Angewandte Chemie

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Januar 1981

Volume 93, Issue 1

Pages cpi–fmi, i–vii, 1–134

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930101

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930102

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–vii)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930103

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Erzeugung hoher Temperaturen im chemischen Laboratorium mit Anwendungsbeispielen aus der Lanthanoid-Oxochemie (pages 1–12)

      Prof. Dr. Hanskarl Müller-Buschbaum

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930104

      Sonnenöfen und CO2-Hochleistungslaser sind Beispiele für moderne Apparaturen, mit denen ca. 3500°C bzw. mehr als 4000°C erzeugt werden können. Vielversprechende Anwendungen zur Herstellung metastabiler Hochtemperatur-verbindungen zeichnen sich ab.

    2. Ternäre Sulfide: Ein Modellfall für den Zusammenhang zwischen Kristallstruktur und Magnetismus (pages 12–23)

      Prof. Dr. Welf Bronger

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930105

      Einblicke in die Bindungsverhältnisse fester Stoffe ermöglicht das Studium von Kristallstrukturen und Magnetismus, z. B. bei Sulfiden der allgemeinen Zusammensetzung AxMySz mit A ≙ Alkalimetall und M ≙ Übergangsmetall

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    3. Kondensierte Metall-Cluster (pages 23–44)

      Prof. Dr. Arndt Simon

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930106

      Die Chemie der Metalle in niederen Oxidationsstufen ist durch das vielfältige Auftreten von Metall-Clustern geprägt, die häufig miteinander über Metall-Metall-Bindungen verknüpft sind. Dies gilt speziell für Halogenide niederwertiger Lanthanoide

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    4. Homonucleare Bindungen bei Hauptgruppenelementen (pages 44–63)

      Prof. Dr. Hans Georg von Schnering

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930107

      Cluster und Ketten der Hauptgruppenelemente sind heute keine Rarität mehr; es werden immer neue Spezies mit diesen Bauelementen gefunden. Die meisten homonuclear verknüpften Strukturen liegen in den festen Phasen „einfacher” Systeme vor

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    5. Neues über Metalle mit Sauerstoff oder Fluor als Liganden (pages 64–88)

      Prof. Dr. Rudolf Hoppe

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930108

      Warum und zu welchem Ende studiert man noch heute solche Verbindungen? Wurden unsere Kenntnisse nicht nur verbreitert, sondern auch vertieft? Welche Fortschritte verzeichnet die Synthetische Chemie hier? Führten neue Ideen zu unvorhergesehenen Ergebnissen, zwangen unerwartete Befunde, bewährte Vorstellungen zu revidieren? Der Beitrag enthält Antworten auf diese Fragen – und neue Fragen, die aus den Antworten erwachsen.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
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    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Ein neuer Zugang zu Corticoiden (pages 89–90)

      Dr. Ulrich Kerb, Dr. Manfred Stahnke, Paul-Eberhard Schulze and Prof. Dr. Rudolf Wiechert

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930109

      Ein technisch brauchbares Verfahren zur Herstellung von Corticoid-Vorstufen wie (2), R = H, führt über die Schlüsselverbindung (1), R′ = m-Iodbenzoyl. Die beiden Doppelbindungen entstehen bei der Thermolyse in einem hochsiedenden Solvens

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    2. Präparative Trennung von Lanthanoiden durch Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie (HPLC) (page 90)

      Dr. Werner Weuster and Prof. Dr. Hermann Specker

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930110

      Die Trennung aller Lanthanoide ohne Ionenaustausch gelingt im präparativen Maßstab durch Hochdruck-Flüssigkeitschromatographie. Beispielsweise wurden die Lanthanoide in einem Monazitsand (insgesamt 5.2 mg) mit dieser Methode in 35 min getrennt. Von den 85 Fraktionen enthielten 4 reines Er, 2 reines Y, 6 reines Gd, 5 reines Sm, 10 reines Nd, 4 reines Pr, 12 reines Ce und 18 reines La.

