Angewandte Chemie

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Februar 1981

Volume 93, Issue 2

Pages cpi–fmi, i–vii, 135–220

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930201

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930202

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–vii)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930203

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Giftung körperfremder Stoffe durch Konjugationsreaktionen (pages 135–142)

      Priv.-Doz. Dr. Dieter Reichert

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930204

      Die lange vertretene Ansicht, daß Fremdstoffe durch „Konjugation” an körpereigene Substrate generell entgiftet werden, hält neueren Erkenntnissen nicht stand. Im Gegenteil: Viele Fremdstoffe werden im Organismus in hochtoxische, mutagene und carcinogene Produkte umgewandelt – also Giftung statt Entgiftung!

    2. Protein-Differenzierung: Entwicklung neuartiger Proteine im Laufe der Evolution (pages 143–151)

      Prof. Dr. Georg E. Schulz

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930205

      Die fast unübersehbare Fülle der Proteine läßt sich auf etwa 200 Geometrien der Polypeptidkette zurückführen; das ist die Basis der verfolgbaren Protein-Differenzierung. Diese Differenzierung beginnt mit einer Gen-Duplikation. – Der Vergleich von Aminosäuresequenzen äquivalenter Proteine zweier Spezies ergibt den Entwicklungsabstand zwischen diesen Spezies. Daraus kann abgeleitet werden, wann die Verzweigung stattgefunden hat („molekulare Paläontologie”)

      .

    3. Alkylsulfamidsäurechloride als Schlüsselbausteine für neue Pflanzenschutzwirkstoffe (pages 151–163)

      Dr. Gerhard Hamprecht, Dr. Karl-Heinz König and Dr. Gerd Stubenrauch

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930206

      Neue Synthesen für die variablen difunktionellen Alkylsulfamidsäurechloride RNH[BOND]SO2Cl haben diese Zwischenprodukte gut zugänglich gemacht. Unter den Heterocyclen, die aus ihnen hergestellt wurden, interessieren besonders die zum Teil herbizid wirksamen Benzothiadiazinondioxide vom Typ (1)

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    4. Reiz- und Abwehrstoffe höherer Pflanzen - ein chemisches Herbarium (pages 164–183)

      Dr. Hermann Schildknecht

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930207

      Eine chemische Ausrüstung zum Schutz vor Feinden und schädlichen Einflüssen ist bei vielen höheren Pflanzen gefunden worden. Ein Beispiel sind die biogenen Amine aus den Brennhaaren der Urticaceae. Durch die „Bewegungsstoffe” (LMF) aus Leguminosen wird z. B. bei der Sinnpflanze (Mimosa pudica) ein Abwehrmechanismus besonderer Art ausgelöst: Sie stellt sich tot

  5. Zuschriften

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Neue Methode zur Phasentransfer-katalysierten Sulfodechlorierung von 1-Chlor-2,4-dinitrobenzol (page 184)

      Markus Gisler and Prof. Dr. Heinrich Zollinger

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930208

      Schonende Bedingungen und sehr gute Ausbeuten kennzeichnen die Sulfode-chlorierung von 1-Chlor-2,4-dinitrobenzol mit Kaliumdisulfit zu 2,4-Dinitro-benzolsulfonsäure in Gegenwart protonierter tertiärer Amine als Phasentransfer-Katalysatoren; dabei hängen Ausbeute und vor allem Reinheit des Produkts von der Kettenlänge der Alkylreste der Amine ab.

