Angewandte Chemie

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Juni 1980

Volume 92, Issue 6

Pages cpi–fmi, i–vI, 417–502

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Aufsätze
    8. Neue Bücher
    9. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920601

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Aufsätze
    8. Neue Bücher
    9. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920602

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Aufsätze
    8. Neue Bücher
    9. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–vI)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920603

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Aufsätze
    8. Neue Bücher
    9. Neuerscheinungen
    1. Zur Kenntnis der Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindung (pages 417–429)

      Prof. Dr. Christoph Rüchardt and Dr. Hans-Dieter Beckhaus

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920604

      Der Einfluß der Substituenten auf die Stärke von C[BOND]C-Bindungen wurde durch Thermolyse hochverzweigter Alkane sowie deren Cyan- und Phenyl-Derivaten untersucht. Bei jeder dieser Verbindungsklassen besteht ein linearer Zusammenhang zwischen der freien Aktivierungsenthalpie der Homolyse und der Spannungsenthalpie im Grundzustand. Somit ist es gelungen, sterische und elektronische Effekte bei der Spaltung der C[BOND]C-Bindung quantitativ zu trennen. Daraus ergeben sich auch qualitativ neuartige Information.

    2. Die Rolle von Pyridoxalphosphat bei der Katalyse der Glykogen-Phosphorylasen (pages 429–444)

      Prof. Dr. Ernst J. M. Helmreich and Dr. Helmut W. Klein

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920605

      Als unentbehrlicher Cofaktor ist Pyridoxal phosphat(1), ein Vitamin-B6-Derivat, in allen Glykogen-Phosphorylasen gebunden. Reduktionsexperimente lehren, daß diese Enzyme auf andere Weise wirken als „klassische” (1)-abhängige Phosphorylasen. Greift etwa die Phosphatgruppe als Dianion in den katalytischen Prozeß ein? Dieses Dianion hat sich in den katalytisch aktiven Formen der Glykogen-Phosphorylasen durch 31P-NMR-Spektroskopie nachweisen lassen.

    3. Die kinetische und mechanistische Auswertung von NMR-Spektren. Neue analytische Methoden (18) (pages 445–463)

      Prof. Dr. Gerhard Binsch and Prof. Dr. Horst Kessler

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920606

      Die dynamische NMR-Spektroskopie (DNMR-Spektroskopie) dient dem Experimentalchemiker schon seit langem als bequemes Diagnostikum zum qualitativen Nachweis molekularer Geschwindigkeitsphänomene. Sie ist auch zur quantitativen Bestimmung von Aktivierungsenthalpien und -entropien geeignet. In vielen Fällen können durch DNMR-Spektroskopie darüber hinaus detaillierte, auf anderem Wege unzugängliche mechanistische Informationen zum Reaktionsgeschehen gewonnen werden.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
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    7. Aufsätze
    8. Neue Bücher
    9. Neuerscheinungen
    1. Indolfarbstoffe aus Fruchtkörpern des Schleimpilzes Arcyria denudata (pages 463–464)

      Prof. Dr. Wolfgang Steglich, Bert Steffan, Lothar Kopanski and Dr. Gert Eckhardt

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920607

      Ein Oxepinderivat als Inhaltsstoff eines Schleimpilzes ist ein völlig überraschender Befund. Neben dem roten Farbstoff (1) wurden vier gelbe oder rote hydroxylierte Farbstoffe gefunden, denen aber das Oxepin-O-Atom fehlt.

  6. Aufsätze

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    9. Neuerscheinungen
    1. Eintopfsynthese für substituierte Semibullvalene (pages 464–465)

      Dörte Paske, Richard Ringshandl, Ingeborg Sellner, Heinz Sicher and Prof. Dr. Jürgen Sauer

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920608

      Ein sehr einfacher, noch ausbaufähiger Weg zu substituierten Semibullvalenen(2) ist die Eintopfsynthese aus Tetrazinen und dem Cyclopropenderivat (1) (R = CO2Me, Ph, Me).

    2. Zusammenhang zwischen Orbitalcharakter und Reaktionsprodukt bei der Umsetzung von Benzvalen und Homobenzvalen mit Thiophenol (pages 465–466)

      Prof. Dr. Manfred Christl, Reinhard Lang, Rainer Herbert and Gertrud Freitag

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920609

      Um die Reaktivität von Bicyclobutansystem und C[DOUBLE BOND]C-Doppelbindung gegenüber Thiolen zu vergleichen, wurden sowohl Benzvalen (1) als auch Homobenzvalen (2) mit Thiophenol umgesetzt. (1) wird an der Doppelbindung, (2) aber am bicyclischen System angegriffen - d. h. an den Stellen, an denen das HOMO lokalisiert ist.

