Angewandte Chemie

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September 1981

Volume 93, Issue 9

Pages cpi–fmi, i–vii, 719–842

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930901

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930902

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages i–vii)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930903

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Synthesen von Pyrethroidsäuren (pages 719–738)

      Prof. Dr. Dieter Arlt, Dr. Manfred Jautelat and Dr. Reinhard Lantzsch

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930904

      Pyrethrum-Inhaltsstoffe, als natürliche Insektizide bekannt, waren die Vorbilder für Ester synthetischer Cyclopropancarbonsäuren mit spezifischer Struktur. Beispiele für diese Pyrethroidsäuren: (1), X [DOUBLE BOND] Y [DOUBLE BOND] Cl; X [DOUBLE BOND] Y [DOUBLE BOND] Br (1R,3R); X [DOUBLE BOND] CF3, Y [DOUBLE BOND] Cl oder umgekehrt.

    2. Chemie und Biochemie mikrobieller α-Glucosidasen-Inhibitoren (pages 738–755)

      Dr. Ernst Truscheit, Prof. Dr. Werner Frommer, Dr. Bodo Junge, Dr. Lutz Müller, Dr. Delf D. Schmidt and Dr. Winfried Wingender

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930905

      Der Kohlenhydratabbau im Intestinaltrakt läßt sich durch Inhibitoren von α-Glucosidasen beeinflussen. Besonders gut untersucht sind die mikrobiellen α-Glucosidasen-Inhibitoren, die Glieder einer homologen Reihe von Pseudooligosacchariden sind. Therapeutische Anwendungen bei Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Adipositas erscheinen möglich.

    3. 4-Aryldihydropyridine, eine neue Klasse hochwirksamer Calcium-Antagonisten (pages 755–763)

      Dr. Friedrich Bossert, Dr. Horst Meyer and Dr. Egbert Wehinger

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930906

      Neues Interesse an der Hantzsch-Synthese und anderen Möglichkeiten zur Gewinnung der Titelverbindungen wurde durch die Beobachtung geweckt, daß die lange bekannten 4-Aryldihydropyridine als Calcium-Antagonisten wirken können. Zum Beispiel setzt Nifedipine (1) die Anfallshäufigkeit bei Angina pectoris herab und senkt den Blutdruck.

    4. Anorganische Pigmente: Grundlagen für Buntes, Unbuntes und Transparentes (pages 763–771)

      Dr. Franz Hund

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930907

      Maßgeschneiderte anorganische Pigmente für viele Anwendungszwecke sind heute keine Utopie mehr. Seit Anfang des 18. Jahrhunderts werden anorganische Pigmente, die schon in prähistorischen Zeiten aus natürlichen Materialien gewonnen wurden, Schritt für Schritt auch wissenschaftlich untersucht. In den letzten siebzig Jahren ist es gelungen, synthetische Pigmente den natürlichen überlegen zu machen.

    5. Phospha-alkene und Phospha-alkine, Genese und Charakteristika ihrer (p-p)π-Mehrfachbindung (pages 771–784)

      Prof. Dr. Rolf Appel, Dr. Fritz Knoll and Dr. Ingo Ruppert

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930908

      Stoffe mit PC-Doppelbindung, für die es zahlreiche Syntheseverfahren gibt, ähneln eher den Olefinen als den Phosphor-Yliden: So treten E,Z-Isomere auf, und an (1), X = NPh, wurde eine pericyclische Reaktion nach Art der Cope-Umlagerung beobachtet.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    9. Berichtigungen
    1. Iridiumkomplexe mit terminalen PF2-Liganden (pages 785–786)

      Prof. Dr. E. A. V. Ebsworth, Neil T. McManus, Dr. David W. H. Rankin and Dr. John D. Whitelock

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930909

      Um seltene Beispiele mit metallgebundenem, trikoordinierten Phosphor handelt es sich bei den stabilen Iridiumverbindungen vom Typ B (X = Q = Cl, Br, I); sie entstehen aus Komplexen vom Typ A - hergestellt bei–40°C aus PF2X und trans-Ir(CO)X(PEt3)2 - durch Umlagerung bei Raumtemperatur.

