Angewandte Chemie

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Juni 1986

Volume 98, Issue 6

Pages I–fmi, A165–A170, 483–578

  1. Titelbild

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Titelbild (page I)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980601

  2. Impressum

    1. Top of page
    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Impressum (page fmi)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980602

  3. Graphisches Inhaltsverzeichnis

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Graphisches Inhaltsverzeichnis (pages A165–A170)

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980603

  4. Aufsätze

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    2. Titelbild
    3. Impressum
    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Koordination in zweiter Sphäre — eine neuartige Rolle für Rezeptormoleküle (pages 483–503)

      Dr. Howard M. Colquhoun, Dr. J. Fraser Stoddart and Dr. David J. Williams

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980604

      „Supramoleküle” – Addukte aus Übergangsmetallkomplexen und Neutralverbindungen- sind lange bekannt; ihre Strukturen und Bindungsverhältnisse wurden in den letzten Jahren durch Röntgen-Strukturanalyse und NMR-Spektroskopie geklärt. 1 ist ein kationischer Pt-Komplex, bei dem [18]Krone-6 über Wasserstoffbrücken in der zweiten Koordinationssphäre gebunden ist. Anwendungen des Konzepts der Bindung in der zweiten Koordinationssphäre gebunden ist. Anwendungen des Konzepts der Bindung in der zweiten Koordinationssphäre finden sich in so verschiedenen Bereichen wie der Analytischen Chemie und der kontrollierten Freisetzung von Medikamenten.

    2. Palladium-katalysierte Kupplungsreaktionen organischer Elektrophile mit Organozinn-Verbindungen (pages 504–519)

      Prof. Dr. John K. Stille

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980605

      Für die Knüpfung von Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bildungen hat sich die Umsetzung von Elektrophilen mit Organozinn-Verbindungen bewährt. Diese sind auf vielen Wegen zugänglich, können unterschiedlichste funktionelle Gruppen enthalten und sind darüber hinaus nicht sonderlich empfindlich gegen Sauerstoff und Feuchtigkeit. Die Pd-katalysierte Kupplung verläuft unter milden Bedingungen in hohen Ausbeuten. Ein Beispiel ist Reaktion (a), bei der R und R′ stark variiert werden können.

    3. Orthophoshpate im Dreistoffsystem Al2O3[BOND]P2O5[BOND]H2O (pages 520–529)

      Prof. Dr. Rüdiger Kniep

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980606

      Aluminiumorthophosphate finden z. B. als keramische Binder, beim Korrosionsschutz und zur Abstumpfung der Magensäure Verwendung. Die Fülle der Anwendungsmöglichkeiten hat das Interesse an der Strukturchemie dieser altbekannten Stoffklasse immer wieder neu belebt. Die Vielfalt der Strukturen kommt durch die zahlreichen Verknüpfungsmöglichkeiten kationischer Koordinationspolyeder des Aluminiums mit Phosphat-Ionen zustande. Die Abbildung rechts zeigt einen Ausschnitt aus der Kristallstruktur von Al(H2PO4)3-A.

    4. Hochdruckflüssigkeitschromatographie (HPLC) von Proteinen (pages 530–548)

      Dr. Gerhard Seipke, Dr. Hubert Müller and Dr. Ulrich Grau

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980607

      Die gegenwärtige Renaissance der Proteinbiochemie– verursacht durch die rasche Entwicklung der Gentechnik und stimuliert durch die medizinische Bedeutung von Proteinen – neue analytische und präparative Trennprobleme mit sich gebracht, zu deren Lösung sich HPLC-Verfahren ideal eignen. Dabei ist die HPLC längst keine reine Laboratoriumsmethode mehr: Gegenwärtig werden „technische” Systeme zur Trennung von Proteinen im 100 g-Maßstab entwickelt. Die Anwendungsmöglichkeiten dieser Methode werden am Beispiel von Insulin und Interleukin 2 demonstriert.

  5. Zuschriften

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    4. Graphisches Inhaltsverzeichnis
    5. Aufsätze
    6. Zuschriften
    7. Neue Bücher
    1. Anionische Wirtmoleküle mit bicyclischem Kohlenstoffgerüst — Synthese und Gasteinschluß in wäßriger Lösung (pages 549–550)

      Thomas Merz, Dr. Herbert Wirtz and Prof. Dr. Fritz Vögtle

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980608

      Der Einschluß neutraler organischer Gastmoleküle, z. B. Benzol, in Wirtverbindungen in wäßriger Lösung gelingt mit der neuen Hohlraumverbindung 1 R=COmath image Na⊕, und dem Analogon mit C[BOND]CH3 statt der beiden zentralen Benzolringe. 1 H-NMR-Signale eingeschlossener Benzolmoleküle sind stark hochfeldverschoben.

