Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

März 1985

Volume 97, Issue 3

Pages cpi–fmi, A59–A64, 141–240

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970301

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970302

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A59–A64)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970303

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Monoklonale Antikörper: Chemie, Funktion und Anwendungsmöglichkeiten (pages 141–163)

      Dr. Friedrich Robert Seiler, Dr. Peter Gronski, Dr. Ronald Kurrle, Dr. Gerhard Lüben, Dr. Hans-Peter Harthus, Prof. Dr. Wolfgang Ax, Dr. Klaus Bosslet and Prof. Dr. Hans-Gerhard Schwick

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970304

      Die Immun- und Zelldiagnostik sowie die Lokalisation und Therapie von Tumoren sind nur einige Anwendungsbereiche monoklonaler Antikörper. Ihre Produktion gelingt durch Verschmelzen (Hybridisierung) einer sterblichen Immunzelle, die schon immunologisch geprägt ist, mit einer unsterblichen krebsartigen Immunzelle (Myelomzelle). Die Hybridzelle und der daraus gezüchtete Hybridzellklon erzeugen praktisch unbegrenzt einen monoklonalen Antikörper mit der jeweils gewünschten Bindungsspezifität.

    2. Hexafluorpropenoxid – eine Schlüsselverbindung der organischen Fluorchemie (pages 164–182)

      Dr. Hans Millauer, Dr. Werner Schwertfeger and Dr. Günter Siegemund

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970305

      Hochwertige fluorierte Produkte lassen sich aus dem vielseitigen C3-Baustein Hexafluorpropenoxid 1 herstellen. So Können aus 1 Comonomere wie 2 für die Modifizierung von Polytetrafluorethylen sowie sauerstofflösende Inertflüssigkeiten vom Typ 3 für medizinische Anwendungen erhalten werden. 1 ist auch eine vorteilhafte Quelle für Difluorcarben und Hexafluoraceton.

    3. Neuere Entwicklungen auf dem Gebiet der β-Lactam-Antibiotica (pages 183–205)

      Dr. Walter Dürckheimer, Dr. Jürgen Blumbach, Dr. Rudolf Lattrell and Dr. Karl Heinz Scheunemann

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970306

      Die bis heute wichtigsten Wirkstoffe gegen bakterielle Infektionen sind die β-Lactam-Antibiotica. Seit der Entdeckung von Penicillin G hat die Weiterentwicklung durch Isolierung und Strukturaufklärung natürlicher Verbindungen und deren systematische chemische Abwandlung beispielsweise zu Monobactamen 1, R1=SO3H, Penemen 2 sowie trans-Carbapenemen 3 geführt.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. SiCl2: Photoelektronenspektroskopische Optimierung vershiedener Synthesen (pages 205–206)

      Prof. Dr. Hans Bock, Dr. Bahman Solouki and Prof. Dr. Günther Maier

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970307

      SiCl2 ist auf mehreren Wegen zugänglich: Durch Hochtemperaturreaktion von Siliciumchloriden mit Silicium oder durch Thermolyse organischer Vorläufer wie 1. Durch photoelektronenspektroskopische on-line-Gasanalytik mit digitaler Aufzeichnung konnten derartige Synthesen optimiert werden.

    2. Das Homothiopyrylium-Ion; Erzeugung und Charakterisierung (pages 206–207)

      Dr. Kagetoshi Yamamoto, Shoko Yamazaki and Prof. Dr. Ichiro Murata

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970308

      Eine heterocyclische, homoaromatische Spezies mit delokalisierter positiver Ladung liegt im Homothiopyrylium-Ion 7 Vor. Seine Synthese gelang aus 1 durch Oxidation zum Sulfoxid 2, das mit Acetanhydrid zu 3 umgesetzt wurde. Oxidation von 3 ergab das Sulfoxid 4, eine modifizierte Pummerer-reaktion das Thiepinol 5. Dessen Hydrolyse führte zu 6, von dem die Hydroxygruppe im letzten Schritt abgespalten wurde. Pnb=para-Nitrobenzoyl.

