Angewandte Chemie

Cover image for Angewandte Chemie

März 1986

Volume 98, Issue 3

Pages cpi–fmi, A63–A69, 197–292

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Titelbild (page cpi)

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980301

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980302

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A63–A69)

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980303

  4. Aufsätze

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    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Chemie mit Clusterstrahlen – von Atomen zum Festkörper (pages 197–212)

      Dr. T. Patrick Martin

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980304

      Erzeugung, Wachstum und Eigenschaften homo- und heteronuclearer Cluster in der Gasphase sind ein faszinierendes Forschungsgebiet, auf dem vor allem massen-spektrometrische Untersuchungen neue Erkenntnisse erbracht haben. Zwar ist die Abgrenzung von Molekülen, Clustern und Mikrokristallen wichtig, doch existieren auch viele Zusammenhänge zwischen Clustern in der Gasphase einerseits sowie Molekülen in Lösung und Festkörpern andererseits.

    2. Neue Methoden zur Glycosid- und Oligosaccharidsynthese – gibt es Alternativen zur Koenigs-Knorr-Methode? (pages 213–236)

      Prof. Dr. Richard R. Schmidt

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980305

      Glycopeptide, Glycolipide und Glycophospholipide sind als Membranbestandteile von großem Interesse. Der oligosaccharidische Teil ist unter anderem für Zell-Zell0Erkennung und -Wechselwirkung (Immunreaktionen) Zuständig. neuerliche Fortschritte der Oligosaccharidsynthese sind unter anderem der 1-O-Alkylierung, der Trichloracetimidat-Methode und der Aktivierung über Glycosylsulfoniumsalze zu verdanken. Auf die Frage im Titel kann also mit einem klaren ja geantwortet werden.

    3. 3-Chlorporpyltrialkoxysilane – Schlüsselbausteine für die industrielle Herstellung organofunktionalisierter Silane und Polysiloxane sowie moderner Verbundmaterialien (pages 237–253)

      Dr. Ulrich Deschler, Dr. Peter Kleinschmit and Dr. Peter Panster

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980306

      Die chemische Verknüpfung anorganischer (besonders Silicatischer) Oberflächen mit organischen Polymeren is bei der Herstellung von Verbundmaterialien wichtig. Ob es sich um die Verstärkung von Polyesterharzen mit Glasfasern für den Bau von Bootskörpern handelt, um den Einsatz von Kieselsäure als Füllstoff in Kautschukmischungen zur Herstellung besonders abriebfester Reifen oder aber um die Immobilisierung von Enzymen auf Glaskugeln — organofunktionaliserte Silane gewährleisten einen sicheren und dauerhaften Verbund.

  5. Zuschriften

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Ethylenoxid – Röntgen-Strukturanalyse (bei 150 K) und ab-initio-Rechnungen (pages 254–255)

      Prof. Dr. Peter Luger, Chakib Zaki, Dr. Jürgen Buschmann and Rainer Rudert

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980307

      Von einer bei −112°C schmelzenden Substanz eine Röntgen-Strukturanalyse durchzuführen, ist nicht einfach. Die Mühe hat sich gelohnt, denn das Ergebnis überrascht: Ethylenoxid 1 ist im kristall praktisch einer gleichseitiges Dreieck mit ca. 143 pm langen C[BOND]C- und C[BOND]O-Bindungen. Im flüssigen und gasförmigen Zustand hat man früher anderes gefunden.

    2. Benzophenon-O-oxid (pages 255–256)

      Dr. Wolfram Sander

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980308

      Die Oxidation von Diphenylcarben 1 mit molekularem Sauerstoff zu Benzophenon-O-oxid 2 wurde durch Matrixisolationstechnik aufgeklärt. 2 ist in der Matrix bei 10 K stabil und spektroskopisch nachweisbar. Die bekannte Chemilumineszenz entsteht bei de Reaktion von 2 mit 1.

    3. Erheblich erleichterte Ring-Oxidation an Cer(IV)-bisporphyrinaten mit Doppeldeckerstruktur (pages 257–258)

      Prof. Dr. Johann W. Buchler, Kyra Elsässer, Martina Kihn-Botulinski and Bernd Scharbert

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980309

      An das „special pair” von Bacteriochlorophyll-Molekülen im Reaktionszentrum der bakteriellen Photosynthese erinnern zwei Eigenschaften der Titelverbindungen (vgl. rechts): 1. Das stabile Radikalkation weise starke Absorption im nahen IR auf. 2. Das Redoxpotential dieser Oxidation liegt erheblich unter des entsprechenden Magnesium-Monotetrapyrrols.

