Angewandte Chemie

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Juni 1985

Volume 97, Issue 6

Pages cpi–fmi, A155–A159, 439–530

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Titelbild (page cpi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970601

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970602

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A155–A159)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970603

  4. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Große Angst vor kleinen Mengen - die Bedeutung der Analytischen Chemie in der modernen Industriegesellschaft am Beispiel der Spurenanalytik der Elemente (pages 439–448)

      Prof. Dr. Günther Tölg and Dr. Rainer P. H. Garten

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970604

      Die kritische Beurteilung von Veränderungen in komplexen Stoffsystemen, z. B. einem Organismus oder einem Ökotop, durch synthetisierte oder anthropogen mobilisierte Substanzen ist nur mit zuverlässigen analytischen Daten möglich. Die Kenntnis dieser Daten hilft, Risiken kalkulierbar zu machen und die wachsenden Ängste vor „kleinen Mengen” abzubauen. Die Analytische Chemie nimmt damit heute eine stark gesellschaftsrelevante Aufgabe wahr. Methodische und forschungspolitische Strategien werden skizziert.

    2. Enzyme als Gastmoleküle in inversen Micellen (pages 449–460)

      Prof. Dr. Pier Luigi Luisi

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970605

      Die Solubilisierung von Enzymen in unpolaren Lösungsmitteln gelingt durch inverse Micellen, die sich in flüssigen Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von wenig Wasser und einem Tensid bilden. Enzyme in inversen Micellen können mit wasserunlöslichen Substraten reagieren. Als Beispiel sei die Oxidation von Linolsäure mit Lipoxygenase genannt. Damit läßt sich die biotechnologisch wichtige Anwendung von Enzymen als „Reagentien” wesentlich erweitern.

    3. Kombination chromatographischer Trennmethoden mit der Massenspektrometrie – ein modernes Verfahren zur Stoffwechseluntersuchung (pages 461–476)

      Prof. Dr. Gerhard Spiteller

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970606

      Neue Einblicke in Stoffwechselprozesse eröffnet die chromatographischmassenspektrometrische Untersuchung biologischer Flüssigkeiten wie Blut, harn und Schweiß Zwei Beispiele von vielen: Im Harn von Kranken, denen es an Homogentisinsäure-Oxidase mangelt, wurde Homogentisinsäure 1 in großen Mengen nachgewiesen. Diabetiker scheiden im Harn 2-Ethyl-3oxohexansäure 2 aus, da sie anscheinend Schwierigkeiten haben, diesen Stoff, der über Weichmacher in den Körper gelangt, weiter abzubauen.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    8. Neuerscheinungen
    1. Wachstum und Auflösung Organischer Kristalle in Gegenwart von Additiven - ein Beitrag zu Stereochemie und Materialwissenschaften (pages 476–496)

      Dr. Lia Addadi, Dr. Ziva Berkovitch-Yellin, Isabelle Weissbuch, Dr. Jan Van Mil, Linda J. W. Shimon, Prof. Dr. Meir Lahav and Prof. Dr. Leslie Leiserowitz

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970607

      So verschiedene Gebiete wie die Stereochemie und die Materialwissenschaften profitieren von der Kenntnis des Einflusses maßgeschneiderter Inhibitoren auf Wachstum und Auflösung organischer Kristalle. Konglomerate aus enantiomeren Verbindungen können getrennt oder Kristalle mit erwüschter Morphologie erhalten werden. Bei der Auflösung organischer kristalle in Gegenwart dieser Additive bilden sich auf ausgewählten Kristallflächen definierte Ätzfiguren (Beispiel rechts: (010)-Fläche von D-Asparagin).