    3. Dicarbonyl-η5-cyclopentadienyl-(1-cyclopropenyl)-eisen-Komplexe – eine neue Klasse von σ-Cyclopropenylkomplexen (pages 207–208)

      Prof. Dr. Rudolf Gompper and Dr. Ekkehard Bartmann

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970309

      Die neuartigen Titelverbindungen 3 – stabilere Isomere der bekannten Komplexe 1, R1=Ph, tBu, R2=H, Me, Ph – wurden wie unten skizziert aus dem Salz 2 und Nucleophilen erhalten. Der Vergleich von 1 und 3, R=H, OMe, CN, weist die Komplexe 1 einmal mehr als Derivate des antiaromatischen Cyclopropenid-Ions aus.

    4. Spaltung von Tris(cyclopentadienyl)lanthanoid-Komplexen mit Alkyllithiumverbindungen – ein neuer Weg zu Alkyl-bis(cyclopentadienyl) anthanoiden (pages 208–209)

      Prof. Dr. Herbert Schumann and Gerald Jeske

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970310

      Bis(cyclopentadienyl)neodymhydrid 3 ist ein vorzüglicher Hydrierungskatalysator für Alkine. Austausch eines C5H5-Liganden in 1 gegen sec -oder tert-Butyl (nicht gegen n-Butyl) bei −78°C ergibt 2a bzw. 2b, die ersten Alkyl-bis(cyclopentadienyl)neodym-Komplexe. 2a zerfällt bei −30° C in 3 und Buten, 2b läßt sich bei Raumtemperatur zu 3 und Isobutan hydrieren.

    5. Synthese und dynamische Eigenschaften chiraler Heptalene (pages 209–213)

      Prof. Dr. Klaus Hafner, Günter L. Knaup, Prof. Dr. Hans Jörg Lindner and Hans-Christian Flöter

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970311

      Die enantiomerenreinen Valenzisomere (+)-und(−)−1 sowie (+)- und (−)−2 konnten als erste ihrer Art isoliert werden. Diese Verbindungen mit nichtplanaren, cyclisch konjugierten π-Elektronensystem und lokalisierten π-Bindungen im Grundzustand stehen miteinander im dynamischen Gleichgewicht. Die kinetischen Daten der dynamischen Prozesse - Ringinversion und Doppelbindungsverschiebung -wurden ebenfalls bestimmt (R=H, Me).

    6. Zur „stereochemischen Aktivität” einsamer Elektronenpaare an niederwertigen Elementen der 4. Hauptgruppe: (GeNtBu)4·2 AlCl3 und (SnNtBu)4·2 AlCl3 (pages 213–214)

      Prof. Dr. Michael Veith and Walter Frank

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970312

      Ein Käfigmolekül mit gerichteten Bindungen liegt im Addukt (tBuNSn)4·2AlCl31 vor. Die Bildung von 1 beweist erstmals, daß niederwertige Elemente wie Zinn(II) in Lewis-Säure-Base-Addukten als Donoren fungieren können. Gegenüber unkoordiniertem (SnNtBu)4 hat 1 einen verringerten Sn…Sn-Abstand und einen größeren N[BOND]Sn[BOND]N-Winkel.

    7. Symmetrische und unsymmetrische Triphosphenium-Ionen (pages 214–215)

      Prof. Dr. Alfred Schmidpeter, Siegfried Lochschmidt and Prof. Dr. William S. Sheldrick

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970313

      Als Triphenylphosphankomplex des Phosphors kann das Triphenylphosphenium-Ion in 1 aufgefaßt werden. 1 entsteht durch gemeinsame Einwirkung von Ph3P und AlCl3 PCl3 . Das zentrale P-Atom in 1 läß sich erstaunlicherweise protonieren; mit stärker basischen Phosphanen können die „Liganden” sukzessive ausgetauscht werden, so daß auch unsymmetrische Triphosphenium-Ionen zugänglich sind. Die Länge der PP-Bindung in 1 liegt zwischen der einer PP-Einfach- und -Doppelbindung.

