Angewandte Chemie

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April 1985

Volume 97, Issue 4

Pages cpi–fmi, A93–A100, 241–362

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970401

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970402

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A93–A100)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970403

  4. Aufsätze

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Hochauflösende Röntgen-Strukturanalyse – eine experimentelle Methode zur Beschreibung chemischer Bindungen (pages 241–252)

      Klaus Angermund, Karl Heinz Claus, Dr. Richard Goddard and Prof. Dr. Carl Krüger

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970404

      Die Ermittlung der Elektronenverteilung in Molekülen wird heute durch die hohe Meßgenauigkeit röntgenographischer Methoden ermöglicht. So kann die Elektronendichte, die sich durch Deformation der kugelsymmetrischen Ladungsverteilung als Folge der Bildung chemischer Bindungen ergibt, dargestellt werden (Beispiel rechts: 1,2,3-Triazin).

    2. Katalytische Synthese von Organolithium- und -magnesium-Verbindungen sowie von Lithium- und Magnesiumhydriden – Anwendungen in der organischen Synthese und als Wasserstoffspeicher (pages 253–264)

      Prof. Dr. Borislav Bogdanović

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970405

      Als Hochtemperatur-Wasserstoffspeicher eignet sich katalytisch erzeugtes Magnesiumhydrid. Als Homogenkatalysator dient ein System aus „Magnesiumanthracen” 1 und einem Übergangsmetallhalogenid.

    3. Organocobaltverbindungen in der Pyridinsynthese – ein Beispiel für Struktur-Wirkungs-Beziehungen in der Homogenkatalyse (pages 264–279)

      Prof. Dr. Helmut Bönnemann

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970406

      Die Optimierung der Eigenschaften eines Katalysators vom Typ [YCoL] zur Pyridinsynthese aus Alkinen und Nitrilen gelingt durch Variation der Liganden Y und L. Bei Y und L kann es sich, wie in 1, um Pentamethylcyclopentadienyl und Cyclooctadien handeln.

    4. η3-Allylpalladium-Verbindungen (pages 279–291)

      Dr. Peter W. Jolly

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970407

      Die bestmögliche Nutzung von Palladium in Homogenkatalysatoren erfordert ein gründliches Studium der Chemie der Pd-C-Bindung. Untersuchungen an η3-Allypalladium-Verbindungen wie 1 ermöglichten detaillierte Einblicke in den Ablauf Pd-katalysierter Umwandlungen von Dienen.

    5. Reaktive Organometall-Verbindungen aus Metallocenen und verwandten Verbindungen (pages 292–307)

      Dr. Klaus Jonas

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970408

      Der Teil- oder Totalabbau von Metallocenen, z. B. 1, und ähnlichen Verbindungen eröffnet einen effizienten Zugang zu Organoübergangsmetall-Komplexen wie 2. Diese wiederum lassen sich vielfältig für Synthesen nutzen.

    6. Oxidation von Organometallverbindungen (pages 308–316)

      Prof. Dr. Jack Halpern

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970409

      Wesentlicher Schritt „metallunterstützter Synthesen” wie Reaktion (1) ist die Oxidation der Komplexe, bei der das Produkt freigesetzt wird.Daneben ist die Charakterisierung der oft kurzlebigen Primärprodukte und die Aufklärung der Rolle, welche die Oxidation von Organometallverbindungen bei katalytischen Oxidationen – seien es biologische oder technische Prozesse spielt, von Interesse.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Dimerisation eines C2B3-closo-Carbaborans(5) zum C4B6-Adamantan und dessen 2z/3z-Valenzisomerisierung zum C4B6-nido-Carbaboran(10) (pages 317–318)

      Prof. Dr. Roland Künther, Günter Seidel and Dr. Bernd Wrackmeyer

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970410

      Zur Konkurrenz klassischer und nicht-klassischer Strukturen bei Verbindungen des Typs C4BnRn+4 gibt es jetzt erstmals experimentelle Befunde. Ob die Dimerisation von 1 zum C4B6Adamantan-Derivat 2 oder zum C4B6-nido-Carbaboran(10)3 führt, wird demnach von den Substituenten an den C-Atomen beeinflußt

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      .