    2. Permetalliertes Methylisocyanid (pages 184–185)

      Prof. Dr. Wolf Peter Fehlhammer, Fritz Degel and Heribert Stolzenberg

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930209

      Der Nonacarbonyltricobalt-Cluster (1), der erste seiner Art mit einer funktionellen Stickstoffgruppierung am Methylidin-C-Atom, wurde aus (CO)5Cr[BOND]CNCCl3 und Co2(CO)8 synthetisiert. Eine Röntgen-Strukturanalyse liegt vor. Das Isocyanid (1) eröffnet einen Weg zu weiteren metallreichen CNC-verbrückten Systemen

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    3. 9,9′-Bianthryl-10,10′-dicarbonitril, ein aromatisches π-System mit sechs Einelektronen-Redoxstufen (page 186)

      Priv.-Doz. Dr. Jürgen Heinzel

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930210

      Das erste aromatische System mit mehr als vier reversiblen Einelektronenübertragungsstufen ist die Titelverbindung (1). Die sechs Redoxstufen ließen sich cyclovoltammetrisch bei totalem Wasserausschluß nachweisen. Die Skala reicht vom Tetraanion bis zum Dikation

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    4. Spaltung einer Metall-Metall-Bindung durch 1,3-Butadien unter photochemischen Bedingungen (pages 191–192)

      Prof. Dr. Cornelius G. Kreiter and Wolfgang Lipps

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930211

      Die unerwartete Zerlegung von Mn2(CO)10 in die Liganden Mn(CO)5, Mn(CO)4 (und CO) sowie die Bildung einer Butenylenbrücke aus Butadien wurden bei der Bestrahlung von Mn2(CO)10 in Gegenwart von Butadien gefunden. Neben (1) (gelbe Blättchen, 30% Ausbeute) entsteht das bereits bekannte (2) (orange Nädelchen, 7.4% Ausbeute). Eine gemeinsame Zwischenstufe ist plausibel, aber nicht nachweisbar

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    5. Der elektronische Triplett-Zustand eines peralkylierten Cyclobutadiens (pages 192–193)

      Priv.-Doz. Dr. Jakob Wirz, Prof. Dr. Adolf Krebs, Hermann Schmalstieg and Dr. Herbert Angliker

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930212

      Die ersten experimentellen Angaben über Energie, Geometrie, Absorption und Lebensdauer des Triplett-Zustandes eines Cyclobutadien-Derivats wurden am Beispiel von (1) gewonnen. Die Beobachtung des kurzlebigen Triplett-Zustandes gelang durch blitzlichtspektroskopische Sensibilisierung. Die adiabatische und die vertikale Triplettenergie von (1) lassen sich zu 50 ± 5 bzw. ≥ 120 kJ/mol abschätzen

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    6. Ein Onium-Anion (pages 193–194)

      Dr. Douglas Lloyd, Dr. Raymond K. Mackie, Dr. Glynis Richardson and Dr. Donald R. Marshall

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930213

      Ein Carbanion, das zugleich Teil eines Onium-Systems ist, ein „Onium-Anion” also wie (2), konnte aus Kationen der Dihydrodiazepinium-Salze, z. B. (1), erzeugt werden. Daneben lassen sich auch für bekannte Reaktionen „Onium-Anionen” als Zwischenstufen postulieren

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    7. 1,4-Dihydro-1,4-ethenobenzotropylium-tetrafluoroborat; Synthese und intramolekulare Charge-Transfer-Wechselwirkung (pages 195–196)

      Prof. Dr. Tomoo Nakazawa, Keiji Kubo and Prof. Dr. Ichiro Murata

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930214

      „Verschmilzt” man Barrelen und das Tropylium-Ion in einem Molekül, so hat man ein Modellsystem für Studien zur intramolekularen Charge-Transfer-Wechselwirkung und zur Wechselwirkung zwischen nichtbindenden π-Orbitalen im Bicyclo[2.2.2]octan-Gerüst. (1) wurde in mehreren Stufen aus 1-Amino-cycloheptatriazol-6-on und Oxepin synthetisiert

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    8. Acenazulendione: Synthesen, Spektroskopie, elektrochemischer Nachweis eines doppelten Redoxkreislaufs (pages 196–197)

      Margarete Baier, Prof. Dr. Jörg Daub, Adelheid Hasenhündl, Prof. Dr. Andreas Merz and Dr. Knut M. Rapp

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930215

      Als erste Beispiele eines bisher unbekannten Chinontyps wurden die Acenazulendione (1) und (2) synthetisiert; elektrochemische Studien weisen auf den Merocyanin-Charakter dieser Spezies hin

