Angewandte Chemie

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November 1985

Volume 97, Issue 11

Pages cpi–fmi, A311–A317, 893–1006

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971101

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971102

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A311–A317)

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971103

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Arenkomplexe von einwertigem Gallium, Indium und Thallium (pages 893–904)

      Prof. Dr. Hubert Schmidbaur

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971104

      Arenkomplexe von Hauptgruppenmetallen galten lange Zeit als Raritäten. In systematischen Studien konnten jetzt Arenkomplexe von Ga1, In1 und Tl1 synthetisiert und Strukturell charakterisiert werden. Der neue Verbindungstyp ist anderem durch eine zentrische (ν6-)Koordination des Metalls an das Aren gekennzeichnet; es existieren sowohl Mono- als auch (gewinkelte) Bis(aren)komplexe.

    2. Niederkoordinierte Phosphor-, Arsen-, Antimon- und Bismut-Mehrfachbindungssysteme als Komplexliganden (pages 905–924)

      Prof. Dr. Otto J. Scherer

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971105

      Die vielseitige Koordinationschemie von Verbindungen mit doppelt oder dreifach gebundenem P, As, Sb oder Bi ist faszinierend. Derartige Spezies können an Übergangsmetallfragmente als Donorliganden terminal, side-on, kanten- und/oder flächenüberbrückend koordiniert sein. ein Beispiel ist der Komplex 1 (Cp*[DOUBLE BOND]C5Me5).

    3. 2,3-Dihydro-1,3-diborol-metall-Komplexe mit aktivierten C[BOND]H-Bindungen, Bausteine für viellagige Sandwichverbindungen (pages 924–939)

      Prof. Dr. Walter Siebert

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971106

      „Wolkenkratzermoleküle” wie 1 mit mehreren Stockwerken – ja sogar halbleitende Polymere mit der Stapeleinheit 2 - lassen sich aus substituierten 2,3-Dihydro-1,3-diborolen („C3B2”) aufbauen. (1 ist aus Platzgründen „liegend” abgebildet.)

    4. Mechanismen des biologischen Ionentransports – Carrier, Kanäle und Pumpen in künstlichen Lipidmembranen (pages 939–959)

      Prof. Dr. Peter Läuger

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971107

      Wie wandern Ionen durch biologische Membranen, d.h.wie bewegen sie sich auf dem Niveau der lebenden Zelle? Um diese Frage zu beantworten, werden biologische Transportsysteme, in der Regel Proteine, in künstliche Membranen eingebaut, so daß sich ihre kinetischen Eigenschaften im Detail untersuchen lassen.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Neue bicyclische Ketone und die Stereochemie ihrer Reaktion mit Carbanionen (pages 959–960)

      Petra Baierweck, Detlef Hoell and Prof. Dr. Klaus Müllen

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971108

      Die Alkylierung des „Ketondianions” 1 von 2-Indanon mit difunktionellen Elektrophilen kann zur Cyclisierung unter C,C- ([RIGHTWARDS ARROW]2) oder C,O-Alkylierung ([RIGHTWARDS ARROW]3 und/oder Doppelbindungsisomer) sowie zur Spiroanellierung ([RIGHTWARDS ARROW]4) führen; die Reaktion läßt sich steuern und eröffnet einen einfachen Zugang zu bicyclischen Ketonen wie 2. Deren Umsetzung mit Organometallverbindungen verläuft diastereoselektiv.

    2. 3-Aminoindole, Imidazolidine und Oxazolidine aus Isocyaniden und Carbenkomplexen durch metallinduzierte [4+2]- bzw. [3+2]-Cycloadditionen (pages 960–962)

      Prof. Dr. Rudolf Aumann, Eberhard Kuckert and Heinrich Heinen

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971109

      Die Azaallenkomplexe 1 (M[DOUBLE BOND]Cr, Mo, W) eignen sich hervorragen als Bausteine bei Heterocyclensynthesen. In [3+2]-Cycloadditionen reagieren sie mit Aldehyden, Isocyanaten oder carbodiimiden zu Carbenkomplexen wie 2, aus denen das Carbonylmetall-Fragment oxidativ abgespalten werden kann, so daß die entsprechenden Fünfringheterocyclen entstehen. Aus dem Isocyanat-Addukt 2 (X=NR″, Y=O) z.B. ließ sich das Hydantoin 3 in hoher Ausbeute gewinnen.