    2. 1-Phenyl-2-tetrazolin-5-thion, ein wirksames Agens zur Bildung makrocyclischer Lactone (page 786)

      Prof. Dr. Ulrich Schmidt and Dipl.-Chem. Manfred Dietsche

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930910

      Ein Gemisch der hochreaktiven N- und S-Acylverbindungen (1a) bzw. (1b) läßt sich in situ aus dem Titelreagens und tert-Butylisocyanid mit Carbonsäuren herstellen. Verwendet man eine Hydroxycarbonsäure, so entsteht direkt in guter Ausbeute das entsprechende Lacto.

    3. Selektive CH-Einschiebung von freien Arylhalogencarbenen (page 787)

      Priv.-Doz. Dr. Karl Steinbeck and Dipl.-Chem. M. Joachim Klein

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930911

      Das Potential der CC-Verknüpfung durch CH-Insertion von Carbenen wird durch Verwendung von Chlor- und Brom(phenyl)carben erweitert. Neben der Hydroalkylierung und Hydroalkoxyalkylierung dieser Carbene gelingt insbesondere ihre verkappte Hydroacylierung: Durch Reaktion mit 2,4,4,5,5-pentasubstituierten Dioxolanen entstehen Ketale von α-Halogenketonen (1), X = Cl, B.

    4. Synthese und Reaktionen von Methylencyclopropanen; Isolierung eines [4 + 2]-Cycloaddukts von Methylencyclopropen (pages 788–791)

      Dr. Andreas Weber and Prof. Markus Neuenschwander

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930912

      Methylencyclopropen (2) – ein extrem gespannter Dreiring – läßt sich aus dem Sulfoniumsalz (1) durch Reaktion mit Natriumcyclopentadienid erhalten. Es addiert sich sofort an das gleichzeitig gebildete Cyclopentadien zum tricyclischen Methylencyclopropan (3).

    5. Photoreaktionen sterisch gehinderter Ketene (pages 791–792)

      Prof. Dr. Wolfgang Kirmse and Dr. Walter Spaleck

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930913

      Die photochemische Umpolung von Ketenen – in den angeregten Zuständen trägt das Carbonyl-C-Atom eine negative Partialladung – macht sich bemerkbar, wenn sperrige Substituenten wie in (1) und (2) der Ketengruppe benachbart sind: Es tritt dann in protonischen Lösungsmitteln bevorzugt eine Photoprotonierung ei.

    6. Photometrie mit Laser-Dioden: Bestimmung von D2O und Verbindungen mit OH-Gruppen (page 793)

      Prof. Dr. Martin Wenzel

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930914

      Die quantitative Bestimmung von Verbindungen mit einer OH- oder NH-Gruppe gelingt durch ein sehr einfaches photometrisches Verfahren. Durch Spektroskopie im nahen IR-Bereich (1350 nm) mit einer Laser-Diode als Lichtquelle kann sogar der D2O-Gehalt in H2O und in nativem Serum sowie Urin gemessen werden.

    7. Enantioselektive Synthese von (R)-Aminosäuren unter Verwendung von L-Valin als chiralem Hilfsstoff (pages 793–795)

      Prof. Dr. Ulrich Schöllkopf, Dipl.-Chem. Ulrich Groth and Chuanzheng Deng

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930915

      Über cyclische Bislactimether (Dihydropyrazine) von cyclo-(L-Val-Gly) können (R)-Aminosäuren durch sukzessive Metallierung, Alkylierung und Hydrolyse mit guten Ausbeuten in hoher optischer Reinheit synthetisiert werden. Sie sind z. B. als Enzymhemmer von Bedeutung. Es wird angenommen, daß die Reaktion über das planare Dihydropyrazin-Anion (1) verläuft.

    8. Ein gezielter Aufbau des Chlorinsystems (pages 795–796)

      Dr. Franz-Peter Montforts

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930916

      Das vollständige Ringgerüst der Chlorine, zu denen z. B. Bonellin (1) gehört, konnte achtstufig gezielt aufgebaut werden. Methoden sowohl der Corrin- und Porphyrin- als auch der Gallenfarbstoffchemie wurden dabei angewendet.

