Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

Dezember 1985

Volume 97, Issue 12

Pages cpi–fmi, A343–A348, 1011–1076

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971201

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971202

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A343–A348)

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971203

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Molekulare Wirkungsweise des Antibioticums Rifampicin (pages 1011–1017)

      Prof. Dr. Guido R. Hartmann, Peter Heinrich, Margit C. Kollenda, Bernhard Skrobranek, Dr. Maximilian Tropschug and Wolfgang Weiß

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971204

      Seit langem erfolgreich gegen Tuberkulose eingestzt wird das lipophile Antibioticum Rifampicin; die Wirkungsweise konnte jedoch erst in jüngster Zeit geklärt werden. Rifampicin Stört den Stoffwechsel von Eubakterien, weil es stark an eine einzige und hochspezifische Bindungsstelle auf der DNA-abhängigen RNA-Polymerase gebunden wird und dadurch die RNA-Synthese hemmt.

    2. Die Rolle der Hydrothermalsynthese in der präparativen Chemie (pages 1017–1032)

      Prof. Dr. Albrecht Rabenau

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971205

      Quarzeinkristalle für Oszillatoren, synthetische Smaragde, CrO2 für Magnetbänder, silicatreiche Zeolithe - diese und viele andere Stoffe lassen sich durch Hydrothermalsynthese erzeugen. Diese heterogenen Reaktionen in wäßrigem Medium oberhalb 100°C und 1 bar sind ein Spezialfall chemischer Transportphänomene. Unter hydrothermalen Bedingungen gehen sonst schwerlösliche Stoffe als Komplexe in Lösung, an deren Bildung wasser oder Mineralisatoren beteiligt sein können.

    3. Fehlerhäufigkeit bei der Replikation und Expression der genetischen Information (pages 1033–1043)

      Dr. Uwe Englisch, Dr. Dieter Gauss, Dr. Wolfgang Freist, Dr. Sabine Englisch, Dr. Hans Sternbach and Prof. Dr. Friedrich von der Haar

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971206

      Bei der Weitergabe der genetischen Information und ihrer Umsetzung in Proteinsequenzen muß eine hohe Genauigkeit gewährleistet sein. In vielen Fällen ist eine ausreichende Genauigkeit nicht allein aufgrund der unterschiedlichen Bindungsenergien des richtigen und des falschen Substrats zu erzielen, sondern erfordert einen zusätzlichen Prüf- und gegebenenfalls Korrekturschritt. Dabei wird eine als falsch erkannte Zwischenstufe enzymatisch hydrolysiert.

  5. Zuschriften

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Synthese von Dipleiadien: ein typischer Fall von „Serendipität” (pages 1044–1045)

      Prof. Dr. Emanuel Vogel, Brigitte Neumann, Dr. Wolfgang Klug, Dr. Hans Schmickler and Dr. Johann Lex

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971207

      Als „Gestörtes [16]Annulen” läßt sich das vieldiskutierte Dipleiadien 1 ansehen, das endlich – bei einer Untersuchung mit völlig anderer Zielsetzung – gewonnen werden konnte. 1 ist zwar formal ein durch Butadieneinheiten peri-überbrücktes Naphthalin, zeigt jedoch ausgeprägte Paratropie.

    2. Synthese 6-substituierter Purine und Ribonucleoside mit N-(6-Purinyl)pyridiniumsalzen (page 1046)

      Doz. Dr. Ryszard W. Adamiak, Dr. Ewa Biała and Dr. Bohdan Skalski

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971208

      Als gute Abgangsgruppe erweist sich das Pyridinium-Ion an C-6 des Purins 1, R[DOUBLE BOND]Me, und ermöglicht so eine wirkungsvolle zweistufige Synthese der biochemisch wichtigen derivate 2, X[DOUBLE BOND]N3, SCH2, CH2OH, OCH3. Ältere Verfahren, die mehr Schritte benötigten, lieferten geringere Gesamtausbeuten.

