektronen (siehe Schema). Gasphasenexperimente, in denen ein Molekularstrahl mit einem monochromatischen Elektronenstrahl gekreuzt wird, haben Einsichten in die Mechanismen dieser DNA-Schädigung geliefert.

    3. Some Experimental Evidence that Zn4O(BO3)2 is Zn6O(OH)(BO3)3 (pages 4164–4166)

      Thibaud Delahaye, Florent Boucher, Michaël Paris, Olivier Joubert, Mayté Caldes and Yves Piffard

      Version of Record online: 8 JUN 2006 | DOI: 10.1002/ange.200503999

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      Mit einer Kombination von Techniken ließ sich zeigen, dass das Zincoborat „Zn4O(BO3)2“ in Wirklichkeit ein Zinkoxyhydroxyborat ist. Das Vorliegen von Wasserstoff in der Struktur erklärt die Verkürzung des O(3)⋅⋅⋅O(3)-Abstands aufgrund der Bildung einer OH⋅⋅⋅O-Brücke und schließt die Hypothese von Sauerstoffleerstellen in der Borumgebung aus.

    4. Biomolekulare Modellierung: Ziele, Probleme, Perspektiven (pages 4168–4198)

      Wilfred F. van Gunsteren, Dirk Bakowies, Riccardo Baron, Indira Chandrasekhar, Markus Christen, Xavier Daura, Peter Gee, Daan P. Geerke, Alice Glättli, Philippe H. Hünenberger, Mika A. Kastenholz, Chris Oostenbrink, Merijn Schenk, Daniel Trzesniak, Nico F. A. van der Vegt and Haibo B. Yu

      Version of Record online: 8 JUN 2006 | DOI: 10.1002/ange.200502655

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      Die Anwendung moderner Verfahren zur Modellierung von Biomolekülen ist zurzeit durch vier grundlegende Probleme eingeschränkt: 1) das Kraftfeldproblem, 2) das Suchproblem, 3) das Ensembleproblem und 4) das Experimentalproblem. In diesem Aufsatz werden die vier Probleme anhand praktischer Beispiele erläutert, und es werden Perspektiven für ihre Lösung aufgezeigt.

    5. An Optically Reversible Switching Membrane Surface (pages 4200–4204)

      Arpan Nayak, Hongwei Liu and Georges Belfort

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600581

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      Licht weist den Weg: Ein UV-Pfropfprozess und die photoresponsiven Eigenschaften von Spiropyranmolekülen wurden genutzt, um eine optisch reversibel schaltbare Membranoberfläche zu entwickeln. Dieser Prozess bietet Vorteile gegenüber einem physikalischen Bewegen langkettiger selbstorganisierter Monolagen und kommt für Anwendungen im Bereich Oberflächenbenetzbarkeit und molekularer Adhäsion infrage.

    6. Chiral Borromeates (pages 4205–4210)

      Cari D. Pentecost, Andrea J. Peters, Kelly S. Chichak, Gareth W. V. Cave, Stuart J. Cantrill and J. Fraser Stoddart

      Version of Record online: 8 JUN 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600817

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      Verschachtelte Ringe: Circulardichroismus-Messungen ergaben, dass in zwei enantiomeren Paaren chiraler Borromeate Chiralität von 12 stereogenen Zentren auf 6 oktaedrische Zink(II)-Zentren (siehe Bild) übertragen wird. Eines der Paare ist laut Röntgenstrukturanalyse im Festkörper vollkommen asymmetrisch.

    7. Chemical Composition and Topology of Poly(lactide-co-glycolide) Revealed by Pushing MALDI-TOF MS to Its Limit (pages 4210–4214)

      Saskia Huijser, Bastiaan B. P. Staal, Juan Huang, Robbert Duchateau and Cor E. Koning

      Version of Record online: 26 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600594

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      Selbstprogrammierte Software in Verbindung mit einer vor kurzem entwickelten MALDI-TOF-MS-Methode ermöglichte nicht nur die Aufklärung individueller Kettenstrukturen von Poly(lactid-co-glycolid), einem in der Medizin oft genutzten Polymer, sondern auch die vollständige Charakterisierung dieses Copolymers – sogar seiner Zusammensetzung und Topologie (statistisch, Gradient, Block (siehe Abbildung) oder alternierend).