    4. [Remath imageS22]4−, ein hochsymmetrischer Metall-Schwefel-Cluster mit sechs Smath image-Liganden (pages 258–259)

      Prof. Dr. Achim Müller, Erich Krickemeyer and Dr. Hartmut Bögge

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980310

      Re-S-Verbindungen sollten noch bessere Katalysatoren für die Entschwefelung von Erdöl sein als die lange bewährten Mo-S-Verbindungen. Der erste Schritt einer Katalysatorentwicklung, die Synthese eines diskreten Re-S-Clusteranions, ist jetzt gelungen. Umsetzung einer mit NH2OH. HC1 reduzierten Perrhenat-Lösung mit wäßriger Polysulfid-Lösung ergibt ein NH4-Salz des Clusteranions [Re4S22]4−1.

    5. [Bimath imageS34]4−, der bisher schwefelreichste Komplex (page 259)

      Dr. Achim Müller, Marion Zimmermann and Dr. Hartmut Bögge

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980311

      Schwefelkomplexe bieten noch immer Überraschungen: Bei der Reaktion von BiCl3 mit einer Polysulfid-Lösung in Acetonitril entsteht das Komplexanion [Bi2S34]4−, bei dem die Bi-Atome durch einen Smath image-Liganden verknüpft sind. Je zwei zweizähnige SSmath image-Liganden komplettieren die quadratisch pyramidale Koordination der beiden Bi-Atome. Bisher war weder ein Komplex mit verknüpfenden Smath image-Liganden noch einer mit zweizähnigen Smath image-Liganden bekannt.

    6. Einfluß von externen negativen Ladungen auf die Absorptionsmaxima von symmetrische Cyaninen; Untersuchungen an Modellverbindungen und künstlichen Bacteriorhodopsin-Pigmenten (pages 260–261)

      Dr. Morechai Sheves and Dr. Noga Friedman

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980312

      Verschieben sich die Absorptionsmaxima der Cyanine 1–3 in Abhängigkeit von der Lage der Gegenionen? in C2H5OH und CH2Cl2 konnte keine solche Wechselwirkung festgestellt werden. Diese Befunde sollten unter anderem zum Verständnis der Rolle des natürlichen Bacteriorhodopsins beitragen.

    7. Asymmetrische Doppelbindungsisomerisierung von 4,7-Dihydro-zu 4,5-Dihydro-1,3-dioxepinen (pages 261–262)

      Dr. Herbert Frauenrath and Thomas Philipps

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980313

      Die Isomerisierung zu optisch aktiven, cyclischen Vinylethern 2 gelang ausgehend von den cyclischen Allylethern 1 in Gegenwart chiraler Ru- oder Rh-Katalysatoren. Die Höhe des ee-Wertes (derzeit bis 25%) hängt von Substituenten R. ab.

    8. Porphycen – ein neuartiges Porphin-Isomer (pages 262–264)

      Prof. Dr. Emanuel Vogel, Matthias Köcher, Dr. Hans Schmickler and Dr. Johann Lex

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980314

      Die Betrachtung der Porphyrine von der Warte des „Annulen-Chemikers” aus führte zu Entdeckung des neuartigen, einfachen Porphin-Isomers Porphycen 2. Der Weg von der Konzeption zur Synthese des Moleküls war erstaunlich kurz. 2 entsteht durch McMurry-Reaktion aus 1 als stabile verbindung.

    9. Synthese von N-(1-Carboxy-5-aminopentyl)dipeptiden als Inhibitoren des Angiotensin Converting Enzyme (pages 264–265)

      Rüdiger Escher and Priv.-Doz. Dr. Peter Bünning

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980315

      Als exzellente Liganden für die Affinitäts-chromatographie des Angiotensin Converting Enzyme erwiesen sich neue Inhibitoren die ses Enzyms wie 1, R1, R2=H, Alkyl. Sie wurden aus Nϵ-Boc-L-Lysinmethylester und α-Trifluormethansulfonyloxycarbonsäureestern hergestellt. Inhibitoren diese Enzyms haben pharmazeutische Bedeutung.

    10. 2-Dewar-Phosphinine- eine neue Verbindungsklasse mit zweifach koordiniertem Phosphor (pages 265–266)

      Jürgen Fink, Wolfgang Rösch, Uwe-Josef Vogelbacher and Prof. Dr. Manfred Regitz

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980316

      Die ersten Dewar-Phosphalbenzole, die zugleich die ersten Vierringe mit PC-Doppelbindung enthalten, sind die Titelverbindungen 1. Sie überraschen durch thermische Stabilität und Beständigkeit gegen Sauerstoff. 1, R1=Me, R2=1-Adamantyl, wurde durch Röntgenstrukturanalyse charakterisiert.

