Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

Juli 1979

Volume 91, Issue 7

Pages cpi–fmi, i–vi, 527–596

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910701

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910702

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–vi)

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910703

  4. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Die Chemie des Iodazids (pages 527–534)

      Prof. Dr. Kurt Dehnicke

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910704

      Hantzschs Warnung vor dem Umgang mit IN3 hat jahrzehntelang fortgewirkt: Erst vor kurzem ist es in reiner Form isoliert worden. Die sichere Handhabung dieses energiereichen Reagens eröffnet der synthetischen Chemie neue Möglichkeiten.

    2. Sulfonpyrolyse als Synthesemethode (pages 534–549)

      Prof. Dr. Fritz Vögtle and Ludovica Rossa

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910705

      C [BOND] C-Verknüpfungen bei der SO2-Extrusion aus cyclischen Sulfonen, die Strukturelemente wie aromatische Ringe, Heteroatome, funktionelle Gruppen – auch weitere SO2-Gruppen – als Ringglieder enthalten, führen präparativ einfach zu sterisch gehandicapten Systemen, z. B. vom Typ der Phane.

    3. Synthese und Biosynthese von Alkoxylipiden (pages 550–560)

      Prof. Dr. Helmut K. Mangold

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910706

      In tierischem Gewebe kommen „Fette” vor - Alkoxylipide genannt – bei denen der Fettsäurerest R[BOND]CH2[BOND]CO[BOND]O an C-1 des Glycerins durch R[BOND]CH2[BOND]CH2[BOND]O oder R[BOND]CH[BOND]CH[BOND]O ersetzt ist. Die biologische Funktion dieser Alkoxylipide ist noch unbekannt; sie werden u. a. für bio-medizinische Untersuchungen verwendet.

    4. Harnstoffe als Lösungsmittel in der chemischen Forschung (pages 560–564)

      Prof. Dr. Barbara J. Barker, Dr. Joseph Rosenfarb and Dr. Joseph A. Caruso

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910707

      Vorteilhafte nichtwäßrige Lösungsmittel u. a. für elektrochemische und analytische Untersuchungen sind die vier Harnstoffderivate mit den angegebenen Formeln. Diese stabilen, unter Normalbedingungen sowie in weiten Bereichen flüssigen Verbindungen haben günstige Dipolmomente und Dielektrizitätskonstanten.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Erzeugung der triangulo-Gruppe Mov-η-S2 bei der „Kondensation” von [MoVIO2S2]2− zu [MoV2O2S2(S2)2]2− (page 565)

      Dr. Walter Rittner, Prof. Dr. Achim Müller, Axel Neumann, Wolfgang Bäther and Dr. Ramesh Chandra Sharma

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910708

      Die Bildung der η-Disulfidomolybdän(V)-Gruppe durch einen neuartigen intramolekularen Redoxprozeß wurde beim Erwärmen wäßriger Dithiomolybdat(VI)-Lösungen beobachtet. Die Struktur des Anions in den orangeroten Kristallen von (1) wurde röntgenographisch bestimmt.

    2. FeCoMoWS(AsMe2)Cp2(CO)7, der erste Cluster mit vier verschiedenen Metallatomen (page 566)

      Felix Richter and Prof. Dr. Heinrich Vahrenkamp

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910709

      Ein neuartiger Vierkerncluster mit tetraedrischem FeCoMoW-Gerüst (1) konnte gezielt synthetisiert werden. Der chirale Komplex enthält sechs verschiedene Metall-Metall-Bindungen.

    3. (Diazomethyl)cyclopropene - Synthese, Isomerisierung und Carbenreaktionen (pages 566–568)

      Prof. Dr. Manfred Regitz, Annemarie Heydt and Dr. Bernd Weber

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910710

      Die elektrophile Substitution von Diazoverbindungen mit Cyclopropenylium- und anderen Hückel-aromatischen Kationen ergibt vielseitig reaktive Produkte: z. B. isomerisiert (1), R1 = R2 = Ph, zum Pyridazin (2); bei Bestrahlung bildet (1) das Carben.