    3. cyclo-Leu5-Enkephalin (pages 90–91)

      Prof. Dr. Horst Kessler and Dipl.-Chem. Günter Hölzemann

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930111

      Durch Cyclisierung biologisch aktiver Peptide wird die Zahl der Konformationen beträchtlich verringert, so daß genauere NMR-spektroskopische Untersuchungen möglich werden. cyclo-Leu5-Enkephalin (2), aus (1) synthetisiert, hat nach den 270-MHz-1H-NMR-Daten in Dimethylsulfoxid γ-γ-(oder βγ-)Konformation

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    4. Neuartige Nickel- und Palladium-Komplexe mit Aminobis(imino)phosphoran-Liganden zur Polymerisation von Ethylen (pages 91–92)

      Prof. Dr. Wilhelm Keim, Prof. Dr. Rolf Appel, Dipl.-Chem. Arnold Storeck, Dr. Carl Krüger and Dr. Richard Goddard

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930112

      Der neue Polymerisationskatalysator (2) für Ethylen, der in situ aus Bis(η3-allyl)nickel und (1) entsteht, bildet sich unter Wanderung einer Allylgruppe vom Nickel zum Phosphor. Außerdem erweckt der Katalysator Hoffnungen, die sehr aufwendige Herstellung von Hochdruckpolyethylen vereinfachen zu können

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    5. Herstellung markierter Aldehyde und Ketone aus Enamiden (page 93)

      Dr. Bernard T. Golding and Ah Kee Wong

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930113

      Die optimale Nutzung der 17O-NMR-Spektroskopie erfordert einfache Methoden für die 17O-Markierung. Die vorteilhafte Umwandlung von Carbonylverbindungen (1) über Imine (2) und Enamide (3) in markierte Carbonylverbindungen (1*) ist unten skizziert

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    6. Kristall- und Molekülstruktur von Co3(CO)9COH, einer möglichen Zwischenstufe bei der Reduktion von CO durch molekularen Wasserstoff (pages 94–95)

      Dr. Hans-Norbert Adams, Dr. Giuseppe Fachinetti and Prof. Dr. Joachim Strähle

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930114

      Die katalytische Reduktion von CO zu Methanol könnte über den Komplex (1) verlaufen. In solvensfreiem (1) beträgt die C[BOND]O-Bindungslänge der apicalen CO-Gruppe 1.33 Å; dies läßt darauf schließen, daß das (röntgen-strukturanalytisch nicht nachweisbare) H-Atom an diese CO-Gruppe gebunden ist (mittlere Bindungslänge in terminalen CO-Gruppen: 1.15 Å, in Methanol: 1.43 Å)

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    7. Trimethylsilyl-methylisothiocyanat, ein Isothiocyanatomethanid-Äquivalent (pages 95–96)

      Prof. Dr. Toshikazu Hirao, Dr. Atsushi Yamada, Prof. Dr. Yoshiki Ohshiro and Prof. Dr. Toshio Agawa

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930115

      Als Bausteine für Heterocyclensynthesen eignen sich Isothiocyanato-Carbanionen vom Typ (2). Diese Spezies läßt sich aus der Titelverbindung (1a) mit katalytischen Mengen Tetrabutylammoniumfluorid erzeugen und mit Carbonylverbindungen zu Oxazolidinthionen (3) umsetzen

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    8. Felddesorptions-Massenspektrometrie negativer Ionen (NFD-MS) von Salzen (page 96)

      Karl H. Ott, Dr. Franz W. Röllgen, Jan J. Zwinselman, Roel H. Fokkens and Prof. Dr. Nico M. M. Nibbering

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930116

      Zur massenspektrometrischen Analyse von Salzen wird die zu untersuchende Substanz zusammen mit Polyethylenoxid 4000 (etwa 1:1) in Wasser gelöst und auf einen Emitter aufgetragen, der in die Felddesorptions-Quelle eines konventionellen Massenspektrometers eingeführt wird. Nach Anlegen von etwa −4 kV an den Emitter kann ein Massenspektrum negativer Ionen aufgezeichnet werden. Die Methode wurde an vielen anorganischen und organischen Salzen erprobt.