    11. Darstellung von [Cu3Os3H9(PMe2Ph)9], einer Bimetallverbindung mit Floßstruktur, durch reduktive Eliminierung von Alkohol oder H2 (pages 267–268)

      Timothy H. Lemmen, Dr. John C. Huffman and Prof. Dr. Kenneth G. Caulton

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980317

      Eine planare Cu3Os3-Anordnung enthält die Titelbindung, die auf zwei Wegen synthetisiert werden kann. Bemerkenswert ist die Gewinnung aus [HCuPPh3] und [H4Os(PMe2Ph)3] unter Abspaltung von PPh3 und H2. Betrachtet man die Struktur des Clusters (Bild rechts, Metallatome gerastert),so zeigt sich, daß die Os-Atome von den Phosphanliganden abgeschirmt, die Cu-Atome aber durch einen Tunnel aus Phenyl- und Methylgruppen zugänglich sind.

    12. Cobalt-katalysierte Cyclisierung von Bis(2-ethinylphenyl)ethin-neue Synthese von gewinkeltem [3]Phenylen (Terphenylen), einem Molekül mit einer Cyclohexatrien-Einheit (pages 268–270)

      Dr. Rainer Diercks and Prof. Dr. K. Peter C. Vollhardt

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980318

      Das erste echte Cyclohexatrien-Derivat, das durch Röntgen-Strukturanalyse charakterisiert werden konnte, ist die Titelverbindung 2. im Schlüsselschritt der neuen, ergiebigen Synthese wird das Triin 1 in Gegenwart des Katalysators [(C5H5)Co(CH2[DOUBLE BOND]CH2_2] cyclisiert.

    13. Hexaethinylbenzol (pages 270–271)

      Dr. Rainer Diercks, James C. Armstrong, Dr. Roland Boese and Prof. Dr. C. Vollhardt

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980319

      Ein Molekül, das keiner Empfehlung bedarf, ist die Titelverbindung 1. Sie kann als weißes Pulver ausgefällt werden; Lösungen in polaren Solventien sind stabil. 1 bildet Übergangsmetallkomplexe. Bei der Vorstufe mit sechs Me3Si[BOND]C[TRIPLE BOND]C-Gruppen am Benzolring sind die Ethinylgruppen nicht exakt linear (Röntgen-Strukturanalyse

    14. Neue Produkte aus PCl3, P(NMe2)3 und AlCl3 (pages 271–273)

      Prof. Dr. Alfred Schmidpeter and Dr. Siegfried Lochschmidt

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980320

      Einer alten und oft untersuchten Reaktion neue Seiten (und neue Verbindungen) abzugewinnen gelang beim System PCl3/P(NMe2)3/AlCl3. Je nachdem, in welcher Reihenfolge die Reaktionspartner miteinander umgesetzt werden, entstehen verschiedene Produkte. Die interessantesten neuen sind das Diphosphoniodiphosphiran-Ion 1 (die CH2Gruppe stammt aus dem Solvens CH2Cl2) und das Cyclotetraphosphen-Ion 2.

    15. Asymmetrische Bromierung enantiomerenreiner Acetale von Alkylarylketonen (pages 273–274)

      Dr. Graziano Castaldi, Dr. Silvia Cavicchioli, Dr. Claudio Giordano and Dr. Fulvio Uggeri

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980321

      Nützliche Zwischenstufen für die Herstellung optisch aktiver 2-Arylalkansäuren und Aryl-1-bromethylketone sind das α-Bromacetal 1 und sein 1′R-Diastereomer. Sie entstehen im Verhältnis ≥90:≤ 10 durch die Titelreaktion. Verbindungen dieser Art interessieren unter anderem als Vorstufen entzündungshemmender Medikamente.

    16. Metallabhängigkeit von Cyclometallierung und Aren-C[BOND]H-Aktivierung bei der Photolyse von cis-H2M[P(CH2CH2CH2PMe2)3] (M[DOUBLE BOND]Fe, Ru) in Benzol (pages 274–275)

      Martin Antberg and Prof. Dr. Lutz Dahlenburg

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980322

      Der metallbedingte Übergang zwischen intra- und intermolekularer C-H-Addition wurde am Beispiel der Titelreaktion studiert: Mit cis-H2Fe(pp3) (pp3[DOUBLE BOND]((CH2)3PMe2)3) entstand das cyclometallierte 1, mit cis-H2Ru(pp3) das Phenylhydrid 2. Ausschlaggebend dürfte dafür die unterschiedliche Größe der Metallatome sein, die zu unterschiedlicher Gruppenhäufung und Chelatringspannung führt.

