Angewandte Chemie

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Juli 1980

Volume 92, Issue 7

Pages cpi–VI, 503–582

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920701

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920702

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages I–VI)

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920703

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Das Prinzip der minimalen chemischen Distanz (PMCD) (pages 503–513)

      Dr. Clemens Jochum, Dr. Johann Gasteiger and Prof. Dr. Ivar Ugi

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920704

      Syntheseplanung, Strukturanalyse, Ermittlung von Reaktionsmechanismen – das sind nur drei der aktuellen Gebiete, auf denen das PMCD mit teilweise verblüffendem Erfolg angewendet werden kann. Mit diesem Prinzip, das auf einer algebraischen Theorie der konstitutionellen Chemie beruht, lassen sich viele Fragen als Optimierungsprobleme formulieren und mit Computern in der Regel in weniger als einer Sekunde lösen.

    2. Alkalimetall-Übergangsmetall-π-Komplexe (pages 513–531)

      Priv.-Doz. Dr. Klaus Jonas and Priv.-Doz. Dr. Carl Krüger

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920705

      Verbindungen aus Alkalimetallen, Übergangsmetallen, Olefinen oder N2 (side-on!) und sonst (fast) nichts sind an sich schon erstaunlich genug; darüber hinaus zeichnen sich manche dieser neuartigen Komplexe durch bemerkenswerte Eigenschaften aus. Kristallstrukturanalysen sollen helfen, den Bindungsverhältnissen in dieser Stoffklasse auf die Spur zu kommen. (Beispiel: [Li(TMEDA)]2Ni(CDT).)

    3. Die hochauflösende Transmissionselektronenmikroskopie – eine noch junge Untersuchungsmethode der Festkörperchemie (pages 531–546)

      Prof. Dr. Reginald Gruehn and Dr. Wilhelm Mertin

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920706

      Bei der Direktabbildung von Kristallstrukturen im Elektronenmikroskop („lattice imaging”) wird beinahe atomare Auflösung erreicht. Mit dieser Methode lassen sich sehr kleine Defekte, Fehler in der Abfolge von Baugruppen und Atomschichten und sogar Baufehler nachweisen, die kleiner als eine Elementarzelle sind. Das Strukturprinzip kleinster geordneter Bereiche kann auch dann noch bestimmt werden, wenn die Röntgen-Strukturanalyse versagt.

  5. Zuschriften

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Ein Polymer aus Phlorrhizin als Affinitätsgel für zuckerbindende Proteine (pages 547–548)

      Dr. Jiann-Trzuo Lin and Prof. Dr. Rolf Kinne

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920707

      Die Affinitätschromatographie zuckerbindender Proteine gelingt an einem Gel aus dem natürlichen β-Glykosid (1), bei dem der Aglykonteil vernetzt wird und der Zuckerteil intakt bleibt.

    2. Stoßinduzierte Fragmentierungen von Alkylidenammonium-Ionen (pages 548–550)

      Dr. Hans J. Veith

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920708

      Die massenspektrometrische Analyse von Alkylidenammonium-Ionen wie (1) und (2) war bisher nicht möglich. Durch Kombination von Felddesorption (FD) und Stoßaktivierung (CA) gelingt die Erzeugung intakter Ionen aus den Salzen und die Fragmentierung dieser Ionen.

    3. Elektrochemische Oxidation von Dicarben-Komplexen des Typs (Carben)2MoL(CO)3: Gegenseitige Umwandlung dreier Isomere über elektrochemische Redox-Prozesse (pages 550–551)

      Prof. Dr. Reuben D. Rieke, Hiroyuki Kojima and Dr. Karl Öfele

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920709

      Ungewöhnliche Isomerisierungen wurden bei den neuen Dicarbenmetall-Komplexen (1) beobachtet: Die drei Isomere wandeln sich über elektrochemische Redox-Prozesse ineinander um (L[DOUBLE BOND]Cyclohexylisocyanid, PEt3, PPh3).

    4. L-Gulose oder D-gluco-Hexodialdose aus D-Glucurono-6,3-lacton durch gelenkte Reduktionen (pages 552–553)

      Dr. Wilhelm V. Dahlhoff, Peter Idelmann and Prof. Dr. Roland Köster

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920710

      Neue Reduktionsreaktionen mit Boranen in der Zuckerchemie haben es erstmals ermöglicht, wasserfreie, feste L-Gulose (1) zu gewinnen (mit Et2BH). Aus dem gleichen Edukt kann wasserfreie, feste D-gluco-Hexodialdose (2) hergestellt werden (mit 1. (EtBO)3 und 2. Et2BH).