    2. Carbonyleisen-assistierte Verknüpfung von Cyclopolyenen mit Acrylsäuremethylester (pages 318–320)

      Dr. Richard Goddard, Dr. Friedrich-Wilhelm Grevels and R. Schrader

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970411

      Die Herstellung Fe(CO)3-komplexierter cyclischer Polyene mit C3-Seitenketten gelang auf folgendem Weg: Die Polyene wurden photochemisch mit [(η2-Acrylsäureester)Fe(CO)4] oder im Dunkeln mit [(η2-Acrylsäureester)2Fe(CO)3]umgesetzt. Der CC-Verknüpfung kann sich eine H-Verschiebung von der Seitenkette zum Ring (Cycloheptarien[RIGHTWARDS ARROW]1) oder umgekehrt (1,3-Cyclohexadien [RIGHTWARDS ARROW]2) anschließen.

    3. Der erste isolierte carbonylierungsaktive σ-Carbamoylnickel-Komplex (pages 320–321)

      Prof. Dr. Heinz Hoberg and Dr. F. Javier Fañanás

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970412

      Für CC-Verknüpfungen hervorragend geeignet ist das σ-Carbamoylnickeliodid 1, das als Zwischenstufe bei Nickel-induzierten Carbonylierungen bisher nur postuliert, aber nicht isoliert worden war. 1 zeigt hohe Carbonylierungsaktivität bei der Reaktion mit CO und Et2NH zu dem Oxalsäurederivat 2; die Ni[BOND]C-σ-Bindung 1 ist gegenüber CC-Mehrfachbindungssystemen additionsfähig: Aus 1 und Allen entsteht der Allylkomplex 3.

    4. CC-Verknüpfung von Alkenen mit Isocyanaten an Ni0-Komplexen – eine neue Synthese von Acrylsäureamiden (page 321)

      Prof. Dr. Heinz Hoberg, Klaus Sümmermann and A. Milchereit

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970413

      Die erste metallinduzierte Synthese eines Acrylsäurederivates aus einem nicht aktivierten Alken und einem Isocyanat gelang bei der Umsetzung von 1 mit 2. Die Reaktion verläuft zunächst über die CC-Kupplung zu einem Azanickelacyclopentanon 3. Aus 3 entsteht beim Erhitzen unmittelbar 4.

    5. Struktur von [tBu2C[DOUBLE BOND]NLi·O[DOUBLE BOND]P(NMe2)3]n im Kristall und in Lösung (pages 322–323)

      Dr. Donald Barr, Dr. William Clegg, Dr. Robert E. Mulvey, Dr. David Reed and Dr. Ronald Snaith

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970414

      Das erste dimere Lithiumalkylidenamid mit μ2-Stickstoffligand und folglich Li2N2-Ring ist die solvensstabilisierte Titelverbindung 1. Der Ring ist exakt planar. In aromatischen Lösungsmitteln existiert neben dem Dimer 1 auch das Monomer, wie durch kryoskopische Mr-Bestimmungen in Kombination mit Hochfeld-1H- und- 7Li-NMR-Messungen festgestellt wurde.

    6. Bildung von Organoaluminiumverbindungen in der Mischung AlCl3, TiCl4, Al und C2H4 (pages 323–324)

      Dr. Heinz Martin, Helmut Bretinger and Fritz Fübach

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970415

      Bei Patentstreitigkeiten um den Ziegler-Katalysator spielten Veröffentlichungen von Max Fischer sowie von Hall und Nash eine bedeutende Rolle. So wurde behauptet, daß die Polymerisation von Ethylen unter den dort angegebenen Bedingungen durch einen Ziegler-Katalysator bewirkt wird. Es ist nun gelungen, diese Behauptung experimentell zu widerlegen: Beim Arbeiten nach Fischer bildet sich kein Et2AlCl; diese Katalyse ist demnach von anderer Art als die von Ziegler beschriebene. Als Zwischenprodukte konnten die neuen Verbindungen Cl2Al[BOND]CH2CH2[BOND]AlCl2 und (Cl2Al)2CH[BOND]CH3 nachgewiesen und synthetisiert werden.

    7. Zur Rolle von Radikalionenpaaren bei [4+2]-Cycloadditionen (pages 324–326)

      Dr. Mechthild Dern, Dr. Hans-Gert Korth, Gebhard Kopp and Prof. Dr. Reiner Sustmann

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970416

      Die als Zwischenstufen bei Diels-Alder-Reaktionen postulierten Radikalionen konnten spektroskopisch bei der Umsetzung des Diens 1 mit Tetracyanetylen (TCNE) nachgewiesen werden. Das Radikalionenpaar 2 entsteht auch, wenn das Addukt 3, das als farbloser Niederschlag aus einer tieffarbigen Lösung auffällt, erneut in Tetrahydrofuran gelöst wird.

