Angewandte Chemie

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November 1981

Volume 93, Issue 11

Pages cpi–fmi, i–v, 937–1036

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931101

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931102

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–v)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931103

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Bestimmung von Nucleotidsequenzen der DNA (Nobel-Vortrag) (pages 937–944)

      Prof. Dr. Frederick Sanger

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931104

      Die Sequenzierung größerer DNA-Bereiche durch neue Methoden führte zu überraschenden Befunden: So enthält die aus 5386 Nucleotiden bestehende DNA des Bakteriophagen ΦX174 überlappende Gene, und in der vollständig sequenzierten mitochondrialen DNA des Menschen (ca. 16000 Basenpaare) weicht der genetische Code etwas vom „universellen” ab.

    2. Hybridorbitale und ihre Anwendungen in der Strukturchemie (pages 944–956)

      Prof. Dr. Werner A. Bingel and Prof. Dr. Wolfgang Lüttke

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931105

      Sämtliche Symmetriefälle für die s-p-Hybridorbitale, mit denen ein Zentralatom Z über σ-Bindungen mit zwei, drei oder vier gleichen oder verschiedenen Liganden verknüpft ist, werden in diesem Beitrag systematisch behandelt. Über die Hybridorbitale sollten sich Strukturgrößen eines Moleküls, Energetik, Ladungsverteilung und folglich auch Reaktivität beschreiben lassen.

    3. Thioanionen der Übergangsmetalle: Eigenschaften und Bedeutung für Komplexchemie und Bioanorganische Chemie (pages 957–977)

      Prof. Dr. Achim Müller, Dr. Ekkehard Diemann, Dipl.-Chem. Rainer Jostes and Dr. Hartmut Bögge

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931106

      Farbenprächtige Thiometallate mit bemerkenswerten Eigenschaften bilden die elektronenarmen Übergangsmetalle V, Nb, Ta, Mo, W und Re in den höchsten Oxidationsstufen. Als Komplexliganden ermöglichen diese Anionen die Erzeugung von Multimetallkomplexen. MoS42- hat außerdem Bedeutung für das Nitrogenase-Problem und den bei Tieren beobachteten Cu-Mo-Antagonismus.

    4. CC-Verknüpfungen an Anode und Kathode (pages 978–1000)

      Prof. Dr. Hans J. Schäfer

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931107

      Elektrochemische Methoden zur Bildung von CC-Bindungen haben gegenüber klassischen chemischen Methoden einige Vorteile; so läßt sich z. B. die Reaktivität eines Substrats allein durch Elektronenübertragung ändern, was bei Synthesen einige Stufen einsparen kann. Eine Verkürzung der Reaktionszeiten und eine Verhinderung der Passivierung der Elektroden sind heute prinzipiell möglich.

  5. Zuschriften

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Chemische Anwendungen von NMR-Isotopeneffekten: Ringinversion und Konformationsgleichgewicht im [2H1]Cyclohexan (pages 1000–1002)

      Dipl.-Chem. Rafet Aydin and Prof. Dr. Harald Günther

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931108

      Der große und gut meßbare 1H/2H-Isotopeneffekt auf die chemische Verschiebung des 13C-Kerns wurde ausgenutzt, um die Ringinversion (1a)⇌(1b) zu untersuchen. Im Gleichgewicht überwiegt (1a).

    2. Stereoselektive Synthese von β-Glucosiden mit 1,1′-Diacetal-Struktur (page 1002)

      Prof. Dr. Lutz-F. Tietze and Dipl.-Chem. Roland Fischer

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931109

      Ein Beispiel für die Anwendung von Trimethylsilyl-trifluormethansulfonat als Katalysator ist die Umsetzung des β-D-Glucopyranosids (1) mit Acetalen (R1 = Me, Ph; R2 = H, CH2Ph, n-C3H7, CH2CH(OMe)2, CH2OMe etc.). Sie führt hochstereoselektiv in guten Ausbeuten zu den 1,1′-Diacetalen (2).

    3. Synthese von [10-13C]Secologanin (page 1005)

      Prof. Dr. Lutz-F. Tietze and Dipl.-Chem. Stephan Henke

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931110

      In der Biogenese einer Reihe von Alkaloiden nimmt Secologanin (1) eine Schlüsselstellung ein. In Position 10 13C-markiertes (1), das eine Identifizierung nicht isolierter Zwischenstufen ermöglichen sollte, läßt sich – ausgehend von unmarkiertem (1) – über OsO4- und Pb(OAc)4-Oxidation sowie eine Wittig-Olefinierung herstellen.