    5. Reine D-Gulose aus D-Gulono-1,4-lacton (page 553)

      Prof. Dr. Roland Köster, Peter Idelmann and Dr. Wilhelm V. Dahlhoff

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920711

      Durch Zusammenwirken von Borandiyl-Schutzgruppen und reduzierenden Boranen ist es gelungen, erstmals reine, feste, wasserfreie D-Gulose (1) herzustellen. Die dreistufige Reaktion verläuft quantitativ.

    6. Einfache, neue Herstellungsmethode für 2-Desoxy-aldehydo-hexosen (pages 553–555)

      Dr. Wilhelm V. Dahlhoff and Prof. Dr. Roland Köster

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920712

      Offenkettige 2-Desoxyhexosen mit den difunktionellen Ethylborandiyl-Schutzgruppen sind in einem Schritt aus den entsprechenden (cyclischen) ungeschützten 2-Desoxyhexosen zugänglich. (1a) steht mit ≲20% des 3,4:5,6-Isomers im Gleichgewicht; neben (2a) bilden sich ca. 15% 3,5:4,6-Isomer. (Der dicke Punkt symbolisiert die

      BEt-Gruppe.)

    7. Acylierte Ketenimine und Allene aus Oxazol-5(4H)-onen und Furan-2(3H)-onen (pages 555–556)

      Hans-Michael Berstermann, Dr. Raymond Harder, Hans-Wilhelm Winter and Prof. Dr. Curt Wentrup

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920713

      Für Überraschungen bei der Blitzpyrolyse sorgen die Lactone (1) und ähnliche Heterocyclen mit „CO2-Teilstruktur”: Unter Eliminierung von CO bilden sie (ungesättigte) Ketone (2).

    8. Cyclische Carbodiimide bei Umlagerungen von Nitrenen (pages 556–557)

      Prof. Dr. Curt Wentrup, Dr. CéLestin Thétaz, Enrico Tagliaferri, Prof. Dr. Hans Jörg Lindner, Brigitte Kitschke, Hans-Wilhelm Winter and Dr. Hans Peter Reisenauer

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920714

      Schlüssige Beweise für das erste siebengliedrige cyclische Carbodiimid(2) ergaben sich bei der Umlagerung der Nitrene (1) und (3) in der Gasphase, in Lösung und in einer Argon-Matrix. Bei 10 K ist (2) beständig und IR-spektroskopisch nachweisbar.

    9. Ringgespannte Carbodiphosphorane (pages 557–558)

      Prof. Dr. Hubert Schmidbaur, Thomas Costa, Beatrix Milewski-Mahrla and Dr. Ulrich Schubert

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920715

      Die ersten Ringe mit dem Strukturelement P[DOUBLE BOND]C[DOUBLE BOND]P sind durch Umsetzung von Ph2PCH2PPh2 mit Br(CH2)nBr (n=2, 3, 4) erhalten worden. Den chemischen Eigenschaften sowie den Bindungslängen und -winkeln im Carbodiphosphoran mit n=2 wird die folgende Formelschreibweise am besten gerecht:

    10. Eine neue, protonengeordnete, zweidimensionale Vernetzung von Wassermolekülen im Pyridin-Trihydrat (page 559)

      Prof. Dr. Dietrich Mootz and Hans-Georg Wussow

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920716

      Die feste Pyridin-Wasser-Additionsverbindung, bisher als Dihydrat angesehen, wurde durch eine neue Untersuchung des Schmelzdiagramms Pyridin-Wasser und eine vollständige Röntgen-Strukturanalyse als Trihydrat erkannt. Typisch ist die zweidimensionale Vernetzung der Wassermoleküle zu anellierten Ringen; daran unbeteiligte Protonen bilden H-Brücken zum Pyridin.

    11. Entstehen bei der Reaktion von Methylketonen mit Thionylchlorid α-Oxo-thiocarbonsäurechloride? (pages 559–561)

      Dr. Gunadi Adiwidjaja, Horst Günther and Prof. Dr. Jürgen Voß

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920717

      Das einfachste fluorierte Schwefel(VI)-imid wurde ausgehend von Cl2N[BOND]SF5 synthetisiert. Das Molekül (1) ist starr, die [DOUBLE BOND]N[BOND]F-Gruppe ist äquatorial angeordnet; zum Vergleich: CH3[BOND]N=SF4 und O=SF4 sind beweglich, CH2=SF4 ist ebenfalls starr.

