Angewandte Chemie

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Juni 1979

Volume 91, Issue 6

Pages cpi–fmi, i–vi, 453–526

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910601

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910602

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–vi)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910603

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Schlüsselbausteine der Naturstoff-Biosynthese und ihre Bedeutung für Chemie und Medizin (pages 453–464)

      Prof. Dr. Burchard Franck

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910604

      Umfangreiche Gruppen von Naturstoffen gehen jeweils aus der gleichen Biosynthese-Vorstufe – dem Schlüsselbaustein – hervor. Beispiele sind D-Glucose, Shikimisäure, Essigsäure und Aminosäuren. Die Umwandlung der Schlüsselbausteine in Naturstoffe gibt in der Chemie ein Vorbild für die Entwicklung leistungsfähiger Synthesen.

    2. Dreiphasen-Katalyse (pages 464–472)

      Prof. Dr. Steven L. Regen

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910605

      Vorteile der heterogenen Katalyse und der Phasentransfer-Katalyse sind in der Dreiphasen-Katalyse (TPC) vereint. Bei dieser neuen Methode liegen der Katalysator, das Substrat und das Reagens in gesonderten Phasen vor. Ein Beispiel für eine TPC-Reaktion ist der Br/CN-Austausch in Gegenwart des festen Katalysators (1).

    3. Photochemische Reaktionen oberflächenaktiver Moleküle in Systemen monomolekularer Schichten— Steuerung der Reaktivität durch die Umgebung (pages 472–483)

      Prof. Dr. David G. Whitten

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910606

      Der Einfluß einer gezielt aufgebauten Mikroumgebung auf die Reaktivität wurde an Verbindungen untersucht, die oberflächenaktive und photoreaktive Gruppen im gleichen Molekül enthalten. Deutliche Effekte der Mikroumgebung treten u. a. bei der cis-trans-Isomerisierung von Olefinen, Photoeliminierungen an Ketonen sowie Ligandenaustausch- und Photoredoxprozessen auf.

    4. Chemie isolierter Kationen (pages 484–495)

      Dr. Richard D. Bowen, Dr. Dudley H. Williams and Prof. Dr. Helmut Schwarz

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910607

      Übergangssignale in Massenspektren („metastabile Peaks”) – bisweilen als Ärgernis empfunden – enthalten grundlegende Informationen zur Gasphasenchemie von Ionen. Die Übergangssignale kommen durch zeitlich verzögerte Dissoziation der in der Ionenquelle erzeugten Ionen zustande.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Eine leicht erhältliche, luftbeständige Verbindung mit Mo[TRIPLE BOND]Mo-Dreifachbindung (pages 496–497)

      Prof. Dr. Avi Bino and Dr. F. Albert Cotton

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910608

      Eine „simple” vierfach überbrückte Mo[TRIPLE BOND]Mo-Dreifachbindung befindet sich im purpurroten Komplex (1), der durch langsames Vermischen der unten angegebenen Reaktanden entsteht. „Simple” M[TRIPLE BOND]M-Bindungen enthalten keine δ-Bindung (σ2π4).

    2. Stufenweise Umsetzung von Phenylbis(trimethylsilyl)-phosphan mit Phosgen – Isolierung eines (Phosphinomethylen)phosphans (page 497)

      Prof. Dr. Rolf Appel and Volker Barth

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910609

      Drei Zwischenstufen der Chlorierung von PhP(SiMe3)2 mit Phosgen konnten isoliert und zum Teil charakterisiert werden. Hervorzuheben ist die offenkettige Verbindung (2) mit P[DOUBLE BOND]C[BOND]Bindung.

    3. Einfache, hochselektive α- und β-Disaccharidsynthesen aus 1-O-metallierten D-Ribofuranosen (pages 497–499)

      Prof. Dr. Richard R. Schmidt and Manfred Reichrath

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910610

      α- und β-Disaccharidsynthesen, die ohne Verwendung von Halogenosen und Schwermetallen auskommen, haben viele Vorteile. Je nach Art und Größe des 5-O-Substituenten R wird (1) zu (2) (R = H) oder (3) (R = CPh3, tBuMe2Si) metalliert; (2) ist Vorstufe von β- und (3) von α-Disacchariden.