    9. Synthese, Isolierung und Identifizierung translationsisomerer [3]Catenane (pages 197–201)

      Prof. Dr. Gottfried Schill, Klaus Rißler, Prof. Dr. Hans Fritz and Dr. Walter Vetter

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930216

      Eine neue Art Isomerie ist bei Verbindungen aus drei Ringen beobachtet worden, bei denen der zentrale Ring zwei sperrige Gruppen enthält: Die seitlichen Ringe sind entweder nebeneinander angeordnet [Typ (1)] oder durch die sperrigen Gruppen getrennt

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    10. Reduktive Synthese und Reaktivität von Tris(butadien)molybdän und -wolfram (pages 201–202)

      Dr. Wolfgang Gausing and Prof. Dr. Günther Wilke

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930217

      Modellcharakter für katalytische Synthesen von Cyclododecatrien (CDT) an Übergangsmetallen hat die unten skizzierte Reaktionsfolge. Das früher nur in Spuren erhaltene (1) wurde jetzt aus MoCl4·2THF, Mg und THF/Butadien in 29% Ausbeute hergestellt. (2) und (3), die wahrscheinlichen Zwischenstufen der Reaktion (1)·CDT, konnten isoliert werden

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    11. Lewis-Säure-katalysierte Alkylierungen von CC-Mehrfachbindungen: Eine Möglichkeit zum gezielten Aufbau von Kohlenstoffgerüsten (pages 202–204)

      Dr. Herbert Mayr

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930218

      Ein Vorurteil vieler Organiker, kationische CC-Verknüpfungen seien schwer kontrollierbar und führten häufig zu oligo- und polymeren Produkten, scheint nicht länger haltbar zu sein. Entsteht bei einer elektrophilen Alkylierung aus einem leicht dissoziierbaren Edukt AX ein schwer dissoziierbares Produkt BX, so können gute Ausbeuten erzielt werden

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    12. Konformationelle Kopplung zwischen Ring A und Ring B in Isobakteriochlorinen (pages 204–205)

      Dr. Christoph Kratky, Christof Angst and Dr. Jon Eigill Johansen

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930219

      Octaethylisobakteriochlorin und seine Metallkomplexe sind Modellsubstanzen für Siro-hydrochlorin. Im freien Tetrahydroporphyrin-Derivat, z. B. (1), sind die trans-ständigen vicinalen Ethylgruppen immer diaxial angeordnet; in den Metallverbindungen, z. B. (2), rufen die Nickel(II)-Ionen eine beträchtliche Deformation des gesamten Porphyringerüsts hervor, so daß die diäquatoriale Konformation vicinaler Ethylgruppen energetisch bevorzugt ist

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    13. „Magnetochemische Reihen” für Verbindungen der Lanthanoide (pages 205–206)

      Priv.-Doz. Dr. Werner Urland

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930220

      „Magnetochemische Reihen” nicht nur für Liganden, sondern auch für Zentralionen ließen sich bei Alkalimetall-lanthanoid-oxiden oder -halogeniden aufstellen. Um das magnetische Verhalten dieser Verbindungen zu deuten, wurde unter anderem das Angular-Overlap-(AO-)Modell herangezogen. Der AO-Parameter eσ(R) konnte für einige Verbindungsreihen (aus Suszeptibilitätsmessungen) eindeutig bestimmt werden. Unter Berücksichtigung des (berechneten) Überlappungsintegrals Sσ2(R) und zusätzlicher Beziehungen ergaben sich magnetochemische Reihen der Liganden I < Br < Cl < F ≈ O2- sowie der Lanthanoide. Der Verlauf der letzteren Reihe entspricht der Lanthanoiden-kontraktion.