    4. Der Zerfall der Gelben Form des Thiamins (pages 1005–1007)

      Dr. Rudolf F. W. Hopmann and Dr. Gian Pietro Brugnoni

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931111

      Ein neuer Mechanismus für die Alkali-induzierte Transformation des Thiamins wird aufgrund der Ergebnisse kinetischer Untersuchungen vorgeschlagen. Die zeitabhängigen UV-Spektren von alkalischen Thiaminlösungen, deren gelbe Farbe schnell verschwindet, laufen durch isosbestische Punkte, was darauf hindeutet, daß kein Intermediat in größerer Konzentration auftritt.

    5. Alkylierung von Aminosäuren ohne Verlust der optischen Aktivität: α- und β-Alkylierung eines Asparaginsäure-Derivates (pages 1007–1008)

      Prof. Dr. Dieter Seebach and Dipl. sc. nat. Daniel Wasmuth

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931112

      Zu einem überraschenden Ergebnis führt die α-Alkylierung β-heterosubstituierter Carbonylverbindungen im Falle des L-(+)-N-Formyl-asparaginsäuredi-tert-butylesters: Es wird ein Gemisch der β- und α-substituierten Asparaginsäure-Derivate (1) und (2) (ca. 7:2) erhalten. Von (1) entstehen stereospezifisch die erythro-Isomere, und von (2) wird interessanterweise ein Enantiomer im Überschuß gebildet; R = CH3, C2H5, CH2CH[DOUBLE BOND]CH2, CH2C6H5.

    6. Synthese von Dithiapropellanen mit anellierten Benzolringen – Vorstufen für Moleküle mit Benzol-Dewarbenzol-Struktur (pages 1008–1009)

      Prof. Dr. Klaus Weinges, Dipl.-Chem. Peter Günther, Dipl.-Chem. Wolfgang Kasel, Dipl.-Chem. Georg Hubertus and Petra Günther

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931113

      Benzoanellierte Analoga von 1,4-Polymethylen-Dewarbenzol-Derivaten, z. B. (3) und (4), sind aus den Dithiapropellanen (1) und (2) (X, Y = S) erhältlich. (2) und (4) sind chi.

    7. Neue fünfgliedrige C2BNSi-Ringe (pages 1009–1010)

      Prof. Dr. Roland Köster and Dipl.-Chem. Günter Seidel

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931114

      Δ3-1,2,5-Azasilaboroline (1) – neue Komplexliganden für Übergangsmetalle – wurden durch eine neue Ringschlußreaktion synthetisiert: Wichtigster Schritt ist die intramolekulare Aminolyse eines Aminoborats (R [DOUBLE BOND] CH3, Si(CH3)3).

    8. Trimethylsilylierte Cyclopentadienone (pages 1010–1011)

      Prof. Dr. Günther Mayer, Dipl.-Chem. Hans Werner Lage and Dr. Hans Peter Reisenauer

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931115

      Kein Tetrahedran-Derivat, sondern das Butatrien-Derivat (2) entsteht bei Bestrahlung von Tetrakis(trimethylsilyl)cyclopentadienon (1). Als stabile Zwischenstufen bei der Synthese von (1) werden trimethylsilylierte Cyclopentadienone erhalten, die als Synthesebausteine von Interesse sind.

    9. [Ga6Se14]10-: Ein 1900 pm langes, hexameres Anion (pages 1011–1012)

      Dr. Hans-Jörg Deiseroth and Dr. Han Fu-Son

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931116

      Die erste ternäre Verbindung im System Cs/Ga/Se, deren Aufbau an Einkristallen untersucht wurde, ist ein Feststoff der Zusammensetzung Cs10Ga6Se14. Die blaßgelb durchscheinenden, blättchenförmigen Kristalle enthalten das Anion [Ga6Se14]10-(1), das sich aus sechs linear kantenverknüpften GaSe4- Tetraedern zusammensetzt.