    9. 2,6-Barbaralandicarbonitril: Eine Sonde für den Dewar-Hoffmann-Typ homoaromatischer Moleküle (pages 96–98)

      Prof. Dr. Helmut Quast, Yvonne Görlach and Dr. Josef Stawitz

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930117

      Für Untersuchungen der entarteten Cope-Umlagerung substituierter Tricyclen wurden die Verbindungen (1) und (2) aus Bicyclo[3.3.1]nonan-2,6-dion synthetisiert. Bei (1) verläuft die entartete Cope-Umlagerung in der 13C-NMR-Zeitskala bei −60°C noch rasch; (2) kann dagegen als Modell eines statischen (nicht fluktuierenden) Systems dienen

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    10. anti-[4+4]-Dicyclopentadien (pages 98–103)

      Dr. Wolfram Grimme, Lothar Schumachers, Prof. Dr. Rolf Gleiter and Klaus Gubernator

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930118

      Das letzte noch ausstehende Cyclodimer des Cyclopentadiens, die Titelverbindung (2), wurde in mehreren Schritten aus (1), R1R2 = O, synthetisiert. (2) interessiert aufgrund der hohen Spannungsenergie für spektroskopische und kinetische Studien

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    11. η3-Allyl(hydrido)phosphanplatin(II)-Komplexe (pages 103–104)

      Dr. Giovanni Carturan, Dr. Alberto Scrivanti and Dr. Franco Morandini

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930119

      Die Synthese der Komplexe (1), M = Pt, R = P(tBu)3 oder P(c-C6H11)3, interessiert im Zusammenhang mit der Einstellung des Gleichgewichts zwischen Allyl(hydrido)- und Olefinkomplex, die ein wesentlicher Schritt bei der selektiven Hydrierung sein könnte. Die Komplexe (1) zersetzen sich oberhalb −30°C unter Propenentwicklung

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    12. NMR-spektroskopische Untersuchung von Intercalationsverbindungen aus organischen Molekülen und Schichtsilicaten - p-Xylol-Hectorit und ähnliche Systeme (pages 104–105)

      Prof. Dr. Colin A. Fyfe, Prof. Dr. John M. Thomas and Dr. James R. Lyerla

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930120

      An p-Xylol und γ-Butyrolacton im Interlamellarraum des Schichtsilicats Hectorit wurde geprüft, welche Möglichkeiten die NMR-Spektroskopie für die Untersuchung solcher Intercalationsverbindungen bietet. Mit einem gepulsten FT-NMR-Spektrometer kann die Bewegungsfreiheit eines eingeschobenen organischen Moleküls, die Zusammensetzung von Mischungen und sogar die Lage von Keto-Enol-Gleichgewichten bestimmt werden.

    13. Selektive 7-Glykosylierung von 4-Amino-7 H-pyrrolo[2,3-d]pyrimidin zu Ara-Tubercidin und dessen α-Anomer (pages 105–106)

      Prof. Dr. Frank Seela and Heinz-Dieter Winkeler

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930121

      Eine Synthese des antiviralen Ara- Tubercidins (4b) beginnt mit der Phasen-transfer-katalysierten Verknüpfung von (1) und (2) zu (3a) + (4a). Nach Abspaltung der Benzylgruppen gelingt die Trennung von (3b) und (4b) an einer Ionenaustauschersäule

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    14. Radikal-Kationen von sterisch gehinderten Bicycloalkylidenen, ein experimenteller Beitrag zur Frage der Planarität des Ethylen-Radikalkations (pages 106–107)