    14. 3,3-Diazirindicarbonsäure („Cyclodiazomalonsäure”) und einige ihrer Derivate (pages 206–207)

      Dr. Gennady v. Shustov, Nina B. Tavakalyan and Prof. Dr. Remir G. Kostyanovsky

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930221

      Cyclische Isomere der Diazomalonsäure und ihrer Ester sind die Diazirine (3) bzw. (2). 3,3-Diazirindicarbonsäureester (2) entstehen bei der Reaktion der Tosyloxyimino-Verbindungen (1) mit O-Alkylhydroxylamin; Hydrolyse von (2) ergibt die freie Dicarbonsäure (3). Diese erstmals synthetisierten Verbindungen interessieren als Reagentien für die Herstellung elektrophiler Cyclopropan-Derivate

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    15. Funktionelle Gruppen in konkaver Lage: Asymmetrische Diels-Alder-Synthese mit nahezu vollständiger (Lewis-Säure-katalysiert) und hoher (unkatalysiert) Stereoselektivität (pages 208–209)

      Priv.-Doz. Dr. Günter Helmchen and Dr. Roland Schmierer

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930222

      Anhand eines neuen Konzepts zur Entwicklung von Reagentien für die asymmetrische Synthese wurden die Alkohole (1) und (2) synthetisiert. Ihre Fumarsäureester addieren sich Lewis-Säure-katalysiert oder unkatalysiert mit sehr guter Stereoselektivität an Anthracen; dabei erhält man – je nachdem, ob ein Derivat von (1) oder (2) das Edukt ist – invers konfigurierte Produkte

      .

    16. Funktionelle Gruppen in konkaver Lage: Asymmetrische Alkylierung von Estern mit sehr hoher Stereoselektivität und Konfigurationsumkehrung durch Solvensänderung (pages 209–211)

      Dr. Roland Schmierer, Gregor Grotemeier, Priv.-Doz. Dr. Günter Helmchen and Adel Selim Msc

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930223

      Eine ausgezeichnete asymmetrische Induktion (Enantiomerenüberschuß > 90%) wird bei der α-Alkylierung von Estern aus Carbonsäuren und den Alkoholen (1) oder (2) (siehe vorstehenden Beitrag) erreicht. Ein drastischer Solvenseffekt (THF oder THF-HMPT 4:1) ermöglicht es, aus einer Verbindung beide Enantiomere in jeweils hoher optischer Reinheit zu synthetisieren.

    17. Ba4SiAs4 und Ba4GeAs4, Zintl-Phasen mit isolierten SiAs48– - bzw. GeAs48– -Anionen (page 211)

      Dr. Brigitte Eisenmann, Hanna Jordan and Prof. Dr. Herbert Schäfern

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930224

      Beispiele für eine Erweiterung der Zintl-Klemm-Konzeption auf Verbindungen, deren Anionenteilstruktur aus zwei Elementen aufgebaut ist, sind die jetzt erstmals synthetisierten, einander isotypen Verbindungen Ba4SiAs4 und Ba4GeAs4. Sie enthalten „isolierte”, d. h. nur von Ba-Gegenionen umgebene SiAs4- bzw. GeAs4-Tetraeder. Die Titelverbindungen sind Brückenglieder zwischen den ternären intermetallischen Verbindungen und den Salzen mit komplexen Anionen. Ein bei Zintl-Phasen mit komplexen Anionen gefundenes Prinzip über die Ladungsverteilung bleibt gültig.

    18. Tetrafluoroborsäure-Methanol (1/2), cyclische Moleküle durch Wasserstoffbrücken zwischen Ionen (pages 211–212)

      Prof. Dr. Dietrich Mootz and Michael Steffen

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930225

      Ein Oxoniumsalz mit dem bisher nicht beobachteten Bis(methanol)hydrogen-Kation [(CH3OH)2H]+ ist die bei −41°C im System HBF4·CH3OH-CH3OH kongruent schmelzende Phase HBF4·2CH3OH. Das Säureproton verknüpft zwei CH3OH-Moleküle durch eine sehr kurze H-Brücke. Je zwei dieser Kationen und zwei BF4-Anionen bilden cyclische, durch H-Brücken verbundene Dimere mit fast planarem O4F2-Ring