    10. Wasserspaltung durch Bestrahlung kolloidaler CdS-Lösungen mit sichtbarem Licht; Unterdrückung der Photokorrosion durch RuO2 (pages 1012–1013)

      Dr. Kuppuswamy Kalyanasundaram, Dr. Enrico Borgarello, Dipl.-Chem. Dung Duonghong and Michael Grätzel

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931117

      Bei der Umwandlung von Licht in chemische Brennstoffe mit photoelektrochemischen Systemen, die Halbleiterelektroden (z. B. aus n-CdS) enthalten, gibt es ein schwieriges Hindernis: die Photokorrosion durch „Löcher”, die bei Belichtung im Valenzband des Halbleiters entstehen und zur Oberfläche wandern. Abhilfe schafft in mikroheterogenen CdS-Systemen die ultradünne Beschichtung mit RuO2. Ein jetzt in Gegenwart von Maleinsäureanhydrid/Styrol-Copolymeren hergestelltes CdS-Sol wurde mit RuO2 und Pt beladen; diese CdS-Mikroelektroden zeichnen sich durch überraschend hohe Aktivität als H2O- und H2S-spaltende Katalysatoren aus.

    11. Addition von Arylisocyaniden an 1,4-Chinone: Synthese neuer tiefblauer Farbstoffe (pages 1014–1015)

      Dr. Walter Ott and Dr. Viktor Formacek

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931118

      1,4-Benzochinon reagiert mit 4-substituierten Arylisocyaniden zu den Addukten(1)–(3), deren längstwelliges Absorptionsmaximum bei ca. 600 nm liegt. Die Struktur der symmetrischen Verbindungen (2) und (3) konnte 13C-NMR-spektroskopisch bestimmt werden.

    12. CC-Verknüpfung „elektronenreicher” mit „elektronenarmen” Alkenen (pages 1015–1016)

      Prof. Dr. Bernd Giese and Dipl.- Ing. Gerhard Kretzschmar

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931119

      Die unter milden Bedingungen verlaufende, mehrstufige radikalische CC-Verknüpfung „elektronenreicher” mit „elektronenarmen” Alkenen (1) bzw. (2) kann als Eintopfreaktion mit guten Ausbeuten durchgeführt werden. R1 und R2 von (1) können Alkyl-, Aryl- und Alkoxygruppen sein, während sich als X, Y und Z von (2) besonders Cyangruppen, Carbonsäureester-, Keto-, Anhydrid- und Imidreste eignen.

    13. Sterische Effekte bei der Addition von Alkyl-Radikalen an Alkene (pages 1016–1017)

      Prof. Dr. Bernd Giese and Dipl.-Chem. Stephen Lachhein

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931120

      Die Auswirkung sterischer Effekte auf die für Polymerisationen wichtige Addition von Alkyl-Radikalen an Alkene läßt sich mit der Methode der Konkurrenzkinetik untersuchen. Cyclohexyl-Radikale addieren sich an α- und β-substituierte Acrylsäureester unterschiedlich schnell – eine Bestätigung des durch Berechnungen erhaltenen Modells (1) für den Übergangszustand dieser Reaktion.

    14. Ein neues Onium-Salz: Synthese und Charakterisierung des Difluorophosphonium-Ions PH2F2 (page 1017)

      Prof. Dr. Herbert W. Roesky, Dipl.-Chem. Karl-Ludwig Weber and Jürgen Schimkowiak

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931121

      Anders als Salze von NH2F2+, die bei Raumtemperatur explosionsartig zerfallen, ist PH2F2+AsF6(1) überraschend stabil. Das feinkristalline, farblose (1) ist in Polyethylengefäßen bei Raumtemperatur mehrere Tage haltbar; erst beim Erwärmen zersetzt es sich unter HF-Abspaltung und Bildung von rotem Phosphor.

    15. Synthese und Struktur eines nicht polymeren Moleküls mit elf alternierenden Schwefel- und Stickstoff-Atomen (pages 1017–1018)

      Dr. Michael Witt, Prof. Dr. Herbert W. Roesky, Dr. Mathias Noltemeyer, Dr. William Clegg, cand. chem. Martin Schmidt and Prof. Dr. George M. Sheldrick

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931122

      In Verbindung (2), die formal zwischen dem polymeren (SN)x und den Schwefeldiimiden einzuordnen ist, beträgt der mittlere SN-Abstand 1.602 Å und kommt damit dem in (SN)x (1.611 Å) nahe. (2) bildet sich als orangene Nadeln aus dem blutroten (1) in Acetonitril unter Abspaltung von S4N4 und Schwefel.