    4. Übergangsmetall-Komplexe mit dem Dianion der Tetrathioquadratsäure als brückenbildendem Bischelat-Liganden (pages 499–500)

      Franz Götzfried, Prof. Dr. Wolfgang Beck, Dr. Anton Lerf and cand. chem. Angelika Sebald

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910611

      Organometallverbindungen mit Kettenstruktur wie (1) interessieren als potentielle eindimensionale elektrische Leiter. Ein Beispiel für (1) ist Ni25(C4S4)26K2 × H2O (x ≈ 8); die Leitfähigkeit des gepreßten Pulvers bei 20°C beträgt 5.10−4 Ω−1 cm−1. Der monomere Komplex (2) läßt sich voltammetrisch in zwei Stufen irreversibel reduzieren.

    5. Ag10Si4O13, das erste Tetrasilicat (page 500)

      Dr. Martin Jansen and Dr. Hans-Lothar Keller

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910612

      Ein neues kettenförmiges Silicat-Oligoanion, das erste Tetrasilicat, wurde als zinnoberrotes Silbersalz durch Umsetzung von Ag2O mit SiO2 (Tiefquarz) unter erhöhtem Sauerstoffdruck bei 500–600°C synthetisiert. Eine Röntgen-Strukturanalyse liegt vor.

    6. Bicyclo[2.2.2]octa-5, 7-dien-2-carbonsäure und 7-Methylen-bicyclo[2.2.2]octa-2, 5-dien (pages 500–501)

      Prof. Dr. Rudolf Gompper and Karl-Heinz Etzbach

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910613

      7-substituierte Bicyclo[2.2.2]octadiene wie (1) und (2) interessieren u. a. als Vorstufen für das potentiell antiaromatische Anion von (3) und dessen Dibenzo-Analogon (4). (1) ist aus Dihydrophthalsäure und Methylacrylat (Diels-Alder-Reaktion, Elektrolyse, Verseifung) erhältlich.

    7. Synthese der antigenen Determinante der Blutgruppensubstanz B: Das Tetrasaccharid vom Typ 2 (pages 501–502)

      Marie-Louise Milat and Prof. Dr. Pierre Sina

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910614

      Die Blutgruppensubstanzen im AB0-System enthalten Kohlenhydratketten, von deren Struktur u. a. die Verträglichkeit von Spender- und Empfängerblut bei Transfusionen abhängt. Das terminale Tetrasaccharid (Typ 2) der B-Substanz wurde nun auf dem „Imidatweg” synthetisiert.

    8. Neue Knallsäuresynthese (pages 503–504)

      Prof. Dr. Curt Wentrup, Bernd Gerecht and Horst Briehl

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910615

      Eine ungefährliche Synthese der Knallsäure (3) gelingt durch Blitzpyrolyse des Oxims (1) oder (2). Bei dieser Methode wird – anders als bei älteren Synthesen – das Arbeiten mit den stark explosiven Metallfulminaten vermieden.

    9. Neue Synthese von Aminosäuren aus Halogencarbonsäureestern (pages 504–505)

      Prof. Dr. Franz Effenberger and Dr. Karlheinz Drauz

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910616

      Chemisch synthetisierte α-Aminosäuren als Nahrungs- und Futtermittelzusatz werden schon heute gebraucht. Nachteile früherer Syntheseverfahren lassen sich mit der Reaktionsfolge (1)[RIGHTWARDS ARROW] (2)[RIGHTWARDS ARROW] (3)[RIGHTWARDS ARROW] vermeiden, die z. B. in 52% Gesamtausbeute zu Lysin führt (X = Cl, Br; R1 = Me, Et; M = K, Na, Li).

    10. Struktur und Bildungsweise von Triorganylphosphoniocyclopropenylium-Ionen (pages 505–506)

      Doz. Dr. Robert Weiss, Dr. Claus Priesner and Hilmar Wolf

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910617

      Das erste Kation mit Hetero[3]radialen-Grenzstruktur ist im Salz (1) enthalten. Für seine Bildung erscheint eine Eliminierungs/Additions-Reaktion plausibel, die über ein nucleophiles Carben verläuft. Derartige Reaktionen waren bisher im Cmath image-System nicht bekannt.

    11. Synthese eines donorsubstituierten Tris(cyclopropenylio)cyclopropenyliumsalzes (pages 506–507)

      Doz. Dr. Robert Weiss, Marion Hertel and Hilmar Wolf

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910618

      Das erste Tetracarbenium-Ion wurde jetzt als Tetraperchlorat (3) aus der ebenfalls neuen Silyl-substituierten C+3-Verbindung (1) synthetisiert. Die experimentellen Befunde legen das intermediäre Auftreten des freien nucleophilen Carbens (2) nahe (R = Isopropyl).