    9. 5-CH3C5H4)Mn(CO)2Hg]4, eine Verbindung mit einem Mn4Hg4-Achtring und zusätzlichen Hg–Hg-Bindungen (pages 796–797)

      Dr. Wolfgang Gäde and Prof. Dr. Erwin Weiss

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930917

      Einen Vierring und zugleich einen Achtring aus Metallatomen enthält der Komplex (1): Die vier Hg-Atome liegen fast in einer Ebene, und der kurze Hg—Hg-Abstand deutet auf eine Wechselwirkung zwischen ihnen hin. Zusammen mit den vier Mn-Atomen bilden sie einen Achtring, in dem die MnHgMn-Gruppen mit 157.2[DOUBLE BOND] einen bemerkenswert kleinen Winkel einschließen. [(η5-CH3C5H4)Mn(CO)2Hg]4(1).

    10. Farbige, unsymmetrische und lichtzersetzliche Vesikelmembranen (pages 797–798)

      Prof. Dr. Jürgen-Hinrich Fuhrhop, Dipl.-Chem. Herbert Bartsch and Detlev Fritsch

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930918

      Erstmals wurden nicht-biologische Vesikel mit einer unsymmetrischen Doppelschichtmembran synthetisiert. An Vesikeln aus (1), R = n-C14H29 oder n-C16H33, und (2), R = N2⊕BF4⊖, wurde nur die äußere Membranoberfläche durch Kupplungsreaktionen modifiziert. Vesikel aus (2) lassen sich durch Bestrahlung ausfällen - eine Reaktion, die für die Farbphotographie von Interesse sein könnt.

    11. 4,4-Disubstituierte 1,4-Dihydropyridine durch intramolekulare Addition von Carbanionen an Pyridine (pages 798–799)

      Dr. Siegfried Goldmann

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930919

      Über ein Sulfoxid-stabilisiertes Carbanion verläuft die Spiroverknüpfung von (1) zu (2). Mit Raney-Nickel läßt sich reduktiv der „Henkel” öffnen, wobei das 4,4-disubstituierte 1,4-Dihydropyridin (3) entsteht; von Verbindungen dieser Art erwartet man vor allem eine coronardilatierende und hypotensive Wirkung.

    12. Vierstufige 1-Desoxynojirimycin-Synthese mit einer Biotransformation als zentralem Reaktionsschritt (pages 799–800)

      Dr. Günther Kinast and Dr. Michael Schedel

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930920

      Eine quantitative und selektive Oxidation mit Gluconobacter oxydans ist der zentrale Schritt einer von Glucose ausgehenden, vierstufigen Synthese von 1-Desoxynojirimycin (1); Derivate davon sind als Inhibitoren intestinaler α-Glucosidasen zur Behandlung kohlenhydratabhängiger Stoffwechselerkrankungen von Interesse.

    13. Umsetzung von 1-α-Cyan-desoxynojirimycin mit Grignard-Verbindungen – vollständiger Austausch der CN-Gruppe (pages 800–801)

      Dr. Horst Böshagen, Dr. Walter Geiger and Dr. Bodo Junge

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930921

      In 80% Ausbeute läßt sich, ausgehend von 1-Desoxynojirimycin-1-sulfonsäure, 1-α-Cyan-1-desoxynojirimycin herstellen. Durch Silylierung aller OH-Gruppen entsteht (1), das mit Alkyl- und Aryl-Grignard-Reagentien in guten Ausbeuten unter vollständigem Austausch der CN-Gruppe reagiert. 1-Desoxynojirimycin-Derivate sind als α-Glucosidasen-Inhibitoren pharmakologisch wirksam.

    14. Cobalt-vermittelte [2 + 2 + 2]-Cycloadditionen: Stereospezifische intramolekulare Reaktionen von Endiinen zu Tricyclodienen mit angularen Methylgruppen (pages 801–803)

      Thomas R. Gadek and Prof. Dr. K. Peter C. Vollhardt

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930922

      Durch Wittig-Reaktion hergestellte Endline wie (1) können durch simultanen dreifachen Ringschluß in guten Ausbeuten mit (C5H5)(CO)2Co unter Bestrahlung in Cobalt-komplexierte Tricyclen wie (2) umgewandelt werden. Die Liganden - die teilweise als Modellverbindungen für Vorstufen von Vitamin D anzusehen sind - lassen sich durch oxidative Entmetallierung freisetzen.

    15. Fluorid-katalysierte Michael-Addition bei hohen Drücken (pages 803–804)

      Prof. Dr. Kiyoshi Matsumoto

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930923

      Die Synthese von Verbindungen mit quartären C-Atomen durch Michael-Addition scheitert häufig, wenn das Reaktionszentrum des Donors mit raumfüllenden Gruppen substituiert ist. Bei hohen Drücken kann aber Fluorid-katalysiert z. B. Chalcon selbst mit Isopropyl- und Phenylmalonsäurediethyl- ester in 20 bzw. 24% Ausbeute umgesetzt werden.

