Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

Januar 1980

Volume 92, Issue 1

Pages cpi–fmi, i–vi, 1–74

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920101

  2. Impressum

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
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    8. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920102

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–vi)

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920103

  4. Aufsätze

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
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    8. Neuerscheinungen
    1. Reaktionswege auf mehrdimensionalen Energiehyperflächen (pages 1–14)

      Priv.-Doz. Dr. Klaus Müller

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920104

      Der zahlenspeiende Dinosaurier - wie die anderen Karikaturen dieses Beitrags vom Autor gezeichnet - soll einen Teilaspekt der Berechnung des Reaktionsweges minimaler Energie augenfällig machen: den Zeitbedarf. Wenn beispielsweise bei einer Punktraster-Methode (nur!) 1016 Rechnungen (à 1 Sekunde) erforderlich sind, so hätte man eine Milliarde Jahre zu tun! Die vorteilhafte Methode zur Lokalisierung von Sattelpunkten und Reaktionswegen durch auf- und absteigende Talpunkte führt dagegen schnell zum Ziel.

    2. Chromatographische Racemattrennung (pages 14–25)

      Prof. Dr. Gottfried Blaschke

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920105

      Die Zerlegung racemischer Gemische in Enantiomere erfordert nach üblichen Methoden viel Substanz, viel Zeit und viel Geduld. Abhilfe kann die Chromatographie an synthetischen Polymeren mit optisch aktiven Gruppen oder an Naturstoffen wie Stärke und Cellulose schaffen. Dies ist speziell bei Arzneimitteln wichtig: Beide Enantiomere haben oft äußerst verschiedene Wirkungen.

    3. Bestimmung von morphologischen Eigenschaften quellbarer Festkörper durch Ausschluß-Chromatographie (pages 25–29)

      Prof. Dr. István Halász and Dr. Peter Vogtel

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920106

      Die Porenstruktur quellbarer Ionenaustauscher oder Adsorbentien für die Katalyse ist von großer Bedeutung für die technische Anwendung dieser Festkörper. Ganz allgemein hängt die Porenstruktur solcher Polymere vom Quellmittel ab und kann deshalb nur im gequollenen Zustand untersucht werden. Dies ist mit einem Verfahren, das auf der Methode der Ausschluß-Chromatographie beruht, jetzt zum ersten Mal möglich.

    4. Modellbetrachtung von Flüssigkeiten mit Wasserstoffbrücken (pages 29–42)

      Prof. Dr. Werner A. P. Luck

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920107

      Ein anschauliches Orientierungsfehlstellenmodell (Behandlung der H-Brücken als chemisches Gleichgewicht) kann - bei aller Vorsicht - für quantitative Abschätzungen und zum Verständnis der Eigenschaften H-brückenhaltiger Flüssigkeiten wie Alkohole und Wasser benutzt werden. Eine exakte Beschreibung dieses „Milieu par excellence” der Chemie ist noch nicht in Aussicht.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
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    8. Neuerscheinungen
    1. CH2-Überbrückte [4n + 2]Annulene nach einem Baukasten-Prinzip (pages 43–45)

      Prof. Dr. Emanuel Vogel, Dr. Hans M. Deger, Dr. Johannes Sombroek, Jürgen Palm, Arwed Wagner and Dr. Johann Lex

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920108

      Homologe Reihen syn-überbrückter Annulene sind u. a. für ein tieferes Verständnis der Hückel-Regel von Interesse. Schlüsselverbindungen für Synthesen solcher Annulene könnten Dialdehyde wie (3) sein. Die Synthese von (3) aus dem Dialdehyd (1) gelang in drei Stufen: Umsetzung mit (2) zum Diester, Reduktion zum Diol und Oxidation zu (3). Diese Dreistufen-Folge ist auch zum Aufbau der beiden nächsthöheren Dialdehyde mit drei bzw. vier CH2-Gruppen geeignet.