    16. Neuer kationischer Trishydrido-überbrückter Rhodium(I)-Iridium(III)-Komplex (pages 1018–1019)

      Prof. Dr. Alberto Albinati, Dr. Alfredo Musco, Ralph Naegeli and Prof. Dr. Luigi M. Venanzi

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931123

      Pentakoordiniertes Rhodium(I), hexakoordiniertes Iridium(III) und dazwischen drei Hydridobrücken enthält der neue Komplex (1), dessen dunkelgrüne Kristalle an der Luft beständig sind. (1) läßt sich durch Umsetzung von [Rh(diphos)(MeOH)2][BF4] mit mer-[IrH3(PEt3)3] und anschließendes Ausfällen mit NaBPh4 herstellen.

    17. Synthese von Dithiophosphinatokomplexen mit Bis(diorganothiophosphoryl)disulfanen: Mo3S7-Cluster-dithiophosphinate (pages 1019–1020)

      Prof. Dr. Helmut Keck, Dr. Wilhelm Kuchen, Dipl.-Chem. Jürgen Mathow, Beate Meyer, Prof. Dr. Dietrich Mootz and Dr. Hartmut Wunderlich

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931124

      Als Modellsubstanzen für die Bioanorganische Chemie sind Molybdän- Schwefel-Cluster von aktuellem Interesse. Die gut löslichen Mo3S7-Clusterchelate (1) und (2) wurden erstmals aus Mo(CO)6 und R2P(S)–S2–P(S)R2, R = Et bzw. nPr, synthetisiert. Von (1), einem 1:1-Elektrolyten, liegt eine Röntgen-Strukturanalyse vor. Weitere Funktionalisierung durch Variation der Substituenten R erscheint möglich. [Mo3S7(R2PS2)3]+[R2PS2](1), R = Et; (2), R = n.

    18. tBu4P6, ein neues bicyclisches Organophosphan (pages 1020–1022)

      Prof. Dr. Marianne Baudler, Dipl.-Chem. Yusuf Aktalay, Prof. Dr. Karl-Friedrich Tebbe and Dipl.-Chem. Thomas Heinlein

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931125

      Bei der Enthalogenierung eines Gemisches aus tert-Butyl(dichlor)phosphan und PCl3 mit Magnesium entsteht das bei Raumtemperatur unter Inertgas beständige 2,3,4,6-Tetra-tert-butylbicyclo[3.1.0]hexaphosphan. Nach dem 31P-NMR-Spektrum und der Röntgen-Strukturanalyse sind die Substituenten trans angeordnet.

    19. Enantioselektive Synthese von (R)-α-Vinylaminosäuren (pages 1022–1023)

      Prof. Dr. Ulrich Schöllkopf and Dipl.-Chem. Ulrich Groth

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931126

      Als Enzymhemmer bedeutende α-Vinylaminosäuren wie (2) lassen sich mit hoher optischer Ausbeute durch die Bislactimether-Methode in wenigen Stufen aus dem Heterocyclus cyclo(L-Val-Gly) (1) herstellen.

    20. Struktureigenschaften der Phosphoroxide im festen Aggregatzustand (pages 1023–1024)

      Prof. Dr. Martin Jansen, Dipl.-Chem. Marlen Voss and Dr. Hans-Jörg Deiseroth

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931127

      Mit der Kristallstruktur von Phosphor(III)-oxid P4O6 sind die Strukturen aller binären Phosphoroxide im festen Zustand bekannt. Die Reihe P4O6+n (n = 0–4) ist geeignet, den gegenseitigen Einfluß von PIII und PV bei praktisch gleichbleibender Umgebung auf ihre Bindungseigenschaften zu studieren.

    21. Umlagerung bicyclischer Diazen-N-oxide: Selektive Spaltung der C–NO-Bindung (pages 1024–1025)

      Dr. Henrik Olsen and Prof. Dr. Jean F. M. Oth

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931128

      Eine überraschend selektive thermische Isomerisierung wurde bei den Bicyclen (1) beobachtet: Bei 130°C wird nur die C–NO-, nicht die C–N-Bindung geöffnet. Für die Beteiligung eines Diradikals vom Typ (2) gibt es mehrere Hinweise (R, R′ = Me und/oder Ph).

    22. Valenzisomerisierung cis-Diazen-/Isodiazen-N-oxid: Thermolyse von 7,8-Diazabicyclo[4.2.2]deca-2,4,7-trien-N-oxid (pages 1025–1026)

      Dr. Henrik Olsen

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931129

      Das erste Beispiel für die Titelreaktion ist die Umlagerung (1)[RIGHTWARDS ARROW](2), die sehr wahrscheinlich über das Diradikal (3) verläuft.