    16. Herstellung und Strukturuntersuchung von Iodocupraten(I) mit Tetraeder-Flächenverknüpfung (pages 804–805)

      Prof. Dr. Hans Hartl and Dipl.-Chem. Farbod Mahdjour-Hassan-Abadi

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930924

      Sehr kurze Cu—Cu-Abstände liegen in den Triiododicupraten (1) und (2) vor, die aus Kupfer und Ammoniumiodiden in organischen Lösungsmitteln hergestellt werden können. Die Kationen der kristallinen Komplexe zeichnen sich dadurch aus, daß CuI4-Tetraeder abwechselnd über gemeinsame Kanten und Flächen verknüpft sind.

    17. [2 + 2]-Cycloadditionen des N,N-Dimethyl-N(2-methyl-1-propenyliden)ammonium-(„Tetramethylketeniminium”-)Ions an α,β-ungesättigte Carbonylverbindungen (pages 805–806)

      Dr. Hans-Georg Heine and Dr. Willy Hartmann

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930925

      Weit reaktiver als Ketene ist bei [2+2]-Cycloadditionen die Titelverbindung (1), die aufgrund eines energetisch extrem tiefliegenden unbesetzten MOs selbst mit α,β-ungesättigten Carbonylverbindungen reagiert. Mechanismen, die die Orientierung der Substituenten in den gebildeten Cyclobutanonen 2 und 3 erklären, werden diskutiert.

    18. Chirodichroismus verschiedener Enantiomerenzusammensetzungen eines planaren d8-Metallkomplexes (pages 806–811)

      Prof. Dr. Volker Schurig

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930926

      Eine beziehung zwischen der Farbe und der Enantiomerenzusammensetzung existiert beim Komplex )1). Die reinen Enantiomere 1S-(1) und 1R-(1)bilden gelbe Kristalle, ihr 1:1-Gemisch kristallisiert dagegen als tiefrotes Racemat. Dieser Chirodichroismus wird auf die unterschiedliche Kristallpackung der reinen Enantiomere und des Racemats zurückgeführt.

    19. Eine schnelle und ergiebige Synthese des Ringgerüsts von Aphidicolin und ähnlichen Naturstoffen (pages 811–812)

      Prof. Dr. K. C. Nicolaou and Robert E. Zipkin

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930927

      Der Aufbau des eigenartig verknüpften Ringsystems in Aphidicolin (1) und ähnlichen Naturstoffen gelingt, wenn man von 5-Methoxy-2-indanon ausgeht, nach einem neuen Konzept stereokontrolliert in wenigen Schritten in guter Gesamtausbeute. (1) wirkt stark antiviral und antimitotisch.

    20. Aktivierung von Oxidationen mit Sauerstoff an Platinmetallen am Beispiel der Umwandlung von 2-Phenoxyethanolen zu Phenoxyessigsäuren (pages 812–813)

      Dr. Helmut Fiege and Dr. Karlfried Wedemeyer

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930928

      Bei Normaldruck in kurzer Zeit mit nahezu quantitativer Ausbeute Phenoxyethanole (1) zu Phenoxyessigsäuren (2) zu oxidieren, gelingt mit O2 oder Luft an Pd-haltiger Aktivkohle in wäßriger Natronlauge in Gegenwart geringer Mengen Bismut(III)-nitrat.

    21. 4-Methyl-1,2,4-dioxazolidin-3,5-dion, ein cyclisches Iminodiacylperoxid (pages 813–814)

      Dr. Hermann Hagemann

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930929

      Das erste Beispiel der bisher unbekannten 1,2,4-Dioxazolidin-3,5-dione, die Titelverbindung (N-Methylazamalonylperoxid) (2), kann durch Oxidation aus dem Dicarbonsäuredichlorid (1) gewonnen werden. Das intensiv riechende Diacylperoxid (2) ist ein starkes Oxidationsmittel, das bei 50°C sublimiert.