    2. Strukturuntersuchungen an (η12-[3.3]Paracyclophan)chrom(0) und seinem Kation in (η12-[3.3]Paracyclophan)chrom(I)-triiodid (pages 45–46)

      Dr. Reinhard Benn, Norman E. Blank, Priv.-Doz. Dr. Matthias W. Haenel, Jochen Klein, Ali R. Koray, Dr. Klaus Weidenhammer and Prof. Dr. Manfred L. Ziegler

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920109

      Die erste Kristallstrukturanalyse eines Chrom-Einschubproduktes in ein Cyclophan gelang am Salz (1), dessen Kation ausschließlich in der Sessel-Konformation vorliegt. Die entsprechende Chrom(0)-Verbindung existiert dagegen in Lösung laut 1H-NMR-Spektrum bei −70°C halb in der Boot- (2)) und halb in der Sesselkonformation (3).

    3. Stabile 4-Imino-1,2-oxazetidine aus N-Neopentyliden-tert-butylamin-N-oxid und Isocyaniden (pages 46–47)

      Priv.-Doz. Dr. Dietrich Moderhack and Dr. Michael Lorke

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920110

      Vierringsynthesen durch [3 + 1]-Cycloaddition von Isocyaniden an 1,3-Dipole mit interner Oktettstabilisierung sind noch selten. Ein Beispiel ist die Umsetzung der Nitrone (1), die jetzt die ersten stabilen 4-Imino-1,2-oxazetidine ergab.

    4. Chrom(II)-katalysierte elektrochemische Enthalogenierung von β-Hydroxyhalogeniden - ein bequemer Zugang zu Desoxynucleosiden (pages 47–48)

      Josef Wellmann and Priv.-Doz. Dr. Eberhard Steckhan

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920111

      Zur Enthalogenierung von β-Hydroxyhalogeniden (Halogenhydrinen), wie sie bei Naturstoffsynthesen häufig erforderlich ist, empfiehlt sich die elektrochemische Reduktion, speziell die „indirekte Elektrolyse”. Als Katalysator dient Chrom(II)-perchlorat in Gegenwart von Butanthiol. Die OH-Gruppe muß geschützt werden. Diese Methode vermeidet Eliminierung zum Olefin.

      • equation image
    5. Intramolekulare Cycloadditionen von Carbonyl-yliden (pages 48–49)

      Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Eberbach, Jürgen Brokatzky and Prof. Dr. Hans Fritz

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920112

      Stereoselektive Synthesen von Heterocyclen sind ein wichtiges Anwendungsgebiet der intramolekularen 1,3-dipolaren Cycloaddition. Am Beispiel der Modellverbindungen (1), n = 1, 2, wird gezeigt, daß auch Carbonyl-ylide wie (2) und (3) derart reagieren können. Aus (3), n = 1, entsteht (4); aus (2), n = 1, 2, bilden sich die (4) entsprechenden trans-verknüpften Verbindungen.

    6. Tetrathiafulvaleno-paracyclophane (pages 49–51)

      Prof. Dr. Heinz A. Staab, Dr. Joachim Ippen, Chu Tao-pen, Claus Krieger and Barbara Starker

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920113

      Beim „metallisch” leitenden 1:1-Komplex aus Tetrathiafulvalen (TTF) und Tetracyanochinodimethan (TCNQ) bilden Donor- und Acceptormoleküle im Kristall getrennte Stapel. Um durch Änderung der Molekülarchitektur andere TTF/TCNQ-Anordnungen zu erzwingen, wurden zunächst die phanartig überbrückten TTF-Paracyclophane (1), n = 3, und (2) synthetisiert. Dafür mußte eine neue Reaktionsfolge entwickelt werden, die auch die Synthese der Tetrathiafulvalenophane (3)/(4) (und der entsprechenden [2.2]-Derivate) ermöglichte. (3)/(4) und TCNQ bilden einen 1:4-Komplex mit der Leitfähigkeit σ = 5. 10−3 bis 10−2 [Ω cm]−1 (Einkristall, lange Achse, 300 K).