    4. Homogenkatalytische Vinylierung von cyclischen Imiden und Lactamen zur Synthese von N-Vinylmonomeren (page 568)

      Prof. Dr. Ernst Bayer and Dr. Kurt Geckeler

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910711

      Eine allgemeine Synthese für monomere N-Vinylimide und -lactame ist die homogenkatalytische Umsetzung mit Vinylacetat. Mit Na2PdCl4 als Katalysator verläuft die Reaktion einstufig und in hoher Ausbeute.

    5. Manganhaltige Heterocyclen mit λ4-Thia-λ5-phosphanorbornadien-Grundgerüst (pages 568–569)

      Prof. Dr. Ekkehard Lindner, Axel Rau and Sigurd Hoehne

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910712

      Ein neuer Weg zu Metallacyclen vom Typ (2) ist die Umsetzung von anorganischen Heterocyclen wie (1) mit Acetylenderivaten. Die Verbindungen (2) (R1 [BOND] Me, Ph; R2 [BOND] CO2Me, CO2Et) sind durch Röntgen-Strukturanalyse charakterisiert. Derartige Heterocyclen haben Bedeutung für organische Synthesen, insbesondere katalytische Prozesse.

    6. Synthese von Metallacyclen mit reaktiver Metall-Kohlenstoff-σ-Bindung (pages 569–570)

      Prof. Dr. Ekkehard Lindner, Guido Funk and Sigurd Hoehne

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910713

      Metallacycloalkan-Derivative wie (1) spielen eine wichtige Rolle bei der Aktivierung von C[BOND]H-Bindungen und übergangsmetallkatalysierten Reaktionen. Ein neues, allgemein anwendbares Verfahren ermöglicht jetzt erstmals auch die Synthese von Verbindungen (1) z. B. mit Metallen der 7. Nebengruppe.

    7. Bevorzugte β-Glycosidbildung durch Phasentransfer-Katalyse bei der Synthese von D-Arabinofuranosyl-7-desazapurinnucleosiden (pages 570–571)

      Prof. Dr. Frank Seela and Dieter Winkeler

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910714

      Das Verhältnis von α- zu β-Glycosid [(3a) : (4a)] läßt sich bei der Phasentransfer-Reaktion von (1) mit (2) durch den Katalysator beeinflussen: Für PhCH2Etmath imageNCl bzw. Bu4NHSOmath image beträgt es 8:2 bzw. 6:4.

    8. Voll aktives Insulin durch selektive Bildung der Disulfidbrücken zwischen synthetischer A-Kette und natürlicher B-Kette (pages 571–573)

      Priv.-Doz. Dr. Christian Birr and Phil.cand. Rüdiger Pipkorn

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910715

      Die gezielte Errichtung der drei Disulfidbrücken im Insulin ist ein entscheidender Syntheseschritt. Bei statistischer Rekombination von A- und B-Kette (1:1) entstehen nur 10% Insulin. Jetzt wurde eine am polymeren Träger synthetisierte A-Kette, die selektiv abspaltbare Schwefelschutzgruppen enthält, mit einer natürlichen B-Kette umgesetzt: Die Ausbeute an voll aktivem Insulin steigt dabei bereits auf 25%.

    9. Die Bootkonformation von cyclo-[L-Pro2-D-Pro] (pages 573–574)

      Dr. Jan Willem Bats, Axel Friedrich, Prof. Dr. Hartmut Fuess, Prof. Dr. Horst Kessler, Werner Mästle and Prof. Dr. Manfred Rothe

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910716

      Konformationsuntersuchungen an kleinen cyclischen Peptiden sind besonders aufschlußreich, da diese wegen eingeschränkter Flexibilität Modelleigenschaften haben. Bei Cyclotripeptiden aus drei chiralen Aminosäuren erzwingt gleiche Chiralität die Kronenform, ungleiche sollte zur Bootform führen. Dies wurde an cyclo[BOND][L[BOND]Pro2[BOND]D[BOND]Pro] für Lösung und Kristall bestätigt.