    3. Oxidation von 2-Propanol an Ti/Cr2O3-Anoden (pages 1047–1048)

      Harry Schulz and Prof. Dr. Fritz Beck

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971209

      Mit quantitativer Stromausbeute und ohne Bildung von CrIII-Salzen verläuft dix Oxidation von 2-Propanol zu Aceton an keramischen Ti/Cr2O3-Anoden. Es wird ein Reaktionsmechanismus postuliert, der dem von Westheimer für die homogene Chromsäure-Oxidation formulierten analog ist. Die Standdzeiten der Elektroden sind für einen technischen Einsatz allerdings noch zu gering.

    4. Selektivität der anodischen Oxidation von CH- und CH2-Gruppen; selektive Oxidation von Steroiden an C-6 (pages 1048–1049)

      Annegret Hembrock, Prof. Dr. Hans J. Schäfer and Dr. Gesine Zimmermann

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971210

      Die Anode als Reagens zeigt eine vergleichsweise günstige Chemoselektivität: Das Verhältnis vom Angriff an tertiären zum Angriff an sekundären C-Atomen beträgt bei Decalin 12:1. Die Regioselektivität der anodischen Oxidation läßt sich durch induktive Effekte bei chloriden, z.B.Chlorcyclohexan, und bei Fettsäuren steuern. Die Steroide Androstan und Cholestan werden anodisch bemerkenswerterweise weit überwiegend an C-6 oxidiert.

    5. Bis(2,4,6-tri-tert-butylphenyl)bicyclotetraphosphan (page 1050)

      Ralf Riedel, Dr. Hans-Dieter Hausen and Prof. Dr. Ekkehard Fluck

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971211

      Nur eine der Bindungen des P4-Tetraeders zu öffnen und dabei ein Derivat von P4H2 zu erzeugen, ist jetzt erstmals gelungen. Die Titelverbindung 1 kann zusammen mit dem Diphosphen-Derivat 2 als orange, luftstabile Kristalle isoliert werden (R = 2,4,6-Tri-tert-butylphenyl).

    6. Computergesteuerte Fällung von Metallhydroxiden und -oxidaquaten – Herstellung von Braunstein einheitlicher Partikelgröße (pages 1050–1051)

      Dr. Dieter H. Buss, Gottfried Schaumberg and Prof. Dr. Oskar Glemser

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971212

      Braunstein mit sehr kleiner oder sehr großer Oberfläche und einheitlicher Partikelgröße wurde bei pH 1 oder 2 bzw. pH0 (siehe Abb. rechts) aus Mn(NO3)2 und KMnO4 hergestellt. Ein Computer steuert die Dosierung der Reagentien so, daß das Potential konstant bleibt. Die Reagentien werden in nahezu stöchiometrischen Mengen verwendet.

    7. Neuartige Reaktionen von Acylhalogeniden mit Bis(trimethylsilyl)tellurid: C, Te- und C,C-Verknüpfungen (pages 1051–1052)

      Dr. Tevfik Severengiz, Prof. Dr. Wolf-Walther du Mont, Priv.-Doz. Dr. Dieter Lenoir and Heike Voss

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971213

      Tellurverbindungen in der organischen Synthese sind im Kommen: Als erstes Telluroessigsäure-Derivat wurde der Ester 3 durch sein Massenspektrum identifiziert; 3 zerfällt spontan in (Z)- und (E)-2,3-Bis(trimethylsiloxy)-2-buten und Tellur. Das Edukt 2 ist aus 1 und Acetylchlorid erhältlich.

    8. Strukturaufklärung von Epidermin, einem ribosomal synthetisierten, heterodet tetracyclischen Polypeptid-Antibioticum (pages 1052–1054)

      Dr. Hermann Allgaier, Prof. Dr. Günther Jung, Priv.-Doz. Dr. Rolf G. Werner, Dr. Ursula Schneider and Prof. Dr. Hans Zähner

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971214

      Ein Docosapeptid, das gegen Akneerkrankungen hochwirksam ist, wurde aus dem Kulturfiltrat von Staphylococcus epidermidis Tü 3298 isoliert. Das Molekül enthält vier Sulfidbrücken, die aus meso-Lanthionin, β-Methyllanthionin und der neuen Aminosäure S-(2-Aminovinyl)-D-Cystein stammen. Die Strukturaufklärung gelang durch enzymatischen und hydrolytische Fragmentierungen sowie durch Entschwefelung mit Raney-Nickel und sequenzanalytische Methoden.