    17. Hydroxyacetylen: Erzeugung und Charakterisierung des Neutralmoleküls, Radikalkations und Dikations in der Gasphase (pages 275–276)

      Ben van Baar, Dr. Thomas Weiske, Dr. Johan K. Terlouw and Prof. Dr. Helmut Schwarz

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980323

      Das einfachste Inol, die Titelverbindung 2, konnte ebenso wie die einfach und doppelt positiv geladenen Spezies 3 bzw. 4 im Massenspektrometer erzeugt werden. CO-Abspaltung aus 1 liefert das Radikalkation 3, bas bei Neutralisation mit Xe das neutrale Inol 2 ergibt. Durch „charge stripping” läßt sich 3 in das Dikation 4 umwandeln.

    18. Komplexstabilisierung von Dischwefeldioxid bei der Fragmentierung von Thiiran-S-oxid an Bis(triphenylphosphan)platin(0) (pages 276–278)

      Prof. Dr. Ingo-Peter Lorenz and Jürgen Kull

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980324

      S2O2, das instabile Primärprodukt des SO-Zerfalls in der Gasphase, konnte erstmals komplexchemisch abgegangen werden. Mit der Isolierung des überraschend stabilen Thiiran-S-oxid-Komplexes 1 wurde ferner nachgewiesen, daß C2H4SO erst nach Koordination an ein Metall zerfällt. Erst bei 110 °C wird aus 1 in Toluol Ethen eliminiert, wobei der S2O2-Komplex 2 entsteht.

    19. Neuartige Fulvalen-Komplexe des Zirconiums - ein einfacher Zugang zur Organozirconium(III)-Chemie (pages 278–279)

      Dr. Terence V. Ashworth, Dr. Tomas Cuenca Agreda, Dr. Eberhardt Herdtweck and Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980325

      Eine vielseitig funktionalisierbare neue Startsubstanz ist der Fulvalen-ZrIII-Komplex 1, der aus Cp2ZrCl2 und Natriumamalgam entsteht. 1 ist hochreaktiv, aber isolierbar. Der Fulvalenligand sorgt dafür, daß auch die Folgeprodukte zweikernig sind, z. B. [(CpZrCl)2(C5H4[BOND]C5H4)O], das Oxidationsprodukt von 1.

    20. Ein einfacher Zugang zu 2-Epoxyalkoholen: Titan(IV)-katalysierter Sauerstofftransfer von Allylhydroperoxiden (pages 279–280)

      Prof. Dr. Waldemar Adam, Dr. Axel Griesbeck and Eugen Staab

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980326

      Eine Fülle neuer, synthetisch wertvoller 2-Epoxyalkohole 3 sollte durch die allgemein anwendbare Titelreaktion zugänglich sein. Der Sauerstofftransfer von 1 verläuft hierbei nicht intramolekular; der erste Schritt ist die Bildung des Allylalkohols 2, der in einem schnellen Folgeschritt durch 1 zum Produkt 3 epoxidiert wird. Dabei entsteht erneut 2.

    21. Tris(pentacarbonylrhenium)sulfonium-, -selenonium- und -telluronium-Ionen: Synthese und Struktur von [{(OC)5Re}3E]⊕BFmath image (E[DOUBLE BOND]S, Se, Te) (pages 280–282)

      Prof. Dr. Wolfgang Beck, Wolfgang Sacher and Dr. Ulrich Nagel

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980327

      Ein neues Beispiel für die Analogie zwischen Anorganischer und Organischer Chemie ist die Reaktion des Rheniumkomplexes 1 mit Alkalimetallchalkogenide, die zu den — auch röntgenographisch gesicherten — Verbindungen 2 bis 4 führt. Diese Reaktion entspricht der Alkylierung von Chalkogeniden. Re(Co)5 (16e) und Carbenium-Ionen R3C sind isolobal.

