Ein Magnetometer im Schnabel aller Vögel?

Authors


Abstract

Eisenhaltige kurze Nervenäste im Oberschnabel von verschiedenen Vogelarten erfüllen alle strukturellen und biophysikalischen Voraussetzungen eines Magnetfeldrezeptors. Die einheitliche Form der Dendriten und ihre Anordnung in der Schnabelhaut lassen auf einen ursprünglichen Mechanismus der Vögel schließen, der als Basis für eine Magnetkarte bei variablen Aufgaben der Orientierung genutzt werden kann: beim Vogelzug über weite Strecken, beim Heimfinden von unterschiedlichen Plätzen in der weiteren Umgebung des Heimatortes oder auch beim Herumstreifen in der nächsten Umgebung des Nistplatzes.

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