    8. Engineering a Polymeric Chiral Catalyst by Using Hydrogen Bonding and Coordination Interactions (pages 4214–4218)

      Lei Shi, Xingwang Wang, Christian A. Sandoval, Mingxing Li, Qiaoyan Qi, Zhanting Li and Kuiling Ding

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600432

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      Nichtkovalente Wechselwirkungen führen zu einem chiralen supramolekularen Polymer (siehe Bild). Dieser Heterogenkatalysator auf der Grundlage von Feringas MonoPhos/Rhodium(I)-System entsteht durch orthogonale Selbstorganisation von Erkennungseinheiten über Wasserstoffbrücken und Ligand-Metall-Koordination. Bemerkenswert sind die hervorragende asymmetrische Induktion und Wiederverwendbarkeit bei der katalytischen Hydrierung von Dehydro-α-aminosäuren und Enamidderivaten.

    9. Nanochannel-Promoted Polymerization of Substituted Acetylenes in Porous Coordination Polymers (pages 4218–4222)

      Takashi Uemura, Ryo Kitaura, Yusuke Ohta, Masataka Nagaoka and Susumu Kitagawa

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600333

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      Der Kanal trifft die Auswahl: Poröse Koordinationspolymere mit basischen Zentren katalysieren die schnelle und stereoselektive Polymerisation von Acetylenderivaten. Die Reaktionen laufen in den eindimensionalen Nanokanälen des Koordinationspolymers ab (siehe Bild).

    10. Building Complex Glycopeptides: Development of a Cysteine-Free Native Chemical Ligation Protocol (pages 4222–4231)

      Bin Wu, Jiehao Chen, J. David Warren, Gong Chen, Zihao Hua and Samuel J. Danishefsky

      Version of Record online: 19 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600538

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      Verknüpfen für Fortgeschrittene: Wiederholte Ligationen ohne Cystein oder von Cystein abgeleiteten Acylacceptoren führten zu synthetischen Polypeptiden mit mehreren Glycosylierungsstellen. Hoch komplexe Glycopolypeptide, die definierten einzelnen Glycoformen entsprechen, sind aus einfachen Komponenten zugänglich.

    11. Mechanism of the Vinylcyclobutane Rearrangement of Sceptrin to Ageliferin and Nagelamide E (pages 4232–4236)

      Brian H. Northrop, Daniel P. O'Malley, Alexandros L. Zografos, Phil S. Baran and K. N. Houk

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600514

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      Natürlich radikal: Die Mikrowellen-induzierte Umlagerung von Sceptrin in die Naturstoffe Ageliferin und Nagelamid E liefert die Verbindungen etwa im gleichen Verhältnis, wie sie aus natürlichen Quellen isoliert werden. Nach Berechnungen verläuft die Vinylcyclobutan-Cyclohexen-Umlagerung über Diradikalintermediate, und es spricht alles dafür, dass diese Umlagerung auch an der Biosynthese der Naturstoffe beteiligt ist.

    12. Progressive Stabilization of Zwitterionic Structures in [H(Ser)2–8]+ Studied by Infrared Photodissociation Spectroscopy (pages 4236–4240)

      Xianglei Kong, I-An Tsai, Sahadevan Sabu, Chau-Chung Han, Yuan T. Lee, Huan-Cheng Chang, Shih-Yu Tu, A. H. Kung and Chih-Che Wu

      Version of Record online: 23 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600597

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      Hat (Ser)2eine neutrale Struktur? Wie verändert sich das Zwitterion bei steigender Clustergröße von Serin (Ser)? Eine Kombination aus IR-Spektroskopie und Massenspektrometrie von [H(Ser)n]+ (n=2–8) zeigt eine zunehmende Stabilisierung des Zwitterions, wenn die Clustergröße wächst. Die Ergebnisse von Ab-initio-Rechnungen von [H(Ser)2]+ auf der Basis der Dichtefunktionaltheorie sind ebenfalls gegeben (Bild: eine neutrale Struktur; rot O, blau N, grau C, weiß H).