      Prof. Dr. Fabian Gerson, Javier Lopez, Prof. Dr. Adolf Krebs and Wolfgang Rüger

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930122

      Um Aussagen über die Geometrie des Ethylen-Radikal-Kations ableiten zu können, wurden die hochsubstituierten Analoga (1)–(3) aus den neutralen Verbindungen mit zentraler Doppelbindung erzeugt. Aus den cyclischen Voltammogrammen und den ESR-Spektren geht hervor, daß die planare Anordnung mit wachsender Ringgröße schwieriger wird. – (3) ist bemerkenswert stabil

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    15. Palladium-katalysierte Reduktion von Mehrfachbindungen mit Mg/CH3OH (page 107)

      Prof. Dr. George A. Olah, Dr. G. K. Surya Prakash, Massoud Arvanaghi and Dr. Mark R. Bruce

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930123

      Die Reduktion nichtaktivierter Mehrfachbindungen gelingt durch Zusatz von Palladium/Aktivkohle zu Magnesium/Methanol. Mit CH3O[2H] kann deuteriert werden. Anders als bei der klassischen katalytischen Hydrierung werden Cyclopropylgruppen, Benzylether und Benzylalkohole nicht angegriffen. Beispiele: 2-Octen [RIGHTWARDS ARROW] Octan; Ethinylcyclohexan [RIGHTWARDS ARROW] Ethylcyclohexan; 2-Cyclopropyl-3-buten-2-ol [RIGHTWARDS ARROW]2-Cyclopropyl-2-butanol.

    16. Polymere Modellmembranen (pages 108–109)

      Dr. Akira Akimoto, Klaus Dorn, Leo Gros, Prof. Dr. Helmut Ringsdorf and Hans Schupp

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930124

      Die Stabilisierung synthetischer Membranen durch Polymerisation gelingt – je nach Monomer – unter Erhaltung der Kopfgruppeneigenschaften (a–c) oder unter Erhaltung der Kettenbeweglichkeit (d). Der Punkt symbolisiert die Kopfgruppe, das Kreuz die polymerisierbare Gruppe. Für alle vier Fälle gibt es Beispiele

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    17. Liposomen aus polymerisierbaren Glycolipiden (pages 109–110)

      Hubert Bader, Prof. Dr. Helmut Ringsdorf and Dr. Josef Skura

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930125

      Die ersten Glycolipide mit Diingruppen, z. B. (1), bilden Monoschichten und Liposomen, in denen sie polymerisiert werden können. Monomere und polymere Liposomen aus (1) reagieren mit dem Lectin Concanavalin A in kurzer Zeit unter Agglutination und Ausfällung der Liposomen

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    18. Phenylsubstituierte Dimethylenammonium-Salze: Derivate des 2-Aza-alleniums (pages 110–111)

      Dr. Ernst-Ulrich Würthwein

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930126

      Einen allgemeinen Zugang zu den synthetisch wertvollen C[BOND]N[BOND]C-Verbindungen (1) eröffnet die Umsetzung der substituierten Diamine (2) mit Acyliumsalzen wie CH3CO+ SbCl6. Die Salze (1) lagern Nucleophile an und reagieren als En-Komponenten bei Cycloadditionen

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    19. Erzeugung und NMR-spektroskopische Untersuchung von Diheteroanthracenid-Ionen: stabile 4nπ-Systeme (pages 111–112)

      Prof. Dr. A. G. Anastassiou, Prof. Dr. H. S. Kasmai and M. R. Saadein

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930127

      Neue paratrope Spezies sind die Anionen (1a)–(1c), die aus den entsprechenden cyclischen Aminen mit KNH2 in flüssigem Ammoniak erzeugt wurden. Der induzierte Ringstrom ist in (5a) am größten, in (5c) am kleinsten

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    20. Tri-tert-butylcyclotriarsan (pages 112–113)