    2. Hyperfeinkopplung mit 13C-Kernen in Alkylgruppen, ein Beitrag zum Problem der C-C- und C-H-Hyperkonjugation (pages 496–498)

      Prof. Dr. Fabian Gerson and Dr. Walter Huber

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970608

      Einen direkten Vergleich der hyperkonjugativen Delokalisation in die C[BOND]H- und die C[BOND]C-σ-Bindung ermöglicht die ESR-spektroskopische untersuchung der Radikal-Kationen 1a, b⊕⊙. Es wurde gefunden, daß die „hyperkonjugativen Fähigkeiten” der C[BOND]C-bindung deutlich kleiner sind als die der C[BOND]H-Bindung; dies Ergebnis steht im Widerspruch zu Befunden von MO-theoretischen Rechungen.

    3. Pentacarbonylolefin- und -diolefinrhenium- Komplexkationen; Synthese und Struktur des 2-Buten-1,4-diyl-verbrückten Carbonyldirhenium-Komplexes trans-[(OC)5ReCH2CH[DOUBLE BOND]CHCH2Re(CO)5] (pages 498–499)

      Prof. Dr. Wolfgang Beck, Dr. Klaus Raab, Dr. Ulrich Nagel and Wolfgang Sacher

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970609

      Die Addition des Pentacarbonylrhenat-Ions an das koordinierte Olefin im Komplexkation 1 führt zum Komplex 2, in dem erstmals eine σ-η1, σ-η1- C4H6-Brücke realisiert wurde. Der Bau von 2 konnte durch eine Röntgen-Strukturanalyse geklärt werden.

    4. NaGe bei hohen Drücken auch im NaPb-Typ (pages 499–500)

      Dr. habil. Jürgen Evers, Gilbert Oehlinger, Gerhard Sextl and Prof. Dr. Armin Weiß

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970610

      Unter Erhöhung der Koordinationszahlen von 6:6 auf 7:7 verläuft die Umwandlung der Normaldruck-Modifikation von NaGe, der einzigen Verbindung im NaGe-Typ, in eine NaPb-Typ-Modifikation unter Druck. Damit verbunden ist ein Dichteanstieg um ca. 6%. Der Aufbau der Ge-Teilstruktur aus isolierten Tetraedern bleibt erhalten. Stark veränderte elektrische Eigenschaften werden von einer Modifikation mit 8:8-Koordination erwartet, die bei noch höheren Drücken erhalten werden könnte.

    5. Ein Nucleolipid mit dem antiviralen Acycloguanosin als Kopfgruppe - Synthese und Liposomenbildung (pages 500–502)

      Dr. Helmut Rosemeyer, Michael Ahlers, Brigitta Schmidt and Prof. Dr. Frank Seela

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970611

      Acyloguanosin, ein Nucleosid-Analogon mit antiviraler Aktivität, wurde über einen hydrolysierbaren Spacer kovalent mit einem doppelkettigen Lipid zum amphiphilen Wirkstoffmolekül 1 verknüpft. 1 bildet in Wasser Liposomen, die als Transportform diese Pharmakons fungieren könnten.

    6. Elektrochemische Oxidation von Anthracen und 9,9′-Bianthryl zum Di- bzw. Tetrakation (pages 502–503)

      Michael Dietrich, Dr. John Mortensen and Priv.-Doz. Dr. Jürgen Heinze

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970612

      In hochreinem flüssigen SO2 konnte erstmals das Tetrakation von 9,9′-Bianthryl 1 anodisch erzeugt und cyclovoltammetrisch charakterisiert werden. Die Lebensdauer von 14+ liegt bei etwa 1 s. Flüssiges SO2 eignet sich aufgrund seiner geringen Nucleophilie hervorragend als Lösungsmittel für reaktive Kationen.

    7. Über die absolute Konfiguration der (+)-Weinsäure (page 503)

      Dr. Hartmuth Buding, Prof. Dr. Bertold Deppisch, Prof. Dr. Hans Musso and Prof. Dr. Günther Snatzke

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970613

      Ein neues Beispiel für die Anwendung der Bijvoet-Methode ermöglichte – unbeabsichtigt – den Rückschluß auf die konfiguration der (+)-Weinsäure. Das aus (+)-Weinsäure erhaltene (−)-2,3-Butandithiol ergibt mit racemischen 1 ein Diastereomerengemisch. Die chromatographisch abgetrennte Komponente 2 erwies sich nach Bijvoet als Produkt aus (S,S,S,S,)-1 und (R,R,)-2,3-Butandithiol; daraus folgt für (+)-Weinsäure (RR,)-Konfiguration.