    13. High-Nuclearity, High-Symmetry, High-Spin Molecules: A Mixed-Valence Mn10 Cage Possessing Rare T symmetry and an S=22 Ground State (pages 4240–4243)

      Theocharis C. Stamatatos, Khalil A. Abboud, Wolfgang Wernsdorfer and George Christou

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600691

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      Hoch, höher, am höchsten: Die Kombination von Azid- und hmp-Liganden (hmpH=2-(Hydroxymethyl)pyridin) ermöglichte die Synthese zweier Salze eines neuen Mn10-Kations mit hoch symmetrischer Struktur (siehe Strukturausschnitt; MnII gelb, MnIII blau, O rot, N grün, C grau). Das Kation ist vollständig ferromagnetisch gekoppelt und hat einen S=22-Grundzustand – einer der höchsten je beschriebenen Werte.

    14. Accelerated Discovery of Red-Phosphorescent Emitters through Combinatorial Organometallic Synthesis and Screening (pages 4244–4248)

      Nai-Mu Hsu and Wen-Ren Li

      Version of Record online: 30 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600004

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      Rote Flecken: Ein Verfahren der parallelen Festphasensynthese wurde für die Suche nach rot phosphoreszierenden Iridiumkomplexen entwickelt. Im Zuge eines direkten Screenings harzgebundener chlorverbrückter Dimere und Leitstrukturen (siehe Bild) wurden zwei Treffer identifiziert. Ihre elektrolumineszenten Funktionseinheiten weisen sehr hohe externe Quanteneffizienzen auf.

    15. Supramolecular Chirality in Layered Crystals of Achiral Ammonium Salts and Fatty Acids: A Hierarchical Interpretation (pages 4248–4251)

      Akira Tanaka, Katsunari Inoue, Ichiro Hisaki, Norimitsu Tohnai, Mikiji Miyata and Akikazu Matsumoto

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200504424

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      Aus dem Nichts: Chirale Kristalle mit Schichtstruktur entstehen aus achiralem (4-Methylbenzyl)ammoniummyristat und -pentadecanoat. In diesen Systemen entsteht die Chiralität auf molekularer Ebene durch das Festlegen einer Konformation. Durch parallele Anordnung überträgt sie sich dann auf supramolekularer Ebene auf 2D-Schichten und schließlich auf den 3D-Kristall (siehe Bild).

      Corrected by:

      Berichtigung: Supramolecular Chirality in Layered Crystals of Achiral Ammonium Salts and Fatty Acids: A Hierarchical Interpretation

      Vol. 118, Issue 28, 4651, Version of Record online: 3 JUL 2006

    16. Self-Supported and Clean One-Step Cathodic Coupling of Activated Olefins with Benzyl Bromide Derivatives in a Micro Flow Reactor (pages 4252–4255)

      Ping He, Paul Watts, Frank Marken and Stephen J. Haswell

      Version of Record online: 23 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600951

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      Fließend gekuppelt: Ein einfach aufgebauter Mikroflussreaktor ermöglicht saubere elektrochemische Synthesen, die ohne Elektrolytzusatz auskommen. Am Beispiel der Kupplung von Olefinen mit Benzylbromid wird gezeigt, dass die Höhe der Durchflusszelle und die Flussgeschwindigkeit entscheidend für die Minimierung unerwünschter Nebenprodukte und die Ausbeuteoptimierung sind (siehe Bild).

    17. Biaryl Axis as a Stereochemical Relay for the Enantioselective Synthesis of Antimicrotubule Agents (pages 4255–4258)

      Agnès Joncour, Anne Décor, Sylviane Thoret, Angèle Chiaroni and Olivier Baudoin

      Version of Record online: 10 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600451

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      Chiralität weitergereicht: Eine Biarylkonfiguration, die in einer atropselektiven Suzuki-Kupplung durch ein benzylisches Stereozentrum festgelegt wird, steuert wiederum die Konfiguration des Stereozentrums in einer dehydratisierenden SN1-Cyclisierung bei niedriger Temperatur. Auf diese Art wurden erfolgversprechende Antimikrotubuli-Biaryle hoch enantiomerenrein erhalten. TFA=Trifluoressigsäure, pin=Pinacolato.