      Prof. Dr. Marianne Baudler and Paul Bachmann

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930128

      Das trisubstituierte Cyclotriarsan (1), die erste monocyclische homonucleare Dreiring-Verbindung eines Elements der 4. Periode, wurde durch [2+1]-Cyclokondensation von K(tBu)As[BOND]As(tBu)K mit tBuAsCl2 synthetisiert. (1) ist unter Luft- und Lichtausschluß bei −30°C beständig

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    21. Radikalische Komplexe von Molybdän als reaktive Zwischenstufen (pages 113–115)

      Priv.-Doz. Dr. Dieter Fenske and Anestis Christidis

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930129

      Überraschende Folgereaktionen eines radikalischen Komplexes werden bei (1), X = NCH3, beobachtet: Mit I2 entsteht das Salz (2), in siedendem Toluol der Komplex (3) (Röntgen-Strukturanalyse)

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    22. Dilithiierte N-Alkyl- oder N-Phenyl-carbamidsäure-allylester, leicht zugängliche Propionaldehyd-d3-Äquivalente (pages 115–116)

      Rudolf Hanko and Priv.-Doz. Dr. Dieter Hoppe

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930130

      Die neue dilithiierte Verbindung (1) empfiehlt sich für Umsetzungen mit Elektrophilen. Ein dabei erhaltenes Produkt, der leicht spaltbare Z-Enolester (2), sollte als Enolat-Vorstufe für regio- und diastereoselektive Verknüpfungen geeignet sein

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    23. Synthese von Vielelektronenliganden für Übergangsmetalle via Spiro[cyclopropan-1,1′-inden] (pages 116–117)

      Karlheinz Berghus, Angelika Hamsen, Alfons Rensing, Annegret Woltermann and Prof. Dr. Thomas Kauffmann

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930131

      Der Vielelektronenligand im stabilen Eisenkomplex (1) ist wie viele andere Liganden dieser Art aus der Titelverbindung synthetisiert worden. Liganden mit Indenylgruppe bilden chirale Komplexe; dies könnte für die Entwicklung von Katalysatoren für die asymmetrische Homogenkatalyse nützlich sein

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    24. Kronenarsane: Luftbeständige Vielelektronenliganden für Übergangsmetalle (pages 117–118)

      Johann Ennen and Prof. Dr. Thomas Kauffmann

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930132

      Die erstmals synthetisierten makrocyclischen Polyarsane mit drei, vier und sechs PhAs(CH2)3-Einheiten, z. B. (1), sind weit besser zu handhaben als entsprechende Phosphor-Derivate. (1) wird aufgrund seines scharfen Schmelzpunkts als sterisch einheitlich angesehen

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    25. Ausgeprägtes 1,3-dipolares Cycloadditionsverhalten eines α-Cyanimino-carbens (pages 118–119)

      Dr. Daniel Danion, Dr. Bernhard Arnold and Prof. Dr. Manfred Regitz

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930133

      α-Iminocarbene wie (1), deren Chemie bisher fast unbekannt war, sind vielversprechende Bausteine für Heterocyclen-Synthesen. So bildet (1) mit Acetonitril ein Imidazol- und mit Benzol ein Dihydroindol-Derivat

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    26. N2-Eliminierung eines [3 + 2]-Cycloadduktes aus Diazoalkan und Amino(methylen)phosphan zu einem λ3-Phosphiran (pages 119–120)

      Prof. Dr. Edgar Niecke, Priv.-Doz. Dr. Wolfgang W. Schoeller and Dirk-Andreas Wildbredt

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930134

      Ein überraschendes Ergebnis hatte die Pyrolyse des Heterocyclus (2): Statt des erwarteten Bis(methylen)phosphorans (3) entstand das λ3-Phosphiran (1). Möglicherweise verläuft die Reaktion über ein Diradikal (R = SiMe3, R′ = tBu)

      .