    3. Oxidationsreaktionen am Benzvalen: Ozonolyse, cis-Hydroxylierung, Epoxidation und Singulettsauerstoff-Addition (pages 466–468)

      Hartmut Leininger and Prof. Dr. Manfred Christl

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920610

      Fortschritte bei der Syntheseendo,endo-disubstituierter Bicyclo[1.1.0]butane wie(2) brachte die Umsetzung von Benzvalen (1) mit klassischen Oxidationsmitteln. (1) ist auch als Edukt für andere Kleinring-Polycyclen mit Bicyclobutan-Teilstruktur geeignet.

    4. 2-Aza-barrelenon und 3-Methoxy-2-aza-barrelen (pages 468–469)

      Prof. Dr. Rudolf Gompper and Axel Schmidt

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920611

      Als Objekt für das Studium homoallylischer Wechselwirkungen und als potentielles Edukt für die Synthese von 2-Aza-barrelen interessiert das erstmals erhaltene 2-Aza-barrelenon (1). Seine Methylierung führt zu (2), dessen geringere Stabilität einen antiaromatischen Effekt widerspiegeln könnte.

    5. Thermische Decarboxylierung von β-Lactonen: Sterische Mesomeriehinderung als Hinweis auf eine zwitterionische Zwischenstufe (pages 469–470)

      Dr. Johann Mulzer, Matthias Zippel and Gisela Brüntrup

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920612

      Zur stereospezifischen Synthese von Olefinen wird häufig die Decarboxylierung von β-Lactonen herangezogen. Wie jetzt kinetische Untersuchungen an cis-trans-isomeren β-Lactonen zeigten, wird dabei eine Zwischenstufe Z durchlaufen; Z kann als Hetero-tetramethylen angesehen werden.

    6. 2-Thietanimine aus α-deprotonierten β-Lactonen und Phenylisothiocyanat -- eine neue Vierring-Vierring-Umcyclisierung (pages 470–471)

      Dr. Johann Mulzer and Thomas Kerkmann

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920613

      Die seltene Stoffklasse der Thietanimine(4) hat Zuwachs bekommen. Schlüsselschritt der neuen, erweiterungsfähigen Synthese ist die Umcyclisierung (2) [RIGHTWARDS ARROW] (3).

    7. Bromierungen mit N-Bromsuccinimid: Solvens und Selektivität (pages 471–472)

      Dr. Werner Offermann and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920614

      Korrelationen der Selektivität k einer Reaktion mit dem Brechungsindex n des verwendeten Lösungsmittels sind ein Novum in der organisch-physikalischen Chemie. Eine solche Beziehung wurde bei der Bromierung von drei Toluol-Derivaten mit NBS in zehn Solventien gefunden; CCl4 als elftes verhält sich abweichend.

    8. Quantitative Trennung der Enantiomerenpaare des Pheromons 2-Ethyl-1,6-dioxaspiro[4,4]nonan durch Komplexierungschromatographie an einem optisch aktiven Metallkomplex (pages 473–474)

      Bernhard Koppenhoefer, Klaus Hintzer, Roland Weber and Prof. Dr. Volker Schurig

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920615

      Mit einer neuen chiralen Trennphase konnte durch Komplexierungs-Gaschromatographie das synthetische Aggregationspheromon des „Kupferstechers” an einem Nickel(II)-bis((R)-pulegonat)-Komplex direkt in die vier Konfigurationsisomere zerlegt werden (siehe rechts, R[DOUBLE BOND]C2H5).

    9. Euglenapterin -- ein neues, ungewöhnliches natürliches Pteridin-Derivat aus Euglena gracilis (pages 474–475)

      Manfred Böhme, Prof. Dr. Wolfgang Pfleiderer, Prof. Dr. Erich F. Elstner and Dr. Wilhelm J. Richter

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920616

      Als erstes Beispiel eines natürlichen Pterins mit 2-(Dimethylamino)-Gruppe wurde Euglenapterin (1), R[DOUBLE BOND]H, erkannt. Auch die Begleitstoffe, das 3′-Phosphat (1), R [DOUBLE BOND] PO3H2, und das 2′,3′-Cyclophosphat, haben dieses Strukturmerkmal.