    3. Reaktion von Phenylcarben mit Sauerstoff (pages 964–965)

      Dr. Wolfram Sander

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971110

      Die thermische Erzeugung von Sauerstoffatomen ist in der Organischen Chemie sehr ungewöhnlich. Diese Reaktion konnte nun bei der Oxidation von Phenylcarben mit O2 nachgewiesen werden. Das häufig als Zwischenstufe postulierte Carbonyloxid zerfällt selbst bei 8 K sehr schnell, wie die IR-spektroskopische Untersuchung der Titelreaktion in einer Argonmatrix bei tiefen Temperaturen ergab.

    4. (I2GaS-i-C3H7)2, das erste „butterfly”-Molekül mit vierfach koordiniertem Gallium (pages 965–966)

      Dr. Gerhard Georg Hoffmann and Dr. Christian Burschka

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971111

      Dimer im Festkörper und trimer in Lösung liegt das Gallan I2Ga-S-iPr vor, das aus Diiod(methylthio)gallan und 2-Propanthiol erhalten werden kann. Im Kristall weist der GaSGaS-Vierring einen Faltungswinkel von 143.3° auf.

    5. Ein Dithioester als allylartiger 4e-Ligand (pages 967–968)

      Prof. Dr. Wolfdieter A. Schenk, Doris Rüb and Dr. Christian Burschka

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971112

      Neuartige Komplexe mit Methyldithioacetat als ν3-Ligandwurden aus Nitrilkomplexen dargestellt und unter anderem durch Röntgen-Strukturanalyse von 1 charakterisiert. Die S-C-S-Gruppe des Liganden ist exakt planar und allylartig an das Metall gebunden. elektrophiler Angriff am „Thion” -Schwefel führt zu Zweikernkomplexen oder ν2-Dithiocarbenium-Derivaten.

    6. β-(ET)2AuI2, ein organischer Volumensupraleiter mit Tc=3.2 K bei Normaldruck (pages 968–969)

      Prof. Dr. Eberhard Amberger, Helmut Fuchs and Dr. Kurt Polborn

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971113

      Die Konkurrenz ist hart! Gleichzeitig mit einer amerikanischen gelang einer Münchner Arbeitsgruppe ein neuer Supraleiter-Rekord: Ohne Druck, ohne nachträgliches dotieren und ohne tempern erreicht β-(ET)2Aul2 die bisher höchste Sprungtemperatur eines organischen Supraleiters. In der durch Elektrokristallisation hergestellten Verbindung bilden die ET-Radikalkationen Stapel mit neuartiger räumlicher Anordnung.

    7. Enantioselektive Hydrosilylierung von prochiralen 3,4-Dihydro-2H-pyrrol-Derivaten (pages 969–970)

      Richard Becker, Prof. Dr. Henri Brunner, Siavosh Mahboobi and Prof. Dr. Wolfgang Wiegrebe

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971114

      Die asymmetrische Synthese von Pyrrolidinen gelingt mit mäßigen ee-Werten durch Rh-katalysierte Hydrosilylierung von Dihydropyrrolen wie 1. Nach acylierender Aufarbeitung der primär entstehenden (⩽64%) Silylamine 2 können die Trifluoracetamide 3 in Ausbeuten zwischen 80 und 90% isoliert werden.

    8. Strukturrevision und absolute Konfiguration von Chaksin (pages 970–971)

      Prof. Dr. Wolfgang Voelter, Prof. Dr. Werner Winter, Prof. Dr. Viquar Uddin Ahmad and Mohammad Usmanghani

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971115

      Als Alkaloid mit 16gliedrigem Bis-lactonring erwies sich der Inhaltsstoff Chaksin aus dem Samen der Pflanze Cassia absus (varn. Chaksa). Wiesner et al. hatten 1958 eine Struktur mit achtgliedrigem Lactonring vorgeschlagen. Während elementaranalyse und NMR-daten mit beiden Strukturen vereinbar sind, legte das Felddesorptionsmassenspektrum eine dimere Spezies nahe, wofür die Röntgen-Strukturanalyse schließlich den Beweis lieferte.

    9. Herstellung und Struktur einer Diphosphorverbindung mit positiven Ladungen an den beiden aneinander gebundenen P-Atomen (pages 971–972)

      Priv.-Doz. Dr. Dietmar Schomburg, Gerhard Bettermann, Priv.-Doz. Dr. Ludger Ernst and Prof. Dr. Reinhard Schmutzler

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971116

      Keine signifikante Abweichung von der üblichen P[BOND]P-Bindungslänge wird in der Diphosphorverbindung 1 beobachtet, in der zwei Phosphoniumzentren unmittelbar benachbart sind. vermutlich ist die positive Ladung auf die P- und die N-Atome delokalisiert.