    12. Die Sequenzen des membranmodifizierenden Peptid-Antibioticums Trichotoxin A-40 (pages 508–509)

      Hans Brückner, Dr. Wilfried A. König, Michael Greiner and Prof. Dr. Günther Jung

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910619

      Als Modellsystem für die Nervenreizleitung kommt das Peptid-Antibioticum Trichotoxin A-40 in Betracht. Die erste vollständige Sequenzbestimmung gelang, nachdem erkannt worden war, daß das Peptid mit wasserfreier Trifluoressigsäure sehr selektiv fragmentiert werden kann. Bemerkenswert ist der hohe Gehalt an α-Aminoisobuttersäure (Aib).

    13. Titanocen-dichlorid - das erste Metallocen mit cancerostatischer Wirksamkeit (page 509)

      Prof. Dr. Hartmut Köpf and Dr. Petra Köpf-Maier

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910620

      Die cancerostatische Wirksamkeit von Metallkomplexen kann an Mäusen getestet werden, denen man Tumorzellen und 24 h später das zu prüfende Präparat injiziert. (1) – u. a. wegen seiner strukturellen Ähnlichkeit mit dem Antitumor-Agens (2) ausgewählt – zeigte bei solchen Tests eine Heilungsquote im therapeutischen Bereich von über 80%.

    14. tetrahedro-Tetraphosphor als einzähniger Ligand in einem Nickel(0)-Komplex (page 510)

      Dr. Paolo Dapporto, Dr. Stefano Midollini and Prof. Dr. Luigi Sacconi

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910621

      Ein intaktes P4-Molekül als η1-Ligand ist im Komplex (2) an Ni0 koordiniert. Wie die Röntgen-Strukturanalyse zeigt, ist das Nickelatom annähernd tetraedrisch von den drei Phosphoratomen des zusätzlichen Liganden „np3” und einem Phosphoratom der P4-Einheit umgeben.

    15. Thermische Erzeugung von Pteridinen und Flavinen aus Aminosäuregemischen (pages 510–511)

      Bettina Heinz, Prof. Dr. Walter Ried and Prof. Dr. Klaus Dose

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910622

      Pteridine und Flavine könnten unter präbiotischen Bedingungen aus Aminosäuren und den aus NH3, CO2 und H2O erhältlichen Verbindungen Allophansäure, Guanidinoameisensäure, Biuret und Formamidin entstanden sein. Diese Vorstellung wird durch den Nachweis von Stoffen wie (1) in thermolysierten Aminosäuregemischen gestützt.

    16. Asymmetrische Epoxidierung einfacher Olefine mit einem optisch aktiven Molybdän(VI)-peroxokomplex (pages 511–512)

      Prof. Dr. Henri B. Kagan, Dr. Hubert Mimoun, Christoph Mark and Prof. Dr. Volker Schurig

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910623

      Asymmetrische Synthesen nicht funktionalisierter Oxirane ermöglicht der neue optisch aktive MoVI-Peroxokomplex (1). So wurden u. a. Propen, 1-Buten und 3-Methyl-1-buten mit ca. 29, 31 bzw. 16% optischer Ausbeute (Enantiomerenüberschuß) zum entsprechenden R-Oxiran epoxidiert. Bisher konnten nur aktivierte Olefine (Styrole, Allylalkohole etc.) asymmetrisch epoxidiert werden.

    17. Polycyclische Azoalkane durch dipolare Cycloaddition von 4-Phenyl-1, 2, 4-triazolin-3, 5-dion an gespannte bicyclische Olefine (pages 512–515)

      Prof. Dr. Waldemar Adam, Dr. Ottorino de Lucchi and Dr. Ihsan Erden

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910624

      Polycyclische Kohlenwasserstoffe mit dem Strukturelement[BOND]N[DOUBLE BOND]N[BOND] sind als Vorläufer für Diradikale von Interesse. (1) und ähnliche Verbindungen können durch die unten skizzierte ungewöhnliche Cycloaddition bequem hergestellt werden.

    18. Metallierung von Pyranen und Dihydropyridinen: Wann ist ein 8π-System erschwinglich? (pages 515–517)

      Prof. Dr. Manfred Schlosser and Philippe Schneider

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910625

      Ein organometallisches 8π-System (2) konnte durch Umsetzung von (1) mit Trimethylsilylmethylkalium erzeugt werden. Die Zwischenstufe (2) ist bei −50°C mäßig beständig und reagiert mit MeI zu (3) und (4), E = Me (1 : 1), und mit Me3SiCl zu (4), E = Me3Si.