    10. (1,2,5,6-η-1,5-Cyclooctadien)- (1,2,7-η-7-methylbenzyl)(7,8-η-styrol)rhodium(I) -- antarafaciale Fluktuation des Benzylliganden und temperaturabhängige Koordination des Styrols (pages 475–476)

      Dr. Hans-Otto Stühler

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920617

      Ein fluktuierender η3-Benzylligand wie im neuen Rhodium(I)-Komplex (1) ist immer noch eine Rarität. Seine NMR-spektroskopisch oberhalb −40°C nachgewiesene antarafaciale Fluktuation ist die erste ihrer Art; sie kann nur über eine Form mit Rh[BOND]CBenzyl-σ-Bindung führen. Bei −100°C existiert nur noch die „σ-Form”.

    11. Katalytische Graphit-Intercalation mit Alkalimetallen in Lösung (pages 476–477)

      Prof. Dr. Hans-Friedrich Klein, Joachim Groß and Doz. Dr. Jürgen O. Besenhard

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920618

      Ein neuer Weg zu Graphit-Einschiebungsverbindungen der Alkalimetalle macht von der reversiblen Reduktion von Cobalt(0)-Katalysatoren Gebrauch. So können z. B. KC8, RbC8 und CsC8 in Gegenwart von Co(C2H4)(PMe3)3 aus Alkalimetallen und Flockengraphit in Pentan bei 25°C synthetisiert werden.

    12. Nichtstöchiometrische Alkalimetalltitansulfide mit Kanalstruktur (pages 477–478)

      Prof. Dr. Robert Schöllhorn, Wolfgang Schramm and Priv.-Doz. Dr. Dieter Fenske

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920619

      Als Elektronen/Ionen-Leiter und damit im Prinzip als geeignetes Elektrodenmaterial für Sekundärbatterien erwies sich K0.3Ti3S4. Die K+-Ionen („⊕”) im Gitter aus TiS6-Oktaedern (Kanalstruktur) sind schon bei 20°C hochbeweglich.

    13. N-Isocyanimino-triphenylphosphoran: Synthese, Metallkoordination und Reaktionen am Komplex (pages 478–479)

      Bernd Weinberger and Prof. Dr. Wolf Peter Fehlhammer

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920620

      Als Lagerform für N-Isocyanide, z. B. Isodiazomethan CNNH2, und als neuer Komplexligand eignet sich das überraschend stabile N-Isocyaniminophosphoran (1). Auf dem unten skizzierten Weg ist es leicht zugänglich.

    14. B8S16 -- ein „anorganisches Porphin” (pages 479–480)

      Prof. Dr. Bernt Krebs and Hans-Ulrich Hürter

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920621

      Das extrem hydrolyseempfindliche (BS2)8, aus einem B2S3/S8-Gemisch im Vakuum erschmolzen (300/100°C), wurde durch Röntgen-Strukturanalyse als planares Porphin-Analogon erkannt. Ein zweiter Syntheseweg geht von vorgebildeten Fünfringen aus.

    15. Zintl-Phasen mit komplexen Anionen: Sr3Si2As4 und Sr3Ge2As4 (pages 480–481)

      Dr. Brigitte Eisenmann and Prof. Dr. Herbert Schäfer

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920622

      Als Übergangsformen zwischen Salzen mit komplexen Anionen und ternären intermetallischen Verbindungen lassen sich Sr3SiAs4 und Sr3Ge2As4 ansehen, die jetzt erstmals synthetisiert wurden. Beide Verbindungen enthalten verschieden verknüpfte eindimensional-unendliche Anionen mit As3Si---SiAs3- bzw. As3Ge--GeAs3-Baugruppen.

    16. Bortrifluorid: Kristallstruktur einer metastabilen Phase (page 481)

      Prof. Dr. Dietrich Mootz and Michael Steffen

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920623

      Das „einfache” Molekül BF3 überrascht durch seine Kristallstruktur, die sich von der der anderen Bortrihalogenide grundsätzlich unterscheidet. Ein Stereobild zeigt die Packung der Moleküle im Kristall.

    17. Hexakis(dimethylamino)cyclohexaboran, eine Bor(I)-Verbindung ohne Elektronenmangel (pages 481–482)

      Prof. Dr. Heinrich Nöth and Dr. Hans Pommerening

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920624

      Einen B6-Ring in Sesselkonformation enthält die Titelverbindung (1), die aus Destillationsrückständen bei der Enthalogenierung von [(CH3)2N]2BCl kristallisiert. (1) ist der erste Homocyclus des Bors und zugleich die erste Bor(I)-Verbindung ohne Elektronenmangel.