    7. [2.2]- und [3.3]Tetrathiafulvalenophane (pages 51–52)

      Dr. Joachim Ippen, Chu Tao-pen, Barbara Starker, Dieter Schweitzer and Prof. Dr. Heinz A. Staab

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920114

    8. 6-Fulvenselon (pages 52–53)

      Reinhard Schulz and Prof. Dr. Armin Schweig

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920115

      Das hochreaktive Fulvenselon(2) wurde durch Vakuum-Blitzthermolyse aus Benzoselenadiazol (1) erzeugt und PE-spektroskopisch charakterisiert. Bereits bei 77 K reagiert das tiefrote (2) explosionsartig zu einem braunen Polymer.

    9. Erzeugung und direkte Beobachtung des Xanthenid-Ions; ein stabiles 4nπ-System (pages 53–54)

      Prof. Dr. A. G. Anastassiou and Prof. Dr. H. S. Kasmai

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920116

      Als antiaromatische Spezies kann das stabile Anion (1) angesehen werden, das aus Xanthen mit KNH2 in flüssigem Ammoniak erzeugt wurde. Skelettumlagerungen unter Ringverengung wie bei vergleichbaren nicht anellierten Heterocyclen kommen beim Xanthen nicht zum Zuge. Das 1H-NMR-Spektrum von (1) läßt auf einen paramagnetischen Ringstrom schließen.

    10. Stereospezifische Synthese der Cycloheptatrientrioxide (pages 54–55)

      Prof. Dr. Waldemar Adam and Dr. Metin Balci

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920117

      Alle drei Cycloheptatrientrioxide(1a-c) wurden durch Permutation dreier Reaktionsschritte gezielt aus Cycloheptatrien aufgebaut. Diese Schritte sind: Oxygenierung mit Singulett-Sauerstoff zum Endoperoxid, dessen thermische Umlagerung zum syn-Dioxid, Epoxidation mit Peroxysäure.

    11. Cyclopropanimine durch Photolyse von Pyrazoliniminen; thermische Reaktion eines angeregten Zustands (pages 55–56)

      Prof. Dr. Helmut Quast, Andreas Fuß and Dr. Alfred Heublein

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920118

      Einen neuen Zugang zu Cyclopropaniminen(2) eröffnet die Photolyse der Pyrazolinimine (1). Die Umsetzung hängt überraschend stark von der Temperatur, aber - soweit untersucht - kaum vom Lösungsmittel ab (Benzol, Cyclohexan). X in (1) und (2) ist [DOUBLE BOND]NCH3, [DOUBLE BOND]NCH2C(CH3)3 und [DOUBLE BOND]N[BOND]c[BOND]C6H11.

    12. Kurzweg-Pyrolyse: Silabenzol (pages 56–57)

      Dr. Bahman Solouki, Dr. Pavel Rosmus, Prof. Dr. Hans Bock and Günther Maier

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920119

      Erzeugung und PE-spektroskopischer Nachweis von Silabenzol(1) gelangen mit einer neu entwickelten Kurzweg-Pyrolyse-Apparatur, die mit einem Photoelektronen-Spektrometer gekoppelt war. Die Zuordnung des Spektrums zu (1) stützt sich auf SCF-Rechnungen.

    13. Silabenzol (pages 58–59)

      Prof. Dr. Günther Maier, Gerhard Mihm and Dr. Hans Peter Reisenauer

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920120

      Silabenzol (1) ist bei 10 K in einer Argon-Matrix stabil. Das lange gesuchte Benzol-Analogon konnte durch Ester-Pyrolyse sowie durch Retroen-Spaltung erzeugt werden.

    14. Kristallstruktur von 2-Lithio-2-methyl-1,3-dithian-Tetramethylethylendiamin (1/1) (pages 59–60)

      René Amstutz, Prof. Dr. Dieter Seebach, Paul Seiler, Dr. Bernd Schweizer and Prof. Dr. Jack D. Dunitz

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920121

      Überraschende Strukturmerkmale enthüllte die röntgenographische Untersuchung der Titelverbindung (1): Sie kristallisiert als Dimer, und je ein Molekül des Solvens TMEDA (Tetramethylethylendiamin) ist spiranartig an ein Li-Atom koordiniert. Die äquatoriale Position des Lithiums wird also vielleicht durch sterische und nicht durch elektronische Faktoren bewirkt.