    22. Palladium(II)- und Platin(II)-Komplexe mit 1,4,7,10,13,16-Hexathiacyclooctadecan (pages 282–283)

      Dr. Alexander J. Blake, Dr. Robert O. Gould, Dr. Aidan J. Lavery and Dr. Martin Schröder

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980328

      Eine neue Koordinationsform des vielseitigen Liganden Hexathia[18]krone-6 liegt in den Titelverbindungen vor: Vier S-Atome sind quadratisch-planar an Pd oder Pt gebunden. Zu den beiden übrigen S-Atomen bestehen mur schwache axiale Wechselwirkungen. Wie ein Kronenether verhält sich der Makrocyclus also nicht.

    23. Synthese und Struktur des Co3Ti2-Komplexes [{μ3-[(C5H5)2TiOC]}2{(C5H5)3Co3}]; CO-Reduktion unter Nutzung zweier verschiedener Metallzentren (pages 283–284)

      Dr. Sandro Gambarotta, Sergio Stella, Prof. Dr. Carlo Floriani, Dr. Angiola Chiesi-Villa and Dr. Carlo Guastini

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980329

      Fünf Metallatome und sieben Cyclopentadienylliganden enthält der neue Komplex 1, der aus [Cp2Ti(Co)2] und [CpCo(C2H4)2] entsteht. Dabei wird Co zuequation imageC[BOND]O- reduziert.

    24. Dünnschichtchromatographische Trennung stereoisomerer Dipeptide (pages 284–285)

      Kurt Günther, Dr. Jürgen Martens and Maren Schickedanz

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980330

      Ohne Derivatisierung gelingt die Trennung enantiomerer und diastereomerer dipeptide aud einer gebrauchsfertigen DC-Platte. Beispiele sind die Trennung der Paare 1 und 2 bzw. 3.

    25. Reversible Umwandlungen von C-C- und C-N-Mehrfachbindungssystemen auf Clustern (pages 285–286)

      Wolfgang Bernhardt, Christine Von Schnering and Prof. Dr. Heinrich Vahrenkamp

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980331

      Clustergerüste lassen durch Metallaustausch so konditionieren, daß sie ein und dieselbe Reaktion im Bereich der organischen Liganden sowohl vorwärts als auch rückwärts unterstützen. Innerhalb der gefundenen Sequenzen vom unten gezeigten Typ wurde erstmals eine spontane Alkylidin-Vinylidin-Umwandlung beobachtet.

    26. 2-(2,4,6-Tri-tert-butylphenyl)-1-arsaethin - die erste Verbindung mit Arsen-Kohlenstoff-Dreifachbindung (pages 286–287)

      Prof. Dr. Gottfried Märkl and Hans Sejpka

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980332

      Eine As[TRIPLE BOND]C-Bindung und sonst nur C und H — also kein Metall — enthält die Titelverbindung 3. Sie wurde aus dem Säurechlorid 1 und dem aus Tris(trimethylsilyl)arsan leicht zugänglichen Arsenid 2 hergestellt. 3 ist schwach gelb und kristallin und schmilzt bei 114–116 °C (R=2,4,5-tBu3C6H2).

    27. H3C[BOND]P[DOUBLE BOND]CH2: Ein Ylid mit zweifach koordiniertem Phosphor? (pages 287–288)

      Prof. Dr. Hans Bock and Martin Bankmann

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980333

      Nein, sondern ein 2-Phospha-propen, lautet die Antwort auf die Frage im Titel. H3C[BOND]P[DOUBLE BOND]CH21 läßt sich durch Gasphasen-Pyrolyse aus (CH3)2PCl 2 erzeugen und PE- sowie massenspektrometrisch charakterisieren. Während bei normalen Phosphor-Yliden die erste Ionisierung zwischen 5.95 und 6.85 eV erfolgt, findet sie bei 2 erst bei 9.69 eV statt. Nach einer MNDO-Berechnung des PE-Spektrums von 1 kann die „Hamlet”-Frage „to d or not to d” (d. h. ob d-Orbitale an den PC-Bindungen beteiligt sind) verneint werden.

    28. Lösungsmittelpolarität und anomerer Effekt (pages 289–290)

      Prof. Dr. Benzion Fuchs, Dr. Aviyakar Ellencweig, Evgeny Tartakovsky and Pinchas Aped

      Article first published online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980334

      Daß polare Lösungsmittel den anomeren Effekt verstärken ist der überraschende Befund, der aus NMR-Daten und berechneten Dipolmomenten von Dioxanderivaten wir 1 und 2 abgeleitet wurde. Demnach stabilisieren polare Lösungsmittel die diaxiale Konformation bei 2, R=SiMe3, tBu; bei diesen Verbindungen ist μeq≈μax. Beiträge von Quadrupolmomenten etc. Wurden nicht berücksichtigt.

  6. Neue Bücher

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