    10. Synthese und Struktur von 1,4-Dimethylanthracenmagnesium·3 thf und μ-Trichloro-dimagnesium .6thf(+)-anthracenid (pages 972–974)

      Prof. Dr. Borislav Bogdanović, Nikolaus Janke, Prof. Dr. Carl Krüger, Dr. Richard Mynott, Klaus Schlichte and Dr. Uwe Westeppe

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971117

      Ein isoliertes Anthracen-Radikalanion liegt im kristallinen μ-Trichloro-dimagnesium·6thf(1+)-anthracenid 2 vor. 2 kann aus Mg, Anthracen und MgCl2 oder as dem Mg-Komplex 1, Anthracen und MgCl2, jeweils in Tetrahydrofuran (THF), erhalten werden.

    11. Erweiterungen des Tricyclooctanon-Konzepts – einheitliches Prinzip zur Synthese von linear und angulär anellierten Triquinanen (pages 974–976)

      Priv.-Doz. Dr. Martin Demuth and Werner Hinsken

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971118

      Oxadi-π-methan-Umlagerungen sind die Schlüsselschritte einer Synthese der Titelverbindungen vom Typ 1 und 2. Triquinane interessieren vor allem als Gerüste von Naturstoffen, z. B. Hirsuten und 5-Oxosilphiperfol-6-en.

    12. Reaktivität von Bis(ν6-benzol)chrom(0) gegenüber Schwefeldioxid: Bildung und Struktur von [(ν6-C6H6)2Cr]2S4O10eines Salzes mit dem Anion [S2O6·2SO2]2⊖ (pages 976–977)

      Prof. Dr. Christoph Elschenbroich, Rolf Gondrum and Priv.-Doz. Dr. Werner Massa

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971119

      Ein Addukt aus zwei SO2-Molekülen und einem Dithionat-Ionist das unten rechts abgebildete Anion der Titelverbindung 1, die aus Bis(ν6-benzol)chrom und SO2 in Acetonitril gewonnen werden kann. Die SO2-Moleküle sind über außerordentlich lange Smath image[BOND]Omath image-Bindungen (243 pm) mit dem Dithionat-Ion verknüpft.

    13. Decamethyl-7-thia-hexasilanorbornan (CH3)10Si6S (pages 978–979)

      Prof. Dr. Wieslaw Wojnowski, Boguslaw Drȩczewski, Dr. Aleksander Herman, Dr. Karl Peters, Eva-Maria Peters and Prof. Dr. Hans Georg von Schnering

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971120

      Das erste Thiasilan, das sich von einem Polysilan ableitet, ist die Titelverbindung 1. Aus 1,4-Dichlor-decamethyl-hexasilacyclohexan und H2S ist 1 unter HCl-Abspaltung auf einfachem Wege zugänglich.

    14. Hydroborierung und Hydrozirconierung von tert-Butylimino-2,2,6,6-tetramethylpiperidino-boran (pages 979–980)

      Detlef Männig, Prof. Dr. Heinrich Nöth, Manfred Schwartz, Dr. Siefried Weber and Ulrich Wietelmann

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971121

      Ein neuartiges Bindungssystem, welches an das eines μ-H-Metallaborans erinnert, enthält das Hydrozirconierungsprodukt 2 der Titelverbindung 1. Der Bau von 2 konnte durch eine Röntgen-Strukturanalyse geklärt werden (X[DOUBLE BOND]Cl).

    15. Synthese und Struktur eines Diaza-λ2-phosphanylia-λ5-stannatacyclobutans (pages 980–982)

      Manuela Bürklin, Elisabeth Hanecker, Prof. Dr. Heinrich Nöth and Dr. Wolfgang Storch

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971122

      Einen planaren Vierring bildet das Zwitterion 2, das aus dem Amin 1 und PCl3 hergestellt werden kann. Die Möglichkeit des Austauschs von Cl durch Alkyl- oder Arylgruppen belegt die beachtliche Stabilität des Systems.

    16. Neuartige Polymerisation von α-Olefinen mit dem Katalysatorsystem Nickel/Aminobis(imino)phosphoran (pages 982–984)

      Volker Michael Möhring and Priv.-Doz. Dr. Gerhard Fink

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971123

      Eine neuartige Verknüpfung von α-Olefinen bei der Polymerisation gelang durch Katalyse mit Nickel(o)-Komplexen und [X2N[BOND]P([DOUBLE BOND]NX)2], X[DOUBLE BOND]Me3Si. Unter 2,ω-Verknüpfung entstehen Polymere mit Methylverzweigungen in definierten Abständen; aus linearen α-Olefinen erhält man Produkte vom Typ 1.