    18. Ozonolyse von 1,2-Dichloracenaphthylen (page 483)

      Dr. Helmut Seltzer, Dr. Siegmar Gäb and Prof. Dr. Friedhelm Korte

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920625

      Das erste Primärozonid, das aufgrund seiner außergewöhnlichen Stabilität isoliert werden konnte, wurde aus 1,2-Dichloracenaphthylen erzeugt und als (1) charakterisiert. Neben- und zugleich Umlagerungsprodukt von (1) ist das Normalozonid (2).

    19. Sequenzanalyse der Ergochrom-Biosynthese durch Konkurrenz-Inkorporation (pages 483–484)

      Prof. Dr. Burchard Franck, Dr. Gerhard Bringmann and Dr. Georg Flohr

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920626

      Der Nachweis alternativer Zwischenstufen bei Naturstoff-Biosynthesen ist durch Konkurrenz-Inkorporation möglich. Auf diese Weise wurde u. a. gezeigt, daß bei der Ergochrom-Biosynthese die OH-Gruppe an C-4 erst nach der oxidativen Ringöffnung von (1) eingeführt wird.

    20. Citreoviridine aus Aspergillus terreus (pages 484–486)

      Prof. Dr. Burchard Franck and Dr. Henning-Peter Gehrken

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920627

      Citreoviridin A (1a), eines der gefährlichsten Mycotoxine, ist in extrem hoher Konzentration im Schimmelpilz Aspergillus terreus gefunden und auf Getreidearten sowie zuckerhaltigen Nahrungsmitteln meistverbreiteten Organismen, wird auch biotechnologisch genutzt. Neben (1a) kommen ähnliche Metabolite vor.

    21. Ein neuer Weg zu Brefeldin A (pages 486–487)

      Yetkin Köksal, Peter Raddatz and Prof. Dr. Ekkehard Winterfeldt

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920628

      Eine Totalsynthese des Makrolid-Antibioticums Brefeldin A(2) gelang ausgehend vom Cyclopentenylacetat (1). Sukzessive Michael-Addition an (1) ermöglichte den Aufbau des trans-disubstituierten Cyclopentanonsystems.

    22. Extreme 13C-NMR-Daten als Information über Organometallradikale (pages 487–488)

      Prof. Dr. Frank H. Köhler, Karl-Heinz Doll and Dr. Wolfram Prößdorf

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920629

      Die Leistungsfähigkeit der 13C-NMR-Spektroskopie bei der Untersuchung von Organometallradikalen wurde an substituierten Nickelocenen demonstriert. Die Verschiebungen und Halbwertsbreiten sowie deren Varianz ermöglichen u. a. die Strukturaufklärung von Radikalen, bei denen ESR versagt, und geben Hinweise z. B. auf die Zahl ungepaarter Elektronen und ihren Einbau in verschiedene Orbitale sowie schließlich sogar auf Isotopeneffekte.

    23. Experimenteller und theoretischer Nachweis der entarteten Isomerisierung via Kohlenstoff-Platzwechsel beim Cyclopentylkation in der Gasphase (pages 488–490)

      Wilfried Franke, Prof. Dr. Helmut Schwarz, cand. chem. Helga Thies, Prof. Dr. Jayaraman Chandrasekhar, Prof. Dr. Paul Von Ragué Schleyer, Prof. Dr. Warren J. Hehre, Prof. Dr. Martin Saunders and Gary Walker

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920630

      Durch das nicht-klassische, pyramidale Kation (4) lassen sich sämtliche Befunde beim Zerfall des Cyclopentylkations (1) im Massenspektrometer erklären. Aus (2a), (2b), (3a) oder (3b) (˙ = 13C) erzeugtes (1) ergibt dabei 13C2H4, 13C12CH4 + 12C2H4immer im Verhältnis 10: 60: 30, d. h. vor der Ethylenabspaltung aus (1) müssen alle C-Atome statistisch gleichwertig geworden sein. Nach MINDO/3-Rechnungen führt der Zerfall über die Kationen (4) und (5).