    2. [Cu36I56]20⊖ — ein neuartiges Polyanion in der Verbindung (pyH)2[Cu3I5] (pages 550–551)

      Prof. Dr. Hans Hartl and Prof. Dr. Joachim Fuchs

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980609

      Das bisher größte Iodocuprat(I)-Ion mit Inselstruktur konnte in der Verbindung (phH)2[Cu3I5] nachgewiesen werden. 36 CuI4-Tetraeder sind über gemeinsame Kanten zu einem hochsymmetrischen Polyanion [Cu36I56]20 ⊖ der äußerst seltenen Eigensymmetrie 432 (=O) verknüpft.

    3. Komplexinduzierter Abbau von As4S4: Stabilisierung eines As2S3-Liganden (pages 551–552)

      Prof. Dr. Henri Brunner, Dr. Heike Kauermann, Dr. Bernd Nuber, Dr. Joachim Wachter and Prof. Dr. Manfred L. Ziegler

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980610

      Erstmals konnte ein fast vollständiges AsS-Käfigmolekül als Komplexligand stabilisiert werden. Die photochemische Umsetzung von [C5Me5Co(CO)2] mit As4S4 liefert [(C5Me5)2 Co2As2S3] 1 mit einem „ Korb” aus Cobalt,- Arsen- und Schwefelatomen (Homoprisman-Gerüst).

    4. Nur in 2-Stellung substituierte 1,3,2-Dioxaborole als Synthese-Äquivalente für das Glykolaldehyd-Anion (pages 552–553)

      Prof. Dr. Günter Wulff and Achim Hansen

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980611

      Für die Synthese seltener Zucker durch Kettenverlängerung um zwei C-Atome (Beispiel: L-Ribose) empfiehlt sich das neue Festphasen-Reagens 1, das aus dem erstmals synthetisierten 2-Phenyl-1,3,2-dioxaborol erhalten wurde. Die Immobilisierung verhindert Mehrfachadditionen.

    5. Reduzierte Cobalt-meso-tetraphenylporphyrin-Komplexe: Synthese und Struktur von [Na(thf)3]2[Co(TPP)] (pages 553–555)

      Stefano Ciurli, Dr. Sandro Gambarotta, Prof. Dr. Carlo Floriani, Dr. Angiola Chiesi-Villa and Dr. Carlo Guastini

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980612

      Nicht das Monoanion, sondern das Dianion [Co(TPP)]2 ⊖ von Cobalt(II)-meso-tetraphenylporphyrin[Co(TPP)] wird bei dessen Reduktion mit zwei Äquivalenten Natriumsand erhalten. Es interessiert besonders für die exakte Definition der experimentellen Bedingungen, unter denen das Monoanion [Co(TPP)] entsteht, das häufig als Metallnucleophil eingesetzt wird. Die Struktur des Titelkomplexes zeichnet sich durch ein symmetrisch gebautes Kontaktionentripel aus.

    6. [MoR(η3[BOND]C3H5)3], R=Alkyl, Alkylmolybdän-Komplexe mit agostischer C[BOND]H⇀Mo-Bindung (pages 555–556)

      Priv.-Doz. Dr. Reinhard Benn, Sigrid Holle, Dr. Peter W. Jolly, Dr. Richard Mynott and Dr. Carlos C. Romão

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980613

      Durch eine drastische Hochfeldverschiebung eines 1H-NMR-Signals macht sich die agostische Mo↼H-C-Wechselwirkung im Isopropylmolybdän-Komplex 2 bemerkbar. Die leuchtend gelbe Verbindung ist durch Umsetzung des zweikernigen Molybdänkomplexes 1 mit Isopropylmagnesiumchlorid bei – 78°C in Ether in 65% Ausbeute zugänglich.

    7. Heterogen katalysierte Ammoniaksynthese bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck (pages 556–557)

      Prof. Dr. Ken-Ichi Aika

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980614

      Der Traum vieler Chemiker, die katalytische Ammoniaksynthese aus N2 und H2 nichtenzymatisch bei Raumtemperatur und Normaldruck durchzuführen, gelang mit einem Kalium-haltigen Ruthenium/Aktivkohle-System. Zwar ist die Aktivität des Katalysators noch gering (0.011 mmol NH3 pro Tag und g Katalysator), doch ist ein Anfang gemacht. Zum Vergleich: Nitrogenase aus Klebsiella pneumoniae produziert 0.25 mmol NH3 pro Minute und g Protein.

    8. Spontane intramolekulare Ringöffnung der Cyclopropylgruppe an einer Metall-Metall-Doppelbindung (pages 557–558)

      Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Eberhardt Herdtweck and Dr. Cornelia Weber

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980615

      Thermisch stabile Dimetallacyclopentane 1, R[BOND]CH3 und cyclo-C3H5, werden bei der intramolekularen Addition einer Cyclopropylgruppe an eine elektrophile Rh=Rh-Bindung erhalten (A[RIGHTWARDS ARROW]B, M=Rh); für die Stabilität der Komplexe 1, die tiefrote, metallisch glänzende Kristalle bilden,ist offenbar wichtig, daß das Dimetallacyclopentan Teil eines polycyclischen Gerüsts ist.