    19. [2 + 4]-Cycloadditionen mit Acetylendicarbonsäure-di-tert-butylester (page 517)

      cand. chem. Gisela Weber, Dr. Klaus Menke and Prof. Dr. Henning Hopf

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910626

      Acetylendicarbonsäure-di-tert-butylester ist ein wertvoller Cycloadditionspartner – dies wurde jetzt an mehreren Beispielen bestätigt – nur ist er nicht ganz so neu, wie das im Februar-Heft auf S. 157 zu lesen stand. Die erste Synthese veröffentlichten Hopf et al. kurz vorher in den Chemischen Berichten.

    20. Krypton- und Xenon-Einschlußverbindungen komplexer Metallcyanide (pages 517–518)

      Dr. Manfred Kämper, Madlon Wagner and Prof. Dr. Armin Weiß

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910627

      Die Einlagerung von Edelgasen in Wirtsgitter - CdPt(CN)6 z. B. nimmt pro Formeleinheit 1.046 Kr oder 1.128 Xe auf, wenn die Kristalle in Gegenwart des Gases (64 bar) gezüchtet werden – entspricht einer Verdichtung (≥ 118 bar). Für technische Zwecke ist CdPt(CN)6 allerdings zu teuer. Die Hohlräume der (edelgasfreien) Käfigstruktur bleiben erstaunlicherweise bei Kristallisation aus Wasser leer.

    21. Methylidintris(dimethylphosphan) (pages 518–519)

      Dr. Hans Heinz Karsch, Dr. Ulrich Schubert and Dietmar Neugebauer

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910628

      Die Stabilisierung eines negativ geladenen C-Atoms durch drei PMe3-Liganden gelingt so vorzüglich, daß die resultierende Verbindung (4) gegen Luft, Wasser und sogar Trifluoressigsäure beständig ist und sich erst bei ca. 330°C zersetzt. Laut Röntgen-Strukturanalyse ist [C(PMe3)3]2+ trigonal-planar. Das Ylid (4) ist aus dem ebenfalls neuen Trisphosphan (3) über das Lithiumsalz [analog (1) (2)] und dessen Umsetzung mit MeI synthetisiert worden.

    22. Ein Phosphorylid mit symmetrisch mesomeriestabilisiertem sp2-Carbanion (pages 519–520)

      Dr. Hans Heinz Karsch, Beate Zimmer-Gasser, Dietmar Neugebauer and Dr. Ulrich Schubert

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910629

      Die Stabilisierung eines negativ geladenen C-Atoms durch drei PMe3-Liganden gelingt so vorzüglich, daß die resultierende Verbindung (4) gegen Luft, Wasser und sogar Trifluoressigsäure beständig ist und sich erst bei ca. 330°C zersetzt. Laut Röntgen-Strukturanalyse ist [C(PMe3)3]2+ trigonal-planar. Das Ylid (4) ist aus dem ebenfalls neuen Trisphosphan (3) über das Lithiumsalz [analog (1) (2)] und dessen Umsetzung mit MeI synthetisiert worden.

    23. Ein neuer Lithium-Nickel-Mehrkernkomplex: Ni(C12H17NiLi)2(THF)4 (pages 520–521)

      Dr. Klaus Jonas, Priv.-Doz. Dr. Carl Krüger and Dr. Janine C. Sekutowski

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910630

      Drei linear angeordnete Nickelatome sowie zwei koordinativ ungesättigte Li-und zwei pentakoordinierte C-Atome zeichnen den neuen Komplex (2) aus (C12H18 = all-cis-1, 5, 9-Cyclododecatrien). (2), das als Nebenprodukt bei der Lithiierung von C12H18Ni entsteht, wurde aus (1) in 30% Ausbeute erhalten.

    24. Nickel(0)-induzierte Synthese von Ethyllithium aus Lithium, Wasserstoff und Ethylen (pages 521–522)

      Dr. Klaus Jonas and Dr. Klaus Richard Pörschke

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910631

      Lithium-Nickel(0)-Systeme sind für manche Überraschungen gut: So reagieren (COD)2Ni und Li in Tetrahydrofuran zu (COD)2NiLi2(THF)4, das mit H2 unter Normaldruck zum neuen „Lithiumhydrid” (1) reduziert werden kann. (1) lagert sich im Gegensatz zu LiH an C[DOUBLE BOND]C[BOND]Doppelbindungen an; mit Ethylen entsteht C2H5Li.

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    1. Neuerscheinungen (pages 524–526)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910637

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