    15. μ-Alkylthio- und μ-Arylthio-μ-chloro-dicarbonyl-bis(tri-tert-butylphosphan)dirhodium, zweikernige Rhodiumkomplexe mit unterschiedlichen Brückenliganden (pages 60–61)

      Prof. Dr. Herbert Schumann, Guy Cielusek and Priv.-Doz. Dr. Joachim Pickardt

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920122

      Ausgezeichnete Hydrierungs-, Decarbonylierungs- und Isomerisierungskatalysatoren sind die Dirhodiumkomplexe vom Typ (3), die ersten stabilen Verbindungen mit einer Cl- und einer SR-Brücke. Die Struktur von (3), R = tBu, wurde durch Kristallstrukturanalyse aufgeklärt.

    16. Synthese von 1-tert-Butyl-3-methyl-2-phenyl-Δ3-1,2-azaborolin und Verwendung seines Anions als cyclopentadienylanaloger Komplexligand (pages 61–62)

      Joachim Schulze and Prof. Dr. Günter Schmid

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920123

      Verwandte des „Allerwelts-Liganden” Cyclopentadienyl wie das erstmals synthetisierte Δ3-1,2-Azaborolin-Derivat (1) dürften die Herstellung zahlreicher neuer Metallkomplexe ermöglichen. Der Komplex (2), der als erster das Anion von (1) enthält, ist seinem Cyclopentadienyl-Analogon sehr ähnlich.

    17. Synthese und Eigenschaften der ersten Organosilyl-Gallium-Verbindungen (pages 62–63)

      Priv.-Doz. Dr. Lutz Rösch and Dr. Heinrich Neumann

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920124

      Tris(trimethylsilyl)-Verbindungen aller Metalle der III. Hauptgruppe sind nunmehr bekannt, seit die Synthese von Ga(SiMe3)3 gelungen ist. Das zunächst erhaltene Tetrahydrofuran-Addukt (1) läßt sich durch Sublimation im Hochvakuum vom Solvens befreien. Ga(SiMe3)3 ist dem Indium-Derivat ähnlicher als dem (assoziierenden) Aluminium-Derivat.

    18. Stabilisierung von Diboran(4)-Derivaten durch tert-Butylgruppen: Das erste Tetraalkyldiboran(4) (pages 63–64)

      Werner Biffar, Prof. Dr. Heinrich Nöth and Hans Pommerening

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920125

      Borverbindungen vom Typ (Alkyl)2B[BOND]B(Alkyl)2, seit über 40 Jahren gesucht, wurden von zwei Arbeitskreisen unabhängig voneinander, praktisch gleichzeitig und auf gleichem Weg synthetisiert. Durch schrittweisen Austausch der Methoxygruppen von (1) gegen Alkylgruppen entstanden die Tetraalkyldiborane (4), (5) (R = Me) und (6) (R [DOUBLE BOND] tBuCH2). Tetra-tert-butyldiboran konnte nicht dargestellt werden, wohl aber das Silylboran (7), R [DOUBLE BOND] SiMe3.

    19. Beständige Tetraalkyldiborane(4) (pages 64–65)

      Kaspar Schlüter and Prof. Dr. Armin Berndt

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920126

      Borverbindungen vom Typ (Alkyl)2B[BOND]B(Alkyl)2, seit über 40 Jahren gesucht, wurden von zwei Arbeitskreisen unabhängig voneinander, praktisch gleichzeitig und auf gleichem Weg synthetisiert. Durch schrittweisen Austausch der Methoxygruppen von (1) gegen Alkylgruppen entstanden die Tetraalkyldiborane (4), (5) (R = Me) und (6) (R [DOUBLE BOND] tBuCH2). Tetra-tert-butyldiboran konnte nicht dargestellt werden, wohl aber das Silylboran (7), R [DOUBLE BOND] SiMe3.