    9. Rote, transparente Alkalimetallsilicide mit Si4-Tetraedern (pages 558–559)

      Prof. Dr. Hans Georg von Schnering, Martin Schwarz and Dr. Reinhard Nesper

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980616

      K3LiSi4 und K7Li(Si4)2 sind nicht nur die ersten Lithiumsilicide mit Si4-Tetraedern, sondern auch die ersten roten, transparenten Metallsilicide überhaupt. In K3LiSi4 bilden Li und Si eindimensional-unendliche Ketten, in K7Li(Si4)2 liegen hantelförmige Li(Si4)2-Einheiten vor (Bild rechts). Die Koordination der K-Atome ist kompliziert.

    10. Diastereoselektive Synthese funktionalisierter Tetrahydrofuran-Derivate aus γ-Lactolen (pages 559–560)

      Christiane Brückner, Hiltrud Lorey and Priv.-Doz. Dr. Hans-Ulrich Reißig

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980617

      Sehr hohe Diastereoselektivität zeichnet oft die Reaktion (a) aus, mit der in Nachbarschaft zum Sauerstoffatom von Tetrahydrofuran-Derivaten Substituenten eingeführt werden können. Diese Methode dürfte für die Synthese von Zuckern und antibiotisch wirksamen Naturstoffen mit Tetrahydrofuran-Teilstrukturen von Nutzen sein.

    11. Ein neuer Zugang zu Dendralen-Systemen (pages 560–562)

      Dr. Thomas Loerzer, Ralf Gerke and Prof. Dr. Wolfgang Lüttke

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980618

      Sterisch fixierte Dendralene wie 2 sind für das Studium der Bindungseigenschaften bedeutend besser geeignet als die stark verdrillten Stammverbindungen. 2 wurde jetzt aus 1 über das Enolphosphat und dessen Reduktion synthetisiert. UV-spektroskopische Befunde deuten auf eine wesentlich schwächere π-Delokalisierung als in linearen Polyenen hin.

    12. Bis(η6-arsabenzol)chrom(0) (pages 562–563)

      Prof. Dr. Christoph Elschenbroich, Jörg Kroker, Priv.-Doz. Dr. Werner Massa, Martin Wünsch and Prof. Dr. Arthur J. Ashe III

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980619

      Der erste Sandwichkomplex eines unsubstitutierten, neutralen Heteroarens ist die Titelverbindung 1 die durch Metallatom-Ligand-Cokondensation erhalten wurde. Die elektrochemische Oxidation von 1 ist vollständig, die Reduktion dagegen nur unvollständig reversibel. Beide Potentiale sind verglichen mit denen von freiem Arsabenzol anodisch verschoben.

    13. N-Aryl-O-(diphenylphosphinoyl)hydroxylamine: Elektrophile Aminierung von Aminen zu Hydrazinen; zur Cancerogenität aromatischer Amine (pages 563–564)

      Prof. Dr. Gernot Boche, Reinhard H. Sommerlade and Ferdnand Bosold

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980620

      Stabile Hydroxylaminester sind die Phosphinsäurederivate 1, die mit Aminen HNR2R3 zu Hydrazinen 2 reagieren. Diese sind Modellverbindungen für Metaboliten der cancerogenen aromatischen Amine im Organismus, unter denen sich ebenfalls durch elektrophile Aminierung von N-Arylhydroxylamin-Derivaten gebildete Verbindungen finden.

    14. Epoxidierung von Alkenen mit elementarem Fluor in einem Wasser/Acetonitril-Gemisch (page 565)

      Prof. Dr. Shlomo Rozen and Michael Brand

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980621

      Keine fluorierten Verbindungen, sondern Epoxide entstehen in guten Ausbeuten aus Alkenen mit dem Reagens F2/MeCN/H2O. Auch die besonders oxidationsempfindlichen Alkene mit endständiger Doppelbindung und Enone reagieren glatt.

    15. Dihydropyrazolopyridine und Bis(dihydroindolizine)—neuartige mono- und difunktionelle photochrome Systeme (pages 565–567)

      Prof. Dr. Heinz Dürr, Charles Schommer and Thomas Münzmay

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980622

      Eine reversible 1,5-Elektrocyclisierung ist die Grundlage für die Photochromie der Systeme 1 und 3. Die zugehörigen Betaine 2 bzw. 4, die zugleich Vorstufen bei der Synthese von 1 bzw. 3 waren, sind intensiv tiefrot bis violett (E[DOUBLE BOND]CO2Me).