    27. Kristallstruktur von P4O7 (pages 120–121)

      Priv.-Doz. Dr. Martin Jansen and Marlen Voss

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930135

      P4O7, ein neues Oxid des Phosphors, wurde durch Umsetzung von P4O6 mit Alkalimetalloxiden A2O gewonnen. P4O7 bildet adamantan-ähnliche Moleküle mit einem terminalen O-Atom. Dennoch ist die Vorstellung, solche Moleküle seien nach einem Baukastensystem aus Teilen von P4O10 und P4O6 unter Beibehaltung der P[BOND]O-Bindungslängen zusammensetzbar, nur eingeschränkt mit den gefundenen Strukturdetails vereinbar.

    28. (NH4)4[P4S8] · 2 H2O, das Salz einer „quadratischen” Thiophosphorsäure (pages 121–122)

      Prof. Dr. Hans Falius, Dr. Werner Krause and Priv.-Doz. Dr. William S. Sheldrick

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930136

      Ein Quadrat aus vier Phosphoratomen ist das bemerkenswerteste Strukturelement des neuen cyclischen Thiophosphat(III)-Ions, das als Ammoniumsalz isoliert wurde. Das Anion entsteht bei der Umsetzung von weißem Phosphor mit Polysulfiden in organischen Solventien.

    29. Topotaktische Elektronen/Protonen-Transferreaktionen von Übergangsmetallkomplexen mit Kolumnar- und Clusterstrukturen (pages 122–123)

      Prof. Dr. Robert Schöllhorn, Klaus Wagner and Hermann Jonke

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930137

      Reversible topotaktische Redoxreaktionen von Festkörpern mit unterschiedlicher Gitterdimensionalität interessieren z. B. im Hinblick auf Synthese und Bildungsweise neuer metastabiler Phasen bei Raumtemperatur sowie auf systematische Variation der physikalischen Eigenschaften von Festkörpern. Am Beispiel von Metallkomplexen mit Cluster- und Kolumnarstruktur sowie eines Charge-Transfer-Komplexes wird nachgewiesen, daß solche Redoxreaktionen auch an anorganischen und organischen Festkörpern mit Molekülgittern ablaufen können.

    30. Oxidation von Alkoholen mit Benzyl(triethyl)ammonium-permanganat (page 124)

      H.-Jürgen Schmidt and Prof. Dr. Hans J. Schäfer

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930138

      Ester und/oder Säuren und/oder Ketone sind die Hauptprodukte der Oxidation von primären und sekundären Alkoholen mit Benzyl(triethyl)ammonium-permanganat, das unterhalb 50°C sicher zu handhaben ist. Bei primären Alkoholen ist das Reagens den mit KMnO4 imprägnierten festen Trägern überlegen.

    31. Oxidation von Aminen mit Benzyl(triethyl)ammonium-permanganat (pages 124–125)

      H.-Jürgen Schmidt and Prof. Dr. Hans J. Schäfer

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930139

      Die Oxidation von Aminen (1) mit Benzyl(triethyl)ammonium-permanganat läßt sich durch das Formelschema deuten. Folgereaktionen können zu Säuren und Estern führen (R = Phenyl, Alkyl; R′ = H, Alkyl; Y = H, MnO3H)

      .

    32. Lithiiertes N-Pivaloyl-tetrahydroisochinolin – ein Supernucleophil (pages 125–126)

      Dr. Jean-Jacques Lohmann, Prof. Dr. Dieter Seebach, Max A. Syfrig and Dr. Masaaki Yoshifuji

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930140

      Die hohe Nucleophilie des Lithium-Derivats von (1), X = COtBu, ermöglicht Alkylierungen an C-1 selbst mit primären Alkylchloriden, sekundären Alkyliodiden oder leicht deprotonierbaren Ketonen. Die Pivaloylgruppe der Produkte (2) läßt sich reduktiv entfernen. Auch 1,1-disubstituierte Tetrahydroisochinoline wie (3) sind auf diesem Weg zu erhalten

      .