    24. Flüssigkeits-Chromatographie von Enantiomeren: Bestimmung der Enantiomeren: Bestimmung der Enantiomerenreinheit trotz intensiver Peak-Überlappung (pages 490–491)

      Prof. Dr. Albrecht Mannschreck, Dr. Mladen Mintas, Dr. Georg Becher and Georgine Stühler

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920631

      Eine neue Möglichkeit zur Bestimmung der EnantiomerenreinheitP basiert auf der bekannten Flüssigkeits-Chromatographie an chiralen Phasen, z. B. Triacetylcellulose. Störende Peak-Überlappung oder -Verschmelzung wird dadurch überwunden, daß gleichzeitig die Extinktion A und der Drehwinkel α in Abhängigkeit vom eluierten Volumen (v) gemessen werden. C+ wird graphisch ermittelt.

    25. Differenzierung chiraler Pheromon-Analoga durch Chemorezeptoren (pages 492–493)

      Prof. Dr. Hans Jürgen Bestmann, Hans Ludwig Hirsch, Hans Platz, Marlies Rheinwald and Dr. Otto Vostrowsky

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920632

      Insekten können Bild und Spiegelbild bei chiralen Analoga ihrer (achiralen) Pheromone unterscheiden; so verhielt sich die Wirkung von (natürlichem) (1) : (R)-(2) : (R,S)-(2) : (S)-(2) wie 100: 10: 1 :0.1 (Elektroantennogrammtest). Diese Befunde stützen die Vorstellung, daß das Pheromonmolekül in einer definierten Konformation in den Rezeptorbereich eingelagert wird.

    26. Einlagerungskomplexe von Metallocenen in Eisenoxidchlorid (pages 493–494)

      Dr. Hartwig Schäfer-Stahl and Raimund Abele

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920633

      Mit „freien” Elektronen im Einlagerungskomplex (1) aus FeOCl und Ferrocen läßt sich die Beobachtung erklären, daß der high-spin-Fe3+-Zustand des FeOCl-Wirtgitters beim Einbau des Gastmoleküls erhalten bleibt (Mößbauer-Spektrum), die Mößbauer-Absorptionen von Ferrocen aber vollständig verschwinden. Auch die Leitfähigkeit des Kristalls spricht für die Formulierung (1).

    27. Katalyse der Hydroformylierung durch Co4(CO)8-x2-CO)2(PPh3)x4-PPh)2, x = 0 oder 2; Cluster als Katalysatoren (pages 494–496)

      Prof. Dr. Charles U. Pittman Jr., Gary M. Wilemon, W. Dean Wilson and Dr. Robert C. Ryan

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920634

      Daß Cluster, z. B. (1), und nicht deren einkernige Fragmente als Katalysatoren wirken, wurde jetzt bei der Hydroformylierung von 1- und 2-Penten nachgewiesen. Der Einfluß zugesetzter Phosphane auf Reaktionsgeschwindigkeit und Verhältnis von normalen zu verzweigten Produkten schließt den Zerfall von (1) aus.

    28. Das (Ph4C4GeMe)Fe(CO)3-Kation: Synthese, Struktur und Bindungsverhältnisse (pages 496–497)

      Prof. Dr. Peter Jutzi, Dr. Alfons Karl and Doz. Dr. Peter Hofmann

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920635

      Nur formale Analogie existiert zwischen [(η5-C5H5)Fe(CO)3]+ und [(C4GeR5)Fe(CO)3]+, wie die Synthese der Titelverbindung zeigte: Der Einbau des Heteroatoms führt zu erheblichen Strukturänderungen. MO-Rechnungen bestätigen dies.

    29. Magnesium-, Lithium- und Kalium-Verbindungen vom Allyl-Typ: σ- oder π-Strukturen? (pages 497–499)

      Prof. Dr. Manfred Schlosser and Chem. techn. Manfred Stähle

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920636

      σ-Bindungen in Allyl-MgBr- - ungleichseitige bzw. gleichseitige π-Bindungen in Allyl-Li- bzw. Allyl-K-Verbindungen -- das sind stark vereinfacht die in Lösung mit der Isotopen-Störtechnik erhaltenen NMR-Befunde.

    30. Der erste „kleine Ring” bei Fluorometallaten: Ba6F4[(F4AIF2/2)4] = „Ba3AI2F12 (pages 499–500)

      Dr. Rainer Domesle and Prof. Dr. Rudolf Hoppe

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920637

      Ein neuer anorganischer „Ring” - die tetramere Baueinheit [(F4/1AlF2/2)4] - ist in Ba3Al2F12 nachgewiesen worden. Mehrkernige oder ringförmige Fluorometallate waren bisher nicht bekannt.

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    1. Neuerscheinungen (page 502)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920641

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