    20. Tetrakis(trimethylsilyl)borat und andere Trimethylsilylborate (pages 65–66)

      Werner Biffar and Prof. Dr. Heinrich Nöth

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920127

      Die Bildung von Silylboraten scheint die Regel, diejenige von Silylboranen die (sterisch bedingte) Ausnahme zu sein: Bei Versuchen, B(SiMe3)3 aus LiSiMe3 und B(OMe)3 in Hexan zu synthetisieren, wurde Tetrakis(trimethylsilyl)borat erhalten. LiSiMe3 bildet demnach in Hexan das stark nucleophile Anion SiMemath image Li[B(tBu)4] ist nicht bekannt.

    21. Der erste optisch aktive Cluster: Enantiomerentrennung und absolute Konfiguration von SFeCoMoCp(CO)8 (page 66)

      Felix Richter and Prof. Dr. Heinrich Vahrenkamp

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920128

      Inhärent optisch aktive Cluster waren bisher nicht bekannt. Nun gelang es, den chiralen Cluster (1) über Diastereomere mit dem Phosphan (R)-PMePrPh in die Enantiomere (1a) und (1b) zu zerlegen. Die leichte Zugänglichkeit der drei Metallatome in den thermisch und konfigurativ stabilen enantiomeren Clustern läßt optische Induktion z. B. bei Katalysen erhoffen.

    22. Synthese und Reaktionen von Diorganophosphinit-Komplexen des Golds (pages 66–67)

      Prof. Dr. Hubert Schmidbaur and Aref A. M. Aly

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920129

      Die Donoreigenschaften des Phosphoratoms sind in Phosphinit-Ionen [R2PO] nur wenig schlechter als in Phosphanen R3P; das Sauerstoffatom kann zusätzlich koordinativ beansprucht werden. Neue Beispiele sind das gegen Luft, Feuchtigkeit und Erhitzen bis über 350°C stabile Phosphangold(I)-phosphinit (1) sowie die salzartigen Verbindungen (2), R = Me, Ph

      .

    23. Aktivierung und Schwefelatomtransfer-Reaktion von clustergebundenen Smath image-Brückenliganden: Synthese des neuen Clusters [MoIV3S4(CN)9]5− aus [MoIV3S(S2)6]2− durch Umsetzung mit CN (pages 69–70)

      Prof. Dr. Achim Müller and Uta Reinsch

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920130

      Aktivierte Liganden von Clustern sind für die bioanorganische Chemie oder für katalytische Reaktionen von aktuellem Interesse. Der unten skizzierte Reaktionstyp konnte am Beispiel der Titelverbindungen erstmals verifiziert werden. Das so erhaltene hochsymmetrische Cluster-Anion (1) wurde durch Röntgen-Strukturanalyse charakterisiert.

    24. Nucleophile Eliminierungs-Cycloaddition an α,ω-Alkandiyl-bis(triflate), eine neue Methode zur Synthese von Metallacyclen mit reaktiver MC-σ-Bindung (pages 70–71)

      Prof. Dr. Ekkehard Lindner and Hans-Jürgen Eberle

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920131

      Stabile Heterocyclen (1) mit Mn[BOND]C-σ-Bindung - für katalytische Reaktionen von Bedeutung - wurden durch Umsetzung von manganhaltigen Dianionen und Alkylenbis(triflaten) (Z = OSO2CF3) synthetisiert. Bei (1), X = CH2CH2, gelang erstmals die CO-Einschiebung in die M[BOND]C-Bindung eines Metallacycloalkans.

    25. Lithiumnitridhalogenide - neue Festkörperelektrolyte mit hoher Li+-Ionenleitfähigkeit (pages 72–73)

      Peter Hartwig, Dr. Werner Weppner, Dr. Winfried Wichelhaus and Prof. Dr. Albrecht Rabenau

      Article first published online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920132

      Feste Ionenleiter sind eine Fundgrube moderner Technik. Von den jetzt gründlich untersuchten Lithiumnitridhalogeniden läßt sich das thermodynamisch stabile Li1.8N0.4Cl0.6 als dünne niederohmige Schichten anwenden, z. B. in gedruckten Schaltungen. Daß der elektrolytische Stromfluß durch Li+-Ionen bewirkt wird, wurde durch Überführungsexperimente sowie EMK-Messungen sichergestellt.

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    1. Neuerscheinungen (page 74)

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920135

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