    8. Neuartige Trimerisierung von Cyclopentadien mit einem homogenen, bifunktionellen Palladium-Säure-Katalysatorsystem (pages 326–327)

      Dr. Arno Behr and Prof. Dr. Wilhelm Keim

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970417

      Fast vollständige Unterdrückung der Dimerisierung und selektive Trimerisierung von Cyclopentadien bewirkt ein neuartiger Mischkatalysator aus einem Palladiumkomplex, einem Phosphan und einer Carbonsäure.Bei den Trimeren 1a, b befindet sich der am Norbornansystem gebundene Cyclopenten- Ring in endo-Stellung.

    9. Ein neuer, einfacher Weg zu 2-Aza-allenium-Salzen – Bis(2-adamantyliden)ammonium- hexachloroantimonat (pages 327–328)

      Dr. Ernst-Ulrich Würthwein, R. Kupfer, Dr. Peter H. M. Budzelaar, C. Strobel and Prof. Dr. H. P. Beck

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970418

      In einer doppelten Isocyanatreaktion entsteht die Titelverbindungen 1, das erste rein alicyclisch substituierte 2-Aza-allenium-Salz. Von 1 wurde eine Röntgen-Strukturanalyse durchgeführt. 2-Aza-allenium-Salze sind als Zwischenstufen bei SN1-Reaktionen diskutiert worden.

    10. Neue Methode zur Bestimmung des Enantiomerenüberschusses, bei der die Probe zugleich als Standard dient (pages 328–329)

      Dr. Maurice L. Pasquier and Prof. Dr. Werner Marty

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970419

      Meßbare „diastereomere Wechselwirkungen” zwischen Enantiomeren in einer Probe können zur Bestimmung des Enantiomerenüberschusses ee genutzt werden. Aus dem Verhältnis der NMR-spektroskopisch unterscheidbaren Diastereomere m und e, die aus dem zweizähnigen Liganden 1 und einem Nickelsalz entstehen, läßt sich ee von 1 berechnen.

    11. Stabile Triaziridine (pages 329–330)

      Prof. Dr. Gerd Kaupp, Dr. Oswald Dengler, Prof. Dr. Klaus Burger and Silvia Rottegger

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970420

      Durch Bestrahlung der Azimine 1 können die bis 80°C stabilen, destillierbaren Triaziridine 2 erhalten werden. Ihre Stabilität ermöglicht physikalische Untersuchungen an diesem interessanten Kleinringsystem. Oberhalb 100°C zersetzen sich die Triaziridine 2 zu den Aziminen 1 und 3.

    12. Vollständige 13C-NMR-Signalzuordnung und Strukturbestimmung von Corrinoiden durch 2D-INADEQUATE und 2D-13C, 1H-NMR-Verschiebungskorrelationen über nJ(C,H) (pages 330–332)

      Dr. Reinhard Benn and Dr. Richard Mynott

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970421

      Die Strukturaufklärung von Corrinoiden durch zweidimensionale NMR-Techniken ist schnell und zuverlässig. So ließen sich beim Cobyrinsäureheptamethylester 1 die NMR-Signale aller 52 inäquivalenten Kohlenstoffatome zuordnen. Diese Resonanzen sind über einen Bereich von mehr als 17 kHz verteilt; die Kopplungskonstanten 1J(C,C) liegen zwischen 30 und 80 Hz.

    13. 13C-NMR-Spektroskopie gemischter Dialkylzinkverbindungen mit prochiralen Alkylresten (pages 332–333)

      Dr. Richard Mynott, Barbara Gabor, Prof. Dr. Herbert Lehmkuhl and Ingo Döring

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970422

      Die umstrittene Existenz von Dialkylzinkverbindungen mit zwei verschiedenen Alkylgruppen konnte jetzt am Beispiel von 1 gesichert werden. Eine 1 : 1-Mischung von sBu2Zn und iPr2Zn zeigte zusätzliche 13C-NMR-Signale. Die unterschiedlichen Signale für C6′ und C6″ von 1 beweisen, daß die Gruppe iPrZn an einen chiralen Rest gebunden ist.