    18. The Heck Reaction of Electron-Rich Olefins with Regiocontrol by Hydrogen-Bond Donors (pages 4258–4263)

      Jun Mo and Jianliang Xiao

      Version of Record online: 23 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600799

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      Kein Salz bitte: Die Heck-Kupplung elektronenreicher Olefine mit Arylbromiden und -chloriden erfordert keine Halogenidfänger wie AgOTf oder TlOAc. Mit Ammoniumsalzen als Additiven können die Reaktionen in einer ionischen Flüssigkeit (Imidazoliumsalz) oder in gewöhnlichen Lösungsmitteln ausgeführt werden, wobei die 1,1′-disubstituierten Olefine in hohen Ausbeuten und mit ausgezeichneten Regioselektivitäten entstehen.

    19. [{(tBu2Me)2Si}3Li4]2−: An Aggregated Dianion of a 1,1-Dilithiosilane with a Unique Structural Motif (pages 4263–4265)

      Dmitry Bravo-Zhivotovskii, Ilya Ruderfer, Semyon Melamed, Mark Botoshansky, Asher Schmidt and Yitzhak Apeloig

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600308

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      Eine anionische Dilithiumverbindung: Das Dianion [(R2Si)3Li4]2− (R=tBu2MeSi) wurde in Form von 2 als erstes seiner Art beim Lösen von 1 in THF erhalten. Die Struktur von 2 wurde röntgenographisch gelöst und mithilfe von Festkörper- und Lösungs-NMR-Spektroskopie untersucht. 2 reagiert als Dilithiosilan.

    20. Radical Photochemistry in Oxygen-Loaded Ices (pages 4265–4269)

      Sandrine Lacombe, Fabrice Bournel, Carine Laffon and Philippe Parent

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200504509

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      Alles im Blick: Welche Photoprodukte bei der Bestrahlung von Wasser- und Sauerstoff-Eisformen gebildet werden, hängt stark von der chemischen Zusammensetzung des Mediums ab. Die gleichzeitige Beobachtung aller transienten Spezies (Radikale und Moleküle, siehe Bild) eröffnet Anwendungen in einer Reihe von Bereichen, z. B. in der Astrochemie und der Radiobiologie.

    21. Highly Stereoselective Synthesis of TMS-, Alkyl-, or Aryl-Substituted cis-[3]Cumulenols via α-Alkynylated Zirconacyclopentenes (pages 4269–4273)

      Yuanhong Liu, Hongjun Gao and Shaolin Zhou

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600520

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      Doppelbindungen im Doppelpack: Eine hoch stereoselektive und vermutlich allgemeine Methode zur Synthese tetrasubstituierter cis-[3]Cumulene durch Zirconium-vermittelte Kupplung von 1,3-Butadiinen mit Aldehyden oder Ketonen wird beschrieben (siehe Schema). Die Chemoselektivität dieser Reaktion ist völlig anders als die üblicherweise mit alkyl- oder arylsubstituierten Zirconacyclopentenen beobachtete.

    22. Solid-Phase Oligosaccharide Tagging (SPOT): Validation on Glycolipid-Derived Structures (pages 4273–4278)

      Anders Lohse, Rita Martins, Malene Ryborg Jørgensen and Ole Hindsgaul

      Version of Record online: 19 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600642

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      SPOT an! Bei einer einfachen Markierungstechnik für Oligosaccharide werden die Zuckermoleküle an Polymerkügelchen angebunden, die über spaltbare Linker mit Hydroxylamingruppen funktionalisiert sind. Nach Hinein- und Herauspipettieren der Reagentien werden die markierten Zucker in die Lösung freigesetzt (siehe Bild) und durch Elektrophorese oder Massenspektrometrie analysiert. PEGA=Polyethylenglycol-Polyacrylamid-Harz.

    23. Pericyclic Cascade Reactions of (Bicyclo[1.1.0]butylmethyl)amines (pages 4278–4281)

      Peter Wipf and Maciej A. A. Walczak

      Version of Record online: 19 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600723

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      Direkter Zugang: Phasentransfer-N-Allylierung oder -N-Propargylierung von (Bicyclo[1.1.0]butylmethyl)aminen löst diastereoselektive pericyclische Kaskadenreaktionen aus, die letztlich auf formalen En- oder [2+2]-Wegen neuartige spirocyclische und tricyclische Pyrrolidinheterocyclen liefern.