    12. Eine neue Variante der Amphoterie von Zinn(II)-hydroxid: Sn(OH)2 als Stannio-Komplexligand (pages 561–562)

      Priv.-Doz. Dr. Wolf-Walther du Mont and Brigitte Neudert

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920718

      Ein origineller Typ der Fixierung eines Übergangsmetalls auf einem amphoteren anorganischen Polymer ist in den Komplexen (2) verwirklicht. Komplexe mit koordinativen Sn[BOND]M-Bindungen waren bisher nicht bekannt. Sn(OH)2 ist auch in (2) hochassoziiert (M=Cr, W; R=Ph, Me).

    13. Bis(di-tert-butylphosphino)tellur(II): ein umgepoltes Phosphinigsäureanhydrid-Derivat (pages 562–563)

      Priv.-Doz. Dr. Wolf-Walther du Mont

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920719

      Die Titelverbindung (1) – durch die unten skizzierte Reaktion sowie unabhängig aus Na2Te und tBu2PCl erhalten – zeichnet sich durch bemerkenswerte Bildungstendenz aus. (1) ist die erste Tellurverbindung, die nur R2P-Substituenten enthält. Ihre Reaktionen animieren zum Nachdenken über die Bindungsverhältnisse in (1) und anderen P[BOND]Te-Verbindungen.

      2tBu2P[BOND]Te[BOND]SiMe3 [RIGHTWARDS ARROW] (Me3Si)2Te + tBu2P[BOND]Te[BOND]PtBu2(1)

    14. P4(N-i-C3H7)6, ein P4X6-Molekül ohne und mit Adamantanstruktur (pages 563–564)

      Prof. Dr. Otto J. Scherer, Kurt Andres, Priv.-Doz. Dr. Carl Krüger, Dr. Yi-Hung Tsay and Dr. Gotthelf Wolmershäuser

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920720

      Das erste P4X6-Molekül mit Cryptandstruktur, die Titelverbindung (1), entsteht bei der Thermolyse eines Me3Si[BOND]NR- und Cl-substituierten (P[BOND]NR)2-Ringes. Bei langem Erhitzen nimmt (1) wie alle anderen P4X6-Moleküle die Adamantanstruktur an.

    15. Vesikeln mit einer einschichtigen und redoxaktiven Membran (pages 564–565)

      Ehrenfried Baumgartner and Prof. Dr. Jürgen-Hinrich Fuhrhop

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920721

      Eine Membran aus einer einzigen Schicht dichtgepackter Moleküle ist in den Vesikeln realisiert, die aus dem (1) entsprechenden Tetrakation erzeugt werden können. Reduktion mit Dithionit führt nur zu (1), da die Ionen die hydrophobe Membran nicht durchdringen können. Wahrscheinlich ist es aber möglich, Elektronen und Protonen in die Membran zu bringen und dadurch energieverbrauchende Prozesse anzutreiben.

    16. 1,4-Dihydro-1,4-bis(dicyanmethylen)triptycene; Synthese und intramolekulare Charge-Transfer-Wechselwirkung (pages 565–566)

      Prof. Dr. Kimiaki Yamamura, Prof. Dr. Tomoo Nakazawa and Prof. Dr. Ichiro Murata

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920722

      Intramolekulare CT-Wechselwirkung trotz keineswegs paralleler Donor- und Acceptor-Einheiten besteht in (1), Y=H, OCH3. Die Wechselwirkung in (1) ist sogar stärker als in (2), dessen Donor- und Acceptor-Einheiten parallel angeordnet sind.

    17. 1,4-Dihydro-1,4-ethano-benzotropylium-tetrafluoroborat; Synthese und intramolekulare Charge-Transfer-Wechselwirkung (pages 566–567)

      Prof. Dr. Tomoo Nakazawa, Yoshihide Niimoto, Keiji Kubo and Prof. Dr. Ichiro Murata

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920723

      Um die Bedingungen für intramolekulare CT-Wechselwirkung zwischen nichtparallelen Donor- und Acceptor-Einheiten zu erforschen, wurden die Tropyliumsalze (1) und (zum Vergleich) (2) synthetisiert. In einem angeregten Zustand zeigt (1) starke CT-Wechselwirkung; die Stabilisierung von (1) (und von (2)) gegenüber dem Tropylium-Ion im Grundzustand ist dagegen auf die Überbrückung zurückzuführen.