    9. o,p′-Dibenzol (pages 1054–1055)

      Ralf Braun, Matthias Kummer, Prof. Dr. Hans-Dieter Martin and Prof. Dr. M. B. Rubin

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971215

      Ein neues, instabiles, theoretisch interessantes Benzoldimer, die Titelverbindung 1, wurde durch Photolyse des Barrelen-o-Chinon-Addukts synthetisiert. Für den Zerfall von 1 zu Benzol ließen sich die Arrhenius-Parameter bestimmen.

    10. [(ν5-C5Me2)2Fe2S4] und [(ν5-C5Me5)2Co2S4], zwei neue schwefelreiche Bis(pentamethylcyclopentadienylmetall)-Komplexe (pages 1056–1057)

      Prof. Dr. Henri Brunner, Norbert Janietz, Walter Meier, Gertrud Sergeson, Dr. Joachim Wachter, Thomas Zahn and Prof. Dr. Manfred L. Ziegler

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971216

      Die vielseitigen Koordinationsmöglichkeiten von Dischwefelliganden Demonstrieren die beiden Titelverbindungen. Der Fe2-Komplex enthält zwei zueinander senkrecht angeordnete Smath image-Liganden, während der rechts abgebildete Co2-Komplex einen neuen Strukturtyp repräsentiert.

    11. 4-[Tri(n-butyl)phosphonio]-2,5-diselenoxo-1,3-diselenacyclopentanid (pages 1057–1058)

      Prof. Dr. Heinz P. Fritz, Dr. Gerhard Müller, Gabriele Reber and Michael Weis

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971217

      Einen neuen Typ von Phosphor-Yliden repräsentiert die Titelverbindung 1, die als dunkelrote, flache Prismen aus CSe2 und nBu3P in hohen Ausbeuten zugänglich ist. Derivate von 1 könnten eigenschaften „organischer Metalle” aufweisen.

    12. Isolierung des stabilen Silaketimins tBu2Si[DOUBLE BOND]N[BOND]SitBu3 (pages 1058–1059)

      Prof. Dr. Nils Wiberg, Klaus Schurz and Dr. Gerd Fischer

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971218

      Die Si[DOUBLE BOND]N-Bindung des Silaketimins 2, das der Lithiumverbindung 1 durch „thermische Salzeliminierung” gewonnen werden kann, ermöglicht zahlreiche Additionsreaktionen. So bildet sich mit Methylvinylether das [2+2]-Cycloaddukt 3.

    13. 1,4-Photocycloaddition von α-Morpholinoacrylonitril an 1-Acylnaphthaline (pages 1059–1060)

      Prof. Dr. Dietrich Döpp, Prof. Dr. Carl Krüger, Hamid Reza Memarian and Dr. Yi-Hung Tsay

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971219

      Das capto-dativ substituierte Olefin 2 kann glatt an Acylnaphthanlin 1, R[DOUBLE BOND]H, Me, Ph, zum, 1,4-Photocycloaddukt 3addiert werden. Derartige Reaktionen von Naphthylcarbonyl-Derivaten sind äußerst selten und synthetisch wertvoll.

    14. Mehrfachbindungen zwischen „nacktem” Blei und übergangsmetallen – ein erstes Beispiel (pages 1060–1061)

      Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Heinz-Josef Kneuper and Dr. Eberhardt Herdtweck

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971220

      Ein substituentenfreies Pb-Atom, das über Doppelbindungen an zwei Organomangan-Fragmente gebunden ist, liegt im Komplex 2 vor, der überraschend einfach aus dem Einkernkomplex 1 und PbCl2 in Tetrahydrofuran (THF) zugänglich ist. Das MnpbMn-Strukturgerüst ist nahezu linear.