    16. Sekundärer kinetischer Isotopeneffekt von Deuterium auf enantioselektive Hydroborierungen mit (+)-Diisopinocampheylboran (pages 567–568)

      Dr. Brian E. Mann, Dr. Peter W. Cutts, Dr. James McKenna, Dr. Jean M. McKenna and Dr. Catriona M. Spencer

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980623

      Nicht die Substituenten in Vinyl-, sondern die in Allylposition sind von entscheidender Bedeutung für die Enantioselektivität der Hydroborierung von Alkenen mit (+)-Diisopinocampheylboran. Dies ergaben Messungen des Isotopeneffekts an deuterierten Alkenen wie 1 und 2.

    17. Übergangsmetallcluster als Katalysatoren unkonventioneller Reaktionen: Reduktive C-N-Kupplung von Alkylisocyanaten (pages 568–569)

      Priv.-Doz. Dr. Georg Süß-Fink and Gerhard Hermann

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980624

      Als Katalysatoren mit ungewöhnlichen Eigenschaften sind Übergansgsmetallcluster vielversprechend. Dies zeigt die durch das vierkernige Clusteranion [H3Ru4(CO)12] katalysierte, reduktive C-N-Verknüpfung von Alkylisocyanaten 1 (R=Me, Et, nPr), bei der N-Formylharnstoffe 2 entstehen (R=Alkyl).

    18. Direkte Aminolyse von nicht aktivierten Estern bei hohem Druck (pages 569–570)

      Prof. Dr. Kiyoshi Matsumoto, Shiro Hashimoto and Prof. Dr. Shinichi Otani

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980625

      Die Herstellung von Carbonsäureamiden 3 aus nicht aktivierten Estern 1 und sekundären Aminen 2 gelingt bei 8 kbar und ca. 45°C. Der Fortschritt besteht darin, daß sich diese Reaktion bei Normaldruck ohne Katalysator überhaupt nicht durchführen läßt; selbst die Umsetzung mit primären Aminen erfordert schon (unkatalysiert, ohne Druck) Temperaturen über 200° C.

    19. Ein stabiles 1,2,4-Thiadiphosphol („2,4-Diphosphathiophen”) (pages 570–571)

      Prof. Dr. Rolf Appel and Rainer Moors

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980626

      Der neue C2P2S-Heterocyclus 1 mit P[DOUBLE BOND]C[BOND]P[DOUBLE BOND]C-Sequenz wurde aus CS2, LiP(SiMe3)2 und Me3SiCl erhalten. Die Struktur der gelben, destillierbaren Flüssigkeit wird 31P-, 13C- sowie 29Si-NMR-spektroskopisch und massenspektrometrisch bestimmt.

    20. Umsetzung von Phosphoniumyliden mit Alkyldichlorboranen (pages 571–572)

      Prof. Dr. Hans Jürgen Bestmann and Dr. Thomas Arenz

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980627

      Neue, interessante Bisylide 1, R1[DOUBLE BOND]R4, entstehen aus Ph3P[DOUBLE BOND]CHR1 und R3BCl2 im Molverhältnis 4:1. Setzt man dagegen das 1:1-Addukt dieser beiden Spezies mit dem Ylid Ph3P[DOUBLE BOND]CHR4 um (3:1), so bildet sich unsymmetrisch substituiertes 1, R1≠ R4 Die Bisylide 1 dürften sich als Komplexliganden eignen.

    21. Ein polyfunktionelles Dititanacyclobutan (pages 572–573)

      Prof. Dr. Hubert Schmidbaru, Reinhar Pichl and Dr. Gerhard Müller

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980628

      Der Ersatz beider Methylen-H-Atome eines Methylenphosphorans durch Übergangsmetallatome gelang bei der Umsetzung von TiCl4 mit dem Phosphor-Ylid (Et2N)3P[DOUBLE BOND]CH2. In über 70% Ausbeute entstehen violette Kristalle des Dititanacyclobutans 1, das eine interessante Chemie zeigen sollte. Charakteristisch für die zentrosymmetrische Molekülstruktur sind auffallend kurze Ti-C-Abstände.

    22. Methylen-verbrückte zweikernige Gold(III)-Komplexe mit terminalen und verbrückenden Ylid-Liganden (pages 573–574)

      Prof. Dr. Hubert Schmidbaur and Christoph Hartmann

      Version of Record online: 20 JAN 2006 | DOI: 10.1002/ange.19860980629

      Zwei ausschließlich C-gebundene Goldatome liegen im Komplexkation von 1 vor, das mit Ausnahme der Bindungen zur CH2-Brücke nur oniumstabilisierte Au-C-Bindungen enthält. Das Salz 1 läßt sich reversibel in das korrespondierende Ylid überführen, ohne daß eine Isomerisierung der Liganden beobachtet wird.

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