    14. 4-Methylen-1-cyclopentene aus Methylencyclopropanen und Alkinyl-trimethylsilanen (pages 333–334)

      Dr. Paul Binger, Qi-Hao Lü and Petra Wedemann

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970423

      [3+2]Cycloadditionen zwischen Methylencyclopropanen 1 und substituierten Alkinen 2 gelingen an einem Triarylphosphit(„TOPP”)-haltigen Nickel (0)-Katalysator. Mit 1, R und/oder R′≠H, können die drei 4-Methylen-1cyclopentene 3–5 entstehen.

    15. Ethinbis(triphenylphosphan)nickel(0) (pages 334–335)

      Dr. Klaus R. Pörschke, Dr. Yi-Hung Tsay and Prof. Dr. Carl Krüger

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970424

      Als erster Ethin-Komplex von Nickel(0), der bei Raumtemperatur beständig ist, wurde die Titelverbindung 2 synthestisiert. Die Umsetzung von (Ph3P)Ni(C2H4)2 mit Ethin ergibt den rotbraunen Komplex 1, der mit weiterem Ethin und PPh3 zum gelben 2 reagiert.

    16. Einfache Synthese stabiler Iminoborane (pages 335–336)

      Martin Haase and Prof. Dr. Uwe Klingebiel

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970425

      Die (Me3Si)3C-Gruppe bewirkt, daß das Iminoboran 4 monatelang bei Raumtemperatur stabil ist. Die Synthese von 4 gelingt aus dem Aminoboran 1 mit Tris(trimethylsily)methyllithium 2; das Substitutionsprodukt 3 spaltet oberhalb 60°C Me3SiF ab; das entstehende 4 ist laut NMR-Spektrum polar.

    17. Metallocen-Torsionsisomerie: Die gehinderte Cp-Rotation in (s-cis-η-Butadien)-bis(η-tert-butylcyclopentadienyl)zirconium (pages 336–337)

      Dr. Gerhard Erker, Thomas Mühlenbernd, Dr. Reinhard Benn, Dr. Anna Rufińska, Dr. Yi-Hung Tsay and Prof. Dr. Carl Krüger

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970426

      Drei Isomere der Titelverbindung, eines Butadien-zirconocens mit tert-Butyl-Substituenten, konnten NMR-spektroskopisch bei 310 K nachgewiesen werden. Anders als bei Metallocenen mit unsubstituierten Cyclopentadienylgruppen ist die Rotation der tBuC5H4-Gruppen energetisch aufwendig.

    18. Versiegelung und Öffnung porenhaltiger Monoschicht-Vesikelmembranen (pages 337–338)

      Prof. Dr. Jürgen-Hinrich Fuhrhop, Ulrich Liman and Hans Hermann David

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970427

      Ein geschlossenes Gefäß molekularer Dimension, das durch Ansäuern geöffnet werden kann, besteht aus einer synthetischen Vesikel, deren Poren reversibel mit einem „Stopfen” aus 1 verschlossen werden könne. Eine Voraussetzung für das Verschließen war die Verwendung einer Membran aus einem ungeladenen Bola-Amphiphil und dem Kanalbildner Monensinpyromellitat.

    19. Chirale Kupfer(II)-Komplexe für die Enantiomerentrennung von DL-Dansyl-Aminosäuren durch HPLC (pages 339–340)

      Prof. Dr. Rosangela Marchelli, Dr. Arnaldo Dossena, Prof. Dr. Giuseppe Casnati, Prof. Dr. Francesco Dallavalle and Dr. Shulamith Weinstein

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970428

      Einblick in die Natur der Wechselwirkungen, die bei der chiralen Erkennung wichtig sind, gewähren die Liganden im Kupfer(II)-Komplex 1 (R=C6H5CH2, (Ch3)2CH, CH3;n=2, 3). Die Liganden wurden synthetisiert, um Struktur und Stabilität ihrer Kupfer (II)-Komplexe mit der Fähigkeit zur Trennung von Dl-Dansyl-Aminosäuren korrelieren zu können.

    20. Reduktive Alkylierung von Steinkohle: Kohle-Propansulfonsäuren mit bemerkenswerten Löslichkeiten (pages 340–341)

      Dr. Matthias W. Haenel, Udo-Burckhard Richter and Heribert Hiller

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970429

      Weitgehend wasserlösliche Kohle-Derivate 2, R=H oder Na, wurden wie unten angegeben hergestellt. In 2 ist die ursprüngliche Struktur der Kohle zum großen Teil erhalten geblieben; wahrscheinlich sind vor allem benzylische C-Atome alkyliert worden.