    15. Einfach substituierte Boraethene (pages 1061–1063)

      Prof. Dr. Günther Maier, Jochem Henkelmann and Dr. Hans Peter Reisenauer

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971221

      Die Grenze der Existenzfähigkeit von Boraethenen – ohne sperrige Substituenten – scheint bei 2 erreicht zu sein. Sie entstehen bei der thermischen cycloreversion der Diels-Alder-Addukte 1, lassen sich in einer Argon-Matrix isolieren und z.B. mit Benzophenon abfangen (X[DOUBLE BOND]OCH3, N(CH3)2).

    16. Zur Chemie und antibiotischen Aktivität des Carbolegerlings (Agaricus xanthoderma) (pages 1063–1064)

      Sabine Hilbig, Thomas Andries, Prof. Dr. Wolfgang Steglich and Prof. Dr. Timm Anke

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971222

      Der nach Phenol riechende Pilz Agaricus xanthoderma zeigt interessant Phänomene. So beruht die starke antibiotische Aktivität sei ner extrakte auf 4-Diazo-2,5-cyclohexadien-1-on 1; die Gelbfärbung bei Verletzung wird durch das Diazamerocyanin 2 und ein p-Hydroxyphenylazo-Derivat von Glutaminsäure hervorgerufen.

    17. Asymmetrische Synthese von (R)-β-(Alkoxycarbonyl)asparaginsäure-diestern (Derivaten von (R)-Asa) mit einem chiralen kationischen Aminosäuresynthon (pages 1065–1066)

      Prof. Dr. Ulrich Schöllkopf, Dr. Hans-Jürgen Neubauer and Manfred Hauptreif

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971223

      Der Anwendungsbereich der Bislactimether-methode zur Aminosäuresynthese wurde durch das Chlorid 1 erweitert. 1 wirkt als kationisches Synthon, das mit Nucleophilen reagiert. Paradebeispiel ist die Synthese von 2, das zu den Titelverbindungen 3 hydrolysiert werden kann.

    18. Asymmetrische Addition eines chiralen cyclischen Phosphits an eincyclisches Imin – Synthese der Phosphonsäure-Analoga von D- und L-Penicillamin (pages 1066–1067)

      Dr. Inga Hoppe, Prof. Dr. Ulrich Schöllkopf, Martin Nieger and Dr. Ernst Egert

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971224

      α-Aminophosphonsäuren, Analoga der α-Aminocarbonsäuren, interessieren unter anderem wegen ihrer potentiellen biologischen Aktivität. Durch die Titelreaktion sind (gut trennbare) Diastereomere erhältlich, die sich zu den Penicillamin-Analog verseifen lassen (R[DOUBLE BOND]C(CH3)2OCH3).

    19. Nicht-induziert hochdiastereoselektive intramolekulare En-Reaktionen von 1,7-Dienen zu trans-1,2-disubstituierten Cyclohexanen (pages 1067–1068)

      Prof. Dr. Lutz F. Tietze and Uwe Beifuß

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971225

      Eine Sprachverwirrung wie beim Turmbau zu Babel Scheint in der stereoselektiven Synthese nicht mehr fern zu sein. „Induziert” und „nicht-induziert diastereoselektive” sind die neuesten Kreationen; ob allerdings diese sicherlich nützlichen Begriffe akzeptiert werden, wird die Zukunft entscheiden. Eingeführt werden sie anhand der Titelreaktion, bei der 1,2-disubstituierte Cyclohexane mit einer trans: cis-Selektivität von >99:1 entstehen.

    20. Acylsilane durch Oxidation von Phosphoniumyliden; erste Synthese von Bis(trimethylsilyl)keton und dessen Anwendung als CO2⊖-Äquivalent (pages 1068–1069)

      Prof. Dr. Alfredo Ricci, Dr. Mariella Fiorenza, Dr. Alessandro Degl'Innocenti, Dr. Giancarlo Seconi, Dr. Pasquale Dembech, Konrad Witzgall and Prof. Dr. Hans Jürgen Bestmann

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971226

      Eine hochregioselektive nucleophile Formylierung ist unter milden Bedingungen mit dem erdbeerfarbenen Öl Bis(trimethylsilyl)keton 1 möglich. So reagiert es z.B. mit 2-Cyclohexenon unter 1,4-Addition zu 2, aus dem in Gegenwart von Feuchtigkeit 3 entsteht.