    23. Primärschritte der Umwandlung von Chlorbenzol-Derivaten durch Pseudomonas putida (pages 1026–1027)

      Prof. Dr. Karlheinz Ballschmiter and Charlotte Scholz

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931130

      Für die ersten Schritte der bakteriellen Umwandlung von Chlorbenzol-Derivaten werden zwei Möglichkeiten diskutiert: 1) Bildung eines Dioxetans durch Einwirkung einer Dioxygenase, 2) Bildung eines Oxirans durch Einwirkung einer Monooxygenase. Als Hinweis auf einen Monooxygenase-Angriff ist die Umwandlung von 1,2-Dichlorbenzol in 2,3-, 3,4- und 2,6-Dichlorphenol zu werten, ebenso die Bildung von 2,4,6-Trichlorphenol aus 1,3,5-Trichlorbenzol.

    24. Existieren in der Natur alle acht diastereomeren Bacteriochlorophylle? (pages 1027–1029)

      Dr. Bernd Scholz and Prof. Dr. Karlheinz Ballschmiter

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931131

      Unter optimierten Trennbedingungen ergibt die Reversed-Phase-C18-HPLC für Bacteriochlorophyll ap (R6 = Phytyl) und agg (R6 = Geranylgeraniol) je acht Banden stark unterschiedlicher Intensität.

    25. CC-Verknüpfung und reversible γ-H-Abstraktion im Tantalkomplex Cl(η5-Cp)(η3-C9H7)Ta(CHCMe3) (pages 1029–1031)

      Dr. Anton W. Gal and Harry Van Der Heijden

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931132

      Organotantal-Verbindungen ermöglichen CC-Verknüpfungen und H-Verschiebungen, wie ein erstmals gefundener Reaktionstyp zeigt: Eine CC-Verknüpfung zwischen dem η3-Indenyl- und dem Neopentylidenliganden in (1) führt schon bei Raumtemperatur zu einer Zwischenstufe, aus der durch γ,α-H-Verschiebung das neue Tantala-bicycloheptan-Derivat (2) entsteht. Mit Ethylen reagiert (2) zum Tantalanorbornan (3).

    26. Palladiierung von sp3-C-Atomen: Herstellung von N-Palladiomethyl-thioamiden (pages 1031–1032)

      Dr. Yoshinao Tamaru, Masahiro Kagotani and Prof. Dr. Zen-Ichi Yoshida

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931133

      Regioselektiv lassen sich N,N-Dialkylthioamide mit PdCl2 metallieren; so entsteht aus (2) in CH3OH die ortho-metallierte Verbindung (1), in HMPA das Produkt der Palladiierung einer zum Stickstoff benachbarten CH2-Gruppe.

    27. 1,2,3λ3-Diazaphosphiridine — Synthese, Molekülstruktur und Ringöffnung (pages 1033–1034)

      Prof. Dr. Edgar Niecke, cand. d. L. Klaus Schwichtenhövel, Dipl.-Chem. Hans-Günther Schäfer and Prof. Dr. Bernt Krebs

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931134

      Von den dreigliedrigen Heterocyclen mit λ3-Phosphor und Heteroatomen hoher Elektronegativität gelang jetzt die Synthese der 1,2,3λ3-Diazaphosphiridine (1), R = CHMe2, SiMe3. Im Grundzustand von (1) sind die tert-Butylsubstituenten trans-ständig angeordnet. Die Diazaphosphiridine (1) isomerisieren in Toluol bei 100°C innerhalb weniger Minuten zu den ylidischen Diimino-phosphoranen (2).

    28. Einfache, metallkatalysierte Synthese funktionalisierter Pyrimidine aus Dicyan und 1,3-Dicarbonylverbindungen (pages 1034–1035)

      Prof. Dr. Benedetto Corain, Dr. Marino Basato and Prof. Dr. Hans-Friedrich Klein

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931135

      Hochfunktionalisierte Pyrimidine (1) können unter milden Bedingungen in einer Eintopf-synthese Ni(acac)2- oder Cu(acac)2-katalysiert aus Dicyan und 1,3-Dicarbonylverbindungen hergestellt werden (R′ = COCH3, COC6H5, CO2C2H5).

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    1. Neuerscheinungen (page 1036)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810931137

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