    22. Stereospezifische, einstufige Einführung einer Methoxygruppe an C6 von Penicillinen und C7 von Cephalosporinen (pages 814–815)

      Dr. Peter Feyen and Dr. Wilfried Schröck

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930930

      Eine schonende Methoxylierung von Penicillinen und Cephalosporinen an C6 bzw. C7 ohne Verwendung von Schutzgruppen gelang durch N-Chlorierung der Li-Salze, HCl-Abspaltung zur Schiff-Base und anschließende CH3OH-Anlagerung. Die so eingeführte Methoxygruppe verhindert den Abbau - und damit den Wirkungsverlust - der Antibiotica durch β-Lactamasen aus Bakterie.

    23. Bestimmung der absoluten Konfiguration von Alkyl(phenyl)-thiophosphon-O-säuren und von Alkyl-thiophosphon-O-säure-alkylestern aus dem Circulardichroismus ihrer Komplexe mit [Mo2(O2CCH3)4] (pages 815–816)

      Dr. Jan Omelańczuk and Prof. Dr. Günther Snatzke

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930931

      Die absolute Konfiguration der Phosphorverbindungen (2) und (3) läßt sich aus dem Circulardichroismus ihrer in-situ-Komplexe mit der Dimolybdänverbindung (1) ermitteln. Solvens ist CF3CO2H oder Pyridin. Bei direkten CD-Messungen - ohne (1) - liegen die Cotton-Effekte in einem weit schlechter zugänglichen Wellenlängenbereich.

    24. 15,16-Dioxo-syn-1,6:8,13-bismethano[14]annulen (pages 816–818)

      Dr. Metin Balci, Dr. Rolf Schalenbach and Prof. Dr. Emanuel Vogel

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930932

      Der aromatische Charakter der Titelverbindung (1) - aufgrund der Eigenschaften des nächstniedrigen Homologen erwartet - wurde durch NMR-Spektren und Röntgen-Strukturanalyse nachgewiesen. Das erstmals synthetisierte (1) ist thermisch außerordentlich beständig: Es übersteht kurzes Erhitzen auf 500°C im Vakuum.

    25. 15,16-Dioxo-anti-1,6:8,13-bismethano[14]annulen (pages 818–820)

      Prof. Dr. Emanuel Vogel, Dr. Rudolf Nitsche and Dipl.-Chem. Hans-Ulrich Krieg

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930933

      Der olefinische Charakter der Titelverbindung (1), die auf ähnlichem Weg wie das syn-Isomer erhalten wurde (siehe vorigen Beitrag), ist durch die starke Polymerisationsneigung sowie das 1H-NMR-Spektrum gesichert. (1) und sein syn-Isomer sind Musterbeispiele für den Einfluß der Molekülgeometrie auf die Bindungsverhältnisse.

    26. Intramolekulare Wechselwirkung zwischen einem Tropylium-Ion und einem nicht direkt benachbarten Cyclopropanring (pages 820–821)

      Prof. Dr. Tomoo Nakazawa, Keiji Kubo, Atsuko Okimoto, Jun Segawa and Prof. Dr. Ichiro Murata

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930934

      Eine Serie stabiler, überbrückter Tropylium-Salze eröffnet Möglichkeiten, um die Wechselwirkung zwischen einem Cyclopropanring und einem entfernten Carbeniumionen-Zentrum im gleichen Molekül zu studiere.

    27. Thiaphosphametallacyclopentadiene als Zwischenstufen bei der Cyclocotrimerisierung von Alkinen mit deren Phosphor-Schwefel-Analoga (pages 821–822)

      Prof. Dr. Ekkehard Lindner, Dipl.-Chem. Axel Rau and Dr. Sigurd Hoehne

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930935

      Ähnliche Zwischenstufen wie bei der metallkatalysierten Cyclotrimerisierung von Alkinen lassen sich in Gegenwart von deren Phosphor-Schwefel-Analoga abfangen: das Metallacyclopentadien (1) und der Bicyclus (2) mit der Teilstrukturchemical structure image

    28. Synthesen mit λ4-Thia-λ5-phospha-λ2-manganabicyclo[2.2.1]heptadien (pages 822–823)

      Prof. Dr. Ekkehard Lindner, Dipl.-Chem. Axel Rau and Dr. Sigurd Hoehne

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930936

      Heterocyclensynthesen unter Metallkatalyse sind noch kaum beschrieben. Als günstiges Edukt erwies sich der Bicyclus (1) (siehe vorigen Beitrag). Mit Cer(IV)-Salzen sind Thiophenderivate (2), mit Raney-Nickel Phosphametallabicyclen (3) zugänglich.