    24. From Aryl Bromides to Enantioenriched Benzylic Alcohols in a Single Flask: Catalytic Asymmetric Arylation of Aldehydes (pages 4281–4284)

      Jeung Gon Kim and Patrick J. Walsh

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600741

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      Stoppt den achiralen Katalysator! Durch chirale Lewis-Säuren katalysierte Additionen an Aldehyde (ausgehend von Arylhalogeniden) ergeben sehr niedrige Enantiomerenüberschüsse (siehe Schema, links), weil die achiralen Metallhalogenide, die als Beiprodukte auftreten, sehr viel bessere Katalysatoren sind als die von chiralen Aminoalkoholen abgeleiteten. Ein LiCl-selektiver Inhibitor ermöglicht dagegen die hoch enantioselektive Eintopf-Arylierung von Aldehyden ausgehend von Arylbromiden (rechts).

    25. Electrodeposition of Silver Particles and Gold Nanoparticles from Ionic Liquid-Crystal Precursors (pages 4285–4288)

      William Dobbs, Jean-Moïse Suisse, Laurent Douce and Richard Welter

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600929

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      Edle Partikel: Dicyanoargentat(I)- und Dicyanoaurat(I)-Salze eines Imidazoliumkations bilden Kristallphasen (siehe Bild) und Flüssigkristallmesophasen vom Typ smektisch A. Die Elektroabscheidung der ionischen Flüssigkristalle bietet einen neuartigen Zugang zu Silber-Partikeln und Gold-Nanopartikeln.

    26. A Snapshot of P4 Tetrahedron Opening: Rh- and Ir-Mediated Activation of White Phosphorus (pages 4288–4291)

      Dmitry Yakhvarov, Pierluigi Barbaro, Luca Gonsalvi, Sonia Mañas Carpio, Stefano Midollini, Annabella Orlandini, Maurizio Peruzzini, Oleg Sinyashin and Fabrizio Zanobini

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200601048

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      P und P gesellt sich gern: Weißer Phosphor reagiert mit [M(dppm)2]OTf (M=Rh, Ir; dppm=PPh2CH2PPh2) zu [M(dppm)(Ph2PCH2PPh2PPPP)]OTf. Dabei entsteht durch Bildung einer P-P-Bindung zwischen einer PPh2-Gruppe von dppm und einem aktivierten P4-Molekül ein trihaptischer „P5“-Ligand (P grün, M rot, C weiß; Phenylgruppen nicht gezeigt). In-situ-31P-NMR-Studien sprechen für einen Reaktionsweg, der über eine Dimetallzwischenstufe verläuft.

    27. Adhesion of a Free-Standing Newton Black Film onto a Solid Substrate (pages 4292–4294)

      Jean-Jacques Benattar, Michael Nedyalkov, Fuk Kay Lee and Ophelia K. C. Tsui

      Version of Record online: 23 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600367

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      Filmtransfer: Eine neue Methode zum Transfer von freitragenden Newtonschen Tensid-Schwarzfilmen auf ein festes Substrat wird vorgestellt (siehe Bild). Röntgenreflektivitätsmessungen und Kraftmikroskopie belegen einen hohen Grad an molekularer Ordnung und eine gute Adhäsion der abgeschiedenen Filme.

    28. Zum Potenzial eines Komplexes mit cyclo-As3-Ligand in der supramolekularen Chemie (pages 4295–4298)

      Laurence J. Gregoriades, Hannes Krauss, Joachim Wachter, Alexander V. Virovets, Marek Sierka and Manfred Scheer

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600815

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      As3sorgt für die Verknüpfung: [Cp*Mo(CO)23-As3)] reagiert mit Ag[Al{OC(CF3)3}4] zu einem neuen dimeren Komplex, in dem der cyclo-As3-Ligand in einer ungewöhnlichen flächenverbrückenden Koordinationsform vorliegt. Analytische Daten und DFT-Rechnungen belegen die Existenz eines Monomer-Dimer-Gleichgewichtes in Lösung (siehe Schema). Aus CuX (X=Cl, Br, I) und [Cp*Mo(CO)23-As3)] entstehen unlösliche Dimere mit planaren Cu2X2-Einheiten.