    8. Synthese, Struktur und Ligandenbewegungen von [Cr(CO)2{P(OCH3)3}(η4-2,4-dimethyl-1,3-pentadien)], einem Komplex mit C-H-Cr-Brücke (pages 503–505)

      Günther Michael, Jürgen Kaub and Prof. Dr. Cornelius G. Kreiter

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970614

      Zwei unabhängige, gehinderte Ligandenbewegungen finden in der Titelverbindung 1 statt: Eine der beiden terminalen Methylgruppen weist eine gehinderte Rotation auf, und im Dienliganden beobachtet man eine 1,5-sigmatrope H-Verschiebung. Komplexe mit C[BOND]H[BOND]Cr-Brücken und 3z2e-Bindung können als Modelle für die Aktivierung von C[BOND]H-Bindungen durch Übergangselemente dienen.

    9. Ein Zwischenprodukt einer Nickel-katalysierten [4]-Radialensynthese und seine Folgeprodukte (pages 505–506)

      Ludwig Stehling and Prof. Dr. Günther Wilke

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970615

      Das Nickelacyclopentan 3 läßt sich kristallin in über 80% Ausbeute bei der oxidativen Addition zweier Trienmoleküle 1 an den Nickel(0)-Komplex 2 und gleichzeitige CC-Verknüpfung erhalten. 3 ist Zwischenprodukt bei der Synthese von [4]-Radialen 4, das in über 90% Ausbeute entsteht. bpy=Bipyridyl, cod=1,5-Cyclooctadien, MSA=Maleinsäureandhydrid.

    10. Stickstoffmonoxid als Quelle für Oxoliganden - Acetylen-Oxokomplexe von Wolfram (pages 506–507)

      Priv.-Doz. Dr. Helmut G. Alt and Heidi I. Hayen

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970616

      Die fragmentierung eines Alkenylketonliganden in einen Alkin- und Methyl- oder Acetylliganden gelingt überraschend bei der Umsetzung von 1 mit Stickstoffmonoxid zu 2 und 3. NO stellt dabei seinen Sauerstoff für die Bildung eines Oxoliganden zur Verfügung.

    11. Polymerisation von Propen und Buten mit einem chiralen Zirconocen und Methylaluminoxan als Cokatalysator (pages 507–508)

      Prof. Dr. Walter Kaminsky, Klaus Külper, Prof. Dr. Hans H. Brintzinger and Dr. Ferdinand R. W. P. Wild

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970617

      Ein neuer, löslicher Ziegler-Natta-Katalysator ermöglicht die Herstellung von isotaktischem Polypropylen, das einen höheren Isotaktizitätsgard aufweist als Polymere, die technisch mit Heterogenkatalysatoren produziert werden. Ferner kann damit isotaktisches Polybuten erhalten werden. Zur Katalyse werden das chirale, starre Zirconocen-Derivat 1 und Methylaluminoxan 2 verwendet. Die Polymerisationsaktivität ist bemerkenswert hoch.

    12. Katalysierte Acetal-Reduktion mit
      equation image
      -Boranen – 1-O-Alkyl(aryl)alditole, Anhydroalditole und 1-O-Alditylalditole aus O-Glycopyranosiden (pages 508–510)

      Prof. Dr. Roland Köster, Dr. Soledad Penadés-Ullate and Dr. Wilhelm Volker Dahlhoff

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970618

      Die Umwandlung von Glycosiden und Disacchariden in Alditol-Derivate gelingt mit Ethyldiboranen (6) in Gegenwart von 9-Methansulfonyloxy-9-borabicyclo[3.31]nonan. Beispielsweise läßt sich das Per-O-diethylboryl-D-galactosid 1, R=BEt2, Xα=H, Xβ=OPh, zum 1-O-Phenyl-D-galactitol-Derivat 2, R=BEt2, reduzieren; die Schutz gruppen können abgespalten werden.