    29. Kristallchemisches Korrelat zur Anomalie der Flußsäure (pages 823–824)

      Prof. Dr. Dietrich Mootz

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930937

      Warum hat verdünnte Flußsäure - im Gegensatz zu den anderen Halogenwasserstoffsäuren - nur geringe Säurestärke? Eine ältere Erklärung basierte auf dem IR-spektroskopisch wahrscheinlich gemachten Ionenpaar H3O+. F mit besonders starker H-Brücke. Mit dieser Erklärung korrelieren nun Ergebnisse von Röntgen-Strukturanalysen: Die zwischen −36 und −100°C schmelzenden Verbindungen H2O·HF, H2O·2HF und H2O·4 HF sind Oxoniumsalze mit sehr starken H-Brücken.

    30. Triethanolamin: Dimerisierung über einen Wasserstoffbrücken-Sechsring (page 824)

      Dipl.-Chem. Dieter Brodalla and Prof. Dr. Dietrich Mootz

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930938

      Eine besondere Art der Dimerisierung wurde bei der Titelverbindung N(CH2CH2OH)3 gefunden. Die sechs Hydroxygruppen bilden einen Ring von sechs Wasserstoffbrücken, so daß eine Käfigverbindung zustandekommt. Die dimeren Einheiten sind im Kristall nach dem Prinzip der kubisch dichtesten Kugelpackung angeordnet.

    31. Nicht-ergodisches Verhalten angeregter Radikalionen in der Gasphase (pages 824–825)

      Dipl.-Chem. Gisbert Depke, Prof. Dr. Chava Lifshitz, Prof. Dr. Helmut Schwarz and Eva Tzidony

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930939

      Daß eine der Grundannahmen der Quasigleichgewichtstheorie (QET) von Massenspektren verletzt wird, ließ sich am Beispiel von (1) erstmals experimentell nachweisen. Die Grundannahme ist die statistische Verteilung der inneren Energie auf die vibronischen Zustände des reagierenden Systems. Im Massenspektrometer werden aus (1a) und (1b) die Radikale 13CH3 und 12CH3 zu ungleichen Anteilen eliminiert - die Radikalkationen verhalten sich mithin nicht-ergodisch.

    32. Ein dreifach überbrückter Dicobaltkomplex mit ungerader Elektronenzahl (Co21+) (pages 825–826)

      Dr. Hans Heinz Karsch and Dipl.-Chem. Beatrix Milewski-Mahrla

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930940

      Die spontane Bildung eines Dicobaltkomplexes (3) mit der „gemischten” Oxidationsstufe Co21+ wurde bei der Reaktion des Co0-Komplexes (1) mit dem Bis(phosphan) (2) beobachtet. Andere zweikernige Komplexe dieser Art mit ungerader Elektronenzahl sind nur in Ausnahmefällen zugänglich.

    33. Synthese von Hydrido(phenyl)-osmium(II)- aus Benzol-osmium(0)-Komplexen: Intramolekulare Insertion eines Lewis-basischen Metallatoms in eine sp2-C–H-Bindung (pages 826–830)

      Dipl.-Chem. Rainer Werner and Prof. Dr. Helmut Werner

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930941

      Die intramolekulare Einschiebung von Osmium(o) in eine C–H-Bindung von komplexgebundenem Benzol verläuft unter Bildung der Teilstruktur C6H5–Os11–H. Dieser Befund kann als Schritt auf dem Weg zu einer metallkatalysierten Synthese z. B. von Benzoesäure aus Benzol und CO2 angesehen werden. Die Reaktion (1)[RIGHTWARDS ARROW](2) gelang auch mit (1), Propen statt Ethen. (C6H6)Os(PMe3)(C2H4) + 3PMe3 [RIGHTWARDS ARROW] cis-(PMe3)4Os(H)(C6H5) + C2H4(1)(2).

    34. Bor-Kationen mit zweifach koordiniertem B-Atom (pages 830–831)

      Prof. Dr. Heinrich Nöth and Dr. Rudolf Staudigl

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930942

      Heteroallen-Analoga mit dem linearen Strukturelement

      sind auf dem unten skizzierten Weg erhalten worden (Y = NMe2, NEt2, Ph). Es handelt sich um die ersten Kationen mit Bor der Koordinationszahl zwe.