    21. I(py)2BF4, ein neues Reagens: allgemeine Methode für die 1,2-Iodfunktionalisierung von Olefinen (pages 341–342)

      Prof. Dr. José Barluenga, José M. González, Dr. Pedro J. Campos and Prof. Dr. Gregorio Asensio

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970430

      Viele geladene und nichtgeladene Nucleophile (Nu) können mit Hilfe der Titelverbindung 1 an Olefine addiert werden. Es entstehen die 1,2-funktionalisierten Verbindungen 2, die als Synthesebausteine Verwendung finden können.

    22. Aktivierungsenergie der Racemisierung optisch aktiver Tricarbonyl(tropon)eisen-Komplexe (pages 342–344)

      Dr. Akio Tajiri, Dr. Noboru Morita, Prof. Toyonobu Asao and Prof. Masahiro Hatano

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970431

      Nach HPLC-Trennung der Enantiomere von 1 und 2 wurde über Circulardichroismus-Messungen die Aktivierungsenergie der Racemisierung von 1 zu 25.8 kcal/mol bestimmt. 2 racemisiert unter den gleichen Bedingungen nicht, da hier ein intermolekularer Prozeß notwendig wäre.

    23. cis-Triaza-tris-σ-homobenzol als dreizähniger Ligand; [La(C6H9N3)4·CH3CN·(ClO4)3], ein ikosaedrisch koordinierter LaN12-Komplex (pages 344–345)

      Dr. Reinhard Schwesinger, Dr. Klaus Piontek, Dr. Walter Littke and Prof. Dr. Horst Prinzbach

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970432

      Ein LaN12-Koordinationspolyeder enthält die Titelverbindung, in der „cis-Benzoltriimin” als dreizähniger Ligand fungiert. Die Iminowasserstoffatome sind nach außen gerichtet. – MN12-Komplexe sind auch mit kleinen anorganischen Liganden sehr selten.

    24. Nickelkatalysierte Cyclodimerisation von 2-tert-Butyl- und 2-Trimethylsilyl-1,3-butadien (pages 345–346)

      Dr. Tamas Bartik, Prof. Paul Heimbach, Thomas Himmler and Dr. Richard Mynott

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970433

      Eine unerwartet schnelle Cyclodimerisation wurde bei den Titelverbindungen 1 und 2 beobachtet. Mit Ni°-Katalysatoren reagieren sie ausschließlich zu substituierten 4-Vinylcyclohexen. Die Struktur der Produkte konnte durch die 2D-INADEQUATE-Technik aufgeklärt werden. – Überraschenderweise blockiert PPh3 die Reaktion.

    25. Kationische Allylruthenium-Komplexe durch Allylgruppenaustausch (pages 347–348)

      Dr. Faouzi Bouachir, Dr. Bruno Chaudret, Dr. Denis Neibecker and Dr. Igor Tkatchenko

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970434

      Als Präkatalysator für die Di-und Polymerisation ungesättigter Substrate eignet sich der kationische Rutheniumkomplex 1; daneben katalysiert er die Isomerisierung und Hydrierung von Alkenen. Der Mechanismus der Bindung von 1 konnte geklärt werden, wobei ein Allylgruppenaustausch der wichtigste Schritt ist.

    26. Katalytische Umwandlung von Sesquiterpenkohlenwasserstoffen an Alkalimetall/ Aluminiumoxid-Kontakten (pages 348–349)

      Dr. Roland Rienäcker and Dr. Jürgen Graefe

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970435

      Selektive Reaktionen cyclischer Sesquiterpene wie (+)-Calaren 1 gelingen mit Katalysatoren, die aus 2–10% Kalium oder Natrium und basischem Al2O3bestehen. Außer Isomerisierungen, z. B. zu (−)-Aristolen 2, können die Katalysatoren auch Dehydrierungen bewirken.

    27. Das Salz (CH3)2NSFmath image AsFmath image – Synthese und Stabilität eines einfachen pentakoordinierten Schwefel(VI)-Kations (pages 349–351)

      Thomas Meier and Prof. Dr. Rüdiger Mews

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970436

      Die Verwandtschaft zwischen Schwefel (VI)-Kationen und den isoelektronischen Phosphoranen gibt sich durch weitgehend ähnliche Struktur- und Bindungsverhältnisse zu erkennen. Im Kation 1 der erstmals synthetisierten Titelverbindung ist Schwefel wie erwartet trigonal-bipyramidal koordiniert.