    13. Reduktion von Ketonen mit Alkalimetallen in tertiären Alkoholen: Unerwarteter Effekt von Kationen auf die Stereochemie (pages 510–511)

      Dr. Claudio Giordano, Dr. Giulio Perdoncin and Dr. Graziano Castaldi

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970619

      von 80: 20 auf 95:5 läßt sich das Verhältnis von 1 zu 2 steigern, wenn das Edukt, ein 7-Ketosteroid, mit K, Rb oder Cs statt mit Na in tertiären Alkoholen reduziert wird. Ähnlich günstig ist die Reduktion mit Na in Gegenwart von K-, Rb- oder Cs-Salzen. Der Effekt könnte auf einer CProtonierung des primär gebildeten Ketyls beruhen.

    14. Vergleich von berechnete und experimenteller Deformationselektronendichte in Schwefel-Sauerstoff-Verbindungen (pages 511–512)

      Prof. Dr. Hartmut Fuess, Dr. Jan W. Bats, Prof. Dr. Durward W. J. Cruickshank and Dr. Miriam Eisenstein

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970620

      Die berechnete Deformationselektronendichte von Amidoschwefelsäure NH2SO3H und die experimentelle Elektronendichte von Natriumthiosulfat Na2S2O3 zeigen im Bereich der S[BOND]O-Bindung und der freien Elektronenpaare am Sauerstoff gute Übereinstimmung.

    15. Bis(tricarbonyleisen)-para-chinodimethane: Darstellung und Molekülstruktur (pages 513–514)

      Dr. Ali R. Koray, Claus Krieger and Prof. Dr. Heinz A. Staab

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970621

      Die Stabilisierung von p-Chinodimethanen gelingt durch Komplexbildung. Laut Rönt-gen-Strukturanalyse befinden sich die bei-den Fe(CO)3-Einheiten in 1, R=CH3, auf verschiedenen Seiten des leicht gewellten Sechsrings. Der olefinische Ligand enthält formal zwei Trimethylenmethan-Einheiten.

    16. P7tBu5 - das erste Bicyclo[3.2.0]heptaphosphan (pages 514–515)

      Prof. Dr. Marianne Baudler, Michael Michels, Dr. Josef Hahn and Manfred Pieroth

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970622

      Ein anellierter Vierring als Strukturelement eines polycyclischen Phosphans konnte erstmals in der Titelverbindung 1 erhalten werden; die Bildung des Vierrings wird durch sterische Verhältnisse erzwungen. 1, ein blaßgelber Feststoff, entsteht in 25% Ausbeute aus tBuPCI2,PCI3 und Mg.

    17. Direkter Strukturbeweis für das Pentazol-Ringsystem in Lösung durch 15N-NMR-Spektroskopie (pages 515–517)

      Raffaello Müller, Dr. John D. Wallis and Prof. Dr. Wolfgang von Philipsborn

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970623

      Daßp-Dimethylaminophenylpentazol 1 in Lösung tatsächlich einen Stickstofffünfring enthält, ist bei 238–253 K durch 15N-NMR-Spektroskopie bei natürlicher Isotopenhäufigkeit direkt nachgewiesen worden. Der Zerfall von 1 in das Azid 2 und N2ließ sich ebenfalls ebenfalls spektroskopisch – auch bei 15N-markiertem 1 – verfolgen (R=Me2N).

    18. Dischwefelmonoxid als Komplexligand - Herstellung und Molekülstruktur von [η5C5Me5)Mn(CO)2(S2O)] (pages 517–518)

      Prof. Dr. Max Herberhold, Bertram Schmidkonz, Prof. Dr. Manfred L. Ziegler and Thomas Zahn

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970624

      Schon durch Luftsauerstoff läßt sich der S2-Komplex 1 zu dem S2O-Komplex 2 oxidieren. In 2 konnte erstmals der ausgeprägte Acceptorcharakter des Liganden S2O länger als im freien.