    10. Verwendung von biogenetischen Schlüsselverbindungen zur biomimetischen Synthese von Naturstoffen: (S)-Elenolid aus Secologanin (pages 574–575)

      Prof. Dr. Lutz-F. Tietze and Horst C. Uzar

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910717

      Die Nachahmung der Arbeitsweise der Natur hat bei der Synthese von Alkaloiden und ähnlichen Stoffen große Vorteile; im allgemeinen gelangt man in wenigen Stufen zu enantiomer-reinen Produkten. Ein Beispiel ist die dreistufige Synthese von (S)-Elenolid (2) aus Secologanin (1).

    11. Synthese von 1, 4-Dihydronicotinsäure-Derivaten durch photochemische Cycloaddition (page 575)

      Prof. Dr. Lutz-F. Tietze and Klaus Brüggemann

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910718

      1, 4-Dihydronicotinsäure-Derivative vom Typ (2) interessieren aufgrund ihrer Herz-Kreislauf-Wirkung und ihres Vorkommens in Oxidoreduktasen. Die neue Synthese für (2) hat u. a. den Vorteil, daß die Edukte (1) leicht zugänglich sind.

    12. Fragmentierung von γ-Hydroxyammonium-Verbindungen zu ungesättigten Aldehyden durch Kurzzeit-Thermolyse (page 576)

      Prof. Dr. Lutz-F. Tietze, Dr. Günther Kinast and Horst C. Uzar

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910719

      Ungesättigte Aldehyde wie (2) sind mehrfunktionelle Ausgangsstoffe für mannigfaltige Synthesen. Die Kurzzeit-Thermolyse der gut zugänglichen Verbindungen (1) mit dem Strukturelement HO[BOND](CR2)3 NMe3OH ist allgemein anwendbar und führt in guten Ausbeuten zu (2).

    13. Koordinationszahl 3 bei CoII: Na4[CoO3], das erste Oxocobaltat(II) mit Inselstruktur[1] (page 577)

      Wilfried Burow and Prof. Dr. Rudolf Hoppe

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910720

      „Kationen-reiche” Oxide der Alkalimetalle zeigen überraschende Strukturmerkmale. Das jetzt synthetisierte leuchtend rote Na4[CoO3] (Na2O + CoO, Na:Co = 4.4:1, geschlossenes Co-Bömbchen, 550°C, 20 d unter trockenem Argon) enthält ein COmath image-analoges „Anion”.

    14. Das erste stabile 7-Stannanorbornan-Derivat und seine Thermolyse (pages 577–578)

      Dr. Christian Grugel, Prof. Dr. Wilhelm P. Neumann and Michael Schriewer

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910721

      Freies Dimethylstannandiyl („Dimethylstannylen”) (2) – aufgrund seiner Synthese wirklich als frei anzusehen – wurde durch Thermolyse des bei – 30°C stabilen Addukts (1) erzeugt. Für die Bildung von (2) wird ein konzertierter Mechanismus vorgeschlagen.

    15. 1, 3-Di-tert-butylcyclooctatetraen (pages 578–579)

      Gregory Wells, Dr. Yuji Hanzawa and Prof. Dr. Leo A. Paquette

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910722

      Die erste gezielte und verallgemeinerungsfähige Synthese für 1, 3-disubstituierte Cyclooctatetraene wie (4) gelang auf dem unten skizzierten Wege. Erstaunlicherweise war bisher nur eine Verbindung mit diesem Substitutionsmuster, das (durch Pyrolyse von 2, 8-Dimethylsemibullvalen erhaltene) Dimethylderivat, bekannt.

    16. Heptalen-bis(tricarbonyleisen) (pages 579–581)

      Prof. Dr. Emanuel Vogel, Dimitrios Kerimis, Dr. Neil T. Allison, Dr. Robert Zellerhoff and Dr. Jürgen Wassen

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910723

      Die Synthese substituierter Heptalene, z. B. (3) und (4), ist über das Bis(tricarbonyleisen)-Derivat (2) möglich, das aus (1) und Benzylidenaceton(tricarbonyleisen) entsteht. Dieser Einstieg in die Chemie der substituierten Heptalene wird durch eine neue Heptalensynthese erleichtert, deren Kernstück der Schutz der zentralen Doppelbindung im Isotetralin durch Epoxidierung ist.

