Article
Das Geheimnis der Austrocknungstoleranz: Wiederauferstehungspflanzen
Article first published online: 17 FEB 2003
DOI: 10.1002/biuz.200390045
© 2003 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
Additional Information
How to Cite
Hilbricht, T. and Bartels, D. (2003), Das Geheimnis der Austrocknungstoleranz: Wiederauferstehungspflanzen. Biologie in unserer Zeit, 33: 91–99. doi: 10.1002/biuz.200390045
Publication History
- Issue published online: 17 FEB 2003
- Article first published online: 17 FEB 2003
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- Cited By
Abstract
Wiederauferstehungspflanzen wie Craterostigma plantagineum besitzen im vollentwickelten Zustand eine Eigenschaft, die man bei den meisten Embryonen der Samenpflanzen antrifft: sie sind austrocknungstolerant und überdauern einen beinahe vollständigen Entzug des Zellwassers ohne Vitalitätsverlust. Vermutlich sind die Biosynthese von LEA-Proteinen und die Bildung von Saccharose aus 2-Octulose an der Ausprägung der Trockentoleranz in C. plantagineum maßgeblich beteiligt. Das Phytohormon ABA als wichtiges Signalmolekül im Zusammenhang mit Trockenstress reguliert unter anderem die Aktivitäten von Transkriptionsfaktoren, die an der Expression von lea-Genen beteiligt sind. Die Ausprägung der Trockentoleranz bei C. plantagineum wird allerdings durch viele Faktoren und Prozesse bestimmt, die sich in gleicher oder ähnlicher Form auch im Embryo der Samenpflanzen stattfinden.

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