    18. Ligandeigenschafts-Steuerung im katalytischen System Nickel(0)/Butadien/P-Liganden: Dominanz „sterischer” Faktoren bei der Steuerung der Oligomerenverteilung (pages 567–569)

      Prof. Dr. Paul Heimbach, Joachim Kluth, Dr. Hartmut Schenkluhn and Dr. Bruno Weimann

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920724

      Der Einfluß von Liganden auf das Ergebnis einer metallkatalysierten Reaktion wurde am Beispiel der Bildung von Dimeren und Trimeren aus Butadien mit Ni°/PR3 untersucht. Eine multilineare Regressionsanalyse zeigte, daß die Oligomerenverteilung weitgehend von „sterischen” Faktoren der Liganden abhängt. Große und kleine Kegelöffnungswinkel begünstigen die Cyclotrimerisation, auch zunehmender Donorcharakter wirkt in diesem Sinn. (Su=Substrat=Butadien, m=0 oder 1.)

    19. Ligandeigenschafts-Steuerung im katalytischen System Nickel(0)/Butadien/P-Liganden: „Elektronische” Faktoren bei der Steuerung der Cyclodimerenverteilung (pages 569–570)

      Prof. Dr. Paul Heimbach, Joachim Kluth, Dr. Hartmut Schenkluhn and Dr. Bruno Weimann

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920725

      Die Cyclodimerenverteilung bei der Ni°/PR3-katalysierten Oligomerisation von Butadien hängt von „elektronischen” Faktoren der Liganden ab. Zusätzlich muß ein gegensinniger Effekt berücksichtigt werden, und zwar eine ligandinduzierte relative Aktivierung oder Hemmung des produktbildenden Reaktionsschritts. (VCH=Vinylcyclohexan, COD=1,5-Cyclooctadien, Su=Substrat=Butadien, m=0 oder 1.)

    20. Biscarbin-Cluster durch Alkinspaltung: Eine allgemeine Reaktion (pages 570–572)

      John R. Fritch and Prof. Dr. K. Peter C. Vollhardt

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920726

      Die Spaltung der [BOND]C[TRIPLE BOND]C-Bindung mit CpCo(CO)2 eröffnet den Zugang zu Biscarbin-Clustern wie (1) auf dem denkbar einfachsten Weg. Bis(trimethylsilyl)butadiin und -hexatriin bilden bei dieser Reaktion u. a. Komplexe mit zwei Cluster-Einheiten. Alle diese Komplexe sind möglicherweise als Modelle für H/D-Austauschreaktionen und die Hydroformylierung geeignet.

    21. Neue zweikernige Iridium(II)-Komplexe durch oxidative Addition von I2 an [Ir2(μ-StBu)2(CO)2L2] (pages 572–573)

      Prof. Dr. Jean-Jacques Bonnet, Dr. Philippe Kalck and Prof. Dr. René Poilblanc

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920727

      Die kleine Familie der Iridium(II)-Komplexe hat neue Mitglieder bekommen. Die unten skizzierte Reaktion führt bei (1), L=CO und L=PMe3 zu je zwei Isomeren, die sich nicht ineinander umwandeln. Das Produkt mit L=PMe2Ph wurde durch Röntgen-Strukturanalyse charakterisiert.

    22. Aldolkondensation mit hoher Stereoselektivität durch Verwendung eines enantioselektiven chiralen Enolats (pages 573–575)

      Prof. Dr. Satoru Masamune, Dr. Sk. Asrov Ali, Dr. David L. Snitman and David S. Garvey

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920728

      Die 3,4-Stereochemie von Aldoladdukten läßt sich mit dem neuen, chiralen, gut zugänglichen Enolat-Reagens (2) erstmals kontrollieren; d. h. aus dem chiralen Aldehyd (1) kann sowohl das 3,4-anti- als auch das 3,4-syn-Aldoladdukt (3) bzw. (4) als überwiegendes Produkt gewonnen werden: (2a) bildet (3a) und (4a) im Verhältnis 15:1, mit (2b) entstehen (3b) und (4b) im Verhältnis 1:10.