    17. [μ-N2H2{Ru(PPh3)dttd}2], der erste Diazen-Komplex mit schwefelkoordinierten Übergangsmetallzentren (dttd[DOUBLE BOND]2,3: 8,9-Dibenzo- 1,4,7,10-tetrathiadecan(2—)) (pages 984–985)

      Prof. Dr. Dieter Sellmann, Dr. Elmar Böhlen, Michael Waeber, Prof. Dr. Gottfried Huttner and Dr. Laslo Zsolnai

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971124

      Der Komplex 2, in dem trans-N2H2 zwei Rutheniumzentren verbrückt, konnte, wie unten skizziert, aus dem Hydrazin-Komplex 1 erhalten werden. 2 bildet schwarzgrüne Kristalle mit 2CH2Cl2. Komplexiertes Diazen, wie es in 2 vorliegt, ist wahrscheinlich die Schlüsselverbindung bei der Reduktion von N2 an den Eisen- und/oder Molybdänzentren von Nitrogenasen.

    18. Die Struktur des Flechten-Makrolids (+)-Aspicilin (pages 985–986)

      Prof. Dr. Gerhard Quinkert, Nana Heim, Dr. Jan W. Bats, Hartmut Oschkinat and Prof. Dr. Horst Kessler

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971125

      4R,5S,6R,17s – daß Titelverbindung 1 diese absolute Konfiguration hat, wurde durch Kombination mehrerer Methoden ermittelt: Einkristall-Röntgen-Strukturanalyse von 1, NOESY-NMR-Spektroskopie eines Derivats sowie Synthese eines Schlüsselabbauprodukts und seines Enantiomers.

    19. As12tBu8 – ein Tricyclo[6.4.0.02,6]dodecaarsan (pages 986–987)

      Prof. Dr. Marianne Baudler and Dr. Stefan Wietfeldt-haltenhoff

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971126

      Als erstes Organoarsan mit zwölf As-Atomen Konnte die Titelverbindung 1 aus tBuAsCl2, AsCl3 und Mg als hellgelber, lichtempfindlicher Feststoff erhalten werden. Die Gerüststruktur wurde durch ein 1H-HMR- und ein Massenspektrum bewiesen. Beim Erwärmen in Lösung disproportioniert 1 in andere tert-Butylcycloarsane.

    20. Nickel(0)-Katalysierte Synthese von Sorbinsäureanilid aus 1,3-Pentadien und Phenylisocyanat (pages 987–988)

      Prof. Dr. Heinz Hoberg and Dr. Elisa Hernandez

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971127

      Als erste metallinduzierte Synthese eines konjugierten Diencarbonsäure-Derivats gelang die herstellung von 2 aus 1,3-Pentadien und Phenylisocyanat. Die reaktion verläuft über die CC-Kupplung zu 1, aus dem unmittelbar das Anilid 2 entsteht.

    21. Chelat-kontrollierte stereoselektive Synthese von Cyanhydrinen (pages 989–990)

      Prof. Dr. Manfred T. Reetz, Kurt Kesselerm and Alfred Jung

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971128

      Tertiäre und sekundäre Alkoxy-Cyanhydrine wie 1 bzw. 2 lassen sich in hoher Diastereomerenreinheit synthetisieren. Dazu werden Alkoxy-acylcyanide z.B. mit Allylsilanen bzw. Alkoxy-aldehyde mit Silylcyaniden umgesetzt, und zwar in Gegenwart von Chelatbildnern wie TiCl4, SnCl4 oder Znl2.

    22. Isocyanmethylentriphenylphosphoran (pages 990–991)

      Gerhard Zinner and Prof. Dr. Wolf Peter Fehlhammer

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971129

      Strukturelemente von α-metallierten Isocyaniden und on Wittig-Reagentien vereinigt die neue Verbindung 2. Sie ist ebenso wie ihre „Lagerform” 1 außergewöhnlich reaktiv. beispielsweise geht metallkoordiniertes 2 mit Heteroallenen, Nitrilen, Acetylenen und Olefinen [3+2]-Cycloadditionen zu Metall-C-gebundenen fünfgliedrigen Heterocyclen ein.