    17. Ergiebige Synthese von Heptalen aus Naphthalin über ein Bis(bicyclo[1.1.0]butan)-Derivat (pages 581–582)

      Prof. Dr. Leo A. Paquette, Dr. Alan R. Browne and Dr. Ernest Chamot

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910724

      Ein neuer, vorteilhafter Zugang zu Heptalen führt in sechs Stufen von Naphthalin über Isotetralin und den polycyclischen Kohlenwasserstoff (1). Dabei wird die Regiospezifität der zweifachen Carbeninsertion zu (1) und die Fähigkeit von Ag+ zur Isomerisierung von Bicyclobutanen genutzt.

    18. Tellur-katalysierte Reaktion von Aminen mit Kohlenmonoxid (page 582)

      Nobuaki Kambe, Prof. Dr. Kiyoshi Kondo, Hideo Ishii, Prof. Dr. Shinji Murai and Prof. Dr. Noboru Sonoda

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910725

      Tellur katalysiert die Harnstoffbildung aus Aminen und Kohlenmonoxid. Dies ist das erste Beispiel für die Aktivierung von CO durch Te und zugleich für die Bildung äquimolarer Mengen an Harnstoffen und H2

    19. Reaktionen von Molybdat(VI) mit Hydroxylamin und N-Methylhydroxylamin (pages 582–583)

      Prof. Dr. Karl Wieghardt, Wolfgang Holzbach, Prof. Dr. Johannes Weiss, Dr. Bernhard Nuber and Boris Prikner

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910726

      Zwei bemerkenswerte Molybdänkomplexe wurden bei der Umsetzung wäßriger Lösungen von MoVI-Oxoanionen mit H2NOH bzw. MeHNOH isoliert: der gelbe NO-Komplex (1) und der farblose NO-freie Neutralkomplex (2). Dies zeigt, daß viele nur in Lösung charakterisierte gelbe Mo-Komplexe NO-Liganden enthalten dürften.

    20. Synthese eines Hydroxylamido(2 – )-O, N-(nitrosyl)-molybdän-Komplexes (pages 583–584)

      Prof. Dr. Karl Wieghardt and Wolfgang Holzbach

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910727

      Der erste Komplex mit dem zweizähnigen Liganden [H[BOND]N[BOND]O]2− wurde jetzt isoliert und charakterisiert. MoVI-Oxoanionen bilden mit Hydroxylamin und Terpyridyl (tpy) ein gelbes Kation (1), das sich als Perchlorat isolieren läßt. Mit Cyanid ergibt (1) reversibel den roten Neutralkomplex (2).

    21. Spektroskopische Identifizierung polymethylsubstituierter 2, 4-Cyclohexadienone (pages 584–585)

      Prof. Dr. Gerhard Quinkert, Dr. Gerd Dürner, Dr. Erna Kleiner, Erhard Haupt and Prof. Dr. Dieter Leibfritz

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910728

      Entgegen einer weitverbreiteten Ansicht lassen sich die methylsubstituierten 2, 4-Cyclohexadienone vom nebenstehenden Typ UV-spektroskopisch unterscheiden. Zwischen der Lage des UV-Maximums des relativ intensiven π*π-Bereichs und der Anzahl und Stellung zusätzlicher Methylgruppen besteht ein bemerkenswerter Zusammenhang.

    22. Zur Frage π, n- und π, π-selektiver Photochemie bei 2, 4-Cyclohexadienonen (pages 585–586)

      Prof. Dr. Gerhard Quinkert, Dr. Franz Cech, Dr. Erna Kleiner and Prof. Dr. Dieter Rehm

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910729

      Nach gängiger Lehrmeinung reagieren elektronenisomere 2, 4-Cyclohexadienone (1) hauptsächlich mit π*, n- bzw. π*, π-Charakter zu den konstitutionsisomeren Dienylketenen (2) bzw. Bicyclohexenonen (3). Diese Vorstellung hält neuen Experimenten jedoch nicht stand: Auch die Bicyclen (3) sind Produkte der π*, n-Photochemie; sie entstehen aus (2).