    8. Darstellung von [Et2N[BOND]C[TRIPLE BOND]W(CO)2(μ-PPh2)2Mo(CO)4], des ersten anionischen Carbinmetall-Komplexes; Addition von CO2 an die W[TRIPLE BOND]C-Bindung (pages 215–217)

      Prof. Dr. Ernst Otto Fischer, Alexander C. Filippou, Helmut G. Alt and Prof. Dr. Ulf Thewalt

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970314

      Ein spirocyclischer heteronuclearer Zweikernkomplex, das Oxawolframacyclobutenon 2, entsteht bei der Reaktion von Co2 mit 1, dem erstem Carbinmetall-Komplexanion. Für die Struktur von 1 sprechen neben dieser Reaktion spektroskopische Befunde.

    9. Erstmalige Anwendung der 2D-NMR-Technik zur Spektrenanalyse eines paramagnetischen Komplexes; Beispiel: Bis[R-(+)-P,P-diethylthiophosphinsäure-N-α-methylbenzylamido]nickel(II) (pages 217–218)

      Dr. Wilfried Peters, Manfred Fuchs, Hermann Sicius and Prof. Dr. Wilhelm Kuchen

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970315

      Auch paramagnetische Komplexe können 2D-NMR-spektroskopisch untersucht werden. Die Interpretation der Spektren wird durch diese Technik entscheidend erleichtert. Die Titelverbindung 1 ist der erste Übergangsmetallkomplex mit einem Thiophosphinsäureamidoliganden.

    10. Kationische Thionitrosyl- und Nitrosyl-Komplexe (pages 218–219)

      Dr. Gabriele Hartmann and Prof. Dr. Rüdiger Mews

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970316

      Eine Fülle neuer Thionitrosyl-Komplexe sollte auf einem recht allgemein anwendbaren Weg erhältlich sein: der Umsetzung von kationischen CO-oder SO2-Komplexen mit NS+ AsFmath image. Gleichung (1) zeigt exemplarisch eine Reaktion, die quantitativ verläuft.

    11. Zum Mechanismus der Purpurogallinbildung: Ein Addukt aus 3-Hydroxy-O-benzochinon und 4,5-Dimethyl-O-benzochinon (pages 219–220)

      Dr. Walter Dürckheimer and Dr. Erich F. Paulus

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970317

      Als Zwischenstufe bei der Bildung von Purpurogallin 1 aus Pyrogallol wurde seit langem das Addukt 2 postuliert. Das aus den o-Benzochinonen 3 und 4 entstehende Addukt 5 weist eine weitgehende Strukturanalogie zu 2 auf und stützt somit die Vorstellungen zum Ablauf der Purpurogallinbildung.

    12. Isolierung und Struktur eines stabilen Moleküls mit Silicium-Kohlenstoff-Doppelbindung (pages 220–222)

      Prof. Dr. Nils Wiberg, Gerhard Wagner and Dr. Gerhard Müller

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970318

      Die Länge der Si[DOUBLE BOND]C-Bindung war und ist Gegenstand erheblicher Kontroversen. Im stabilen Molekül 1, das kristallin isoliert werden konnte, ist die Si[DOUBLE BOND]C[DOUBLE BOND]Bindung 1.702(5) Å lang. Dieser Wert stimmt überraschend gut mit dem von ab-initio-Berechnungen vorhergesagten (1.69–1.71 Å) über ein. Aus der ähnlichen Struktur von Silaethenen und Ethenen wird auf ähnlichen Bindungsverhältnisse geschlossen.

    13. Pentamethyldiethylentriamin(phenyl)lithium, eine monomere Organolithiumverbindung (page 222)

      Uwe Schümann, Jürgen Kopf and Prof. Dr. Erwin Weiss

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970319

      Der Assoziationsgrad von Phenyllithium wird entscheidend durch Solvatation beeinflußt. Mit Ether und Tetramethylethylendiamin als Liganden war es bisher als Dimer und Tetramer bekannt.Nunmehr gelang die Stabilisierung von monomerem Phenyllithium mit dem dreizähnigen Ligand Pentamethyldiethylentriamin.