    21. Bis(tert-butyl)diphosphen als Baustein eines Trichromclusters. Eine neue Koordinationsform von Diphosphenen (pages 1069–1070)

      Jutta Borm, Prof. Dr. Gottfried Huttner and Dr. Laszlo Zsolnai

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971227

      Eine Z-Diphosphen-Einheit als side-on und end-on koordinierter Ligand sowie eine μ3-P[BOND]tBu-Brücke liegen im Triangulo-Cr3-Cluster 1 vor. 1 ensteht bei der thermischen Zersetzung (100°C) von tBuP[cr(CO5]2.

    22. PdII-katalysierte stereoselektive Bislactonisierung (pages 1070–1071)

      Dr. Y. Tamaru, H. Higashimura, K. Naka, M. Hojo and Prof. Dr. Z. Yoshida

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971228

      Die Bildung von Bislactionen des Typs 2 gelingt aus 1, X = H, und CO unter PdII-Katalyse. Substituenten an C-2 und C-3 werden weitgehend toleriert. Zum Vergleich: In Gegenwart von Pd0 bildet 1, X = Ac, nur offenkettige 1,3-Diene.

    23. Synthese des ersten α-Methylen-β-peroxylactons – regiospezifische En-Reaktion von 1O2 mit α,β-ungesättigten Carbonsäuren (pages 1071–1072)

      Prof. Dr. Waldemar Adam and Dr. Axel Griesbeck

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971229

      Unerwartet hohe thermische Stabilität zeichnet 5-Methyl-4-methylen-1,2-dioxolan-3on 2 aus. Das erste α-Methylen-β-peroxylacton konnte durch regiospezifische Photooxygenierung der α,β-ungesättigten carbonsäure 1 zum Hydroperoxid und dessen säurekatalysierte Dehydratisierung erhalten werden.

    24. Sensibilisierte UV-Laserphotolyse von Azolkanen: Einflüsse der Konformation auf Spinumkehr und Lebensdauer von Triplettdiradikalen (pages 1072–1073)

      Prof. Dr. Waldemar Adam, Dr. Klaus Hannemann and Prof. Dr. R. Marshall Wilson

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971230

      Die Bestätigung der Theorie von Salem und Rowland, daß die Stellung der Radikalorbitale die Lebensdauern von Triplettiradikalen Bestimmen, gelang durch Abfangen der Diradikale la-lc als Peroxide. Die Lebensdauer nimmt von la nach lc um mehr als vier Zehnerpotenzen ab.

    25. Bicyclische Acetale via Oxacarbene (pages 1073–1074)

      Prof. Dr. Michael Pirrung

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971231

      Zwei anellierte tetrahydrofuran-Einheiten – Teilstrukturen der Aflatoxine und Caryoptine – können durch Bestrahlung von Cyclobutanonen wie 1 erhalten werden. Dabei entsteht das bicyclische Acetal 2 durch eine intramolekulare Abfangreaktion eines photochemisch erzeugten Oxacarbens.

    26. Cyclopropylsubstituierte Aminocyclopropancarbonsäure (Cyclopropyl-ACC) – eine Studie zum Mechanismus der Ethylen-Biosynthese (pages 1074–1075)

      Prof. Dr. Michael C. Pirrung and Gerard M. McGeehan

      Article first published online: 28 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850971232

      Die Biosynthese des Abstreifungshormons Ethylen aus methionin über Aminocyclopropancarbonsäure wird durch 1inhibiert. 1bildet in Gegenwart von Apfel-Fruchtfleisch über Radikale 1,4-pentadien 2; daneben finder auch noch eine Inaktivierung des Biosytheseapparats statt.

  6. Neue Bücher

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher

SEARCH

SEARCH BY CITATION