    23. Ein neuer Weg zu Pentamethylcyclopentadienyllutetiumalkoholaten und -thiolaten (pages 991–993)

      Prof. Dr. Herbert Schumann, Dr. Ilse Albrecht and Dr. Ekkehardt Hahn

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971130

      Ein gefalteter Lu(μ-S)2Li-Vierring liegt im Komplex 1 vor, in dem ein hartes Metall der Lanthanoidenreihe von einem Liganden komplexiert ist, der über das weiche element Schwefel an das Metall gebunden ist. Die Synthese von 1 gelingt durch Umsetzung des (μ-CH3)2-Analogons mit tBuSH.

    24. Neue Co- und Ni-Cluster mit Se und PPh3 als Liganden: [Co43-Se)4(PPh3)4], [Co63-Se)8(PPh3)6], [Co94-Se)33-Se)8(PPh3)6] und [Ni345-Se)24-Se)20(PPh3)10] (pages 993–995)

      Prof. Dr. Dieter Fenske, Johannes Ohmer and Johannes Hachgenei

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971131

      Vier neue Cluster aus Co oder Ni, und PPH3 wurden in guten Ausbeuten aus [MCl2(PPh3)2] udn Se(SiMe3)2 in Toluol erhalten und strukturell aufgeklärt. Bei allen vier Clustern ist der eigentliche Kern von einer Hülle aus Phenylgruppen umgeben. Die Summenformeln gehen aus der Überschrift hervor; die Struktur des Nickelkomplexes ist auf der Titelseite dieses Heftes zu finden. Bei den vier Komplexen handelt es sich um 60e-, 98e, 137e- und 448e-Spezies. – die länger bekannte analoge Reaktion mit S(SiMe3)2 ergab andersartige Produkte.

    25. Stereo- und enantioselektive Synthese der beiden cis-Chrysanthemumsäure-methylester in hoher optischer Reinheit (pages 995–996)

      Dr. Michel Franck-Neumann, Dr. Madjid Sedrati, Dr. Jean-Paul Vigneron and Vincente Bloy

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971132

      Die insektizide Wirkung von Pyrethrodien hängt stark von ihrer Konfiguration ab. eine neue Synthese der hochwirksamen Titelverbindungen 1 und ent-1 kommt ohne racemat- und Diastereomerentrennungen und ohne mikrobiologische und enzymatische Reaktionen aus.

    26. Donor-acceptor-substituierte Anionen und Kationen im Cyclopentadienyl-System (pages 996–998)

      Prof. Dr. Rudolf Gompper and Thomas Geßner

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971133

      Ein Cyclopentadienyl-Anion 1 – formal aromatisch – und ein Cyclopentadienyl kation 3 – formal antiaromatisch – lassen sich aus dem donor-acceptor-substituierten Cyclopentadien 2 erzeugen. 1 und 3 (als K⊕ - bzw. BFmath image-Salz) sind ähnlich stabil und interessieren unter anderem im Hinblick auf die synthese von Farbstoffen und organischen Metallen (über neue Fulvene und Fulvalene).

    27. Dimethylamino-pyrazole und -pyrazolyliumsalze (pages 998–999)

      Prof. Dr. Rudolf Gompper, Dr. Rainer Guggenberger and Dr. Rolf Zentgraf

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971134

      Als neues stabiles Ringsystem mit 4π-Elektronen – formal somit antiaromatisch – kann das Kation im Pyrazolyliumsalz 1 angesehen werden. Es wurde aus dem entsprechenden 1-unsubstituierten Pyrazol durch Oxidation mit NO⊕BFmath image hergestellt.

    28. Photoreaktion von Thionen mit Bromketenacetalen (pages 999–1000)

      Dr. Pieter H. J. Ooms and Dr. Willy Hartmann

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971135

      Acrylsäureester 3 statt der erwarteten Thietaneentstehen bei der Reaktion der n,π*-angeregten aromatischen Thione 1 mit den Bromketenacetalen 2. Adamantanthion ergibt mit 2 dagegen die 1,3-Dithiolane 4. Thiocarbonylylide werden in beiden Fällen als Zwischenstufen diskutiert.

    29. Synthese von doppelt penta- oder hexamethylenverbrückten Porphyrin-p-Benzochinon-Verbindungen (pages 1000–1002)

      Brian Morgan and Prof. Dr. David Dolphin

      Article first published online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971136

      Modellverbindungen für die lichtinduzierte Ladungstrennung bei der Photosynthese sind die Titelverbindungen 1 (n=5,6). Bei ihrer herstellung aus Pyrrol- und Benzol-Derivaten wurde der Porphyrinring erst im letzten Schritt geschlossen. Der Syntheseweg sollte auch den Aufbau von analoga mit noch kürzeren verbrückenden Ketten ermöglichen.

  6. Neue Bücher

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