    23. Struktur und Reaktivität des Orthokohlensäure- und Orthokieselsäureesters des Brenzcatechins (pages 587–588)

      Dr. Heinrich Meyer and Dr. Günter Nagorsen

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910730

      Als erste Verbindung mit planar tetrakoordiniertem Silicium wurde der Orthokieselsäureester (2) erkannt. Im analogen Orthokohlensäureester (1) weicht dagegen die Bindungsgeometrie des zentralen Atoms nur wenig vom Tetraeder ab. Quantenmechanische Untersuchungen [u. a. an der Modellverbindung (3)] zeigten, daß die planare Tetrakoordination für Silicium leichter zu realisieren ist als für Kohlenstoff. Die Möglichkeit des Siliciums zu sechsfacher Koordination [Typ (4)] läßt derartige planare Strukturen sogar günstiger als die Tetraederstruktur werden.

    24. Planar tetrakoordiniertes Silicium (pages 588–589)

      Dr. Ernst-Ulrich Würthwein and Prof. Dr. Paul von Ragué Schleyer

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910731

      Als erste Verbindung mit planar tetrakoordiniertem Silicium wurde der Orthokieselsäureester (2) erkannt. Im analogen Orthokohlensäureester (1) weicht dagegen die Bindungsgeometrie des zentralen Atoms nur wenig vom Tetraeder ab. Quantenmechanische Untersuchungen [u. a. an der Modellverbindung (3)] zeigten, daß die planare Tetrakoordination für Silicium leichter zu realisieren ist als für Kohlenstoff. Die Möglichkeit des Siliciums zu sechsfacher Koordination [Typ (4)] läßt derartige planare Strukturen sogar günstiger als die Tetraederstruktur werden.

    25. Einfacher Zugang zu Li- oder Zn-metallierten η5-Cyclopentadienyleisen-Olefin-Komplexen (page 590)

      Dr. Klaus Jonas and Dr. Ludwig Schieferstein

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910732

      Bei neuen Reaktionen des Ferrocens mit Lithium und Olefinen wird nur ein C5H5-Ligand ausgetauscht. Die Produkte, z. B. (1)·DME und (1)·TMEDA, lassen sich mit ZnCl2 oder CdCl2 metallieren und in Dreikernkomplexe mit am Eisen gebundenen Olefinliganden umwandeln, z. B. (2). (1) und Tritylchlorid bilden das monomerer Radikal CpFe(COD).

    26. Tetrakis(ethylen)eisendilithium und Bis(η4-1, 5-cyclooctadien)eisendilithium (pages 590–591)

      Dr. Klaus Jonas, Dr. Ludwig Schieferstein, Priv.-Doz. Dr. Carl Krüger and Dr. Yi-Hung Tsay

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910733

      Neue FeLi2-Olefin-Komplexe, z. B. (1), wurden aus Ferrocen durch gezielten Ersatz beider C5H5-Liganden erhalten. (1) reagiert mit COD zu (COD)2FeLi2 (2) [als (2).2 DME oder (2).2 TMEDA isoliert], das die Reihe (COD)2Ni…(COD)2CoLi…(COD)2FeLi2 komplettiert.

    27. Elektronenstruktur von μ-Methylen-Übergangsmetallkomplexen (pages 591–593)

      Priv.-Doz. Dr. Peter Hofmann

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910734

      Zweikernige Metallkomplexe mit Methylenbrücke, z. B. (1), sind Verbindungsglieder zwischen Carben- und Alkylkomplexen und interessieren auch als Glieder der Reihe Cyclopropane (C3) … Metall-Olefin-Komplexe (MC2) … μ-Methylenkomplexe (MC2) … dreikernige Metallcluster (M3). MO-Berechnungen an (1) geben exemplarisch Einblick in die Elektronenstruktur.

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    1. Neuerscheinungen (pages 595–596)

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19790910739

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