    19. Azahexamethinneutrocyanine aus einem N-(Tetramethylformamidinio)pyridinium-Salz (pages 518–519)

      Priv.-Doz. Dr. Gerhard Mass and Bernhard Feith

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970625

      Als neuer Typ eines Pyridinium-das sich nucleophil öffnen läßt, wird das N-(Tetramethylformamidinio)-substituierte Ion 1 vorgestellt. Mit Anionen CH-acider Methylenverbindungen bildet es (offenkettige) Azahexamethinneutrocyanine. Die Formamidiniumgruppe von 1 wird nicht nucleophil angegriffen.

    20. Erschöpfende tert-Butoxycarbonylierung von Peptid-Stickstoffatomen (pages 519–520)

      Dr. Leif Grehn and Dr. Ulf Ragnarsson

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970626

      Der Schutz sämtlicher Stickstoffatome in Aminosäuren und Peptiden durch die boc-Gruppe ist mit einem neuen Verfahren leicht möglich. Dazu wurden Modellverbindungen mit Boc2O (im Überschuß) in Gegenwart von 4-Dimethylaminopyridin umgesetzt. Beispiele sind die Reaktion von Boc-Gly-OBzl zu 1 und von Boc-Pro-Gly-OMe zu 2. Die Produkte sind überraschend stabil.

    21. Anlagerung kleiner Moleküle an die Metall-Metall-Bindung der Zweikernkomplexe [(μ-C5H5)(μ-Br)Pd2(PR3)2]: Addition ohne Bindungsspaltung (pages 520–522)

      Peter Thometzek, Karin Zenkert and Prof. Dr. Helmut Werner

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970627

      Eine sehr stabile Pd[BOND]Pd-Bildung ist im symmetrischen Komplex 1 enthalten. Er addiert kleine Liganden wie CO, CH3NC und SO2([RIGHTWARDS ARROW]2) in Brückenposition; aus den Brückenliganden Cp und Br werden dabei endständige Liganden.

    22. Fragmentierung und Rekombination von CS2 und CSSe in der Koordinationssphäre von Platinmetallen (pages 522–523)

      Dr. Martin Ebner, Heiko Otto and Prof. Dr. Helmut Werner

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970628

      Die metallinitiierte Rückbildung von CS2 und CSSe den Liganden CS und S bzw. CS und Se gelang überraschenderweise durch Umsetzung der Zweikernkomplexe 1 mit Trisphosphanliganden (M=Pt oder Pd, E=S oder Se). Vorstufe von 1 sind Bisphosphan-M-Komplexe, deren CSE-Ligand mit Pt(PPh3)2Ln gespalten wird.

    23. Chelatstabilisierte Diphosphen- und Diphosporkomplexe des Nickels (pages 523–525)

      Prof. Dr. Hans Schäfer, Dieter Binder and Prof. Dr. Dieter Fenske

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970629

      Neuartige P2-Komplexe 1 sind durch Umsetzung von (chelat)NiCl2 mit Silyphosphanen erhalten worden. Die Verbindungen 1, die unter anderem als Analoga von Acetylenkomplexen interessieren, lassen sich nach der Isolobal-Beziehung als Bicyclobutan-Derivate beschreiben.

    24. Chelatligandgesteuerter η12-Koordinationswechsel bei Amino(imino)phosphan-Liganden sowie deren Überführung in ein Nickelaazadiphosphetidin (pages 525–527)

      Prof. Dr. Otto J. Scherer, Richard Walter and Prof. Dr. William S. Sheldrick

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970630

      Als vielseitiger Synthesebaustein erweist sich der Komplexe 1, R=SiMe3, bei dessen Reaktion zu 2 ein η12-Koordinationswechsel des Amino(imino)phosphan-Liganden stattfindet. 3, das aus 1 durch Umsetzung mit 2,2′-Bipyridin entsteht, ist das erste Metallaazadiphosphetidin.

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    1. Neuerscheinungen (page 530)

      Version of Record online: 27 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19850970635

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