    35. Synthese von enantiomerenreinen (R)- und (S)-α-Hydroxyketonen und vicinalen Diolen; asymmetrische nucleophile Carbamoylierung (pages 831–832)

      Prof. Dr. Dieter Enders and Dipl.-Chem. Hermann Lotter

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930943

      Die Kombination von asymmetrischer CC-Verknüpfung, chromatographischer Trennung der Diastereomere und deren Reaktion zu Enantiomeren ermöglicht die Synthese enantiomerenreiner (R)- und (S)-α-Hydroxyketone und vicinaler Diole aus Ketonen R1R2CO, dem chiralen Formamid (1) und CH3L.

    36. Einfache Elektrosynthese von 1,2,4-Triazolin-3,5-dionen (pages 832–833)

      Prof. Dr. Heinrich Wamhoff and Dipl.-Chem. Gerhard Kunz

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930944

      Die in-situ-Erzeugung der extrem reaktiven 1,2,4-Triazolin-3,5-dione (1) gelingt vorteilhaft durch Elektrosynthese aus den entsprechenden gesättigten Heterocyclen. Auch die bisher nur unvollständig charakterisierte Stammverbindung (1), R = H ist auf diese Weise zugänglich.

    37. Synthese 1,6-disubstituierter Cycloheptatrien-Derivate aus Benzocyclopropen (pages 833–834)

      Prof. Dr. Renji Okazaki, Dipl.-Chem. Masaharu O-oka, Dipl.-Chem. Norihiro Tokitoh, Dipl.-Chem. Yoko Shishido and Prof. Dr. Naoki Inamoto

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930945

      Photochemisch können 1,6-Dithiocyanato-(2a) und 1,6-Diiodcycloheptatrien (2b) - beide vielseitig nutzbare Synthone - aus Benzocyclopropen (1) mit (SCN)2 bzw. I2 in über 60% Ausbeute hergestellt werden; als Nebenprodukte entstehen Benzyl-Derivat.

    38. Kohlensäure-Derivate von 3-Alkylthio-5-amino-und 3-Alkylsulfonyl-5-amino-1,2,4-triazolen (pages 835–836)

      Dr. Klaus Sasse and Dr. Harald Niedrig

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930946

      Die Carbamidsäureester (2)-(4), die für biologische Untersuchungen benötigt werden, sind nicht durch Acylierung der Amino-triazole (1) zugänglich, wie eine Reihe gescheiterter Syntheseversuche zeigt (R und R′ = Alkyl oder Aryl). Der Carbamidsäure-Rest muß vielmehr schon bei der Synthese des Heterocyclus mit eingeführt werde.

    39. Synthese hochreaktiver cyclischer Endiolphosphate und cyclischer Acylphosphate durch direkten phosphorylierenden Ringschluß (pages 836–838)

      Prof. Dr. I. Ugi and Dr. R. Schwarz

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930947

      Einen neuen Zugang zu cyclischen Phosphorsäureestern (3) mit CC-Doppelbindung im Ring eröffnet die Umsetzung von 1,2-Bis(trimethylsiloxy)ethenen wie (1) mit den Dihalogenophosphaten (2). Die hochreaktiven Phosphorylierungsreagentien vom Typ (3) interessieren vor allem für Oligonucleotid-Synthesen (R = Me).

    40. Zur Strukturchemie der Cyclopentadienyl-Brücke (pages 838–839)

      Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Dipl.-Chem. Gangolf Kriechbaum, Dipl.-Chem. Christine Bauer, Dipl.-Chem. Ernst Guggolz and Prof. Dr. Manfred L. Ziegler

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930948

      Eine allgemeine Methode zur Einführung einer C5H4-Brücke ist die Umsetzung von Diazocyclopentadien mit MM-Mehrfachbindungen in Zweikernkomplexen. Cp2(μ-NO)2Fe2 (mit Fe[DOUBLE BOND]Fe-Bindung) bildet (1), Cp2(CO)4Mo2 (mit Mo[TRIPLE BOND]Mo-Bindung) reagiert unter zusätzlicher Komplexierung des Ringsystems zu (2).

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    1. Neuerscheinungen (pages 841–842)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930951

  8. Berichtigungen

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      Berichtigung (page 842)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19810930952

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