    29. Asymmetrische Gegenanion-vermittelte Katalyse (pages 4299–4301)

      Sonja Mayer and Benjamin List

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600512

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      Außerordentlich hohe Enantioselektivitäten können auch dann erzielt werden, wenn nur das Anion eines Katalysatorsalzes chiral ist. Ein aus einem achiralen Ammonium-Kation und einem chiralen Phosphat-Anion zusammengesetztes Salz (1) katalysiert die asymmetrische Transferhydrierung von aromatischen und aliphatischen α,β-ungesättigten Aldehyden in Gegenwart eines Hantzsch-Esters mit ausgezeichneten Enantioselektivitäten (siehe Schema).

    30. Die Bildung von Zirconocenfluoriden – keine Desaktivierung in der Olefinpolymerisation mit den Kontaktionenpaar-Katalysatoren [Cp′2ZrR]+[RB(C6F5)3] (pages 4301–4304)

      Perdita Arndt, Ulrike Jäger-Fiedler, Marcus Klahn, Wolfgang Baumann, Anke Spannenberg, Vladimir V. Burlakov and Uwe Rosenthal

      Version of Record online: 16 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600361

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      Der unerwarteten Bildung von Difluorid 1 bei der Reaktion von 2 mit B(C6F5)3 geht eine nucleophile aromatische Substitution unter C-F-Bindungsspaltung voraus. Für den Olefinpolymerisationskatalysator [Cp′2ZrR]+[RB(C6F5)3] (Cp′=substituiertes oder unsubstituiertes η5-Cyclopentadienyl; R=Me, H) ist die Entstehung von Zr-F-Spezies oft als Desaktivierungsweg beschrieben worden, doch im vorliegenden Fall kann die Katalysatorvorstufe 2 durch die Einwirkung von iBu2AlH auf 1 regeneriert werden.

    31. Fluor in nativer Peptidumgebung – wie Raumanspruch und Polarität von Fluoralkylgruppen die Proteinfaltung beeinflussen (pages 4305–4309)

      Christian Jäckel, Mario Salwiczek and Beate Koksch

      Version of Record online: 11 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200504387

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      Konträr: Der Einfluss von Fluorsubstitutionen in der Seitenkette von Aminosäuren auf die molekularen Wechselwirkungen in einer nativen Polypeptidumgebung wurde systematisch untersucht. Die Fluorierung von Alkylgruppen hat sowohl sterische als auch elektrostatische Auswirkungen, die einen gegenläufigen Einfluss auf die Stabilität hydrophober Proteinwechselwirkungen haben können.

    32. Flüssigkristalle aus C3-symmetrischen Mesogenen für nichtlineare Optik zweiter Ordnung (pages 4310–4313)

      Gunther Hennrich, Ana Omenat, Inge Asselberghs, Stijn Foerier, Koen Clays, Thierry Verbiest and José Luis Serrano

      Version of Record online: 24 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600019

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      Octopolare Tris[(phenyl)ethinyl]benzole mit starken nichtlinear-optischen (NLO) Effekten zweiter Ordnung bilden diskotische Mesophasen, deren Eigenschaften von der Länge der Alkoxysubstituenten abhängen. Da die Moleküle in der kondensierten Phase eine nichtzentrosymmetrische Anordnung einnehmen, gelingt die Herstellung eines einfachen und effizienten NLO-Chips (siehe Bild).

    33. DNA-gestützte Synthese in drei Dimensionen: Einführung eines micellaren Templats für organische Reaktionen (pages 4313–4317)

      Fikri E. Alemdaroglu, Ke Ding, Rüdiger Berger and Andreas Herrmann

      Version of Record online: 17 MAY 2006 | DOI: 10.1002/ange.200600524

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      Amphiphile DNA-Blockcopolymere wurden voll automatisiert in einem einzigen Prozess mithilfe eines DNA-Synthesizers hergestellt. Diese Materialien bilden in wässriger Lösung Micellen, die als Templat für DNA-gestützte organische Reaktionen eingesetzt wurden (siehe Abbildung; rote und grüne Kugeln: Reaktanten, gelber Balken: neue Bindung). Mit einer neuartigen fluorogenen Reaktion wurde die DNA-gestützte Umwandlung fluoreszenzspektroskopisch detektiert.

    34. You have free access to this content
      Vorschau: Angew. Chem. 25/2006 (page 4323)

      Version of Record online: 8 JUN 2006 | DOI: 10.1002/ange.200690088

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