    33. Alkyl(dicyclopentadienyl)lutetium-Komplexe: monomere Alkyllanthanoid-Derivate (pages 126–127)

      Prof. Dr. Herbert Schumann, Wolfgang Genthe and Norbert Bruncks

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930141

      Bis ca. 100°C beständig sind die monomeren Alkyllutetium-Komplexe vom Typ (1). Während sich das Methyl-, Ethyl- und n-Butyl-Derivat bei Raumtemperatur nur NMR-spektroskopisch in Benzol als 1:1-Komplexe mit THF nachweisen lassen, können Derivate mit größeren Alkyl- (oder Aryl-)Liganden kristallin isoliert werden. Alle Verbindungen (1) sind extrem feuchtigkeits- und luftempfindlich

      .

    34. Kristall- und Molekülstruktur von [Li(tmen)]3[Er(CH3)6] (pages 127–128)

      Prof. Dr. Herbert Schumann, Doz. Dr. Joachim Pickardt and Norbert Bruncks

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930142

      Im äußerst empfindlichen permethylierten Erbiumkomplex(1) ist das zentrale Erbiumatom von sechs monohapto-gebundenen Methylgruppen verzerrt-oktaedrisch umgeben. Je zwei Methylgruppen werden von einem Lithiumatom überbrückt, das seinerseits an die beiden Stickstoffatome des Liganden N,N,N′,N′-Tetramethylethylendiamin ( = tmen) koordiniert ist

      .

    35. Direkter Metallaustausch in Carbonylcobalt-Clustern (pages 128–129)

      Harald Beurich and Prof. Dr. Heinrich Vahrenkamp

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930143

      Einen bequemen Zugang in die Hetero-Tetrahedranchemie eröffnen Austauschreaktionen an Carbonylcobalt-Clustern wie CH3CCo3(CO)9. Durch zweimaligen Metallaustausch wurde daraus der chirale Cluster (1) synthetisiert; (1) bildet spontan optisch aktive Kristalle

      .

    36. Isoflavon-Synthese mit 1,3,5-Triazin (pages 129–130)

      Dr. Hem Chandra Jha, Prof. Dr. Fritz Zilliken and Prof. Dr. Eberhard Breitmaier

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930144

      Isoflavone(1) werden u. a. als hochwirksame, biologisch abbaubare Antioxidantien verwendet; eine vorteilhafte neue Synthese geht von Triazin als C1-Baustein und o-Hydroxy-desoxybenzoinen aus

      .

    37. Struktur des Antibioticums Moenomycin A (pages 130–131)

      Prof. Dr. Peter Welzel, Dr. Franz-Josef Witteler, Dr. Dietrich Müller and Werner Riemer

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930145

      Die Verknüpfung der (bekannten) Struktureinheiten A-B-C und D-E-F-G-H-I von Moenomycin wurde durch Abbaureaktionen in Kombination mit hochauflösender Massenspektrometrie und 1H-NMR-Spektroskopie aufgeklärt. Moenomycin ist einer der aktivsten Hemmstoffe der Zellwand-Biosynthese in Bakterien; da nunmehr die Struktur bekannt ist, können Vorstellungen entwickelt werden, auf welchen Merkmalen die antibiotische Wirkung beruht.

    38. Elektrochemische Prozesse in superkritischen Phasen (pages 131–133)

      Prof. Dr. Giuseppe Silvestri, S. Gambino, G. Filardo, C. Cuccia and E. Guarino

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930146

      Aus Versuchen mit superkritischem Carbondioxid, Bromtrifluormethan, Chlorwasserstoff und Ammoniak als Lösungsmittel für elektrochemische Reaktionen ging hervor, daß man in HCl und NH3 nur bei sehr geringem Elektrodenabstand und sehr hoher Dichte für Synthesen ausreichende Leitfähigkeiten erhält. CO2 und CBrF3 erwiesen sich als ungeeignet.

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    1. Neuerscheinungen (page 134)

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930149

  8. Berichtigungen

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      Berichtigung (page 134)

      Article first published online: 2 AUG 2010 | DOI: 10.1002/ange.19810930150

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