    14. Ein Diiminosuccinonitril-Komplex mit coplanarer Ligandenanordnung und CoII[BOND]CoII-Bindung und seine Reduktion zum monomeren CoI-Komplex (pages 223–224)

      Prof. Dr. Sie-Ming Peng, Der-Shn Liaw, Prof. Dr. Yu Wang and Prof. Dr. Arndt Simon

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970320

      Der blaue Zweikernkomplex 1, der aus Diaminomaleonitril mit Co(OAc)2, gefolgt von einer Oxidation mit O2, erhalten werden kann, weist eine starke Co[BOND]Co-σ-Bindung und eine δ-Bindung zwischen den beiden parallelen Semidiiminosuccinonitril-Liganden auf. Aufgrund dieser Bindungsverhältnisse kommt es zu einer Lokalisierung der Doppelbindungen im Liganden.

    15. „In-out”-isomere Großhohlräume und ihre unterschiedliche Gastselektivität (pages 224–225)

      Joachim Franke and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970321

      Das Wirtsmolekül 1 hat einen maßgeschneiderten Hohlraum für kugelförmige organische Verbindungen wie Adamantan; so gelang es mit 1 erstmals, Adamantan in wäßrigem Medium durch Komplexierung zu lösen. Die isomere „out-in”-Verbindung mit kleinerem Hohlraum ist dazu nicht in der Lage.

    16. Carbocyclische Großhohlräume zum selektiven Einschluß organischer Gastmoleküle in wäßriger Lösung (pages 226–227)

      Prof. Dr. Fritz Vögtle, Thomas Merz and Herbert Wirtz

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970322

      Das erste Wirtsmolekül ohne Heteroatome im Gerüst, 1, ist als Anion in Wasser löslich; es hat gegenüber Heterocyclen den Vorteil, chemisch stabiler und bei Umwandlungen der Seitenketten variabler zu sein. Verbindungen vom Typ 1 sind Komplexbildner für quartäre Ammoniumsalze und für Metallkationen, wenn sich die Carboxygruppen nach innen wenden.

    17. Ein dreizähliger Propeller aus sieben verklammerten Benzolringen (pages 227–228)

      Wolfram Kißener and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970323

      Hohe Drehwerte und ungewöhnlich hohe optische Stabilität zeichnen den helical-chiralen Kohlenwasserstoff 1 aus. Seine Synthese gelang ausgehend von Stilben über ein Hexaphenylbenzol-Derivat durch Erhitzen der bei der Cyclisierung gebildeten syn-syn-anti- und syn-anti-anti-Konformere und anschließende Racemattrennung.

    18. Methylwanderung und transanulare 1,5-Hydridverschiebung bei der oxidativen Spaltung von C[BOND]Pd-Bindungen mit CuCl2 (pages 228–230)

      Dr. Andreas Heumann and Dr. Jan-E. Bäckvall

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970324

      Die hohe Regio- und Stereoselektivität der Reaktion 1[RIGHTWARDS ARROW]2 deutet auf einen Mechanismus mit einer transanularen 1,5-Wasserstoffwanderung; die C[BOND]H-Aktivierung verläuft wahrscheinlich über einen cyclischen, siebengliedrigen Übergangszustand. Dies ergab die detaillierte mechanistische Untersuchung der Pd-Cu-katalysierten Funktionalisierung von C[BOND]H-Gruppen, eine Reaktion, die sich eventuell auch auf Steroide übertragen läßt.