    23. cis-/trans-Tris-[2.1.1]-σ-homobenzole; Synthesen und Stereochemie der [σ2+σ2+σ2]-Cycloreversionen (pages 575–577)

      Prof. Dr. Horst Prinzbach, Hans-Peter Schal, Dr. Dieter Hunkler and Prof. Dr. Hans Fritz

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920729

      Die Ringöffnung der neuen cis-/trans-isomeren Ketone (1) und (3) führt bei 150 bzw. 300°C unter [σ2 + σ2 + σ2]-Cycloreversion zu den Cyclodecatrienonen (2) (100%) bzw. (4) (88%) + (2) (5%). Diese Reaktionen sind eindrucksvolle Beispiele für die Begünstigung kooperativer Prozesse in Tris-σ-homobenzolen.

    24. Basekatalysierte Umwandlung einer äquatorialen in eine axiale Methoxycarbonylgruppe aufgrund einer Substituenten-1,5-Fernwirkung (pages 577–578)

      Prof. Dr. Raphael Mechoulam, Dr. N. Lander, Dr. I. Tamir, Dr. Z. Ben-Zvi and Y. Kimmel

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920730

      Die ungewöhnliche Umwandlung einer äquatorialen CO2Me-Gruppe in eine axiale wird am Hexahydrocannabinolskelett beobachtet [(2a) [RIGHTWARDS ARROW] (1a), R=Ac]. Bei den Methylethern findet dagegen die erwartete Reaktion statt [(1a) [RIGHTWARDS ARROW] (2b)), R=Me]. Die Epimerisierung von (2a) in Gegenwart starker Basen wird auf das fünf C-Atome entfernte potentielle Phenolat-Ion zurückgeführt.

    25. Ph(Me3Si)C[DOUBLE BOND]P[BOND]Cl, das erste P-halogenfunktionalisierte Methylenphosphan (page 578)

      Prof. Dr. Rolf Appel and Axel Westerhaus

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920731

      Wertvolle Synthesebausteine - die acyclischen P-chlorierten PIII-Verbindungen(2) mit der Koordinationszahl 2 - sind aus den Dichlorphosphanen (1) mit Basen leicht zugänglich. Möglicherweise eröffnet (2), R=Ph, R′=SiMe3, einen Weg zu P[TRIPLE BOND]C-Dreifachbindungen.

    26. Absolute Konfiguration des Cancerostaticums S([BOND])-Isophosphamid (pages 578–579)

      Dr. Dorota A. Adamiak, Dr. Maria Gdaniec, Dr. Krzysztof Pankiewicz and Prof. Dr. Wojciech J. Stec

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920732

      Struktur/Wirkung-Beziehungen bei chiralen Arzneimitteln lassen sich nur dann untersuchen, wenn die absolute Konfiguration bekannt ist. Die linksdrehende Form des Cancerostaticums Isophosphamid hat nach der Röntgen-Strukturanalyse S-Konfiguration.

    27. Gold(I)-Gold(I)-Wechselwirkungen im tetrameren Gold(I)-dithioacetat (pages 579–580)

      Prof. Dr. Olivo Piovesana and Prof. Dr. Pier Francesco Zanazzi

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920733

      Einen Au4-Rhombus enthält der neue Komplex [Au4(CH3CSS)4], der durch kurze Au[BOND]Au-Abstände und weitgehende Mischung von Metall- und Ligandorbitalen charakterisiert ist. (1) entsteht aus NaAuCl4 und CH3CSSH und bildet rote, luftbeständige Kristalle.

    28. „Outer-sphere”-Elektronentransferreaktionen: Eine neuartige, lineare Beziehung zwischen der Selektivität und dem Normalpotential des Reduktionsmittels (pages 580–581)

      Hans-Michael Huck and Prof. Dr. Karl Wieghardt

      Version of Record online: 19 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920734

      Interessante Konsequenzen für neue theoretische Ansätze könnte die im Titel genannte neuartige Beziehung haben, die für den Elektronentransfer zwischen zwei Übergangsmetallkomplexen (im Begegnungskomplex) gefunden wurde. Reaktion (a) ist ein Beispiel. Bisherige Theorien sahen die nachgewiesene Selektivität nicht vor.

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    1. Neuerscheinungen (page 582)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19800920738

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