    28. Stark bevorzugte Alkylierung und Carbonylolefinierung von α- und β-Hydroxycarbonylverbindungen durch Organoübergangsmetallreagentien in Konkurrenzversuchen mit entsprechenden OH-freien Verbindungen (pages 351–352)

      Prof. Dr. Thomas Kauffmann, Thomas Möller, Heidi Rennefeld, Siegfried Welke and Raphael Wieschollek

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970437

      Zwischen (α-und β-)Hydroxyketonen und „normalen” Ketonen unterscheiden können die Reagentien Cl2Cr[BOND]CH3,(iPrO)3Ti[BOND]CH3 und ClMo(O)[DOUBLE BOND]CH2, Wie Konkurrenzversuche ergaben, werden die Hydroxyketone wesentlich schneller methyliert oder olefiniert als die Ketone ohne Hydroxygruppe.

    29. Isolierung der (E)-Enole von β-Ketocarbonsäurederivaten (pages 352–353)

      Prof. Dr. Herbert Meier, Wolfgang Lauer and Dr. Friedrich Ulrich Scholter

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970438

      Als erste (E)-Enole von β-Dicarbonylverbindungen konnten der Methylester, X=OMe, und das Morpholid, X=NC4H8O, isoliert werden. Ihre Schmelzpunkte sowie IR- und NMR-Spektren unterscheiden sich deutlich von denen der ebenfalls isolierten (Z)-Isomere.

    30. Intramolekulare [4+2]-Cycloreversion zweier symmetrischer Homobasketene (pages 354–355)

      Dr. Wolfram Grimme, Dr. Wolfgang Mauer and Christian Sarter

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970439

      Spannungsenergie der Edukte und Aromatizität der Produkte sind die Triebkräfte für die [4+2]-Cycloreversion des Homobasketens 1. Zwischenprodukt ist der Tricyclus 2, der zu Benzol und Cyclopentadien zerfällt. Die Freie Aktivierungsenthalpie des Zerfalls von Basketen und seinen Homologen ist proportional zum Verlust an Spannungsenergie.

    31. Eine neue Klasse von Tantal(v)-dithiolat-Komplexen: Synthese und Charakterisierung von [Ta(η5-C5Me4R)(SCH[DOUBLE BOND]CHS)2] (R=Me, Et) und [Ta(η5-C5Me5)(SCH2CH2S)2] (pages 355–356)

      Dr. Kazuyuki Tatsumi, Junko Takeda, Yoitsu Sekiguchi, Masaki Kohsaka and Prof. Akira Nakamura

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970440

      Konformativ sehr beweglich ist der Tantalkomplex 1; es findet eine Inversion des fünfgliedrigen TaS2C2-Chelatrings statt. Die Struktur von 1 läßt sich anhand von MO-Betrachtungen erklären. Übergangsmetallthiolatkomplexe sind wegen ihrer biologischen und katalytischen Bedeutung von Interesse.

    32. Kupplung von 3-Diazo-3H-pyrazolen mit 2-Alkoxy-1,6-methano[10]annulenen und oxidative Cyclisierung zu Pyrazolotriazinen (pages 356–357)

      Prof. Dr. Richard Neidlein, Uwe Jäschke, Dr. Alfred Gieren, Dr. Gabriela Weber and Thomas Hübner

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970441

      Die Funktionalisierung von 1,6-Methano[10]annulenen gelingt durch Umsetzung mit diazonium-substituierten Heterocyclen. Unter milden Bedingungen werden aus den Titelverbindungen Azofarbstoffe erhalten, die sich oxidativ zu 1 cyclisieren lassen.

    33. Hexaphosphabenzol als Komplexligand (pages 358–359)

      Prof. Dr. Otto J. Scherer, Helmut Sitzmann and Dr. Gotthelf Wolmershäuser

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970442

      Das langgesuchte Hexaphosphabenzol P6 konnte, komplexchemisch stabilisiert, erstmals erhalten werden. Der Tripeldecker-Sandwichkomplex 1 bildet luftstabile, bernsteinfarbene Kristalle, Laut einer Röntgen-Strukturanalyse ist der aromatische P6-Ring planar und parallel zu den beiden Fünfringen angeordnet.

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