    19. E[RIGHTWARDS ARROW]Z-Photoisomerisierung von metallkomplexierten Diphosphenen (pages 230–231)

      Dr. Masaaki Yoshifuji, Takashi Hashida, Prof. Dr. Naoki Inamoto, Dr. Ken Hirotsu, Teruhisa Horiuchi, Prof. Dr. Taiichi Higuchi, Keiji Ito and Prof. Dr. Shigeru Nagase

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970325

      Durch Komplexbildung wird die Rotationsbarriere in Diphosphenen erniedrigt. So führt die Bestrahlung der Komplexe 1,M=Cr, Mo, W, zur E[RIGHTWARDS ARROW]Z-Isomerisierung des Diphosphenliganden. 2 ist das erste Beispiel eines (Z)-Diphosphens als Ligand in einem einkernigen Carbonylmetalkomplex.

    20. Synthese und Reaktionen von 4-Azido-3-methyl-1,2-butadien (pages 231–232)

      Dr. Klaus Banert

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970326

      Die Verknüpfung eines Allensystems mit einer Azidgruppe über ein Kohlenstoffatom gelang erstmals bei der Synthese von 1. 1 lagert sich schon bei Raumtemperatur zum Isomer 2 um. Bei der photolytischen Zersetzung erweist sich 1 als typisches Azid mit Allylstruktur, während das Vinylazid 2 in guter Ausbeute zum Azirin 3 führt.

    21. Bis[R)-(+)-binap]rhodium(I)-perchlorat, ein hochwirksamer Katalysator für die asymmetrische Isomerisierung von Allylaminen (pages 232–234)

      Dr. Kazuhide Tani, Dr. Tsuneaki Yamagata, Dr. Yoshitaka Tatsuno, Dr. Yuriko Yamagata, Prof. Dr. Ken-Ichi Tomita, Dr. Susumu Akutagawa, Hidenori Kumobayashi and Prof. Dr. Sei Otsuka

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970327

      Der Abspaltung eines R-binap-Liganden wird die hohe katalytische Aktivität von 1 bei der asymmetrischen Isomerisierung von Allylaminen zugeschrieben. Von 1, das aus [Rh(R-binap)(cod)]CIOmath image durch Austausch von Cyclooctadien (cod) gegen R-binap in Form tiefroter Kristalle herstellbar ist, wurde eine Röntgen-Strukturanalyse durchgeführt (binap=P,P′-(1,1-Binaphthyl-2,2′-diyl)bis(diphenylphosphan).)

    22. Schwefelmonoxid als 4-Elektronen-Brückenligand im Komplex [{η5-C2H5)(CO)2Mn}2SP] (pages 234–235)

      Dr. Ingo-Peter Lorenz, Johannes Messelhäuser, Dr. Wolfgang Hiller and Klaus Haug

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970328

      Der tiefviolette, kristalline zweikernige Mangankomplex 3 entsteht in ca. 30% Ausbeute bei Bestrahlung eines Gemischs aus dem Tricarbonylkomplex 1 und Thiiran-S-oxid 2. Die Mn-S-Abstände sind kurz (ca. 212 pm), und die S[DOUBLE BOND]O-Bindung ist kaum länger (150.4 pm) als im freien SO. Zwischen den beiden Mn-Atomen besteht keine bindende Wechselwirkung.3 kann wegen der Isolobalbeziehung zwischen O und [(η5-C5H5)(CO)2Mn] als SO3-Derivat angesehen werden.

    23. Spiroacetalbildung durch Carben(oid)-Einschiebungsreaktion: Synthese der Hauptkomponente des Sexuallockstoffs der Olivenfliege (Dacus oleae) (pages 235–236)

      Dr. Udo H. Brinker, Ali Haghani and Klaus Gomann

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970329

      Die intramolekulare Einschiebung eines Cyclopropylidens in eine tertiäre C[BOND]H-Bindung ist der Schlüsselschritt einer neuen Strategie zur Synthese von Spiroacetalen Bei Umsetzung des Dibromids 1, R=Br, mit Methyllithium in Ether bei −75°C entsteht via 2 als Hauptprodukt der Tricyclus 3. Die selektive Öffnung des Dreirings führt dann zu 4, dem Hauptbestandteil des Sexuallockstoffs der weiblichen Olivenfliege.

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    1. Neuerscheinungen (page 240)

      Version of Record online: 16 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970336

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