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    19. Carben-Addition an reaktive Metall-Metall-Bindungen – ein einfaches Syntheseprinzip für μ-Methylen-Komplexe (pages 212–214)

      Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Christine Bauer, Dr. Johann Plank, Willibald Kalcher, Dieter Speth and Prof. Dr. Manfred L. Ziegler

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930226

      Ein allgemeiner Weg zu μ-Methylen-Komplexen (Dimetallacyclopropanen) ist die Addition von Carbenen (aus Diazoalkanen erzeugt) an Spezies mit reaktiven Metall-Metall-Bindungen. Beispielsweise reagiert (Me5C5)2Rh2(CO)2 mit Carbenen RR'C: je nach Raumerfüllung der Substituenten R und R' unter CO-Eliminierung zu (1) oder unter intramolekularer Öffnung der Carbonylbrücken zu (2)

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    20. Eliminierung und Addition an der Phosphor-Kohlenstoff-pπ-pπ-Bindung (page 215)

      Prof. Dr. Rolf Appel, Prof. Dr. Günther Maier, Dr. Hans Peter Reisenauer and Axel Westerhaus

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930227

      Eine neue Verbindung mit P[TRIPLE BOND]C-Dreifachbindung, Phenylmethylidinphosphan (2), Wurde durch Pyrolyse erzeugt und bei −196°C aufgefangen. Das Edukt (1) zerfällt im Hg-Diffusionspumpenvakuum bei 700°C nahezu quantitativ in (2) und Me3SiCl; das Edukt (3) dagegen ergibt bei 800°C nur wenig (2). Lösungen von (2) sind nur bei tiefen Temperaturen beständig; bei 0°C beträgt die Halbwertszeit 7 min

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    21. Dreikern-Cluster aus HCo(CO)4-Lösungen (pages 215–216)

      Dr. Giuseppe Fachinetti, Laura Balocchi, Dr. Fernando Secco and Dr. Marcella Venturini

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930228

      HCo3(CO)9(3) ist der erste isolierbare Hydrido-Carbonyl-Cluster, der von HCo(CO)4(1) ausgehend erhalten werden kann. Der dreikernige, elektronisch ungesättigte Cluster entsteht durch thermische Zersetzung von (1) neben dem erwarteten Co2(CO)8(2). Niedernucleare Cluster wie (3) werden als Katalysatoren etwa bei der homogenen Hydroformylierung oder CO-Reduktion diskutiert

      .

    22. Selektive Reduktion der Nitro- zur Aminogruppe durch das Cobalt(I)-phthalocyanin-Anion; Synthese von N-Heterocyclen und Alkaloiden (pages 216–218)

      Dr. Heiner Eckert

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930229

      Zwei Vorzüge der Reduktion von Nitroverbindungen mit dem Cobalt(I)-phthalocyanin-Anion ([CoIPc]) sind besonders hervorzuheben: Die Möglichkeit, Nitroverbindungen im Eintopf-Verfahren unter Reduktion und Kondensation zu N-Heterocyclen umzusetzen, und die Möglichkeit, die Nitrogruppe neben vielen empfindlichen funktionellen Gruppen zu reduzieren, ohne diese schützen zu müssen. Ein Beispiel ist die Synthese von Vorläufern (1) des Antitumorwirkstoffs Camptothecin (R3 = H, Cl)

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    23. Chalkogenidiodide des Arsens (pages 218–220)

      Prof. Dr. Rüdiger Kniep and Horst Dieter Reski

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930230

      Strukturuntersuchungen an α-AsTeI (1) und α-AsSeI (2) sowie ähnlichen Verbindungen wurden möglich, da jetzt in den stark zur Glasbildung neigenden ternären Systemen As-(S,Se,Te)-I Einkristalle gezüchtet werden konnten. α-AsTeI (1) weist die gleiche Doppelkettenstruktur auf wie z. B. SbSI; in α-AsSeI (2) ist die Doppelkette zu einer AsSe-Schraube mit terminalen Iodatomen entartet

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  6. Neue Bücher

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