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Keywords:

  • Brennstoffzelle;
  • Polybenzimidazol/Phosphorsäure;
  • Polymerelektrolytmembran;
  • Protonenleitfähigkeit;
  • Wasserstoffpermeation

Abstract

Als Alternative zu Nafion als Niedertemperatur-Polymerelektrolytmembran wurde phosphorsäureimprägniertes Polybenzimidazol als Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran für eine H2/Luft-Brennstoffzelle mit einer Arbeitstemperatur von 160 °C erfolgreich betrieben und getestet. Der Einfluss von Temperatur, Produktwasser und Phosphorsäuregehalt auf die Protonenleitfähigkeit und den Wasserstoff-Schlupf der Membran wurden gemessen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Film aus phosphorsäureimprägniertem Polybenzimidazol im Vergleich zu Nafion deutlich verbesserte anwendungstechnische Eigenschaften für Betriebstemperaturen über 100 °C besitzt. Eine Polybenzimidazolmembran mit einem Phosphorsäuregehalt von 83 Gew.-% kann langzeitstabil bei 160 °C in der H2/Luft-Brennstoffzelle betrieben werden und besitzt im Brennstoffzellenbetrieb eine Protonenleitfähigkeit von σ = 0,22 S cm–1. Weiterhin zeichnet sich die phosphorsäureimprägnierte Polybenzimidazolmembran mit zunehmender Temperatur und zunehmendem Gehalt an Phosphorsäure durch abnehmende transmembrane Wasserstoff-Flüsse aus.